Sonntag, 25. September 2022
Putin und die atomare Drohung
Donnerstag, 24. März 2022
Clickbaiting: XY wollen nicht, dass ...
Ein verlässlicher Anschlagschlag auf das menschliche Gemüt im Internet geht so: Da gibt es neuerdings ein Mittel, dass man kaufen kann. Dieses Mittel ist so toll, dass die Platzhirsche vom Bereich XY nicht wollen, dass es bekannt wird, weil es sonst ihr Geschäft stören oder zerstören würde. Ein weicher Ableger dieser Masche ist: XY sind verblüfft.
Hier wird angeblich entgiftet und Gewicht verloren, im Schlaf, durch ein Wundermittel. Es nützt einfach nichts, dass Ärzte immer wieder sagen, dass das Bild vom menschlichen Körper als Müllhalde, die man "entgiften" muss, absoluter Humbug ist. Das Bild vom Giftdepot ist offebar einfach zu eingängig.
Was macht der rationale Zeitgenosse, wenn er einer solchen Sache auf den Grund gehen will? Er sucht nach
erfahrungen mit detox pflastern
überspringt die Werbeanzeigen am Anfang der Ergebnisliste und findet dann beispielsweise:
"Die Detox-Lüge. Immer mehr Produkte und Anwendungen versprechen, den Körper zu „entgiften“. Dabei kann der das sehr gut selbst. 06.05.2021"
Sonntag, 19. Dezember 2021
SPIEGEL-Kommentar, nicht gebracht. Betteln und spenden
So geht effektiver Altruismus. Die Optimierung der guten Tat. Kurz vor Weihnachten fragen sich viele Menschen, an wen sie Geld geben sollen. Effektive Altruisten gewichten gute Taten nach streng rationalen Kriterien. Der Ansatz ist so revolutionär wie beklemmend. Von Stefan Schultz 18.12.2021 (spiegel.de Abo)
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Kommentar
Was immer ich hier lese: Straßen- und Haustürbetteln verändern die soziale Landschaft zum absolut inakzeptabel Bösen. Einfach weil es keine Grenzen gibt und weil man zwischen systematischem Betrug und echter Not nicht unterscheiden kann.
Ich habe als Letztes, das ist jetzt 6 Jahre her, mit dem Spenden an der Haustür und auf der Straße aufgehört. Auslöser war ein einfaches Ereignis. Ein Mann sammelte für den Zirkus XY, hatte auch einen Ausweis dabei. Ich habe mir den Namen des Zirkus angesehen und habe 10 Euro gegeben. Dann habe ich bei dem Zirkus angerufen und hatte den Direktor am Apparat. Der hat gelacht. Sein Zirkus würde nie an der Haustür sammeln, hat er gesagt.
Frage: Wie soll ich zwischen echter unverschuldeter Not und Betrug und Masche unterscheiden?
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Donnerstag, 25. Juni 2020
Die DUMMHEIT und der GRÖSZENWAHN
Dienstag, 11. Juni 2019
Verschwörungstheorien (Ausstellung)
Montag, 18. März 2019
"Alle zwei Sekunden ..."
12:13 Uhr P. S. Natürlich reizt so etwas immer zum Nachrechnen. Aber es lenkt doch von den wichtigen Dingen ab. [Hier: "jede Sekunde weltweit vier Kinder geboren werden" vs. "stündlich insgesamt 39.600 Frauen schwanger" 39.600/(60*60) = 11/Sekunde. Differenz: 7. So viele Abtreibungen u. ä.? -- Wo ist der Rechen- oder Denkfehler?]
Montag, 6. August 2018
Elfen und Trolle auf der A2
Dienstag, 12. Juni 2018
Daimler-Rückrufaktion
Montag, 26. März 2018
Wer das politische Leben in Deutschland ...
Sonntag, 7. Januar 2018
Unmengen an Energie
- Man sollte bei Tanken nicht versuchen, den nächsten vollen Betrag durch "Nachtanken" nach dem automatischen Stopp zu erreichen. Warum nicht? Wurde seinerzeit nicht gesagt. Aber dafür: Dass da X Tonnen Benzin im Jahr verbraucht = verschleudert werden. Ich vermute: weil in den Sekunden des Nachtankens aus dem Tankstutzen sonundsoviel Milliliter Benzin verdunsten. Beeindruckend, diese Überlegung? Eher nicht. Mal für 10 Minuten nicht mit Bleifuß fahren bringt wahrscheinlich das 27fache an Benzineinsparung.
- Unter der Dusche solle man pinkeln! Energieeinsparung! -- Gedankengang wahrscheinlich: Spart einen Toilettgang à 10 Liter Wasser. Wieder beeindruckend!
Montag, 11. Dezember 2017
Die Dogon und Sirius B
Dienstag, 14. November 2017
"... wirklich nicht gut bei Tesla"
Sonntag, 27. August 2017
Nein, noch nicht Rosenmontag!
Montag, 7. Dezember 2015
France: Winds of change and anger
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Die manchmal doch arg oberschlaue Süddeutsche, hier in Gestalt ihres Pariser Korrespondenten Christian Wernicke, weiß zu vermelden:
"Regionalwahlen | Warum die Rechtsextremen in Frankreich so erfolgreich sind || Die Gründe für den Wahlerfolg finden sich nicht bei Le Pens Front National, sondern bei den etablierten Parteien. Auch Merkels Kurs spielt eine Rolle."
7. Dezember 2015, 07:38 Uhr
Das hat ungefähr die klare Logik eines Sportreporters, der verkündet: "Die Gründe für den Sieg von Bolt im 100-Meter-Lauf liegen nicht beim Jamaikaner, sondern bei Justin Gatlin, der Entscheidendes falsch gemacht hat. Auch der Drittplatzierte Trayvon Bromell hat dazu beigetragen, dass Bolt gewonnen hat. Schließlich hat auch Bromell nicht gewinnen können."
Sonntag, 7. Juni 2015
G7-Argumente: Ich bin für G7!
Dienstag, 10. Februar 2015
Griechenlandforderung / Experten? Phh!
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Etwas anders in der Wikipedia-Diskussion formuliert. Ich bin mal gespannt, was da die Wikipedia-Experten dazu sagen.
Freitag, 2. Januar 2015
Mensch, Gruppe AMS: ein Hirni
Donnerstag, 17. Juli 2014
Die (Un-) Ordnung der Bilder
Ok, es sind Ferien, und da kommt man auf solche Gedanken...
Ich habe auf der Festplatte zwei Bilderverzeichnisse. Ist irgendwann mal versehentlich passiert, diese Doppelung. Ich wollte die beiden Verzeichnisse endlich mal zusammenführen. Das eine, Verschobene Bilder, ist unproblematisch: 372 MB, 131 Dateien. Das andere aber hat es Wortsinn "in sich"! 56,6 GB, 18.940 Dateien. Das ist das Ergebnis von ca. 5 Jahren "Bilder machen", mit 3 devices: einer Nikon Spiegelreflex, einer kleinen Samsung Pocket und dem LG-Smarthphone. Ich lege die Bilder, um wenigstens eine ungefähre Ordnung zu haben, in Unter-Unterverzeichnissen nach Datum des Überspielens ab. Beispiel: 20140717_Nikon. Es kommt so allerhand zusammen. -- So, und jetzt kommt das Allgemeine, Selbst- und Kulturkritische. Vorweg: Natürlich ist mir klar, dass man mit einer langen Reihe kluger und dazu auch noch richtiger Maximen daherkommen kann. In der Art: (1) "Du solltest dir halt immer überlegen, ob du wirklich auf den Auslöser drücken musst!" Oder: (2) "Bei jedem Ablegen der Bilder gleich Ordnung machen! Erst mal: Behalten -- Wegschmeißen. Dann die Bilder taggen, sodass die Stichwörter 'Ferien Ibiza', 'Tante Anna' usw. gesucht und gefunden werden können. Entscheidend die Merkmale: Wichtig und Absolut wichtig. Diese Bilder werden mit zweifachem Backup versehen. Sind aber, wenn du es richtig machst, nicht so viele!" Oder, Variante von (1): (3)"Mach dir klar, dass weder du und noch ein anderer 19.000 Bilder je wieder anschauen, geschweige denn sortieren wird! Fotografier einfach nicht so viel, Mann!"
So, wer sagt mir da, ganz ferien-tiefenentspannt, wie er / sie es in der Foto-Praxis so hält? Vielleicht kommt ja sogar ein konkreter Tipp heraus, wie man mit Hilfe von Picasa u. ä. der Bilderflut in irgendeiner Weise Herr wird.
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?
Montag, 4. November 2013
Konfix
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Und es gibt eine Antwort dazu. Von Dr. Karl-Heinz Best, einem der ganz wenigen, die in der Wikipedia nicht anonymisiert unterwegs sind. Sie, diese Antwort, klingt ein wenig unentschieden, vielleicht kann man sogar sagen: ratlos. Ich habe eine Antwort geschrieben:
Hallo, Herr Dr. Best! Dank für die Anmerkungen, denen ich, was das WP-Auskunftgeben in Sachen "über einen Begriff stolpern" angeht, voll und ganz zustimme. Es geht mir aber, etwas grundsätzlicher, um den terminologisichen Wildwuchs, der in den Geisteswissenschaften als selbstverständlich angenommen und mit der Liebe zum wild wuchernden Naturgarten gepflegt wird. Um ein anderes, einfaches Beispiel zu nennen: Bei den Wortarten wird die Zahl der Grund-Termini irgendwo zwischen 4 (neuerdings, glaub ich, Dürscheid), 5 (Glinz) und 15 angenommen. Ohne dass ich jemand wäre, der in jeder Hinsicht die Naturwissenschaften für vorbildlich hält, in Sachen terminologischer Disziplin sind sie es. Man stelle sich mal vor, Geisteswissenschaftler würden die Elemente klassifizieren. Sie würden ohne mit der Wimper zu zucken sagen, dass die Anzahl der Elemente irgendwo zwischen 50 und 5.000 liegt, mit den folgenden theoretischen Ansätzen: ... Ein gängiges und handhabbares Periodensystem würde da nie draus. -- So, und weil diese Anmerkungen, wenn ich jetzt weiter mache, auf keinen Fall mehr zum Terminus "Konfix" passen, halte ich es so: Ich mache in meinem User-Bereich in den nächsten Tagen eine Seite auf, die sich generell mit dieser Frage der Terminologie-Disziplin in der Linguistik beschäftigt. Ich denke, ich darf das hier, also auch Ihre Antwort, mit rübernehmen. Natürlich gleich hier die Einladung an Sie, auch da mitzumischen. 9. Nov. 2013
