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Samstag, 8. August 2020

KAPITALISMUS SPD ENRON


Es gibt Dinge, die werden nie so richtig öffentlich. Manche geraten schnell in Vergessenheit. Wie das hier ...

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Am 2. Dezember 2001 meldete das Unternehmen [Enron] Insolvenz an, da eine Übernahme durch den Konkurrenten Dynegy am 28. November 2001 gescheitert war. Die 401(k)-Ersparnisse und Betriebsrenten der Mitarbeiter im Wert von zwei Milliarden US-Dollar gingen verloren. Im Januar 2002 wurde die Aktie vom Handel ausgesetzt. Der Aktienpreis sank zuvor innerhalb kurzer Zeit vom Höchststand von 90 US-Dollar (August 2000, das Management von Enron verkaufte zu diesem Zeitpunkt seinen gesamten Aktienbestand) auf wenige Cent pro Aktie. Im Februar 2002 wurde bekannt, dass rund 500 Enron-Manager kurz vor der Pleite ihres Konzerns kräftige Bonuszahlungen erhalten hatten. So ließ sich Kenneth Lay eine Abfindung in Höhe von 300 Millionen US-Dollar auszahlen. (Wikipedia)

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Seltsam, dass ich wieder auf Enron komme. Warum komme ich auf Enron zurück? Weil ich denke, dass die SPD, wenn sie solche Fälle systematisch aufarbeiten würde und eine realistische Politik in der Migrationsfrage machen würde, wieder auf die alten Werte kommen könnte. Was steht dem entgegen? Die internen Selbstverständlichkeiten, die zur Selbstverflüssigung und also zur Selbstauflösung führen.

Freitag, 6. Dezember 2019

¿ Der Bitcoin-Boom 2019 ?

Achtung, Achtung! Das Folgende ist eine Vermutung, eine Meinung - keine Behauptung jedenfalls.

Ich lese da also, auf der Seite des STERN -- nein, weitergeleitet von einer Anzeige auf der STERN-Online-Site, dass und wie Boris Becker ratzfatz schuldenfrei wurde! (Glückwunsch, Boris!)

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Boris Becker zahlt seine gesamten Schulden in Höhe von 14,7 Millionen Euro zurück und behauptet "Es war einfach. Niemand sollte diese Gelegenheit verpassen"

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Boris Becker erklärt: "Diese Plattform bietet wirklich jedem die Möglichkeit, vom Bitcoin-Boom 2019 zu profitieren. Aus einer Kombination von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen leitet ein Algorithmus automatisch alle Bitcoin-Investitionen ein. Es wird niedrig gekauft und teuer wieder verkauft. Vollautomatisch, um den maximalen Profit herauszuholen."

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Es gilt ja: Wenn es eine derartige Gelddruckmaschine gäbe, dann würde sie längst bei Amazon günstig angeboten. Sonst bleibt nur: RISIKO, Freunde! Das geht immer. Auch beim Lotto.

Ach, und wer erklärt mir mal, warum ich die ganze Zeit an Carsten Maschmeyer denken muss? Vielleicht weil es diese Suchergebnisse gibt?

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Nachtrag

https://kryptoszene.de/boris-becker-bitcoin/

"... Leider ist es nämlich so, dass längst nicht jeder Anbieter für Trading Robots tatsächlich seriös arbeitet. Es gibt genügend Anbieter, die die Finanzkraft der Kunden sehr schätzen und diesen Geldstrom gerne in ihre eigene Tasche umleiten möchten. Auf manchen Plattformen gibt es also nicht das, was beworben wird – beispielsweise einen Krypto Roboter – sondern es geht einfach nur darum den ahnungslosen Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen."

Donnerstag, 14. November 2019

Clickbaiting

Nachdem hier schon des öfteren davon die Rede war, habe ich via Wikipedia eine Aufstellung von CB-Beispielen bei Tumblr gefunden.

Auf der anderen Seite -- wirklich viel ist da noch nicht zusammengekommen. Auf Englisch scheint die Sache ergiebiger zu sein.

Schön ist auch, dass man CB selbstreferentiell konstruieren kann:

You won’t believe how these 9 shocking clickbaits work! (number 8 is a killer!) | Ashuta Bhattarai - Jan 5, 2017 · 5 min read

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(18.01.2020): Aber schon gut - lesenswert, diese Sammlung von Ashuta Bhattarai! 

"I do not even know how I stopped ..."

Ich lese die eingehenden Kommentare so 1 x pro Woche. Heute zwei Kommentare, die herausstechen und auf die ich gesondert eingehen will:

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"I do not even know how I stopped up right here, but I thought this post was good. I do not understand who you might be however certainly you are going to a well-known blogger if you happen to aren't already. Cheers!" bei Romananfang: Alaska
Anonym am 12.11.19

Nein, ich bin bestimmt kein bekannter Blogger. Ich tue auch nichts, um einer zu werden. Das ist ein öffentliches Notizbuch, mehr nicht. Hoffe ich auf etwas, so im Geheimen? Ja, dass ich es irgendwann mal zu einem "Geheimtipp" schaffe. Denn es gilt: Ruhm und Ehre zählen nur vor der Tür der Ewigkeit. Und wer wollte behaupten, er stünde da.

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"Eine Frechheit sind wenn dann solche Kommentare. Diese Seite dient zur Unterhaltung und wahrscheinlich wird dieses Portal über Werbung finanziert. Heutzutage wollen die Leute einfach interessante Bilder und Texte lesen, die KOSTENLOS bereitgestellt werden. Wer sich fortbilden will, muss sich halt ein Buch kaufen...." bei Sehr unangenehme Webseite: fribbla.de
Anonym am 08.11.19

Natürlich wüsste man da zunächst gerne, wer da schreibt. Also nein, kein Name, nur die Frage, ob da jemand schreibt, der mit fribbla.de selbst sein Geld verdient. Zuerst, beim ersten Satz, dachte ich: Ach, eine Google Translation! Gemeint ist wohl: "Eine Frechheit ist es, wenn dann solche Kommentare gepostet werden!" Der Rest des Texts spricht aber gegen eine automatische Übersetzung ...

Aber wie auch immer. Ich mache es kurz und mit einem meiner Lieblingssätze für solche Zusammenhänge: "Von Google lernen heißt siegen lernen!"

Will sagen: Wer hat mehr Geld verdient mit Werbung als Google!? Und warum, weil die Werbung so dezent gehalten ist, dass sie den Leuten nicht auf die Nerven geht. Also zwischen 

Interessante Seite mit dezenter Werbung und 

...

Sehr unangenehme Seite, die mit dem Strecken einer kleinen, nichtssagenden Geschichte mit allen Mitteln Geld via Werbung rausschlagen will

liegt eine sehr, sehr große Spannweite. Gegen eine lustige, spannende, verrückte kleine Geschichte mit ein wenig Werbung hat kaum jemand was. Wenn diese Geschichte auf 1 Seite steht. Wohl aber haben die Leute was dagegen, wenn dünne Geschichtchen über 10 oder 20 Seiten gestreckt werden, auf dass jede einzelne Seite Werbung geklatscht werden kann.

Gut nur, dass das Phänomen einen Namen hat:


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P. S. Mit einiger Besorgnis sehe ich, dass auch normale Zeitungen auf ihren Web-Seiten diesen Weg des "Anfixens" gehen. Statt gleich mit der Überschrift mit der Kurzmeldung, die auf den Hauptartikel verlinkt ist, zu sagen, worum es in einer Meldung geht, wird in der Überschrift erst einmal ein Geheimnis aufgebaut. Ganz schlechter Stil!

Beispiele, heute bei stern.de gesehen:

Monarch Mswati III. || König von Swasiland kauft 19 Rolls-Royce und 120 BMW, während sein Volk hungert

Da ist alles, was man in einer kurzen Ankündigung erwarten kann. Dann aber gleich drunter:

Popstar | Shakira stürzte in eine tiefe Krise - das war der Auslöser

Was war der Auslöser?! Hätte es nicht auch heißen können:


Shakira stürzte in eine tiefe Krise. Sie hatte Angst, ihre Stimme zu verlieren

Nun gut, ich will jetzt stern.de nicht mit fribbla.de gleichsetzen. In der Stern-Geschichte steht alles, was es da zu wissen gibt, auf einer Seite. Aber immerhin, warum die wichtigste Information nicht gleich in der Überschrift?


Sonntag, 27. Oktober 2019

Doofe Seite: tipps-zum-reisen.de

Da kommt man von einem Link bei der WELT hin.

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Das mysteriöse Geisterschiff | 1. Vorsichtige Kontaktaufnahme | ... | Wen wunderte es, dass die Männer nicht auf eigene Faust handeln wollten. Dafür war die Situation viel zu unheimlich. Deshalb zögerten sie auch nicht lange und verständigten die entsprechenden Behörden. (Keine Link gesetzt)

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Das ist dann -- 

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