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Donnerstag, 30. Mai 2019

Ordnung machen: Wegwerfen ...?

"Wegwerfen? Das? Wirklich?!"


Eine triviale, schön klingende Anweisung von Marie geht so: "Wirf Überflüssiges weg! Sofort! Radikal"

Nur -- was ist das denn überflüssig?

Die meisten Messies haben eines im Überfluss: Phantasie, was die mögliche spätere Verwendung von Gegenständen angeht.
  • Eine alte Zeitung? > Da könnte doch was Interessantes drinstehen!
  • Dieses USB-Ladekabel? > Da kann man doch nie genug davon haben!
  • Dieser Holzwinkel? > Der ist völlig in Ordnung und der hat bestimmt 4 Euro gekostet! Wahrscheinlich liegt irgendwo auch noch der zweite.
  • Usw. Usf.
Jetzt das Beispiel -- wir hatte es ja schon!

Ein Winkel, Holz, massiv, von Ikea. Das Schild ist noch dran.

Der? Ja, genau der!

IKEA EKBY VALTER Konsole aus massiver Birke; (18cm) von Ikea. Preis: EUR 8,07 Keine Versandvorteile durch Amazon Prime.
  • 8 Euro jetzt einfach wegwerfen?! Ja geht's noch!
  • Bei Ebay verkaufen? Der Aufwand! 
  • Also -- erst mal liegenlassen? 
  • Wegwerfen? Und im Zweifelsfall halt später doch nochmal kaufen?
=======

SCHLUSSFOLGERUNG 

Wir müssen lernen ...
  • regelmäßig auf Aufräum-Fortschritt zu arbeiten. Am besten: Jeden Tag, zur gleichen Zeit. 
  • umsere Phantasie umzupolen: "Wann wirst du realistischerweise dieses Teil noch mal brauchen?" > mehr als 1 Jahr? Weg damit!
  • Den Aufräum-Raum nach dem Tagesaufräumen in einen vorzeigbaren Zustand zu bringen. Dabei helfen, ob man will oder nicht: schöne große, mittelgroße und kleine Schachteln, bei denen die Vorsortierung erhalten bleibt.
--

Ordnung machen: 'Die einzelnen Schritte


Mal die Kurzfassung:

  1. Immer wieder sich selbst suggerieren, dass es diesmal -- wirklich! ja wirklich! -- ernst wird. Dass es nicht wieder nur ein Strohfeuer ist.
  2. Mit dem Zimmer beginnen, dessen Chaos am meisten stört. (Oft ist es nicht das Büro, sondern das Schlafzimmer. Aber das muss persönlich entschieden werden.)
  3. Es gilt die Abfolge, die überall gilt: Vorab- oder Augenordnung. Saubere Oberflächen. -- Heißt weiter:
  4. Kategorien = Schachteln: A) Wegwerfen B) Sehr wichtig ("Das hab ich immer wieder mal gesucht!") C) Grobe Ordnung nach Räumen: Küche, Wohnzimmer, Badezimmer, Schlafzimmer, Büro, Werkstatt. 
  5. Sich den Problemen, die da auf jeden Fall bleiben, stellen! Die Probleme selbst durchdenken! (Dass etwas wie von allein geht, ist in der ersten Zeit eine Illusion. Am Ende ist es trivial richtig. Abwarten!)
  6. Ein "Aufräumzimmer" festlegen!
  7. Feste Aufräum-Zeiten einplanen!
Das Aufräumzimmer, z. B. das Fernsehzimmer, wo gesondert vorhanden, sollte am Ende eines Aufräumdurchgangs ordentlich zurückgelassen werden. Heißt: Der Schlussakt jeder Aufräumeinheit ist: die ruhige Oberfläche herstellen.

Donnerstag, 16. Mai 2019

Ordnung im Leben 2: Die ersten Schritt

Gegen die eigene Bequemlichkeit und -- ja, Angst vor der Ordnung sich durchsetzen.

Unordnung hat eine wichtige Funktion und sie ist ein Signal. Sie ist mit Kreativität verbunden. Es geht darum, Unordnung zu machen, ohne die Kreativität aufs Spiel zu setzen.

Ganz praktisch: Vorsortierung 1

  • Ein Behältnis für jedes Zimmer. Vor allem: Küche, Arbeitszimmer, Werkstatt, Badezimmer. Rest.
  • Unterscheidung: Bücher, Papiere, Gegenstände.
  • Die einfache Unterscheidung von "Sehr wichtig" -- "Später einordnen" -- Wegwerfen.
  • Eine vorläufige "Augenordnung" machen, die einen ruhig werden lässt. 
--
  • Und dann: Immer weiter. Immer weiter. Am nächsten, übernächsten Tag. Immer weiter!

Samstag, 11. Mai 2019

Ordnung im Leben 1 -- Endgültig!

Und in der nächsten Woche erzähle ich hier, wie man -- ganz praktisch, mit Zimmer aufräumen, aber auch mit Kopf und Leben -- Ordnung macht. Ganz ohne Maria Kendo. Und ganz anders als sie es macht.

Sitzplatz hier reservieren! Indem Sie Ihr Ordnungsproblem schildern.

--

Vergessen: Dieser Blog ist zu unbekannt. Einfach zu unbekannt.

Beklage ich mich?

I wo!

Dienstag, 16. April 2019

Minimalism

Oder: "Ab heute werde ich -- nein, bin ich ein ordentlicher Mensch!"

Obwohl man es sich denken und dann auch leicht lesen kann, dass ein chaotischer Schreibtisch ein Zeichen von Kreativität ist und dass sogar gilt:


sehnen sich viele unordentliche Menschen nach Ordnung im persönlichen Umfeld. Warum eigentlich? Und warum hat also Marie Kondo (hübscher japanischer Name übrigens! Marie!) solchen Erfolg?**

Die Erklärung ist relativ einfach: Die wenigsten Menschen sind so erfolgreich, dass sie mit sich selbst zufrieden sind und dann noch mehr Erfolg wollen. Sie schauen zurück -- auf ihr Chaos -- und nicht vorwärts auf den nächsten Erfolg. Und ihr Chaos auf dem Schreibtisch und im Schlafzimmer -- das Wohnzimmer und die Küche und sogar das Bad haben sie einigermaßen im Griff -- sei der Grund für ihren mangelnden Erfolg.

Ist es so? Das lasse ich einmal dahingestellt, denn jede gute Therapie sagt: Entscheidend ist das persönliche Gefühl. Wenn jemand sehr unzufrieden ist mit sich und seiner Situation, wenn er leidet, dann sollte diese Situation geändert werden. 

Nun denn: Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen zu zeigen versuchen, wie das mit der  -- kostenlosen! -- BDLB-Methode geht. (Wer es dann anders machen will, der kann natürlich jederzeit zu Maries Büchern und Videos greifen!)

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* "So what is the ‘perfect mess’? It is that mess that helps you creatively, but doesn’t stifle your productivity. It will be different for everyone. What the research on messiness should show you is that organization and order are overblown concepts, and if you are spending too much time on them, you are hurting yourself, particularly creatively. Allow the mess to pile up a bit and spend that time constructively on creative tasks instead."

--

** "Die Japanerin Marie Kondo ist Profi-Aufräumerin und Bestseller-Autorin. Sie sagt: Putzen und Aufräumen macht glücklich, ausgeglichen und selbstbewusst. Wenn nur nicht der innere Schweinehund wäre. | Schon wieder jahrelang nicht dazu gekommen, zu entrümpeln? Unsere Autorin gelang es mit der „Magic-Cleaning“-Philosophie von Marie Kondo, deren Buch die Bestsellerliste der „New York Times“ anführt." (welt.de)

--




Dienstag, 25. September 2018

Ordnungssystem PC / Festplatte

Natürlich muss jeder selbst wissen, wie er seine Unterverzeichnisse anlegt. Ich bin zu der Auffassung gekommen, dass es nur zwei große Verzeichnisse geben sollte:

  • Aktuell
  • Archiv
Man kann immer nur an wenigen Dingen arbeiten. Die sind unter Aktuell. Wenn eine Sache fertig ist, kommt sie ins Archiv. Im Archiv ist es sinnvoll -- wenn man, wie ich, mit vielen Versionen und Zusätzen und mit Material arbeitet -- nach Einzelprojekten weitere Verzeichnisse anzulegen.

Samstag, 3. März 2018

Fotos sortieren

Mal wieder nachgeschaut im Netz. Frage: Wie wird man der Bilderflut auf der Festplatte Herr?

Natürlich kommen gleich die Oberschlauen und verkünden mit sonorer Stimme (man kann die Stimme in dem Geschriebenen hören!): "Man muss von Anfang an ordentlich sein! Wenn erstmal zehntausend Bilder vorhanden sind, ist es zu spät."

So schlau wäre ich, wenn ich denn ordentlich wäre, schon auch. Ich hätte dann aber diese Frage gar nicht gestellt. Oberschlaue und Besserwisser halt.

So, und nun die Hilfe von meiner Seite, ein Vorschlag nur: Bilder sind durch drei Punkte festgelegt:
  • Aufnahmezeit
  • Aufnahmeort
  • Inhalt
Zuerst sortieren wir, die Chaoten, nach der Zeit:

> Jahr > Monat.

Das kann sogar die Suchfunktion von Windows. 

datum:januar 2017 typ:jpg

Beim Rest warten wir, bis die Programme weiter fortgeschritten sind und Ort und Inhalt automatisch festlegen. Die Orte auch, wenn wir keine GPS-Daten dabei haben. Dauert noch ein wenig, aber nicht allzu lange mehr.

--

Nachtrag: Wenn die Fotos auf verschiedenen Festplatten liegen, geht die Sache so:

Archiv Fotos
  Festplatte 1
     2010_01
     2010_01
     ...
  Festplatte 2
     2010_01
     2010_01
     ...
  ...

Da sind dann wahrscheinlich jede Menge Doubletten dabei. Aber die lassen sich prima mit einem Programm wie Alldup oder Anti-Twin* finden und löschen.

* Anti-Twin  von Jörg Rosenthal ist mein Programm und ich bin sehr zufrieden!

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Warum heißt die Schlampe ...

... eigentlich "Schlampe"? BILD als Semantik-Magazin:


Da kann man, statt BILD+ zu abonnieren, doch einfach mal in der Wikipedia nachlesen.

Freitag, 27. September 2013

Herbert Willner

Wenn von Gesetz und Bürokratie ordentlich Gebrauch gemacht wird (Willner als Ordnungsfanatiker), dann wendet sich doch alles zum Guten! Ein Lehrstück ist das! Jawohl!

... Im September 1985 wurde der Spionageeinsatz aus Sicherheitsgründen beendet. Wahrscheinlich hatte der Überläufer Hansjoachim Tiedge vor einer drohenden Enttarnung gewarnt. Gegen beide bestand bereits Spionageverdacht, jedoch war im Mai 1985 eine vom Verfassungsschutz beantragte Telefon- und Postüberwachung vom Bundesinnenministerium unter Friedrich Zimmermann wegen nicht ausreichender Verdachtsmomente abgelehnt worden. Herbert Willner kehrte zurück nach Ost-Berlin und wohnte in einem Bungalow in Wandlitz. 1987 wurde gegen ihn in der Bundesrepublik ein Haftbefehl erlassen, der aber wegen des Aufenthaltes in der DDR nicht vollstreckt werden konnte. Nach der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 flüchtete er nach Bulgarien, um einer Vollstreckung des Haftbefehls zu entgehen. Nach Verjährung 1995 wurde der Haftbefehl aufgehoben und das Ehepaar Willner kehrte nach Deutschland zurück. (Wikipedia)

Man fragt sich bloß, warum all die Dinge um Hans Ernst Schneider nicht auch verjährt waren.

"My desk is my castle"

Auf der Suche nach dem Journalisten Daniel Rettig werde ich auf eine Seite der Wirtschafswoche gelotst, auf der sich Rettigs Name gar nicht findet. Eine Bildfolge, die die Klick-Statistik der Seite erhöht. (Hatte ich doch schon mal, das mit der Klick-Statistik?) Aber eine Meldung, die mich tröstet. Das ist schon mal was.

Unordnung auf dem Schreibtisch fördert die Kreativität || Der eine mag es im Büro aufgeräumt, der andere braucht das Chaos. Beide haben ihre Vorteile: Laut einer Studie fördert Ordnung die Großzügigkeit – und eine chaotische Umgebung steigert die Kreativität. | „Zeige mir deinen Schreibtisch, und ich zeige dir, wie du arbeitest“ – so lautet, leicht verkürzt, das Ergebnis einer Studie von Kathleen Vohs, Professorin an der Universität von Minnesota. In drei Experimenten teilte sie knapp 300 Freiwillige jeweils in zwei Räume. Die einen saßen in einem ordentlichen, sauberen Bürozimmer – der Schreibtisch blank geputzt und leer, der Boden sauber. Die anderen befanden sich in einem unordentlichen Büro. Dort war der Schreibtisch voller Unterlagen, Paper lag kreuz und quer, Ordner stapelten sich aufeinander. Im ersten Versuch teilte Vohs den 34 Freiwilligen mit, dass sie für ihre Teilnahme drei Euro erhalten würden. Nun lenkte die Forscherin die Probanden zehn Minuten ab. Der Sinn der Sache: Jeder sollte die Umgebung wahrnehmen. Im Anschluss fragte Vohs, ob sie Geld für eine Wohltätigkeitsorganisation spenden würden – und wenn ja, wie viel.

Nun, da weiß man ja noch nicht so recht, was da rauskommt und was das dann heißt.

Kaum zu glauben: Die Umgebung wirkte sich erheblich auf die Spendierfreude aus. Die Probanden aus dem Chaoszimmer gaben im Schnitt nur 1,17 Euro – jene aus dem aufgeräumten Büro hingegen 2,95 Euro.

Und was hat das Spenden mit Kreativität zu tun? Und ist ein fremdes unordentliches Büro, in das man eben mal gesetzt wird, dasselbe wie ein eigenes Büro, für dessen Chaos man selbst verantwortlich ist?


Um es gleich zu sagen: Die Bilder-Galerie stützt diese These mit der Kreativität nicht. Aber die Bilder sind schön und immer noch tröstlich. Und wir lernen, dass es gut ist, der Aufforderung zu folgen: "Mache tröstende Thesen auf! Das freut die leidenden Menschen."

Samstag, 10. November 2012

Herr K. und das Ordnungssystem

Herr K. hat in der Nacht beschlossen, ein besserer, das heißt hier: ein ordentlicher Mensch zu werden. Also gibt er am Morgen bei Google erst mal "Ordnungssystem" ein. 

Die Wikipedia sieht die Sache so:

"Ordnungssystem. Ein Ordnungssystem definiert eine Ordnung und beschreibt ein Ordnungsprinzip. | Ein Ordnungssystem ist durch die Menge aller zur Indexierung der Dokumentationseinheiten zugelassenen Deskriptoren mit den dazugehörigen Erläuterungen und Hinweisen definiert. Dabei ist es auf die zu ordnende Thematik ausgerichtet und begrenzt. Es ist nach einem bestimmten dokumentarischen Grundgedanken, dem Ordnungsprinzip, aufgebaut. Typische Ordnungsprinzipien sind Klassifikation, Register, Facettenklassifikation, Begriffskombination, Freitextsuche und Vektorraummodell. Die Größe eines Ordnungssystems ergibt sich aus der Anzahl der in ihm enthaltenen verbindlichen Deskriptoren. Enthält es neben den Deskriptoren weitere ergänzende Vokabeln sowie viele Erläuterungen und Hinweise, so spricht man von einem gut ausgebauten bzw. komfortablen Ordnungssystem."

Ende der Durchsage.

Na dann, sagt sich Herr K., dann ist ja alles klar. Es kann losgehen.

Freitag, 29. Juni 2012

Ordnung machen (Forts.)

Ich setze fort. Wir fragen zuerst: Wie unordentlich ist das, was Sie aufräumen wollen?

Grad der Unordnung errechnet sich auch:

a) Aufzuräumen und einzuordnen ist ... 
b) Der Grad der Unordnung ist ... 
c) Ich leide unter der Unordnung ...

a) 5 = sehr viel, ..., 1 = relativ wenig

b) 5 = extrem groß, ..., 1 = nicht sonderlich groß

c) 5 = sehr, sehr stark, ..., 1 = nicht wirklich; die Unordnung ist mir halt ein wenig unangenehm

Wir addieren die drei Werte. Die Extrema sind demnach: Max. 15

...

Min. 3

Nur wenn der Wert 10 und höher ist sind die folgenden Anleitungen für Sie relevant. Für alle anderen gilt: "Seien Sie kein Pedant! Einfach bei Gelegenheit mal wieder aufräumen und -- gut ist's."

Freitag, 11. Mai 2012

Ordnung - wie?

Wenn man keine Lust hat, weil zu viel rumliegt und unklar ist, wie es denn geht, da eine Struktur reinzubringen, dann hilft nur: Plastiktüten für's Grobe erst mal. Nach Räumen sortiert. Und dann natürlich: Die beiden Kartons: "Wichtig" und "Wegwerfen".

Dienstag, 20. März 2012

Festplatte: Dubletten automatisch löschen

Ich frage endlich mal bei Computerbild / Forum nach:

"Hallo!

Vorweg: Ich lese nach und probiere seit drei Jahren aus: Wie kann ich mit welchem der zahlreichen Programme Dubletten von der Festplatte löschen? Es gibt viele Programme, viele Überlegungen...

In einem, wie ich finde sehr wichtigen Punkt bin ich nicht fündig geworden: Wie lösche ich Dubletten automatisch, ohne Gefahr zu laufen, Wichtiges zu verlieren. Zur Sicherheit, 1.: Es geht um Anwenderdaten, nicht um Programme. 2. Dass die Dateien in verschiedenen Unterverzeichnissen stehen, ist vernachlässigbar. Ob eine mp3 da oder da ist -- bei mir egal. Sie soll 1 x übrigbleiben. Hinterher sortiere ich dann.

Überlegung: Wenn der Dateiname, die Byte-Zahl und das Erstel- lungsdatum gleich sind, geht die Wahrscheinlichkeit, dass das nicht vollkommen gleiche Dateien sind, gegen Null. Solche Dateien möchte ich automatisch löschen können, ohne also per Hand Häkchen zu setzen. Wenn ich, sagen wir: 1800 Dateien mit 1-5 Dubletten finde, höre ich mit dem Saubermachen auf bevor ich angefangen habe. (Sowas gibt es nach Jahren des PC-Arbeiten bei mir. Leider.)

Frage: Wer kennt ein Programm, dass nach dieser Vorgabe zuverlässig arbeitet?"

Sonntag, 22. Januar 2012

BILD ZUM THEMA: Aufschieberitis

Liebe BILD-Zeitung! Solche Ratschläge und solche "Fachleute" und "Helfer"! Man sollte sie gleich an die Wand klatschen! (Symbolisch gesprochen. Das ist kein Aufruf zur Gewalt!)

MACH ICH MORGEN| Haben Sie auch Aufschieberitis? | 13 TIPPS, WIE SIE AUS DEM TEUFELSKREIS RAUSKOMMEN || Tipps, wie Sie aus diesem Teufelskreis rauskommen | ... Reißen Sie sich am Riemen und sagen Sie sich, dass sie für's Arbeiten bezahlt werden – nicht für's Faulenzen. Die Verhaltensweisen, die Sie sich jahrelang angewöhnt haben, schaden Ihrer Karriere: Denn Menschen, die lieber aufschieben als handeln, gelten im Job als unzuverlässig und unorganisiert. Wenn sich die Aktenberge auf Ihrem Tisch türmen, machen Sie außerdem den Eindruck, als seien Sie überfordert. Sagen Sie sich das immer wieder – dann packt Sie der Ehrgeiz.

Das sagt der, der keine Probleme im Punkt X hat dem, der diese Probleme hat: "Reiß dich doch mal einfach zusammen, Mensch!" Übergewicht, Rauchen, Pessimismus. Usw.

Was für eine kreuzdämliche Haltung! Es suche sich jeder etwas, das er seit längerem ändern möchte und nicht schafft. Dann frage er sich, warum er sich nicht einfach "zusammennimmt" und die Sache so macht, wie er sie haben möchte. 

Und wenn denn einer kommt, der sagt, so etwas gebe es für ihn nicht. Er sei in allen Belangen willensstark. Dann erzählen wir ihm von Herrn Keuner.

Freitag, 6. Januar 2012

Der Sinn von Ordnung

Grundsätzlich bin ich auf der Suche nach Ordnung. Im erweiterten Sinn. Und jeder Mitstreiter ist willkommen. Allerdings will ich doch meine Erfahrungen, ohne allzu sehr den Besserwessi herauszukehren, mit einbringen. (Satzzeichen verändere und ergänze ich stillschweigend.)

Ab hier ist alles Zitat, bis auf [meine Ergänzungen und Hinzufügungen].

---

Die ganze Schöpfung ist von intelligenter Ordnung gekennzeichnet. [Aber natürlich auch: von der Unordnung. Wir erkennen Ordnung erst, weil es Unordnung gibt. Schütten Sie doch mal den Inhalt der Schublade auf den Boden...] Diese Ordnung ist die Vorraussetzung, dass Leben auf der Erde möglich ist. Indem der Mensch die Ordnung verlässt und sich ins Chaos begibt, beschneidet er seine Lebensqualität. [Über das doch arg Sperrige sich ins Chaos begeben, denken wir noch mal nach, gell? und auch das mit dem Beschneiden. Aber gut.]

Warum ist Ordnung wichtig?

Ordnung ist wichtig, damit Sie 

[Ich hab da mal ein wenig aufgeräumt. Und: Sie, nicht sie, in der Anrede!]

  • nicht die Kontrolle verlieren 
  • mehr Platz haben
  • finden, wonach sie suchen
  • einen guten Eindruck auf ihre Umwelt machen und geachtet werden  [Nun ja, die Umwelt ist nicht wo wichtig, die Mitmenschen sind wohl gemeint. Und die Achtung? Haben wir wirklich vor jemanden Achtung, dessen Arbeitszimmer picobello aufgeräumt ist? Oder halten wir ihn für einen unkreativen Zwangsneurotiker? Wie ist da die Vorurteilsstruktur?]
  • Geld sparen. (Sie brauchen nicht neu zu kaufen, was sie nicht wiederfinden.)


Was Ordnung machen nicht heißt

  • Ordnung machen heißt nicht: umzuräumen. Das Chaos bleibt. Es wird nur umgelagert.
  • Ordnung zu machen heißt nicht, sauber zu machen. Es ist nicht der Schmutz, der uns nervös macht, sondern die Unordnung. [Nun, manchmal ist es schon auch der Schmutz...]
  • Es ist auch keine Ordnung gemacht, wenn sie den ganzen Berg in der Schreibtischschublade verschwinden lassen. [Völlig richtig!]
  • Ordentlich zu sein hat nichts mit Perfektionismus zu tun. Ihre Bücher müssen nicht nach deren Größe sortiert sein.
  • Ordentlich zu sein ist nicht etwas Natürliches. Man kann es aber lernen.

Montag, 19. Dezember 2011

Augenordnung

Ich will eine halbe Stunde lang 'Augenordnung' im Büro machen. Und ich frage mich plötzlich: Vom wem habe ich nur dieses Wort, Augenordnung? :-)

Natürlich würde ich gerne wissen ...

Was ist Schuld? "Die Nacht, in der das Fürchten wohnt..."

Sonntag, 11. Dezember 2011

Vom Ordnung-machen im Büro

Mal wieder. Ich arbeite diese alte Sache ein wenig um. Und -- los geht's!

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Ordnung sprechen

In -- ich weiß nicht mehr. Bayern 2? Eine junge Frau sagt, dass sie ihre Mutter nachahme, auch wenn sie das nicht wolle. Ihre Mutter sage auch immer, wenn sie aufräume: "Und jetzt nehme ich die Tassen und stelle sie in den Schrank."

Vielleicht etwas, das sich schwer Unordentliche angewöhnen sollten? 

Auch die Erinnerung an jenen Messi im Fersnehen, der aufgetragen bekam, eine Datenbank über seine Dinge zu führen: Alles wird explizit aufgenommen. Was? Wann? Wohin? 

Mittwoch, 21. September 2011

Willst du Ordnung machen ...

... so hierarchisiere!

  • Was ist das Wichtigste ... das Unwichtigste?
  • Wie sieht das System aus?
  • Beschrifte!