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Samstag, 28. April 2012

Unangenehme Web-Sites

Suche nach der Telefonnummer eines Supermarkts von HIT. Es tauchen Seiten auf, die mich sofort flüchten lassen. Die erste nervt durch großflächige Werbevideos, die über die eigentliche Information geklappt sind und die man erst mal verschwinden lassen muss. Müsste! Denn mein Fluchtreflex funktioniert noch. Nur weg von branchenbuchsuche.de


Dann kommt die nächste Nervensägenseite. Markjagd. Wer kommt denn auf solch ein bescheuertes Wort?! Na gut, da steht immerhin die Telefonnummer. 


Und die Ansage kommt prompt, einem ziemlich strengen Tonfall der weiblichen Automatenstimme: "Zur Zeit ist diese Rufnummer nicht erreichbar. Bitte rufen Sie später wieder an!" 

Wann denn, bitte? Keine Antwort. Automat ist halt Automat, nicht wahr, liebe Firma HIT?

Eigentlich möchte ich in einer anderen, einer bescheideneren und freundlicheren Welt leben...

Freitag, 27. April 2012

Urlaubsgrüße (angeeignet)

Es gab da mal einen CDU-Politiker. Ein schöner Mensch war das. Keine Frage. Wie hieß er doch gleich wieder? Na... Ich komm gleich drauf.(* Also dieser schöne Politiker, der klagte eines Tages über die Studenten, diese Alt-, Spät und Sonst-Achtundsechziger. Und das tat er nicht, indem er auf deren politische Thesen einging. Nein, der mokierte sich über das Aussehen dieser Leute. Die nicht so schön waren wie er.

Hier habe ich nun etwas gefunden, was diesem Politiker-Statement nahekommt. Nein, es übertrifft! Ein junger, schöner, schlanker Mensch kritisiert, dass ihn, und das im Urlaub! -- seine Umgebung, der menschliche Teil davon, in seinem ästhetischen Empfinden beleidigt habe.

 "Erst wenn man sich, sagen wir im Urlaub, auf eine Bank setzt und sich umschaut, bemerkt man , daß man umgeben ist von häßlichen Menschen mit Schwabbelbäuchen, krummen Beinen, rot angelaufenen Gesichtern, die einen das Fürchten lehren, wenn man es nicht schon längst könnte. Diese demonstrative Häßlichkeit kommt aber erst zur vollen Gestalt durch das, was man früher Kleidung genannt hätte. Heute ist es die Kopie kleinkindlicher Verhüllungen, etwa bis zum Knie gehender Hosen, unter denen weiße Beine staksen, oder Ringelhemden oder aufgequollene Latschen, die alle ausdrücken sollen, daß man jung und sorgenfrei sei, obwohl es sich durchweg um eine Mischung von Geschlagenen und solchen handelt, die an der Hand ihrer Mutter die ersten Gehversuche machen. Es ist natürlich eine Beleidigung der Augen, aber wohin man die auch wendet, findet man ähnliche Bilder. Allesamt zeigen sie die gleichen dicken Babies, an einer Eisportion lutschend, die sich schon in süße Rinnsale auflöst und an ihnen herabtropft."

Wollen wir das nun das Ergebnis einer feinen, empfindsamen Beobachtungsgabe nennen. Oder ist das, geschrieben von einem Menschen, der eines Tages, wenn er nicht vorher stirbt, alt und runzelig sein wird, nicht das Zeugnis eines doch eher schlichten Gemüts?

(Ach Gott, nein, kein Beleg. Wer wissen will, wer das geschrieben hat, der soll suchen.)
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(* Ach so, Dr. Alfred Dregger (*1920 in Münster; † 2002 inFulda) war das.

Wer ratet die Rating-Agenturen

Ich frage in der Wikipedia-Diskussion mal das: 

"Diese ja doch sehr naheliegende und im Netz durchaus oft diskutierte Frage sollte in diesem Artikel über das Vorhandene hinaus stärker dargestellt werden. Vielleicht mal ausgehend von der einfachen Frage: Wer ist (war in der Vergangenheit) von den großen Dreien die beste? S&P, Moody's, Fitch? Wer hat, zumindest ein wenig, vor einer möglichen Lehman-Pleite gewarnt? (Im WP-Artikel von Lehman Brothers kommt das Wort rating erstaunlicherweise gar nicht vor. Ob das was zu bedeuten hat?)"

 Mal sehen, was daraus wird.

Seit ich die ...

Was Google bei noch nicht fertiger Suche ergänzt, das ist eine eigene Sorte von Anthropologie. Hat das schon jemand ansatzweise untersucht?

(Zum Vergrößern draufklicken)

OK. Dann also: "Seit ich aus medizinischen Gründen die Pille nehme und die Menschen kenne, lebe ich mit mit einem für derlei Zwecke ganz brauchbaren Hund zusammen. Oder so." 

Donnerstag, 26. April 2012

I Claudius

Irgendwie kommt mir das da unter die Augen. Es werden also noch Leute mit dem Prädikat: "Du wirst Schriftsteller sein!" gelockt. Ist das nicht erstaunlich?



Montag, 23. April 2012

Der Raubmord-Experte belehrt...


Haizara-X: Herr Professor Brunner, die Frage an Sie, als Raubmörder-Experten: Welche Gründe sind es, die einen Menschen zum Raubmörder werden lassen? 

Prof. Brunner: Nun, wir müssen hier natürlich differenzieren. Es gibt nicht den Raubmörder. Der eine wollte vor allem rauben und sah sich gezwungen, einen Polizisten zu erschießen, der ihn aufhalten wollte. Der andere nimmt den Mord an sich als Stimulans für seine unterdrückten Gefühle. Um sich seiner selbst bewusst zu werden. Der Raubmord ist eher ein Produkt unserer Gesellschaft, die auf Besitz so extrem großen Wert legt. Es gibt zentralafrikanische Stämme, die Hnlwkoni beispielsweise, bei denen der Raubmord ganz und gar unbekannt war. Erst als sie mit der westlichen Kultur in Berührung kamen, begannen diese Menschen Banken zu überfallen und dabei -- wohlgemerkt: manchmal, nicht immer -- Menschen zu erschießen.

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[Durch welche Nachricht von heute Mittag, Radio, bin ich wohl auf diesen Gedanken gekommen?]

Donnerstag, 19. April 2012

Die Rache des kleinen Mannes: Nokia

So, noch einmal. Nokia musste seinerzeit unbedingt weg aus Deutschland, weil die Arbeiter in Rumänien billiger zu haben waren. Oder anders: sich leichter auf Niedriglöhne hinunterknüppeln ließen. Und nun? Die Rache des kleinen Mannes und die Nemesis der Wirtschaft haben das Folgende bewirkt:

"19.04.2012 Siechender Gigant Nokia verliert fast eine Milliarde Euro in drei Monaten Tiefrote Zahlen beim Handy-Weltmarktführer: Nokia machte im ersten Quartal einen Verlust von 929 Millionen Euro. Der Umsatz sackte um 40 Prozent ab. Besonders dramatisch brachen die Verkäufe in China ein." (SPIEGEL Online)

Siemens-Spülmaschinen

Normalerweise sagt man: Die Menschen können auf den Mond fliegen. Warum können die Menschen nicht auch ... ?! Und dann kommt eine Kleinigkeit.

Heute und hier geht es anders. Ich sage: Die Firma Siemens kann Spülmaschinen bauen. Warum kann sie nicht auch Spülma- schinenkörbe konstruieren, die einen nicht in den Wahnsinn treiben?

Wie das?

Nun es ist sicher gut gemeint. Die Teile der Körbe sind beweglich und flexibel, und sie werden mit Plastikverbindungen zusammengehalten. Die sich allerdings schnell mal lösen. Dann kniet man vor der Spülmaschine und fummelt. Und fummelt. Denn die Teile sind schön kompliziert konstruiert. 



Und irgendwann bricht ein Teil aus, ein Rad ab, etwas geht verloren. Und dann versucht man, mit Hilfe von Kabelbindern und durch kunstvolles Einklemmen der Teller und Tassen, die Stellwände daran zu hindern, in sich zusammenzufallen, nach unten durch- zurutschen, wo sie die Spülarme blockieren. Mit anderen Worten: Das Haare-Raufen beginnt!

Bleibt die Frage: Ist die Sache bei Miele, Bosch und anderen besser geregelt?

Mittwoch, 18. April 2012

Das war vorauszusehen!

Die Fanatiker der Tat, sie waren gleich nach der Tat zu erwarten. Und jetzt sind sie da. 

Brieffreund des Massenmörders "Ich träume davon, Breivik zu treffen" Er ist Amerikaner, Anfang 20 - und verehrt einen Massenmörder: Am dritten Tag des Prozesses gegen Anders Breivik hat sich Kevin Forts als Brieffreund des Angeklagten zu erkennen gegeben. Breiviks wahnwitzige Ideologie trifft auf Zustimmung in einer kleinen, aber wachsenden Szene von Islamhassern. Von Gerald Traufetter, Oslo mehr...

Und nur die, die die Phänomene des politischen Irrsinns vollkommen kühl analysieren, werden erkennen, was da auf uns zukommen kann.

Marienkäfer-Sex

So etwas darf man sich, linguistisch gesehen, einfach nicht entgehen lassen! Wie geht eine Chomsky-Semantik, oder welche Semantik-Theorie auch immer, mit diesem Fall um?


Dienstag, 17. April 2012

Romina et gli altri

Al Bano  & Romina Power. Eines der Paare, das immer jung zu sein schien. Das für immer zusammengehörte ...


Und immer wieder die Frage: Wer bist du, ZEIT?

blogger.com -- das neue Design

... gefällt mir nicht. Man erkennt kaum die Felder. Das Orange ist nicht meine Farbe. Zeilenumbrüche funktionieren erst nach 1 Meile, sodass man über den Rand rausschreibt. Vielleicht alles einstellbar. Aber was soll's. Ich war doch vorher ganz zufrieden. Mal schauen, ob man zum Alten zurückkehren kann.

--

Nachtrag: Wenn man unter Verfassen eine Winzig-Schriften einstellt, geht das mit dem Rand. Aber wer will schon eine 7,8-Punkt-Schrift auf dem Monitor?

Entscheidungsträger


Das Hochschulmagazin für Entscheidungsträger in Politik, Wissen- schaft und Verwaltung, für Führungskräfte in Wirtschaft und Gesellschaft, für Freunde und Sponsoren der LMU sowie für die bildungspolitisch interessierte Öffentlichkeit. Es erscheint viermal im Jahr.

Ausgabe 01 / 2012.

Montag, 16. April 2012

Pausenfüller: Abmahnungen

Ich lese mal nach, was die CHIP schon am 21.01.2009 zu "Marions Kochbuch. Ende der Abmahn-Welle?" geschrieben hat. (Es geht da um Marion und Folkert Knieper und deren Abmahnungsfreude.) Am Ende steht dann da: "Eine genaue rechtlich Einschätzung der Verhandlung hat Rechtsanwalt Sascha Kremer, der bei dem Prozess zugegen war, in seinem Blog gepostet." Da würde ich weiterlesen. Zwei Versuche:

You don't have permission to access
/2009/01/21/olg-hamburg-storerhaftung-reloaded-oder-so-nicht-liebes-lg/
on this server.

Na dann -- eben nicht.

Sonntag, 15. April 2012

Doch eine Idee: Gebraucht = Viel Teurer!

Ich sehe das in letzter Zeit bei Amazon immer mal wieder: dass ein gebrauchter Artikel viel teurer angeboten wird als der neue. Hier besonders deutlich, von 11 Euro = neu auf 63 Euro gebraucht. Wenn gebraucht hier nicht heißt, dass die DVD in den String-Tanga der Hauptdarstellerin eingewickelt ist, dann ist das doch  auf jeden Fall versuchter Betrug.

[ Bilder sind bald wieder da. ;-) ]

Wieder: Zum Vergrößern draufklicken!

< > 

Tippfehler? Oder doch ein Geschäftsmodell, entlang der Frage: Vielleicht gibt es ja jemanden, der darauf reinfällt?

Peter Menzel, Fotograf

Xavier weist mich auf eine Seite hin: Peter Menzel Photography. Ein erstaunlicher Mensch mit erstaunlichen Fotos! Und Ideen. Und Einsichten, die er mit der Kamera sichtbar macht.

Wieviel gibt diese Familie im Land X pro Woche für Essen aus?

Der Essen-und-Trinken-Vorrat fein säuberlich aufgestellt. Und die Kosten dazugeschrieben.

Test: Abbyy FineReader und die anderen

Nun gut, da hätte ich mit blick auf den Dateinamen schneller drauf kommen können. Test ist wie alt?

Ja! Das ist ein Test aus dem Linux-Heft 07 / 2010. Und also nicht direkt für die Windows-Gemeinde und auch schon wieder etwas älter. Aber gut gemacht. Mit Beispielen. So sollte es sein!

Samstag, 14. April 2012

FDP -- die Partei der Propheten!

Werden sie später, die wenigen Überlebenden, an eine kleine deutsche Partei namens FDP sich erinnern, an diese, rückwärts gewandt betrachtet: Partei des ultimativen Zeichens? So wie später die Welt ging die FDP nämlich: lachend in den Untergang. Alle Zeichen waren klar gesetzt. Die Prophezeiungen war längst Gewissheiten geworden. Und dennoch lachten alle froh so vor sich hin. Das Denken erstarrt im Count-down der eingeübten 4-3-2-1-Jahrespläne. 

Entschlossen immer noch, 3, 2, 1 Meter vor dem Abgrund. Die vom Betrachter aus gesehen linke Schulter kess vorgereckt. Immer bereit zum Aufbruch. Noch 2 Komma 3 Meter oder Prozent der Wähler. Egal.  Wird schon werden. Wir sind OptimistInnen!

--

Natürlich kann man ein Pressefoto nicht immerzu austauschen; aber es sollte zu Beginn einer Legislaturperiode von jeder und jedem Politiker 3 Fotos geben: :-) || :-| || :-( . Das würden die WählerInnen vielleicht gerade noch ein wenig honorieren, wenn sich allmählich der :-( - Realismus in den offiziellen FDP-Gesichtern breitmachte!

Freitag, 13. April 2012

Glücklich machende Funde!

Ich halte diese zwei Kommentare aus SZ Online fest, einfach weil sie wunderschön sind! (Die paar Tippfehler aus dem Engagement heraus lasse ich drin. Ehrensache!)

Leserkommentare (54)

tinic: kein taktiker & egozentriker
schweinsteiger hat einmal gesagt, als noch alles funktionierte (ohne robben) - so cca. - fcb, wir können uns nur selber besiegen. das haben heynkes (ohne jeglicher taktik) und robben (einmaliger egozentriker) gemacht. und blinder sehen gar nichts (nerlinger und co.). unfassbar!

13.04.2012 um 12:42 Uhr
Bigearn81: onlythebest
Ihre Argumentationsweise veranlasst mich zu der fast sicheren Annahme, dass Sie Sich seit Mittwoch Abend versuchen, den Frust im Weizenbier zu ertränken. Sie analysieren das Spiel und wollen zu der Schlussfolgerung kommen, dass der Sieg äusserst glücklich zustande gekommen ist, möchten allerdings die erste Halbzeit nicht erwähnt wissen, aus welcher der FC Bayern glücklich ohne mindestens 2 Gegentore herausgegangen ist. Desto mehr legen sie den Fokus auf die zweite Halbzeit, in welcher der FC Bayern zwar mehr Spielanteile, allerdings, den Elfmeter und Robbens Chance eingerechnet, bei weitem nicht mehr klare Torchancen hatte. Daran ändern Sie auch nichts, wenn Sie Gomez "Rückpass" zu Weidenfeller jetzt zu einer gefährlichen Torsituation hochstilisieren noch wenn Sie Sich in Ihrer Verzweiflung am Ende an die hundertprozentigen Chancen klammern. Hundertprozentig ist eine Chance nun einmal nie, wie Sie am Mittwoch gelernt haben sollten. Und ob ein Elfmeter oder der Volley Robbens im Wirrwarr des Strafraums nun höherprozentig ist als ein Schuss aus 3 Metern, alleiniges Zulaufen auf den Torhüter (x2) oder ein Kopfball, welcher zu 100% nicht gehalten wird, wenn er 10cm weiter nach rechts geht, sei dahin gestellt. Sollten Sie sich hier weiterhin an ihren Strohhalm klammern wollen, rufen Sie sich bitte folgendes Zitat ins Gedächtnis, bevor Sie mit weiteren Ausführungen beginnen.

"Better to remain silent and be thought a fool than to speak out and remove all doubt."

Ja, ja, die Süddeutsche-Leser! SZ: Dahinter steckt immer ein kluger Kopf. Oder so. ("Seien Sie anspruchsvoll! Süddeutsche Zeitung". Ach so, ja. Genau!) 

OpenOffice: Spezialfrage Inhaltsverzeichnis

Im OpenOffice-Forum versuche ich herauszufinden, wie man eine bestimmte Form des Inhaltsverzeichnis macht. Ein Inhaltsverzeichnis das so aussehen könnte:

(Zum Vergrößern draufklicken!)

Inhaltsverzeichnis aus: 
Antonio Demasio, Selbst ist der Mensch. 
Siedler Verlag 2011. 

Man sieht: Es gibt nichts Gutes, zu dem es keine weiterführenden Fragen gäbe!

We proudly present: The Poehler!

Dass eine Zeitung sagt, ein Wort stehe nicht in der Wikipedia, -- tststs! --, das macht mich echt nervös.


Pöhler

Nachdem die SZ heute vermeldete, dass Pöhler in der Wikipedia nicht zu finden ist, habe ich das Wort mal eben hier nachgetragen. Muttersprachliche aus dem Ruhrgebiet mögen kontrollieren. Re- direct wurde gesetzt.


Donnerstag, 12. April 2012

O -- kay !

"Vor einer sexbegeisterten Bekannten (47) ist ein Mann (43) auf den Balkon geflüchtet und hat die Polizei um Hilfe gerufen." (BILD Online)

PriceGong -- Brrrh!

Ich habe nichts gegen Werbung. Auch nicht im Internet. Manches muss halt auch finanziert werden. Aber ich habe was gegen das Heimtückische, Eingeschleuste, Blöde bei Werbung. Was für ein Programm habe ich in den letzten Tagen installiert, das mir diesen bescheuerten PriceGong auf den Rechner gebracht hat? Dieser Gong, der mir jetzt, kaum such ich was bei Amazon, extra noch mal sagt, dass es das gibt.

Also, auf die Index-Liste der unangenehmen Werbe-Einbledungen: PriceGong!



Produkte der Firma Walbusch werde ich auf immer meiden. 

Ach, und ich hab auch nichts gegen normale Anglizismen. Aber muss es denn PriceGong sein?!

Mittwoch, 11. April 2012

Ich habe geskyp(e)t!

Noch ein Fund zum Tagesausklang, bei NEUE DEUTSCHE RECHTSCHREIBUNG, Tipps von der Deutsch-Expertin Dagmar Verena Jenner:

"Michael Baumeister | 17. März 2010 || Demnach hieße es “ich habe geskypt”? Und “ich habe geskypet” wäre falsch? Ist hier nicht das “e” schon im Hinblick auf die Aussprache unverzichtbar?
Welche Institution legt eigentlich fest, was richtig ist?

Dagmar Jenner | 18. März 2010 || Hallo Michael, | analog zu deiner Frage führt der Duden “relaxt” und “relaxed” an. Ergo wäre sowohl “geskypt” als auch “geskyped” korrekt – erstere Version wäre die bereits “orthografisch integrierte” Form und zweitere die “englische” Form. | Die Institution, die die Regeln festlegt, ist der Rat für deutsche Rechtschreibung. | LG | Dagmar"

Von mir dazu:

Liebe Dagmar,

ich möchte korrigieren: Der Rat für deutsche Rechtschreibung möchte gerne dekretieren. So wie vor ihm die Zwischenstaatliche Kommission für deutsche Rechtschreibung. (Was für ein unsägliches Bürokraten-Deutsch schon bei der Namensgebung der beiden staatlichen Einrichtungen!) Nach all dem, was Kommission und Rat bisher ohne rechtes Sprach- und Rhythmusgefühl festgelegt, umgemodelt und dann wieder zurückgenommen haben, bleibt das ein frommer Wunsch. Richtig ist: Die Rechtschreibregeln werden vom allgemeinen Sprachgebrauch festgelegt. Das war übrigens schon immer so. Oder vorsichtiger: So ab 1900, nachdem Konrad Duden seine ersten Vorschläge gemacht hatte. In der Praxis heißt das: Die großen Zeitungen legen fest, wie geschrieben wird. (Wir erinnern uns doch noch an das große Flattern, als einst SPIEGEL, FAZ und WELT gedroht haben, zur alten Rechtschreibung zurückzukehren! Da hätten die armen Schüler und die Lehrer dazu aber blöd dagestanden. Von wegen Rat-Autorität.)

Wer genügend Sprachgefühl, Reflexionsvermögen und Selbstbewusstsein hat, der schreibt ohnehin so, wie er es für richtig hält. Am besten [sic] einfach mit Gefühl der eigenen Rechtschreib-Nase nach.

Jetzt wieder zu skypen usw.: Im vorliegenden Fall lautet der Suchbefehl, wenn man es wissen möchte: site:sueddeutsche.de geskypet. Oder eben: geskypt. (Ich bin für das geskypet, weil ich geskypt lese als: gesküpt.) Natürliche auch gerne andere Zeitungen an die Stelle der Süddeutschen setzen! Da sieht man dann, dass es Fälle gibt, in denen sich die guten Journalisten auch nicht einig sind. Auch so was gab es schon immer. Dann gibt es eben dies und jenes nebeneinander.

P. S. Ach und -- darf ich jetzt auch mal vorsichtig was festlegen? Nun gut: vorschlagen, nicht festlegen. Ohne jegliche staatliche Legitimation. Nun denn: LG sollte man auf keinen Fall verwenden. Die lieben Grüße haben schon an sich was Pubertäres; wer aber dann nicht mal Zeit hat, diese zwei kurzen Wörter auszuschreiben*, der sollte das ohnehin ja vollkommen formale Grüßen lieber gleich ganz weglassen.

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(* Heute wg. 16 Jahre Rechtschreibrat-Gebrabbel auch schon mal zu finden als: aus zu schreiben. Zum Haareraufen! (Heute auch schon: "zum Haare raufen!")

Dialekt und Sprache: Niederländisch-Streit

Für meinen Zettelkasten, aus der WP-Diskussionsseite von Martin Haase:

"Tach Martin, Ob ich Di wohl mal bitten kann, hier vorbeizuschauen: Wikipedia: Redaktion Geisteswissenschaften Niederländische Sprache? Überhaupt solltest Du doch beim Projekt der Fach- redaktionen mit dabei sein... Gruß --Olaf Simons 13. Okt. 2006

Oh weh! Das ist ja ein abgefahrener Streit. Wenn ich mich da einmischen soll, reicht es sicher nicht, wenn ich sage, wie ich das in Erinnerung habe. Ich müsste Literatur auswerten, und dazu komme ich wegen des bevorstehenden Semesterbeginns erst einmal nicht. Später kann ich das gern nachholen, aber dann interessiert es sicher keinen mehr. :-( Unbelegt kann ich nur sagen, dass man das Niederländische dem Niederfränkischen zuordnet und den Terminus Niederdeutsch aus politischen Gründen vermeidet. In Wirklichkeit liegt natürlich auf der Ebene der gesprochenen Sprache ein Dialektkontinuum vor, dass sich zwischen West-Niederfränkisch und Niedersächsisch aufspannt, und wenn man dafür einen Namen haben will, ist Niederdeutsch nahe liegend. --maha 14. Okt. 2006"

Instagram (Kommentar)

Ich würde gerne als der Mitbegründer einer Bewegung gelten, die derartige Internet-Geschäfte wie nachfolgend beschrieben auf das reduziert, was sie ohne Zweifel sind: Deppen-Monopoly. Auf einem allerdings -- Fakten bleiben Fakten -- finanziell extrem hohen Niveau. (Oder, wenn das Sprachgefühl diese Form denn zuließe: extremst hohen...)

"Ihr Produkt: eine Anwendung, mittels derer sich Fotos auf dem iPhone aufnehmen, bearbeiten und verschicken lassen. Anderthalb Jahre nach dem Firmenstart, kauft Mark Zuckerberg, Gründer und Chef von Facebook, dieses Gebilde Instagram für eine Milliarde Dollar in Bargeld und Aktien - die bisher größte Erwerbung des sozialen Netzwerks. Eine Karriere wie im Bilderbuch. || Die Summe klingt unglaublich. Vor allem angesichts der Tatsache, dass Instagram bisher noch keinen Cent Umsatz erwirtschaftet hat. Die Firma hat zwar 30 Millionen Nutzer, aber nur 13 Mitarbeiter. Ein Modell, wie man via Instagram Geld verdienen könnte, ist bisher nicht bekannt." (Süddeutsche Zeitung Online)

Da schuften andere Leute in Steinbrüchen und wieder andere in Entwicklungshallen, legen sich mit Banken an, gehen auf Geschäftsreisen, die ein Knochenjob sind, und ein paar andere, die programmieren ein wenig an einer guten Grundidee entlang. Gehen ins Internet, mieten ein paar Server und sind dann zwei Jahre später Milliardäre. 

Nein, um Himmels willen! Kein Neid! Nur Realismus und der Versuch, ein wenig in Richtung einer Wirtschaftsethik zu denken. Und ich ich weiß auch -- es stand ja auch heute wieder mal in der SZ: Ein Unternehmen ist so viel wert, wie ein anderer dafür bereit ist zu zahlen. Aber was, wenn wir mal dran denken, dass es OpenOffice gibt und dahinter den Gedanken von OpenSource. Und dass sich, wenn es sein muss, ein LibreOffice abspaltet. Voll dynamisch! Der Grundgedanke von Facebook und von Instagram sind nicht schützbar, weil sie sich auch ein schlichtes Gemüt innerhalb von einer halben Stunde ausdenken kann. Klar ist das nichts als eine Skizze dann. Aber gute Programmierer, die so was umsetzen, gibt es genug. Die mit Anteilen und ehrenvollen Erwähnungen bezahlt werden. Das neue Produkt gehört seinen Nutzern und seinen Programmierern. Über die Verteilung der Anteile und die Ge- schäftspolitik entscheidet ein Demokratie-Wiki, das die Piraten- partei oder eine runderneuerte FDP stiftet. (Ich sehe da keinen unüberbrückbaren Gegensatz zwischen der Piratenpartei und einer neuen FDP. Aber da darf sich jeder eine Meinung bilden. Vor allem jedes FDP-Mitglied.)

So, und das wär's erst mal.

Dienstag, 10. April 2012

Titanic -- No comment!


"Ein Passagier sagte laut „Dailymail“ nach der Ankunft in Cobh: „Es gibt ein schlechtes Gefühl an Board, dass diese Reise vielleicht zum Unglück verdammt ist.“
Sogar die Küstenrettung soll schon bereit gewesen sein, falls es Probleme geben würde. Der Unterschied zur RMS Titanic: Diesmal gibt es auch an Board genug Rettungsboote für alle.
Spät in der Nacht machte sich die MS Balmoral dann auf, um den atlantischen Ozean nach New York zu überqueren.




1309 Passagiere, genau so viele wie vor 100 Jahren auf der Titanic, sind an Board des Schiffes.
Unter ihnen auch Nachfahren der Opfer der Titanic, Schriftsteller, Historiker und Experten. Speisen, Musik und Vorträge erinnern an die Überfahrt mit der Titanic.
Allerdings musste die Balmoral zwei Tage früher ablegen als die Titanic. Denn sie kann nicht so schnell fahren wie der Ozeanriese, der 1912 startete. Die Titanic verließ Southampton (England) vor 100 Jahren am 10. April." (BILD Online)

Oliver Kahn fährt nicht zu schnell!

Es sei halt kurz festgehalten:

"... Es wäre nicht das erste Mal, dass [Oliver] Kahn sich einen Chauffeur suchen muss. 2003 bedrängte der große Blonde auf der A96 mit seinem Audi RS 6 ein anderes Auto, wurde erwischt. Am gleichen Tag war er bereits dreimal geblitzt worden – Lappen weg!"

Merke: Der wahrhaft wichtige Mensch fährt halt einfach schnell. So ist das nun mal. Warum? Seine Zeit ist kostbarer als die der normalen Leute. Während meine Stunde ungefähr 25 Euro Brutto wert ist, kostet eine Kahn-Stunde Minimum das 20fache. Da muss man als Normalo doch für ein wenig Zu-schnell-Fahren und Nach-rechts-Wegschubsen Verständnis haben, oder!?

Süddeutsche, ausgiebige Lektüre

Auf der Titelseite der heutigen SZ: Nordkoreas Rakete, und ein sehr junges Soldatengesicht als Ausschnitt davor: Man kann aus Menschen Gesellschaften machen und jeden Quatsch zur Staatsdoktrin erklären. Der Vergleich: Nord- und Südkorea, immer sehr lehrreich. Dazu: die arabischen Diktaturen. Das Problem bei letzteren: Es gab eine Befreiung und dann das Chaos. 

Immer wieder die Frage: Gibt es doch eine Stufe der gesellschaftlichen Entwicklung, auf der Länder nur von Diktatoren vom Schlage Mubaraks und Gaddafis zusammengehalten werden können? Gestern nachmittag eine Radiosendung zum neuen Lybien. Zum Sich-die-Haare raufen. Ebenfalls zu Südafrika. Gleiches Ergebnis. 

Sind Technokraten mit Durchsetzungkraft unverzichtbar?

Montag, 9. April 2012

L. Ron Hubbards Nicht-Autopsie

Auch hier warte ich mal ab, was bei der Wikipedia daraus wird:

"Autopsie untersagt? || 'Hubbard starb am 24. Januar 1986 auf seiner Ranch in Kalifornien angeblich an einem Schlaganfall. In seinem Blut wurde Hydroxyzin (Vistaril) gefunden. Eine Autopsie wurde aus religiösen Gründen von Scientology untersagt.' || Hier fehlt, Minimum, eine Erklärung mit einem oder mehreren Belegen. Hintergrund: Seit wann und unter welchen Umständen kann eine Gruppe -- religiös, die einer gründet, der er angehört, wie auch immer -- eine Autopsie 'untersagen'? Das mit der Autopsie ist doch auch in den USA eine Sache ordentlicher Gerichte und Verfahren. Wenn es denn einen Verdacht und Anlass für eine A. gibt. Wenn nicht, dann musste Scientology auch nichts 'untersagen'. -- Vielleicht können nahe Angehörige eine A. verlagen oder in einem bestimmten Umfang darum bitten, dass auf eine A. verzichtet wird. Aber doch nicht eine wie auch immer geartete Gruppe oder Kirche. -- Delabarquera, 9. Apr. 2012"

Wann geht uns das Öl aus?

Endlich kommen wir der Sache näher! Bisher war es, tagelang, immer nur: Die Öl-Multis bereichern sich über Gebühr! (Weniger vornehm: ... zocken uns ab! Usw.) Aber nun sagt BILD:

"BILD.DE ERKLÄRT DEN PREIS-IRRSINN | Wann geht uns das Öl aus? | DER PREIS-IRRSINN || Wann geht uns das Öl aus? || Derzeit fördert die OPEC mehr Öl als ursprünglich geplant – wie lange noch? || Die Benzinpreise auf Rekord-Niveau, die Rohölpreise so hoch wie nie!"

Ich meine -- wer will, kann sich ein Buch kaufen, im Internet nachlesen oder eine Radio-Sendung nachhören. Es wird allüberall vermeldet, dass die Ölvorräte endlich sind und dass wir diesem Ende ziemlich nahe sind. Und dann wird -- der ganz normale Hinriss, der zum guten Ton geworden ist -- so getan, als ob alles an den Öl-Multis liegt, und wenn die nicht wären, dann würde der Liter Super 78 Euro-Cent kosten. Dabei sollte jeder noch einen Schritt weiter denken: Wenn 20 % der Chinesen ein Auto -- gut: einen Kleinwagen nur -- fahren wollten, wo wäre der Ölpreis dann? Mit welchem Recht könnten wir den Chinesen verbieten, einen Kleinwagen zu fahren? (Wie viele Menschen sind das gegenwärtig? Wie sieht der prozentuale Vergleich z. B. mit Deutschland aus?)

Frage: Was geschieht mit dieser Wikipedia-Nachfrage?

Samstag, 7. April 2012

arte: Die n-te Episode von 8

Man muss zweimal hinsehen, und kann es dann doch nicht glauben:


Die wievielte Episode von 8 ?! 
(Mal draufklicken, um das besser zu sehen.)

Glück und Geld

Sagte das wirklich der Heilige Franz von Assisi?

"Es ist nicht schwer, Menschen zu finden, die mit 60 Jahren zehnmal so reich sind, als sie es mit 20 waren. Aber nicht einer von ihnen behauptet, er sei zehnmal so glücklich."

Donnerstag, 5. April 2012

Leslie Caron

Was war ich hingerissen von diesem Film! 
Und von Leslie Caron in diesem Eilm.

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Dann das alte Lied vom Altern.






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Und auf einmal erinnert Leslie Caron an Marguerite Duras...


Mittwoch, 4. April 2012

Shinji Kagawa

Was soll ich machen? Ich finde, dass manche Spieler zu einem bestimmten Verein gehören und da bleiben sollten. Lucio und van Bommel hätten einfach bis zum Karriere-Ende bei den Bayern spielen sollen. Usw. Das gilt auch für Kagawa und die Dortmunder. Hinter diesem Gefühl steht zugegebenermaßen ein anderes:

Der wird nie gut und glücklich werden in England!

Transfergerüchte: Shinji Kagawa lehnt BVB-Angebot ab - Wechsel nach England? || Borussia Dortmunds Superstar Shinji Kagawa hat nach Medienberichten ein Angebot des BVB abgelehnt und liebäugelt mit England. Edin Dzeko ist ein Kandidat für den VfL Wolfsburg, Patrick Helmes hingegen kann gehen. Herthas Raffael ist begehrt.

(Sat1 / Ran Online)

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Nachtrag, BILD und der Stil:

"Kagawa bleibt in Dortmund!" 

So auf der Hauptseite. Und dann: "BVB-BOSS WATZKE SICHER." Sicher? Vermutend, hoffend, erwartend. Nichts ist sicher. (07.04.2012)

Er macht gern auf Gangster

Bushido ist bisher hier zwei Mal vorgekommen. Jetzt also: zum Dritten.

"Er macht gern auf Gangster und gibt sich als Mann, der nach seinen eigenen Gesetzen lebt ... || BITTE SCHÖN – hier kommt die Quittung! || Die Baubehörde stoppt Rüpel-Rapper Bushido (33). || Der hatte sich eine hundert Jahre alte, denkmalgeschützte Traumvilla in Klein Machnow bei Berlin gekauft. Mit Haupthaus (1000 qm Wohnfläche), Nebenhaus und 16 000 qm Riesen-Grundstück. || Dann ließ Bushido die Bagger los und die Kettensägen kreischen – ohne die nötigen Genehmigungen ... || Die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ berichten, dass für das Multi-Millionen-Projekt nun ein BAUSTOPP ausgesprochen wurde." (BILD Online)

Womit verdient man, in Zeiten des Gratis-Downloads, als Rapper wohl sein Geld? Um dann eine solche Villa zu kaufen.

Und: "auf Gangster machen". Also Gangster-Allüren, für die man nicht in den Knast kommt. Geschätzt von einer dekadenten Gesellschaft, die, in Teilen, da aber permanent, den Glotz-und-Staun-Kick sucht.

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Und auch das noch, als Wikipedia-Auskopplung:

"In Kopenhagen bekam Bushido am 2. November 2006, sechs Tage nach dem Erscheinen seiner zweiten Singleauskoppelung Sonnenbank Flavour, den MTV Europe Music Award für den Best German Act. Neben Bushido waren Rammstein, Silbermond, Die Toten Hosen und Sportfreunde Stiller nominiert, der Preisträger wurde über eine Internetwahl auserwählt."

Dienstag, 3. April 2012

TV-Messie Kabel Eins

Halbzeit Bayern : Marseille. Ich zappe versehentlich zu Kabel Eins, zu dieser unsäglichen Sendung 'Raus aus dem Messie-Chaos'. Und bin schon wieder weg. Schaudernd. Ein Sender, der Schrott über den Bildschirm verteilt und dabei, zum wohligen Schauder des Publikums, arme Leute bundesweit auf das Erbärmlichste vorführt. Demnächst vielleicht bei diesem Sender: Sucht-TV. Heute: Wie sich Herbert K. live den Goldenen Schuss setzt. Zu diesem Sender passt die bewährte Messie-Anordnung auf der Homepage. Werbung und Tralala, schlimmer als jede totalversiffte Wohnung eines Messies.


Deutsche Sprache? Seltsame Sprache!

Jede Sprachgemeinschaft hat ein besonderes Verhältnis zu ihrer eigenen Sprache. Genauer: sie hat eine spezifische (Nicht-) Wertschätzung ihrer Sprache. Ich habe das schon mal etwas allgemeiner für die Italiener und ihr Verhältnis zu "dem Italienischen" angemerkt.

Die Deutschen aber, als "Sprachgemeinschaft" gesehen, wer sind sie? Es gilt natürlich zunächst das, was immer angemerkt wird, wenn es heißt, dass die 'öffentliche Meinung' mit der 'veröffentlichten Meinung' gleichzusetzen sei. Also: Auch die Sprachgemeinschaft wird von den institutionell oder halbprivat Mächtigen gebildet. Von Leuten, die über die Medien öffentlich wahrgenommen werden.

In diesem Zusammenhang gilt, altbekannt, dass diese spezifische 'deutsche Sprachgemeinschaft' das Englische für per se modern, fortschrittlich und prestigeträchtig hält. Da mag der Professor Krämer und der VDS noch so sehr dagegen wettern. Eine Fortsetzung und Verallgemeinerung findet diese Tatsache dort, wo ausländische Aussprachen auf Teufel komm raus für im Deutschen gültig erachtet werden. Während also die Franzosen alles fröhlich französisieren, was sie an Fremdsprachigem überhaupt der Wahrnehmung für Wert erachten, möchten die Deutschen weltläufig sein und den fremden Zungen einen Gefallen tun: Der Fluss Москва́ ist im Deutschen die Moskwa. Eben, weil da ein Brand in Moskau zu löschen war, bringen die Nachrichten, dass Löschhubschrauber das Wasser aus der nahen Maskwa geholt hätten. Gut. Und demnächst brennt es dann in Maskau.

Wikipedia-Grundprinzipien 1: Wissenschaftliche Relevanz

Mein Beitrag zur WP-Denke, heute morgen:

"Dieser Beitrag widerspricht den Grundprinzipien von wikipdia, da er nur nicht nachprüfbare Aussagen enthält. Dieser Artikel ist ohne wissenschatliche Relevanz und stellt nur die persönliche Auffassung des anonymen Verfassers dar. -- Schattenlutscher 11:35, 14. Feb. 2010

Der WP-übliche gravitätische Ton mit der 'wissenschaftlichen Relevanz'. Ich denke, jeder der inside Wissenschaft tätig ist, wird unterschreiben, dass das Prädikat 'wissenschaftlich (nicht) relevant' nur benutzt werden sollte, wenn innerhalb der Wissenschaften geklärt ist, was denn wissenschaftlich (nicht) relevant bedeutet = wie dieser Typ der Relevanz nach wissenschaftlichen Kriterien zu ermitteln ist. Solange diese Untersuchung nicht geführt und mit einem klaren Ergebnis veröffentlicht ist, bleibt 'wissenschaftlich (nicht) relevant' eine Leerformel. Und bis es soweit ist und diese Untersuchung geführt und veröffentlicht ist, schlage ich vor, die Chimäre der wissenschaftlichen Relevanz durch die des Begriffs 'Praktische Relevanz' entlang dem 'nichts ist erfolgreicher als der Erfolg' zu ersetzen. Diese 100er-Liste hier ist so ein Ding mit offenkundigem Erfolg und damit praktischer Relevanz. (Im Übrigen: Wer ist mit 'anonymer Verfasser' gemeint? Bei "...Titel eines Buches des amerikanischen Astronomen, Mathematikers und Historikers Michael H. Hart..." bleiben doch keine Wünsche offen, oder?) --Delabarquera 09:26, 3. Apr. 2012"

GVEUT 1: Die unterdrückte Botschaft

Wie verhinderten die Teufel, dass die Botschaft auf die Erde kam? Sie zerstörten den Willen des Engels, der da gekommen war und vor Jahren laut gesagt hat: "Ich werde wirken!" Der Engel wurde Mensch, versank in den tausend Dingen seines Lebens, und obwohl er den Gral seiner Botschaft beständig vor sich sah, war er nicht imstande, sein unordentliches Leben zu verändern. Bis...

Ja, bis er seinen Heiligen fand, den er sieben Mal an jedem Tag anrief. Und siehe -- die Veränderungen kamen. Nicht schnell und schlagartig, aber auch nicht wirklich langsam. Es war nur eine kurze Zeit des Übergangs. Dann ging er daran, die Macht der Dämonen zu zerbrechen.

Und er verkündete, was zu verkünden er bestimmt war.

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GVEUT = Geschichten von Engeln und Teufeln

Sonntag, 1. April 2012

Hartz IV: Erstaunlicher Fund

Es legt einer los!

Ingrid Steeger: "Allein, aber zufrieden"

Ein älterer Eintrag über Ingrid Steeger wird plötzlich ziemlich oft aufgerufen. Ich gehe der Sache auf den Grund und finde: I. S. wird heute, 1. April 2012, 65 Jahre alt. Der Rest dann ohne weiteren Kommentar:

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Heute lebt Steeger alleine – verbittert ist sie nicht. „Ich bin im Moment sehr zufrieden. Denn ich bin nach harten Jahren wieder auferstanden“, schreibt sie auf ihrer Homepage. Und sie weiß auch, was sie tun würde, wenn sie wieder zu Geld käme – nämlich zum nächsten Schönheitschirurgen rennen. || Ausziehen vor anderen will sich die einstige Sex-Ikone aber nie mehr. „Mit 65 tut man das nicht mehr. Aus eigenem Interesse.“ (WELT Online)

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