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Donnerstag, 14. Mai 2015

Und da draußen tobt die Welt

Eine Meldung heute, Google News / FOCUS.

"Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un hat nach Geheimdienstinformationen seinen Verteidigungsminister Hyon Yong Chol abgesetzt und vor Publikum hinrichten lassen. Der Grund: Er soll bei Paraden eingeschlafen sein. Die Exekution in der Militärakademie wurde mit Flakfeuer vollzogen. | Der Hinrichtung des Ministers mit Flugabwehrgeschützen hätten am 30. April hunderte nordkoreanische Behördenvertreter zugesehen, sagte der Vize-Chef des südkoreanischen Geheimdienstes NIS, Han Ki Beom, nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap am Mittwoch vor einem Parlamentsausschuss. Hyon war zu Kims engsten Umfeld gezählt worden."

Jetzt ist die Frage, ob es das jemals schon gegeben hat: eine Hinrichtung mit Flugabwehrgeschützen. Wahrscheinlich war das eine Form der Ehrenbezeugung von dem Generalsrang des Delinquenten. Vergleichbar dem Vorrecht römischer Bürger, durch das Schwert hingerichtet zu werden, nicht durch Kreuzigung und andere Sklaven-Todesarten.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Bizarre News

Dass mit der Welt etwas grundsätzlich nicht stimmt, merkt man nicht daran, dass die Nachrichten schlecht, sondern dass sie, nach den bisher gängigen Maßstäben jedenfalls, wirr werden. Zwei Beispiele:


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Igor Stravinsky - 127. Geburtstag einer Legende
17. Juni 2009

Igor Stravinsky, mit vollem Namen Igor Fjodorowitsch Strawinski war ein bedeutender russisch-französisch-US-amerikanischer Komponist Komponist und hätte heute seinen 127. Geburtstag gefeiert. Igor Stravinsky gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der „Neuen Musik“.

Warum feiert man ausgerechnet den 127. Geburtstag? Sogar Google stellt sein Logo um. Und Strawinski in der Rubrik Unterhaltung? Ausgerechnet den? Nun ja, irgendwie schon. Aber eben auch: sehr irgendwie!


Freud und Leid im Hause Wepper
Es war der schwerste Gang seines Lebens. Am Dienstag trug Fritz Wepper seine geliebte Mutter Wilhelmine zu Grabe. Jetzt hilft ihm die Schwangerschaft seiner Stieftochter, die Trauer zu verarbeiten. Stephanie von Hohenzollern erwartet im November ihr Kind.

Er trug sie zu Grabe. Persönlich? Ach, Schnickschnack. Nicht überkritisch werden! Eine Schwangerschaft als Trauerverhinderung? Auch irgendwie nachzuvollziehen, und dennoch -- irgendwas stimmt da nicht.

Vielleicht -- nur so eine Idee -- könnte Andrew Lloyd Webber ein Musical schreiben, bei dem das Kind der Frau von Hohenzollern eine Reinkarnation von Strawinski ist und dieses Kind schreibt das tollste Musical, das es jemals auf der Welt gegeben hat. Inhalt: Das Leben seiner Urgroßmutter Wilhemine und seines Großvaters Fritz. Mein Titelvorschlag, unbescheiden: LAUTVERSCHIEBUNG. Natürlich nur was für Kenner.


Freitag, 4. Januar 2008

Blog-Grenzen

Merkwürdig: Wenn ich blogger.com aufrufe und mich anmelde, dann ich zwar neue Artikel schreiben, aber die vorhandenen nicht überarbeiten. Das war schon manchmal so. Waran mag das liegen?
Wahrscheinlich stoße ich einfach an die Grenzen des Blogbaren. Denn: Worüber man nicht bloggen kann, darüber muss man bei Gelegenheit mal nachdenken.