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Freitag, 3. Juni 2022

Ja, die deutschen Ümlaute ...

 ... mit denen tut sich mitunter auch Amazon schwer!





Donnerstag, 11. Juli 2019

Mittwoch, 5. Juni 2019

"Die Sammlung Selig"

Westfälische -- genauer: ostwestfälische Namen.

Soeben entdeckt! Lob des Internets!

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Den Grundstock für unsere Liste ostwestfälischer Familiennamen bildet die Namensammlung von Martina Selig. Die Journalistin kam 2002 aus Frankfurt am Main nach Gütersloh an der Dalke. Unter dem Titel "Paradies für Onomastiker" schrieb sie 2004 den folgenden Artikel für die F.A.Z.-Verlagsbeilage "Ostwestfalen":

"Als ich nach Ostwestfalen kam, fiel mir eines sofort auf. Die Menschen hier haben fantastische Nachnamen. Nicht alle, aber viele.

So begann ich, ostwestfälische Nachnamen zu sammeln. ... (owl-namen.de)

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Donnerstag, 3. Mai 2018

"Kann sie ...?" (Erkenntnistheorie)

Tritium #4.2 "Und war doch sehr gelangweilt, weil die Bilder alle recht ähnlich aussahen irgendwie" Das liegt an der Vorauswahl, die der Maschine zur Bearbeitung gegeben wurde: Gebirge, Strand...Klischees. Es wäre interessant, zu zeigen was die KI mit ganz anderen Bildern, aus der Stadt, im Hafen, in der Fabrikhallemachen würde. Kann sie vielleicht nur Klischees? Wie interpretiert sie ein Badezimmer oder einen Kinderspielplatz? DAS wäre ein echter Test für die Qualität ihrer Kreativität! Antwort auf #4 von Prinz Rolle

-- MEINE ANTWORT --

"Kann sie vielleicht nur Klischees?"

Das Klischee = Stereotyp = Prototyp = (platonische) Idee macht aus Millionen, ggf. Milliarden unterschiedlicher tokens den type, also die sprachliche Kategorie, mit der wir uns verständigen. (Ok, das musste jetzt mal raus! :-) )

Antwort auf #4.2 von Tritium

Mittwoch, 4. April 2018

"Kampfhund beißt offenbar ..."

Notizbuch:

Kampfhund beißt offenbar Mutter (53) und Sohn (27) tot! In einer Wohnung dieses Mietshauses fanden die Polizisten die beiden Leichen In einer Wohnung dieses Mietshauses fanden die Polizisten die beiden Leichen Foto: Peter Steffen / dpa Teilen Twittern Teilen auf Google+ per Mail versenden Artikel melden veröffentlicht am 04.04.2018 - 08:05 Uhr Hannover – Mutter und Sohn lagen tot in einer Wohnung in Hannover. Der Täter: offenbar ein Staffordshire-Terrier! „Nach ersten Untersuchungen durch einen Rechtsmediziner wurden die 52-Jährige und ihr 27-jähriger Sohn offenbar von dem Hund getötet“, heißt es in der Polizeimitteilung. Zunächst war berichtet worden, dass der Sohn schwer krank gewesen sei. || Die Schwester des toten 27-Jährigen alarmierte die Polizei, nachdem sie ihre Angehörigen nicht erreichten konnte und zur Wohnung gefahren war. Dort sah sie durchs Fenster den blutüberströmten Mann. Sie soll die Ermittler auch vor dem Kampfhund gewarnt haben. || [Bilder: Der Balkon der Wohnung ist verwahrlost, Hundekot und abgefackelte Silvesterfeuer liegen herum || Eberhard Wedler | Feuerwehrleute fingen den Staffordshire-Terrier zuerst mit einer Schlinge ein, bevor Rettungskräfte die Räume betraten. Dort fanden sie die Toten. Wie die Polizei mitteilte, griff das Tier den 27-Jährigen und die 52-Jährige anscheinend aus noch unbekannten Gründen in deren Wohnung an und verletzte sie tödlich. Die Polizei ermittelt die Hintergründe weiter. In Niedersachsen müssen alle Hundehalter seit einigen Jahren einen Hundeführerschein machen, wenn sie sich ein Tier neu anschaffen. Der sogenannte Sachkunde-Nachweis besteht aus einer theoretischen Prüfung vor Beginn der Hundehaltung und einem Praxistest im ersten Haltungsjahr. Nach einer Vielzahl von teils tödlichen Zwischenfällen mit Kampfhunden sollte durch den Test die Zahl der Hunde-Attacken reduzieren. (bild.de)

Die spektakuläre Auslegung und Verschärfung der deutschen Redewendung: die Hand beißen, die einen füttert

Sonntag, 25. März 2018

Facebook!

Der SPIEGEL in dieser Woche doch wieder sehr gut. Also für mich jedenfalls. Auch wenn ich mit diesem Allerweltsthema Datenschutz in der Regel nichts anfangen kann, weil da überall verbissene und vergiftete Datenschutz-Profis unterwegs sind, die das Thema nie einmal grundsätzlich durchdacht haben. Also auch unter dieser Voraussetzung gefällt mir eine kleine Karikatur. 

Vorweg das:



Und dann das kleine Bild:


Solche Widersprüche in sich, die haben für mich etwas vollständig Unwiderstehliches!


Montag, 15. Januar 2018

mundmische.de

Frage: Was haben die Seite mundmische.de und Bornemanns 'Sex im Volksmund' miteinander gemein?

Antwort: Es werden größtenteils Privaterfindungen oder Kleingruppen-Sprachgebräuche mitgeteilt, die mitunter witzig, oftmals aber einfach nur extrem pubertär-eklig sind.*

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* Bei mundmische.de ist das mit dem Kleingruppen-Erfinden allerdings ziemlich klar, auch wenn dann der Untertitel der Seite "Wörterbuch der deutschen Umgangssprache", einfach falsch ist. (Es geht meist gar nicht um Wörter, sondern um erfundene Redewendungen.) Bei Bornemann wird noch so getan, als gehe es um Belege, die es auch gebe. Darum: "wissenschaftlich"! Das mit den Belegen mag sogar so sein -- obwohl vieles schon so klingt wie "vom Autor nach dem dritten Whiskey erfunden" --, doch es sind, wenn denn, Belege der Art: Schüler 1: "Morgen kommt der Bornemann und will wissen, wie wir über Sex reden!" Schüler 2: "Ok, lass und dem was schön Erfundenes erzählen! Wer hat eine Idee? Hand hoch!"

Sonntag, 3. Dezember 2017

Bachmannpreisträger Ferdinand Schmalz

Notizbuch:

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LI­TE­RA­TUR­KRI­TIK | Fett! | Der Bachmannpreisträger Ferdinand Schmalz veröffentlicht sein erstes Buch: gesammelte Theatergrotesken. || Fer­di­nand Schmalz, 32, heißt ei­gent­lich Mat­thi­as Schwei­ger. Was auch ein schö­ner Name wäre für ei­nen Wort­spie­ler wie ihn. Aber Schmalz, ein jun­ger Mann mit Wanst und Wal­ross­bart, mag die fet­ten Me­ta­phern. | Drei­mal war Schmalz schon no­mi­niert für den Mül­hei­mer Dra­ma­ti­ker­preis, im Jahr 2014 ha­ben Thea­ter­kri­ti­ker ihn zum Nach­wuchs­au­tor des Jah­res ge­wählt, aber so rich­tig be­kannt wur­de er erst in die­sem Som­mer. Mit sei­nem ers­ten Pro­sa­text, der Gro­tes­ke „mein lieb­lings­tier heißt win­ter“, ge­wann er das Wett­le­sen um den In­ge­borg-Bach­mann-Preis. Zur­zeit ar­bei­tet Schmalz dar­an, die mor­bi­de Schau­er­ge­schich­te zu ei­nem Ro­man fort­zu­schrei­ben, An­fang 2019 soll er bei S. Fi­scher er­schei­nen. Fürs Ers­te hat der Ver­lag so­eben „leib­stü­cke“ ver­öf­fent­licht, eine Samm­lung sei­ner Thea­ter­tex­te, ge­schrie­ben in Klein­buch­sta­ben. ... | Tobias Becker (magazin.spiegel.de)

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16:15 Uhr: es fällt mir auf und ein, dass die Lust an der Schahrade und am Klamauk bei den Österreichern vielleicht besonders ausgeprägt ist. Da ist nicht nur der Mann mit dem Pseudonym Ferdinand Schmalz, sondern auch diesem Mann-Lady mit dem schönen Namen Conchita Wurst. Es ist wohl so das nicht nur ich solches Gebaren als wahrscheinlich zeitgemäß, aber auch unglaublich nervig empfinde. Natürlich hat es manchmal was, sich zum Affen zu machen, aber so recht als große Kunst will mir das nicht erscheinen. Auf der anderen Seite natürlich – Kleinkunst kann sehr unterhaltsam sein. Man vergleiche nur die Känguru-Chroniken. Allerdings ist da auch weit und breit kein Bachmann-Preis zu sehen.

Donnerstag, 28. Juli 2016

Kentucky schreit ...!

Manchmal ist der höhere und der tiefergelegte Blödsinn einfach entspannend. Angesichts der Weltlage. *lach-brüll-pust*

"Einbetten auf Anfrage deaktiviert"

Dienstag, 26. Juli 2016

"Perverser Spanner ...

...von noch perverserem Spanner beobachtet"

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Manchmal ist das Leben nur noch erträglich, wenn man seinen Postboten kennt und gelegentlich morgens um 10 mit ihm ein Glaserl Schnaps trinkt. Er packt dann Stories aus wie die:

"Unna - Frank R. steckt der Schreck noch immer in den Knochen. Gestern Abend schlich er sich wie immer von Gebüsch zu Gebüsch und beobachtete fremde Pärchen durchs Schlafzimmerfenster beim Geschlechtsverkehr, als er sich plötzlich beobachtet fühlte. ..."

Weiter geht es hier. Und wie!

Und als Zugabe das noch!

  • Hohe Radioaktivität: Alle Rundfunksender berichten über GAU in Atomkraftwerk
  • Leider: Masochist geht's gut
  • Geist essgestört: Wahnsinniger bildet sich magersüchtiges Gespenst ein
  • Kommt nicht vom Fleck: Lackverschmutzung scheidet als Ursache für Autopanne aus

Mittwoch, 22. Juni 2016

Hannes Thor Halldórsson

Gestern bei "ran", das EM-Spiel der Kommentator erzählt zwischendurch die launige Geschichte vom isländischen Torwart, der sich, ich glaube als 12jähriger, mit seinem Vater ein Skirennen geliefert hat und -- der Originalton:

  • "Das Ergebnis war: er schultert sich die Kugel aus".

Dann geht es direkt weiter, zurück zum Spiel.

Die Chefin vom Dienst wird es ihm auf den Kopfhörer gesagt haben. Korrektur unversehens, ca. 10 Minuten später, um 19:29 Uhr. Bleibt die Frage, ob man sich die Schulter oder den Arm "auskugelt" (funny German word anayway and so far). -- Ok, die Fachleute sagen, dass sich tatsächlich die Schulter auskugelt.

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Und das muss man natürlich gesehen und vor allem: gehört haben!

https://cdn-hw.streamable.com/video/mp4-mobile/f6hj.mp4

Montag, 30. Mai 2016

Am 30.05. ist der Weltuntergang?

Daran wollte ich schon lange mal erinnern, und heute ist der Tag, an dem das passt.

»Am dreißigsten Mai ist der Weltuntergang.
Wir leben nicht mehr lang!
Wir leben nicht mehr lang!
Am dreißigsten Mai ist der Weltuntergang.
Wir leben nicht, wir leben nicht mehr lang.
Doch keiner weiß in welchem Jahr,
Und das ist wunderbar.
Wir sind vielleicht noch lange hier
Und darauf trinken wir.«

Wer hat es getextet und komponiert?

Nun ja, wenn die hier bei Youtube richtig liegen dann war das

Melodie: Karl Erpel
Text: Bert Roda.