Nach dem ersten Schneefall -- nachdenklich drauf: Ich denke über Scylla und Charybdis und über ungewaschene gewaschene Pelze nach. Politisch, theoretisch, praktisch. "Prolegomena zu einer Theorie der politischen Argumentation".
Samstag, 10. Dezember 2022
"Prolegomena zu ..."
Freitag, 24. Juni 2022
»Sollen die Ukrainer die russischen Panzer umarmen?«
Emotionale Kriegsdebatte bei der Linken. »Sollen die Ukrainer die russischen Panzer umarmen?« »Frieden kommt nicht, wenn man die Leute sterben lässt«: Mit einer Wutrede hat Sofia Fellinger die Delegierten auf dem Linken-Parteitag aufgeschreckt. Hier legt die aus der Ukraine stammende Nachwuchspolitikerin nach. -- Ein Interview von Timo Lehmann und Marc Röhlig, Erfurt -- DER SPIEGEL 24.06.2022
Mein Forumsbeitrag, den der SPIEGEL diesmal bringt:
Wenn doch endlich einmal die wichtigsten Punkte gelistet und miteinander in Beziehung gesetzt würden! Es sind ja nicht so viele.
1. Russland überfällt die Ukraine (Mit Argumenten, die in Russland offenbar viele, im Westen extrem wenige Menschen anerkennen. Ich kenne aber immer persönlich schon mal zwei, die das tun.)
2. Es kommt zu Sanktionen, die den Westen via Gegensanktionen wahrscheinlich mehr schaden als den Russen.
3. Putin droht mit einer Ausweitung des Kriegs bis zum Atom-Schlag bei weiterer "Einmischung" des Westens. Die Gefahr des Aufschaukelns dieses Konflikts ist sehr groß.
So, und was nützen in dieser Situation markige Worte? Sie nützen gar nichts. Das unter 3. Gesagte zeigt das Damoklesschwert, das über uns allen schwebt.
Samstag, 26. Februar 2022
SPIEGEL – Berechnungen
Hier werden Vergleiche gezogen, die nicht hinken, sondern einbeinig sind.
Israel ist eine hoch gerüstete Regionalmacht, berechenbar, sich selbst im Zweifelsfall mit allen Mitteln schützend.
Russland ist eine Großmacht, in Person von Putin unberechenbar und bei Ausweitung des Konflikts droht ein Atomkrieg. Im zweiten Fall soll man nicht klug herum reden und Kräftspielchen durchspielen, sondern überlegen, wie trotz allem ein Gespräch mit Russland zustande kommen kann. Der andere Weg wäre mindestens die Zerstörung Europas.
Schlussbemerkung: Was mir immer noch fehlt, ist eine Einschätzung der internen Kräfteverhältnisse in Russland. Am Ende immer die Frage: Besteht eine reale Chance, Putin zu stürzen, auch wenn Nawalny im Gefängnis sitzt. Oder stehen zwei Drittel der Russen bedingungslos hinter Putin?
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Russland ist eine Militärmacht mit Atombomben, aber ein ökonomischer Zwerg, und erfüllt damit die Kriterien für eine Großmacht nicht. Ein Wettrüsten könnte es sich nicht leisten und wäre dabei noch schneller abgeschlagen als seinerzeit die Sowjetunion.
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a) Ich glaube, dass die Russen immer noch -- im Zweifelsfall: verordnet -- leidensfähiger sind als "der Westen". Es wird ihnen unter Putin auch nichts anderes übrigbleiben. b) Wie sehr wir, der Westen, unter den Auswirkungen der eigenen und der russischen Sanktionen zu leiden bereit sind, wird sich noch weisen müssen. Die Corona-Wimmerer werden, glaube ich, schnell umschulen. c) Bei sämtlichen Kräftespielen sehe ich immer noch die Gefahr der Eskalation. Ein Putin mit dem Rücken zur Wand, was wird er tun? Klein beigeben? Wirklich?
Donnerstag, 27. Januar 2022
Maria Höfl-Riesch & Lindsey Vonn
Hier spricht der Spezialist für das vergessene Große:
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Höfl-Riesch: Darum war ich mit Vonn zerkracht | 25.10.2014 | Maria Höfl-Riesch hat nun verraten, warum sie vorübergehend mit ihrer Freundin Lindsey Vonn zerstritten war. So viel sei verraten: Es hatte mit einem Charakterzug von Vonn zu tun. Maria Höfl-Riesch (30) hat den großen Ehrgeiz ihrer ehemaligen Konkurrentin Lindsey Vonn (USA) als Grund für die zwischenzeitliche Missstimmung zwischen beiden Freundinnen genannt. „Lindsey braucht es, sich selber zu pushen. Immer gewinnen zu wollen und andernfalls nicht zufrieden zu sein, das gehört zu ihrem Image“, sagte die zurückgetretene dreimalige Olympiasiegerin in einem Interview mit der Welt. Dieses Verhalten der Amerikanerin sei „übrigens auch der Grund für das kleine Zerwürfnis, das wir in dem Winter hatten, als ich den Gesamtweltcup vor ihr gewonnen habe.“ Höfl-Riesch hatte die große Kristallkugel 2011 mit nur drei Punkten Vorsprung auf Vonn gewonnen. In der Endphase der Saison war es dabei wiederholt zu Spannungen zwischen den beiden Läuferinnen gekommen. Höfl-Riesch hat im April ihren Rücktritt erklärt. Sie wird künftig unter anderem als ARD-Expertin arbeiten. (rp-online.de)
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Freitag, 17. Dezember 2021
SPIEGEL-Kommentarbereich: Abgeordnete, Sitzordnung
Neue Sitzordnung im Bundestag. Nach rechts verschoben. Welche Fraktion muss im Bundestag neben der AfD sitzen? Der Streit über die Sitzordnung war auch ein Kampf um Deutungshoheit: Welche Partei verkörpert die politische Mitte? Entsprechend heftig verlief die Debatte. Von Severin Weiland 16.12.2021 (spiegel.de)
Am Anfang steht das von mir, und das wurde gebracht:
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Ich: Eine Auseinandersetzung auf högschtem Nivoo hier mal wieder!
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Ei anderer Kommentator: .. ja weil das Nivoo dieser Politiker dem entspricht, ansonsten fehlt es in Bereichen, die uns Bürger interessieren!
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Das Folgende wurde nicht, jedenfalls nicht sofort gebracht. Warten wir mal ab.
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Meine These dann:
Die Bürger sind im Schnitt nicht besser als, wieder im Schnitt, ihre Politiker, und ich bin einer, der unterschreibt: Wir leben in einem freien politischen System, bei dem sich jeder als Politiker bewerben kann. Er muss sich dann halt auch, unter den gegebenen Umständen durchsetzen. Und die Umstände sind immer "die gegebenen", da kann man nichts machen.
Was das Nivoo angeht, werde ich mal konkret. Was würde wohl ein Deutschlehrer von einer Klasse halten, in der dieser Kurzdialog stattfindet? Was würde er den Teilnehmern dieser Auseinandersetzung für Noten geben? (Über die Zeichensetzung sehen wir mal großzügig hinweg.)
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Leute, seht Euch mal die Brandner-Rede an. Das ist noch solide Unterhaltung für das viele Geld, das wir für diesen aufgeblähten Bundestag bezahlen..
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Wie immer eine unverschämte und beleidigende Rede dieses rechtse.xtremen Herrn Brandner.
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... die Dinge von Brandner auf den Punkt gebracht würde ich mal sagen ... schmeckt nicht Jedem wie man sieht.
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Schmecken ? Nee, alles unappetitlich was von der AgD kommt.
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Unappetitlich sind die Dinge die der Brandner kritisiert ... für die seine Partei aber nichts kann.
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Ja klar, wahre Fans hält nichts ab.
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Ich bin kein Fan .... sondern kann mir vorurteilsfrei meine Meinung bilden und mache das nicht abhängig davon WER jetzt WAS sagt ... sondern orientiere mich an den Inhalten.
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Naja, wer will schon neben einem blauen Dixie Haus sitzen?
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Die fand ich auch super ... schön wie er die Dinge auf den Punkt bringt ... und man konnte an den Reaktionen der Politiker in den anderen Fraktionen gut sehen wer die Pöbler im Bundestag sind, da ist nämlich nicht die Partei von Herrn Brandner federführend ... :-)
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Dann ist RTL2 auch solide Unterhaltung.
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Was aus den Guten in Afrika wird ...
Aus der New York Times, die man günstig und gut in ihrer Online-Ausgabe abonnieren kann. Es zeigt sich, dass Außen- und Friedenspolitik dort, wo Autokraten und Diktatoren am Werk sind, immer extrem schwierig ist. In diesen Bereichen der Welt gibt es keine Friedensengel, denn jeder "gute" Politiker würde sofort von einem machtbewussten, aggressiven Politiker weggeputscht. Und dann: Äthiopien ist soweit von europäischen Interessen weg, dass nur die Profi-Diplomaten und die Politikwissenschaftler da überhaupt noch hinschauen.
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Abiy insists that war was foisted upon him. But new evidence shows he was planning a military campaign for months before the first shot was fired. Analysts say that Abiy’s journey from peacemaker to battlefield commander is a cautionary tale of how the West, desperate to find a new hero in Africa, got this leader spectacularly wrong.
Analysis: “The West needs to make up for its mistakes in Ethiopia,” said Alex Rondos, formerly the E.U.’s top diplomat in the Horn of Africa. “It misjudged Abiy. It empowered Isaias. Now the issue is whether a country of 110 million people can be prevented from unraveling.”
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Abiy vertritt die Auffassung, dass ihm der Krieg aufgezwungen wurde. Neue Beweise zeigen aber, dass er bereits Monate, bevor der erste Schuss abgegeben wurde, eine Militäraktion plante. Analysten zufolge ist Abiys Weg vom Friedensstifter zum Befehlshaber auf dem Schlachtfeld ein abschreckendes Beispiel dafür, wie der Westen, der verzweifelt nach einem neuen Helden in Afrika suchte, einen Führer auf spektakuläre Weise falsch einschätzte.
Analyse: "Der Westen muss seine Fehler in Äthiopien wiedergutmachen", sagt Alex Rondos, ehemaliger EU-Spitzendiplomat am Horn von Afrika. "Er hat Abiy falsch eingeschätzt. Er hat Isaias unterstützt. Jetzt ist die Frage, ob verhindert werden kann, dass ein Land mit 110 Millionen Einwohnern einfach zerfällt."
SPIEGEL-Kommentar, nicht gebracht
Direkt jedenfalls nicht.
Neue Sitzordnung im Bundestag. Nach rechts verschoben. Welche Fraktion muss im Bundestag neben der AfD sitzen? Der Streit über die Sitzordnung war auch ein Kampf um Deutungshoheit: Welche Partei verkörpert die politische Mitte? Entsprechend heftig verlief die Debatte. Von Severin Weiland 16.12.2021.
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Ich mag die AfD nicht. Vor allem nicht die NS-Zeit-Relativierer in der AfD.
Ich glaube auf der anderen Seite, dass diese Partei mit den Themen "EU" und "Migration, offene Debatte" Dinge anspricht, die -- sagen wir es ruhig: gerne unter den Teppich gekehrt werden.
Und es sollte so sein, dass man sich klar macht: Es sind Wahlbürger, die diese Partei wählen. Die sollte man nicht auf ewig als Verführte und Doofe hinstellen. Auch nicht im SPIEGEL.
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Mittwoch, 24. November 2021
Migration: Die rationale Sicht
Sonntag, 14. November 2021
Messerattacke im ICE -- U. a. mehr
Das ist ja durchaus lesenswert! Aus dem CICERO.
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Ex-Chef des Bundesnachrichtendienstes
„Vorfälle wie die Messerattacke im ICE sind nur die Spitze des Eisbergs“
Der frühere BND-Chef Gerhard Schindler kritisiert das mangelnde Verständnis für Sicherheitsfragen in Deutschland. Er fordert eine Neujustierung der gesamten Inlands- und Auslandsaufklärung gerade beim Thema Terrorismus. Und spricht über die Gefahren unkontrollierter Migration.
13. November 2021
Gerhard Schindler war von Dezember 2011 bis Juni 2016 Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND). Schindler ist Unternehmensberater und Autor des Buches „Wer hat Angst vorm BND?“, das 2020 im Econ-Verlag erschienen ist.
Herr Schindler, im zurückliegenden Bundestagswahlkampf waren die Themen Innere und Äußere Sicherheit praktisch kein Thema. Dabei erleben wir jedoch von Tag zu Tag neue Bedrohungen. Sind die Deutschen naiv – oder fürchtet man unangenehme Wahrheiten?
Ich befasse mich schon seit längerem mit der Frage, welchen Stellenwert Sicherheit in unserer Gesellschaft hat – leider mit dem Befund, dass der Stellenwert unterentwickelt ist. Es gibt dafür eine Reihe von Erklärungen, von denen ich zwei hier nennen möchte. Wir haben erstens nicht mehr den Typus Sicherheitspolitiker, den wir früher hatten. Der letzte dieser Art war der damalige Innenminister Otto Schily, der Sicherheit und seine Politik für Sicherheit quasi verkörpert hat. Davor gab es eine Reihe von anderen herausragenden Sicherheitspolitkern in allen Parteien, aber nach Schily hörte es aus meiner Sicht auf. Zweitens: Wenn wir uns einmal mit den USA vergleichen, stellen wir fest, dass wir nur eine geringe Anzahl von sogenannten Nicht-Regierungsorganisationen haben, die sich mit dem Thema Sicherheit befassen. Bei uns gibt es zwar die Stiftung Sicherheit und Politik und noch das eine oder andere Institut, aber nicht in dem qualitativen und quantitativen Umfang wie in den USA. Dort beschäftigen sich proportional mehr NGOs mit den Themen Sicherheitspolitik, Bedrohungslagen und wie man diesen begegnen kann. Und dort gibt es auch einen intensiven Informationsaustausch zwischen der aktiven Politik und der Wissenschaft zu diesem Thema. Das fehlt bei uns in Deutschland und ich glaube, dass Sicherheit auf dem Weg ist, ein „Igitt“-Thema zu werden.
Warum eigentlich „Igitt“?
Meist nur dann, wenn es wieder einen Vorfall gibt, poppt das Thema Sicherheit auf, aber mit einer negativen Konnotation, nach dem Motto: Wie konnte das passieren? Wer hat die Verantwortung? Warum haben die Sicherheitsbehörden versagt? Das ist wie die Frage nach der Henne und dem Ei. Es gibt kaum Politiker mehr, die sich aktiv und öffentlich für Sicherheit einbringen wollen, weil das Thema negativ besetzt ist. Und das Thema bleibt negativ besetzt, weil es keine herausragenden Fürsprecher mehr dafür gibt. Damit schließt sich immer wieder der Kreis im Negativen; Sicherheit wird ein Thema, das stört, das unangenehm ist, das man wegdrängt und mit dem man eigentlich gar nichts zu tun haben will. Insofern haben wir da eine Entwicklung, die alles andere als gut ist. Dabei bin ich der Überzeugung, dass das nichts mit unserer Vergangenheit zu tun hat. Die gängige These, das hätte etwas mit den unsäglichen Ereignissen im Dritten Reich oder in der DDR zu tun, teile ich nicht; Geschichtsbewusstsein ist sicher nicht der ausschlaggebende Grund für diese Entwicklung.
Die Keulenkeule
Freitag, 12. November 2021
Die taz und der Joghurt
Ach, liebe taz, weil ich doch gerade bei dir war:
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"Über 31.000 Personen beteiligen sich bei taz zahl ich. Immer mehr entscheiden sich dafür, uns zu unterstützen. Weil es eine unabhängige, kritische Stimme in den hiesigen Medien braucht. Weil es die taz braucht. Unsere Community ermöglicht damit den freien Zugang für alle. Weil wir Journalismus nicht nur als Produkt oder Ware, sondern auch als öffentliches Gut verstehen. Dies unterscheidet uns von anderen Zeitungen und Bezahlmodellen. Was uns noch unterscheidet: Unsere Leser:innen. Es sind schon über 31.000, die auf taz.de nichts bezahlen müssten, aber wissen, dass guter Journalismus etwas kostet."
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Ich stelle mir gerade vor, dass ich vor einem Supermarkt-Regal stehe, und der Joghurt sagt zu mir:
"Immer mehr entscheiden sich dafür, unseren Super Linke Sahne Joghurt zu unterstützen. Weil wir Joghurt nicht nur als Produkt oder Ware, sondern auch als öffentliches Gut verstehen. Dies unterscheidet uns von anderen Joghurt-Herstellern. Was uns noch unterscheidet: Unsere Joghurt-Esser:innen."
Wahrscheinlich verstehst du nicht, was ich sagen will, liebe taz. Also noch einmal in der vereinfachten Kurzfassung: Ob Joghurt oder Zeitung, die Hersteller leben davon, dass ihr Produkt gekauft wird, weil Menschen dieses Produkt essen bzw. lesen wollen. Für Joghurt oder für Zeitungen zu spenden, ist der wirklich unsinnige Weg! Das wird auf mittlere Frist nie klappen.
Donnerstag, 19. November 2020
Gewalt gegen Flüchtlinge in Kroatien - SPIEGEL-Diskussion
Donnerstag, 1. Oktober 2020
CICERO vs. DER FREITAG -- Der Diskurs 2016
Donnerstag, 17. September 2020
Rechtschreibung
Argumentative Kompetenz" und Rechtschreibung
Montag, 22. Juni 2020
Polemische Mätzchen im ZEIT-Forum
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"Da kann der Tropen-Trump mit dem aus dem Weißen Haus sich die Hände reichen."
Solange alles so schön personalisiert abläuft, ist es nicht so schlimm. Erst wenn alle polemischen Mätzchen obsolet geworden sind, weil die Gefahr vor jeder Tür steht oder schon in der Wohnung drin ist, dann wird es wirklich ernst. Wir haben also doch noch ein wenig Zeit, die politischen Temperamentchen zu kühlen. Vielleicht bis November?
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Freitag, 17. April 2020
Migration: "es gibt eine menge lösungsvorschläge"
- Wie viele Flüchtlinge / Migranten würden wohl, bei der Möglichkeit der legalen Einreise kommen?
- Wohin würden sie kommen (= zu welchem Flughäfen in welcher Zahl)?
- Wer baut die Aufnahmelager dort und wer bezahlt den Aufbau und den Unterhalt?
- Wer bezahlt unterm Strich alle Folgekosten?
- Wie würde sich die innenpolitische Lage, z. B. in Deutschland, bei der Umsetzung dieses Vorschlags verändern? (Vgl.: Wie hat sich die Stimmung gegenüber Flüchtlingen in Deutschland seit 2015 verändert?)
- ...
Samstag, 14. März 2020
"In der Schule lernt man ..."
Sonntag, 8. März 2020
SPIEGEL-Diskussion > Eigene Beiträge
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( Achtung! Jetzt wird es politisch nicht korrekt, dafür aber gut belegbar:
Ist Nigeria nicht das Land, aus dem die Briefe der Generalswitwen kommen, die lausige 5.000 Euro brauchen, um das Erbe ihres verstorbenen Gatten, das sich auf 40 Mio. englische Pfund beläuft, bei einer englischen Großbank auslösen zu können? Große Belohnung winkt dem deutschen Spender! Kann man sich darum in einem solchen Land solche großspurigen Motorräder leisten und das dann auch noch als Frauenfortschritt ausgeben?
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Wenn man übrigens finden will, was man selbst zu den Diskussionen beigesteuert hat, ist das ein bisschen tricky.
Unter jedem Artikel steht neuerdings in einem orangefarbenen Rechteck:
Diskutieren Sie mit uns >
Dann oben: Mein Profil > Dahinter sind die eigenen Beiträge aufgelistet
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Freitag, 14. Februar 2020
Diskussion in Foren
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Das Merkwürdige an heutigen Diskussion in Foren und Kommentarbereichen ist, dass Überlegungen, die man anstellt, von den Teilnehmern immer gleichgesetzt werden mit "persönlichem Eintreten für ...". Das ist eine vollkommen inakzeptable Annahme, jedenfalls hier und bei mir generell. Es ist im Übrigen auch ein Hinweis auf eine schlechte argumentative Ausbildung in den Schulen.
Also - ich habe das, was ich geschrieben habe, geschlussfolgert aus dem Thema dieses Zeitungsartikels: Die Union hat einen rechten und die AfD einen "linken" - ha! - "Flügel". Na gut, sagen wir: Randbereich. Das ergibt mein Modell mit Blick auf die gegenwärtigen Thüringer und mögliche zukünftige andere Problemfeld der Koalitionsbildung.
Das heißt doch nicht, dass ich diese Partei wählen würde! Ich wähle SPD. Aus Traditionsbewusstsein sein und - aus Mitleid.
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Montag, 10. Februar 2020
Hans-Ulrich Jörges und Weimar und Höcke
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** Wobei man das gegenwärtige Sprachgefühl deutscher Richter ja auch von der anderen Seit eher anzweifeln darf:
Laut einem Beschluss des Landgerichts Berlin stellen entsprechende Kommentare "keine Diffamierung der Person der Antragstellerin und damit keine Beleidigungen" dar. Unbekannte hatten Künast unter anderem als "Stück Scheiße" und "Geisteskranke" bezeichnet und noch drastischere und auch sexistische Posts geschrieben. Die Bezeichnung "Drecksfotze" bewege sich haarscharf an der Grenze des noch hinnehmbaren [ = Hinnehmbaren, liebe Tagesschau]. Eine Beleidigung liege aber nicht vor, so das Gericht in seinem Urteil. (tagesschau.de)
