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Montag, 25. Juli 2022

Bescheuerte Websites: desired.de

Beispiel: Vergessene Stars aus der 3. Reihe, auf dass der Clickbaiting-Beutel klappere! 

Brrrh!

Dienstag, 14. Juni 2022

Wer zeigt / überträgt Deutschland ...

Wer zeigt / überträgt Deutschland vs. Italien? Die Nations League heute im TV und LIVE-STREAM Marcel Schwenk | 14. Juni 2022 ... Wer zeigt / überträgt die Partie heute im TV und LIVE-STREAM? 
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Nein, dieses Fragen und den Leser hinhalten ist keine Spezialität von goal.com; das macht mittlerweile auch der SPIEGEL u. a. so. Eine irrlichternde Unsitte, weil -- nun ja, Geld mit Werbung verdient werden muss. Die Frage wird noch drei oder vier mal gestellt, bevor die Antwort kommt. Wird sich da was ändern? Ich glaube schon, weil die Zeitungen aussterben werden. Und die Wikipedia wird regieren.

Mittwoch, 18. Mai 2022

Zeitungen betteln

Mehr Zeit für kritische Berichterstattung Ihr kennt es: Zum Jahresende stehen wir traditionell vor einer sehr großen Finanzierungslücke und auch wenn die Planung und Umsetzung unseres Spendenendspurts viel Spaß macht, bindet es doch sehr viele Ressourcen; Ressourcen, die an anderer Stelle für unsere wichtige Arbeit fehlen.


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Auch die großen Zeitungen wie hier die ZEIT verstehen ihr Online-Angebot zunehmend als Stelle für das Anfixen potentieller Leser.

Digital-Zugang
Alle Artikel auf ZEIT ONLINE frei
DIE ZEIT als E-Paper und App
4 Wochen für nur 1 € testen
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Digital-Zugang für ZEIT-Abonnenten


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Passend kommentiert hier:

"Mit dem Überangebot [an Informationen im Internet] verbunden ist eine verflixte Zwangslage: Die Zeitungen müssen im Internet präsent sein, und auf der anderen Seite müssen sie versuchen, der "Umsonst-Mentalität" des Internets etwas entgegenzusetzen, um Geld zu verdienen. Mit Werbung natürlich, die den Lesern lästig ist. Es ist ein Ziehen und Zerren. Es gibt seit geraumer Zeit Werbe-Blocker für die verschiedenen Browser. Die Zeitungen reagieren. Wer lesen will, soll gefälligst zulassen, dass er die Werbung sieht: "So schalten Sie Ihren Adblocker für SPIEGEL ONLINE aus." Die anderen Zeitungen halten es nicht anders. Man braucht das Geld halt. 

Und dann natürlich das neue große PLUS, das Harald Schmidt in seiner SPIEGEL-Videokolumne jeden Tag so unnachahmlich unterschiedlich betont [hat]. Das, was sich inzwischen Spiegel+, Welt+, FAZ+, Zeit+ nennt. "Eine kleine Gebühr bitte für zusätzliche interessante Artikel!" Hat Bild mit diesem Plus-Angeboten angefangen? Mir kommt es so vor. Dieses Bitte! - man kann als aufmerksamer Leser den Bettelton nicht überhören, der hinter diesen Plus-Angeboten steht. Und der Leser denkt sich natürlich: Eine Zeitung, die betteln muss, die muss arm dran sein."

Donnerstag, 12. Mai 2022

Neues Bild eines schwarzen Lochs

 

Neues Bild eines schwarzen Lochs. Blick ins Herz der Milchstraße. Erstmals präsentieren Astronomen ein Bild des schwarzen Lochs in unserer Heimatgalaxie. Es ist erst die zweite Aufnahme dieser Art – und das Ergebnis eines wissenschaftlichen Megaprojekts. Von Johann Grolle und Jörg Römer. 12.05.2022 (spiegel.de)

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Warum wird ein solcher Kommentar beim SPIEGEL nicht direkt gebracht?

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Nein, ich habe nichts gegen diese und andere Forschungen der Astrophysiker. Im Gegenteil, ich finde sie hochspannend.

Zwei Bemerkungen aber: 

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a) Inhaltlich: "Schwarze Löcher gehören zu den ungewöhnlichsten Objekten im Universum. Sie entstehen, wenn große Sterne am Ende ihres Lebenszyklus angekommen sind und die Kernfusion ausgesetzt hat, die ihr inneres Gleichgewicht sicherstellte. Dann fällt ihre Masse zusammen zu einem winzigen Punkt, ihre mächtige Gravitationskraft aber bleibt erhalten."

Warum sind dann im Zentrum vieler Galaxien Schwarze Löcher? Mir fehlt da ein Erklärungsschritt.

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b) "Fiskalisch": Wir sind uns wohl einig, dass die Forschungen der Astrophysiker heute absolut ohne jede wirtschaftliche Anwendung sind. Heißt: Wir geben riesige Summen aus für unscharfe Bilder von Schwarzen Löchern und verrückte Geschichten wie die vom Urknall. Es ist ein wenig so, wie es beim Bau mittelalterlicher Dome und Kathedralen war: Zur höheren Ehre Gottes. Jetzt: zur höheren Ehre der Wissenschaft. In beiden Fällen wurde / wird nicht weiter nachgefragt. Ich finde, so alle 10 Jahre sollte das mal laut gesagt werden. Auf dass diese Wissenschaft nicht Religion werde!

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Sonntag, 8. Mai 2022

"Einzelding und logisches Subjekt" -- FEHLER

Ich besitze dieses Büchlein seit langem und habe es vor vielen Jahren gelesen. Für den Inhalt würde ich immer vier Sterne vergeben. Der eine fehlende Stern geht auf philosophische Interna zurück.

Jetzt, auf einer längeren Reise, wollte ich nachschauen, ob es dieses Reclam-Heft oder eine englische Ausgabe auch als E-Book gibt, und da habe ich gestaunt, erst mal über den Preis. Ein Reclam-Heft für ... ?

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Einzelding und logisches Subjekt (Reclams Universal-Bibliothek) Taschenbuch – 1. Januar 1995. -- von Peter F Strawson (Autor) ... Taschenbuch 67,18 € 5 Gebraucht ab 55,55 €.

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Dann über den - angeblichen - Inhalt:

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Eine repräsentative Auswahl von 852 Dreizeilern der klassischen japanischen Lyrikgattung, in einer bewährten, eng den Originalen folgenden Übersetzung. Vertreten sind die bedeutendsten Dichter Japans (und viele andere); inhaltlich gliedert sich der Band in die Themen: Neujahr, Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

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Da frage ich mich: Wer ist für diese Preisangabe und für diese Hinweis zum Inhalt eigentlich verantwortlich, der Verlag oder Amazon? Wer auch immer -- sowas sollte nicht passieren! Das sollte auch noch dem Website-Angestellten auffallen, der die Dinge auf den Server hochlädt.

Sonntag, 1. Mai 2022

Pfeifen die Zeitungen, auch die ZEIT ...

 ... wirklich schon so sehr aus dem letzten Loch? Verzweifelte Versuche, die Leser mit Angeboten anzufixen, wie Drogendealer? Abo plus Plus, usw. Und die ZEIT hat jetzt alle Martenstein-Kolumnen auf ZEIT+ gesetzt! Mei, muss es den Zeitungen und auch der ZEIT schlecht gehen!

Meine alte Erklärung: Weder der öffentlich-rechtliche Rundfunk noch die großen Zeitungen mögen einsehen, dass sie auch mal "kleiner werden können müssen"! Wildes Paddeln in Zeiten es Internets. Die Lesezeit des Menschen ist endlich, und wenn es im Internet Amzon, Netflix gibt, dann wird die Zeit zum Zeitunglesen einfach kleiner. Vom hochmütigen SPIEGEL rede ich erstmal gar nicht.

Freitag, 15. April 2022

Die BUNTE Und der SPIEGEL


Katja Eichinger über Liebe und Verlangen. »Das Ehebett ist kein Beichtstuhl«. In dieser Woche wäre Bernd Eichinger 73 Jahre alt geworden. Seine Witwe Katja spricht über ihre Beziehung mit dem berühmten Filmproduzenten, übers Fremdgehen und darüber, wie es ist, sich nach dem Tod des Partners neu zu verlieben. Ein Interview von Sebastian Späth • DER SPIEGEL 13.04.2022

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Leser-Kommentar, nicht gebracht:

Und immer wieder die Frage: Wann hat die SPIEGEL-Chefredaktion eigentlich beschlossen, einen Teil des Kerngeschäfts der BUNTEN zu übernehmen?

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Samstag, 2. April 2022

Der SPIEGEL, die Toten und die Werbung

Mich irritiert doch immer wieder die SPIEGEL-Zusammenstellung. Der Bericht über Krieg, Verwüstung, Tote. Und mittenmang die großen Werbevideos mit lachenden Menschen und den Angeboten. Wahrscheinlich der Versuch, dem Angebot "Schauen Sie SPIEGEL-Videos ohne Werbung" Nachdruck zu verleihen ...

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18:07 Das da oben ist bei den SPIEGEL-Kommentaren gebracht und von anderen wiederum kommentiert worden. Meine Antwort:

Vorweg: Ist das jetzt ein Zufall, dass genau hier und und heute zum allerersten Mal zuerst das Werbevideo hinter der Kommentarspalte erscheint, und anschließend ist es als schwarze (!) Fläche, kein Video mehr, vor dem Kommentarbereich, sodass ich die Kommentare nicht mehr lesen kann.

Darum also hier, auch wenn ich diese Antwort gerne zu dem Kommentar mit dem "Auch Journalisten müssen von was leben" gesetzt hätte. Ich sehe diesen Kommentar nur sehr kurz, dann ist der hinter dem schwarzen Balken verschwunden.

Für mich persönlich: Ich bin ein altgedienter Zeitungen-Anhänger. Den SPIEGEL, Abo eigentlich mein ganzes Leben lang, zähle ich zu den Zeitungen. Aber es scheint eine schlichte Einsicht nicht zu geben: Im Zeitalter des Internets müssen sich auch Zeitungen nach der Decke strecken. Konkreter: Sie müssen sich überlegen, wie sie jetzt oder demnächst mit weniger Geld auskommen, und nicht immer nur mit zusätzlicher Werbung und Keine-Werbung-aber-zahlen-Angeboten die einstmaligen Bestände sichern können. Letzteres wird nicht gelingen.

Bei Telepolis gibt es einen Beitrag aus dem Jahr 2019. Überschrift: "Vom Aussterben der Zeitungen". Den könnte man in diesem Zusammenhang mal lesen.

So, und jetzt schaue ich mal, ob das durchgeht.

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Dienstag, 29. März 2022

Der Wasserstoff-Report von Felix Haupt

Diese seltsame Sucht, reich zu werden ... Und die, die diese Sucht bedienen.

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Brandaktuell: Der Wasserstoff-Report von Felix Haupt Achtung: Nur für kurze Zeit bietet Börsenexperte Felix Haupt seinen brandneuen Wasserstoff-Report im Wert von 49,90€ KOSTENLOS an. ✓ Achtung: Aktion gilt nur für kurze Zeit - denn dieser Report ist normalerweise NICHT öffentlich zugänglich ✓ Enthüllung: Diese 3 Wasserstoff-Aktien haben EXTREMES Kurspotential (+1379% Gewinn!) ✓ Umfangreiche Analyse der wichtigsten Wasserstoff-Aktien und konkrete Empfehlungen für Ihre Investition ✓ Aus 1 mach 10. Der Schlüssel dazu über 500% Gewinn mit Wasserstoff-Aktien zu erzielen ✓ Die besten Hebelscheine, um innerhalb von kurzer Zeit einen Multiplikator von 13, 25 oder sogar 37 zu erreichen

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Mein Argument ist immer das gleiche: Wenn was dran wäre, wären schon 1 Mio. Gierige auf den Zug aufgesprungen. Wenn sie das nicht getan haben, dann: GEFAHR!

Mittwoch, 23. März 2022

Clickbaiting überall: BILD

Nein, nicht nur BILD hat diese Technik drauf: Anfixen und hoffen, dass ... Geld soll halt reinkommen! Über Werbung oder Plus-Abos.


Wer kann das nur sein?! Soll ich jetzt ein BILD-Plus-Abo abschließen? Bei aller Liebe -- doch lieber nicht!

Donnerstag, 24. Februar 2022

"Wie wird man Millionär?"

 Eine Anzeige bei SPIEGEL-Online:



Woran erinnert mich das? 

"Wie wird man Millionär?" -- "Indem man Milliardär ist und eine Airline kauft!" 

(Da einen schönen Artikel aus dem Jahr 2004 gefunden. Der Spruch hat allerdings viele Väter.)

Jetzt also neu: 

"Wie wird man Millionär?" -- "Indem man Milliardär ist und in NFT investiert!"

Mittwoch, 19. Januar 2022

Oliver Schröm

Dammbruch bei Cum-Ex-Ermittlungen. „Wir haben einen Kanzler, der ein Lügner ist“. Überraschung im Cum-Ex-Prozess: Ein Ex-Banker der Hamburger Warburg-Bank hat ein Geständnis abgelegt. Der Investigativ-Journalist Oliver Schröm spricht von einem Dammbruch. Im Interview erklärt er, wie es nun für Ex-Warburg-Chef Christian Olearius, Bundeskanzler Olaf Scholz und Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher weitergeht – und wie ein bis in die Justiz reichender SPD-Filz in Hamburg die verwickelten Politiker schützt. Interview mit Oliver Schröm. 15. Januar 2022 (cicero.de)

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Der SPIEGEL schweigt sich im Moment da aus.

Dienstag, 18. Januar 2022

Einkaufen. Aufpassen! KLAPPBOXEN

Bei manchen Dingen kleinen Dingen lohnt es sich genau hinzuschauen. 

Klappboxen 53 x 37 x 27,5 cm

Aldi Nord 28.9.2020: Home Creation Profi-Klappbox im Angebot Die Home Creation Profi-Klappbox für 4€ bei Aldi Nord Stefan SprickLetztes Update 16. Oktober 2020 ... Ab Montag dem 28.9.2020 bietet Aldi Nord die neue Home Creation Profi-Klappbox zum Kauf an. Sie wird in den Filialen für 4,84€ pro Stück erhältlich sein.

Solche Klappboxen kosten sonst das 2 bis 3fache.


Mittwoch, 12. Januar 2022

SPIEGEL-Kommentar, nicht gebracht

 "Nach vier Nächten im Park Hotel in der australischen Stadt Melbourne spazierte die Nummer eins der Tennisweltrangliste am Montag aus dem Abschiebehotel als freier Mann. Mehr als 30 Asylbewerber und Flüchtlinge warten noch immer darauf, es ihm gleichtun zu dürfen. Manche von ihnen seit mehr als einem Jahr."

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Da sind wir mal wieder. Schick! Das Vergleichen des nicht Vergleichbaren, das aber doch einen gewissen Kick bei den Lesern hervorruft. Jedenfalls hervorrufen soll. Dabei sagt niemand, kein einziger SPIEGEL-Journalist, was denn gemacht wird, wenn alle, die nach Australien oder Europa kommen wollen, auch tatsächlich kommen und "hereingelassen werden". Man fühlt sich als SPIEGEL-Journalist offenbar einfach gut, wenn man mal so vor sich hin fordert. Man hat ja schließlich keine politische Verantwortung.

Montag, 28. Dezember 2020

Preis / Streit

Die Frage, wie Preise gefunden werden, hat mich schon immer interessiert. Nun also ein kleiner Blick ins Innere der Maschine. Wenn man sich mal nicht einig ist. Und zwar so sehr, dass das in die Zeitungen kommt. 
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 "Moët Hennessy ist nicht der erste Getränkehersteller, mit dem sich Edeka anlegt. Erst vor wenigen Wochen hatten einige Edeka-Märkte alle Produkte von Coca-Cola aus den Regalen entfernt. In dem Fall ging es dabei um neue Lieferpreise des US-Konzerns. Allerdings brachen dabei die Umsätze für die Edeka-Filialen ein und der Streit wurde zeitnah wieder beigelegt." (chip.de)

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Ja, wenn sich die Kräfteverhältnisse wirklich zeigen ...!

Montag, 23. November 2020

Galeria Karstadt Kaufhof

Irgendwie tut es mir weh, wenn ich die Werbung sehe. Die über die, also: in der Zeitung ins Haus kommt, auch wenn draußen auf dem Briefkasten steht: "Bitte keine Werbung einwerfen!"


Und dann auch noch die Galeria Kaufhof! Geht denn da, Corona hin, Amazon her, noch jemand hin? Was soll aus den Kaufhäusern werden? Wie stehen sie und die Geschäfte diese Monate durch?


Donnerstag, 29. Oktober 2020

Jürgen Kantner & Sabine Merz

An manche Geschichten muss ich von Zeit zu Zeit immer einmal denken. Hier ist eine dieser Geschichten. Abenteuer. Richtung: "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um". Früher oder später. Das klare Wissen: "Ein zweites Mal holt und keiner mehr raus." Und dennoch weiter und immer weiter.

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... Das Militär schützt ihn und bringt ihm Kalaschnikows zur Reparatur. Schließlich kommt Sabine Merz nach, und gemeinsam stechen sie im Sommer 2009 zur nächsten Etappe in See. „Ein zweites Mal holt uns keiner mehr raus“, sagt Kantner damals dem Tagesspiegel. Das Paar trifft Vorkehrungen, um sich im Notfall selbst mit Waffengewalt verteidigen zu können. Die Gefahr, abermals von Piraten am Horn von Afrika angegriffen zu werden, ist zu jener Zeit noch nicht gebannt. Kantner und Merz wollen den Indischen Ozean überqueren und erst in Malaysia wieder Halt machen. Für Zwischenstopps auf den Malediven oder Sri Lanka fehlt ihnen das Geld. Sieben Jahre später treffen sie auf ihre Mörder. Wobei die Terroristen erklären, Sabine Merz habe das Feuer auf sie eröffnet. (tagesspiegel.de)

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Sonntag, 21. Juni 2020

Kosten für den Staat: ...

21.06.2020 HOME › REGIONAL › HANNOVER › 

IN FRANKREICH VERSTECKT: HANNOVERS SCHLIMMSTE TRICKDIEBIN GEFASST


MUTTER KOSTETE STEUERZAHLER ÜBER 100 000 EURO

Hannovers schlimmste
Trickdiebin gefasst
Sie versteckte sich in Frankreich
Trickdiebin Briziana H. (35) ist nach mehreren Monaten Flucht in Frankreich gefasst worden. ...
20.06.2020

Lyon/Hannover – Sie zählt zu Hannovers schlimmsten Seriendiebinnen: Briziana H. (35), Mutter von zehn Kindern (4 -18). Mehrere Monate war sie abgetaucht, verbarg sich im Ausland vor der deutschen Justiz.

Jetzt ist sie zurück, wenn auch unfreiwillig. Briziana H. wurde in Frankreich gefasst. Beamte des Landeskriminalamts Niedersachsen nahmen sie nach BILD-Informationen am Freitag an der deutsch-französischen Grenze in Empfang!

Rückblick: 2015 kam die vermutlich gebürtige Bosnierin in Hannover an, stellte als „Staatenlose“ einen Asylantrag und kam in einer Flüchtlingsunterkunft in Langenhagen unter. Die Großfamilie lebte von Stütze. Kosten für den Staat: weit über 100 000 Euro.

Hier endete ihre Flucht: In der kleinen Gemeinde Vénissieux bei Lyon griff die französische Polizei die per Haftbefehl gesuchte Klau-Mutter auf. Sie kam in Auslieferungshaft

Als „Klau-Mutter“ machte die Roma-Frau Karriere, beging hauptsächlich Trickdiebstähle und -betrügereien, bei denen sie auch ihre Kinder einsetzte. Ihre bevorzugten Opfer: Rentner. Als der Intensivtäterin (sieben Vorstrafen) im Vorjahr erstmals Knast drohte und weitere Anklagen vorlagen, machte sie sich Ende Mai 2019 mit ihren Kindern aus dem Staub. Amtsrichter Ulrich Kleinert suchte sie mit europäischem Haftbefehl. Die französische Polizei schnappte sie in der kleinen, südostfranzösischen Gemeinde Vénissieux nahe Lyon.

Dienstag, 19. Mai 2020

Blinky Palermo

Lesenswert!

20. Oktober 2015. Werk der Wahl. Kleine Zeichen der Rebellion. Rüdiger Maaß* wird von Blinky Palermos Gemälde "Flipper" an seine Jugend erinnert. (sueddeutsche.de)

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Mein Lieblingsort für Kunst in München ist der Palermo-Raum in der Pinakothek der Moderne. Und innerhalb dieses Raums ist es das Gemälde "Flipper" von 1965, das ich besonders mag, da es ein sehr gutes Beispiel dafür ist, worum es Palermo ging und wie er gearbeitet hat. Zudem hat es einen Bezug zu meiner eigenen Biografie. / [...] / Die Anregungen für seine Werke fand Palermo häufig in seinem persönlichen Umfeld. Beispiele hierfür sind das "Treppenhaus", das ein grafisches Abbild der olivgrünen Schutzbemalung des Treppenhauses in seinem damaligen Wohnhaus in Düsseldorf darstellte, oder eben der "Flipper", den Palermo 1970 auch in eine zweiteilige Lithografie umsetzte. / Das Motiv des "Flipper" ist eine fast originalgetreue Übertragung der Außenbemalung des Flipperapparates, einem 1964er "Happy Clown" der Firma Gottlieb, der damals im "Ratinger Hof" in Düsseldorf stand. Der Ratinger Hof, den die damalige Frau von Imi Knoebel betrieb und der Ende der 1970er-Jahre ein legendärer Ort der deutschen Musikszene wurde, war Palermos Stammkneipe. Hier auch der Bezug des "Flipper" zu meiner Biografie, da ich in den 1980er-Jahren in Düsseldorf aufgewachsen bin und den Ratinger Hof in seinen letzten Jahren noch ausgiebig erleben durfte. Interessanterweise gibt es übrigens in der Pinakothek ein Gemälde seines Kommilitonen Norbert Tadeusz, das Palermo beim Spielen an eben diesem Flipper zeigt.

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* Rüdiger Maaß ist Partner der Unternehmensberatung Codex Partners in München. Er beschäftigt sich seit seiner Jugend mit zeitgenössischer Kunst. Maaß ist seit Jahren unter anderem Mitglied im Vorstand des Kunstvereins München sowie im Auswahlgremium des Kunst-Förderpreises Ars Viva des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft.

Dienstag, 12. Mai 2020

Elsevier & de Gruyter

Ich bin mal wieder rückfällig geworden und hab -- aber nur ein klein wenig -- bei der Wikipedia mitgearbeitet! Anschließend auf der Diskussion: Aufklärung aber auch noch das angemerkt, was ich hier festhalte.

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... Und dann will ich das noch loswerden, auch wenn es nicht direkt zur Verbesserung dieses Artikels beiträgt. Überschrift: "Ausbeutung durch Verlagskonsortien. Was Elsevier bei den Naturwissenschaften ist de Gruyter bei den Geisteswissenschaften". Nämlich, ich sag es direkt: ein Wucherbetrieb! Ich hätte gerne eine Rezension dieses Buches gelesen. Dafür soll ich 30, in Worten: dreißig Euros zahlen! Für eine Rezension! Es ist wirklich wie bei Elsevier: Durch Steuern bezahlte Wissenschaftler schreiben und prüfen -- und Privatverlage machen den Reibach. Die Bibliotheken bluten aus. -- Wer das löschen will: Nur zu! Ich musste es mir einfach mal von der Seele tippen.

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Welche Verlage hat de Gruyter aufgekauft? Man kann es ja nachlesen.