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Dienstag, 1. Oktober 2019

Clickbait

Hier habe ich verschiedene Websites angeprangert. Oft, weil eine seltsame Sache neugierig machen sollte. Und die Auflösung zoooooooooooooooooooog sich dann hin.

Ok, jetzt hat die Sache einen Namen!

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** Warnung: falsches Antivirusprogramm ( Total AV ) Fakeware Junkware 16. Februar 2019 von MW. Was herauskommt, wenn seriöse Anbieter wie z.B. der Münchner Merkur, aber auch Portal wie Yahoo & Co. online zu ClickBait-Journalismuswüsten und Fremdinhalt-Copy-Paste-Homepages verkommen und ungeprüft Fremdinhalte wie Werbungs-Affiliates einbinden, konnte man vor einigen Tagen erleben. Kurz vorab: Clickbait, was ist das? Heutzutage zählen im Internet oft nicht mehr die Inhalte, sondern die Klicks, denn für jede aufgerufene Seite und jede darin angezeigte Werbung fließt Geld. „Clickbait“ … so nennt man eine Schlagzeile, die – ausser Neugier zu wecken – keinen weiteren Nutzinhalt haben, sondern quasi „KLICK MICH“ schreien. Früher war in der Schlagzeile meist die wichtigste Information enthalten, z.B. „Rauchen ist ein Toprisiko-Faktor für Krebs“. Der Clickbait hierzu wäre „Diese Alltags-Sünden lassen sie früher sterben“. Besonders negativ fällt hier ein einstiges Qualitätsmedium auf, der Münchner Merkur, z.B. „Münchner Hundebesitzer geht bei Ikea einkaufen, dann erlebt er eine böse Überraschung“ oder „Maischberger-Gast muss sich gegen böse Anschuldigung wehren“. (dies nur zwei typische Beispiele vom 14.02.2019). Unter einem Artikel prangte eine Werbeanzeige … „Virenschutztest 2019 – Welcher ist der beste? (Sie werden staunen)“. (compeff-blog.de)

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05.10.2019 Wieder ein Beispiel. Es geht um eine Meeresbiologin.

... Ihre Präsentation bewegten alle Zuschauer. Doch dieser eine Tauchgang sollte alles verändern. Auf den nächsten Seiten werden Sie, lieber Leser, Nan Hausers geheimnisvolle Entdeckung erfahren! Sensationell – ist gar kein Ausdruck! (tipps-zum-reisen.de)

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Weil ich eben jemandem geantwortet habe, der da kritisch nachgefragt hat: Ich habe die Hoffnung, dass es irgendwann eine Sammlung der unangenehmsten, gierig-geschäftemacherischen Webseiten gibt. Nach dem Vorbild anderer Negativpreise.

Donnerstag, 31. Oktober 2019

"Clickbait: The Good, the Bad and the Ugly"

Meine Anmerkungen zu bestimmten "angenehmen Websites". Natürlich wird die Sache schon im Netz diskutiert.

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Clickbait: The Good, the Bad and the Ugly. Published on November 20, 2018, at 8:10 a.m. by Emily Hillhouse. Clickbait is everywhere — scroll through Twitter, Facebook or any news site, and take in how many headlines boast information one “will not believe” or conceal important details with the promise of answers in exchange for a click. Gone are the days where the purpose of headlines was to quickly summarize a story. Researchers have found that headlines are becoming less like leads every day, and more like tantalizing advertisements for what can be revealed within a story. Why is this the case, and what can public relations practitioners do about it? The answer depends on how one defines “clickbait.” Merriam Webster defines it as “something (such as a headline) designed to make readers want to click on a hyperlink, especially when the link leads to content of dubious value or interest.”

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Samstag, 27. Juni 2020

Schreckliche Clickbait-Site: doithouses.com

Schon Ende 2015 stellte jemand die Frage:

"Wird die Onlinewelt zum Clickbait-Puff?"

Und weiter:

FOCUS Online ist laut jüngsten Hochrechnungen das reichweitenstärkste News-Portal Deutschlands und stößt den wort- wie auch bildgewaltigen Springer-Boulevard vom Thron. Eine Überraschung! – Applaus? Problematisch an dieser Entwicklung ist, wie nichtssagend sie doch ist. So könnte die rein quantitative Betrachung von Klickzahlen sehr leicht dazu verleiten, dass das Online-Angebot des FOCUS damit – fokussiert auf den Reichweiten-Aspekt – zum (werbe-)relevantesten Leitmedium Deutschlands aufgestiegen ist. Dass dem aber ganz und gar nicht so ist, möchten wir in diesem Beitrag herleiten. Gleichzeitig werben wir für mehr journalistische Qualität statt Quantität, zeigen Ansätze für die qualitative Messung von Reichweiten auf und untermauern, wieso sich luftleere Clickbait-Räume auf lange Frist selbst demontieren werden.

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Ich entdecke wieder so eine Seite, die ich für alle Zeiten von meinen Suchen und Aufrufen ausscheiden möchte.

An- und Aufreißer:

"Diese 50 Autos machen auch nach 400.000 Kilometern nicht schlapp".

Nein, natürlich keine Verlinkung!

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Es muss einen Browser geben, der via Liste solche Seiten ausschließt! So kann es einfach nicht weitergehen!

Mittwoch, 9. März 2022

Unangenehme ... vollkommen bescheuerte Ausdrücke im Internet

  •  Trick: "Dieser Trick macht die Beerdigung kostenlos. Pro Verbraucher"
  • ...



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zebrabutter.net. Schlaues über Gutes und Schlechtes. » Die 10 irrwitzigsten Clickbait-Artikel aus dem Internet. Benny Krüger. 15. Oktober 2018 Netzkultur. Nach wie vor werden im weltweiten Web Klicks geködert, was thematisch mitunter wundersame Blüten treibt. Die 10 eigenwilligsten Artikel dieser Art hat unser Autor in einer Hitliste versammelt.

Donnerstag, 14. November 2019

"I do not even know how I stopped ..."

Ich lese die eingehenden Kommentare so 1 x pro Woche. Heute zwei Kommentare, die herausstechen und auf die ich gesondert eingehen will:

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"I do not even know how I stopped up right here, but I thought this post was good. I do not understand who you might be however certainly you are going to a well-known blogger if you happen to aren't already. Cheers!" bei Romananfang: Alaska
Anonym am 12.11.19

Nein, ich bin bestimmt kein bekannter Blogger. Ich tue auch nichts, um einer zu werden. Das ist ein öffentliches Notizbuch, mehr nicht. Hoffe ich auf etwas, so im Geheimen? Ja, dass ich es irgendwann mal zu einem "Geheimtipp" schaffe. Denn es gilt: Ruhm und Ehre zählen nur vor der Tür der Ewigkeit. Und wer wollte behaupten, er stünde da.

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"Eine Frechheit sind wenn dann solche Kommentare. Diese Seite dient zur Unterhaltung und wahrscheinlich wird dieses Portal über Werbung finanziert. Heutzutage wollen die Leute einfach interessante Bilder und Texte lesen, die KOSTENLOS bereitgestellt werden. Wer sich fortbilden will, muss sich halt ein Buch kaufen...." bei Sehr unangenehme Webseite: fribbla.de
Anonym am 08.11.19

Natürlich wüsste man da zunächst gerne, wer da schreibt. Also nein, kein Name, nur die Frage, ob da jemand schreibt, der mit fribbla.de selbst sein Geld verdient. Zuerst, beim ersten Satz, dachte ich: Ach, eine Google Translation! Gemeint ist wohl: "Eine Frechheit ist es, wenn dann solche Kommentare gepostet werden!" Der Rest des Texts spricht aber gegen eine automatische Übersetzung ...

Aber wie auch immer. Ich mache es kurz und mit einem meiner Lieblingssätze für solche Zusammenhänge: "Von Google lernen heißt siegen lernen!"

Will sagen: Wer hat mehr Geld verdient mit Werbung als Google!? Und warum, weil die Werbung so dezent gehalten ist, dass sie den Leuten nicht auf die Nerven geht. Also zwischen 

Interessante Seite mit dezenter Werbung und 

...

Sehr unangenehme Seite, die mit dem Strecken einer kleinen, nichtssagenden Geschichte mit allen Mitteln Geld via Werbung rausschlagen will

liegt eine sehr, sehr große Spannweite. Gegen eine lustige, spannende, verrückte kleine Geschichte mit ein wenig Werbung hat kaum jemand was. Wenn diese Geschichte auf 1 Seite steht. Wohl aber haben die Leute was dagegen, wenn dünne Geschichtchen über 10 oder 20 Seiten gestreckt werden, auf dass jede einzelne Seite Werbung geklatscht werden kann.

Gut nur, dass das Phänomen einen Namen hat:


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P. S. Mit einiger Besorgnis sehe ich, dass auch normale Zeitungen auf ihren Web-Seiten diesen Weg des "Anfixens" gehen. Statt gleich mit der Überschrift mit der Kurzmeldung, die auf den Hauptartikel verlinkt ist, zu sagen, worum es in einer Meldung geht, wird in der Überschrift erst einmal ein Geheimnis aufgebaut. Ganz schlechter Stil!

Beispiele, heute bei stern.de gesehen:

Monarch Mswati III. || König von Swasiland kauft 19 Rolls-Royce und 120 BMW, während sein Volk hungert

Da ist alles, was man in einer kurzen Ankündigung erwarten kann. Dann aber gleich drunter:

Popstar | Shakira stürzte in eine tiefe Krise - das war der Auslöser

Was war der Auslöser?! Hätte es nicht auch heißen können:


Shakira stürzte in eine tiefe Krise. Sie hatte Angst, ihre Stimme zu verlieren

Nun gut, ich will jetzt stern.de nicht mit fribbla.de gleichsetzen. In der Stern-Geschichte steht alles, was es da zu wissen gibt, auf einer Seite. Aber immerhin, warum die wichtigste Information nicht gleich in der Überschrift?