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Mittwoch, 4. März 2020

Thüringen - Kopftuch - Alte Meister

Manchmal werden Bildzusammenstellungen -- hier in der ZEIT -- zu Zeichen, Memen, die man nicht übersehen sollte. Hier also ...

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(Zum Vergrößern auf das Bild klicken!)

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Wer lässt Schüler einen Aufsatz über diese Zusammenstellung schreiben? Es wären die Ergebnisse so spannend!

Sonntag, 26. Januar 2020

Nachdenken über Harald Schmidt

Ich bin SPIEGEL-Abonnent, und also schaue ich mir recht oft die Video-Kolumne von HS an. Diesmal, Freitag, gestern -- Über Sigmar Gabriel

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"Banken manipulieren, zahlen unanständige Gehälter und erpressen die Staaten - angesichts solcher Aussagen ist es gelinde gesagt überraschend, dass SPD-Politiker Sigmar Gabriel nun Aufsichtsrat bei der Deutschen Bank werden will. Vor wenigen Jahren zog der SPD-ler in der Öffentlichkeit unverblümt und gnadenlos über Finanzinstitute her. Doch seine früheren Aussagen halten den 60-Jährigen offenbar nicht davon ab, sich für einen der höchsten Posten bei der Deutschen Bank zur Wahl zu stellen." (merkur.de)

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Schmidt, wie gewohnt: Lobt süffisant. (Um nicht zu sagen: hinterfotzig. HS würde dieses Wort richtig verstehen und, auf ihn angewandt, sogar positiv finden. Wetten?)

Und also - eigentlich geht es mir hier nicht um SG, sondern um HS! Dass ein Organist aus Nürtingen ein solches Lästermaul werden würde - ja, es muss ihm an der Wiege gesungen oder georgelt worden sein! 

Frappant eins um andere Mal: Diese unübertroffene Selbstsicherheit! Heute wieder: Direkt in die Kamera sprechen, ohne große Vorbereitung. Wo immer er ist. Diesmal, man glaubt es nicht: Im ICE zwischen Hamburg und Stuttgart. Inklusive lärmender Bahn-Lautsprecheransagen im Hintergrund. (Natürliche nur für SPIEGEL [Pause] -Plus-Kunden!)




Von der Gedanken Blässe angekränkelt ist der Mann HS sehr wohl, aber -- wie er das verbirgt! Einfach großartig! Dabei -- er wird erkennbar auch älter. Vor allem -- sein Haarwuchs bzw. Nicht-Mehr-Haarwuchs. Anderen Männern würde das nicht mehr so wie früher vorhandene Haupthaar vielleicht Schwierigkeiten machen. Aber doch nicht HS!

Eines meiner HS-Lieblingsvideos: 3:52 "Harald Schmidt besucht seine Eltern (1991)".



Schauen Sie sich mal da die Haare an! 1991, da war HS also -- Moment... 34 Jahre alt. Heute demnach -- 63. (Schade, 36 / 63 wäre als Zahlendreher schöner gewesen.* Aber egal!)

Ich sollte HS vielleicht meine Abhandlung über den Sinn des Lebens schicken. Einer wie er, der dieses Thema einfach hinwegalbert, der fehlt doch noch in meiner Sammlung.

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* Das hätte sich natürlich einrichten lassen! Es gibt ja kein Jahr, aus dem es kein Foto von HS gibt.





Auch hier -- dieses Haar im Wind! Bei 4:40 im Video wird das mit den 36 Jahren übrigens sogar explizit angesprochen! Von Renate S., die hinzufügt, dass das Leben mit 50 -- ihr Alter -- halt doch was anderes sei. (Und an dieser Stelle schiebt Friedrich Nowottny, da immerhin schon WDR-Intendant, Schmidt dicke Geldbündel und dann auch noch Geldsäcke über den Tresen. Während Herbert Feuerstein* anschließend nur ein paar kleine Münzen bekommt. Ginge heute, in der Tom-Buhrow-Zeit, auch nicht mehr, nehme ich an. Von wegen Intendanten-Gehalt und so.)

Aber der Besuch bei den Eltern ist einfach besser als das Gespräch mit Renate Schmidt. (Im Tonfall von HS zu sprechen: "Muss man einfach so sagen. Ja.")

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* Kurze Überlegung, ob ich da was über Feuerstein einschiebe. Aber schnell beschlossen, ihn doch gesondert zu würdigen. Anschließend. Direkt.

Donnerstag, 12. Dezember 2019

München: Haus der Kunst 3

Habemus papam!

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22. Oktober 2019 Andrea Lissoni Neuer Direktor am Haus der Kunst in München. Von Catrin Lorch  ... Die Berufung ist eine Überraschung: Der Kunsthistoriker und Kurator Andrea Lissoni wird künstlerischer Geschäftsführer des Hauses der Kunst in München. || Der bayerische Kulturminister Bernd Sibler selbst stellte den 49-Jährigen am Dienstag auf einer Pressekonferenz vor. Der in Mailand geborene Südtiroler arbeitet seit fünf Jahren als sogenannter Senior Curator an der Londoner Tate Modern Gallery und ist dort für Film und Internationale Gegenwartskunst zuständig. Vorher leitete er das Ausstellungshaus Hangar Bicocca in Mailand und war Mitbegründer des Kultur-Netzwerks Xing. (sueddeutsche.de)

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München: Haus der Kunst 2

Sagt ein Kommentator bei der FAZ:

Auweia Weiweia | Siegbert Waldenfels (Fels) | 23.09.2019 | Der weinerliche uns selbstherrliche Herr Wei Wei ist nach seinen jüngsten Klagen über die Bundesregierung weniger ein Held der Moderne. Sondern ein im Wohlstansfett schwimmender Kleingeist. Ihm Hausverbot zu erteilen, ist das Gebot der Stunde. Und kein Sakrileg.

Und natürlich gibt es auch hier eine Widerrede:

Rufschädigung | Wolfgang Wallner (Wolffff) | 22.09.2019 | Rufschädigend war wohl nicht die (eigentlich harmlose) Aktion Ai Weiweis oder der Aufsichten. Rufschädigend war doch eigentlich nur der humor-und fantasielose Umgang mit dem Künstler und seiner Kunstaktion - für die um ihre Arbeitsplätze kämpfende Belegschaft. Eine selbstverschuldete Blamage seitens der Leitung des Hauses, und der darauf folgende Umgang damit einer Institution diesen Ranges unwürdig.

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Ok, hier müsste man sich also durch alles durchlesen.


Das hier gibt schon mal ganz gut Aufschluss:

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Das Haus hat turbulente Zeiten hinter sich, unter anderem wegen massiver Geldprobleme, die bis heute nachwirken. Auch die Nähe von Angestellten zu Scientology und Fälle sexueller Belästigung sorgten für Schlagzeilen. Der Aufsichtsrat reagierte mit Kündigungen und stellte dem damaligen Direktor Okwui Enwezor, der inzwischen gestorben ist, einen kaufmännischen Geschäftsführer an die Seite. Ein Team aus fünf internationalen Kunstexperten soll eine neue künstlerische Leitung suchen.



Das Haus der Kunst teilte am Freitag weiter mit, dass die Tatsache, dass Mitarbeiter Unterstützung finden, zeige, wie bewegend dieses Thema sei. "Wir bitten allerdings um Verständnis, dass öffentliche Veranstaltungen in den Räumlichkeiten der Ausstellung 'Markus Lüpertz. Über die Kunst zum Bild' ohne vorherige Absprache mit der Leitung des Hauses aus mehreren Gründen nicht möglich sind. Die Einladung Ai Weiweis sowie der Öffentlichkeit missbilligt das Haus der Kunst daher ausdrücklich." Das Hausrecht sei gröblich verletzt worden. Den Mitarbeitern drohten aber keine Konsequenzen: "Die Geschäftsführung bleibt bei der Zusage, den Umstrukturierungsprozess möglichst sozialverträglich, bei Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze und ohne Einkommenseinbußen zu gestalten." (monopol-magazin.de)


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Etwas konkreter:

Von "Massenentlassungen" ist die Rede, und um Druck zu machen, bzw. die Mitarbeiter zu unterstützen, flog Superman Ai Weiwei ein. Der chinesische Künstler "performte" als Aufsicht in der Lüpertz-Ausstellung – unangemeldet – und flog raus. Damit war der Skandal perfekt, und nun liegen die Nerven völlig blank. Der kaufmännische Direktor Bernhard Spies (68) schlägt einen externen Mediationsprozess vor. Das ist ein moderner Notnagel in einer kaum mehr zu überblickenden Umstrukturierung. Was ist los im Haus der Kunst? Und was muss jetzt passieren?

Neue Leitung: Wo bleibt die neue Direktorin, wo der neue Kapitän? Wenn man den Aussagen von Kunstminister Bernd Sibler glauben darf, steht die Präsentation unmittelbar bevor. Eine Kommission aus fünf international vernetzten Koryphäen ist auf der Suche, darunter die Münchnerin Susanne Gaensheimer von der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und Ex-Tate-Direktor Nicholas Serota.

Dringender denn je braucht das Haus der Kunst mit seiner schwierigen Geschichte ein in die Zukunft weisendes künstlerisches Konzept mit einer klaren Kontur. Eine Ausstellungshalle ohne eigene Sammlung funktioniert nur, wenn das Programm zieht. Das ist auch eine der wichtigsten Voraussetzung, um Sponsoren zu gewinnen. Und warum nicht zwischendurch auf eine große Schau setzen, für die in den anderen Münchner Institut

München: Haus der Kunst 1

Das also lese ich bei der FAZ:

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HAUS DER KUNST IN MÜNCHEN. Ethisches Defizit. EIN KOMMENTAR VON KOLJA REICHERT 22.09.2019 ... Im Münchner Haus der Kunst eskaliert der Streit zwischen den Mitarbeitern und der Geschäftsführung. Direktor Bernhard Spies gibt den Elefanten im Porzellanladen. Der Freistaat Bayern sollte überlegen, was ihm sein Museum wert ist.

...

Wenn man ein Museum ist, und ein berühmter Künstler wie Ai Weiwei taucht plötzlich auf, dann müsste man sich eigentlich freuen. Oder zumindest so tun. Auf jeden Fall sollte man Fotos vermeiden, auf denen der Direktor sich vor dem Künstler aufbaut und ihn des Hauses verweist.



Bernhard Spies, 68, war zum April 2018 als geschäftsführender Direktor ans Münchner Haus der Kunst geholt worden, nachdem Direktor Okwui Enwezor angeblich Schulden von über einer Million Euro angehäuft hatte. Zwei Monate später schied der Nigerianer, der mit seiner Documenta von 2002 Kunstgeschichte geschrieben hatte, aus gesundheitlichen Gründen aus.




Spies wendete die gleichen Methoden an wie zuvor als Sanierer der Bundeskunsthalle. Erstens: Ausstellungen international renommierter Frauen absagen und durch männliche Künstler der Galerie Michael Werner ersetzen. In Bonn traf es Rosemarie Trockel (ersetzt durch Markus Lüpertz), in München Adrian Piper (ersetzt durch Jörg Immendorf) und Joan Jonas (wieder Markus Lüpertz). Dafür kündigte Spies Übernahmeverträge mit dem New Yorker MoMA (Piper) und der Londoner Tate (Jonas).


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Wenn von Frankfurt her über die Kunstszene in München geschrieben wird, bleibe ich erst einmal misstrauisch. Soviel Lokalpatriotismus muss einfach sein. Und der Herr Ai ist mit einem Selbstbewusstsein geschlagen, dass ihn vielleicht zu einem großen Künstler, aber hin und wieder, wie ich meine, zu einer großen Nervensäge macht.

Allerdings -- wie könnte Spies denn Ai des Hauses verweisen? Oder ging es tatsächlich darum, dass Ai keinen Eintritt zahlen wollte? Was die Frage aufwirft, am welchem Platz in der Kunst-Hierarchie man zu einem Museum einfach so hingehen kann, um dann ohne Eintritt eingelassen zu werden.

Wieder einmal -- erste Instanz -- Fragen über Fragen!ionen kein Raum ist? (abendzeitung-muenchen.de)

Dienstag, 2. Juli 2019

Bücher des 18. Jahrhunderts, sehr dekorativ

Woran erinnert mich das?

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Duftendes altes Leder und schimmernde Vergoldungen tragen enorm zur Erotik alter Bücher bei und bezirzen, lange bevor Titel und Inhalt ihre Wirkung entfalten können. Wer je eine historische, bis unter die Decke mit alten Bänden gefüllte Bibliothek betrat, kennt diesen Zauber und das schöne Gefühl, von wohlgeordnetem Wissen umfangen zu sein. Neuerdings ist auf dem Antiquariatsmarkt ein Käufertyp zu beobachten, der an die schönen Rücken will, ohne lang in Antiquariaten und Auktionskatalogen zu stöbern, weil es ihm nicht primär um Lesestoff geht, sondern um den dekorativen, zugleich das Flair von Bildung und Tradition verströmenden Effekt.

Nur so erklärt sich, warum das Münchner Auktionshaus Hampel im März vergangenen Jahres „über 1000 dekorative Bände des 17. und 18. Jahrhunderts“ en bloc für 320.000 Euro verkaufen konnte - zu verdreifachter Obertaxe. Eigentlich ist Hampel auf Kunst und Antiquitäten spezialisiert, aber seit jenem Coup offeriert man in fast jeder Auktion ganze „Bibliotheken“, gewissermaßen wie Wandschmuck. Gleich vier waren es in diesem März, und es erging ein neuer Topzuschlag, als „ca. 48 Meter“ mit „1130 Büchern des 18. Jahrhunderts, sehr dekorativ“ - so der Katalog -, unfassbare 620.000 Euro erzielten. (faz.net -- 8 dekorative Meter. Bibliothek nach Maß. Von Brita Sachs. 30.09.2010)

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Geht doch noch, mit richtigen Büchern! Also mit den wirklich richtigen! 18. Jahrhundert und so. Quasi "bildende Kunst" einmal ganz anders gesehen!

Sonntag, 31. März 2019

Odenwaldschule

Odenwaldschule. "Ich fühle die Angst heute noch" Der ehemalige Odenwald-Schüler Adrian Koerfer über eigene Missbrauchserfahrungen und eine neue Studie, die ein perfides System vieler Täter an dem Internat entlarvt. Interview: Stephan Lebert -- ZEIT 14 / 20.03.2019, S. 12


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Samstag, 15. Dezember 2018

"Was sol­len wir ler­nen, gilets jaunes?"

Notizbuch

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Un­ter-Freun­den-Abend | Die ZEIT-Bil­dungs­werk­statt: Was sol­len wir ler­nen? || Über kaum ein Thema gibt es so viele unterschiedliche Ansichten wie über die Frage, welche Kenntnisse und Fähigkeiten unsere Kinder heute brauchen. Bei der ZEIT-Bildungswerkstatt wollen wir gemeinsam mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen: Wie kann die Bildung der Zukunft aussehen, was meinen Sie? (zeit.de)

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Selten erkannt: Dass die, die in der ZEIT und in der gesamten bürgerlichen Zusammenkunft nicht zum Zuge kommen, irgendwann aufbegehren. Sie haben auch etwas zu sagen!

"Gauche et droite renvoyées dos à dos, refus des cadres sociaux et politiques, « dégagisme »... Pierre Serna inscrit le mouvement des gilets jaunes dans l’histoire et montre comment il est aussi une « créature » du macronisme." (humanite.fr)

Freitag, 14. Dezember 2018

"Lehrpersonen haben in Singapur ...

... ein hohes Ansehen, entsprechende Aufstiegschancen und verdienen gut.

Wertschätzung des Lehrerberufs – was Singapur anders macht

In Singapur haben nur die besten Absolventinnen und Absolventen eine Chance auf den Lehrerberuf. Ihre Professionalität wird gefördert – sie genießen eine hoch qualifizierte Ausbildung. Zudem erhält jede junge Lehrkraft einen Computer. Singapurs Lehrerinnen und Lehrer werden aber auch gefordert: Sie müssen 100 Stunden Fortbildung pro Jahr absolvieren und darüber Rechenschaft ablegen – nicht über die formale Teilnahmebestätigung, sondern über den Mehrwert, den die Fortbildung gebracht hat." (deutsches-schulportal.de)

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Notizbuch

Im Vorbeisurfen gelesen: Singapur und sein PISA-erfolgreiches Bildungssystem. 

Was man, hier wie so oft, anders hätte: Nicht "Aufstiegschancen" und "verdienen gut", sondern genau welche Aufstiegschancen und wieviel genau, relativ zum durchschnittlichen Einkommen von Singapur?

Überlegungen

  • Ist das System auf andere Länder übertragbar?
  • Wenn ja: Wie?
  • Wenn nein: Warum nicht?
  • Ist es, von Deutschland aus besehen, überhaupt wünschenswert, dieses System zu übertragen? Sind damit nicht auch Menschenbilder = "Bildungsergebnisse" verbunden, die gar nicht gewünscht sind. Richtung: nur funktionierende Individuen.
  • Ist die Frage geklärt, was einen guten Lehrer ausmacht? -- Mögliche Richtungen:
  • Bringt mit seinen Klassen sehr gute PISA-Ergebnisse
  • Ist bei Schülern beliebt
  • Wird von Kollegen als gut eingeschätzt*
  • ...
  • Wie verändert man Wertschätzung von Lehrern?
  • Durch bessere Bezahlung
  • Durch valide Zugangskontrollen, a) fachlich, b) sozial / menschlich
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* Interessant meine Erfahrungen mit Lehrern, die von Kollegen als hoch kompetent eingeschätzt wurden, während Schüler sagten: "Bei dem / der haben wir im vergangenen Schuljahr überhaupt nichts gelernt!"

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Und immer wieder geht der Blick auf Stavros Louca, den schwedischen Superlehrer ...

Sonntag, 9. Dezember 2018

Mick Schumacher

Notizbuch

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Mick, Sohn unserer größten Formel-1-Legende Michael Schumacher (49), bekommt kein Heimspiel vor deutschen Fans. | Start der Formel 2: 29. März in Bahrain. (bild.de)

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Die Gerechtigkeitsforscher können jetzt der Frage nachgehen, warum so wenig Kinder aus den unteren Schichten Formel-1-Fahrer werden! Da besteht doch dringend Handlungsbedarf. Aufforderung an die Politik, da schleunigst etwas zu ändern!

Donnerstag, 5. April 2018

Lehrermangel: Diskussion


Lehrermangel: Schadensbegrenzung statt Bildungsoffensive

In Deutschland fehlen Lehrkräfte und der Mangel dürfte sich verschärfen. Schuld daran ist auch schlechte Planung in einigen Bundesländern.
Von Angelika Finkenwirth
3. April 2018 322 Kommentare




Wieder eine ZEIT-Diskussion:

Mein Kommentar:

"Wer jetzt aufgrund der aktuellen Lage mit einem Lehramtsstudium beginnt, ist dennoch schlecht beraten. Die Ausbildung dauert inklusive Referendariat sieben bis acht Jahre. Dann kann der Bedarf auf dem Arbeitsmarkt ganz anders aussehen. "

Das mit der schlechten Planung ist so offensichtlich wie nur etwas. Man überlege nur: In kaum einem Bereich liegen die Fakten so klar auf dem Tisch. Lehrer, Fächer, Alter der Lehrer. Damit verbunden: Geburten, Anzahl der Schüler in 6-12 bzw. 13 Jahren. Wahrscheinliche Verteilung auf die Schulformen ergibt sich aus der Erfahrung. Ich würde mir zutrauen, die entsprechende Planung mit zwei Excel-Tabellen zu machen. Sodass nicht jahrelang überhaupt kein Lehrerstudent eingestellt wird, und dann hat man wieder auf einmal und mit einem Schlag nicht genug. Warum schaffen das die Fachleute der Schulministerien nicht?

#40.1

Weil die Politik entscheidet und nicht. die Fachleute ...
Antwort auf #40 von BDLB
#40.2

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"Weil die Politik entscheidet und nicht. die Fachleute ..."

Ist das denn überhaupt, und wenn ja: in welcher Hinsicht ein Politikum? Welche unterschiedlichen Meinungen und Interessenlagen könnte es denn da geben?

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SebastianB. #40.3
Da nehmen sie aber den Mund sehr voll.
Aber ist ja typisch für viele Bürger. Sie wissen es besser.

Sie wollen also Geburtenrate, Zuzug, Wegzug, Krankheiten, Schwangerschafften, Schulumbau, Versetzungen, politische Entscheidungen wie Inklusion, G8/G9, Asylanten etc. alles vorhersagen. Und das mehrere Jahre im Voraus?

Und die jungen Leute wollen sie auch noch zwingen in den richtigen Fächerkombinationen zu studieren.
Antwort auf #40 von BDLB

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"Da nehmen Sie aber den Mund sehr voll. Aber ist ja typisch für viele Bürger. Sie wissen es besser."

Meine Hinweise waren eher als eine Bitte um Erklärung zu verstehen: Warum können die gut ausgebauten Bürokratien in den Länder-Kultusministerien den Lehrerbedarf nicht besser planen? Die von Ihnen eingeführten Variablen halte ich allesamt für beherrschbar. Eine Ausnahme ist sicherlich mit der Flüchtlingsfrage gegeben. Aber da geht es ja ohnehin um Notstandsmaßnahmen sozusagen, die gesondert verhandelt werden müssen.

So ganz nebenbei erinnern mich ihre Hinweise an den Spruch: "Es spricht immer mehr dafür, eine Sache nicht zu tun, als sie zu tun.“ Oder anders gesagt: Mit dem Hinweis auf die Komplexität der Welt kann man auch prima erklären, warum der Berliner Flughafen nicht fertig wird.

Mittwoch, 7. Februar 2018

T. H. über den Sinn des Schreibens

T. H.: "Nur Laien und Nicht-Literatur-Versteher kommen auf die unsinnige Frage: 'Wird das denn auch gelesen?' Oder gar: 'Wie viele Leute haben wohl dieses Buch gelesen?' In Erwartung, dass es sehr wenige Leser gibt. Am allerschlimmsten, vor der Bücherwand: 'Haben Sie das alles gelesen?!'"

Ich: "Und warum sind das Ihrer Meinung nach unsinnige Fragen?"

T. H. "Weil der Wert und der Sinn eines Buches, ja überhaupt der Wert von schriftlichen Aufzeichnungen nicht der ist, von vielen und jetzt gleich gelesen zu werden. Der Wert der schriftlichen Aufzeichnung besteht darin, einfach da zu sein, für potentielle Leser. Weder die Menge der Leser ist entscheidend, noch die Gegenwart der Leser. Wenn diese zwei Seiten, die ich gestern geschrieben habe, in dem Buch, in dem sie stehen werden, in den nächsten hundert Jahren drei Leser lesen werden, die mich verstehen, dann habe ich mein Ziel mehr als erreicht."

Dienstag, 10. Oktober 2017

Heute kommt das Gif von Google ...

... besonders nett daher, finde ich.


Jetzt muss ich nur noch rausfinden, was es mit dem auf- und zuschlagenden Buch auf sich hat. Ach nein, dass ist ja der Pass von Nansen. Und -- was hat es mit dem so auf sich?

Dienstag, 7. Februar 2017

"Ach du meine Goethe!"

Gut, das ist blöder Kalauer. Das Folgende aber nicht:

Jahrelang Honorarverträge, die jeweils nur über wenige Wochen laufen || "Als Pädagogin bin ich gern beim Goethe-Institut", berichtet eine Lehrerin aus der Düsseldorfer Filiale. "Aber unter sozialen Gesichtspunkten sind die Arbeitsbedingungen hier skandalös." Die Lehrerin unterrichtet seit mehr als zehn Jahren am Goethe-Institut. Sie hält dieselben Kurse in "Deutsch als Fremdsprache" wie ihre festangestellten Kollegen. Aber sie hat keinen Urlaubsanspruch. Wenn sie krank wird, bekommt sie keinen Cent. Und sie zahlt ihre Kranken- und Rentenversicherung aus eigener Tasche, sowohl den Arbeitgeber- als auch den Arbeitnehmeranteil. | Wie sie arbeiteten 400 Sprachlehrer deutschlandweit teilweise über Jahre hinweg Vollzeit für die Goethe-Institute - mit zig Honorarverträgen hintereinander, die jeweils auf zwei bis maximal acht Wochen begrenzt waren. Monatlich kommt man damit auf 1400 bis 2000 Euro netto. Trotz der rigiden Honorarpraxis gilt das Goethe-Institut als das Flaggschiff der Branche: Hier verdient ein Lehrer 37 Euro pro Unterrichtseinheit, in den Volkshochschulen sind es nur zwischen 23 und 29 Euro. | Jetzt sind diese freien Goethe-Lehrer - häufig mit exzellenten Referenzen - seit Freitag vergangener Woche praktisch arbeitslos. Denn: Auf einen Brief der Münchener Zentrale hin stellen die Institute keine neuen Verträge aus. Die Rentenversicherung ist dem Goethe-Institut nämlich auf die Schliche gekommen. Sie prüft, ob das Institut im großen Stil freie Mitarbeiter als Scheinselbständige beschäftigt hat. Die Goethe-Zentrale bestätigte, dass die Rentenversicherung "den Status der Honorarlehrkräfte als freie Mitarbeiter infrage stellt" (spiegel.de)

Deutschland, auch die großen und die offiziellen Stellen -- VW und jetzt das GI -- als eine Ansammlung selbstsüchtiger Trickser? Ist es das?

Ist es ein Trost, dass es an den Unis und oft an den Schulen das gleiche Muster gibt? Zeitverträge, immer wieder Zeitverträge, aber auf keinen Fall über den Zeitraum hinaus, nach dem der Beschäftigte auf Festanstellung klagen könnte! Oder: Leher, Schuljahr als Zeitvertrag. Große Ferien? Rausschmeißen natürlich, um das Geld zu sparen. Neues Schuljahr? Wieder einstellen.

Frage an die Juristen: Wo beginnt es denn, das vage, immer wieder gerne angeführte "Sittenwidrige"?

Donnerstag, 24. November 2016

Sarah, Pietro und die Kunsttheorie

Achtung jetzt! Was haben -- Moment, wie heißen sie noch mal? Ja, Sarah und Pietro Lombardi. Also, was haben die beiden mit der Kunst zu tun? Nun, der Hype um sie folgt den gleichen Mediengesetzen: In der Zeitung und vor allem, heute, im Internet sein, das ist's. (Ja, im Sinne von "Rühmen, das ist's!" Und: "Mein Name ist Barbara Ehligmann ..." Ja, genau.) Wie haben bei beiden das geschafft? Initialzündung: DSDS, dann: kleine Interssantheiten. Jun heiraten, fremdgehen, "Wie steht es wirklich um sie?"-Fragekaskaden. Und immerzu so weiter.

"© dpa Die vierte Staffel der Doku-Soap mit Sarah und Pietro liegt auf Eis. Michal T. soll schon vor Jahren mit Sarah zusammen gewesen sein. | Seit einer Woche gibt es die Fremdgeh-Gerüchte um DSDS-Sängerin Sarah Lombardi (24). Seitdem ist viel passiert. Ihr Noch-Ehemann Pietro (24) übernachtete kurzzeitig bei seinem Freund, dem Kölner Fußball-Star Dominique Heintz (23). Sarah flüchtete nach Kreta. Ihre Show bei RTL2 liegt auf Eis. | Kaum ein anderes Thema hat die Promi-Fans in den vergangenen Tagen so beschäftigt wie die angebliche Fremdgeh-Affäre von Sarah Lombardi (24). Die Sängerin flüchtete im Flieger nach Kreta. | Eine sehr gute Freundin von Sarah sprach nun mit der MOPO über die Wahrheit in Sarahs Liebesleben. „Sarah ist natürlich nicht begeistert, wie ihre Liebe zu Michal an die Öffentlichkeit gelangt ist, aber auf der anderen Seite ist ihr auch ein Stein vom Herzen gefallen!“, sagte sie."

Natürlich muss man, wenn man Ulrich Rückriem oder gar Georg Baselitz heißt, den Hype anders angehen, anders planen. Aber ohne Management geht auch da nichts, da bin ich ganz sicher.

Bemerkenswert: "ihre Liebe zu Michal". Was da wohl Liebe heißt, bei der -- nun? Künstlerin!

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|* "Pietro Lombardi ist väterlicherseits italienischer Abstammung und wuchs mit zwei Geschwistern in Karlsruhe auf. Nach dem Verlassen der Hauptschule ohne Abschluss arbeitete er im Rahmen eines Minijobs auf 400-Euro-Basis als Swarovski-Steinleger in der Werkstatt eines Schmuckgeschäfts. Im März 2013 heiratete er seine ehemalige DSDS-Finalgegnerin Sarah Engels, mit der er seit 2011 liiert war. Am 19. Juni 2015 kam ihr gemeinsamer Sohn zur Welt. Das Paar trennte sich im Oktober 2016."

Sonntag, 20. Dezember 2015

West Point vs. Harvard

Just found: 

"America's Best College ||| 06.08.2009 - How West Point beats the Ivy League. ... The Gates roster includes four Yale grads, one from Harvard and none from Princeton. “ ... College senior Raymond Vetter gets up at dawn to fit in a run or a workout. Then, hair shorn neatly and pants pressed, he marches into breakfast, where he sits in an assigned seat. After six hours of instruction in such subjects as Japanese literature and systems engineering, two hours of intramural sports and another family-style meal with underclassmen, Vetter rushes to return to his room by the 11:30 p.m. curfew. | Most college students, we think, do not march to meals. A goodly number of them drink into the wee hours, duck morning classes and fail to hit the gym with any regularity. But Vetter, 21, is a cadet at the U.S. Military Academy in West Point, N.Y., where college life is a bit different." (Forbes)/

Dienstag, 13. Oktober 2015

BILD? Aus is!

Ich habe eigentlich jeden Tag einmal bei BILD Online vorbeigeschaut. Vielleicht meine Sensationsgier? Aber mindestens auch das Bedürfnis, Volkes Stimme bzw. die Vertreter von Volkes Stimme zu hören -- na ja, zu lesen. Und dann ist da noch die sprachliche Kreativität der BILD-Redaktion, nicht nur bei "Wir sind Papst!"

Gegen BILD-Basher hatte und habe ich was. Das Dünkelhafte, Besserwisserische ist mir zuwider. BILD verkauft, und die Käufer sind wahrscheinlich eher schlicht gestrickte Menschen. Aber das Hochnäsige des Bildungsbürgers ist kaum zu ertragen. Manche der BILD-Basher scheinen zu glauben, nur weil sie auf BILD schimpfen, stiege ihr IQ und ihr Argumentationsvermögen um mehrere Punkte. Und die Unterstellung, BILD verführe die schlichten Menschen! Nein, die Menschen sind schlicht, und sie wollen in der ihnen gemäßen Sprache und Aufmachung das lesen, was sie eh schon denken. (Das ist ja bei taz-Leserinnen auch nicht anders.)

Aber nun -- BILD will Kohle sehen. Wenn nicht über BILD+, dann über die Werbung. Heute also:


Ja, ihr Lieben, das, das ist dann wohl das Ende einer alten Freundschaft.

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Nachtrag (14.10.2015, 16:25). Eben gesehen: Der SPIEGEL berichtet gesondert über das BILD-Angebot.

Dienstag, 20. Januar 2015

Ulknudel, Schwimmnudel, Heißnudel


DIE CAMPBELL ZEIGT'S DEN BRASILIANERN | Naomi, du heiße Nudel! || 05.01.2015 - 18:01 Uhr | Diese Frau kann nichts entstellen – nicht mal eine lilafarbene Schwimmnudel! Als wäre das Schaumstoff-Utensil ein Accessoire für den Laufsteg, entsteigt Topmodel Naomi Campbell (44) in Brasilien den Wellen. In einem camouflagefarbenen Bikini läutete die Britin das neue Jahr am Strand von Trancoso ein – bei diesem sexy Sandwalk müssen selbst die einheimischen Samba-Ladys vor Neid erblasst sein. Haltung: sportlich agil, Body: durchtrainiert, Typ: umwerfende Amazone!

BILD meint die Schwimmnudel! Aber dann kommt knut n - Das Original und verkündet: "Bei Naomi und heißer Nudel denke ich aber was anderes...." Und? Was jetzt? "35 Usern gefällt das."

Dienstag, 23. Dezember 2014

Post von "Gott Vater"

Ich hatte am 21. Dezember 2014 zu der Wikipedia-Diskussionsseite zu Helmut Henne den Vorschlag gemacht, etwas zu ändern. Der Hinweis lautete so:

Gründerväter ?

"Helmut Henne kann als einer der Gründerväter der Modernen Linguistik in Deutschland bezeichnet werden." Ich will hier um Gottes Willen nicht nach Belegen fragen! Die Sache mit den Gründervätern -- von den Gründermüttern mal abgesehen -- ist aber halt sehr unklar. Wie viele mag´s da geben? Und nach welchen Kriterien zählt man jemanden (nicht) dazu? Insgesamt: Solche -- ja immer auch ein wenig nach Weihrauch riechenden -- Zuschreibungen sind immer schwierig.

Zwei Tage später, also heute, trug der  (nicht eingetragene) User Gott Vater dazu ein:

Hallo Delabarquera. Ausweislich Deiner Statistik bist Du ein reiner Diskussionsaccount. Du versuchst Dich als besonders gebildet auszugeben. Du hast Deinen Realnamen preisgegeben, und Dein Blog ist bekannt. Die meisten Deiner Beiträge bleiben unbeantwortet, das bedeutet aber nicht, dass sie nicht registriert werden. Wir sehen Alles. --Gott Vater

Ich habe darauf geantwortet:

@Gott Vater Ich versuche gerade den Humoranteil dieser Einlassung auszuloten. (Bin noch nicht fertig damit.) -- Ein paar Anmerkungen, meistens aber Fragen: a) Was hat das mit 'Diskussionsaccount' mit dem zu tun, was ich da oben angemerkt habe? b) Ist es verboten, unter Diskussion zu versuchen, Artikel in der oder der Hinsicht zu verbessern? Wie ich es im vorliegenden Fall versucht habe. c) Dass mein Blog "bekannt" ist, finde ich schön. Wozu schreibe ich schließlich dieses "öffentliche Notizbuch". Dass ich nicht sonderlich drum bemüht bin, zu verhindern, dass man rausfinden kann, wie ich im normalen Leben heiße -- geschenkt. Und wenn das hier schon "gebildet" klingt, na -- da kann ich aber noch anders. Ich fand, es ist ein normaler Hinweis. Ist es im Übrigen eine Tugend, ein WP-Pseudonym unter möglichst allen Umständen pseudonym zu halten? d) Dass die meisten meiner Beiträge "unbeantwortet" bleiben, ist, glaube ich, falsch. Sie werden manchmal gelöscht, ja. Aber das ist was anderes. (Und natürlich: "Wir registrieren das genau." Schmarrn! Ich vergess das ziemlich schnell, das mit dem Löschen. e) Zentrale Frage, wenn es denn kein Humor meines alten Bekannten N. N. ist, den ich natürlich auch beobachte und kenne: Soll der Schluss darauf hinweisen, dass die WP mit der NSA, wenn es hart auf hart kommt, allemal mithalten kann? Und wen bezeichnet dann "wir"? Die Trinität? Die Geheime Wikipedia-Polizei? Den Wiki-Verfassungsschutz? -- So und noch das: Ich finde, dass das alles eigentlich nicht hierher gehört. Wer möchte, kann das auch löschen und dabei meinen Vorschlag oben stehenlassen. Aber nachdem es hier stand, lasse ich es auch hier stehen und kopiere es dann -- na, wohin wohl?

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Dabei belasse ich es erst einmal. Eine Sache ist aber, was die Präsuppositionen des Hinweises angeht, schon interessant: Können wir schließen, dass es für die Wikipedia gut ist, wenn man nicht besonders gebildet ist? Oder ist damit gemeint, dass es gut ist, wenn man nicht gebildet tut? Wenn, was ja wahrscheinlich ist, das zweitere gemeint ist, dann ist die Frage, woran A erkennt, dass B nicht gebildet ist, sondern nur so tut. Und dann weiter: Ob A, um das erkennen zu können, selbst gebildet sein muss. Oder ob Bildung da eher ein Hindernis ist.

Donnerstag, 14. August 2014

Wer kennt dieses Poster?

Grille auf Kürbis? Vielleicht. Japanisch? Vielleicht. Das Poster möchte ich haben. Aber die Schrift ist auf einem Foto nicht mehr zu lesen. Und Google, das sonst über die Bildersuche alle ähnlichen Bilder findet, streikt vollkommen...


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Gefunden. Veränderte Auflösung, und Google findet es. Utamaro, nicht Hokusai. Hier. Das damalige Poster ist es noch nicht, aber das ist erst mal zweitrangig.


Land Snail (Katatsumuri); Giant Katydid (Kutsuwamushi), from the Picture Book of Crawling Creatures (Ehon mushi erami) | Kitagawa Utamaro | (Japanese, 1753?–1806).