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Dienstag, 27. September 2022

Aki Brutscher: Ich glaube ...

Wie das manchmal so ist, ich entdecke im Internet einen Text. Und weil ich in der Nähe dieses Themas bin -- ein kleines Buch soll daraus werden -- kopiere ich den Text in die Textverarbeitung und mache, wie man so nennt, einen generellen Austausch.
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 Aki Brutscher

Ich glaube an sensible und freundliche Frauen.
Ich glaube an mystische Frauen, die an sich selbst glauben.
Ich glaube an Frauen, die Mäßigung und Frieden in sich selbst suchen.
Ich glaube an Frauen, die Poeten, Träumer, Magier, Schriftsteller, Alchemisten, Künstler, Lehrer und Engel sind.
Ich glaube an Frauen, die gerne tanzen und singen und das Leben zu einem Fest machen.
Ich glaube an Frauen, die ihr verwundetes inneres Kind umarmen, ihm zuhören und es wahrhaftig    umarmen.
Ich glaube an Frauen, die heilen und anderen helfen wollen, zu heilen. 
Ich glaube an Frauen, die sich weigern, Sklaven ihrer eigenen Wunde zu sein, und dass sie trotz des Schmerzes diese Wunde reinigen und geduldig, mit Liebe und Mut heilen.
Ich glaube an Frauen, die von den Sternen kommen und sich an die Kraft ihrer Flügel, die Kraft ihrer Hände und die Kraft ihres Herzens erinnern.
Ich glaube an Frauen, die die Intuition kennen und sie als ihren Kompass benutzen.
Ich glaube an Frauen, die die Freiheit teilen, weil sie frei sind und keine andere Art zu leben kennen.
...

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Es geht noch eine ganze Weil so weiter. Wer ihn ganz lesen will, diesen Text, der wird ihn, schätze ich mal, leicht finden. Und der Austausch ist wohl leicht zu sehen. 

Zum Verfasser findet man ebenfalls leicht was im Netz.

Donnerstag, 21. Juli 2022

Grammatikfreiheit

Gibt es eigentlich junge Frauen die sich bei dem Folgenden leicht angewidert sofort abwenden?  

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... Währenddessen schrieb mir meine Lektorin jeden Tag, wann ich denn endlich wieder auf ihre E-Mails antworten würde. E-Mails? Das waren doch stressige Zwänge aus der alten turbokapitalistischen Welt. Doch meine Verdrängungsmechanismen wurden schwächer und schwächer, der Erscheinungstermin meines Buches rückte näher. Eigentlich hatte ich vor dem Lockdown eine gute Routine aus Frühstücken, Sport und Schreiben im Kaffeehaus entwickelt, aber jetzt wo das Café Weidinger hier in Wien geschlossen war, musste ich es zu Hause probieren, in meinen eigenen vier Wänden. Dort geriet ich sofort in eine unproduktive Abwärtsspirale aus Gammeln, Snacken und exzessiver Masturbation. Ich schrieb in dieser schweren Zeit ein Gedicht.


Homeoffice

Nickerchen

Wichsen

Nickerchen

Wichsen

Nickerchen

Wickerchen

Nixen


Der Weg vom Schreibtisch zum Bett war einfach zu kurz. Ich löste das Problem, in dem ich mir ein günstiges Schreibatelier mietete und versuchte in den nächsten Wochen mein Buchprojekt zu beenden. Befreundete Schriftstellerinnen besuchten mich, um ebenfalls an ihren Projekten zu arbeiten, dazwischen ging man schwimmen, es gab sogar Kulturveranstaltungen im Freien, Straßenfeste, der Sommer plätscherte dahin. Kanzler Kurz rühmte sich, wie er uns von der Pest befreit hatte.

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Das ist von Frau Stefanie Sargnagel (Realname: Stefanie Sprengnagel, geboren am 14. Januar 1986 in Wien). Nein, kein großes Getue. Wenn jemand sowas schreiben will -- bitteschön, wir haben Meinungs-, Gedanken- und Pressefreiheit. Nur darf man das halt dann auch oberdeppert finden. "Kanzler Kurz rühmte sich, wie er uns von der Pest befreit hatte." In Ordnung? Aber natürlich, wir haben ja auch Grammatikfreiheit!

Dienstag, 10. Mai 2022

Nadja Auermanns Beine

 

Beinlänge war rekordverdächtig

Ihre makellosen Beine bescherten ihr Ende der 90er Jahre sogar einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. Von allen Supermodels hatte Auermann damals dem Eintrag zufolge mit 1,14 Meter die längsten Beine.

Körpergröße: 1,80 Meter

Beine: 1,14 m - 63,33 %

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Geht die 2,08 Meter grosse [Maci] Currin durch den Türrahmen zu Hause, muss sie sich leicht ducken. Schon im Kindergarten sei sie grösser als alle anderen gewesen. Nun haben auch die Leute von Guinness nachgemessen. Currin linkes Bein ist 135,3 Zentimeter lang, das rechte etwa einen Zentimeter kürzer. Damit würden die Beine der jungen Texanerin den meisten Mitmenschen über den Bauchnabel reichen. (blick.ch)

Körpergröße: 2,08

Beine: 1,35 - 64,90 %

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Der Unterschied: Maci wird wahrscheinlich kein Supermodel.


Dienstag, 22. März 2022

Transgender: Probleme im Sport

Eine Wikipedia-Diskussion:

Ok, gelesen habe ich das bei BILD. Aber immerhin weist das auf eine Leerstelle in dem Artikel hin: "Sport" im Allgemeinen und "Lia Thomas" im Besonderen kommen im Artikel nicht vor. Dabei sind das Problemw, die natürlich nicht ausgeblendet werden dürfen.

Florida-Gouverneur erkennt Transfrau den Titel ab. ... NIKLAS HEISING. 22.03.2022 -- Nächstes Kapitel im Fall Lia Thomas (22)! Die Schwimmerin, die mit männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren wurde, holte in Florida als erste Transfrau einen College-Titel. ... Ihre Siege sind die aktuell umstrittensten im US-Sport. Das hat nichts mit Doping zu tun. Nachdem ihr Sieg über die 500 Yards Freistil (457,2 Meter) bekannt wurde, entbrannte eine Debatte darüber, wie fair ihr Titel sei. Selbst an Thomas' eigener Universität in Pennsylvania kritisierten Schwimmerinnen ihren Erfolg. Sie schrieben: „Lia hat jedes Recht, ihr Leben authentisch zu leben. Biologisch hat Lia einen unfairen Vorteil gegenüber der Konkurrenz in der Frauenkategorie, wie ihre Platzierungen belegen, die von Platz 462 bei den Männern auf Platz 1 als Frau gestiegen sind.“

Wer es nach WP-Gepflogenheiten besser beleumundet finden will, kann sich diesen Artikel in der NYT anschauen.

Her critics argued that was precisely the problem. | Through Nancy Hogshead-Makar, a lawyer who won three Olympic gold medals in swimming in the 1980s, more than a dozen members of Penn’s team sent an anonymous letter to the university and the Ivy League last month to complain that Thomas had “an unfair advantage over competition in the women’s category.” They cited her rapid ascension in the rankings, from high-quality conference swimmer to national title contender, and asserted that her victories and potential to break women’s records were “feats she could never have done as a male athlete.”

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Seltsamerweise finde ich viele meiner Überlegungen und Zitate zu diesem Thema unter dem Stichwort: Penis.

Montag, 7. September 2020

Die Spannweite ...

... menschlicher Empfindungen und Handlungen ...

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Rosalie Bolin says Oscar Ray Bolin is the love of her life, despite the fact that he is a convicted killer on death row.

"It's a love that I never experienced before," Rosalie recently told ABC News' "20/20."

Oscar Ray Bolin was convicted of the 1986 murders of three women, 25-year-old Natalie Blanche Holley, 26-year-old Teri Lynn Matthews and 17-year-old Stephanie Collins. Though Oscar is awaiting execution at Florida State Prison's death row for two of the three murder convictions, Rosalie said she strongly believes Bolin is innocent.

"I never, never, ever thought for a second that he was guilty of those three murders," she said.

...

1995: Rosalie and Oscar First Meet

In 1995, Rosalie was married to a prominent Tampa attorney and they had four daughters. But despite her family's wealth and success, something was missing, Rosalie said.

"I wanted to break out. I wanted to be loved like I've never been loved before, passion, someone to put me on an emotional pedestal, not with material things," Rosalie told "20/20" in an interview that first aired in November 1996.

Rosalie and Oscar met when she was working in the public defender's office in Hillsborough County and was assigned to his case. Looking through the evidence, she said she became convinced he was innocent, and after working together closely for two years, they fell in love.


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Donnerstag, 20. August 2020

Was Frauen bei Google nachschauen

Wieder so ein Anmach-Thema! Und dann auch noch falsch! Das ist nicht meine Freundin, da auf dem Bild. Das ist meine Frau. Und ich weiß, was die googelt. Sie gibt mir jede Woche eine Liste ihrer Fragen.



Mittwoch, 10. Juni 2020

"Im Schatten junger Mädchenblüte"

Ja, das hat alles seine Richtigkeit. Dass die MeToo-Bewegung entstanden und die Epstein-Affäre hochgekocht ist. 

Was mache ich aber damit, wenn ich unmittelbar sehe: Die Mädchen, die da auf Bildern zu sehen sind ... Die Dinge sind "Im Schatten junger Mädchenblüte" geschehen.


Sieht dieses Mädchen unglücklich aus? Wurde das, was geschehen ist, mit der sich verändernden Zeit erst Unglück?

Habe ich -- werbe ich für Verständnis für Epstein und Andrew? Nein. Ich sage nur: Es war eine Zeit, in der das alte "All is fair in love and war" noch gegolten hat. Vor allem bei den Reichen und Mächtigen.

Donnerstag, 26. März 2020

Alte weiße Männer (und Frauen)

Eine Bebilderung. Weil ich für Gleichberechtigung bin!


(Vergrößern = Auf das Bild klicken)

Brigitte Bardot
Gunter Sachs 
Vergänglichkeit
Vanitas

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Bild unten

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Artikel zum Thema:

POLITISCHES FEUILLETON / ARCHIV | Beitrag vom 19.03.2019 Altersdiskriminierung. Jetzt alle gegen die alte weiße Frau! Eine Glosse von Eva Sichelschmidt

Samstag, 18. Januar 2020

Es steht in den Sternchen.

Soeben erreicht mich die Mitteilung eines aufmerksamen Lesers Schweizer Zeitungen, der schon mal kommentiert: "Wie verwirrt das Affengeschlecht auf diesem Planeten ist, zeigt folgender Artikel ..."

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"Reden, wie man will? Nicht an der Universität Wien. Sie fordert Pausen beim Sprechen. Damit man den Genderstern heraushört || An der Donau kommuniziert man künftig mit Gendersternchen. Ausgerechnet eine Gruppe Geisteswissenschafter setzt sich dagegen zur Wehr. | Birgit Schmid | 14.01.2020 || An der Wiener Universität wird man in Zukunft nicht mehr von «Studentinnen und Studenten» reden. Die binäre Bezeichnung werde der Realität der geschlechtlichen Vielfalt nicht gerecht, sie sei diskriminierend und sollte daher in der internen Kommunikation unterlassen werden. Diese neue Leitlinie gab das Rektorat kurz vor Weihnachten bekannt. Überall glitzerten die Sterne, und vielleicht ist da ein Funken übergesprungen: Die Hochschule will dem Genderstern in ihrer Administration fortan den Vorzug geben. | Der Asterisk bringt sprachlich zum Ausdruck, dass man sich weder als Frau noch als Mann fühlen muss, um mitgemeint zu sein. Alle Student*innen sind miteingeschlossen, jede*r Professor*in, wenn nun die Sprache auf Websites und Dokumenten «sukzessive angepasst» wird, wie es heisst. Tatsächlich begründet die Uni Wien ihre Sprachreform mit einem rechtlichen Entscheid: Im Juni 2018 legte der Verfassungsgerichtshof fest, dass es neben «weiblich» und «männlich» in offiziellen Dokumenten eine Option für ein drittes Geschlecht, zum Beispiel «divers», geben müsse."

Und launig fügt die Autorin Birgit Schmid hinzu:

"Wie viele Menschen an der Universität Wien die dritte Geschlechtsoption im Ausweis wählen, steht in den Sternchen."

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Ich, der coole wissenschaftliche Außenstehende -- nein, über den Wassern Schwebende, sage da vorläufig nur: Die ideologischen Gräben, die sich durch unsere Gesellschaft ziehen, werden an einigen Stellen immer tiefer und an anderen immer seltsamer. Das ist eine von den großen SELTSAM-Gräben.

Montag, 7. Oktober 2019

Carolin Kebekus 1

Über die Carolinen, alle, sollte mal jemand ein ganzes Buch schreiben!

Ich zum Beispiel fand Carolin Kebekus* immer ziemlich gut. Weil sie so hübsch ist. Dann habe ich ihr hin und wieder zugehört. Und war vollkommen abgetörnt! Eine schöne Frau sollte auch angenehm sprechen. Und nicht so eine Revolverschnauze haben. Aber was soll's. Gut aussehen und grässlich daherreden ist immer noch besser als hässlich sein und schlimmes Zeug von sich geben. In diesem Sinne, liebe Frau Kebekus!

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* "Carolin Kebekus wuchs als Tochter einer Sozialpädagogin und eines Bankkaufmanns in Köln-Ostheim auf. Ihr jüngerer Bruder David ist ebenfalls Komiker." (Wikipedia) 

Oh, sagte Herr Keuner und erbleichte.

Dienstag, 10. September 2019

#MeToo and John Searle

Notizbuch

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, a Year Later
Claire Newfeld

Feb 19, 2018

In March 2017, a Buzzfeed article reported that UC Berkeley’s world-famous Professor of Philosophy John Searle had been sued by Joanna Ong, a graduate student in the Philosophy department, for sexual assault over many years. After the allegations, several other women came forward, and even more students relayed stories of Professor Searle making misogynist and racist comments during lectures and in office hours. Searle’s behavior had been an “open secret” for decades.
I was in my sophomore year as a Philosophy major at Cal when that article was published. I attended my lectures over the next few days and was surprised by how few professors took the time to acknowledge the situation (of course, some professors I admire very much did).
Fast forward to February 2018. The #MeToo campaign has swept the globe, and it seems that allegations against high-profile figures in Hollywood, Washington, and other places have been coming in every other day. I haven’t heard new updates about Searle’s case since it was made public. His photo and biography are still up on the UC Berkeley Philosophy department website, and his title still reads “Willis S. and Marion Slusser Professor Emeritus of the Philosophy of Mind and Language.”
Professor John Campbell begins my Theory of Meaning lecture by asking the class how we would feel about reading a paper written by John Searle. He acknowledges that this is a difficult question to discuss and that it’s very important for him to hear what students have to say.


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Anna Avellar
Whatever happened to innocent until proven guilty?

Elena Schmitt
This axiom no longer applies in most cases that involve accusations of a sexual nature.

Kelly Green
Assuming innocence and not bothering to prove guilty applied for far too long.

Peter Manso
Kelly Green So instead it's "Hang 'em high," Mississippi style?

(buzzfeednews.com)


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G. F.: Were you teaching classes?

John Searle: No, I was a research lecturer of Christ Church and my responsibility was to tutor part-time. I taught a maximum of six hours a week and the rest of the time I did research. That’s when I decided to do an Oxford D.Phil., which, is the equivalent of a Ph.D. I did the Oxford doctorate degree and that took me, in effect, the next three years after I got my job. So I was in Oxford for a total of seven years - three years as an undergraduate, one year as a graduate student at St. Anthony’s, and three years again at Christ Church, my old college, as a Don, a faculty member.

G. F.: Ok, what happened after you got your doctorate at Oxford?

John Searle: I had this job as a Research Lecturer at Christ Church, and I lived in college in a way that was typical of what we called “bachelor Dons”. I had no wife, I lived in college, and I took all my meals there. They didn’t pay me very much, but since I had a free place to live, I didn’t need much to live. But then, I met a woman who was a refugee from Czechoslovakia. I met her in 1956, oddly enough in Austin’s office. I met my wife, Dagmar, in Austin’s office. He introduced me to her. She had just come from Australia.

G. F.: So, Austin introduced you to your wife!

Gustavo Faigenbaum: Conversations with John Searle. p. 30

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Dienstag, 16. Juli 2019

"Sicherheit von Frauen im Internet"

Ema Trapson, die ich nicht persönlich kenne, hat mir schon an 12. März geschrieben, dass ich ja auf einen Leitfaden zur Sicherheit von Frauen im Internet hinweisen könnte. Was ich -- spät ist besser als nie -- hiermit gerne tue:

"Der Leitfaden wurde von Frauen für Frauen geschrieben und bietet viele Informationen, wie sich Frauen im Internet schützen können." (de.vpnmentor.com)

Mittwoch, 12. Juni 2019

Donnerstag, 21. März 2019

"Unfall mit Luxuswagen"

Notizbuch

Welche Fragen kommen Ihnen bei dieser Meldung? In welcher Reihenfolge? Welches Interesse haben Sie überhaupt an dieser / an ähnlichen Meldungen?

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ESSEN Essen: Frau (18) stirbt bei Unfall mit Luxuswagen auf der A52 – Fahrer (23) befreit sich aus Wrack am 21.03.2019 um 06:55 Uhr Einsatzkräfte bergen das Wrack nach dem tödlichen Unfall an der A52 in Essen. Einsatzkräfte bergen das Wrack nach dem tödlichen Unfall an der A52 in Essen.Foto: WTV News Essen. Bei einem schweren Unfall mit einem Luxuswagen auf der A52 ist am Mittwochabend eine 18-jährige Frau ums Leben gekommen. Wie die Autobahnpolizei in Düsseldorf mitteilte, durchbrach ein grüner Mc Laren 570 S auf der A52 zwischen Essen-Süd und Essen-Kettwig in Fahrtrichtung Düsseldorf die Leitplanke. (derwesten.de)

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  1. Woher hatte ein Mann mit 23 das Geld für einen solchen Wagen?
  2. War der Wagen Eigentum des jungen Mannes / eines Verwandten / ... /, oder war das ein Leihwagen?
  3. Was war die Unfallursache (zu schnell / geplatzter Reifen / anderer fährt in die Spur, usw.)?
  4. War der junge Mann ein Angeber und wollte sich der jungen Frau "zeigen"?
  5. War der junge Mann ein Angeber mit Migrationshintergrund?
  6. ...
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BILD weiß ein wenig mehr. Ursache aber weiterhin geheimnisvoll.


https://www.bild.de/news/inland/news-inland/essen-frau-18-bei-horror-crash-auf-der-a52-aus-mclaren-geschleudert-60787082.bild.html

Der Unfallhergang: Der 23-Jährige – nach BILD-Informationen auch Halter des Wagens – war gegen 22.15 Uhr mit seinem giftgrünen McLaren (570 PS) auf der A52 Richtung Düsseldorf unterwegs. Dann der Todescrash – auf gerader Strecke und bei guter Sicht!

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BILD legt nach.



UNFALL MIT 570-PS-SPORTWAGEN
Millionärssohn (23) rast
Freundin (18) in den Tod

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Nebenbei gefunden, anderer Unfall wohlgemerkt!


C. hatte den BMW M3 (rund 500 PS) gemietet, um anzugeben. „Ich wollte mit dem Auto gesehen werden, Kumpel beeindrucken, war voller Adrenalin!“

Der Türke und der polnische Hausmeister im Mercedes-AMG E (500 PS) rasen schon im Stadtgebiet mit mehr als 100 Sachen in Richtung Autobahn, brettern mit bis zu 250 km/h über die A 659, teilweise über den Standstreifen.

Dienstag, 5. März 2019

Humoristische Korrekheit

Die alte, die neue und die zukünftige Überempfindlichkeit. Ein Szenario.

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Alt 1: Preußen fühlen sich auf dem Oktoberfest gemobbt. ("Saupreiß, geh schleich di!")

Alt 2: Verdienter Parteigenosse fühlt sich 1953 gemobbt. ("Sie Nazi, Sie!")

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Neu 1: Über Namen und schon über Doppelnamen macht man keine Witze! Auch nicht im Karneval! ("Hätte nicht ein Standesbeamter Frau Kramp-Karrenbauer warnen müssen? Jetzt nennen sie die alle AKK, weil sie den Namen nicht aussprechen können." Bernd Stelter. WDR schneidet raus.)

Neu 2: Über irgendwelche sexuellen und asexuellen Minderheiten macht man keine Witze! Auch nicht im Karneval! (AKK: "Die Berliner dritten Toiletten sind für Männer, die noch nicht wissen, ob sie stehen oder sitzen müssen beim Pinkeln!" > "„Natürlich ist eine Entschuldigung fällig. Das erwarten wir“, sagte am Montag der Vorsitzende des Bundesverbands der Lesben und Schwulen in der Union, Alexander Vogt." -- "Das Netz reagiert empört.")

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Demnächst 1: Der BBP (Bundesverband blonder Personen) klagt gegen Blondinenwitze. (Zwei Blondinen sind bei Pool-Billard. Sagt die eine : "Sachma, hast du die Regel im Kopf?" Darauf die andere : "Wieso? Blute ich aus der Nase?")

Demnächst 2: Der BHM (Bundesverband hässlicher Menschen) klagt gegen Witze über Hässliche. (Mann und Frau im Bett. Sie: „Wär das schön, wenn du jetzt geil wärst.“ Er: „Wär das geil, wenn du jetzt schön wärst.“)

Demnächst 3: Die schottische Regierung klagt in Brüssel gegen alle Schottenwitze. (Woraus wir BTSW (= by the Scottish way) schließen können, dass Schottland den Brexit nicht mitmachen wird. -- Ein Schotte macht mit seiner Frau eine Seereise. Das Schiff gerät in einen Sturm und läuft auf einen Felsen auf. Alle anderen ertrinken, nur der Schotte wird gerettet. Nach zwei Jahren kommt eine E-Mail: „Wir haben die Leiche Ihrer Frau mit Austern und vielen Muscheln bedeckt geborgen.“ Umgehend schreibta der Schotte zurück: „Die Muscheln und Austern bitte verkaufen. Erlös an mich. Köder dann wieder auslegen!“)

Demnächst 4: 2020 klagt der deutsche Tierschutzbund gegen Witze mit Tieren! (Welchen Ruf hört der Hai am liebsten? "Mann über Bord!")

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UND MORGEN IST ASCHERMITTWOCH

Donnerstag, 28. Februar 2019

Frauen sind oft klar im Vorteil!

Auch rein anatomisch gesehen.


Denn: Was wahr ist, muss wahr bleiben!

Liebe Hardcore-Feministinnen!*

Es beginnt eine Online-Kolumne so, wie da ganz unten einkopiert, und dazu ein Kommentar. Irgendwann, fast zwangsläufig, kommen die Avenidas vor.

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Grundlage für diese steile These ist ein spanisches Gedicht namens „avenidas“, das in großen Lettern an der Südfassade der Alice-Salomon-Hochschule prangt und übersetzt wie folgt lautet:

„Alleen / Alleen und Blumen / Blumen / Blumen und Frauen / Alleen / Alleen und Frauen / Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer.“

Jetzt soll es verschwinden, das fordert die Asta. „Dieses Gedicht (…) anzuschauen, wirkt wie eine Farce und eine Erinnerung daran, dass objektivierende und potentiell übergriffige und sexualisierende Blicke überall sein können.“ Es reproduziere eine patriarchalische Kunsttradition, heißt es im dazugehörigen offenen Brief.

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Meine Überlegung aus den vergangenen Tagen: Hardcore-Weltanschauungen, tiefe Ideologien, haben eines gemeinsam: Sie können nicht historisch denken und fühlen. Sie stellen Vergangenheit und Gegenwart auf eine Stufe. Alles wird zusammengezogen in der Gegenwart, und so wird, aus dem Blick der Hardcore-Weltanschauung Recht gesprochen nach den Maßstäben der eigenen Ideologie.

Will sagen: Selbst wenn man das Gedicht von Eugen Gomringer frauenfeindlich wäre -- darauf muss man erst mal kommen und diese Ansicht dann aushalten --, selbst wenn es frauenfeindlich wäre, dann müsste es da bleiben, als Zeichen einer von heute aus besehen: bösen, frauenfeindlichen Vergangenheit. Auf dass man es anschauen und als historisch bedingt erklären könnte. Wenn das Gedicht "weg muss", was fällt einem dann noch ein. Ja, genau! All jene Islamisten fallen einem ein, die Kulturdenkmäler der Vergangenheit wegsprengen, weil sie nicht streng islamisch, sondern  irgendwie heidnisch sind.



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Ach ja, und auch das noch: Seid doch nicht immer so verdammt empfindlich, liebe Hardcore-Feministinnen! Wenn ihr euch -- jetzt mal im Bild -- in die Niederungen des Ideologie-Boxens begebt, dann wird da eingesteckt und ausgeteilt. Ihr steht da, haut dem Martenstein ein ums andere Mal auf die Nase, dass sie heftig blutet, und wenn der oder jemand anders mal zurückschlägt, dann steht ihr vor dem Türchen zum radikalfeministischen Gärtchen und heult laut auf: "Er hat mich geschlagen!" Am besten noch hinterher ein: "Frauen schlägt man nicht!" Das ist einfach lächerlich!

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* Hardcore-Feministinnen: Der hier kreierte Begriff will sagen, dass es Abstufungen unter den Feministinnen gibt. Die noch herauszuarbeiten wären. Und auf einem Nebenschauplatz wäre dann auch noch zu erörtern, ob es denn Feministen -- Männer also -- geben kann. Wobei klar ist, dass manche Männer behaupten, Feministen zu sein. Von dem jungen Trudeau in Kanada, Sohn seines Vaters, liest man das immer mal wieder. Was ja noch nicht heißt, dass der Begriff sinnvoll ist.

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Eingefügt / nachgetragen (SPIEGEL 02.03.2019, S. 71)


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Nike Jane – 01.11.2017 – Feminismus, Kolumne

Immer Donnerstags muss ich aufpassen, dass ich mir kein Pipitropfen entwischt. vor lauter Kringeln und Lachen und Schmunzeln über die neueste ZEITmagazin-Kolumne von Harald Martenstein. Es ist wahr: Selten muss ich mich so sehr beömmeln, über die Komik und Tragik der Dinge, die der durchaus streitbare Autor und Journalist regelmäßig offenlegt. Auf seine ganz eigene, scharfzüngige Art und Weise. Nicht immer geht er dabei politisch korrekt vor, er liebt das Stilmittel der sprachlich einwandfreien Provokation durch einen stets belustigt anmutenden Unterton, der es Kritiker*innen zuweilen schwer macht, sich für voll genommen zu fühlen. Deshalb habe ich neulich auch viel, viel Ärger bekommen. Verdient? Bestimmt. Irgendwie aber auch nicht.

Martenstein sei im Grunde nämlich so etwas wie ein Mario Barth für Zeitungslesende. Keiner, der dem Feminismus frönt, einer, der hin und wieder sogar regelrecht misogyn daher käme. All das möchte ich einmal so dahin gestellt lassen, weil ich mir gut vorstellen kann, dass die Harald’sche Art des Anstoßens großer Diskurse und des professionellen Aneckens es eindeutig vermag, für Wutausbrüche zu sorgen. Auch ich möchte diesem frechen Teufel gelegentlich den Hals umdrehen.

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Dann kommen Kommentare, unter anderem der:

MAGDALENA | 01.11.2017 | Liebe Nike, | dass du bei Martenstein lachst, macht dich natürlich nicht zur schlechten Feministin, wie du in deinen Stories (vermutlich aufgrund der Nachrichten, die ich erreicht haben) ironisch anmerktest. Ich weiß, was du meinst, und trotzdem stieß mir diese Aussage sauer auf, weil du dadurch suggerierst, dass es DEN Feminismus gibt, der eben Menschen, die über Martenstein lachen, als Feminist:in disqualifiziert. Für mich bedient so eine Aussage genau den Tenor, der mich schrecklich nervt und den ich in der feministischen Diskussion so destruktiv finde: DER Feminismus ist es, der Hausfrauen und Vollzeitmüttern vorwerfe, Lebensmodelle von vorgestern zu bedienen, DER Feminismus nervt, weil er jedes Wort auf die Goldwaage legt. Weil man keine Komplimente mehr machen darf und überhaupt: Anstrengend! Frustiert! Hässlich! Das ist so undifferenziert und zwingt mich als Feministin ständig dazu, mich für Meinungen und Ansichten rechtfertigen zu müssen, die ich so nicht vertrete, für die ich aber Ansprechpartnerin zu sein scheine, weil ich mich selbst als Feministin bezeichne.

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Dienstag, 26. Februar 2019

Ein schönes Bild

Ach, Abendruh'! Ein schönes Bild, vor dem Ausgehen. Da lobe ich mir dann doch die Werbung. Sie kann doch auch was Gutes ausrichten!

Mittwoch, 20. Februar 2019

"Der Mörtel, jedesmal..."

Zu dieser Meldung ... 

"Wiener Opernball 2019. Elle Macpherson ist Mörtels neue Mausi Wenn Richard "Mörtel" Lugner zum Wiener Opernball geht, wird viel über die Frau an seiner Seite berichtet. Eine Auswahl seiner Begleiterinnen. || (Richard Lugner präsentiert ein Foto von Supermodel Elle[n] Macpherson) Richard Lugner präsentiert ein Foto von Supermodel Elle Macpherson. Die Australierin soll den 86-Jährigen zum Opernball 2019 begleiten. ©Herbert Neubauer DPA" (stern.de)

... sagt der hier schon so einige Male zitierte Onkel Paul: "Und nicht vergessen -- nach dem Ball schläft der Mörtel jedesmal mit der Dame, die er eingeladen hat! The same procedure als every year... Das volle Programm! In dem Alter -- Respekt, oder?"

Freitag, 8. Februar 2019

Feldherrinnen

Wie ist das denn nun mit dem Gender Mainstreaming?

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CONFLICT OF NATIONS | Furchtlose Feldherren gesucht! | In „Conflict of Nations: WW3” tobt ein erbitterter Krieg in Europa – und Sie sind mittendrin.

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Dass es einfach keine Feldherrinnen -- gegeben hat? Geschenkt. Es geht um das sprachlich Grundsätzliche. Feldfrauen geht nicht, weil da das Herrschende verlorengeht. Feldherrscherinnen? Eher nicht. Und müssen die Amazonen jetzt her, damit die Gleichberechtigung in den Conflicts of Nations Einzug hält?