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Montag, 7. Februar 2022

Die Staus und eine Idee für Werkssiedlungen

Einer meiner SPIEGEL-Kommentare, die sogar von der Redaktion gelobt wurden. Dazu weitere Kommentare anderer und meine Erwiderungen.

Der SPIEGEL-Artikel:

Verkehrswende-Expertin. »Der Zwang zum Auto ist krass in uns verankert«. Das Auto ist aus dem Leben vieler nicht wegzudenken – aus Sicht der Autorin und Aktivistin Katja Diehl ist das ein riesiges Problem. Sie findet: Die Privilegien des Pkw müssen fallen. Und hat auch Ideen, wie das gehen kann. Ein Interview von Arvid Kaiser -- 06.02.2022

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Das erste also war von mir:

Das ist ein gutes und notwendiges Interview! Am Ende steht natürlich immer die Frage: Kann man eine relevante Zahl von Bürgern in ihrer – nicht Auto-Versessenheit, sondern im Auto-Gewohntsein wirklich umstimmen? Ich persönlich bin da sehr skeptisch.

Aber noch, was die Frage der Pendler betrifft: Es gab im 19. Jahrhundert mal die Idee und durchaus auch die Praxis der Werkssiedlung. Man stelle sich vor, dass bei Fabriken und Bürokomplexen usw. eine gesetzliche Regelung getroffen worden wäre, dass Werkswohnungen mit eingeplant werden müssen. In welchem Umfang auch immer. Was würde das den morgendlichen Stau verringern! Aber politische Vernunft und Voraussicht? Die sind und waren halt auch nicht eingeplant.

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Geht nur bei Singles und führt zu übermächtigen Arbeitgebern ...

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Ganz verstehe ich Ihr Argument nicht. Warum nur Singles? Warum keine größeren Wohnungen für Familien, und für das mittlere und höhere Management Eigenheime und Villen um die Fabrik herum? Alles ein Frage der detaillierten gesetzlichen Ausgestaltung. Es muss ja nicht gleich die Villa Hügel sein. Wer die will, der scheut natürlich die Nähe zu seinen Arbeitern und Angestellten. Aber das sind wirklich Spezialprobleme.

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Weil von Arbeitnehmern Flexibilität gefordert wird. D.h. Frau arbeitet in A-Stadt, Mann in B-Hausen. Großeltern sind in C Dorf und Schule der Kinder in D und E Stadt ...

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Exakt das sind -- wichtige -- Fragen an die politische Phantasie (sic) und das gesetzliche Management. Ich rede ja nicht von "alle" und "müssen", sondern von Angeboten. Und seien wir mal ehrlich: Wenn einer oder eine nicht jeden Tag pendeln muss, wäre das schon ein riesiger Gewinn, auch an Zeit und Lebensqualität. Und Kitas und Kindergärten sollten, ohne jedes Vertun, für Betriebe ab 500 Beschäftigte eh zur Pflicht gemacht werden. Es kann ja Zusammenschlüsse geben.

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Die meisten Menschen arbeiten in kleinen Unternehmen. Diese werden durch Ihren Vorschlag noch unattraktiver.

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Wieso das denn?! Seit wann sind kleine Unternehmen überhaupt irgendwie unattraktiv?

Sonntag, 1. September 2019

Auf der Autobahn in Franken

Ein kleines Problem. Ist es stilistisch? Oder wie soll man so was nennen?

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Nur Minuten nach seiner Hochzeit ist ein junges Paar in Texas bei einem schweren Autounfall ums Leben gekommen. Der 19-Jährige und die 20-Jährige aus dem Orange County starben vor den Augen von Familienmitgliedern, wie der Lokalsender KFDM am Freitag berichtete. Bei der Ausfahrt aus der Straße vom Standesamt sei ein vorbeifahrender Geländewagen mit dem Auto der Frischvermählten zusammengestoßen.

Drama in den USA: Mutter muss tödlichen Unfall mitansehen

Die Mutter des Bräutigams habe im Auto dahinter gesessen und alles mitansehen müssen. Das Paar starb noch am Unfallort. Laut KFDM erklärte dieselbe Verwaltungsbeamte, die die jungen Leute wenige Minuten zuvor getraut hatte, das Paar für tot. Der Fahrer des Geländewagens wurde den Angaben zufolge nicht verletzt.


Auf der Autobahn in Franken hat sich ebenfalls ein schwerer Unfall ereignet: Die Autobahn wurde gesperrt. (infranken.de)

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Das in den USA ist wirklich besonders und besonders schrecklich. Diesen Unfall unmittelbar mit Franken in Beziehung zu setzen -- ja, was ist das?

Klingt ein wenig nach dem alten Kalauer, in leichter Abwandlung: Willy Brandt ist tot, Helmut Kohl ist tot - und mir ist auch schon schlecht. (Ok, auch unpassend, dieser Kalauer. In diesem Zusammenhang.)

Donnerstag, 6. Juni 2019

Aggression im Straßenverkehr

Deutsche Aggressionen -- im Originalton. Wo hat der Herr Hermann Bohlen die Töne nur her!

Absolut hörenswert.

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WDR Hörspiel-Speicher
Vor 5 Tagen · 52 min · (58.8 MB)

Dem Irrsinn des Straßenverkehrs auf der Spur – Ob zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto - auf der Straße reißt die dünne Schicht der Zivilisation. Auf dem Weg von A nach B geschieht mehr mit uns als nur ein Ortswechsel. Im toten Winkel bricht der blanke Hass hervor. // Von Hermann Bohlen / Regie und Technische Realisation: Hermann Bohlen / Produktion: WDR 2019 / www.hoerspiel.wdr.de

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Donnerstag, 21. März 2019

"Unfall mit Luxuswagen"

Notizbuch

Welche Fragen kommen Ihnen bei dieser Meldung? In welcher Reihenfolge? Welches Interesse haben Sie überhaupt an dieser / an ähnlichen Meldungen?

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ESSEN Essen: Frau (18) stirbt bei Unfall mit Luxuswagen auf der A52 – Fahrer (23) befreit sich aus Wrack am 21.03.2019 um 06:55 Uhr Einsatzkräfte bergen das Wrack nach dem tödlichen Unfall an der A52 in Essen. Einsatzkräfte bergen das Wrack nach dem tödlichen Unfall an der A52 in Essen.Foto: WTV News Essen. Bei einem schweren Unfall mit einem Luxuswagen auf der A52 ist am Mittwochabend eine 18-jährige Frau ums Leben gekommen. Wie die Autobahnpolizei in Düsseldorf mitteilte, durchbrach ein grüner Mc Laren 570 S auf der A52 zwischen Essen-Süd und Essen-Kettwig in Fahrtrichtung Düsseldorf die Leitplanke. (derwesten.de)

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  1. Woher hatte ein Mann mit 23 das Geld für einen solchen Wagen?
  2. War der Wagen Eigentum des jungen Mannes / eines Verwandten / ... /, oder war das ein Leihwagen?
  3. Was war die Unfallursache (zu schnell / geplatzter Reifen / anderer fährt in die Spur, usw.)?
  4. War der junge Mann ein Angeber und wollte sich der jungen Frau "zeigen"?
  5. War der junge Mann ein Angeber mit Migrationshintergrund?
  6. ...
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BILD weiß ein wenig mehr. Ursache aber weiterhin geheimnisvoll.


https://www.bild.de/news/inland/news-inland/essen-frau-18-bei-horror-crash-auf-der-a52-aus-mclaren-geschleudert-60787082.bild.html

Der Unfallhergang: Der 23-Jährige – nach BILD-Informationen auch Halter des Wagens – war gegen 22.15 Uhr mit seinem giftgrünen McLaren (570 PS) auf der A52 Richtung Düsseldorf unterwegs. Dann der Todescrash – auf gerader Strecke und bei guter Sicht!

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BILD legt nach.



UNFALL MIT 570-PS-SPORTWAGEN
Millionärssohn (23) rast
Freundin (18) in den Tod

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Nebenbei gefunden, anderer Unfall wohlgemerkt!


C. hatte den BMW M3 (rund 500 PS) gemietet, um anzugeben. „Ich wollte mit dem Auto gesehen werden, Kumpel beeindrucken, war voller Adrenalin!“

Der Türke und der polnische Hausmeister im Mercedes-AMG E (500 PS) rasen schon im Stadtgebiet mit mehr als 100 Sachen in Richtung Autobahn, brettern mit bis zu 250 km/h über die A 659, teilweise über den Standstreifen.

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Ja schau, der Gotthard-Raser!

Alles zum Gotthard in diesem Blog.


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"Dienstag, 16.10.2018 -- Ein als "Gotthard-Raser" bekannt gewordener deutscher Autofahrer sitzt gut vier Jahre nach seiner Fahrt durch einen Tunnel in der Schweiz im Gefängnis. Er sei am Morgen an seinem Wohnort im Kreis Ludwigsburg von Polizisten abgeholt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart mit. | Zuvor hatte die Behörde vergebens versucht, den Mann zum freiwilligen Haftantritt zu bewegen. Der 44-Jährige hatte sich laut Staatsanwaltschaft zuletzt selbst für krank erklärt und war mehreren Aufforderungen, sich bei einem Sachverständigen zur Untersuchung zu melden, nicht nachgekommen. | Der Mann hatte der Schweizer Justiz zufolge 2014 mehrmals mit viel zu hoher Geschwindigkeit andere Fahrzeuge im Gotthard-Tunnel überholt. Mit bis zu 200 Kilometern pro Stunde lieferte er sich eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei - erlaubt war auf dieser Strecke Tempo 120." (spiegel.de)

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Kann das denn stimmen?! Gefängnis -- in der Schweiz...? Nein, da hat der SPIEGEL ein wenig sprachlich geschludert. Die Fahrt war in der Schweiz. Das Gefängnis steht in Deutschland.

"Das Oberlandesgericht Stuttgart entschied in diesem Frühjahr, dass der Mann seine Haftstrafe in Deutschland absitzen muss." 

Freitag, 12. Oktober 2018

Verkehrsmeldungen

Und hier unsere Verkehrsmeldungen:

STUTTGART (D) - Der verurteilte Gotthard-Raser Christian R. kooperiert nicht mit den Behörden und drückt sich vor seiner Haftstrafe. Eigentlich müsste der Deutsche ein Jahr in den Knast. | Seinen BMW Z4 ist er schon lange los, und auch das Urteil gegen ihn liegt schon über ein Jahr zurück. Doch noch läuft der Gotthard-Raser Christian R.* weiter frei herum. Der Schwabe drückt sich in seiner Heimat vor dem Knast. | Im Februar 2017 war der mittlerweile 44-jährige R. vom Gericht in Lugano TI zu 30 Monaten Haft verdonnert worden, wovon er zwölf Monate in Deutschland absitzen sollte. Nur: Bisher trat der Verurteilte seine Haftstrafe nicht an. | Eigentlich sollte Christian R. schon seit Anfang Juni hinter Gittern sein. Zuerst habe er sich kurzerhand selbst für krank erklärt, weshalb er nicht in den Knast habe wandern können. Danach habe R. laut Staatsanwaltschaft Stuttgart mehrere Aufforderungen ignoriert, sich endlich bei den Behörden zu melden. (blick.ch)

Man beachte das feine Lächeln, mit dem Christian seinen -- damals noch vorhandenen -- Führerschein einer Schweizer Zeitung präsentiert!

Nicht immer bekommen Drängler einen Denkzettel für ihr sinnloses Verhalten. Neulich hat es einen erwischt. Als die dichtbefahrenen Landstraße, auf der ich unterwegs war, endlich in eine mehrspurige Autobahn mündete, stand da der Mittelklassekombi, der mich zuvor mit seinen Überholmanövern genervt hat auf dem Seitenstreifen. Warnblinker an, vor ihm und hinter ihm ein Streifenwagen. Es ist nicht meine Aufgabe, andere Autofahrer zu erziehen. Und es soll eigentlich jeder machen, wie er will. Aber nicht unter der Gefährdung des Lebens anderer. Gerechtigkeit finde ich gut. Der Tag ging schöner weiter, als er angefangen hatte. (spiegel.de)

Vor einer Woche konnte ich in den Kopf eines solchen Menschen direkt hineinsehen. Dreispurige Autobahn, sehr dichter Verkehr, ein schwarzer Münchener Mercedes schießt auf Armlänge heran, schreiendes Lichthupen. Dann, als doch keiner vor Schreck in die Leitplanke fährt, zieht der Mann ganz nach rechts, überholt in Autoscooter-Manier, dann wieder ganz nach links. 100 Meter weiter das gleiche Bild.

Der Gedanke des Mannes ist einfach der: "Schaut, ich mach es euch doch vor! Wenn ICH komme, dann habt ihr so, wie beim Autoscootern, nach rechts zu fahren und mir die linkeste der linken Spuren freizumachen. Ist das denn so schwer zu verstehen?! ICH komme doch hier! ICH!"

Donnerstag, 6. September 2018

Das DashCam-Urteil des BGH

So fasst die SZ die Causa Dashcam am 15. Mai 2018 zusammen:

"Der Bundesgerichtshof hat sein Dashcam-Urteil verkündet - aber die Verwirrung dürfte größer sein als zuvor. Denn einerseits ist es laut BGH verboten, eine Kamera hinter der Windschutzscheibe im Dauerbetrieb laufen zu lassen; das kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Andererseits: Wer trotzdem filmt, kann ein Unfallvideo vor Gericht als Beweismittel nutzen." (sueddeutsche.de)

Noch einmal vereinfacht: 1. Dauerfilmen mit der DC ist aus Gründes des Datenschutzes verboten. 2. DC-Aufnahmen sind als Beweismittel bei Unfällen zulässig. 3. Da es nicht möglich ist, die DC kurz vor dem Unfall einzuschalten, geht es nicht ohne Dauerfilmen. 4. und ergo: Da ist ein schlichter und klarer Widerspruch in dem BGH-Urteil.

Ohnehin der Datenschutz: Mir kommt es vor, als sollten wieder mal die die "sportlichen Fahrer" = die Raser und Drängler im "Autoland Deutschland" geschützt werden. Einfach indem verboten wird, ihr Verhalten zu dokumentieren. Auch wenn dies technisch leicht möglich wäre. (Was mir übrigens nicht klar geworden ist: Darf ich mit einer Dashcam-Aufnahme dokumentieren, wenn ich jemanden anzeige, der bei Tempo 180 km/h auf drei Meter auf meine Stoßstange auffährt? Oder ist die Beweismittel-Zulassung nur im Unfall-Fall zulässig?)

Und auch das noch in Sachen Raserschutz: das Rechtsfahrgebot! Wenn Sie auf der Autobahn bei Tempobeschränkung auf 120 km/h 140 fahren -- so grad noch im Bereich des Unerlaubten, in dem es mit einem Bußgeld, ohne Fahrverbot und Führerschein-weg abgeht --, dann müssen Sie nach rechts gehen und einen, der gerne 180 fahren möchte, vorbeilassen. Das Rechtsfahrgebot gilt ungeingeschränkt! Das ist so, als ob Sie einem Einbrecher, dem sie die Brechstange weggenommen haben, diese wieder aushändigen müssen, weil die freie Ausübung des nun einmal gewählten Berufs gesetztlich garantiert ist.

Montag, 6. August 2018

Elfen und Trolle auf der A2

Das ist doch mal eine Meldung, die heraussticht! Deutschland wird halt -- und zwar in jeder Hinsicht -- bunter!

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06.08.2018

Verursachen ?
Es ist eine äußert ungewöhnliche Methode, um die Unfallhäufigkeit auf der Autobahn 2 zu reduzieren: Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (HAZ) berichtet, hat die selbst ernannte Elfenberaterin Melanie Rüter die Strecke "energetisch versiegelt" - und zwar mit der Unterstützung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Als Ursache für die vielen Unfälle auf der A2 macht Rüter "aufgebrachte Naturwesen" aus, die rebellierten und sich ihr Stück Natur zurückholen wollten. Konkret richtet sich der Verdacht gegen Elfen, Zwerge und Trolle. Die Autobahn 2 ist in den vergangenen Monaten aus den Negativ-Schlagzeilen kaum noch herausgekommen. Fast täglich gab es hier schwere Verkehrsunfälle, häufig kamen dabei Menschen ums Leben.

...

Behörde nimmt Angebot der Elfenberaterin an
Wie die Elfenberaterin Melanie Rüter aus Deensen (Landkreis Holzminden) gegenüber NDR.de bestätigte, hat sie am 19. Juni zusammen mit einer Tierkommunikatorin und zwei Mitarbeitern der Landesstraßenbaubehörde fünf neuralgische Punkte an der A2 zwischen Lehrte und Braunschweig aufgesucht. "Ich hatte der Behörde einfach mal eine E-Mail geschrieben, aber ehrlich gesagt nicht mit einer Antwort gerechnet", sagte Rüter. "Ich hätte eher erwartet, dass die einen Wagen vorbeischicken, um mich einliefern zu lassen." Das geschah nicht, stattdessen erfolgte die Einladung zum Besuch der A2. (ndr.de)

Sonntag, 1. Juli 2018

"Frankreich entschleunigt"

Notizbuch:

Ausführlich und eingeordnet hier bei der SZ.

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Maximal Tempo 80 auf Landstraßen

29.06.2018

Frankreich-Urlauber aufgepasst: Das Tempolimit auf französischen Landstraßen sinkt auf 80 km/h. Die neue Regelung gilt ab 1. Juli.

Am Sonntag tritt eine umstrittene Verschärfung des Tempolimits in Frankreich in Kraft. Auf Landstraßen sind dann nur noch 80 statt 90 Kilometer pro Stunde erlaubt. Alle Radarfallen sollen pünktlich auf das niedrigere Limit scharfgestellt werden.

Das neue Tempolimit gilt für alle Straßen mit nur einer Fahrspur pro Richtung, bei denen die Fahrtrichtungen nicht etwa mit einer Leitplanke getrennt sind. Mehr als die Hälfte aller Unfalltoten in Frankreich sind auf solchen Straßen zu beklagen.

Quelle: dpa

Freitag, 30. März 2018

"Platz eins: Botswana"

Weder beim wirtschaftlichen Erfolg, noch in Sachen Korruption. Sondern?

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Dem Tagesspiegel liegen auch die Zahlen der Bußgeldbescheide für die einzelnen Länder vor. Das Land mit den rabiatesten Fahrern ist demnach Botswana: Mit sieben Autos kassierte das afrikanische Land 535 Knöllchen, 76 pro Auto also. Auf Platz zwei liegt Pakistan mit 38 Knöllchen pro Auto, auf Platz drei Jemen mit 30. Die USA stehen in dieser inoffiziellen Statistik nun super da[,] mit nur 2,5 Knöllchen pro Auto.

Neu ist, dass Saudi-Arabien nicht mehr an der Spitze der offiziellen Sünderliste steht. Jährlich nannte die Innenverwaltung die zehn Länder mit den meisten Knöllchen. Fast immer seit 2005 war das arabische Land auf den ersten drei Plätzen, meist sogar an der Spitze. Der Grund für diese positive Entwicklung bleibt unklar. Der tödliche Unfall geschah im Juni. Es sei reine Spekulation, dass die Botschaft ihre Mitarbeiter zu besserem Verhalten verdonnert habe, hieß es.

Nach dem tödlichen Unfall in Neukölln hatte es einige diplomatische Verwicklungen gegeben. Saudi-Arabien hatte sich sogar öffentlich gemeldet, ein sehr seltener Schritt: „Im Namen der saudischen Botschaft möchten wir den Angehörigen des Verstorbenen unser tief empfundenes Beileid aussprechen.“ Die Familie bekam eine finanzielle Entschädigung. (tagesspiegel.de)

Donnerstag, 29. März 2018

Migration

Es ist alles ziemlich seltsam.

Ein Autofahrer (46) war in der Nacht zum Donnerstag Richtung München unterwegs, als er bei der Anschlussstelle Fürstenried plötzlich einen dunklen Schatten vor sich bemerkte. Es war eine 36-jährige Frau, die zu Fuß auf der Fahrbahn unterwegs war! | Der Fahrer hatte keine Chance mehr zu reagieren. Er erfasste die Frau mit seinem Wagen bei voller Geschwindigkeit. Durch den Zusammenprall wurde sie etwa 80 Meter durch die Luft geschleudert. Sie starb wenig später im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen. Was die Frau russischer Herkunft zu Fuß auf der Autobahn wollte, ist noch unklar. (bild.de)

Wer war die Frau? Was hat sie in Deutschland gemacht? Was auf der Autobahn in der Nacht? 

Nun ist Fürstenried Stadtgebiet München, nicht freie Strecke. Wollte die Frau mal eben abkürzen und die Autobahn queren?

Dienstag, 14. November 2017

"... wirklich nicht gut bei Tesla"

Ein Kommentar-Dialog bei der ZEIT, den ich angestoßen und fortgeführt habe:

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"Nein, es läuft wirklich nicht gut bei Tesla. Vergangene Woche verkündete der E-Auto-Hersteller den größten Quartalsverlust in der Firmengeschichte: mehr als eine halbe Milliarde Euro Minus, angehäuft alleine in den Monaten Juli bis September."

Das werden die Chefetagen von Mercedes, BMW, Audi usw. mit klammheimlicher Freude sehen. Allerdings, nicht vergessen: Es werden die Chinesen bei der E-Mobilität weitermachen, auch wenn Tesla scheitern sollte.

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Denke sie die Deutschen und Franzosen machen nicht weiter?

Alleine BMW, Daimler und VW haben genug Marken wo sie mal "experimentieren" können.

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"Denken Sie, die Deutschen und Franzosen machen nicht weiter?"

Nun ja, in dem TV-Dokumentation, von der ich irgendwo da oben schon mal geredet habe, wurde eben auch angesprochen, dass die Technik, von den Akkus mal abgesehen, viel einfacher ist als die von Benzinern und Diesel-n. Keine Kurbelwelle und kein Ölwechsel, um es mal so zu sagen. Und das Beispiel, das angeführt wurde, war Kodak: Sich fünf Jahre zu lang auf dem Analogfilm ausgeruht, mit immer noch extrem satten Gewinnen in den ersten drei Jahren -- "und weg bist du". So läuft, glaube ich, das gefährliche Spiel der Großwirtschaft im Bereich 'Auto'. Die, die rechtzeitig angefangen haben, werden am Ende liefern. Und ich sehe die Deutschen und die Franzosen eben ein wenig spät dran. Kann sein, dass ich mich irre. On verra.

Und das noch drangehängt: Ein Auto besteht in der Käufer-Verkäufersicht aus "Leistung", selbst wenn allüberall Stau ist, aus Komfort und Äußerlichkeit / Schönheit. Die deutschen Premium-Karren von Mercedes, BMW, Audi und Porsche, die Trump überall gesehen hat, leben von ihrem vagen, aber unglaublich verkaufsfördernden Image, das bei den Reichen und möchte-gern-reichen Protzern immer zieht. Wie wird dieses Image in Zukunft von Deutschland her wohl auf die Straße gebracht werden, wenn alles schnurrt und windschlüpfrig und selbstfahrend ist, sodass der BMW-Fahrer nicht mehr so richtig mit WEG DA! HIER KOMM ICH! die anderen nach Rechts schieben kann? -- Ein komplexes Problem. Mehr will ich ja gar nicht sagen.

Montag, 13. November 2017

Es läuft nicht gut für Tesla?

In der ZEIT, viel kommentiert, auch von mir.

"Tesla: Die Zukunft schläft noch. Probleme in der Produktion, wachsende Verluste – es läuft nicht gut für Tesla. Warum ist das so? Eine Spurensuche im einzigen Europawerk des Autoherstellers Von Dirk Kunde, Tilburg 12. November 2017, 16:56 Uhr 424 Kommentare  ... Wie will sich Tesla in Europa etablieren? Auf einer Seite lesen Nein, es läuft wirklich nicht gut bei Tesla. Vergangene Woche verkündete der E-Auto-Hersteller den größten Quartalsverlust in der Firmengeschichte: mehr als eine halbe Milliarde Euro Minus, angehäuft alleine in den Monaten Juli bis September. Amerikanische Analysten sprachen von einer "beispiellosen Geldverbrennung", der Aktienkurs sackte um acht Prozent ab."

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Gestern noch eine Sendung über E-Autos gesehen: Tesla wurde gerühmt. Diese relativ kleine Firma lehre Mercedes und den großen deutschen Auto-Companies das Fürchten.

Überhaupt die Zukunft der Automobilität: Autos per App vor die Haustür holen und autonom fahren? Komplett selbstfahrend? Wird das was? Und werden die Autos dazu alle aus China kommen? Wo bleibt da das Premium-Auto-Land Deutschland, wo die Arbeitsplätze? Das E-Mobil ist grundsätzlich viel einfacher aufgebaut als ein heutiger Benziner. Was machen die Werkstätten, wenn es keinen Ölwechsel usw. mehr gibt? Und die Rohstoffe zu all dem? Und die Fertigung und die Engergie muss ja am Ende doch irgendwo herkommen! Und wenn dann die Chinesen und eine gewisse Anzahl von Indern und Afrikanern aus Gerechtigkeitsgründen auch ihr Auto wollen, was dann?

Fragen über Fragen. Und dazwischen das kleine Unternehmen Tesla. Und wir, auch dazwischen. Welt, du bist so verdammt komplex! Du überforderst mich! Wie gut, dass es die Macher von der Unternehmensberatung Horvarth & Partners gibt. Auf die verlass ich mich jetzt einfach mal. Sonst schlaf ich ja nicht mehr gut.

Sonntag, 27. August 2017

Vom Benzin- zum E-Wahn

Die Menschen, also auch die Autofahrer, argumentieren ihren Gefühlen und Interessen entlang. Wer "sportlich fahren", andere sagen: "vollkommen unvernünftig rasen" möchte, findet die Gründe, die seine Art zu leben rechtfertigen. Unter dieser Voraussetzung zwei Meldungen:

"Home Test & Kaufberatung E-Mobility | Da sieht Tesla alt aus: E-Auto mit 1180 PS und extremer Beschleunigung 27.08.2017, 08:24 |  von Paula Schneider | Ariel Motors baut 1180-PS-Monster| Der Hersteller Ariel Motors gab erste Details zu seinem elektrischen Supersportwagen bekannt. Das Hipercar soll 1180 PS bieten und in unter 2,5 Sekunden von Null auf Hundert schaffen. Da sieht selbst Tesla alt aus." (chip.de)

Eineinhalb Stunden später lese ich dann das:

"Kerpen in Nordrhein-Westfalen | Vier Tote bei Massencrash auf A4 || Bei einer Unfallserie auf der A4 in Nordrhein-Westfalen sind vier Menschen gestorben. Die Autobahn wird bis zum frühen Nachmittag in beide Richtungen gesperrt bleiben.  Sonntag, 27.08.2017 09:31 Uhr || Gegen vier Uhr morgens ist es auf der Autobahn bei Kerpen, rund 30 Kilometer westlich von Köln, zu einem schweren Unfall gekommen. Vier Menschen starben, als auf der A4 mehrere Fahrzeuge zusammenstießen. Zunächst fuhr ein 32-Jähriger ungebremst auf einen Sattelzug, wie ein Sprecher der Kölner Polizei mitteilte. Sein Wagen geriet durch den Aufprall ins Schleudern und blieb gegen die Fahrtrichtung auf der Überholspur stehen. Kurze Zeit später raste ein weiteres Auto mit vier Menschen in die Unfallstelle." (spiegel.de)

Es sind halt immer Meldungen wie diese zweite, die die Hinweise von Schnellfahr-Freunden, die Autobahnen seien die sichersten Straßen und Geschwindigkeitsbegrenzungen seien vollkommen überflüssig, fragwürdig erscheinen lassen.

Dienstag, 1. August 2017

E-Autos

Aus der ZEIT:

E-Auto. Schick, sauber, unbeliebt Millionen Pendler könnten schon heute guten Gewissens E-Autos fahren. Der Einzelne würde sparen, die Stadtluft würde reiner. Doch die Autonation kümmert das wenig. Noch. Von Dirk Asendorpf 31. Juli 2017 662 Kommentare


Seltsamerweise spricht wieder einmal keiner von den naheliegenden und mehr oder weniger aus dem Stand durchführbaren Energiesparmaßnahmen:
  • Tempo 130, nie drüber (wie in Europa sonst üblich, mit klarer Überwachung)
  • Höhere Besteuerung des Treibstoffs (die "Großen" müssen das, was sie in die Luft blasen, viel deutlicher merken), mit Querfinanzierung der Elektromobil-Forschung
  • Ein gesetzlich geregeltes, staatliches "Uber" = Vermeidung von 1-Personen-Fahrten mit Pkw, die für 4-7 Personen ausgelegt sind, via Internet-Zusammenführung der Personen. Da lässt sich gut sparen, für Fahrer und Mitfahrer.

Ja, alle drei Maßnahmen greifen in die alten Gewohnheiten der Auto-Nation* Deutschland ein, wo man sein Ego immer über die PS-Zahl definiert hat. Aber der Auto-Wahn auf der Auto-Bahn hat dann eben auch zu diesem unglaublichen Lug und Trug geführt. Ich hätte diesen Betrug ja selbst nicht für möglich gehalten.

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* Sieht übrigens besser aus als 'Autonation', finde ich.

Freitag, 7. Juli 2017

Erkenntnis und Vorurteil

Die Sache geht so: Ich lese irgendwo, dass ein SUV hinter einem Rettungswagen hergefahren ist, um schneller durch den Stau zu kommen. Dann auch noch ein Auffahrunfall, der SUV knallt auf den Rettungswagen. Ich erinnere mich, dass ich selbst das schon mal gesehen habe: Wie ein volldepperter Bauernschlauer hinter einem Krankenwagen durch die Rettungsgasse gefahren ist.

Dann sage ich mir: Wenigstens bei so was, sind die urdeutschen Autofahrer in ihrer Dämlichkeit spitze! Da braucht man keine Ausländer.

Dann sage ich: Oder war es vielleicht doch ein Ausländer? Antwort an mich selbst: Nein, Ausländer fahren doch keine Q7. Also -- normalerweise nicht. Was hast du nur wieder für bekloppte Vorurteile!

Und dann lese ich in der BILD-Zeitung, die so was auch nicht immer bringt:

Duisburg – Nach einem Unfall auf der A59 in Höhe der Berliner Brücke in Duisburg, kam es zu einem weiteren Unfall in der Rettungsgasse. Unglaublich: Ein Q7-Fahrer folgte einem Abschleppwagen und fuhr in ihn rein. | Gegen 9.30 Uhr kam es am Donnerstag in Fahrtrichtung Düsseldorf zu einem kleineren Unfall, der einen Abschleppwagen nötig machte. Als der Pannenhelfer zur Unfallstelle wollte, bildete sich für ihn eine Rettungsgasse. | Ein Türke (38) aus Dinslaken wollte offenbar nicht warten und folgte in einem Audi Q7 dem Abschleppwagen. Als dieser plötzlich an einer zu engen Stelle der Rettungsgasse bremsen musste, krachte der Audi-Fahrer in ihn rein! 

Mittwoch, 7. Dezember 2016

"Diesel-Schummeleien"

Diesel-Schummeleien, das klingt nach harmloser Verfehlung. Nach "ein wenig Abschreiben in der Schule". Betrügereien wäre vielleicht das bessere Wort.

Deutsche Umwelthilfe| Mercedes, Renault, Fiat: Wieder Diesel-Schummeleien | Stefan Weinzierl am 23. November 2016 || Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wirft europäischen Autobauern vor, bei weiteren Diesel-Modellen die Grenzwerte für Stickoxide deutlich zu übertreten. Betroffen sind Fiat 500, Renault Captur und die Mercedes B-Klasse, wie die DUH mitteilte. [...] Bundesverkehrsminister Dobrindt und das Kraftfahrt-Bundesamt konspirieren mit den Autokonzernen und behindern aktiv die Aufklärung des Dieselabgasskandals", klagte Resch. Er warf dem CSU-Politiker sogar vor, Körperverletzungen mit Todesfolge bewusst in Kauf zu nehmen, weil Anwohner von giftigen Abgasen krank würden. Resch forderte Fahrverbote für Diesel in Städten, wenn die Außentemperatur unter 10 Grad Celsius falle.| Laut dem Verkehrsexperten Axel Friedrich, der die Messungen für die Umwelthilfe vorgenommen hat, seien die 3 Fahrzeugtypen regelrechte Dreckschleudern. "Es ist unglaublich, dass Autohersteller ihren Kunden in 2016 noch immer Autos verkaufen, die auf der Straße nicht einmal die Grenzwerte von Euro 1 einhalten", kritisierte der frühere Abteilungsleiter im Umweltbundesamt. (produktion.de)

Jetzt fragen wir doch mal beim Ministerium von Minister Dobrindt nach! Was das Bundesverkehrsministerium da wohl sagt?

Donnerstag, 4. August 2016

" ... was interessiert mich das?"

Das finde ich bemerkenswert: Ich lasse mich bei der ZEIT, Thema: Aggression auf den Straßen, auf einen kleinen Schlagabtausch ein. Und ich lerne daraus! Über mich, über andere, über "das deutsche Wesen" sogar.

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BDLB #108 — vor 3 Stunden
Wir begegnen uns hier also noch mal. :-) Und ich weiß auch nicht, warum ich an diesem Thema hängenbleibe. Aber sei's drum.

"Wurzel allen Übels ist der männliche Fahrer mit PS-starkem Fahrzeug. Lösungsansätze gibt es leider keine, außer der tiefe Griff in die grüne Maßnahmenkiste, mit denen ja alles heilen kann, also: Tempolimit, Steuererhöhung oder KiTa-Platz."

Also das mit dem Kita-Platz lass ich mal weg. Aber ansonsten: (i) Nun ja, die Sache mit "Wurzel allen Übels ist der männliche Fahrer mit PS-starkem Fahrzeug"? Darüber kann man ja reden. Vielleicht ist der nämlich nicht nur an diesem Übel schuld, sondern noch an ein paar anderen. (Dass dieser Fahrer gleichzeitig viel aufgebaut hat, was wir heute als selbstverständliche Annahmlichkeit ansehen, wird dann zu bedenken sein. Es geht eben um: Abwägung.) Die generelle Frage, auf die Sie nicht eingehen, ist aber:

* Warum haben wohl alle Staaten außer Deutschland eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf ihren 'schnellsten Straßen'?

Darauf müssten Sie eine Antwort geben! Ist vielleicht doch was dran am '(in bestimmten Bereichen irrationalen) Volkscharakter' und der daraus resultierenden Politik? Die US-Amerikaner eben mit ihrer Liebe zu Schusswaffen, und die Deutschen mit ihrer Liebe zum schnellen Fahren? Wir hatten das da oben ja schon.

--

Abate Fetel #108.1 — vor 2 Stunden
" Warum haben wohl alle Staaten außer Deutschland eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf ihren 'schnellsten Straßen'?"

Erstens ist das nicht korrekt, zweitens, was interessiert mich das ?

Nur weil alle anders sind, heißt das nicht, daß etwas mit mir nicht stimmt.

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Antwort auf #108 von BDLB BDLB #108.2 — vor 1 Stunde
"Erstens ist das nicht korrekt ..."
Schon recht. Nicht auf den Faröern, Grönland, Island und der Isle of man. Hab ich was vergessen? Mit D vergleichbar?

"... zweitens, was interessiert mich das?"
Tja, wie soll man, bei Zugrundlegung einer solchen Haltung, überhaupt miteinander reden? (Es liegen dann ja die Fragen nahe: Wenn andere Sie nicht interessieren, wie kommen Sie so mit Ihren Nachbarn aus? Und mit den Kollegen? Und mit Ihrer Frau? Aber das sind natürlich zu private Fragen, die wir jetzt ganz schnell vergessen wollen.)

"Nur weil alle anders sind, heißt das nicht, daß etwas mit mir nicht stimmt."
Darüber muss ich noch ein wenig nachdenken.

Antwort auf #108.1 von Abate Fetel

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Und von heute an frage ich mich, welche Funktion wohl solche Foren haben? Wird da nur geschrieben, um Dampf abzulassen, und nicht gelesen? Haben Jounalisten Zeit, nehmen Journalisten der entsprechenden Artikel sich die Zeit, die Meinungen ihrer Leser und Leserinnen wahrzunehmen? -- Ich möchte es eigentlich wissen.

Dienstag, 2. August 2016

"Aggression im Straßenverkehr"

Eine Anfrage beim zuständigen Ministerium (heißt im Moment: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur). Das ist eine echte Frage. Ich weiß einfach nicht, wie es sich verhält, würde es aber gerne wissen.

"Nach der Lektüre eines Interviews mit dem Verkehrspsychologen Bernhard Schlag in der ZEIT über "Aggression im Straßenverkehr" möchte ich eine Wissenslücke bei mir schließen. Frage: Werden bei
Abstandsmessungen von Autobahnbrücken Statistiken über die jeweiligen Automarken der 'Abstandssünder' erhoben, und sind diese Statistiken öffentlich zugänglich? Wenn Ja: kleiner Hinweis auf die Möglichkeit der Einsichtnahme? Wenn Nein: Warum eigentlich nicht?"

Mal schauen, wie die Antwort ausfällt.

Dienstag, 12. Januar 2016

"Raserprozess in Köln"

Natürlich sind alle Prozesse sehr komplex.

"Raserprozess in Köln: Bewährungsstrafen nach tödlichem Rennen | Junge Raser: Reue vor Gericht || In Köln lieferten sich im März zwei junge Autofahrer ein illegales Rennen. Dabei wurde ein Unbeteiligter tödlich verletzt. Vor Gericht zeigten die Täter Reue. | Nach einem illegalen Autorennen mit tödlichem Ausgang hat das Kölner Amtsgericht zwei junge Männer zu Jugendstrafen auf Bewährung verurteilt - wegen fahrlässiger Tötung in Tateinheit mit Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung." (SPIEGEN Online)

Auf der anderen Seite, gibt es Eckdaten, die mich stutzig machen: Die Täter werden wohl einen Führerschein gehabt haben, als 18 gewesen sein. Und dann; Jugendstrafen? Und fahrlässige Körperverletzung, wenn am Ende jemand tot ist? Aber wie gesagt: Prozesse sind komplex.