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Donnerstag, 21. April 2022

Nobel Laureates > Muslims : Jews 2

Die Fortsetzung einer Anmerkung vom 5. Mai 2019. Ich habe mir die Diskussion in der deutschen Wikipedia zu Neil deGrasse Tyson angesehen und heute noch einmal geantwortet.

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Frage von deGrasse Tyson: Nobelpreise Juden : Muslime

Mir ist deGrasse Tyson bekannt als der, der locker-entspannt und doch engagiert etwas vorträgt und hinterfragt, was so leicht keiner in Deutschland vortragen und hinterfragen würde: Dass bei angenommenen 15 Mio. Juden in der Welt 25% der naturwissenschaftlichen Nobelpreise an jüdische Wissenschaftler gingen. Bei der unglaublich höheren Zahl an Muslimen in der Welt, 1,6 Milliarden, seien -- wie viele Nobelpreise an Muslime gegangen? 2%. (Diesen Befund kann man hin und her drehen, er ist schlicht korrekt.) Für mich ist das eine der sachlichen Fragen, die einer Erklärung bedürfen, und dass diese Frage hierzulande gar nicht erst gestellt wird, ist auch ein Aspekt der cancel culture. (YouTube-Video, bes. ab 6:30") 12. Juli 2021

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Das ist zu sachlich gedacht. Die Antwort der CancelCulture-Fraktion wäre einfach: "aber, aber, das Nobelpreiskomittee diskriminiert vorsätzlich Muslime!" Genauso wie Mathematik in dieser Gedankenwelt rassistisch/sexistisch oder sonstwie diskriminierend ist, weil bestimmte Bevölkerungsgruppen schlechter als andere abschneiden.--185.54.206.10 . August 2021

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Liebe(r) Delabarquera, hoffentlich hat dir die Antwort der IP-Adresse 185.54.206.10 die Augen geöffnet, warum man hier in Deutschland solche Fragen nicht auf diese Art und Weise stellt. Wir werden immer versuchen, an Dinge unvoreingenommen heranzugehen und das bedeutet auch, dass eine Frage immer so gestellt wird, dass sie nicht von vorneherein den Versuch offenbart, andere Menschen bzw. ethnische, biologische, soziale oder professionelle Gruppen zu diskreditieren. In diesem konkreten Fall müsste man sich wohl eher die Frage stellen, warum der Anteil an im westlichen Raum dominierenden Religionen so überproportional hoch beim Nobelpreis ist. Warum werden Wissenschaftler aus der westlichen Hemisphäre beim Nobelpreis den Wissenschaftlern aus dem Rest der Welt bevorzugt? Warum werden Wissenschaftler aus China, Indien, Japan, Arabien, Südamerika und Russland so stark bei der Vergabe des Nobelpreises benachteiligt? Den Gegensatz sieht man bei der Vergabe der mathematischen Preise rund um die Fields-Medaille, wo Politik eine deutlich kleinere Rolle spielt. Viel Spaß beim Nachdenken. Und so wie sich Albert Einstein bei der durch seine eigenen Theorien hergeleiteten Existenz der Schwarzen Löcher geirrt hatte, kann sich auch ein intelligenter Mensch wie deGrasse Tyson irren oder dumm ausdrücken. --2003:DD:F26:D200:6993:7A49:5AB:493B  13. Januar 2022

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Weil ich wegen dem da unten hier mal wieder vorbeischaue ... Liebe Spezial:Beiträge/2003! Ich glaube, da liegen gleich zwei Missverständnisse vor! 1. Spezial:Beiträge/185 hat angemerkt: "Die Antwort der CancelCulture-Fraktion wäre einfach ...". Das lese ich so, dass er probeweise mal eine Antwort jener Culture vorträgt, die stets nach dem Motto vorgeht, dass nicht sein kann, was nicht sein darf -- also im Grunde deGrasse Tyson rechtgibt [sic]. 2. Dein Hinweis "Warum werden Wissenschaftler aus der westlichen Hemisphäre beim Nobelpreis den Wissenschaftlern aus dem Rest der Welt bevorzugt?" ist m. E. dem Ansatz nach ebenfalls aus diesem Culture-Ansatz heraus formuliert. -- Schließlich noch, es würde mich interessieren: "... bei der Vergabe der mathematischen Preise rund um die Fields-Medaille, wo Politik eine deutlich kleinere Rolle spielt". Ich habe mir jetzt extra mal die Liste der Preisträger angeschaut. Eine rechte Unterstützung deiner These kann ich da nicht erkennen. Und, wenn schon, denn schon, 4.: deGrasse Tyson hat nicht "die westliche Welt" dem Rest der Welt gegenübergestellt, sondern die jüdischen Naturwissenschaftler den muslimischen. So genau muss man schon sein und bleiben. Und da sehe ich mit deGrass Tyson, ganz ruhig und sachlich, tatsächlich ein erstaunliches Faktum. --Delabarquera 21. April 2022


Sonntag, 5. Mai 2019

Nobel Laureates > Muslims : Jews 1

Sciences, not Humanities 😎

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Welche Zeitungen und Web-Seiten in Deutschland würden das so darlegen? Genauer: ... würden es wagen, so etwas an- und auszusprechen? 

Dabei ist ein Hinweis an die muslimischen Welt-Mitbürger, freundlich vorgetragen, doch nicht von der Hand zu weisen: "Mensch, Leute! Wenn ihr in dieser von den Naturwissenschaften und der Technik geprägten Welt etwas ausrichten wollt, dann müsst ihr euren Ehrgeiz darein setzen, eure Ausbildung in diesen Bereichen auf breiter Basis zu verbessern! Legt ein entsprechendes Programm auf! Schickt eure Kinder auf entsprechende Schulen und Universitäten! Besser noch: Gründet selbst Universitäten, die mit dem MIT, mit Stanford und mit Harvard mithalten können!"*

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* Lamya Kaddor und andere werden nicht müde darauf hinzuweisen, dass doch dereinst Muslims führend in der Wissenschaft waren ("... der Mathematiker Khawarizmi wegen seiner Ausführungen zur Algebra. Oder sein Kollege al-Battani wegen seiner Arbeiten zur Trigonometrie, zur Planetenberechnung ..."). Da kann man nur, mit einem bekannten Historiker, sagen: "Früher hatten wir auch einen Kaiser!" Oder: Die Zeit und die Erfolge vergehen so schnell! Nokia hat mal die besten Handys gebaut. Und wann hat der Mathematiker Khawarizmi gelebt? So um's Jahr 800 herum. Auf den kann man sich wirklich nicht mehr berufen, wenn es um die letzten 200 Jahre Fortschritt geht.

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Neil deGrasse Tyson* compares the number of Nobel Laureates in the sciences in both the Muslim and Jewish communities.




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* Neil deGrasse Tyson (* 5. Oktober 1958 in New York City) ist ein US-amerikanischer Astrophysiker, Kosmologe, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Sachbuchautor. Als Astrophysiker befasst er sich insbesondere mit Sternentwicklung, Zwerggalaxien und der Gestalt der Milchstraße. Er wurde einem breitem Publikum dadurch bekannt, dass er vorschlug Pluto nicht mehr als Planet zu bezeichnen. (Wikipedia)

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Nachtrag


"Bevor der Milliardär Peter Thiel in sein Leben trat, war Sujay Tyle, 25, ein braver Junge. Ein Musterschüler, der zwei Klassen übersprang. Tyle war elf Jahre alt, als er einen Professor dazu überredete, im Labor gemeinsam an neuen Biokraftstoffen zu forschen. Mit 15 begann er ein Studium in Harvard. Das sei keine große Sache, findet der Amerikaner. Sein älterer Bruder habe schließlich schon mit 19 die Eliteuniversität Stanford abgeschlossen. | Es gilt als Klischee, dass Eltern mit asiatischen Wurzeln ihre Kinder zu Höchstleistungen im Leben anspornen. Im Fall seiner Familie, sagt Tyle, stimme das Klischee. In Indien in einfachen Verhältnissen geboren, gingen seine Eltern zum Studieren in die USA, der Vater stieg zum hochrangigen Manager in der Pharmabranche auf. Ein amerikanischer Traum."

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Mittwoch, 2. Mai 2018

"Sich um Kopf und Kragen reden"

Gibt es das noch?

"Dienstag, 01.05.2018 | Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat in einer antisemitischen Rede dem jüdischen Volk die Schuld am Holocaust gegeben, also an der Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Nazis. Der Holocaust sei nicht durch Antisemitismus ausgelöst worden, sondern durch das "soziale Verhalten" der Juden, sagte Abbas nach Angaben der amtlichen palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa vor dem Palästinensischen Nationalrat, einem Gremium der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO." (spiegel.de)

Das soziale Verhalten "der Palästinenser"? Nein, nicht aller. Aber der von PLO und Hamas aufgehetzten. 
  • Jammern. 
  • Die Schuld am eigenen Elend immer auf andere schieben. 
  • Nichts Eigenes zustande bringen. Schon gar nicht technisch oder wissenschaftlich. (Im großen Gegensatz zu den Israelis.)
  • Auf Kosten der EU leben.

Donnerstag, 19. April 2018

'differenzieren' -- ein Zauberwort

Mein Kommentar zu einem ZEIT-Kommentar, noch nicht freigegeben:

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"Ich kann den 'importierten Antisemitismus' nämlich nicht mehr hören. Natürlich gibt es ihn, wie auch 'importierten Sexismus'. Allerdings ist es nicht besser als Antisemitismus, nun die Einstellungen der Araber und anderer Nationalitäten zu verallgemeinern."

Ja, die Sache mit der Verallgemeinerung. Wir müssen 'differenzieren' -- ein Zauberwort. Und vollkommen richtig. Einerseits. Auf der anderen Seite -- Luhmann und die Reduzierung der Komplexität. Schlicht hier, als Versuch angelegt: Unser Gehirn ist auf Verallgemeinerung ausgelegt. Ohne diese besondere Form der Abstraktion könnten wir keine "Klassen" bilden, also keine Wörter verstehen. Jeder Lastwagenfahrer ist anders! Und den Herrn A. würden wir nach drei Jahren nicht wiedererkennen. Weil er ja "ein anderer" geworden ist.

Zurück zum Thema: Dass mit Arabern, grosso modo, ein besonderer, von unserer Tradition des Antisemitismus abgekoppelter, neuer Antisemitismus ins Land kommt, das scheint mir jedenfalls evident, Differenzierung hin oder her.