Posts mit dem Label Streit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Streit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 17. Februar 2022

Fatma Aydemir

 Eine Besprechung in der Süddeutschen! Welche Autorin träumt nicht davon.

"Fatma Aydemirs Roman "Dschinns". Verdichtete Trauer 15. Februar 2022 -- In der Hochdruckkammer der Gefühle: Fatma Aydemirs"Dschinns" ist ein Familienroman von außerordentlicher Intensität. Von Meike Fessmann"

Und am Ende bleibt die Frage: Wie viele Exemplare dieses Familienromans werden verkauft, wie viele gelesen? Denn die, von denen die Rede ist, lesen diesen Roman mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht. Und die anderen, die diese Sphäre nicht kennen? Wollen die das lesen?

Donnerstag, 27. Januar 2022

Maria Höfl-Riesch & Lindsey Vonn

Hier spricht der Spezialist für das vergessene Große:

--

Höfl-Riesch: Darum war ich mit Vonn zerkracht | 25.10.2014 | Maria Höfl-Riesch hat nun verraten, warum sie vorübergehend mit ihrer Freundin Lindsey Vonn zerstritten war. So viel sei verraten: Es hatte mit einem Charakterzug von Vonn zu tun. Maria Höfl-Riesch (30) hat den großen Ehrgeiz ihrer ehemaligen Konkurrentin Lindsey Vonn (USA) als Grund für die zwischenzeitliche Missstimmung zwischen beiden Freundinnen genannt. „Lindsey braucht es, sich selber zu pushen. Immer gewinnen zu wollen und andernfalls nicht zufrieden zu sein, das gehört zu ihrem Image“, sagte die zurückgetretene dreimalige Olympiasiegerin in einem Interview mit der Welt. Dieses Verhalten der Amerikanerin sei „übrigens auch der Grund für das kleine Zerwürfnis, das wir in dem Winter hatten, als ich den Gesamtweltcup vor ihr gewonnen habe.“ Höfl-Riesch hatte die große Kristallkugel 2011 mit nur drei Punkten Vorsprung auf Vonn gewonnen. In der Endphase der Saison war es dabei wiederholt zu Spannungen zwischen den beiden Läuferinnen gekommen. Höfl-Riesch hat im April ihren Rücktritt erklärt. Sie wird künftig unter anderem als ARD-Expertin arbeiten. (rp-online.de)

--

Freitag, 3. Dezember 2021

Wikipedia: mediawatch.ch und die Diskussion

Die Wikipedia. genauer: die, die deutsche Wikipedia überwachen und rein halten, und ich, wir werden keine Freunde mehr. 
--

Ich wollte mich eben bei der WP über die Website [[mediawatch.ch]] informieren, und bin am Ende hier gelandet. CH Media klingt ja auch so ähnlich, ist aber offenkundig was anderes. Ich bin der Meinung, dass hier im Artikel darauf hingewiesen werden sollte, dass es da keine Verbindung zwischen ''CH Media'' und ''mediawatch.ch'' gibt -- wenn es denn so ist. Außerdem finde ich -- weil ich ich da eben halbwegs neutrales Hintergrundwissen von der WP haben möchte --, dass es einen WP-Artikel über ''mediawatch.ch'' geben sollte.

--

Dieser doch eher unschuldige Vorschlag wird schnell und rückstandsfrei entfernt. Immerhin wird vom Entferner was zum Löschen gesagt:

13:37, 2. Dez. 2021‎ Alpöhi ... Änderung 217804200 von Delabarquera rückgängig gemacht; Revert, Werbung für abstrusen Verein, Namensgleichheit/Verwechslungsgefahr besteht nicht, bitte WP:Disk beachten.

Wer legt in der Wikipedia nun fest, was ein "abstruser Verein" ist und was nicht, und ob eine "Verwechslungsgefahr" besteht oder nicht?

Die Gefahr zumindest in der deutschsprachigen Wikipedia ist ... Nein, es ist keine Gefahr, sondern eine Tatsache: eine Clique anmaßender Menschen legt in strittigen Fällen die Inhalte fest.

--

Und auch das noch: Das Stichwort wikipediawatch fördert eine Menge Inhalte zutage. Man könnte sich da jetzt tagelang daran abarbeiten!

Mittwoch, 29. Januar 2020

Israelische Siedler

Wie kommt es, dass ich den israelischen Siedlern nicht böse bin?

--

Was sagt das internationale Recht zu den Siedlungen, und wie steht die Staatengemeinschaft dazu?

International werden die Gebiete als besetzt angesehen. Nach Maßgabe der Vierten Genfer Konvention zum Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten von 1949 ist es unter anderem verboten, dass Staaten die eigene Zivilbevölkerung in besetztes Gebiet umsiedeln (Artikel 49, Absatz 6). Die israelischen Siedlungen sind demnach illegal. Der Internationale Gerichtshof hat 2003 in seinem Gutachten "Legal Consequences of the Construction of a Wall in the Occupied Palestinian Territory" ebenfalls festgestellt, dass die langjährige israelische Siedlungspolitik gegen internationales Recht verstößt. Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags haben 2017 eine ausführliche völkerrechtliche Einschätzung zum israelischen Siedlungsbau veröffentlicht.

Neben dem Status der geteilten Stadt Jerusalem und dem Schicksal palästinensischer Flüchtlinge werden die Siedlungen als Hindernis für eine Zweistaatenlösung gesehen, bei der neben Israel ein unabhängiger Staat Palästina entstehen soll. Die Vereinten Nationen forderten zuletzt im Dezember 2016 mit einer Resolution den sofortigen Stopp des Siedlungsausbaus. Eigentlich sollte die Frage der Siedlungen nach Maßgabe des Osloer Friedensprozesses der Neunzigerjahre in bilateralen Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern geklärt werden. Die aktiven Friedensverhandlungen sind aber schon seit Jahren eingeschlafen. Die Palästinenser befürchten, dass Israel mit seiner Siedlungspolitik vorab Fakten schafft und palästinensisches Territorium weiter zersplittert. Die Bildung eines zusammenhängenden palästinensischen Staats werde so unmöglich gemacht. (spiegel.de)

--

Ich nehme an, weil ich den Palästinenser einfach nicht zutraue, dass sie das Land vernünftig bewirtschaften können. Alles Vorurteile, ich weiß! Aber ist denn wirklich gar nichts dran, an diesen Vorurteilen? Sagen nicht sogar die extrem pro-palästinensischen Israel-Besucher, dass die normalen Palästinenser einfach nur ihrer Arbeit nachgehen wollen. In Israel. Unbehelligt von ihren laut tönenden Anführern.

Ich muss einmal herumfragen. Unter den verschiedenen Parteiungen.

Freitag, 20. Dezember 2019

quantenquark.com

Ich lese herum. Will wissen, wer Dirk Schneider ist.

Stoße auf eine Seite . Find ich witzig, nicht nur wegen der Quarks und dem Quark.

--

Eine wahre Erholung ist da schon Dirk Schneider, der Autor von Jesus Christus Quantenphysiker. Der begründet zwar auch religiöse Heilslehren mit Quantenquark, aber das tut er (soweit ich das herausfinden konnte) zumindest bislang nicht an öffentlichen Hochschulen. Stattdessen hält er seine Vorträge bei Veranstaltungen von Gruppen wie „Heiler Mensch, heile Erde e.V.“ oder der Stiftung Rosenkreuz zur Förderung hermetischen und gnostischen Gedankenguts.

Robi Sonderegger, der in dem eingangs verlinkten Artikel Jesus als Licht der Welt mit der Quantenphysik begründet, tritt auch eher nicht an Universitäten auf. Sein wichtigstes Betätigungsfeld sind Großveranstaltungen der Freikirche International Christian Fellowship, für die er ziemlich beeindruckend um die Welt tourt. Welchen Bezug er zur Quantenphysik hat, ist nicht wirklich klar, denn im Hauptberuf ist der Australier klinischer Psychologe und arbeitet wohl vor allem in der Traumatherapie. Wie sich eine solche Tätigkeit für beeinflussbare, hilfsbedürftige Menschen mit christlich-charismatischem Sektierertum verträgt, ist sicherlich eine relevante Frage, soll uns hier aber nicht weiter beschäftigen. (quantenquark.com)

--

Muss ich demnächst mal genauer hinschauen ...

--

Aber weil ich schon mal hier bin. Eine Abkürzung erst einmal. Via 3sat.



Donnerstag, 12. Dezember 2019

München: Haus der Kunst 3

Habemus papam!

--

22. Oktober 2019 Andrea Lissoni Neuer Direktor am Haus der Kunst in München. Von Catrin Lorch  ... Die Berufung ist eine Überraschung: Der Kunsthistoriker und Kurator Andrea Lissoni wird künstlerischer Geschäftsführer des Hauses der Kunst in München. || Der bayerische Kulturminister Bernd Sibler selbst stellte den 49-Jährigen am Dienstag auf einer Pressekonferenz vor. Der in Mailand geborene Südtiroler arbeitet seit fünf Jahren als sogenannter Senior Curator an der Londoner Tate Modern Gallery und ist dort für Film und Internationale Gegenwartskunst zuständig. Vorher leitete er das Ausstellungshaus Hangar Bicocca in Mailand und war Mitbegründer des Kultur-Netzwerks Xing. (sueddeutsche.de)

--

München: Haus der Kunst 2

Sagt ein Kommentator bei der FAZ:

Auweia Weiweia | Siegbert Waldenfels (Fels) | 23.09.2019 | Der weinerliche uns selbstherrliche Herr Wei Wei ist nach seinen jüngsten Klagen über die Bundesregierung weniger ein Held der Moderne. Sondern ein im Wohlstansfett schwimmender Kleingeist. Ihm Hausverbot zu erteilen, ist das Gebot der Stunde. Und kein Sakrileg.

Und natürlich gibt es auch hier eine Widerrede:

Rufschädigung | Wolfgang Wallner (Wolffff) | 22.09.2019 | Rufschädigend war wohl nicht die (eigentlich harmlose) Aktion Ai Weiweis oder der Aufsichten. Rufschädigend war doch eigentlich nur der humor-und fantasielose Umgang mit dem Künstler und seiner Kunstaktion - für die um ihre Arbeitsplätze kämpfende Belegschaft. Eine selbstverschuldete Blamage seitens der Leitung des Hauses, und der darauf folgende Umgang damit einer Institution diesen Ranges unwürdig.

--

Ok, hier müsste man sich also durch alles durchlesen.


Das hier gibt schon mal ganz gut Aufschluss:

--

Das Haus hat turbulente Zeiten hinter sich, unter anderem wegen massiver Geldprobleme, die bis heute nachwirken. Auch die Nähe von Angestellten zu Scientology und Fälle sexueller Belästigung sorgten für Schlagzeilen. Der Aufsichtsrat reagierte mit Kündigungen und stellte dem damaligen Direktor Okwui Enwezor, der inzwischen gestorben ist, einen kaufmännischen Geschäftsführer an die Seite. Ein Team aus fünf internationalen Kunstexperten soll eine neue künstlerische Leitung suchen.



Das Haus der Kunst teilte am Freitag weiter mit, dass die Tatsache, dass Mitarbeiter Unterstützung finden, zeige, wie bewegend dieses Thema sei. "Wir bitten allerdings um Verständnis, dass öffentliche Veranstaltungen in den Räumlichkeiten der Ausstellung 'Markus Lüpertz. Über die Kunst zum Bild' ohne vorherige Absprache mit der Leitung des Hauses aus mehreren Gründen nicht möglich sind. Die Einladung Ai Weiweis sowie der Öffentlichkeit missbilligt das Haus der Kunst daher ausdrücklich." Das Hausrecht sei gröblich verletzt worden. Den Mitarbeitern drohten aber keine Konsequenzen: "Die Geschäftsführung bleibt bei der Zusage, den Umstrukturierungsprozess möglichst sozialverträglich, bei Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze und ohne Einkommenseinbußen zu gestalten." (monopol-magazin.de)


--

Etwas konkreter:

Von "Massenentlassungen" ist die Rede, und um Druck zu machen, bzw. die Mitarbeiter zu unterstützen, flog Superman Ai Weiwei ein. Der chinesische Künstler "performte" als Aufsicht in der Lüpertz-Ausstellung – unangemeldet – und flog raus. Damit war der Skandal perfekt, und nun liegen die Nerven völlig blank. Der kaufmännische Direktor Bernhard Spies (68) schlägt einen externen Mediationsprozess vor. Das ist ein moderner Notnagel in einer kaum mehr zu überblickenden Umstrukturierung. Was ist los im Haus der Kunst? Und was muss jetzt passieren?

Neue Leitung: Wo bleibt die neue Direktorin, wo der neue Kapitän? Wenn man den Aussagen von Kunstminister Bernd Sibler glauben darf, steht die Präsentation unmittelbar bevor. Eine Kommission aus fünf international vernetzten Koryphäen ist auf der Suche, darunter die Münchnerin Susanne Gaensheimer von der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und Ex-Tate-Direktor Nicholas Serota.

Dringender denn je braucht das Haus der Kunst mit seiner schwierigen Geschichte ein in die Zukunft weisendes künstlerisches Konzept mit einer klaren Kontur. Eine Ausstellungshalle ohne eigene Sammlung funktioniert nur, wenn das Programm zieht. Das ist auch eine der wichtigsten Voraussetzung, um Sponsoren zu gewinnen. Und warum nicht zwischendurch auf eine große Schau setzen, für die in den anderen Münchner Institut

München: Haus der Kunst 1

Das also lese ich bei der FAZ:

--

HAUS DER KUNST IN MÜNCHEN. Ethisches Defizit. EIN KOMMENTAR VON KOLJA REICHERT 22.09.2019 ... Im Münchner Haus der Kunst eskaliert der Streit zwischen den Mitarbeitern und der Geschäftsführung. Direktor Bernhard Spies gibt den Elefanten im Porzellanladen. Der Freistaat Bayern sollte überlegen, was ihm sein Museum wert ist.

...

Wenn man ein Museum ist, und ein berühmter Künstler wie Ai Weiwei taucht plötzlich auf, dann müsste man sich eigentlich freuen. Oder zumindest so tun. Auf jeden Fall sollte man Fotos vermeiden, auf denen der Direktor sich vor dem Künstler aufbaut und ihn des Hauses verweist.



Bernhard Spies, 68, war zum April 2018 als geschäftsführender Direktor ans Münchner Haus der Kunst geholt worden, nachdem Direktor Okwui Enwezor angeblich Schulden von über einer Million Euro angehäuft hatte. Zwei Monate später schied der Nigerianer, der mit seiner Documenta von 2002 Kunstgeschichte geschrieben hatte, aus gesundheitlichen Gründen aus.




Spies wendete die gleichen Methoden an wie zuvor als Sanierer der Bundeskunsthalle. Erstens: Ausstellungen international renommierter Frauen absagen und durch männliche Künstler der Galerie Michael Werner ersetzen. In Bonn traf es Rosemarie Trockel (ersetzt durch Markus Lüpertz), in München Adrian Piper (ersetzt durch Jörg Immendorf) und Joan Jonas (wieder Markus Lüpertz). Dafür kündigte Spies Übernahmeverträge mit dem New Yorker MoMA (Piper) und der Londoner Tate (Jonas).


--

Wenn von Frankfurt her über die Kunstszene in München geschrieben wird, bleibe ich erst einmal misstrauisch. Soviel Lokalpatriotismus muss einfach sein. Und der Herr Ai ist mit einem Selbstbewusstsein geschlagen, dass ihn vielleicht zu einem großen Künstler, aber hin und wieder, wie ich meine, zu einer großen Nervensäge macht.

Allerdings -- wie könnte Spies denn Ai des Hauses verweisen? Oder ging es tatsächlich darum, dass Ai keinen Eintritt zahlen wollte? Was die Frage aufwirft, am welchem Platz in der Kunst-Hierarchie man zu einem Museum einfach so hingehen kann, um dann ohne Eintritt eingelassen zu werden.

Wieder einmal -- erste Instanz -- Fragen über Fragen!ionen kein Raum ist? (abendzeitung-muenchen.de)

Donnerstag, 7. November 2019

Wikipedia: Superprotect-Streit (2014)

Auch das ist an mir vorbeigelaufen, und ich bin auf Umwegen und dank Putin erst darauf aufmerksam geworden:

--

Wikipedia: Superprotect-Streit spitzt sich zu Im Streit um den neuen Media Viewer legen beide Seiten nach: Die Wikimedia Foundation stellt sich hinter Vize-Chef Erik Möller, die Kritiker wollen aber nicht nachgeben. ... 16.08.2014 ... Von Torsten Kleinz || Wer spricht für die Community der Online-Enzyklopädie Wikipedia – die freiwilligen Administratoren oder die Wikimedia Foundation? Nachdem der Vizechef der Wikimedia Foundation über die Einführung eines "Superprotect"-Status aufmüpfige Admins daran hinderte, einen neuen Media Viewer zu deaktivieren, schaukelt sich der Streit weiter hoch. ... Leser der deutschen Wikipedia-Ausgabe werden nun über den Streit informiert. In einem auf jeder Seite erscheinenden Banner wird für eine Umfragen/Superschutz:Umfrage geworben, sich sich mit der "Einführung und Anwendung von neuen Gruppenrechten" durch die Wikimedia Foundation beschäftigt. Kernfrage ist: Kann die US-Stiftung über die Köpfe der Kern-Community der hinweg entscheiden, welche Features in der Wikipedia erscheinen? (heise.de)

--

Freitag, 2. August 2019

Wikipedia und die Kritik

Notizbuch

Wikipedia, auf Kritik wird nicht reagiert:

--

Hier steht großer Mumpitz im Artikel

Auf dem Gemälde stehen aber die Lanzen nicht alle senkrecht. Unter den Männern der spanischen Armee, die in weiten Teilen nur sehr schemenhaft abgebildet sind, sind überdies etliche auch nicht der Geste der Ehrerbietung durch das Abnehmen des Hutes gefolgt, sie haben ihre Hüte aufbehalten, wenden sich der Zeremonie nicht zu, scheinen sich stattdessen zu unterhalten. ... (Wikipedia)

--

Dienstag, 2. Juli 2019

Verbotene Wörter in meinem Sinne

Überlegung: Könnte man nicht ganz formal einführen, dass folgende Wörter in kritischem Zusammenhang nicht mehr verwendet werden dürfen:

--

  • Idiot: "Es gab zu allen Zeiten allerdings rechte Idioten, die bei jeder Gelegenheit Beschwerden an den Verlag richteten, manche meinten ihnen nicht genehme Autoren anschießen zu müssen, einige Schwachmaten ..."
  • Schwachmat: (Vorausgehendes Beispiel)
  • Verschwörungstheorie: "Die Theorie Eurabien ist eine hirnlose unzutreffende Verschwörungstheorie ..." [Verschwörungstheorie: Hier im Sinne von: Alle, die nicht meiner Meinung und Weltsicht sind, hängen einer umfassenden ~ an.] (alle Wikipedia / Diskussion)

--

Montag, 1. Juli 2019

Pretiosen der Wikipedia-Diskussionen

Notizbuch

Was finden sich doch für Pretiosen der Wikipedia-Diskussionen, wenn man ein wenig herumliest!

Überlegt, ob ich den nachfolgenden Text ein wenig redigiere. Habe mich dagegen entschieden. Also im Wort- und "Zeichenlaut".

--

Auch ich war ja mal ein WP-Autor, bis dann Jesusfreund Kopilot & Ko. ins Spiel kamen - incl. ihrem Buddysystem (Miraki und Itti damals zB). Und auch Otberg hat ja zB Benutzer:Pibach [1] auf dem de-wiki-Gewissen (wobei es so etwas ja nicht zu geben scheint - immer nur schön mit den Wölfen heulen, besser isses für die de-wiki-Karriere) - und Valtental hat uns ja in diesem Zusammenhang verlassen (und nicht nur er). Das administrative Handeln von Otberg hat also zugunsten weichgespülter, whitegewashener, pasteurisierter, homogenisierter und polarisierter "linkspolitisch correcter" Artikel hier in WP geführt. Hunderte weitere Autoren sind dabei schon "über die Klinge gesprungen". Wo "gehobelt wird, fallen" eben "Späne". Ich werde mich hier solange nicht übermäßig engagieren, solange diese angeblich "neutralen", aber tatsächlich einseitigen Artikel de-wiki dominieren. Es war ja das Ende von Valtental, daß er seinen Artikel Radikalkritik in der neutestamentlichen Wissenschaft vom BNR in den ANR verschob.

Zum Ausgang der WW habe ich mich schon vor Beginn hellseherisch geäußert:

wird doch eh nur der nächste Beweis, daß de-wiki bereits hoffnungs- und rettungslos vercliqut und verkalkt ist

Und das war jetzt kein Schwarzsehen: de-wiki ist derzeit nicht mehr reformfähig. Mal sehen, wieviel Wasser noch die Elbe (Elde, Elz...) hinunterfließen muß (bin ja mit [fast] allen Wassern gewaschen). Solange Otberg & Co. hier an den Knöpfen sitzen, sehe ich schwarz für de-wiki. --Methodios (Diskussion) 12:40, 25. Jan. 2018 (CET)

--

Montag, 24. Juni 2019

Ein Wikipedia-Streit

Mal wieder ~.

--

Ich hatte da einen eigenen, neuen Punkt aufgemacht, weil das hier mehr als 10 Jahre alt war. Ich will das Ganze hier mal entschärfen. Kein neuer Punkt. Aber doch zwei Anmerkungen dazu. Mein Beitrag wurde rückstandsfrei entfernt, "entfernt per WP:DISK". Ich nenne hier keinen Namen. Nur zwei kleine Hinweise: per XY wird nichts entfernt. Wichtiger: Um etwas von einer Diskussionsseite zu entfernen, braucht es einen groben Verstoß gegen WP-Normen. Hier sollte sich niemand zum Boss aufschwingen, es sei denn er weist ein Mandat vor. Das ich in der WP-Hierarchie nirgendwo sehe.

So, und jetzt mein Beitrag von vordem, den ich etwas entschärfe. Er war aber vorher auch nicht so böse, dass er hätte entfernt werden müssen.
Manchmal sind die gelehrt klingenden Hinweise, was die WP alles nicht ist, doch einfach nur nervig! Ich will jetzt, um des lieben Friedens willen, nicht genauer werden. Ich konstatiere mal: Yuccapalme (Duden) bzw. Yucca-Palme aus der wahrscheinlich bekanntesten Veröffentlichung mit diesem Stichwort ("Die Spinne in der Yucca-Palme") sind die normalen Begriffe im Deutschen. Die Yuccapalme im Zimmer (konkret: 1,2 Meter links von mir) die bei weitem bekannteste Pflanze unter Nicht-Botanikern, die was mit Yucca zu tun hat. | Den gelehrt klingenden Hinweise auf das Wissenschaftliche lese ich in der WP immer wieder. Ich habe vor Jahr und Tag schon mal vorgeschlagen, wir könnten im Namen dieser Wissenschaftlichkeit einen Artikel umbenennen: Capreolus capreolus hieße der dann, und irgendwo weit unten käme der Hinweis, dass da im Deutschen meist von Reh gesprochen werde. | Unterm Strich: Ich schlage ebenfalls vor, einen Artikel Yuccapalme (Zimmerpflanze), auch mit Hinweis auf die lustig-interessanten Fallsammlungen von Rolf W. Brednich. Und natürlich Informationen, wann, durch wen und woher unsere so unverwüstlichen Yuccapalmen in die Zimmer gekommen sind und welche vier Arten es da gibt. Merke: Die Wikipedia ist keine Veranstaltung für wissenschaftliches Esoterikertum und Privatmeinungen.

Und das bleibt jetzt bitte hier stehen! (Wikipedia / Diskussion)

--

Mittwoch, 22. Mai 2019

"Sein Kampf" > Noam Chomsky

Notizbuch

--

Sein Kampf – Noam Chomsky tritt für Holocaust-Leugner ein By SPME September 17, 2010 Source: Scholars for Peace in the Middle East (SPME) 0 GENF, 14. September 

Noam Chomsky ist auf Welttournee. In Frankreich wird der linksradikale Linguist wie ein Superstar verehr. Die 1800 Plätze in Paris waren schnell ausverkauft.,,Nur der Dalai Lama ist noch zugkräftiger“, mit diesem Satz begrüßte der Moderator den 81Jahre alten Intellektuellen. Er ist in Paris ein alter Bekannter und hat jeder Welle des Marxismus:, Totalitarismus- und Revolutionskritik widerstanden. Unerschrocken fraternisiert er mit den Kreisen, die sich zur Auschwitz-Lüge bekennen: Das tun in Frankreich unverbesserliche Rechtsextreme und utopische Marxisten – eine Erscheinung, der Alain Finkielkraut seinen brillanten Essay über,Die Zukunft einer Verneinung’ gewidmet hat. Seit dreißig Jahren solidarisiert sich Chomsky mit Robert Faurisson, der ... (spme.org)

--

Anfang der 1980er Jahre entstand vor allem in Frankreich eine Kontroverse, weil Chomsky im Herbst 1979 auf Bitte von Serge Thion, einem seit 1978 aktiven Holocaustleugner, eine Petition zur Verteidigung der Redefreiheit des französischen Literaturprofessors und Neonazis Robert Faurisson unterzeichnet hatte. Faurisson hatte in zwei 1978 und 1979 im Le Monde veröffentlichten Artikeln die Existenz von Gaskammern im Dritten Reich bestritten und wurde daraufhin wegen Verleumdung und Aufruf zum Rassenhass zu einer dreimonatigen, zur Bewährung ausgesetzten Gefängnisstrafe und einer Geldbuße in Höhe von 21.000 Franc (3.200 Euro) verurteilt. (Wikipedia)

--

Samstag, 11. Mai 2019

Nägel, U-Bahn

Notizbuch

--

https://www.tz.de/muenchen/stadt/au-haidhausen-ort43334/muenchen-lindenstrasse-star-claudia-pielmann-in-u-bahn-bei-pruegelattacke-verletzt-12273641.html

Was war passiert? Pielmann steigt gegen 13.30 Uhr mit einem Bekannten am Max-Weber-Platz in die U5. „Die U-Bahn war voll. Ich habe noch einen Platz gekriegt. Gegenüber wäre auch noch einer frei gewesen.“ Wäre. Denn diesen Platz habe eine Frau mit Taschen belegt. „Sie hatte einen hellbraunen Chihuahua an der Leine. Ich habe sie gebeten, Platz für meinen Bekannten zu machen.“ Keine Reaktion. Pielmann fragt erneut. „Sie hat mich in gebrochenem Deutsch beleidigt.“ Der Bekannte bittet, sich hinsetzen zu dürfen. „Da hat sie ihn beschimpft!“ Und es bleibt nicht bei Worten: „Sie ist auf ihn losgegangen! Ich habe sie angeschrien und mit der Polizei gedroht. Sie hat mich wüst beschimpft.“ Der Streit eskaliert. Die Frau prügelt auf Pielmanns Bekannten ein. Und: „Sie ist mit ihren langen, spitzen Nägeln gezielt auf meine Augen los!“ Pielmann spürt einen stechenden Schmerz, ihr Auge blutet!

--

Donnerstag, 2. Mai 2019

"Neues Sarrazin-Buch"?

Wie kommt, fragt man sich, diese Meldung auf die heutige Seite von Google News?

--




30. August 2018, 05:20 Uhr Neues Sarrazin-Buch. Deutschland braucht dieses Werk so dringend wie einen Ebola-Ausbruch. || Thilo Sarrazin veröffentlicht am Donnerstag sein neues Buch "Feindliche Übernahme", es ist das verlegerische Unglück dieses Jahres. | Seine primitive Koran-Exegese ist voller sachlicher Fehler und nur Anlass für eine Ausweitung jener biologistischen Kampfzone, die er bereits in seinem ersten Buch beschrieb. | Sarrazin entwirft einen demografischen Konflikt im globalen Maßstab, eine Art eugenischen Weltbürgerkrieg. Von Sonja Zekri

--

30. August 2018! Vor -- schnell mal nachgedacht -- ja, vor 245 Tagen! Ein Jubiläum oder ein Jahrestag ist es nicht. Die anderen Meldungen ringsum sind aktuell, von gestern oder von "vor 5 Stunden".

Ansonsten immer ein Grund zum Nachsinnen, solche Meldungen. "Deutschland braucht dieses Werk so dringend wie einen Ebola-Ausbruch." Wenn man bedenkt, dass wir gegenwärtig Meldungen über Ebola-Ausbrüche haben, das echte Ebola, dann kann man schon fragen: "Ging es nicht eine Nummer kleiner, Frau Zekri?"

Oder war da -- vielleicht ein Algorithmus am Werk, der Ebola las und auf diese Stelle kam? Die Meldung von gestern ... Aber wenn man das Stichwort Ebola bei Google News sucht, kommt Sarrazin jedenfalls nicht vor. Schon schräg ...

Sonntag, 24. März 2019

Sigmund Freud

Notizbuch

Darüber bei Gelegenheit mal länger nachdenken: Boshaftigkeit - meisterlich. So lässt sich natürlich auch heute vieles erklären. 

--

Schöner schreiben mit Sigmund Freud

Wie tief man mit Worten schneiden kann

Exklusiv für Abonnenten

Im Januar 1913 schreibt Sigmund Freud einen Brief an seinen langjährigen Schüler, Bewunderer, Kronprinzen C. G. Jung und beendet die Beziehung der beiden Seelenforscher. Die Boshaftigkeit seiner Worte ist meisterlich. Von Hauke Goos (spiegel.de)

--

Dienstag, 12. März 2019

Üble Nachrede

Lesens- und bedenkenswert!

--

Üble Nachrede. Gericht hebt Urteil gegen Ex-Politikerin Sigi Maurer auf. "Kleine dreckige Bitch !!!" // Die frühere österreichische Grünen-Politikerin Sigi Maurer machte obszöne Nachrichten an sie öffentlich, samt mutmaßlichem Absender - und wurde verurteilt. Diese Entscheidung wurde nun gekippt. Von Hasnain Kazim, Wien (spiegel.de)

--

Es ist ja immer wieder erstaunlich zu sehen, wie viel Aggression unter der Oberfläche der Menschen steckt. Und wieviel sie rauslassen, wenn sie meinen, dass es zu keiner Strafe führt.

Montag, 14. Januar 2019

Palästinensische Nationalcharta

Notizbuch

--

"Arafats Unterstützung für Saddam Husseins Invasion Kuwaits löste die Vertreibung der Palästinenser aus Kuwait 1991 aus. Unmittelbar nach dem Zweiten Golfkrieg wurden die etwa 450.000 in Kuwait lebenden Palästinenser nahezu vollständig vertrieben, weitere Palästinenser in den Golfstaaten wurden ebenso ausgeschlossen und diskriminiert. Vermögensverluste in Milliardenhöhe und der Einbruch der Unterstützung für die PLO in den Golfstaaten waren die Folge. Der damit einhergehende Machtverlust der PLO und ihrer stärksten politischen Fraktion, der Fatah, stärkte die aus der ägyptischen Muslimbruderschaft hervorgegangene islamistische Hamas. Diese Bewegung steht im Konflikt mit Zielen der Fatah, die nach wie vor in der Gründung eines säkularen und von den arabischen Nachbarstaaten unabhängigen Staates Palästina bestehen. Die Hamas verneint das Existenzrecht Israels und jeder nichtreligiösen palästinensischen Verwaltungsbehörde. Ihre Gründungscharta von 1988 proklamiert „die Fahne Allahs über jedem Zoll von Palästina aufzuziehen“; Israel wird als „islamisches Heimatland“ (Waqf) beansprucht. | Der Oslo-Friedensprozess, der ab 1993 vom Fatah-Führer Arafat und dem damaligen israelischen Premierminister Jitzhak Rabin begonnen wurde, endete darin, dass Israel die PLO als offizielle Vertretung der Palästinenser akzeptierte und die PLO sich verpflichtete, aus ihrer Palästinensischen Nationalcharta alle Passagen, welche die Vernichtung Israels als Ziel nennen, zu streichen. Arafat durfte mit der Fatah in die Palästinensischen Autonomiegebiete zurückkehren. In Folge erhielten Rabin und Arafat den Friedensnobelpreis. Bis heute enthält die Palästinensische Nationalcharta jedoch viele Abschnitte, die zur Zerstörung Israels aufrufen." (Wikipedia)

--

Sonntag, 2. Dezember 2018

Der deutsche Ton

Notizbuch

Da da unten, das von Chrisberg, ist typisch deutsch-bösartig, fies entsprechend dem Geist der Gegenwart sozusagen. Aber von den normalen Bösartigkeiten hebt es sich doch durch eine erstaunliche Witzigkeit ab, die -- noch einmal erstaunlich -- auf einen schlichten Tippfehler eingeht und diesen polemisch verwandelt.

--

chrisberg

Vielleicht sollte ihr geliebter Führer, der rechtsradikale „Bernd“ Höcke, mal was von dem „Diktapren“ nehmen?

--

Bezugnahme auf

michael.krispin
soll sie doch am Besten gleich dableiben

Suedamerika hat eine grosse Tradition mit der Aufnahme von Ex-Politikern, Diktatpren etc.
Da kann sie vielleicht noch was lernen und wenn die Leute sie dort feiern macht es ihr doch auch doppelt Spass, gegenueber einem gestellten Besuch in Chemnitz allemal. (spiegel.de)

--