Donnerstag, 28. Januar 2021
Manspreading?
Samstag, 26. Dezember 2020
Die Rolle des störrischen Alten?
[ Alles zu Eugen Gomringer in diesem Blog ]
--
Ach, doch noch einmal Gomringer und sein Gedicht ...
--
Komplimente als Demütigung || ... Als Bewunderer trat auch Gomringer auf, vor allem als einer der Schönheit der Sprache. Am Anfang der Debatte, als man ihm die Lust am Text noch anmerkte, wies er das Publikum begeistert darauf hin, sein Gedicht sei nicht zufällig in seiner spanischen Muttersprache verfasst. Anzeige „Das ist das Schönste an dem ganzen Gedicht, dass es kein deutsches ist. Das Ausschauen des Wortes, das Visuelle kann man gar nicht übersetzen“, sagte er mit schweizerischem Einschlag. Vor allem das „y“ sei keineswegs einfach ein „und“, sondern in seiner Gabelform ein „semiotisches Zeichen“, die alte Hochschulleitung habe das auch verstanden. Doch damit war auch schon der tragische Grundton gesetzt: Gomringer fiel in dieser Aufführung trotz höchster geistiger Lebendigkeit die Rolle des störrischen Alten zu, der einer überkommenen Vorstellung von Ästhetik nachhängt und die Zeichen der Zeit einfach nicht versteht. Ungefähr das gaben ihm die Vertreterinnen der Fachhochschule auch, in lauter Höflichkeiten verpackt, zu verstehen – fast so, als wollten sie die klassische Konstellation umkehren, in der männliche Komplimente nur eine besonders perfide Form der Demütigung sind. So lautet schließlich auch der feministische Hauptvorwurf an das Gedicht. (welt.de)
--
Ich würde den "Vertreterinnen der Fachhochschule" mit auf den Weg geben, dass ich sie, wäre ich Literaturwissenschaftler, in mein Hauptseminar nicht aufnehmen würde. Die Freiheit von Forschung und Lehre ist ein hohes Gut. Ich würde sie als Hausrecht auslegen.
Samstag, 18. Januar 2020
Es steht in den Sternchen.
Montag, 2. Dezember 2019
M., Chefarzt Dr. A. und die ZEIT
- Migrationshintergrund: Name Santosh. Schon wieder einer mit ~, der seine Häuser leerstehen und vergammeln lässt!
- Chefarzt: Diese Dreiviertelgötter in Weiß! Man glaubt es ja nicht!
- Apropos Weiß: Natürlich wieder mal ein alter weißer Mann!
Donnerstag, 28. November 2019
Die Schmiedin des Glücks
Dienstag, 10. September 2019
#MeToo and John Searle
Anna Avellar
Whatever happened to innocent until proven guilty?
Elena Schmitt
This axiom no longer applies in most cases that involve accusations of a sexual nature.
Kelly Green
Assuming innocence and not bothering to prove guilty applied for far too long.
Peter Manso
Kelly Green So instead it's "Hang 'em high," Mississippi style?
(buzzfeednews.com)
--
G. F.: Were you teaching classes?
John Searle: No, I was a research lecturer of Christ Church and my responsibility was to tutor part-time. I taught a maximum of six hours a week and the rest of the time I did research. That’s when I decided to do an Oxford D.Phil., which, is the equivalent of a Ph.D. I did the Oxford doctorate degree and that took me, in effect, the next three years after I got my job. So I was in Oxford for a total of seven years - three years as an undergraduate, one year as a graduate student at St. Anthony’s, and three years again at Christ Church, my old college, as a Don, a faculty member.
G. F.: Ok, what happened after you got your doctorate at Oxford?
John Searle: I had this job as a Research Lecturer at Christ Church, and I lived in college in a way that was typical of what we called “bachelor Dons”. I had no wife, I lived in college, and I took all my meals there. They didn’t pay me very much, but since I had a free place to live, I didn’t need much to live. But then, I met a woman who was a refugee from Czechoslovakia. I met her in 1956, oddly enough in Austin’s office. I met my wife, Dagmar, in Austin’s office. He introduced me to her. She had just come from Australia.
G. F.: So, Austin introduced you to your wife!
Gustavo Faigenbaum: Conversations with John Searle. p. 30
Dienstag, 21. Mai 2019
Pretiosen der Wikipedia-Prosa
Donnerstag, 28. Februar 2019
Frauen sind oft klar im Vorteil!

Liebe Hardcore-Feministinnen!*
„Alleen / Alleen und Blumen / Blumen / Blumen und Frauen / Alleen / Alleen und Frauen / Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer.“
Jetzt soll es verschwinden, das fordert die Asta. „Dieses Gedicht (…) anzuschauen, wirkt wie eine Farce und eine Erinnerung daran, dass objektivierende und potentiell übergriffige und sexualisierende Blicke überall sein können.“ Es reproduziere eine patriarchalische Kunsttradition, heißt es im dazugehörigen offenen Brief.
--
Meine Überlegung aus den vergangenen Tagen: Hardcore-Weltanschauungen, tiefe Ideologien, haben eines gemeinsam: Sie können nicht historisch denken und fühlen. Sie stellen Vergangenheit und Gegenwart auf eine Stufe. Alles wird zusammengezogen in der Gegenwart, und so wird, aus dem Blick der Hardcore-Weltanschauung Recht gesprochen nach den Maßstäben der eigenen Ideologie.
Will sagen: Selbst wenn man das Gedicht von Eugen Gomringer frauenfeindlich wäre -- darauf muss man erst mal kommen und diese Ansicht dann aushalten --, selbst wenn es frauenfeindlich wäre, dann müsste es da bleiben, als Zeichen einer von heute aus besehen: bösen, frauenfeindlichen Vergangenheit. Auf dass man es anschauen und als historisch bedingt erklären könnte. Wenn das Gedicht "weg muss", was fällt einem dann noch ein. Ja, genau! All jene Islamisten fallen einem ein, die Kulturdenkmäler der Vergangenheit wegsprengen, weil sie nicht streng islamisch, sondern irgendwie heidnisch sind.
--
Ach ja, und auch das noch: Seid doch nicht immer so verdammt empfindlich, liebe Hardcore-Feministinnen! Wenn ihr euch -- jetzt mal im Bild -- in die Niederungen des Ideologie-Boxens begebt, dann wird da eingesteckt und ausgeteilt. Ihr steht da, haut dem Martenstein ein ums andere Mal auf die Nase, dass sie heftig blutet, und wenn der oder jemand anders mal zurückschlägt, dann steht ihr vor dem Türchen zum radikalfeministischen Gärtchen und heult laut auf: "Er hat mich geschlagen!" Am besten noch hinterher ein: "Frauen schlägt man nicht!" Das ist einfach lächerlich!
----
* Hardcore-Feministinnen: Der hier kreierte Begriff will sagen, dass es Abstufungen unter den Feministinnen gibt. Die noch herauszuarbeiten wären. Und auf einem Nebenschauplatz wäre dann auch noch zu erörtern, ob es denn Feministen -- Männer also -- geben kann. Wobei klar ist, dass manche Männer behaupten, Feministen zu sein. Von dem jungen Trudeau in Kanada, Sohn seines Vaters, liest man das immer mal wieder. Was ja noch nicht heißt, dass der Begriff sinnvoll ist.
--
Eingefügt / nachgetragen (SPIEGEL 02.03.2019, S. 71)
----
Freitag, 8. Februar 2019
Feldherrinnen
Donnerstag, 7. Februar 2019
Staubsaugende Kunst-Ivanka
Montag, 3. Dezember 2018
Jordan Peterson
Peterson, zwischen Lebenshilfe-Star und Guru-Philosoph. Doch mir sehr sympathisch. (Was ja was heißen will.)
Montag, 26. November 2018
Tara Fares
Montag, 29. Oktober 2018
"75 Prozent seiner Führungskräfte männlich"
- wissen, wie es -- sozial und programmiertechnisch -- geht
- hart genug sind
- klug genug sind
- ...
Samstag, 13. Oktober 2018
Den Feminismus nicht verstehen
Mittwoch, 9. Mai 2018
Die ZEIT-Kontrolleur-Retourkutsche
Dann noch hinzugefügt:
Und wenn es erlaubt ist, meine Ansicht außerhalb dieses Kommentarbereichs den Mit-Kommentatoren zur Prüfung vorzulegen? Dann wäre ich dankbar, wenn dieser Link stehen bleiben würde.
http://haizara-x.blogspot.de/2018/05/rezension-von-eva-biringer.html
--
Jetzt bin ich mal gespannt!
Dienstag, 8. Mai 2018
Rezension von Eva Biringer
[ Dieser Kommentar "Schon mal sehr gut...", s. direkt hier unten, wurde von der ZEIT-Kontrolle wegen Substanzlosigkeit gelöscht. Siehe den nachfolgenden Kommentar zu dieser Löschung. ]
Montag, 19. März 2018
Die ZEIT mal wieder ...
- Herrsching > Herr- und Frausching
- "Der Herr aber sprach: ..." > "Der Herr und die Frau aber sprachen: ..."
- Usw. Usf.
Sonntag, 4. März 2018
Die spinnen, die Deutschen!
Und noch eine Idee: Die alten Wandmalereien prüfen. Wenn nicht politisch korrekt: abschlagen oder übertünchen! Und: The German Taliban was here! drüber schreiben.
Montag, 29. Januar 2018
"Der Tod des Märchenprinzen"
- aus dem Svende-Buch, der, nebenbei, ganz anders heißt, versichert
- aus dem Svende-Buch, der nebenbei ganz anders heißt, versichert


