Posts mit dem Label FDP werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label FDP werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 31. März 2023

Autobahnen, deutsche. Geschwindigkeitsbegrenzung?

Die Meldung:

--- 

Emmerich/Purmerend. In einer Broschüre für die Porsche-Ausfahrt am Sonntag in Elten, animierte der Club 9 Miles zum Rasen. Die Polizei schließt ein Rennen aus Die vier Porsche-Fahrer, die am vergangenen Sonntag auf der A3 in Emmerich-Elten nach einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen sind, waren Mitglieder eines Porscheclubs aus Purmerend, eine Gemeinde in der Provinz Nord-Holland. 

Auf der Seite des Vereins „9 Miles“ ist ein Kondolenzschreiben zu lesen: „Worte können nicht beschreiben, was wir als Organisation und Mitglieder jetzt fühlen. Unsere Organisation und unsere Mitglieder haben gestern leider einen rabenschwarzen Tag erlebt. Während unserer „Spring Drive“ sind bei einem tragischen Unfall vier Teilnehmer dieser Ausfahrt ums Leben gekommen. Als Organisatoren dieser „Spring Drive“ sind unsere Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen. Wir können nicht verstehen, was passiert ist.“ 

Auf NRZ-Nachfrage wollte der Sprecher des Clubs keine weiteren Informationen zum „Spring Drive“ geben. Aktuell sei man emotional so stark angegriffen, dass man sich nicht weiter dazu äußern möchte. „Den winterlichen Auspuff wieder schön sauber zu pusten“ Auf der Internetseite des Vereins ist zu lesen, dass es sich beim Spring Drive um eine Tagestour in die Provinz Gelderland und Deutschland gehandelt hat. Gestartet wurde bei der Villa Ruimzicht in Doetinchem und dann ging es laut Plan zum Landgoed Rhederoord. Danach sollte es über die deutsche Grenze gehen und via Berg en Dal auf der anderen Rheinseite wollten die Fahrer über den Zevenheuvelenweg bei Groesbeek nach Cuijk fahren. Die Ausfahrt, die 169 Euro kostet, war auf maximal 50 Autos begrenzt. Die Veranstaltung war ausverkauft. 

 --- 

Ich bin seit Jahren auf den deutschen und anderen Autobahnen unterwegs. Was ich beobachte: Vor Jahren waren Schweizer und Niederländer vorsichtige, besonnene Fahrer. Dann kam der Umschwung: Schweizer und Holländer fuhren nach Deutschland, um endlich einmal rasen und andere bedrängen zu können! Seltsamerweise hat bei Niederländern der Volvo eine bevorzugte Stellung. Bei den Schweizern sind es die üblichen Marken: BMW und BMW.

Samstag, 23. November 2013

O FDP! O Lindner!

Ist die FDP von allen guten Geistern verlassen? Eben abgestürzt wird von dem neuen Hoffnungsträger Lindner dies vermeldet:

Liberale | Christian Lindner wirft scheidendem FDP-Chef Philipp Rösler Versagen vor | 23.11.2013 · Philipp Rösler hat bei der Energiewende versagt, wirft ihm der designierter FDP-Chef Christian Lindner im Interview mit der F.A.S. vor. Weiter sagt er über Rösler: „Ich habe einen anderen für geeigneter gehalten.“ || Der designierte FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat seinem Vorgänger Philipp Rösler Versagen bei der Energiewende vorgeworfen. „Das war die Chance, uns durch eine rationale und marktwirtschaftliche Energiepolitik gegen alle Mitbewerber zu profilieren“, sagte Lindner der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). „Es ist unverzeihlich, dass wir sie nicht genutzt haben.“ | Lindner betonte in dem Interview, in der Führungskrise vor zwei Jahren habe er Rösler bewusst den Vortritt gelassen. „Ich habe damals einen anderen für geeigneter gehalten“, sagte er. Nach dem Scheitern dieser Hoffnung gebe es jedoch eine „neue Lage“. Der künftige Parteichef fügte allerdings hinzu, er halte noch Kontakt mit dem scheidenden Vorsitzenden: „Wir sind eine bürgerliche Partei und gehen fair miteinander um.“ (faz.net)

Er hat einen anderen für geeigneter gehalten? Diese heimtückische Leerstelle -- "einen anderen"! Wahrscheinlich meint er sich selbst.

Das soll fairer Umgang sein? Könnte Lindner nicht einfach sagen: "Wir haben alle Fehler gemacht, und wir müssen jetzt gemeinsam dafür einstehen." Das wäre bürgerlich-fair. Aber so?

Was bleibt noch? Vorschlag: Das gesamte alte Personal auswechseln, das wäre es. Alle, die da schon mal eine Funktion hatten. Alle! Anschließend die FDP-Mitglieder in eine 1 Jahr lange Diskussion zwingen, ohne die üblichen Führungsfiguren. Und dann neue Gesichter, neue Ideen, ein neuer Anfang.

--

Ob ich selbst zu den neuen Gesichtern gehören möchte? Um Himmels willen, nein! Aber ein paar Ideen, die würde ich beisteuern.

Freitag, 27. September 2013

Udo Leuschner: FDP

So, und auch dieser wirklich schöne Fund noch:

D I E  G E S C H I C H T E  D E R  F D P  1945 - 2009 | Willkommen auf der Leitseite von Udo Leuschner || Energiewirtschaft / Technik: Energie-Chronik 1991 - 2013 | ...

Udo Leuschner / Geschichte der FDP (27) | 11. Bundestag 1987 - 1990 | Agenten-Geschichten || Der DDR-Geheimdienst hatte die FDP vierzig Jahre lang im Visier ...

Und wer ist nun Udo Leuschner? Bemerkenswert ja das, aus einem pdf-Dokument:

Umschlag: Der FDP-Vorsitzende Erich Mende im Bundestagswahlkampf 1961 (Foto: Udo Leuschner)

Herr Leuschner hat also 1961 schon Mende fotografiert! Das macht neugierig. Die Wikipedia kennt ihn, aber nur relativ knapp:

Udo Leuschner (* 13. Juli 1944 in Sachsen) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller.

Donnerstag, 26. September 2013

Der (relative) FDP-Wahlerfolg

Als ich hier eben was nachschauen wollte, da sehe ich folgenden prophetischen Absatz.

In der SZ habe ich letzthin gelesen, dass FDP heute buchstabiert wird als Fast-Drei-Prozent. Da, mit fröhlichem Blick in den bevorstehenden Wahl-Abgrund, lässt sich natürlich gut Datenschützen. Weil es sowieso nicht mehr drauf ankommt. (28.12.2011)

Und was die Zahl angeht -- da ist die FDP ja noch mal gut weggekommen in den letzten Wahlen!

FDP: Freiheit, die ich nicht meine

Zur Freiheit gehört im modernen Staat auch die Pressefreiheit, und diese nutzend bringen die Zeitungen halt auch so etwas:

Beförderungen im Ministerium „Operation Abendsonne“ – FDP schacherte sich Posten zu || Donnerstag, 26.09.2013 | dpa / Robert Schlesinger || Nach der herben Wahl-Schlappe der FDP kommt jetzt auch Kritik aus den Reihen des Beamtenbundes: Vize Hans-Ulrich Benra ist erbost, dass nun FDP-Mitarbeiter in wichtige Verwaltungsposten zurückkehren – und kurz vor dem Debakel noch befördert wurden. || Beamtenbund-Vize Hans-Ulrich Benra hat kritisiert, dass ehemalige FDP-Fraktionsmitarbeiter künftig wichtige Posten als Referats- und Unterabteilungsleiter in der Bundesverwaltung blockieren. Wie die „Bild“-Zeitung in der Donnerstag-Ausgabe berichtet, sagte Benra: „Beziehungen dürfen nicht über solche Leitungspositionen entscheiden. Sonst leidet die Qualität unserer Bundesverwaltung.“ (FOCUS Online)

Und da zeigt es sich wieder, dass es sehr schnell kompliziert werden kann mit der Freiheit...

Montag, 23. September 2013

Wahl-Prognosen 1: Der FOCUS und die FDP

Ich habe vor, die Prognosen, die vor dieser Bundestagswahl abgeliefert worden sind, mit dem amtlichen Endergebnis zu vergleichen. Beginnen wir mal hier: Der FOCUS machte ziemlich großsprecherisch auf. 

Wahlblog der Hertie School. Unser Modell liefert verlässliche Prognosen. | Eine Vorstellung davon, wie gut unser Modell tatsächlich ist, erhalten wir nur durch Prognosen zu Wahlen außerhalb unserer Stichprobe. Deshalb haben wir eine Wahl wieder aus unseren Berechnungen herausgenommen, und diese Wahl aufgrund der restlichen Zahlen prognostiziert. Wir haben dies für alle neun vorherigen Wahlen getan.

Ein neues Modell also, das ganz neue Parameter einbezieht. Die Zahlen habe ich bisher nicht finden können. Obwohl es doch ein Leichtes gewesen wäre, eine Tabelle dem Artikel anzuhängen. Vorläufig also nur das:

Wir nehmen an, dass die FDP und Die Linke die Fünf-Prozent-Hürde nehmen werden. Die Linke lag in der Vergangenheit konstant darüber, die FDP wird sicherlich erneut von Leihstimmen der CDU/CSU-Wählern profitieren, was durch Umfragen schwer vorauszusagen ist.

Ok, schon mal Pustekuchen, die Sache mit der FDP. Und wir sehen, dass die entscheidenden Voraussagen immer die sind, die 5% und Drin-Draußen betreffen. Alles andere ist, von extremer Falschlage mal abgesehen, zweitrangig.

Montag, 1. Juli 2013

Die NSA, realistisch gesehen

Seien wir mal ganz cool und ehrlich: Wer ein paar einschlägige Thriller gelesen hat, der wusste doch, dass die NSA jeden abhört, der nicht taubstumm ist, und alles mitliest, das nicht in einem altarabischen Dialekt + als Lyrik daherkommt. (Für letztes gibt es aber Spezialisten, die prüfen, ob da nicht ein Code dahintersteckt.) Also -- warum die ganze Aufregung? Wer nichts zu verbergen hat, lässt die Boys doch gerne mitlesen. 

Das einzige und nun entscheidende Manko des Betriebs: Er hatte keine wirklich guten Einstellungstests entwickelt. Da gibt es Nachbesserungsbedarf, zweifelsohne.

Daniel Silva arbeitet dem Vernehmen nach allerdings an einem Roman über einen Snowden-Avatar, der das  mit dem Ausplaudern nur macht, um als Doppelagent nach Rußland reinzukommen. 

Sonntag, 2. Juni 2013

Mary Scherpe: Stalker-Verfolgte

Ganze eigene Arten von Texten sind, rezeptionstheoretisch gesehen, die, die man liest, weil man diese Zeitungsseiten gerade in den Papiermüll werfen wollte, und dann fällt der Blick auf einen Überschrift, einen Artikel. Auch hier war es so. Schön, dass die SZ diesen Artikel auch online gestellt hat. Ok, bei näherem Hinwehen: nur den Anfang. Dann soll man kaufen. Gut, dass ich auch ePaper-Abonennt bin!

Stalking im Internet. Du kriegst mich nicht! || Mary Scherpe ist eine erfolgreiche Mode-Bloggerin, sie hat einen Namen im Internet. Alles wäre gut, gäbe es nicht diesen Stalker. Er will sie über das Netz vernichten. SZ-Redakteur Johannes Boie hat sie getroffen und für die "Süddeutsche Zeitung" aufgeschrieben, wie Scherpe im Netz um ihren Ruf kämpft. (SZ 23. Mai 2013. Online)

In diesem Artikel unter anderem auch das ... 

Ok, der Artikel ist nich mehr aufrufbar. Geht nur 1 Woche lang. 

Also aus dem Gedächtnis: Eine wirklich echte Verfolgung solcher Stalker durch die Polizei und die Staatsanwaltschaft gibt es nur bei Kapitalverbrechen. Mord und Totschlag usw. Damit hat die Frau Scherpe keine Chance, den Stalker wirklich verfolgen zu lassen. Ist das die Freiheit im Netz, von der die FDP immer redet? Dass Stalker mit ein paar frei downloadbaren Progrämmchen sich unsichtbar machen und andere in den Wahnsinn treiben können?

--

Auch, und BILD hat das aufgegriffen, wie ich erst jetzt via Google sehe. Und es kommen da natürlich auch die "Querdenker" mit ihren Stellungnahmen zu Wort. Mein Gott, ist die Welt kompliziert und verrückt geworden!

Ralf Simmer (vor 8 Tagen): Das war auch mein erster Gedanke. [Dass die Frau auf diese Weise bekannt werden will und das selbst inszeniert hat.] Ich denke viel mehr an eine PR-Aktion! Gibt Unzählige, die von Stalkern verfolgt werden, warum berichtet BILD gerade über sie?! Wenn's aber ein neuer Ansatz des Marketing ist: Liebe Bild, ich kenne da auch jemanden, der mehr PR vertragen würde!

[ Der Blog von Mary Scherpe in dieser Sache ist eher unscheinbar. ]

Samstag, 14. April 2012

FDP -- die Partei der Propheten!

Werden sie später, die wenigen Überlebenden, an eine kleine deutsche Partei namens FDP sich erinnern, an diese, rückwärts gewandt betrachtet: Partei des ultimativen Zeichens? So wie später die Welt ging die FDP nämlich: lachend in den Untergang. Alle Zeichen waren klar gesetzt. Die Prophezeiungen war längst Gewissheiten geworden. Und dennoch lachten alle froh so vor sich hin. Das Denken erstarrt im Count-down der eingeübten 4-3-2-1-Jahrespläne. 

Entschlossen immer noch, 3, 2, 1 Meter vor dem Abgrund. Die vom Betrachter aus gesehen linke Schulter kess vorgereckt. Immer bereit zum Aufbruch. Noch 2 Komma 3 Meter oder Prozent der Wähler. Egal.  Wird schon werden. Wir sind OptimistInnen!

--

Natürlich kann man ein Pressefoto nicht immerzu austauschen; aber es sollte zu Beginn einer Legislaturperiode von jeder und jedem Politiker 3 Fotos geben: :-) || :-| || :-( . Das würden die WählerInnen vielleicht gerade noch ein wenig honorieren, wenn sich allmählich der :-( - Realismus in den offiziellen FDP-Gesichtern breitmachte!

Dienstag, 27. März 2012

Die FDP...

... pfeifft aus dem letzten Loch und zelebriert -- business as usual, mit kleinen Triumphen.

"Münchner Bettensteuer rechtswidrig || FDP-Kommunalsprecher ROHDE: Klare Absage gegen rot-grüne Gäste-Abzocke || München, 22.03.2012 (der). „Es ist gut, dass der Verwaltungsgerichtshof sich klar gegen diese rot-grüne Gäste-Abzocke ausgesprochen hat“, sagt Jörg Rohde, kommunalpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag. „Rot und Grün sollten sich nicht ständig neue Steuern ausdenken, sondern lieber darüber nachdenken, wie man den Bürgern weitere Bürokratie und Abgaben erspart“, so Rohde, der auch Vizepräsident der Bayerischen Landtags ist. || Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat am heutigen Donnerstag die rot-grüne Münchner Bettensteuer als rechtswidrig abgelehnt. Damit bestätigte der VGH ein Urteil des Verwaltungsgerichts München." 

Wahrscheinlich ist das aber die so ehrenwerte wie bewunderswerte Haltung der Gentlemen auf der Titanic: Wir wissen, dass der Kahn gleich absaufen wird. Da heißt es Haltung bewahren, meine Herren! (heute auch schon: ...meine Damen und Herren!) Einen guten -- nein, den besten Whisky eingeschenkt, der Bordkapelle lauschen, die 'Näher mein Gott zu dir...' spielt und ein lockeres Gespräch beginnen, über Alltäglichkeiten. Nur keine Hektik! Alle Parteien gehen irgendwann mal unter!

Bewundernwerte FDP, wenn man es so sieht.

---

P. S. Was es mit der Münchener Bettensteuer auf sich hat, weiß ich damit noch nicht. Sich da jetzt schlau machen? Vertane Zeit.

Montag, 20. Februar 2012

Könnte Frau Leutheusser-Schnarrenberger ...

... nicht auch mal still genießen?! Die Leute würden es ja auch so verstehen, dass die FDP Joachim Gauck auf den Schild gehoben hat. Muss da gleich wieder zur parteipolitischen Posaune gegriffen werden, sodass man sich als Radiohörer geniert?

Quälend, diese Unfähigkeiten zum Erspüren von Feinheiten bei der FDP. Ach, wir können durchaus sagen: bei allen Parteien. (Ja, Frau Nahles?) Aber die FDP hat halt im Moment so um die 3 Prozent Wähler. Da kommt es auf die Feinheiten mehr an als bei den anderen.

--

Nachtrag: Auch der SPIEGEL kann nicht anders:

"Angela Merkel verkauft das Tauziehen um den künftigen Bundespräsidenten als kluges Einlenken, doch in Wahrheit hat ihr die Personalie Gauck die bitterste Niederlage ihrer Amtszeit eingebracht. FDP, SPD und Grüne haben das Machtspiel gewonnen - die Kanzlerin ist massiv geschwächt."

Alles ist Sieg und Niederlage. Es gibt keinen glücklichen Moment. Keine vernünftige Einigung. Kein vernünftiges Einlenken. Überall nur dieses "Ich will an die Spitze!"-Mentalität. Was redet man da noch von Politikverdrossenheit! Wenn die Journale die Parteien-Boxkämpfe so herbeisehnen und herbeischreiben.

Montag, 6. Februar 2012

Wirtschaftsethik

Vielleicht ist das Wort Wirtschaftsethik ja mittlerweile ein Widerspruch in sich. Vielleicht aber auch nicht.

Meine Idee jedenfalls ist die:

Eine Internet-Seite, auf der Unternehmen gelistet und von Menschen beurteilt werden können. Einfach in der Weise: Eine Meldung wird zitiert. Die Leute können ankreuzen: Das ist 

überhaupt nicht schlimm ... schlimm im höchsten Grad
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o

Es werden Punkte generiert. Und dann können wir in ein, zwei Jahren ablesen, wo dieses Unternehmen so steht. Und wer mag, der kann sein Kaufverhalten danach ausrichten. Und weil die Vernetzung gleich mit aufgeführt wird, kann der, der mit IBM überhaupt nicht in Berührung kommt, die Produkte derer liegenlassen, die mit IBM in geschäftlicher Beziehung stehen. 

Wär das nichts?

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Es ist durchaus unklar, wer, jenseits direkter parteipolitischer Verbundenheit oder Abhängigkeit, die Ministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sympathisch findet. Ja, Sympathie, das hat etwas mit Aussehen, Sprache, Sprechweise, Stimme und Stimmklang, Körpersprache und Auftreten zu tun. Das mag irrational sein. Nur -- wir sind halt nun mal irrational! Und am schlimmsten, heißt: am irrationalsten sind in der Regel die, die das mit der menschlichen Irrationalität nicht wahrhaben wollen. Die Vernunftvergötterer à la Robespierre, das sind ja doch die Irrationalsten! 

Aber zurück zur Ministerin. Dass ein voller Eigenname -- wie viele Silben hat? Sa | bi | ne | Leut | heus | ser | Schnar | ren | ber | ger -- ok, 10 Silben! Das hat was ... Ach, setze doch jeder das Wort ein, das ihm da so einfällt.

Nun aber die Vorratsdatenspeicherung! Die Kripo-Leute sagen, dass nach den Vorschlägen von SLSCH die Straftat erst stattgefunden haben muss, bevor das Telefon überwacht werden kann. Das erinnert uns doch schon wieder an den Henri des Volker Pispers. Mit einer neuen Interpretation. Die Polizei sagt nicht einfach, dass erst mal was passiert sein muss, ehe sie ermitteln kann; sie sagt das durchaus  politikkritisch. Das hat die Politik eben vorgegeben. Da kann die Polizei in einem Rechtsstaat auch nichts machen. Sie muss sich schließlich an die Gesetze halten.

Schauen Sie sich den Henri doch mal wieder an! Siehe Link oben. "... Ja, das 'at Ihre deutsche Polizei auch gesagt."

Ach so, ja! In der SZ habe ich letzthin gelesen, dass FDP heute buchstabiert wird als Fast-Drei-Prozent. Da, mit fröhlichem Blick in den bevorstehenden Wahl-Abgrund, lässt sich natürlich gut Datenschützen. Weil es sowieso nicht mehr drauf ankommt.

--

Habe ich diese Vermutung schon hier niedergelegt? Frau Ministerin LSCH sieht die Überwachung so, als werde sie und andere harmlose Bürger täglich nackt beim Duschen gefilmt, nur um ein paar Exhibitionisten dingfest zu machen. Das geht doch nicht! Die Exhibitionisten lassen sich doch auf diese Weise nicht fangen! Das hat doch keinen Sinn!

Richtig. Aber um das  mit dem Duschen geht es nicht, Frau Ministerin! Niemand will Sie unter der Dusche filmen. Wirklich nicht!

Freitag, 11. November 2011

Bei der FDP wird zu viel gegrinst!

Das mit dem Grinsen ist zwar Politiker-Eigenart -- wohl aus der seltsamen Idee heraus, dass das Optimismus signalisiert und das der Optimismus beim Wahlvolk gut ankommt. Aber die FDP, der das Wasser wirklich an der Unterlippe steht, könnte die nicht mal in Gestalt ihrer Vertreter, etwas ernster dreinblicken? Ich meine, wie sieht das denn aus -- vor seinem Ende stehen, das Ende wohl sehen und dann etwas debil in die Kamera lächeln...

Und wenn man dann noch eine glimmende Dissertation an der Backe hat, da könnte man doch mal etwas ernster werden, oder?


Vielleicht ist aber einfach was dran an der Behauptung, die FDP sei eine Spaßpartei. Na dann -- ein Prosit auf den 

11.11.2011!


Freitag, 10. Juni 2011

FDP: Eine Partei beklatscht ihren Untergang

Wenn es ganz blöd kommt, dann wird es zum Ende des Kapitalismus, der westlichen Demokratie und der FDP immer das Gleiche sein: Die Eliten werden am Vorabend der Katastrophe ihren eigenen Untergang beklatschen. Weil sie sich diesen Untergang nicht vorstellen können und weil sie gelernt haben: Wer erfolgreich sein will, der muss lachen -- oder doch wenigstens grinsen -- und klatschen und die eigene Welt "zuversichtlich", jedenfalls aber "positiv" sehen. Sie können gar nicht anders, diese Eliten. Mit diesen Schein-Erkenntnissen vom Weg zum Erfolg sind sie groß geworden. Diese Haltung geht ihnen nicht mehr aus Hirn und Wäsche.

Ein Beispiel: Auf der Titelseite der 'liberalen depesche', der Mitgliederzeitung der FDP, steht die neue Mannschaft da, lacht, grinst und klatscht. Makaber ist das. Für eine ernste Haltung, die signalisiert: "Wir versuchen gerade wieder zur Besinnung zu kommen" ist da kein Platz.





Wenn man ein Argumentationsliberaler ist, so einer wie ich, dann muss man jetzt wohl zu denen Kontakt aufnehmen, die nur verhalten lächeln. Die zeigen, dass sie wenigstens ahnen können, was das Stündlein für die FDP geschlagen hat.

Dienstag, 12. April 2011

Julian's World should start tomorrow!

Wir sollten die Welt zu einer Julian-Beever-Welt erklären, zu Guttenberg in die Politik zurückholen, Koch-Mehrin zu seiner Außenministerin und Vizekanzlerin machen und uns endlich -- endlich einfach nur wohl fühlen!

Mittwoch, 30. März 2011

Ordnungsfanatiker und Spion

Das war immer ein Gedanke im Kopf. Jetzt beim Aufräumen finde ich den Beleg, den ich vor vielen Jahren abgelegt habe:


Der Text:

"PEDANTISCHER AGENT Der unter Spionageverdacht stehende frühere FDP-Referent Herbert Willner, der sich im September in die DDR absetzte, war ein Ordnungsfanatiker. Zu dieser Erkenntnis kamen Ermittler des Bundeskriminalamtes bei der Durchsuchung des Hauses Böttgerstraße 32 in St. Augustin-Menden, wo Willner und seine ebenfalls spionageverdächtige Ehefrau und Kanzler- amtssekretärin Herta-Astrid Willner wohnten. Auf den Glühbirnen aller Lampen hatte der Hausherr das Datum vermerkt, an dem er sie eingeschraubt hatte. Die Cognacflaschen in der Hausbar waren mit dem Datum ihrer Entkorkung beschriftet."

Mittwoch, 17. Juni 2009

Gabriele Pauli

Gabriele Pauli geht ihren eigenen Weg, ohne die Bürgerwehr. Pardon -- die Freien Wähler. "Sie gibt noch ein paar Interviews, dann sitzt sie in der Landtagsgaststätte. Ganz allein." So sagt es die SZ von heute auf Seite 33.

Und wie, wenn Frau Pauli plötzlich doch Erfolg hätte, unterstüzt, sagen wir mal: von FDP-Wählern, die sie als eine echte Vertreterin der Freiheit sehen? Würden diese Wähler sagen, wenn sie gefragt werden. In Wirklichkeit sind das alles Männer, die Rothaarige attraktiv finden und Gabriele Pauli als politisches Sex-Symbol sehen. Als solches -- Symbol -- auch international beachtet! Sogr im fernen Japan! Wenn das nichts ist!

Gestern im Radio hat ein Hörer gesagt: Politikverdrossenheit. Politik müsse wieder sexy werden. Nun denn...

Samstag, 14. Juni 2008

FDP-Member 1: Beginn

Ich beginne heute und hier mit der Reihe

Why I'm a FDP-Member

Oder so. Das wollte ich schon seit einiger Zeit mal versuchen.
---
Ganze Kapitel oder auch nur nur mehrere Abschnitte eines Buches in einen Blog zu setzen verbietet sich. Die Texte sind zu unterschiedlich. Darum hier nur eine Textprobe.

Eine kleine, nebensächliche Szene habe ich noch genau in Erinnerung: Eine junge Kollegin, eine der wenigen Menschen, mit denen ich mich an diesem Arbeitsplatz duze, geht neben mir über den Flur. Ich sage, dass ich an diesem Abend noch einen Termin habe und deshalb früher gehen müsse. Dann füge ich hinzu: Ich muss zu einer Parteiversammlung. Ich spüre, wie die Kollegin zögert. Sich fragt, ob sie mich das fragen darf. Ob das nicht doch zu persönlich ist. Dann aber stellt sie doch die Frage: Zu welcher Partei ich denn da ginge. Als ich sage, dass es die FDP ist, fühle ich, dass diese Kollegin erstarrt. Sie sagt dann noch einer kurzen Pause – ja, dass sie das erstaune. So habe sie mich nicht eingeschätzt. Ich wiederum schätze sie als eine linke SPD-Frau ein. Vielleicht gehört sie auch zu den systemkritischen Grünen. Oder doch – nein, eher nicht. Linke SPD, das kommt hin. Mit gelegentlichen Klagen, dass ma ja den SPIEGEL nicht mehr lesen könne. So seicht wie der geworden sei.