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Dienstag, 27. September 2022

Aki Brutscher: Ich glaube ...

Wie das manchmal so ist, ich entdecke im Internet einen Text. Und weil ich in der Nähe dieses Themas bin -- ein kleines Buch soll daraus werden -- kopiere ich den Text in die Textverarbeitung und mache, wie man so nennt, einen generellen Austausch.
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 Aki Brutscher

Ich glaube an sensible und freundliche Frauen.
Ich glaube an mystische Frauen, die an sich selbst glauben.
Ich glaube an Frauen, die Mäßigung und Frieden in sich selbst suchen.
Ich glaube an Frauen, die Poeten, Träumer, Magier, Schriftsteller, Alchemisten, Künstler, Lehrer und Engel sind.
Ich glaube an Frauen, die gerne tanzen und singen und das Leben zu einem Fest machen.
Ich glaube an Frauen, die ihr verwundetes inneres Kind umarmen, ihm zuhören und es wahrhaftig    umarmen.
Ich glaube an Frauen, die heilen und anderen helfen wollen, zu heilen. 
Ich glaube an Frauen, die sich weigern, Sklaven ihrer eigenen Wunde zu sein, und dass sie trotz des Schmerzes diese Wunde reinigen und geduldig, mit Liebe und Mut heilen.
Ich glaube an Frauen, die von den Sternen kommen und sich an die Kraft ihrer Flügel, die Kraft ihrer Hände und die Kraft ihres Herzens erinnern.
Ich glaube an Frauen, die die Intuition kennen und sie als ihren Kompass benutzen.
Ich glaube an Frauen, die die Freiheit teilen, weil sie frei sind und keine andere Art zu leben kennen.
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Es geht noch eine ganze Weil so weiter. Wer ihn ganz lesen will, diesen Text, der wird ihn, schätze ich mal, leicht finden. Und der Austausch ist wohl leicht zu sehen. 

Zum Verfasser findet man ebenfalls leicht was im Netz.

Dienstag, 5. April 2022

"Vier Jugendliche sollen ..."

Keine Zeitung, auch BILD, sagt etwas über die Täter. Erst die Kleine Zeitung berichtet in einfachen, klaren Worten.

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16-Jährige vergewaltigt. Vier beschuldigte Burschen bereits amtsbekannt. Vier Jugendliche sollen über eine 16-jährige Deutsche in der Nähe des Linzer Hauptbahnhofs hergefallen sein. Sie wurden dabei von Polizisten erwischt. Drei Täter wurden sofort festgenommen, nach einem vierten läuft eine Fahndung. 01. April 2022 ... Laut Polizei wurden sie von Beamten der Fremdenpolizei auf frischer Tat ertappt. Drei Täter – ein 14-jähriger Iraner aus Vöcklabruck, ein 15-jähriger Afghane aus Amstetten und ein 15-jähriger Afghane aus Linz – wurden demnach sofort festgenommen, nach einem vierten lief noch eine Fahndung. Derzeit wird wegen des Verdachts der Vergewaltigung ermittelt.

https://www.kleinezeitung.at/oesterreich/6119163/16Jaehrige-vergewaltigt_Vier-beschuldigte-Burschen-bereits-amtsbekannt

Dienstag, 22. März 2022

Transgender: Probleme im Sport

Eine Wikipedia-Diskussion:

Ok, gelesen habe ich das bei BILD. Aber immerhin weist das auf eine Leerstelle in dem Artikel hin: "Sport" im Allgemeinen und "Lia Thomas" im Besonderen kommen im Artikel nicht vor. Dabei sind das Problemw, die natürlich nicht ausgeblendet werden dürfen.

Florida-Gouverneur erkennt Transfrau den Titel ab. ... NIKLAS HEISING. 22.03.2022 -- Nächstes Kapitel im Fall Lia Thomas (22)! Die Schwimmerin, die mit männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren wurde, holte in Florida als erste Transfrau einen College-Titel. ... Ihre Siege sind die aktuell umstrittensten im US-Sport. Das hat nichts mit Doping zu tun. Nachdem ihr Sieg über die 500 Yards Freistil (457,2 Meter) bekannt wurde, entbrannte eine Debatte darüber, wie fair ihr Titel sei. Selbst an Thomas' eigener Universität in Pennsylvania kritisierten Schwimmerinnen ihren Erfolg. Sie schrieben: „Lia hat jedes Recht, ihr Leben authentisch zu leben. Biologisch hat Lia einen unfairen Vorteil gegenüber der Konkurrenz in der Frauenkategorie, wie ihre Platzierungen belegen, die von Platz 462 bei den Männern auf Platz 1 als Frau gestiegen sind.“

Wer es nach WP-Gepflogenheiten besser beleumundet finden will, kann sich diesen Artikel in der NYT anschauen.

Her critics argued that was precisely the problem. | Through Nancy Hogshead-Makar, a lawyer who won three Olympic gold medals in swimming in the 1980s, more than a dozen members of Penn’s team sent an anonymous letter to the university and the Ivy League last month to complain that Thomas had “an unfair advantage over competition in the women’s category.” They cited her rapid ascension in the rankings, from high-quality conference swimmer to national title contender, and asserted that her victories and potential to break women’s records were “feats she could never have done as a male athlete.”

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Seltsamerweise finde ich viele meiner Überlegungen und Zitate zu diesem Thema unter dem Stichwort: Penis.

Samstag, 19. März 2022

Der Becherwurf von Gladbach

SPIEGEL-Kommentar, doch noch einmal versucht:

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Drehen wir diese relative Kleinigkeit mal ins Gesellschaftspolitische: Wieviel Prozent der Männer (! - Will jemand behaupten, es könnte doch auch eine Frau den Becher geworfen haben?) gehören ganz allgemein zur Kategorie der einfachdenkenden Alltagsidioten? Dazu zähle ich auch die, die im Fußballstadion, wenn ein gegnerischer Spieler am Boden liegt, skandieren: "Lasst ihn liegen - Sch..ße tritt sich fest!" (Selbst gehört bei einem Heimspiel der Spvgg Unterhaching.) Und die, die auf der Autobahn bei geschlossener Spur rechts auf der Überholspur bei Tempo 160 km/h auf drei Meter auffahren und die Lichthupe betätigen. Kann man jemals hoffen, diese Männer mit welchen Maßnahmen auch immer jemals aus ihrem Hirnriss zu holten? Ich bezweifle es. Was macht das mit der Gesellschaft, wenn die Gruppe der Hirnrissigen größer wird? Seit ein paar Jahren scheint diese Gruppe größer zu werden. Ich weiß es nicht. Ich würde soziologische Forschungen anmahnen.

Mittwoch, 10. Juni 2020

"Im Schatten junger Mädchenblüte"

Ja, das hat alles seine Richtigkeit. Dass die MeToo-Bewegung entstanden und die Epstein-Affäre hochgekocht ist. 

Was mache ich aber damit, wenn ich unmittelbar sehe: Die Mädchen, die da auf Bildern zu sehen sind ... Die Dinge sind "Im Schatten junger Mädchenblüte" geschehen.


Sieht dieses Mädchen unglücklich aus? Wurde das, was geschehen ist, mit der sich verändernden Zeit erst Unglück?

Habe ich -- werbe ich für Verständnis für Epstein und Andrew? Nein. Ich sage nur: Es war eine Zeit, in der das alte "All is fair in love and war" noch gegolten hat. Vor allem bei den Reichen und Mächtigen.

Donnerstag, 26. März 2020

Alte weiße Männer (und Frauen)

Eine Bebilderung. Weil ich für Gleichberechtigung bin!


(Vergrößern = Auf das Bild klicken)

Brigitte Bardot
Gunter Sachs 
Vergänglichkeit
Vanitas

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Bild unten

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Artikel zum Thema:

POLITISCHES FEUILLETON / ARCHIV | Beitrag vom 19.03.2019 Altersdiskriminierung. Jetzt alle gegen die alte weiße Frau! Eine Glosse von Eva Sichelschmidt

Dienstag, 10. September 2019

#MeToo and John Searle

Notizbuch

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, a Year Later
Claire Newfeld

Feb 19, 2018

In March 2017, a Buzzfeed article reported that UC Berkeley’s world-famous Professor of Philosophy John Searle had been sued by Joanna Ong, a graduate student in the Philosophy department, for sexual assault over many years. After the allegations, several other women came forward, and even more students relayed stories of Professor Searle making misogynist and racist comments during lectures and in office hours. Searle’s behavior had been an “open secret” for decades.
I was in my sophomore year as a Philosophy major at Cal when that article was published. I attended my lectures over the next few days and was surprised by how few professors took the time to acknowledge the situation (of course, some professors I admire very much did).
Fast forward to February 2018. The #MeToo campaign has swept the globe, and it seems that allegations against high-profile figures in Hollywood, Washington, and other places have been coming in every other day. I haven’t heard new updates about Searle’s case since it was made public. His photo and biography are still up on the UC Berkeley Philosophy department website, and his title still reads “Willis S. and Marion Slusser Professor Emeritus of the Philosophy of Mind and Language.”
Professor John Campbell begins my Theory of Meaning lecture by asking the class how we would feel about reading a paper written by John Searle. He acknowledges that this is a difficult question to discuss and that it’s very important for him to hear what students have to say.


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Anna Avellar
Whatever happened to innocent until proven guilty?

Elena Schmitt
This axiom no longer applies in most cases that involve accusations of a sexual nature.

Kelly Green
Assuming innocence and not bothering to prove guilty applied for far too long.

Peter Manso
Kelly Green So instead it's "Hang 'em high," Mississippi style?

(buzzfeednews.com)


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G. F.: Were you teaching classes?

John Searle: No, I was a research lecturer of Christ Church and my responsibility was to tutor part-time. I taught a maximum of six hours a week and the rest of the time I did research. That’s when I decided to do an Oxford D.Phil., which, is the equivalent of a Ph.D. I did the Oxford doctorate degree and that took me, in effect, the next three years after I got my job. So I was in Oxford for a total of seven years - three years as an undergraduate, one year as a graduate student at St. Anthony’s, and three years again at Christ Church, my old college, as a Don, a faculty member.

G. F.: Ok, what happened after you got your doctorate at Oxford?

John Searle: I had this job as a Research Lecturer at Christ Church, and I lived in college in a way that was typical of what we called “bachelor Dons”. I had no wife, I lived in college, and I took all my meals there. They didn’t pay me very much, but since I had a free place to live, I didn’t need much to live. But then, I met a woman who was a refugee from Czechoslovakia. I met her in 1956, oddly enough in Austin’s office. I met my wife, Dagmar, in Austin’s office. He introduced me to her. She had just come from Australia.

G. F.: So, Austin introduced you to your wife!

Gustavo Faigenbaum: Conversations with John Searle. p. 30

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Montag, 29. April 2019

"Ein 21-jährige kosovarischen Staatsbürger"

Öffentlichkeitsfahndung! Die große Ausnahme! Gleich zwei Mal muss es betont werden, das mit Öffentlichkeit.

Warum nicht sofort und immer? Wahrscheinlich gilt auch hier: "Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern."

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Moers: Öffentlichkeitsfahndung nach mutmaßlichem Autorennen
Frau stirbt bei mutmaßlichem Autorennen in Moers
...

Nach dem mutmaßlichen Autorennen in Moers fahndet die Polizei öffentlich nach einem Tatverdächtigen. In einer Mitteilung heißt es, es habe sich im Rahmen der Ermittlungen der dringende Tatverdacht gegen einen 21-jährigen kosovarischen Staatsbürger ergeben. Die Ermittler vermuten, dass er sich nach dem Tod der 43-jährigen Unfallbeteiligten abgesetzt hat und auf der Flucht ist. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen Mordes erlassen. (wdr.de)

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Eine Politik, die die Bevölkerung nicht für voll nimmt, sie als eine Ansammlung von Kindern behandelt, die muss sich nicht wundern, wenn flächendeckend Misstrauen aufkommt. 

Und mal wieder: 'ein 21-jährigen kosovarischen Staatsbürger'. Und wer war der andere?

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Duisburg/Moers - Kushtrim Hoti (21), der Mann, der die 43-jährige Sema F. aus Moers bei einem Autorennen am 22. April getötet haben soll und wegen Mordes gesucht wird, ist ein Schwerverbrecher. | Trotz seiner erst 21 Jahre hat der Kosovare schon eine bemerkenswerte Vorstrafenliste: Drogenhandel, gefährliche Körperverletzung, Bedrohung, schwerer Raub und räuberische Erpressung! -- Nach EXPRESS-Informationen, stand der Mann regelmäßig vor Gericht und wurde auch schon mehrfach verurteilt. Dazu fand unser Autor weiter heraus, dass der Gesuchte den rund 120.000 Euro teuren Mercedes gefahren hat, ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein. | In den Ermittlungen muss noch geklärt werden, ob der Halter des AMG E63 wusste, dass Hoti keinen Führerschein hatte, oder ob er sich diesen nicht hat zeigen lassen. Dann dürfte er ein ernstes Problem haben. (express.de)

Donnerstag, 21. März 2019

"Unfall mit Luxuswagen"

Notizbuch

Welche Fragen kommen Ihnen bei dieser Meldung? In welcher Reihenfolge? Welches Interesse haben Sie überhaupt an dieser / an ähnlichen Meldungen?

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ESSEN Essen: Frau (18) stirbt bei Unfall mit Luxuswagen auf der A52 – Fahrer (23) befreit sich aus Wrack am 21.03.2019 um 06:55 Uhr Einsatzkräfte bergen das Wrack nach dem tödlichen Unfall an der A52 in Essen. Einsatzkräfte bergen das Wrack nach dem tödlichen Unfall an der A52 in Essen.Foto: WTV News Essen. Bei einem schweren Unfall mit einem Luxuswagen auf der A52 ist am Mittwochabend eine 18-jährige Frau ums Leben gekommen. Wie die Autobahnpolizei in Düsseldorf mitteilte, durchbrach ein grüner Mc Laren 570 S auf der A52 zwischen Essen-Süd und Essen-Kettwig in Fahrtrichtung Düsseldorf die Leitplanke. (derwesten.de)

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  1. Woher hatte ein Mann mit 23 das Geld für einen solchen Wagen?
  2. War der Wagen Eigentum des jungen Mannes / eines Verwandten / ... /, oder war das ein Leihwagen?
  3. Was war die Unfallursache (zu schnell / geplatzter Reifen / anderer fährt in die Spur, usw.)?
  4. War der junge Mann ein Angeber und wollte sich der jungen Frau "zeigen"?
  5. War der junge Mann ein Angeber mit Migrationshintergrund?
  6. ...
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BILD weiß ein wenig mehr. Ursache aber weiterhin geheimnisvoll.


https://www.bild.de/news/inland/news-inland/essen-frau-18-bei-horror-crash-auf-der-a52-aus-mclaren-geschleudert-60787082.bild.html

Der Unfallhergang: Der 23-Jährige – nach BILD-Informationen auch Halter des Wagens – war gegen 22.15 Uhr mit seinem giftgrünen McLaren (570 PS) auf der A52 Richtung Düsseldorf unterwegs. Dann der Todescrash – auf gerader Strecke und bei guter Sicht!

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BILD legt nach.



UNFALL MIT 570-PS-SPORTWAGEN
Millionärssohn (23) rast
Freundin (18) in den Tod

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Nebenbei gefunden, anderer Unfall wohlgemerkt!


C. hatte den BMW M3 (rund 500 PS) gemietet, um anzugeben. „Ich wollte mit dem Auto gesehen werden, Kumpel beeindrucken, war voller Adrenalin!“

Der Türke und der polnische Hausmeister im Mercedes-AMG E (500 PS) rasen schon im Stadtgebiet mit mehr als 100 Sachen in Richtung Autobahn, brettern mit bis zu 250 km/h über die A 659, teilweise über den Standstreifen.

Dienstag, 5. März 2019

Humoristische Korrekheit

Die alte, die neue und die zukünftige Überempfindlichkeit. Ein Szenario.

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Alt 1: Preußen fühlen sich auf dem Oktoberfest gemobbt. ("Saupreiß, geh schleich di!")

Alt 2: Verdienter Parteigenosse fühlt sich 1953 gemobbt. ("Sie Nazi, Sie!")

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Neu 1: Über Namen und schon über Doppelnamen macht man keine Witze! Auch nicht im Karneval! ("Hätte nicht ein Standesbeamter Frau Kramp-Karrenbauer warnen müssen? Jetzt nennen sie die alle AKK, weil sie den Namen nicht aussprechen können." Bernd Stelter. WDR schneidet raus.)

Neu 2: Über irgendwelche sexuellen und asexuellen Minderheiten macht man keine Witze! Auch nicht im Karneval! (AKK: "Die Berliner dritten Toiletten sind für Männer, die noch nicht wissen, ob sie stehen oder sitzen müssen beim Pinkeln!" > "„Natürlich ist eine Entschuldigung fällig. Das erwarten wir“, sagte am Montag der Vorsitzende des Bundesverbands der Lesben und Schwulen in der Union, Alexander Vogt." -- "Das Netz reagiert empört.")

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Demnächst 1: Der BBP (Bundesverband blonder Personen) klagt gegen Blondinenwitze. (Zwei Blondinen sind bei Pool-Billard. Sagt die eine : "Sachma, hast du die Regel im Kopf?" Darauf die andere : "Wieso? Blute ich aus der Nase?")

Demnächst 2: Der BHM (Bundesverband hässlicher Menschen) klagt gegen Witze über Hässliche. (Mann und Frau im Bett. Sie: „Wär das schön, wenn du jetzt geil wärst.“ Er: „Wär das geil, wenn du jetzt schön wärst.“)

Demnächst 3: Die schottische Regierung klagt in Brüssel gegen alle Schottenwitze. (Woraus wir BTSW (= by the Scottish way) schließen können, dass Schottland den Brexit nicht mitmachen wird. -- Ein Schotte macht mit seiner Frau eine Seereise. Das Schiff gerät in einen Sturm und läuft auf einen Felsen auf. Alle anderen ertrinken, nur der Schotte wird gerettet. Nach zwei Jahren kommt eine E-Mail: „Wir haben die Leiche Ihrer Frau mit Austern und vielen Muscheln bedeckt geborgen.“ Umgehend schreibta der Schotte zurück: „Die Muscheln und Austern bitte verkaufen. Erlös an mich. Köder dann wieder auslegen!“)

Demnächst 4: 2020 klagt der deutsche Tierschutzbund gegen Witze mit Tieren! (Welchen Ruf hört der Hai am liebsten? "Mann über Bord!")

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UND MORGEN IST ASCHERMITTWOCH

Donnerstag, 28. Februar 2019

Liebe Hardcore-Feministinnen!*

Es beginnt eine Online-Kolumne so, wie da ganz unten einkopiert, und dazu ein Kommentar. Irgendwann, fast zwangsläufig, kommen die Avenidas vor.

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Grundlage für diese steile These ist ein spanisches Gedicht namens „avenidas“, das in großen Lettern an der Südfassade der Alice-Salomon-Hochschule prangt und übersetzt wie folgt lautet:

„Alleen / Alleen und Blumen / Blumen / Blumen und Frauen / Alleen / Alleen und Frauen / Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer.“

Jetzt soll es verschwinden, das fordert die Asta. „Dieses Gedicht (…) anzuschauen, wirkt wie eine Farce und eine Erinnerung daran, dass objektivierende und potentiell übergriffige und sexualisierende Blicke überall sein können.“ Es reproduziere eine patriarchalische Kunsttradition, heißt es im dazugehörigen offenen Brief.

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Meine Überlegung aus den vergangenen Tagen: Hardcore-Weltanschauungen, tiefe Ideologien, haben eines gemeinsam: Sie können nicht historisch denken und fühlen. Sie stellen Vergangenheit und Gegenwart auf eine Stufe. Alles wird zusammengezogen in der Gegenwart, und so wird, aus dem Blick der Hardcore-Weltanschauung Recht gesprochen nach den Maßstäben der eigenen Ideologie.

Will sagen: Selbst wenn man das Gedicht von Eugen Gomringer frauenfeindlich wäre -- darauf muss man erst mal kommen und diese Ansicht dann aushalten --, selbst wenn es frauenfeindlich wäre, dann müsste es da bleiben, als Zeichen einer von heute aus besehen: bösen, frauenfeindlichen Vergangenheit. Auf dass man es anschauen und als historisch bedingt erklären könnte. Wenn das Gedicht "weg muss", was fällt einem dann noch ein. Ja, genau! All jene Islamisten fallen einem ein, die Kulturdenkmäler der Vergangenheit wegsprengen, weil sie nicht streng islamisch, sondern  irgendwie heidnisch sind.



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Ach ja, und auch das noch: Seid doch nicht immer so verdammt empfindlich, liebe Hardcore-Feministinnen! Wenn ihr euch -- jetzt mal im Bild -- in die Niederungen des Ideologie-Boxens begebt, dann wird da eingesteckt und ausgeteilt. Ihr steht da, haut dem Martenstein ein ums andere Mal auf die Nase, dass sie heftig blutet, und wenn der oder jemand anders mal zurückschlägt, dann steht ihr vor dem Türchen zum radikalfeministischen Gärtchen und heult laut auf: "Er hat mich geschlagen!" Am besten noch hinterher ein: "Frauen schlägt man nicht!" Das ist einfach lächerlich!

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* Hardcore-Feministinnen: Der hier kreierte Begriff will sagen, dass es Abstufungen unter den Feministinnen gibt. Die noch herauszuarbeiten wären. Und auf einem Nebenschauplatz wäre dann auch noch zu erörtern, ob es denn Feministen -- Männer also -- geben kann. Wobei klar ist, dass manche Männer behaupten, Feministen zu sein. Von dem jungen Trudeau in Kanada, Sohn seines Vaters, liest man das immer mal wieder. Was ja noch nicht heißt, dass der Begriff sinnvoll ist.

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Eingefügt / nachgetragen (SPIEGEL 02.03.2019, S. 71)


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Nike Jane – 01.11.2017 – Feminismus, Kolumne

Immer Donnerstags muss ich aufpassen, dass ich mir kein Pipitropfen entwischt. vor lauter Kringeln und Lachen und Schmunzeln über die neueste ZEITmagazin-Kolumne von Harald Martenstein. Es ist wahr: Selten muss ich mich so sehr beömmeln, über die Komik und Tragik der Dinge, die der durchaus streitbare Autor und Journalist regelmäßig offenlegt. Auf seine ganz eigene, scharfzüngige Art und Weise. Nicht immer geht er dabei politisch korrekt vor, er liebt das Stilmittel der sprachlich einwandfreien Provokation durch einen stets belustigt anmutenden Unterton, der es Kritiker*innen zuweilen schwer macht, sich für voll genommen zu fühlen. Deshalb habe ich neulich auch viel, viel Ärger bekommen. Verdient? Bestimmt. Irgendwie aber auch nicht.

Martenstein sei im Grunde nämlich so etwas wie ein Mario Barth für Zeitungslesende. Keiner, der dem Feminismus frönt, einer, der hin und wieder sogar regelrecht misogyn daher käme. All das möchte ich einmal so dahin gestellt lassen, weil ich mir gut vorstellen kann, dass die Harald’sche Art des Anstoßens großer Diskurse und des professionellen Aneckens es eindeutig vermag, für Wutausbrüche zu sorgen. Auch ich möchte diesem frechen Teufel gelegentlich den Hals umdrehen.

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Dann kommen Kommentare, unter anderem der:

MAGDALENA | 01.11.2017 | Liebe Nike, | dass du bei Martenstein lachst, macht dich natürlich nicht zur schlechten Feministin, wie du in deinen Stories (vermutlich aufgrund der Nachrichten, die ich erreicht haben) ironisch anmerktest. Ich weiß, was du meinst, und trotzdem stieß mir diese Aussage sauer auf, weil du dadurch suggerierst, dass es DEN Feminismus gibt, der eben Menschen, die über Martenstein lachen, als Feminist:in disqualifiziert. Für mich bedient so eine Aussage genau den Tenor, der mich schrecklich nervt und den ich in der feministischen Diskussion so destruktiv finde: DER Feminismus ist es, der Hausfrauen und Vollzeitmüttern vorwerfe, Lebensmodelle von vorgestern zu bedienen, DER Feminismus nervt, weil er jedes Wort auf die Goldwaage legt. Weil man keine Komplimente mehr machen darf und überhaupt: Anstrengend! Frustiert! Hässlich! Das ist so undifferenziert und zwingt mich als Feministin ständig dazu, mich für Meinungen und Ansichten rechtfertigen zu müssen, die ich so nicht vertrete, für die ich aber Ansprechpartnerin zu sein scheine, weil ich mich selbst als Feministin bezeichne.

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Mittwoch, 20. Februar 2019

"Der Mörtel, jedesmal..."

Zu dieser Meldung ... 

"Wiener Opernball 2019. Elle Macpherson ist Mörtels neue Mausi Wenn Richard "Mörtel" Lugner zum Wiener Opernball geht, wird viel über die Frau an seiner Seite berichtet. Eine Auswahl seiner Begleiterinnen. || (Richard Lugner präsentiert ein Foto von Supermodel Elle[n] Macpherson) Richard Lugner präsentiert ein Foto von Supermodel Elle Macpherson. Die Australierin soll den 86-Jährigen zum Opernball 2019 begleiten. ©Herbert Neubauer DPA" (stern.de)

... sagt der hier schon so einige Male zitierte Onkel Paul: "Und nicht vergessen -- nach dem Ball schläft der Mörtel jedesmal mit der Dame, die er eingeladen hat! The same procedure als every year... Das volle Programm! In dem Alter -- Respekt, oder?"

Freitag, 8. Februar 2019

Feldherrinnen

Wie ist das denn nun mit dem Gender Mainstreaming?

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CONFLICT OF NATIONS | Furchtlose Feldherren gesucht! | In „Conflict of Nations: WW3” tobt ein erbitterter Krieg in Europa – und Sie sind mittendrin.

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Dass es einfach keine Feldherrinnen -- gegeben hat? Geschenkt. Es geht um das sprachlich Grundsätzliche. Feldfrauen geht nicht, weil da das Herrschende verlorengeht. Feldherrscherinnen? Eher nicht. Und müssen die Amazonen jetzt her, damit die Gleichberechtigung in den Conflicts of Nations Einzug hält?

Montag, 17. Dezember 2018

"Gender-Debatte im Tennis"

Notzbuch

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John McEnroe: Nicht im Stile eines Gentlemans | John McEnroe hat recht mit der Aussage, dass Serena Williams keine Chance auf der Männer-Tour hätte. Doch was soll der Vergleich? Ein Kommentar. MARTIN EINSIEDLER | John McEnroe hat viel Prügel einstecken müssen für die Aussagen, dass Serena Williams nicht mithalten kann mit den Männern. | Vermutlich gibt es immer noch sehr viele Menschen, denen der Name Karsten Braasch ein Begriff ist. Das liegt weniger an den Erfolgen, die der Tennisspieler in den späten Neunziger Jahren und Anfang der 2000er auf der Tour hatte. Braasch stach heraus durch seine Brille, seinen so genannten Korkenzieher-Aufschlag und auch dadurch, dass er leidenschaftlich gerne rauchte - wenn es sein musste, dann auch in der Spielpause. Über die deutschen Grenzen hinaus berühmt wurde der Mann aus Nordrhein-Westfalen aber nicht durch seine Extrovertiertheit, sondern durch zwei Matches, die er im Rahmen der Australian Open 1998 bestritt. (tagesspiegel.de)

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Der Gentleman-Hinweis des Autors später, das sei doch alles einfach eine Sache der Evolution, die Jäger eben, usw. Ja, nun, das ist aber nicht das Thema. Auch nicht beim Fußball, wo klar ist, dass kein männlicher Trainingsgegner der erwachsenen Nationalmannschaft-Frauen älter als 15 Jahr ist.

Und wir könnten ja auch bei Schach, das die Jäger noch nicht gespielt haben, weitermachen.

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Der Weltverband ist nicht nur der Motor der Geschlechtertrennung im Schach sondern auch ihr Profiteur. Separate Titel, separate Meisterschaften, jedes zusätzlich ausgewertete Turnier – all das generiert Geldströme. Beauftragte für Frauenschach sorgen für noch mehr Wettbewerbe. Viele Verbände brauchen diese und die dabei leichter erreichbaren Erfolge, um national und regional Sportförderungen zu erhalten. | Dabei ist die sportliche Bilanz der vor allem auf separaten Wettbewerben basierenden Frauenförderung im Schach alles andere als überzeugend. Einige Berufsspielerinnen gestehen auf Nachfrage ein, dass sie dank der Frauenturniere sportlich nicht das Maximum aus sich herausholen. Sie beziehen einen deutlich höheren Anteil ihres Einkommens aus Verbandsmitteln als ihre männlichen Kollegen und profitieren von der Sichtbarkeit eigener Wettbewerbe und von leicht(er) erreichbaren Titeln. Von vielen Spielerinnen ist bekannt, dass sie allein kaum an ihrem Spiel arbeiten. Sie trainieren fast nur unter Anleitung im Regelfall männlicher Profis, die von ihren Verbänden honoriert werden. (faz.net)

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Die Kommentar da sind lesenswert!

Ach, Freunde, wollt ihr ernsthaft behaupten, weil es keine gemeinsamen Wettbewerbe gebe, seien die Frauen im Schach schlechter?! Umgekehrt: Gäbe es diese Wettbewerbe, wären Frauen und Männer gleich gut? Wollt ihr das wirklich behaupten? Über Charme und den fiesen McEnroe können wir doch gerne reden! Aber Charme hat eben nicht allzu viel mit Wahrheit zu tun.

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Es macht mich aber verrückt, wenn man nicht die Wahrheit sagen darf. Der Tennisspieler John McEnroe – Sie müssen den Film Borg / McEnroe sehen, der ist super! – hat 2017 in einem Interview seine Kollegin Serena Williams gepriesen, die sei die beste Spielerin aller Zeiten. Tatort war das US-Fernsehen. Ich konnte sehen, wie die Interviewerin erstarrte. "Wieso denn nur Spielerin? Wieso nicht Spieler, insgesamt?" (zeit.de)

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Donnerstag, 8. November 2018

Die "Ex-First-Lady" und die Liebe

BILD weiß es, und ich bin dankbar:

"EX-FIRST-LADY BETTINA WULFF. Sie liebt den Musiklehrer ihrer Söhne. Erst kürzlich gaben Altbundespräsident Christian Wulff und Frau Bettina das Scheitern ihrer Ehe bekannt. Sie hat schon einen Neuen." (bild.de Ankündigungsseite)

Kann es sein, dass die "Ex-First-Lady" sich einfach schnell ver- und dann wieder entliebt? Eine Frage des Naturells, gewiss. Aber Männer haben es generell nicht einfach mit solchen Frauen. (Umgekehrt gilt natürlich das gleiche.)

Montag, 29. Oktober 2018

"75 Prozent seiner Führungskräfte männlich"

Immer das gleiche komische Spiel.

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"Seit etwa zwei Jahren steht der [Google-] Konzern wie das gesamte Valley in der Kritik, von weißen Männern beherrscht zu sein. Google selbst gab erst kürzlich bekannt, dass 75 Prozent seiner Führungskräfte männlich seien."

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Jetzt muss die Frage beantwortet werden, wie die "75 Prozent" zustande kommen. Oder wir sagen erst mal: Hey, immer 25 Prozent Frauen! 

Eine Antwortmöglichkeit auf die 75-Prozent-Frage: Die, die

  • wissen, wie es -- sozial und programmiertechnisch -- geht
  • hart genug sind
  • klug genug sind
  • ...


das, sind halt nun mal Männer!

Ist die Liste per se falsch:

Parallele: Wir führen ein, dass alle Boxkämpfe von Menschen über 90,72 Kilogramm von Frauen und Männern bestritten werden dürfen, ohne Ansehen des Geschlechts, ganz ernsthaft. Wie viel Prozent der Sieger werden Frauen sein?

Ist der Vergleich nicht zutreffen? Warum nicht?

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OK, jetzt mal anders herum: Was hindert in den USA und in Deutschland eigentlich Frauen daran, eine männerfreie erfolgreiche Software-Firma zu gründen, nur um mal zu zeigen, dass Frauen es auch drauf haben?

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Der Zölibat -- Eine absolute Lesempfehlung!

Das solltest du -- Älter als 40? Das sollten Sie unbedingt lesen! Süddeutsche Zeitung vom 24. Oktober 2018, ein Interview.

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Zölibat

"Für mich war das kein Bruch mit der Kirche"

...

Wie sah das Doppelleben aus, das Sie dann führten?
Ich habe angefangen, heimlich nebenher Betriebswirtschaft zu studieren, um mir ein neues Leben aufbauen zu können. Es durfte ja niemand mitkriegen, was lief, sonst wäre sofort alles aus gewesen. Wir haben nur drei bis vier Leute eingeweiht. Meine Eltern wussten nichts davon, meine Geschwister auch nicht. Unsere Treffen waren immer voller Angst. An meinem freien Tag waren wir mal in Paderborn, wir hatten gerade unsere Hände losgelassen - da kommt der Generalvikar von Münster um die Ecke. Das sind Schrecksekunden, die braucht man nicht so oft.

Dann kam der Tag, an dem Sie dem Bischof die Wahrheit sagten.
Ich habe mich vorher beraten lassen, in Köln, wo ich untertauchen konnte. Das System zwingt zur Heimlichkeit. Ich habe die Bischofssekretärin angerufen: Ich wünschte dringend ein Gespräch - und hatte am nächsten Tag um zehn Uhr einen Termin bei Bischof Lettmann. Ich hatte mir vorgenommen: Noch bevor du sitzt, muss die Wahrheit draußen sein, und sagte sofort: Herr Bischof, ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich aufhöre. Er fragte nur: Mann oder Frau? Ich sagte ihm, dass ich meine Freundin heiraten wolle. Er drängte mich dann, ich sollte mich laisieren lassen. Dazu hätte ich erklären müssen, bei der Weihe nicht im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte gewesen zu sein oder gelogen zu haben. Das wollte ich nicht. Ich bin damals bewusst Priester geworden. Als ich ging, musste er sich die Tränen wegdrücken.

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Dazu dann hier noch. Ähnlicher Fall, aus der Sicht einer Frau.

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28. Oktober 2016 | Katholische Kirche | Zölibat und Leidenschaft | Er ist katholischer Pfarrer - und liebt heimlich eine Frau. Sie leiden unter der ständigen Angst, entdeckt zu werden. Eine anonyme Abrechnung. || Seit sechs Jahren bin ich die heimliche Frau eines katholischen Priesters. Würde der Zölibat nicht existieren, wäre ich vermutlich seit 15 Jahren, bald nach unserer ersten Begegnung, die offizielle Frau und wir hätten Kinder. Aus sicherlich nachvollziehbaren Gründen möchte ich anonym bleiben, wenn ich mit meinen Erfahrungen an die Öffentlichkeit gehe. | Der Zölibat beeinflusst unseren Lebensverlauf auf extreme Art und Weise. | Kennengelernt haben wir uns bei einem gemeinsamen Projekt ... 

Dienstag, 16. Oktober 2018

Arda Turan und die Frauen

"Arda Turan ist ein türkischer Fußball-Held, der seine Emotionen nicht immer im Griff hat. Diesmal soll es zum Streit mit einem bekannten Sänger gekommen sein. Die Zutaten: Eine Frau, eine Prügelei und eine Waffe." (welt.de)

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Lesermeinung:

Ach, Freunde, seid doch mal ehrlich: Von solchen Taten und den Berichten darüber lebt doch unsere Mediengesellschaft! Alles Kritische wirkt da nur oberschlau und aufgesetzt.

Und was @Iteo das angeht: "Man kann Frauen höflich sagen, daß man sie attraktiv findet." Da wollen in #metoo-Zeiten die Worte aber sehr sorgfältig gewählt sein! Das erste Opfer war ja jener ältere Herr, der lang vor Harvey mit der Kompliment-Bemerkung: „Sie können ein Dirndl auch ausfüllen!“ schwer angeeckt ist. Und das, obwohl die Dame, wie wir wissen, Laura _Himmelreich_ hieß. Da versteht das Himmelreich, heutzutage und sozusagen, keinen Spaß mehr! (Ich selbst halte es ja mehr mit Mme Deneuve.)

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Mittwoch, 10. Oktober 2018

Mein Mode-Blog: Hockerty-Anzüge

Eine Website hockerty.de verspricht "Anzüge nach Maß" ab 189 Euro. Klar ist von Beginn an, wie das gemacht wird: Die Maße werden direkt nach Indien oder Bangladesch geschickt, die Stoffe dort verarbeitet und die fertigen Anzüge per Container nach Europa gebracht. Wie auch immer ...

Das Bild dann bringt mich zum Staunen! Der abgebildete Anzug sitzt einfach nicht!

Das Sakko sitzt schief und wirft merkwürdige Falten in der Knopfgegend. Genauso die Hose. Musste man die so eng schneidern, damit die Männlichkeit des Anzugträgers so sehr herausgestellt wird? 

Aber das mit dem "modischen" seltsam-engen Schnitten, das hatten wir hier ja schon mal.

Sonntag, 26. August 2018

MeToo: "Wenn mir ein Mann schöne Augen macht --"

"-- hab ich einen guten Tag, schlaf ich mit ihm. Hab ich einen schlechten, zeig ich ihn an."

Lisa Eckhart, Youtube 4:17