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Dienstag, 22. März 2022

Transgender: Probleme im Sport

Eine Wikipedia-Diskussion:

Ok, gelesen habe ich das bei BILD. Aber immerhin weist das auf eine Leerstelle in dem Artikel hin: "Sport" im Allgemeinen und "Lia Thomas" im Besonderen kommen im Artikel nicht vor. Dabei sind das Problemw, die natürlich nicht ausgeblendet werden dürfen.

Florida-Gouverneur erkennt Transfrau den Titel ab. ... NIKLAS HEISING. 22.03.2022 -- Nächstes Kapitel im Fall Lia Thomas (22)! Die Schwimmerin, die mit männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren wurde, holte in Florida als erste Transfrau einen College-Titel. ... Ihre Siege sind die aktuell umstrittensten im US-Sport. Das hat nichts mit Doping zu tun. Nachdem ihr Sieg über die 500 Yards Freistil (457,2 Meter) bekannt wurde, entbrannte eine Debatte darüber, wie fair ihr Titel sei. Selbst an Thomas' eigener Universität in Pennsylvania kritisierten Schwimmerinnen ihren Erfolg. Sie schrieben: „Lia hat jedes Recht, ihr Leben authentisch zu leben. Biologisch hat Lia einen unfairen Vorteil gegenüber der Konkurrenz in der Frauenkategorie, wie ihre Platzierungen belegen, die von Platz 462 bei den Männern auf Platz 1 als Frau gestiegen sind.“

Wer es nach WP-Gepflogenheiten besser beleumundet finden will, kann sich diesen Artikel in der NYT anschauen.

Her critics argued that was precisely the problem. | Through Nancy Hogshead-Makar, a lawyer who won three Olympic gold medals in swimming in the 1980s, more than a dozen members of Penn’s team sent an anonymous letter to the university and the Ivy League last month to complain that Thomas had “an unfair advantage over competition in the women’s category.” They cited her rapid ascension in the rankings, from high-quality conference swimmer to national title contender, and asserted that her victories and potential to break women’s records were “feats she could never have done as a male athlete.”

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Seltsamerweise finde ich viele meiner Überlegungen und Zitate zu diesem Thema unter dem Stichwort: Penis.

Samstag, 12. Februar 2022

Transgender: "Man darf die humoristische Seite ...

"... der Sache einfach nicht übersehen. In einer Vorversion des Wikipedia-Artikels zu Bruce / Caitlyn Jenner hieß es sehr fortschrittlich, aber auch sehr lustig:

"Nachdem Jenner bei den Olympischen Spielen 1972 in München mit 7722 Punkten im Zehnkampf für Männer Platz 10 erreicht hatte, wobei sie nach dem ersten Tag noch auf Platz 23 gelegen hatte, verbesserte sie sich in den Jahren danach stetig. 1974 übertraf sie mehrfach die 8000-Punkte-Marke. ..."

Da hat also eine Frau die Männer im 10-Kampf  aufgemischt! Normalerweise geht das doch umgekehrt -- Männer werden Fußballerinnen, im Iran usw. Aber gut. Ich kann da schmunzeln. (Jetzt wird in dem Wikipedia-Artikel das Pronomen vermieden und immer nur von "Jenner" gesprochen.)

Ach so, ja, und dann vermeldet die Wikipedia aber sehr sachlich:

"Jenner ist Mitglied der Republikanischen Partei und war Anhängerin von Donald Trump."

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Gefunden in den Kommentaren des CICERO. Der Artikel:

Philosophin Kathleen Stock: „Transgender-Frauen sind keine Frauen“. In Großbritannien streiten Feministinnen und Transgender-Personen um die Bedeutung des biologischen Geschlechts. Die Philosophieprofessorin Kathleen Stock gab im Oktober ihre Stelle an der University of Sussex nach Kritik von Transgender-Aktivisten auf. Im Interview mit Cicero spricht sie über Self-ID, Identitätspolitik und Frauenrechte. Interview. 10. Februar 2022.

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Nun gut, auch noch das, aus diesem Artikel:

Es bekommt aber auch nicht jede biologische Frau Kinder. Gibt es denn tatsächliche Probleme mit Transgender-Frauen in für Frauen reservierten Bereichen, oder besteht nur die Angst davor?

Es gibt jetzt schon Fälle, wo voll ausgebildete Männer in Frauengefängnissen landen, weil sie sich als Frau identifizieren. Es gibt bereits einen Fall von sexuellem Missbrauch. Den von Karen White. Im Gericht hieß es damals – der Satz ist berühmt –: „Ihr Penis stand aus ihrer Hose heraus, als sie ihre Mitgefangene angriff …“


Montag, 2. Dezember 2019

M., Chefarzt Dr. A. und die ZEIT

Ich werde immer mehr zum Trostspender für M., die sich wieder einmal beklagt, dass die ZEIT-Mitleser, engstirnig sind. "Sie haben wirklich keinen Humor!", sagt M.

Um das hier geht es. (Ich bekomme brav eine Kopie.)

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Leerstand. Weg mit dem Geisterhaus || Darf der Staat einem Eigentümer ein Mietshaus wegnehmen, wenn er es leerstehen und vergammeln lässt? In Berlin will ein Bezirksstadtrat ein Exempel statuieren. | Von Imre Balzer, 30. November 2019

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Darin zu finden:

Eine persönliche Kontaktaufnahme zu Santosh A., bei dem es sich laut Berliner Lokalmedien um einen pensionierten Chefarzt jenseits der 70 handeln soll, war auch über seinen früheren Anwalt nicht möglich.

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Besonders zu schätzen gelernt hat der Sohn zweier Berliner Augenärzte - sein Vater kam ursprünglich aus Indien - die Zusammenarbeit mit allen Abteilungen. (moz.de)

Und dann hat M. ungefähr das geschrieben:

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Mein Beitrag zur Verfestigung der Vorurteile:
  • Migrationshintergrund: Name Santosh. Schon wieder einer mit ~, der seine Häuser leerstehen und vergammeln lässt!
  • Chefarzt: Diese Dreiviertelgötter in Weiß! Man glaubt es ja nicht! 
  • Apropos Weiß: Natürlich wieder mal ein alter weißer Mann!
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Das Ende vom Lied?

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#142  —  Entfernt. Bitte bleiben Sie beim Thema. Danke, die Redaktion/kr

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Ob das, was sie da geschrieben habe, denn nicht witzig gewesen sei, im Sinne des Känguru, weint M. Vor allem auf die Verdoppelung des Weiß habe sie sich einiges zugute gehalten. 

Ich gebe ihr natürlich recht! Was soll ich denn anderes tun?!

Samstag, 19. Oktober 2019

720 Geschlechter

Was LGBT*IAQ/LGBPT*IAQ-Bioglog*innen inzwischen doch so alles hinkriegen!

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"MYSTERIÖSER EINZELLER IN PARISER ZOO. Gehirnloses Glibber-Wesen hat 720 Geschlechter. Ein Gedächtnis ohne Gehirn, Bewegungen ohne Gliedmaße – und 720 verschiedene Geschlechter: Die neuste Attraktion im Zoologischen Garten Paris, ein knallgelber Schleim, lässt Forscher und Besucher gleichermaßen staunen."

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Dienstag, 21. Mai 2019

Pretiosen der Wikipedia-Prosa

Notizbuch

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"Joe hat wieder Spaß am Sex gefunden, dennoch ist sie mit ihrer Sexualität weiter unzufrieden. Nachdem sie die Pille vergessen hat, wird sie schwanger von Jerôme und bekommt mit ihm zusammen ein Kind, Marcel." (Wikipedia)

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Da hat jemand aber aufgepasst, ja gendergerecht zu schreiben. Auch wenn die meisten Mütter wahrscheinlich immer noch behaupten werden, dass sie die Kinder bekommen haben und nicht die Väter. Auch wenn die dabei waren und ein wenig ins Schwitzen gekommen sind.

Freitag, 8. Februar 2019

Feldherrinnen

Wie ist das denn nun mit dem Gender Mainstreaming?

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CONFLICT OF NATIONS | Furchtlose Feldherren gesucht! | In „Conflict of Nations: WW3” tobt ein erbitterter Krieg in Europa – und Sie sind mittendrin.

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Dass es einfach keine Feldherrinnen -- gegeben hat? Geschenkt. Es geht um das sprachlich Grundsätzliche. Feldfrauen geht nicht, weil da das Herrschende verlorengeht. Feldherrscherinnen? Eher nicht. Und müssen die Amazonen jetzt her, damit die Gleichberechtigung in den Conflicts of Nations Einzug hält?

Freitag, 21. Dezember 2018

"Das Geschlecht von Hornscheidt..."

Antje Hornscheidt, die sich selbst Lann nennt und zwischen allen Stühlen, nicht nur denen des Geschlechts sitzen will, sie fordert einen Kommentator bei der Wikipedia heraus.

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Das Geschlecht von Hornscheidt ist nicht unbekannt, sondern weiblich. Wenn der Wolf zu Rotkäppchen sagt, er sei ihre Großmutter, dann glaubt sie das. Seid ihr Wikipedianer auch so naiv, dass euch jeder glauben machen kann, dass das, was er sagt, dem Dogma der Unfehlbarkeit unterliegt. -- Ochrid, 13. März 2015 [Ein paar kleinere sprachliche Korrekturen stillschweigend gemacht.]

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Erst einmal bemerke ich, dass ich sprachspielerisch gerne umformen würde: "Das Geschlecht derer von Hornscheidt ..." Es reizt einfach. Und es klingt gut, oder?

Aber dann bin ich wieder bei der Sache: Wissenschaft ist = muss sein: deskriptiv. In der Zeitung und in der politischen Bütt darf Frau Hornscheidt für ihre Sache kämpfen. Die Wissenschaft aber beobachtet und dokumentiert diesen Kampf, sie lässt sich nicht, für welche Seite auch immer, vereinnahmen.

Montag, 17. Dezember 2018

"Gender-Debatte im Tennis"

Notzbuch

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John McEnroe: Nicht im Stile eines Gentlemans | John McEnroe hat recht mit der Aussage, dass Serena Williams keine Chance auf der Männer-Tour hätte. Doch was soll der Vergleich? Ein Kommentar. MARTIN EINSIEDLER | John McEnroe hat viel Prügel einstecken müssen für die Aussagen, dass Serena Williams nicht mithalten kann mit den Männern. | Vermutlich gibt es immer noch sehr viele Menschen, denen der Name Karsten Braasch ein Begriff ist. Das liegt weniger an den Erfolgen, die der Tennisspieler in den späten Neunziger Jahren und Anfang der 2000er auf der Tour hatte. Braasch stach heraus durch seine Brille, seinen so genannten Korkenzieher-Aufschlag und auch dadurch, dass er leidenschaftlich gerne rauchte - wenn es sein musste, dann auch in der Spielpause. Über die deutschen Grenzen hinaus berühmt wurde der Mann aus Nordrhein-Westfalen aber nicht durch seine Extrovertiertheit, sondern durch zwei Matches, die er im Rahmen der Australian Open 1998 bestritt. (tagesspiegel.de)

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Der Gentleman-Hinweis des Autors später, das sei doch alles einfach eine Sache der Evolution, die Jäger eben, usw. Ja, nun, das ist aber nicht das Thema. Auch nicht beim Fußball, wo klar ist, dass kein männlicher Trainingsgegner der erwachsenen Nationalmannschaft-Frauen älter als 15 Jahr ist.

Und wir könnten ja auch bei Schach, das die Jäger noch nicht gespielt haben, weitermachen.

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Der Weltverband ist nicht nur der Motor der Geschlechtertrennung im Schach sondern auch ihr Profiteur. Separate Titel, separate Meisterschaften, jedes zusätzlich ausgewertete Turnier – all das generiert Geldströme. Beauftragte für Frauenschach sorgen für noch mehr Wettbewerbe. Viele Verbände brauchen diese und die dabei leichter erreichbaren Erfolge, um national und regional Sportförderungen zu erhalten. | Dabei ist die sportliche Bilanz der vor allem auf separaten Wettbewerben basierenden Frauenförderung im Schach alles andere als überzeugend. Einige Berufsspielerinnen gestehen auf Nachfrage ein, dass sie dank der Frauenturniere sportlich nicht das Maximum aus sich herausholen. Sie beziehen einen deutlich höheren Anteil ihres Einkommens aus Verbandsmitteln als ihre männlichen Kollegen und profitieren von der Sichtbarkeit eigener Wettbewerbe und von leicht(er) erreichbaren Titeln. Von vielen Spielerinnen ist bekannt, dass sie allein kaum an ihrem Spiel arbeiten. Sie trainieren fast nur unter Anleitung im Regelfall männlicher Profis, die von ihren Verbänden honoriert werden. (faz.net)

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Die Kommentar da sind lesenswert!

Ach, Freunde, wollt ihr ernsthaft behaupten, weil es keine gemeinsamen Wettbewerbe gebe, seien die Frauen im Schach schlechter?! Umgekehrt: Gäbe es diese Wettbewerbe, wären Frauen und Männer gleich gut? Wollt ihr das wirklich behaupten? Über Charme und den fiesen McEnroe können wir doch gerne reden! Aber Charme hat eben nicht allzu viel mit Wahrheit zu tun.

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Es macht mich aber verrückt, wenn man nicht die Wahrheit sagen darf. Der Tennisspieler John McEnroe – Sie müssen den Film Borg / McEnroe sehen, der ist super! – hat 2017 in einem Interview seine Kollegin Serena Williams gepriesen, die sei die beste Spielerin aller Zeiten. Tatort war das US-Fernsehen. Ich konnte sehen, wie die Interviewerin erstarrte. "Wieso denn nur Spielerin? Wieso nicht Spieler, insgesamt?" (zeit.de)

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Montag, 27. August 2018

Die CDU -- schwul, schwuler ... ?

Wenn das man nicht zu Missverständnissen führt...!

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(welt.de)

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Sonntag, 26. August 2018

MeToo: "Wenn mir ein Mann schöne Augen macht --"

"-- hab ich einen guten Tag, schlaf ich mit ihm. Hab ich einen schlechten, zeig ich ihn an."

Lisa Eckhart, Youtube 4:17

Montag, 2. Juli 2018

Genderism

Bei den Kommentaren in der ZEIT fällt es mir auf: Manche Formen entziehen sich dem gendergerechten Schreiben, einfach weil Rechtsanwält*innen halt nur noch urkomisch klingt und aussieht. Und wenn wir dann demnächst zwei Bundeskanzler*innen gehabt haben werden (endlich mal wieder ein Futur II!), dann ist das nicht mehr mein Sternchen-Land.

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War das mit den Anzeigen hier schon immer so, und es fällt mir jetzt erst auf? Weil passend.

"Rechtsanwälte für Gesellschaftsrecht" werden gesucht.

Welche Rechtsform hatten nochmal CDU & CSU?

...

Ach ja, "Rechtsanwälte (m/w)"! Soviel Genderism muss sein, mit Blick auf die "Bundeskanzler (m/w)".

Freitag, 29. Juni 2018

""Diese Art Männern ..."

Zu einem ZEIT-Kommentar ein Kommentar (von heute):

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Mal in Gänze:

"Diese Art Männer braucht die Welt von morgen nicht mehr - schwanzgesteuert, sexistisch, von ihrer vermeintlichen Überlegenheit gegenüber allen, die nicht in die Kategorie angry white men passen, überzeugt, intolerant, voller Hass."

Ich versuche einzuordnen:

Dieser Kommentar kommt von einer Frau, nehme ich mal an. Von einer Frau, die dann per se nicht "schwanzgesteuert" ist. (Wortspiele in Richtun der Frage, was denn stattdessen die Steuerung übernommen haben könnte, verkneife ich mir.) Aber diese Frau scheint sich zumindest die aggressiven Sprachgewohnheiten von Alphamännchen gut abgeschaut zu haben.

sexistisch > Jetzt wird es spannend! Ist die aggressive Verdammung von männlichem Sexismus denn nicht auch -- eben weiblicher -- Sexismus? (Hier kann ich es mir nicht verkneifen zu fragen, ob der Eunuch das Idealbild der Kommentatorin darstellt.)

angry > Die Verfasserin (ich nehme also an, dass eine Frau das geschrieben hat) scheint mir auch ziemlich 'angry' zu sein und es leicht mit Matussek aufnehmen zu können.

white > Ist die Verfasserin eine 'Farbige'? Oder sind wir, siehe in Analogie 'sexistisch' -- einfach bei einem lockeren Rassismus ex negativo? (Ach Gott, das mit den angry old (fehlt noch!) white men ist inzwischen so abgedroschen! Es soll afrikanische Länder geben, in denen Weiße rassistisch verfolgt werden.)

intolerant > Ist der Kommentar ein Beispiel für Toleranz?

voller Hass > Ist der Kommentar ein Beispiel für entspanntes, freundliches Umgehen mit anderen?

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Mittwoch, 27. Juni 2018

"Umlaute sind nicht unmaskulin"

Wie sich doch die Themen reihen und allmählich in wichtig und unwichtig sortieren. Hier eins von den eher unwichtigen:

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sanddrn 9. Juni 2018 um 13:31

Lieber Philipp,

gute Frage. Schon bei „Ärzt*innen“ kann man sich fragen, wo das für den maskulinen Plural nötige -e herkommt:

Also, drüber nachdenken ist gut, aber das “e” muss schlicht nirgendwo herkommen. So funktioniert Morphologie nicht.

Zu der Bauer-Frage: ich würde “Bäuer*innen” sagen, aber es ist nicht unmöglich, dass sich “Bauer*innen” durchsetzt – schönes Beispiel.

Umlaute sind jedenfalls nicht böse oder unmaskulin (sprachlog.de)

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Mein Befund: Es gibt allüberall Spezialisten. Die einen bei den Modelleisenbahnen, die anderen bei den Fragen der "verschiedene[n] Formen der geschlechtergerechten Rechtschreibung". (Zwischenfrage: Geht es hier um Fragen der Rechtschreibung?!) These: Die Gendergruppen stehen zu dem Journalisten und Schriftstellern mit täglichem "Schreibzwang" wie die Modelleisenbahner zu den realen Eisenbahnern.

Mittwoch, 9. Mai 2018

Die ZEIT-Kontrolleur-Retourkutsche

Meine Anmerkung bei der ZEIT, die unmittelbar vorher steht, wurde gelöscht. Ich habe eine Retourkutsche formuliert:

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"Entfernt. Bemühen Sie sich bitte um ein wenig Substanz. Wir wünschen uns Argumente und eine sachliche Auseinandersetzung mit einem Thema. Danke, die Redaktion/fk"

Das alte leidige Thema. Ich bin überzeugt, dass ich nicht -- nie ohne Substanz schreibe. Vielleicht für einen ZEIT-Kontrolleur irritierend belustigt, manchmal auch mit gewagten Assoziationen, aber immer mit Substanz! 

Das wäre mir jetzt aber nicht so wichtig, wenn nicht die Antworten auf mein angeblich Substanzloses gleich mit in den Orkus gewandert wären. Wenn jemand per Zufall eine Kopie seiner Anmerkung hat -- jede Meinung zählt! Bitte direkt an mich!

Dann noch hinzugefügt:

Und wenn es erlaubt ist, meine Ansicht außerhalb dieses Kommentarbereichs den Mit-Kommentatoren zur Prüfung vorzulegen? Dann wäre ich dankbar, wenn dieser Link stehen bleiben würde.


http://haizara-x.blogspot.de/2018/05/rezension-von-eva-biringer.html

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Jetzt bin ich mal gespannt!

Dienstag, 8. Mai 2018

Rezension von Eva Biringer

Kommentar zu einem ZEIT-Artikel.

[ Dieser Kommentar "Schon mal sehr gut...", s. direkt hier unten, wurde von der ZEIT-Kontrolle wegen Substanzlosigkeit gelöscht. Siehe den nachfolgenden Kommentar zu dieser Löschung. ]

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Wer eigenwillig ist, wird bestraft. Marilyn Monroe war nur ein Fall: Connie Palmen zeigt in ihrem Buch "Die Sünde der Frau", wie Frauen zerstört werden, die sich gesellschaftlichen Konventionen verweigern. Eine Rezension von Eva Biringer

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Schon mal sehr gut, diese beiden Kommentare vorher. Jetzt fehlt nur noch, dass die Autorin des Artikel etwas dazu sagt.

Darf man polemisch werden?

Was haben eine bestimmte Art von Feministinnen und die meisten Gruppen von Palästinensern gemeinsam?

Sie glauben, dass eine Mischung von Dauerjammern unter gleichzeitiger Verherrlichung von Kampf und Aggression für sie zum Erfolgt führt.

Was denken die anderen?

Sie denken still: Was für ein Irrtum!

Sonntag, 4. März 2018

Die spinnen, die Deutschen!

Ich lese heute. Und gestern auch schon:

"'Heimatland' statt 'Vaterland' | Bekommt die Nationalhymne einen geschlechterneutralen Text? 04.03.2018 || Bekommt die Nationalhymne einen geschlechterneutralen Text?. Deutsche Hockeyspielerinnen: Vor einem Spiel der Hockey-EM singen sie die Nationalhymne. Werden Frauen zukünftig auch von der Hymne repräsentiert? || Kristin Rose-Möhring, Beamtin im Bundesfamilienministerium, will darüber diskutieren, ob die deutsche Nationalhymne zukünftig in geschlechtsneutraler Sprache gesungen werden soll."

Irgendwie fühle ich mich, wenn ich so etwas lese, wie man sich fühlt, wenn man zu viel gegessen hat und jemand haut einem leutselig auf den Bauch. 

Was sagt eigentlich August Heinrich Hoffmann von Fallersleben dazu, wenn sein -- natürlich in historischen Zeiten, also 1841 -- geschriebener Text so selbstherrlich einfach umgemodelt wird? Warum dann nicht gleich eine ganz neue, wohl-gegenderte Nationalhymne, statt historische Texte zurechtzubiegen? So "Unsere Neue Hymne", vielleicht jedes Jahr mal, bei RTL via Zuschauerabstimmung?

Und wäre es vielleicht nicht doch besser, der Frau Rose-Möhring und ihren Adepten ein paar Geschichtsstunden zu geben? Einfach um die Einsicht zu befördern, dass es früher manchmal ganz anders war und dass man solche Verfahren des Umschreibens mal als Geschichtsklitterung verstanden hat? Warum denn nicht sagen: "Früher galten die Männer in nahezu jeder Hinsicht als das 'starke Geschlecht'. Beispiele, Beispiele. Und schaut, was wir heute alles erreicht haben in Sachen Gleichberechtigung! Und was wir noch nicht erreicht haben." Statt dessen? Die kindlichen Gemüter unter den Fähnchen-nach-dem-Wind-Politikerinnen und -Politikern treten selbstbewusst auf.

Und noch eine Idee: Die alten Wandmalereien prüfen. Wenn nicht politisch korrekt: abschlagen oder übertünchen! Und: The German Taliban was here! drüber schreiben. 

Donnerstag, 25. Januar 2018

Fünfstellige Beträge

Noch ein Kommentar zum offenen Fall Dieter Wedel. Und dann Schluss für heute mit dem Bloggen!

Meine Anmerkung in der ZEIT, hier ein wenig überarbeitet:

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"... Stellungnahme: "Ich höre von Menschen, denen fünfstellige Beträge für Aussagen gegen mich angeboten wurden." Sagt Wedel.


Also, ich habe es im Alltag nicht so mit den "...stelligen Beträgen“ und musste mir das erst einmal verbildlichen: Das geht also von 10.000 bis 99.999 Euro. Da reibe ich mir die Augen! Und es entstehen drei Fragen: 1. Ist es in solchen Fällen wie dem Fall Wedel überhaupt üblich, solche Summen zu zahlen, um an Informationen heranzukommen? 2. Ist es üblich, große Summen für irgendwelche Informationen zu zahlen? 3. Wie staffeln sich da die Beträge?

Ich finde, es wäre an den Zeitungen und an den anderen „Massenmedien“, an dieser Stelle und immer wieder einmal Auskunft zu geben, wie sie in diesem konkreten Fall und mit diesem Problem ganz generell halten. Das ist wohl etwas, was der Bürger/Medienkonsument einfordern darf.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Maskulisten

Notizbuch:

"Er selbst [Werner Stahl, Pseudonym] hält seine sexuellen Anspielungen für harmlos: "Das darf man nicht so ernst nehmen. Wer will denn schon mit so einer Männerhasserin ins Bett?" Viele derjenigen, die er so beschimpft, sehen das anders. Etliche Frauen ziehen sich aus dem Internet zurück, weil sie in sozialen Netzwerken, in Kommentaren und per Mail angepöbelt und bedroht werden. Stahl fühlt sich nicht dafür verantwortlich. "Die haben doch ganz andere Probleme", sagt er. "Für die ist das doch nur ein Vorwand, um sich als Opfer aufzuspielen und ein paar Mitleidstränen abzubekommen."" (sueddeutsche.de)

Donnerstag, 24. Juli 2014

Feministische Linguistik: Wollte ich ...

... nur provozieren? Und mal schauen, was dabei herauskommt? -- Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht! Schwör! Der Zeitpunkt "vor einer Stunde" kann für solche Überlegungen schon viel zu lange zurückliegen. Ich halte also einfach einmal fest, was sich da eben zugetragen hat.

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Feministische Linguistik

[ Link wird sich nach Archivierung ändern. Suchen später hier. Ergibt zusätzlich noch den Wikipedia-Hintergrund zu Feministische Linguistik. ]

Ich habe eben mal unter Trivia zwei Anmerkungen im Artikel Feministische Linguistik eingerückt. Beide die Uni Leipzig betreffend. Wer mag kann da mal hinschauen und die Veränderungen verfolgen und hier wie dort seine Meinung kundtun. --Delabarquera (Diskussion) 12:10, 24. Jul. 2014

Hey, ich glaube das ist, was meine eigenen WP-Beiträge angeht, ein neuer Rekord! Ausgewiesene sechs Minuten bis zum kompletten Löschen! Wie finde ich das? Zum Schmunzeln.

10:12, 24. Jul. 2014‎ Chricho (Änderung 132444923 von Delabarquera rückgängig gemacht; Was hat das mit feministischer Linguistik zu tun?)

10:06, 24. Jul. 2014‎ Delabarquera Dabei ist die Frage, was das, was ich da eingerückt habe, mit feministischer Linguistik zu tun hat, etwa so, als ob man im Artikel Mars fragt, was der mit Sonnensystem zu tun hat.

Ich rette mal hierher. Das war das, was ich hinzugefügt hatte:

Trivia

  • Für ein großes Medienecho sorgten Meldungen, denen zufolge ein Senatsbeschluss der Universität Leipzig vom April 2013 vorschreibe, dass zukünftig Formen wie "Sehr geehrter Herr Professorin Meier!" zu verwenden seien. Diese Hinweise wurden später als 'Missverständnisse' bezeichnet. Der Senatsbeschluss betreffe nur die sogenannte 'Grundordnung' der Universität Leipzig, in der die allgemeine Bezeichnung Professor/in durch die rein feminine Form ersetzt werde. (Benjamin Haerdle: Sprachreform an der Uni Leipzig. "Guten Tag, Herr Professorin!" (Spiegel Online, Uni-Spiegel. Stand: 24. Juli 2014).)
  • Zu einer weiteren Diskussion mit ironischem Grundton führte die harsche Kritik des Studentinnenrats der Universität Leipzig an dem Buch des Kabarettisten Marius Jung 'Singen können sie alle!', das im Untertitel als 'Handbuch für Negerfreunde' ausgewiesen wird. Der Kolumnist Harald Martenstein hat angemerkt: "Die Vorstellung, dass vermutlich zumeist schwanenweiße Jungs und Mädels in Deutschland einen rabenschwarzen Künstler wegen Rassismus an den Pranger stellen, nur weil dieser schwarze Bengel sich die Frechheit erlaubt, so etwas ihren deutschen Quadratschädel Überforderndes wie Satire und Sarkasmus zum Einsatz zu bringen, hat etwas Gespenstisches, oder?" (Harald Martenstein: Über Rassismusvorwürfe und das Prinzip der Ironie. (Zeit Magazin 28 / 18. Juli 2014. Online. Stand: 24. Juli 2014))
Hier die Anmerkungen dazu:

Punkt 1: Hochschulpolitische Entscheidung zur Verwendung einer bestimmten Form geschlechtersensibler Sprache. Hat zwar mit einem Diskurs zu tun, in dem die feministische Linguistik bedeutsam ist, hat jedoch für diese selbst zunächst keine Bedeutung (handelt es sich etwa um ein Forschungsergebnis der feministischen Linguistik? Nein, es wurde nur eine bestimmte sprachliche Form angewandt, das generische Femininum, das es schon vorher gab).
Punkt 2: Eine person of colour spielt mit gewissen rassistischen Bildern und Begriffen. Kein, auch nur oberflächlicher Bezug zu feministischer Linguistik vorhanden. --Chricho 12:32, 24. Jul. 2014

[Ok, hier, bei Punkt 2, ist eine Entschuldigung angebracht: Ich habe einen Gedankenschritt ausgelassen: Der StudentInnen-Rat Leipzig setzt auf vollständige, formale political correctnes. Das ist der Ansatz der Feministischen Linguistik. Ich glaube, da hat Chricho recht. Das reicht, auch wenn es so ausformuliert wird, nicht aus, um das in diesen Artikel aufzunehmen.]

(BK, doch, Cricho möchte reden) Auch hier wirst Du mit ausgelutschten Drops keine finden, die mit Dir drüber reden will. Tipp: Benutzerin:Parkuhr hört immer zu, oder einfach mal wieder zum Friseur gehen. --JosFritz (Diskussion) 12:34, 24. Jul. 2014

[Hab ich nicht so recht verstanden, was JosFritz da sagen will.]

Weil ich gerade Lust und Zeit habe, Chricho, einfach eine Überlegung: Es gibt Forschung und es gibt Auswirkung von Forschung. Ob man da im konkreten Fall einen Zusammenhang sehen will oder nicht, ist in der Regel eine nicht so ganz einfache Frage. Ob man also die Atomphysik mit der Atombombe verbunden sieht, darüber kann man diskutieren. Man wird da erst mal in die Abteilung Diskussion gehen und Argumente vortragen. Wofür ich offen gestanden wenig Verständnis habe, ist präpotentes Schnell-Löschen. Aber über dieses Problem des WP-Blockwarttums, das die WP langsam von innen her ausdörrt und wahrscheinlich zu ihrem Ende beitragen wird, ist ja schon oft etwas verlautbart worden. Man kann in diesem Zusammenhang auch über die Fortsetzung des Satzes "Der Klügere gibt nach, darum ..." googeln. Ich werde jedenfalls, was die FL angeht, sofort nachgeben. --Delabarquera (Diskussion) 12:43, 24. Jul. 2014


Ja, bitte, gib nach, ich bin da zum Glück humorlos. --Chricho 12:47, 24. Jul. 2014

Es geht dann noch ein wenig weiter. Aber irgendwann muss auch mal Schluss sein. Schön finde ich, dass es jemand gibt, der seiner Selbsteinschätzung nach "zum Glück" humorlos ist.