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Samstag, 25. Juni 2022

Migration und Gewalt

Natürlich Einzelfälle. Nur -- das nützt denen, die die Opfer in diesen Einzelfällen sind, natürlich gar nichts.

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Homosexuelle müssten als "Ungläubige und Feinde Gottes bekämpft, geschlagen und getötet werden" || Am 04. Oktober 2020 wurde in Dresden ein schwules Paar von einem Islamisten mit zwei Messern angegriffen. Thomas L. wurde tödlich verwundet, sein Mann schwer verletzt. Es ist der erste islamistische Anschlag auf Homosexuelle in Deutschland. Am 21. Mai 2021 wird der Täter 2021 wegen Mordes, Mordversuchs und gefährlicher Körperverletzung verurteilt zu 15 Jahren Haft und anschließender Sicherheitsverwahrung unter Vorbehalt. (lsvd.de)

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Tödlicher Terror in Norwegens Hauptstadt! || Die Polizei in Oslo geht nach der nächtlichen Attacke in einem Schwulen-Club von einem terroristischen Akt aus. Das gaben die Ermittler am Samstagmorgen bekannt. Bei dem Angriff waren in der Nacht zu Samstag zwei Menschen getötet und 21 verletzt worden. Der Täter wurde noch am Tatort festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich bei dem Täter um einen norwegischen Staatsbürger mit iranischen Wurzeln, der polizeibekannt ist. Der Mann sei u.a. wegen Körperverletzung und Drogendelikten und unerlaubten Tragens eines Messers vorbestraft. (bild.de)

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Die linke Nachwuchspolitikerin Selin Gören wird im Januar 2016 vergewaltigt. Die Täter: vermutlich Flüchtlinge. Bei der Polizei zeigt Gören aber nur einen Diebstahl an. Und als Täter beschreibt sie fälschlicherweise eine Gruppe von Männern, unter denen auch Deutsche gewesen sein sollen. Warum hat sie gelogen? (daserste.ndr.de)

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15.05.17 – Die Polizei Berlin und die Staatsanwaltschaft Berlin teilten heute in einer gemeinsamen Meldung mit, dass der am Sonntag gegen 5 Uhr morgens von Passanten aufgefundene, tödlich verletzte Mann identifiziert wurde. Es handelt sich um den 34-jährigen italienischen Staatsangehörigen Stefan Unterweger. Alarmierte Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr hatten dem Mann nicht mehr helfen können, er verstarb. In der Meldung ist angegeben, dass das getötete Opfer homosexuell war. Die Obduktion ergab, dass es durch mehrere Stiche in den Oberkörper tödlich verletzt wurde. Zum Tatwerkzeug sind zurzeit keine genaueren Angaben möglich.

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Berlin. Junger Sexarbeiter soll 77-jährigen Pastor ermordet haben. Die Berliner Staatsanwaltschaft wirft zwei 21 und 24 Jahre alten Männern vor, aus Habgier den schwulen Ex-Pastor Reinhold Zuber erstickt zu haben. Der Prozess beginnt am 8. April. Reinhold Zuber wurde im Sommer 2020 in seiner Wohnung in Berlin-Moabit ermordet ... 31. März 2021 ... Rund zehn Monate nach dem gewaltsamen Tod des ehemaligen Berliner Pastors Reinhold Zuber beginnt am 8. April der Prozess gegen zwei Tatverdächtige vor dem Berliner Landgericht. Die beiden aus Rumänien stammenden Männer im Alter von 21 und 24 Jahren sind wegen Mordes angeklagt, berichtete die Boulevardzeitung "B.Z.". Constantin C. und Vandam G. wird vorgeworfen, den 77-Jährigen aus Habgier ausgeraubt, misshandelt und mit einem Kissen erstickt zu haben. Laut Anklage hatten sie gehofft, in der Wohnung Bargeld und wertvolle Kunstgegenstände zu finden.

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Messerattacke in Dresden. Vertrauen einmal mehr erschüttert. Nach der tödlichen Messerattacke auf ein schwules Paar kritisieren LSBTI-Verbände die Behörden. Sie schweigen zum Tatmotiv Homophobie. Blumen und Kerzen liegen unweit des Residenzschlosses vor einem Bauzaun an der Schlossstraße. ...  | Eine Woche ist es her, dass Abdullah Al H. H. verhaftet wurde. Zweieinhalb Wochen zuvor, am 4. Oktober, soll er in Dresden den 55-jährigen Thomas L. erstochen und dessen Partner schwer verletzt haben – aus islamistischen und wohl auch homophoben Motiven. Zu letzterem Tatmotiv schweigen die Behörden jedoch bis heute beharrlich. Nun regt sich daran deutliche Kritik. „Die islamistische Attacke auf ein schwules Paar ist entsetzlich“, sagte Markus Ulrich, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland (LSVD), der taz. „Statt öffentlicher Empathie und Solidarität wurde jedoch der Hass auf Schwule als mögliches Tatmotiv von Polizei, Staatsanwaltschaft und Ministerien verschwiegen.

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Abdullah al- H., geboren in Aleppo, kam im Herbst 2015 als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Deutschland. Seit dem Frühjahr 2016 soll er sich zunehmend mit dem "Islamischen Staat" und dem Dschihad beschäftigt haben, in Chat-Beiträgen für das Terrornetzwerk geworben und bei Facebook IS-Symbole verwendet haben. Ermittler fanden Nachrichten auf seinem Handy, in denen er gegen "Ungläubige" hetzte, drohte, sie zu "schlachten". Sich selbst soll der junge Mann als "schlafende Zelle" bezeichnet und ein Selbstmordattentat mit einem Sprengstoffgürtel geplant haben. 2018 verurteilte ihn das Dresdner Oberlandesgericht dafür zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und neun Monaten. Während der Haft griff Abdullah al-H. Vollstreckungsbeamte an, das Amtsgericht Leipzig verurteilte ihn erneut. Der Syrer nahm im Gefängnis einem Programm zur Deradikalisierung teil. Fünf Tage nach seiner Freilassung attackierte er das homosexuelle Paar.

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Montag, 28. März 2022

Raketenabwehrschirm

 SPIEGEL-Kommentar, nicht gebracht:

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News zum Ukrainekrieg. Esken für Raketenabwehrschirm: »Müssen uns wappnen»*

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Es gibt so Artikel, die machen, dass ich, noch bevor ich sie gelesen habe, anfange zu weinen. Also -- symbolisch genommen. "... eine Raketenabwehr in Deutschland", aus Israel. Da muss man kein Waffenexperte sein, um das zu überlegen: Die Palästinenser haben kleine Raketchen, die aber von den Israelis auch nicht alle abgeschossen werden können. Russland hat echte, große Raketen, im Zweifelsfall mit Atomsprengköpfen. Wenn da eine von 20 "durchkommt", dann gibt es Bayern oder Niedersachsen nicht mehr.

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* Falsche Anführungszeichen. Wäre früher beim SPIEGEL auch nicht vorgekommen.

Samstag, 19. März 2022

Ukraine-Krieg: anthropologische Konstanten?

 SPIEGEL-Kommentar, gebracht.

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In der New York Times heute:

"As Russia Digs In, What’s the Risk of Nuclear War? ‘It’s Not Zero.’"

Und dann die Berichte in der Tagesschau gestern. Putins Stadion-Auftritt. Die Zuschauer seien in Bussen herangeschafft worden. Klingt nach Nordkorea, aber die Frage ist: Wie sollen sie denn hinkommen zu dem Stadion? Und da haben junge Leute leuchtenden Auges für Putin gesprochen und den Krieg in der Ukraine befürwortet. Die waren nicht zu ihren Aussagen gezwungen worden, da bin ich sicher. (Woran mich die leuchtenden Augen historisch gesehen erinnert haben, sage ich lieber nicht. Man soll ja mit Vergleichen vorsichtig sein.)

Für mich bleibt die Frage, ob "die Menschen" - anthropologische Konstante - halt alle 30 Jahre einen Krieg brauchen und ob sich diese Spanne im Atom-Zeitalter nur auf 70 bis 80 Jahre erweitert hat. Das fragt der Pessimist in mir.

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Donnerstag, 22. April 2021

"Die Brutalität in den USA gegen Polizisten"

Eine Meldung aus der WELT: 

USA – 2020 sterben doppelt so viele Polizisten wie 2019. 10.03.2021. Erschossen, erschlagen, erstochen. Die Brutalität in den USA gegen Polizisten nimmt weiter dramatisch zu. Im Jahr 2020 sterben doppelt so viele Beamte im Dienst wie 2019. Wie sind die Mechanismen der Berichterstattung? Nein, die Tötung von George Floyd war Unrecht. Aber darf man fragen, wann zum letzten Mal eine Demonstration organisiert wurde, weil ein Polizist erschossen oder auf andere Weise umgebracht worden ist?

Dienstag, 2. Februar 2021

Der gebürtige Ghanaer Henry Obeng T.

Da weist mich Onkel T. wieder auf einen Fall hin, den ich nachlese.

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Zufallsopfer an Teaser-Bild Rastete zwei Mal grundlos aus: Henry Obeng T. (33) ... 02.02.2021 ... München – ER ist ein Koloss von einem Kerl: 1,97 Meter groß, 180 Kilo schwer. Am Montag musste sich der gebürtige Ghanaer Henry Obeng T. (33) vor dem Münchner Landgericht wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Beleidigung verantworten. Am 30. November 2018 schubste der Koch (u.a. Brez'n und „Fiedler & Fuchs“) ohne Grund mehrere Frauen vor einem Münchner Kaufhaus. Ein Opfer erlitt bei einem Sturz einen Bruch des linken Unterarms und musste eine Woche in der Klinik behandelt werden. Am 6. Februar 2019 stieß er an der U-Bahn-Treppe Marienplatz einen Mann von hinten. Danach trat er das am Boden liegende Opfer noch drei Mal und verletzte ihn leicht an Rippen, Rücken und Kopf. Einen älteren Herren, der zur Hilfe eilte, beleidigte er als 'Missgeburt'". (bild.de)

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Mein Hinweis: Immerhin habe dieser Mann gut Deutsch gelernt. Wer kenne schon aus dem Sprachkurs das Wort Missgeburt? Onkel T. findet das nicht witzig.

Montag, 20. April 2020

"Titos Gulag"

Es ging und geht so viel an einem vorbei! Von Goli Otok hatte ich noch nicht gehört. Beim Internet-Surfen auf einmal:

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Titos Gulag | Auf der kroatischen Adriainsel Goli Otok ließ Jugoslawiens Diktator 1949 ein Um­erziehungslager für politisch Missliebige errichten. Tausende starben hier durch Folter und Misshandlung || Von Simone Cristicchi und Giovanni Cocco (mare.de)

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Tito also auch. Der doch immer sowas wie ein "freier Kommunist" war, nur weil ich sich von Moskau losgesagt hatte. Folter. Anders als bei anderen Folterstaaten?

Montag, 28. Oktober 2019

"Der junge Schiedsrichter Nils C."

Eine Freundin reicht mir weiter, was sie zu einer ZEIT-Meldung ...

Kreisligaspiel. Fußballspieler schlägt Schiedsrichter bewusstlos. Ein neuer Fall von Gewalt gegen Fußballschiedsrichter: Bei einem Kreisligaspiel in Hessen schlug ein Spieler den Referee nach einem Platzverweis nieder. 28. Oktober 2019. ... ZEIT ONLINE, dpa, akm 227 Kommentare

... als Kommentar geschrieben hat. Das wurde sogar gebracht:

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Warum muss ich, wenn ich so etwas auf der ZEIT-Seite lese, immer mal wieder erst bei BILD nachlesen, um ein paar Informationen zu den Beteiligten zu bekommen?

"Zu sehen ist, wie der junge Schiedsrichter Nils C. dem angeblich 28-jährigen Münster-Spieler mit der Rückennummer 12 (laut Spielberichtsbogen Hayri G.) beim Stand von 0:2 die Gelb-Rote Karte zeigt. Daraufhin dreht der Spieler durch, verpasst dem 22-jährigen Unparteiischen mit rechts einen brutalen Faustschlag ins Gesicht."

Ich nehme an, die vornehme Zurückhaltung (Funktion +Mann + Alter) ist gut gemeint; aber irgendwann wirkt die Sache doch vollkommen unglaubwürdig. Ich suche noch die entsprechende Kolumne von Martenstein aus dem ZEIT-Magazin, in der das mit der Wirkung solcher Zurückhaltung schön dargestellt ist.

Und sie hat sogar was von Martenstein aus dem ZEIT-Magazin rausgesucht:

"Ich habe den Vorfall gegoogelt. Bei "Schießerei Kreuzberg" gab es 20.000 Ergebnisse. In den Nachrichten war nur von einer "Auseinandersetzung" und von "Männern" die Rede. Ein Mann habe sich vor das Lokal gestellt und ausdauernd auf das Lokal gefeuert, während im Inneren des Lokals weitere Auseinandersetzungen unter Männern stattfanden. Die Festnahme des Schützen sei missglückt, dieser habe den Tatort nämlich rasch verlassen. Männer sind einsame Streiter, müssen durch jede Wand, müssen immer weiter. | Ich ärgere mich jedes Mal, wenn in den Polizeimeldungen pauschal von "Männern" die Rede ist. Kein Mann, den ich kenne, würde in ein Lokal reinschießen, von denen kann überhaupt keiner schießen. So was soll nur die Männerfeindlichkeit anheizen, das steckt dahinter. Sie müssten fairerweise "Person" schreiben. Ich will nicht jeden Tag lesen müssen: "Ein Mann hat etwas Kriminelles getan." Das ist eine Zuschreibung. Männer werden öfter angezeigt, daran liegt es doch. Männer werden öfter kontrolliert, und zwar nur weil sie Männer sind. Dass die Gefängnisse voller Männer sind, beweist doch vor allem eines: Deutschland ist strukturell sexistisch." (Online)

Das wird wohl nicht mehr gebracht, meint meine Freundin.

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Donnerstag, 17. Oktober 2019

NRA-Anhänger vs. deutsche 'wimps'

Wieder wird mir ein ZEIT-Kommentar übermittel, für alle Fälle.

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"Was ist mit den Menschen, die Angehörige durch Messerangriffe verloren haben?"

Nun, es ist darauf hinzuweisen: Aiwanger geht davon aus, dass diese Toten noch leben würden, wenn sie selbst ein Messer und entsprechende Übungen gehabt hätten, um sich zu wehren. Ganz ist das ja nicht von der Hand zu weisen. Wie seinerzeit schon nicht, als James Eagan Holmes geschossen hat. Aufrechte US-Amerikaner haben darauf hingewiesen, dass in dem Kino ein Waffenverbot gegolten hat. Also war der einzige Bewaffnete der Täter, und keiner konnte sich wehren.

Wo stand es denn, in der ZEIT? Dass für NRA-Anhänger Europäer, vor allem Deutsche, eben 'wimps' sind - Waschlappen. Da könne man halt nichts machen. Immerhin Hubert A. gehört offenbar nicht zu dem wimps.

Unter der Rubrik: 'unvereinbare Sichtweisen' sollte man, wie ich finde, mal darüber nachdenken. (zeit.de)

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Freitag, 11. Oktober 2019

Gewalt & Killerspiele

"Der Täter von Halle filmte seine Morde und streamte das Video live auf der Plattform Twitch. Der Dienst gehört Amazon, die meisten Nutzer veröffentlichen dort Livestreams von Videospielen. Nach Angaben von Twitch schauten etwa fünf Personen der Live-Übertragung zu. Danach blieb die Aufnahme eine halbe Stunde online, bevor Twitch sie löschte. In dieser Zeit sollen etwa 2200 Menschen das Video abgerufen haben. Auf Twitch selbst blieb das Publikum also überschaubar – allerdings luden einige Zuschauer das Video herunter und verbreiteten es auf anderen Kanälen. In Foren wie 4chan und Kiwi Farms teilten Nutzer Links und Screenshots. So entstand ein Schneeballeffekt, der dem Video zusätzliche Aufmerksamkeit bescherte. Später berichteten große Medien, erzählten die Inhalte nach oder zeigten sogar den Täter in Nahaufnahme. So erreichte seine Botschaft eine breite Öffentlichkeit.

In seinem Video nutzt der Angreifer die Sprache einer Online-Subkultur, die sich in anonymen Foren vernetzt. Die meisten Nutzer sind männlich, jung und weiß. Sie propagieren radikale Redefreiheit, die angeblich an die libertäre Netzkultur der Frühzeit des World Wide Webs anknüpft. Jeder soll alles sagen dürfen, ohne auf die Befindlichkeiten von Minderheiten Rücksicht nehmen zu müssen. Dieses Selbstverständnis dient oft als Vorwand für rechtsradikale, rassistische und antisemitische Hetze. Auch Frauenfeindlichkeit und Schwulenhass sind weit verbreitet. Die Nutzer wandeln ständig auf der Grenze zwischen anarchischem Humor und offener Menschenverachtung. Aus sarkastischen Insider-Witzen wird purer Hass. Das erschwert die Arbeit für Ermittler: Oft lässt sich nicht unterscheiden, wo der „Spaß“ aufhört und der Ernst beginnt." (Süddeutsche E-Bezahlversion)

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Im Zusammenhang mit den Morden in Halle wird auch die Radikalisierung durch Computerspiele angesprochen. Man sollte in eine -- nicht eben leicht zu findende, weil mehrfach verschobene -- Wikipedia-Diskussion zu diesem Thema zurückblicken! Und auch dahin und dahin ...

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Der weitere Blick:

TAZ*
,,,

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* Sexismus in „Red Dead Redemption 2“ | Gamer tötet „nervige Feministin“ | Videos zeigen, wie ein Gamer eine Frauenrechtlerin in „Red Dead Redemption 2“ misshandelt und verbrennt. Die Community ist begeistert.

Donnerstag, 1. August 2019

"Wir müssen es nur zulassen."

VON MEINER FREUNDIN M. VORAB ÜBERMITTELT:

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M. ist vom Fach und weiß, was sie sagt. Nun denn, jemand wendet ein, dass Gesichtserkennung auf Bahnhöfen nichts bringen wird, weil ...

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"Das hält keinen ab, weil heute die Täter oft Kapuzen tragen und Gesichtsmasken ..."

Ich glaube, auch Sie sind da nicht auf der Höhe der Zeit und des technisch Möglichen. Wenn man solches denn in einer Gesellschaft will und zulässt. Lesen Sie mal nach, was die Freunde von den israelischen Geheimdiensten und die von der chinesischen Sozialpunkte-Vergabe inzwischen da so alles können!

Sagen wir mal so: Alle mit "Vermummung" kommen sowieso in die engere Auswahl. Ein Kriterium, das die Anzahl der Daten perfekt reduziert. Dann: Die Art, wie Sie gehen und und überhaupt: wie Sie sich bewegen -- da können sie noch so sehr künstlich das Bein nachziehen, darauf fällt die Software nicht rein ...

Und demnächst kommt eh bei Verdachtsfällen der nächste, der olfaktorische Schritt. Und in fünf Jahren dann der DNA-Abgleich on the fly mode. Wir müssen es nur zulassen.

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Dienstag, 9. Juli 2019

Gruppenvergewaltigungen

Notizbuch

Schwacher Abschluss: komplexer geht immer! Ausbuchstabiert: Die Realität ist sicher in jedem Fall komplexer als jede Darstellung und jedes Modell!

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Gruppenvergewaltigungen von derart jungen Tätern hält sie, trotz des ähnlich gelagerten Falles in Velbert, für "absolute Ausnahmefälle". Oft hätten diese Taten weniger mit sexueller Befriedigung zu tun als mit dem Herstellen und Zelebrieren von Dominanz und Kontrolle, sagt Sanyal. "Bei Gruppenvergewaltigungen spielt die innere Gruppendynamik immer eine größere Rolle als die Dynamik von den Tätern zum Opfer." Mit einer Dämonisierung der Täter ist so ein Fall also nicht erklärt. "Der Gedanke, das sind ganz böse Menschen, die sich schon mit zwölf aktiv überlegen, ich möchte jemanden sexuell erniedrigen - da glaube ich nicht dran. Es ist sicherlich komplexer." (sueddeutsche.de)

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Sonntag, 7. Juli 2019

12- bis 14-Jährige

Notizbuch

Meldungen wie die nachfolgende zwingen einfach die Frage herbei: Kommt mit Zuwanderern zuweilen auch eine wahrhaft ekelerregende Gewaltkultur ins Land? Und sind 12jährige, die eine Frau vergewaltigen können, wirklich Kinder?

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Mülheim: Gruppe 12- bis 14-Jähriger soll Frau vergewaltigt haben - "massive Gewalt" | STERN.de

Die zwei 12-jährigen Kinder wurden in Anwesenheit der Eltern von der Polizei angehört und danach noch am Freitagabend ihren Eltern übergeben. Die drei 14-Jährigen mussten die Nacht in der Zelle verbringen und wurden offiziell vernommen. Sie kamen im Laufe des Samstags zurück zu ihren Familien.

Ermittelt wird wegen eines "schweren Sexualdeliktes" - das gilt laut Gesetz, wenn der Beischlaf vollzogen oder die Tat gemeinschaftlich begangen wurde. Alle Verdächtigen haben die bulgarische Nationalität. Sie gelten laut Polizei als "dringend tatverdächtig". Die jeweilige Rolle bei dem Verbrechen ist noch Gegenstand der Ermittlungen. (stern.de)

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Mülheim/Ruhr (dpa) - Nach der Vergewaltigung einer jungen Frau am Freitagabend in Mülheim an der Ruhr gehen die dringend tatverdächtigen Kinder und Jugendlichen heute voraussichtlich ganz normal zur Schule, während die Ermittlungen weiterlaufen. | «Es gibt keine Begleitung für die drei 14-Jährigen», sagte ein Polizeisprecher. Die Jugendlichen seien am Samstag offiziell befragt und dann wieder ihren Eltern übergeben worden. Für sie gelte weiter die Schulpflicht. (zeit.de)

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Diese -- vermutlichen! -- Täter sitzen dann also, als sei nichts geschehen, neben ihren Klassenkameraden. Was tun die, was tun die Täter? Darf man eine Gesellschaft, die so handelt, weil das Gesetz es befahl, eigentlich grotesk oder durchgeknallt nennen?

Donnerstag, 27. Juni 2019

Migrationsprobleme

Notizbuch

Überlegungen:

  • Freiburg wird immer mehr zu einer Hauptstadt der negativen Seiten der Migrationsprobleme.
  • Es bildet sich eine Migrantengruppe heraus, die  keine Maßstäbe kennt. Weder die Maßstäbe der Herkunftsländer noch die Maßstäbe von Deutschland. Ein seltsam auf modern und international getrimmte Jungmänner-Gruppe, die auf merkwürdige Weise in einem globalen Wahnsinn befangen scheint.

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PROZESSAUFTAKT NACH GRUPPENVERGEWALTIGUNG VOR FREIBURGER DISCO | Angeklagter: „Wer mich fotografiert, kommt in die Hölle!“ | Tumult vor Anklageverlesung ++ Staatsanwalt schildert grausame Details der Gewalttaten ++ Opfer ist Nebenklägerin (bild.de)

...

Reue? Keine Spur! Mitleid? Ein Fremdwort …

Im Prozess um die Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau (18) stehen in Freiburg elf Männer vor Gericht. Doch schon vor der Anklageverlesung kam es zum Eklat!

Einer der Angeklagten flippte aus, schrie in seiner Muttersprache, als er in den Saal geführt wurde: „Wer mich fotografiert, kommt in die Hölle!“. Der Mann hämmerte mit der Faust auf den Tisch, beleidigte und brüllte herum! Erst mehrere Polizeibeamte beendeten die Pöbelattacke und brachten den Mann zur Anklagebank.

Er war extrem aggressiv, zeigte den Prozessbeobachtern den gestreckten Mittelfinger, brüllte die etwa 20 Sicherheitsbeamten an.

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Das Video. -- Was denken sich die Polizisten, die Juristen, die Bürger im Saal und vor den Fernsehern? Nichts mehr? Oder doch -- etwas? Was?

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"Klammheimliche Freude"

Gelesen und notiert:

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Was immer wieder, nicht nur hier, erstaunt: Es ist offenbar unglaublich schwer, einen halbwegs sachlichen Standpunkt einzunehmen und einzuhalten. Lese ich die Kommentare hier, bekomme ich den Eindruck: Steht Kommentator*in X auch nur ein wenig abweichend von der Mitte auf der politischen Links-Rechts-Skala, schon wird z. B. die Einzeltäter-These und das situative Große und Ganze auch höchst unterschiedlich gesehen.

Nachgeschaut deshalb, beim Göttinger 'Stadtindianer':

"Meine unmittelbare Reaktion, meine ‚Betroffenheit‘ nach dem Abschuß von Buback ist schnell geschildert: Ich konnte und wollte (und will) eine klammheimliche Freude nicht verhehlen. Ich habe diesen Typ oft hetzen hören. Ich weiß, daß er bei der Verfolgung, Kriminalisierung, Folterung von Linken eine herausragende Rolle spielte.“

'dem Abschuss von Buback'! -- Von welchem Grad der Abweichung von der Mitte nach rechts, würde heute jemand wohl vergleichbar, nur eben rechts, formulieren? Und welcher Linke unterstellt jedem "ein wenig Rechten" sehr schnell, dass er bei dem Lübcke-Mord 'klammheimlich' so empfindet?

Es ist ein Kreuz mit der Politik und den Gefühlen! (zeit.de)

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Mittwoch, 12. Juni 2019

Till Lindemann. Oder: Die Münchener Polizei ...

... als Zähnezieher.

Wenn man genügend weit vom Schuss ist, kann man über solche Meldungen herzlich lachen. Wenn man dabei sitzt? Wahrscheinlich nicht.

Hübscher Name übrigens: Till Lindemann. Klingt für mich irgendwie nach friedlichem Käsekuchen. Aber die Intuitionen sind bekanntlich sehr unterschiedlich.

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Till Lindemann, Frontsänger der Band Rammstein, soll bei seinem Gig in München mit einem Hotelgast des Bayerischen Hofs aneinandergeraten sein. Nach Informationen der SZ soll ein 54 Jahre alter Hamburger den Sänger in der Nacht auf Samstag an der Hotelbar beleidigt haben. Nach den verbalen Aggressionen soll Lindemann handgreiflich geworden sein.

...

Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Prominenter im Bayerischen Hof prügelte. Der Vorfall mit Lindemann weckt Erinnerungen an den 1. Dezember 2002. Damals waren die Bandmitglieder rund um Oasis-Sänger Liam Gallagher betrunken in eine Auseinandersetzung mit mehreren Gästen verwickelt, bei der einiges Hotelmobiliar zu Bruch ging. Gallagher verlor an dem Abend zwei Schneidezähne. 16 Jahre später beschuldigte er die Münchner Polizei, ihm die Zähne gezogen zu haben - aus Rache, weil er einen Polizisten getreten hatte. (sueddeutsche.de)

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Montag, 29. April 2019

"Ein 21-jährige kosovarischen Staatsbürger"

Öffentlichkeitsfahndung! Die große Ausnahme! Gleich zwei Mal muss es betont werden, das mit Öffentlichkeit.

Warum nicht sofort und immer? Wahrscheinlich gilt auch hier: "Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern."

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Moers: Öffentlichkeitsfahndung nach mutmaßlichem Autorennen
Frau stirbt bei mutmaßlichem Autorennen in Moers
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Nach dem mutmaßlichen Autorennen in Moers fahndet die Polizei öffentlich nach einem Tatverdächtigen. In einer Mitteilung heißt es, es habe sich im Rahmen der Ermittlungen der dringende Tatverdacht gegen einen 21-jährigen kosovarischen Staatsbürger ergeben. Die Ermittler vermuten, dass er sich nach dem Tod der 43-jährigen Unfallbeteiligten abgesetzt hat und auf der Flucht ist. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen Mordes erlassen. (wdr.de)

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Eine Politik, die die Bevölkerung nicht für voll nimmt, sie als eine Ansammlung von Kindern behandelt, die muss sich nicht wundern, wenn flächendeckend Misstrauen aufkommt. 

Und mal wieder: 'ein 21-jährigen kosovarischen Staatsbürger'. Und wer war der andere?

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Duisburg/Moers - Kushtrim Hoti (21), der Mann, der die 43-jährige Sema F. aus Moers bei einem Autorennen am 22. April getötet haben soll und wegen Mordes gesucht wird, ist ein Schwerverbrecher. | Trotz seiner erst 21 Jahre hat der Kosovare schon eine bemerkenswerte Vorstrafenliste: Drogenhandel, gefährliche Körperverletzung, Bedrohung, schwerer Raub und räuberische Erpressung! -- Nach EXPRESS-Informationen, stand der Mann regelmäßig vor Gericht und wurde auch schon mehrfach verurteilt. Dazu fand unser Autor weiter heraus, dass der Gesuchte den rund 120.000 Euro teuren Mercedes gefahren hat, ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein. | In den Ermittlungen muss noch geklärt werden, ob der Halter des AMG E63 wusste, dass Hoti keinen Führerschein hatte, oder ob er sich diesen nicht hat zeigen lassen. Dann dürfte er ein ernstes Problem haben. (express.de)

Donnerstag, 25. April 2019

"Polizei kontrolliert Mann (22)" (tz)

[ Der Hintergrund der folgenden Überlegungen findet sich in diesem Blog seltsamerweise unter dem Stichwort "Linienrichter". ]

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Wirkt das nur für mich lächerlich? Wenn dieses Schema "Mann" und "Alter" in die Überschriften kommt und irgendwann weit unten, weil man diesen Aspekt dann doch nicht ganz unterdrücken kann, schließlich mitgeteilt wird: "Bei dem Mann handelt es sich laut Polizei um einen syrischen Asylbewerber." Wenn sich die Berichterstattung mit solchen Verrenkungen selbst der Lächerlichkeit preisgibt, dann ist das bestimmt nicht im Sinne der Asylbewerber. Der mündige Bürger wüsste schon zu sagen: "Es sind nicht alle Asylanten so. Aber manche halt doch."

Denn siehe -- wir brauchen eine vernünftige Antwort auf die Frage, warum Männer aus fremden Ländern hierher kommen, um der Gewalt zu entfliehen und dann die Gewalt auf diese Weise mitbringen. Und und vor allem: Warum sie nicht schnell merken, dass hierzulande die Polizei mit Respekt zu behandeln ist. Immer und unter allen Umständen! (Gell, Freunde von der ganz linken und der ganz rechten Seite hierzulande!)

Also zum Thema zurück: Die Überschrift müsste natürlich, um selbstverständlich zu wirken, lauten:

"Polizei kontrolliert Asylbewerber (22) - der rastet aus und verletzt vier Polizisten"

Hier mal die Meldung in Gänze:

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Beamten ins Gesicht geschlagen

Polizei kontrolliert Mann (22) - der rastet aus und verletzt vier Polizisten

Aktualisiert: 25.04.19 17:01

© dpa / Matthias Balk

Die Kontrolle eines 22-Jährigen ist in Augsburg völlig eskaliert. Der Mann verletzte vier Polizisten.

Augsburg - Bei einer Kontrolle am Augsburger Hauptbahnhof ist ein 22-Jähriger ausgerastet und hat vier Polizisten verletzt. Wie sich herausstellte, liegt gegen den Mann bereits ein Haftbefehl wegen Sachbeschädigung vor. Bei dem Mann handelt es sich laut Polizei um einen syrischen Asylbewerber.

Polizei kontrolliert Mann (22) in Augsburg - doch der rastet völlig aus
Als eine Streife der Bundespolizei den 22-Jährigen am Mittwochmorgen mit auf die Dienststelle nehmen wollte, schlug dieser plötzlich um sich und verletzte einen Beamten im Gesicht. Erst mit weiterer Unterstützung konnte der Mann gefesselt und mitgenommen werden.

22-Jähriger leistet massiv Widerstand
Auch bei der Durchsuchung auf dem Revier habe er massiv Widerstand geleistet und drei weitere Polizisten verletzt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Gegen den 22-Jährigen wird ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung eingeleitet. (tz.de)

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Montag, 25. März 2019

Sprachlosigkeit und Gewalt

Deutsche Literaturwissenschaftler -- manchmal interessieren sie sich für alles. Beispiel: Helmut Arntzen, der manchmal über das Ziel hinausschoss. Reden wir nicht vom Ziel.) Aber hier ...

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Gewalt herausführt und warum Robert begonnen hat, die nur aus Gewalt bestehenden Videofilme und Computerspiele sich anzusehen, sich einzuverleiben, mit ihnen den Kopf vollzusaugen. Gut, Tausende sehen die auch, ohne Massenmörder zu werden. Und der Bruder sagt: "Seine Videospiele habe ich nicht als so abwegig empfunden. Das machen so viele." Aber was ist mit deren Köpfen und Gefühlen? Gehen sie unbeschädigt aus den Trommelfeuern der fiktionalen Gewalt hervor? Eine der Blödmachereien, die heute seltener geworden sind, war, von der kathartischen Wirkung solcher Ware zu sprechen. Als sei die nicht nach Aristoteles immer an Mitleid und Furcht gebunden, als sei die strukturlose Blutorgie als solche schon ‚reinigend‘ und nicht höchstens die Tötung jeder Sensibilität. (.helmut-arntzen.de)

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Donnerstag, 13. September 2018

Hans und Erich

Meldung:

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Bochum (dpa/lnw) - Ein 23-Jähriger ist in Bochum auf offener Straße mit einem Messer erstochen worden. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte, lauerte ein gleichaltriger Bekannter dem jungen Mann am Mittwochabend auf und stach mehrfach auf sein Opfer ein. Zeugen alarmierten die Polizei und kümmerten sich um den Schwerverletzten. Er starb in der Nacht im Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter habe sich noch am Tatort widerstandslos festnehmen lassen. Nach Polizeiangaben kannten sich die beiden Deutschen seit Jahren. Das Motiv war zunächst unklar. (welt.de)

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Und wieder taucht irgendwo die Frage auf: "Nach Polizeiangaben kannten sich die beiden Deutschen seit Jahren." Hießen die beiden Deutschen Hans und Erich oder Mehmet und Yüksel?

Montag, 27. August 2018

"Totschlag hat es in Deutschland ..."

Ein ZEIT-Kommentar, zunächst nicht freigeschaltet.

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Totschlag hat es in Deutschland schon immer gegeben - aber ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, wann ein solcher Vorfall schon mal dazu geführt hat, daß sich 800 Menschen versammeln, die anderen mal zeigen wollen, 'wer hier das Sagen hat'. Dieser Aufruf über die sozialen Netzwerke kam von ultrarechten Gruppen. Da haben wohl manche gedacht, der Tag der Machtübernahme sei gekommen."

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"Totschlag hat es in Deutschland schon immer gegeben..."

Das klingt für mich jetzt, angesichts der konkreten Toten, wirklich sehr unangenehm-abwiegelnd.

Dann: Nicht nur, dass Mord nicht Totschlag ist, auch Totschlag1 ist nicht gleich Totschlag2. Das sollten wir immer berücksichtigen. Heißt: Wenn T1 = ein Betrunkener erschlägt einen anderen Betrunkenen auf dem Oktoberfest mit dem Maßkrug - keine 800 Menschen. Wenn aber T2 = ein ultralinker Demonstrant wird von einem Unbeteiligten in Putativnotwehr niedergeschlagen und stirbt -- wieviel linke Demonstranten marschieren dann in Hamburg oder Berlin auf?

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: _Allen_ Gruppen und Gruppierungen, die zu Gewalt neigen, muss wirklich "von staatswegen" klar und hart gezeigt werden, dass man hierzulande für seine Meinung demonstrieren darf, dass aber Gewalt, auch "Gewalt gegen Sachen", auf keinen Fall hingenommen wird.

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