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Dienstag, 28. April 2009

"hello sailor" von Baecker / Schüttelhöfer

Wenn man in Foren nicht als Gast antworten kann, ist das immer unangenehm. Beispiel: Ich stoße zufällig auf den folgenden Eintrag.
11.01.2002, 18:04 #1 sansblanc Mitglied
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Ort: Osnabrück
Beiträge: 34
"hello sailor" von Baecker/Schüttelhöfer
Kennt jemand dieses Comicheft (schwarz-weiss)? Das Heft ist erschienen beim "Aa Verlag Kerstin Gehring" (Homepage gibts auch) und ist eine Parodie auf Detektivgeschichten der 40er Jahre. Sehr nett gemacht, mit manchmal nicht ganz so gelungenen Zeichnungen aber dafür sehr schönen Einfällen.
Meine Frage: Kennt jemand das Autorenteam Veit Christoph Baecker (Szenario) und Marcus Schüttelhöfer (Zeichnungen)? Die Homepage des Verlags gibt nämlich keine weitere Auskunft. Haben die noch andere Sachen gemacht?
Ja, dazu könnte ich was sagen. Aber was mache ich, wenn ich nicht antworten kann? Ich schreib halt das hierher. 

Ach so, weil man hier auch nur etwas umständlich Kontakt aufnehmen kann: 
delabarquera@aol.com

Samstag, 25. April 2009

Lampen-Design

Im Bereich des Designs gibt es ja kaum etwas Schwierigeres als das Dsignen von Lampen. Ikea macht es vor. Während andere Produkte anschauenswert sind, sind die Lampen von Ikea vom Design her eine Katastrophe. (Von der Qualität her oft auch.) 
Und wenn man dann etwas findet, was annähernd vernünftig ist, dann macht ein blöder Gag alles wieder zunichte. Wie bei dieser Lampe: schlicht in der Form. und dann mit einer abartigen Auswölbung. Möglicherweise für die Energiesparlampe. (Man muss bei mäßig kontrastreicher Einstellung schon genau hinschauen, um diese Auswölbung zu sehen.) Oder einfach so. Auf jeden Fall: Alles wird wieder kaputtgemacht.

Donnerstag, 23. April 2009

Die roten Waldameisen

Im Radio eine Sendung, die sagt, dass die Termiten und die Roten Waldameisen vorbildlich und intelligent ihren Staat organisieren: Jedes Individuum tut das, wofür es bestimmt ist und nix anderes. Vorbildlich, meint die Sendung. 
Erstaunlich: Irgendwann war das Ameisenhafte beim Menschen doch was arg Negatives. Die Chinesen waren vor allem,  emsig, emsig, unindividuell, Ameisen. Aber wir doch nicht! In Zeiten der Krise jedoch wünscht sich der Rundfunk und die Vertreter des volkhaft Intellektuellen wieder mehr menschliche, deutsche Ameisen.  Und natürlich sollten dann die von Natur aus zur niederen Arbeit bestimmten Arbeiterkinder auch wieder Arbeiter werden. Damit die Journalistenkinder wieder Journalisten werden können.
Ach, und damit wir uns nicht falsch verstehen: Die Sendung in Bayern2 ist sehr, sehr interessant!

Bitte halten wir auch fest: Natürlich meint die Sendung das anders, und die Gesprächspartner sagen auch, dass es einen Unterschied zwischen Industriebetrieben und Termitenvölkern gibt. Und doch am Ende: ... auch wieder nicht!

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Ordnung ohne Obrigkeit - Wie Ameisen ihr Zusammenleben organisieren. Von Konrad Lindner.  (BR2, 23.04.2009 - 9:30 Uhr) 

Dazu auch: Unmenschlich klug. Intelligenz und Sozialverhalten von Tieren. "Intelligenzbestien" - Von gerissenen Krähen und schlauen Kraken. Von Susanne Poelchau. (radioWissen am Vormittag. BR2, 23.04.2009 - 9:05 Uhr). 

Freitag, 3. April 2009

Menschentypen 1

"Es gibt", sagt Franz-Josef, "zwei Sorten von Menschen, die sich nicht verstehen können. Die Gschaftlhuber, denen wir die auch gleich zuschlagen, die ständig Angst haben, etwas zu versäumen und ständig schauen, was sie noch machen könnten. Alle Reisegierigen, die sich trotz global warming brüsten, wo sie fast schon überall gewesen sind, gehören hierher. Ja, und dann auf der anderen Seite die Couch-Potatoes, die die Welt am liebsten auf dem Sofa liegend erobern, im Buch oder im Fernsehen."
Ich schaue wohl etwas erstaunt.
"Ja", sagt Franz-Josef, "das Interessante an der Sache ist, dass die Schlimmsten in den beiden Gruppen, ihren eigenen Standpunkt auch noch für den Vernünftigen halten."

Donnerstag, 2. April 2009

"Dies zu lesen kostet nichts"

Eine alte Freundin, zu der ich kaum noch Kontakt hatte in letzter Zeit, schickt mir eine Mail. Ich freue mich. Die Mail hat eine Powerpoint-Anhang, den ich natürlich offne. Ich kenne ja die Frau, die mir das geschrieben hat. 

Der Anhang -- der ganze Text kann bequem z. B. hier nachgelesen werden -- beginnt mit: 

"Dies zu lesen kostet nichts - Bah.... es kostet auch nichts, es aus- zuprobieren !!! Schau mal .. aber schön bis ganz zum Ende lesen …"

Einen Gefallen hat mir die alte Freundin leider damit nicht getan. Am Ende wird aus der schönen Geschichte nämlich eine handfeste Er- pressung:

"Schicke diese Botschaft innerhalb einer Stunde an 10 Personen, und dein Wunsch wird sich erfüllen. Wenn du das nicht tust, wird dein Wunsch das Gegenteil bewirken. Schicke diese Nachricht nicht dem Absender zurück … dein Wunsch wird sich nicht erfüllen!!!"

Ich, der ich ein viel, viel mächtigerer Zauberer bin als der, der dies erfunden hat, knüpfe nun meine Bedingung an diese Mail. Diese Bedingung, die ein Auftrag ist, lautet so:

Du, der du diesen Text kreiert und in die Welt geschickt hast, lies das Bitte unbedingt bis zum Ende durch! 

Du hast jetzt nicht mehr als 1 Stunde Zeit, um alle Mails, die aus deiner Mail geworden sind, wieder einzusammeln. Wenn du das nicht schaffst, wird sich all dein Glück in das Gegenteil verkehren! 

Weil ich aber ein guter Zauberer bin, soll auch noch das Folgende gelten:

Wenn du das mit dem Einsammeln der Mails nicht schaffst, hast du noch eine Chance, um einen erheblichen Teil deines Glückes zu retten! Tue dann unbedingt dies:

  • Schicke innerhalb des morgigen Tages eine Mail, 
  • in der du mit vollem und richtigem Namen 
  • und voller und richtiger Anschrift outest an dich selbst und 
  • per Cc an 10 Datenschutz-Beauftragte der deutschen Bundesländer und 
  • an das Bundeskriminalamt
  • und sämtliche Kriminalämter der deutschen Bundesländer.
  • Bitte in dieser Mail alle die, die du geängstigt und genötigt hast, um Entschuldigung 
  • und zahle innerhalb 1 Woche 10% deines Nettoeinkommens im Jahre 2008, mindestens aber 10.000 Euro an die Deutsche Welthungerhilfe.
Solltest du das nicht tun, werden sich alle deine für dich positiven Wünsche, die du fürderhin im Leben hast, in ihr Gegenteil verkehren! Und ich, ich werde alles Glück deines Lebens einsammeln und zu meinem Glück machen! Solltest du aber die oben genannten Bedingungen erfüllen, werde ich mit der Hälfte deines Glücks begnügen. Entscheide dich! Du hast die Wahl!

Und bedenke! Wenn du das, was ich gesagt habe, machst, dann wirst du fürderhin halbwegs ruhig leben können. Und die Welt wird ein wenig besser sein als sie vorher war.