Beispiel: Vergessene Stars aus der 3. Reihe, auf dass der Clickbaiting-Beutel klappere!
Brrrh!
Beispiel: Vergessene Stars aus der 3. Reihe, auf dass der Clickbaiting-Beutel klappere!
Brrrh!
Mehr Zeit für kritische Berichterstattung Ihr kennt es: Zum Jahresende stehen wir traditionell vor einer sehr großen Finanzierungslücke und auch wenn die Planung und Umsetzung unseres Spendenendspurts viel Spaß macht, bindet es doch sehr viele Ressourcen; Ressourcen, die an anderer Stelle für unsere wichtige Arbeit fehlen.
Passend kommentiert hier:
"Mit dem Überangebot [an Informationen im Internet] verbunden ist eine verflixte Zwangslage: Die Zeitungen müssen im Internet präsent sein, und auf der anderen Seite müssen sie versuchen, der "Umsonst-Mentalität" des Internets etwas entgegenzusetzen, um Geld zu verdienen. Mit Werbung natürlich, die den Lesern lästig ist. Es ist ein Ziehen und Zerren. Es gibt seit geraumer Zeit Werbe-Blocker für die verschiedenen Browser. Die Zeitungen reagieren. Wer lesen will, soll gefälligst zulassen, dass er die Werbung sieht: "So schalten Sie Ihren Adblocker für SPIEGEL ONLINE aus." Die anderen Zeitungen halten es nicht anders. Man braucht das Geld halt.
Und dann natürlich das neue große PLUS, das Harald Schmidt in seiner SPIEGEL-Videokolumne jeden Tag so unnachahmlich unterschiedlich betont [hat]. Das, was sich inzwischen Spiegel+, Welt+, FAZ+, Zeit+ nennt. "Eine kleine Gebühr bitte für zusätzliche interessante Artikel!" Hat Bild mit diesem Plus-Angeboten angefangen? Mir kommt es so vor. Dieses Bitte! - man kann als aufmerksamer Leser den Bettelton nicht überhören, der hinter diesen Plus-Angeboten steht. Und der Leser denkt sich natürlich: Eine Zeitung, die betteln muss, die muss arm dran sein."
Neues Bild eines schwarzen Lochs. Blick ins Herz der Milchstraße. Erstmals präsentieren Astronomen ein Bild des schwarzen Lochs in unserer Heimatgalaxie. Es ist erst die zweite Aufnahme dieser Art – und das Ergebnis eines wissenschaftlichen Megaprojekts. Von Johann Grolle und Jörg Römer. 12.05.2022 (spiegel.de)
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Warum wird ein solcher Kommentar beim SPIEGEL nicht direkt gebracht?
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Nein, ich habe nichts gegen diese und andere Forschungen der Astrophysiker. Im Gegenteil, ich finde sie hochspannend.
Zwei Bemerkungen aber:
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a) Inhaltlich: "Schwarze Löcher gehören zu den ungewöhnlichsten Objekten im Universum. Sie entstehen, wenn große Sterne am Ende ihres Lebenszyklus angekommen sind und die Kernfusion ausgesetzt hat, die ihr inneres Gleichgewicht sicherstellte. Dann fällt ihre Masse zusammen zu einem winzigen Punkt, ihre mächtige Gravitationskraft aber bleibt erhalten."
Warum sind dann im Zentrum vieler Galaxien Schwarze Löcher? Mir fehlt da ein Erklärungsschritt.
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b) "Fiskalisch": Wir sind uns wohl einig, dass die Forschungen der Astrophysiker heute absolut ohne jede wirtschaftliche Anwendung sind. Heißt: Wir geben riesige Summen aus für unscharfe Bilder von Schwarzen Löchern und verrückte Geschichten wie die vom Urknall. Es ist ein wenig so, wie es beim Bau mittelalterlicher Dome und Kathedralen war: Zur höheren Ehre Gottes. Jetzt: zur höheren Ehre der Wissenschaft. In beiden Fällen wurde / wird nicht weiter nachgefragt. Ich finde, so alle 10 Jahre sollte das mal laut gesagt werden. Auf dass diese Wissenschaft nicht Religion werde!
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Ich besitze dieses Büchlein seit langem und habe es vor vielen Jahren gelesen. Für den Inhalt würde ich immer vier Sterne vergeben. Der eine fehlende Stern geht auf philosophische Interna zurück.
Jetzt, auf einer längeren Reise, wollte ich nachschauen, ob es dieses Reclam-Heft oder eine englische Ausgabe auch als E-Book gibt, und da habe ich gestaunt, erst mal über den Preis. Ein Reclam-Heft für ... ?
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Einzelding und logisches Subjekt (Reclams Universal-Bibliothek) Taschenbuch – 1. Januar 1995. -- von Peter F Strawson (Autor) ... Taschenbuch 67,18 € 5 Gebraucht ab 55,55 €.
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Dann über den - angeblichen - Inhalt:
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Eine repräsentative Auswahl von 852 Dreizeilern der klassischen japanischen Lyrikgattung, in einer bewährten, eng den Originalen folgenden Übersetzung. Vertreten sind die bedeutendsten Dichter Japans (und viele andere); inhaltlich gliedert sich der Band in die Themen: Neujahr, Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
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Da frage ich mich: Wer ist für diese Preisangabe und für diese Hinweis zum Inhalt eigentlich verantwortlich, der Verlag oder Amazon? Wer auch immer -- sowas sollte nicht passieren! Das sollte auch noch dem Website-Angestellten auffallen, der die Dinge auf den Server hochlädt.
... wirklich schon so sehr aus dem letzten Loch? Verzweifelte Versuche, die Leser mit Angeboten anzufixen, wie Drogendealer? Abo plus Plus, usw. Und die ZEIT hat jetzt alle Martenstein-Kolumnen auf ZEIT+ gesetzt! Mei, muss es den Zeitungen und auch der ZEIT schlecht gehen!
Meine alte Erklärung: Weder der öffentlich-rechtliche Rundfunk noch die großen Zeitungen mögen einsehen, dass sie auch mal "kleiner werden können müssen"! Wildes Paddeln in Zeiten es Internets. Die Lesezeit des Menschen ist endlich, und wenn es im Internet Amzon, Netflix gibt, dann wird die Zeit zum Zeitunglesen einfach kleiner. Vom hochmütigen SPIEGEL rede ich erstmal gar nicht.
Katja Eichinger über Liebe und Verlangen. »Das Ehebett ist kein Beichtstuhl«. In dieser Woche wäre Bernd Eichinger 73 Jahre alt geworden. Seine Witwe Katja spricht über ihre Beziehung mit dem berühmten Filmproduzenten, übers Fremdgehen und darüber, wie es ist, sich nach dem Tod des Partners neu zu verlieben. Ein Interview von Sebastian Späth • DER SPIEGEL 13.04.2022
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Leser-Kommentar, nicht gebracht:
Und immer wieder die Frage: Wann hat die SPIEGEL-Chefredaktion eigentlich beschlossen, einen Teil des Kerngeschäfts der BUNTEN zu übernehmen?
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Mich irritiert doch immer wieder die SPIEGEL-Zusammenstellung. Der Bericht über Krieg, Verwüstung, Tote. Und mittenmang die großen Werbevideos mit lachenden Menschen und den Angeboten. Wahrscheinlich der Versuch, dem Angebot "Schauen Sie SPIEGEL-Videos ohne Werbung" Nachdruck zu verleihen ...
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18:07 Das da oben ist bei den SPIEGEL-Kommentaren gebracht und von anderen wiederum kommentiert worden. Meine Antwort:
Vorweg: Ist das jetzt ein Zufall, dass genau hier und und heute zum allerersten Mal zuerst das Werbevideo hinter der Kommentarspalte erscheint, und anschließend ist es als schwarze (!) Fläche, kein Video mehr, vor dem Kommentarbereich, sodass ich die Kommentare nicht mehr lesen kann.
Darum also hier, auch wenn ich diese Antwort gerne zu dem Kommentar mit dem "Auch Journalisten müssen von was leben" gesetzt hätte. Ich sehe diesen Kommentar nur sehr kurz, dann ist der hinter dem schwarzen Balken verschwunden.
Für mich persönlich: Ich bin ein altgedienter Zeitungen-Anhänger. Den SPIEGEL, Abo eigentlich mein ganzes Leben lang, zähle ich zu den Zeitungen. Aber es scheint eine schlichte Einsicht nicht zu geben: Im Zeitalter des Internets müssen sich auch Zeitungen nach der Decke strecken. Konkreter: Sie müssen sich überlegen, wie sie jetzt oder demnächst mit weniger Geld auskommen, und nicht immer nur mit zusätzlicher Werbung und Keine-Werbung-aber-zahlen-Angeboten die einstmaligen Bestände sichern können. Letzteres wird nicht gelingen.
Bei Telepolis gibt es einen Beitrag aus dem Jahr 2019. Überschrift: "Vom Aussterben der Zeitungen". Den könnte man in diesem Zusammenhang mal lesen.
So, und jetzt schaue ich mal, ob das durchgeht.
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Diese seltsame Sucht, reich zu werden ... Und die, die diese Sucht bedienen.
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Mein Argument ist immer das gleiche: Wenn was dran wäre, wären schon 1 Mio. Gierige auf den Zug aufgesprungen. Wenn sie das nicht getan haben, dann: GEFAHR!
Nein, nicht nur BILD hat diese Technik drauf: Anfixen und hoffen, dass ... Geld soll halt reinkommen! Über Werbung oder Plus-Abos.
Eine Anzeige bei SPIEGEL-Online:
Woran erinnert mich das?
"Wie wird man Millionär?" -- "Indem man Milliardär ist und eine Airline kauft!"
(Da einen schönen Artikel aus dem Jahr 2004 gefunden. Der Spruch hat allerdings viele Väter.)
Jetzt also neu:
"Wie wird man Millionär?" -- "Indem man Milliardär ist und in NFT investiert!"
Dammbruch bei Cum-Ex-Ermittlungen. „Wir haben einen Kanzler, der ein Lügner ist“. Überraschung im Cum-Ex-Prozess: Ein Ex-Banker der Hamburger Warburg-Bank hat ein Geständnis abgelegt. Der Investigativ-Journalist Oliver Schröm spricht von einem Dammbruch. Im Interview erklärt er, wie es nun für Ex-Warburg-Chef Christian Olearius, Bundeskanzler Olaf Scholz und Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher weitergeht – und wie ein bis in die Justiz reichender SPD-Filz in Hamburg die verwickelten Politiker schützt. Interview mit Oliver Schröm. 15. Januar 2022 (cicero.de)
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Der SPIEGEL schweigt sich im Moment da aus.
Bei manchen Dingen kleinen Dingen lohnt es sich genau hinzuschauen.
Klappboxen 53 x 37 x 27,5 cm
Aldi Nord 28.9.2020: Home Creation Profi-Klappbox im Angebot Die Home Creation Profi-Klappbox für 4€ bei Aldi Nord Stefan SprickLetztes Update 16. Oktober 2020 ... Ab Montag dem 28.9.2020 bietet Aldi Nord die neue Home Creation Profi-Klappbox zum Kauf an. Sie wird in den Filialen für 4,84€ pro Stück erhältlich sein.
Solche Klappboxen kosten sonst das 2 bis 3fache.
"Nach vier Nächten im Park Hotel in der australischen Stadt Melbourne spazierte die Nummer eins der Tennisweltrangliste am Montag aus dem Abschiebehotel als freier Mann. Mehr als 30 Asylbewerber und Flüchtlinge warten noch immer darauf, es ihm gleichtun zu dürfen. Manche von ihnen seit mehr als einem Jahr."
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Da sind wir mal wieder. Schick! Das Vergleichen des nicht Vergleichbaren, das aber doch einen gewissen Kick bei den Lesern hervorruft. Jedenfalls hervorrufen soll. Dabei sagt niemand, kein einziger SPIEGEL-Journalist, was denn gemacht wird, wenn alle, die nach Australien oder Europa kommen wollen, auch tatsächlich kommen und "hereingelassen werden". Man fühlt sich als SPIEGEL-Journalist offenbar einfach gut, wenn man mal so vor sich hin fordert. Man hat ja schließlich keine politische Verantwortung.
Irgendwie tut es mir weh, wenn ich die Werbung sehe. Die über die, also: in der Zeitung ins Haus kommt, auch wenn draußen auf dem Briefkasten steht: "Bitte keine Werbung einwerfen!"