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Donnerstag, 12. März 2020

Klaas Huizing: 'Zu dritt'

Die Wikipedia spart bei Karl Barth und bei Charlotte von Kirschbaum die Roman-Darstellung von Klaas Huizing, 'Zu dritt. Karl Barth, Nelly Barth, Charlotte von Kirschbaum', aus. Sei's drum. Ich werde es nicht mehr nachtragen.

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Mittwoch, 22. Januar 2020

Brad Pitt und Anthony Hopkins

Und wenn ich schon mal dabei bin, Zeitungen zu loben, dann überliefere ich das auch noch. Der STERN hat es gebracht:

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OSCAR-NOMINIERUNG Auferstanden: Darum ist Brad Pitt so gut wie nie zuvor || Lange hatte er sich und sein Publikum belogen. Erst als seine Ehe und sein Leben ­zusammenbrachen, fand Brad Pitt zu sich selbst. Nun ist er so gut wie nie zuvor: als Mann und als Schauspieler. Von Jochen Siemens || 20. Januar 2020 || Auferstanden - darum ist Brad Pitt so gut wie nie zuvor | Neulich hat Brad Pitt ein Wort erfunden. Er saß mit dem Schauspieler Anthony Hopkins zusammen, sie sprachen über den Sinn und die Werte des Lebens, und Pitt sagte: „Ich bin eigentlich ein Nicht-Weiner. Gibt es das Wort?“ Auf Englisch klingt es fast noch schöner: ein „not-crier“. Pitt weiter: „Ich habe seit 20 Jahren nicht geweint. Aber jetzt bin ich auf dieser Stufe angekommen, auf der mich alles berührt. Meine Kinder, meine Freunde, die Nachrichten – sie berühren mich.“ Hopkins antwortete: „Das entdeckt man, wenn man älter wird. Du willst einfach mal losheulen.“ Pitt, auch schon 56 Jahre, überlegte. „Ist das so?“– Hopkins, 82, nickte: „Nicht nur, weil du traurig bist. Sondern auch über das Glück des Lebens.“

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Dienstag, 17. September 2019

Roger Whittaker

Was sagt man dazu: Ich wollte mal wieder nach Roger Whittaker suchen, weil meine Mutter den so gerne hatte. Und was schlägt mir Google vor?!

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Gestorben? Tod? Ja was denn?! Der Mann erfreut sich -- hoffentlich -- bester Gesundheit!* Er ist 83 Jahre alt. Das ist doch heute kein Alter!

Roger Whittaker (* 22. März 1936 in Nairobi, Kenia) ist ein britischer Sänger, Liedermacher und Kunstpfeifer. Er ist unter anderem im Vereinigten Königreich, in den Vereinigten Staaten, in Kanada, Südafrika und Deutschland erfolgreich. (Wikipedia)

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* Nun ja, ich habe natürlich noch ein wenig weitergesucht. Und da -- leider, leider! -- habe ich das gefunden:

"24.05.2019 ... Nun ist er in seinen besten Jahren, wollte den Ruhestand genießen. Doch nach zahlreichen Notoperationen an den Beinen, Herzproblemen und ständigen Schwindelanfällen, kann der Ruhestand zum Horror werden. Laut der “Freizeitwoche” habe Whittaker seine ganze Lebenslust und Energie verloren, ist zudem zunehmend verwirrt. Erfüllt man ihm seinen letzten Wunsch? Weiter heißt es in dem Artikel, dass er sich nichts sehnlicher wünscht, als seine fünf Kinder und seine Enkel ein letztes Mal wiederzusehen. Alle wohnen überall auf der Welt verteilt.Des Weiteren wünscht er sich, dass er in Irland bestattet wird. Doch bevor es soweit kommen würde, solle man ihn aufbahren. Er habe eine Höllenangst davor, dass er lebendig begraben wird. Wird ihm seine Familie den letzten großen Wunsch erfüllen? Vor Jahren enterbte er bereits alle seine Kinder, da er der Meinung war, dass er ihnen bereits genug gegeben hätte. Lieber will er sein Vermögen an gemeinnützige Organisationen spenden." (schlager.de)

Das mit den Kindern und dem Enterben -- vielleicht sollte er sich das noch einmal ...? Wo er sie doch noch einmal sehen möchte ...?! Aber nun ja, ich kenne mich da in den familiären Verhältnissen wirklich nicht aus. Ich will mich da raushalten.

Donnerstag, 6. Juni 2019

Noa Pothoven

Was steht hinter solchen Schicksalen? Ist mit Zeitungsberichten alles geklärt?

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Noa war elf Jahre alt, als sie zum ersten Mal Opfer eines sexuellen Übergriffs wurde – auf einer Schulparty. Ein Jahr später folgte der zweite Übergriff. "Es war das zweite Mal, dass mich ein Mann gegen meinen Willen an intimen Orten berührte", schreibt sie in ihrer Biografie "Gewinnen oder Lernen", die 2018 erschien. Mit 14 sei sie schließlich von zwei Männern vergewaltigt worden. Zu Hause habe sie nie darüber sprechen können, "aus Angst und Scham". Gegenüber "De Gelderlander" erzählt sie: "Ich erlebe die Angst und den Schmerz jeden Tag aufs Neue. Ich bin immer ängstlich und auf der Hut. Und mein Körper fühlt sich bis heute schmutzig an. Mein Haus, mein Körper wurde aufgebrochen – und das kann nie wieder rückgängig gemacht werden." (stern.de)

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Schreibt ein junger Mensch, der wirklich sterben will, erst mal noch ein Buch über die Unerträglichkeit seines Lebens und seines Zustands?

Freitag, 24. Mai 2019

Peter Metzingers 'Respice post te ...'


Der Spruch kommt mir heute morgen in den Sinn. Einfach, spontan. Muss ich dafür den Lateinunterricht loben? Vielleicht.

Dass ich diesen Spruch, als ich nachschlage, hier und in diesem Kontext finde, wundert mich denn doch.

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petermetzinger in business campaigning GmbH, business campaigning® concept, Campaigning Concept, Campaigning like Rock'n'Roll, Campaigning Summit Switzerland, Deutsch, Gedanken / Thoughts, Life of a Campaigner Mai 28, 2015 542 Wörter

Respice post te, hominem te esse memento

Der Titel bedeutet «Sieh dich um; denke daran, dass auch du nur ein Mensch bist» und wurde von einem Staatssklaven, der hhinter dem Triumphator auf dem Wagen stand, diesem Triumphator ununterbrochen zugeflüstert, während er nach einen erfolgreichen Feldzug – einer Kampagne – mit dem Siegeszug durch Rom fuhr. Ich erinnere mich gerne daran, wenn ich mal wieder Teil oder Leiter eines siegreichen Campaigning-Teams bin. Denn man gewinnt nie alleine.

Und dennoch muss ich zugeben, dass ich doch ein kleines bisschen stolz bin, zusammen mit Samy Liechti und Manuel Nappo gestern den M&K-Vordenkerpreis gewonnen zu haben: www.m-k.ch/mk-vordenker-das-sind-die-gewinner

Aber eben… ich bin nur einer von vielen Menschen, die den Weg zu dieser Entscheidung bahnten. ... (petermetzinger.com)

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Hey, und diese Form memento (Imperativ!?), die hatte ich wirklich nicht mehr im Kopf!

Donnerstag, 16. Mai 2019

Lachhafte Trvialitäten: Leben ändern

Notizbuch

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So kannst du dein Leben ändern!


  • Erkenne den Status Quo. Zunächst musst du dir darüber bewusst werden, wie es dir jetzt gerade geht. ...
  • Triff eine Entscheidung und setze dir Ziele. Ich will mein Leben verändern! ...
  • Entscheide dich für einen Weg. ...
  • Mach dir klar, warum du das tust. ...
  • Beginne sofort.


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Ordnung im Leben 2: Die ersten Schritt

Gegen die eigene Bequemlichkeit und -- ja, Angst vor der Ordnung sich durchsetzen.

Unordnung hat eine wichtige Funktion und sie ist ein Signal. Sie ist mit Kreativität verbunden. Es geht darum, Unordnung zu machen, ohne die Kreativität aufs Spiel zu setzen.

Ganz praktisch: Vorsortierung 1

  • Ein Behältnis für jedes Zimmer. Vor allem: Küche, Arbeitszimmer, Werkstatt, Badezimmer. Rest.
  • Unterscheidung: Bücher, Papiere, Gegenstände.
  • Die einfache Unterscheidung von "Sehr wichtig" -- "Später einordnen" -- Wegwerfen.
  • Eine vorläufige "Augenordnung" machen, die einen ruhig werden lässt. 
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  • Und dann: Immer weiter. Immer weiter. Am nächsten, übernächsten Tag. Immer weiter!

Mittwoch, 1. Mai 2019

Melancholie. Oder: Die Zeit, die Zeit ...

Notizbuch

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4 Schwestern machten 40 Jahre lang dasselbe Bild

Quellen zufolge ist dies das letzte gemeinsame Foto der Vier. Eine der Schwestern starb im folgenden Jahr. Daher beschlossen die anderen drei Damen, die Tradition nicht fortzusetzen. Immerhin würde es nie wieder so sein wie damals... (daily-goals.com)

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Zeitraffer, grob. Ich kürze mal ab:

Bild 1 - Bild 10 - Bild 20 - Bild 30 - Bild 38 (letztes)

Samstag, 20. April 2019

Am Ende ...

... eines Karfreitags, der es in sich hatte. Wie man so sagt. Kann man mehr sagen? Nein.


Wer kann das schon verstehen.

Mittwoch, 17. April 2019

Frühstück mit Ratschlag


Mein Frühstücksbrettchen. 

"Ever failed. TRY AGAIN. Fail better"
(Samuel Beckett)

Dienstag, 16. April 2019

Minimalism

Oder: "Ab heute werde ich -- nein, bin ich ein ordentlicher Mensch!"

Obwohl man es sich denken und dann auch leicht lesen kann, dass ein chaotischer Schreibtisch ein Zeichen von Kreativität ist und dass sogar gilt:


sehnen sich viele unordentliche Menschen nach Ordnung im persönlichen Umfeld. Warum eigentlich? Und warum hat also Marie Kondo (hübscher japanischer Name übrigens! Marie!) solchen Erfolg?**

Die Erklärung ist relativ einfach: Die wenigsten Menschen sind so erfolgreich, dass sie mit sich selbst zufrieden sind und dann noch mehr Erfolg wollen. Sie schauen zurück -- auf ihr Chaos -- und nicht vorwärts auf den nächsten Erfolg. Und ihr Chaos auf dem Schreibtisch und im Schlafzimmer -- das Wohnzimmer und die Küche und sogar das Bad haben sie einigermaßen im Griff -- sei der Grund für ihren mangelnden Erfolg.

Ist es so? Das lasse ich einmal dahingestellt, denn jede gute Therapie sagt: Entscheidend ist das persönliche Gefühl. Wenn jemand sehr unzufrieden ist mit sich und seiner Situation, wenn er leidet, dann sollte diese Situation geändert werden. 

Nun denn: Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen zu zeigen versuchen, wie das mit der  -- kostenlosen! -- BDLB-Methode geht. (Wer es dann anders machen will, der kann natürlich jederzeit zu Maries Büchern und Videos greifen!)

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* "So what is the ‘perfect mess’? It is that mess that helps you creatively, but doesn’t stifle your productivity. It will be different for everyone. What the research on messiness should show you is that organization and order are overblown concepts, and if you are spending too much time on them, you are hurting yourself, particularly creatively. Allow the mess to pile up a bit and spend that time constructively on creative tasks instead."

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** "Die Japanerin Marie Kondo ist Profi-Aufräumerin und Bestseller-Autorin. Sie sagt: Putzen und Aufräumen macht glücklich, ausgeglichen und selbstbewusst. Wenn nur nicht der innere Schweinehund wäre. | Schon wieder jahrelang nicht dazu gekommen, zu entrümpeln? Unsere Autorin gelang es mit der „Magic-Cleaning“-Philosophie von Marie Kondo, deren Buch die Bestsellerliste der „New York Times“ anführt." (welt.de)

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Montag, 3. Dezember 2018

Peterson: Clean your room!



Räum erst einmal dein Zimmer auf, ehe du die Welt kritisierst. Jordan Peterson.

Dienstag, 28. August 2018

Hotel Lederer in Bad Wiessee

Ich wusste doch, dass mir das Hotel Lederer schon mal über den Weg gelaufen ist! Ja, Hitler und Röhm, vor so vielen Jahren! Und jetzt? Wird es wenigstens ein Modell des alten Hotels geben?

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Haus des Röhm-Putschs. Abriss-Hotel Lederer in Bad Wiessee: Ein Hotelier ohne ObdachRuth Schormann , 18.05.2018 ... Noch hat der 79-Jährige das Wohnrecht. Sein Haus an der Wiesseer Seepromenade ist längst eine Ruine. Doch Josef Lederer lebt immer noch dort, wo einst der Röhm-Putsch stattfand. Nun muss er raus - er weiß nicht wohin und mit welchem Geld. Bad Wiessee - Einst Top-Übernachtungsadresse, bald Abriss-Baustelle: Das Hotel Lederer in Bad Wiessee ist Geschichte. Bewohnt wird das Haus aber noch, vom Ex-Hotelier Josef Lederer, der sich als Opfer einer Intrige der Gemeinde sieht und mehrmals vor Gericht zog, um Schadenersatz einzuklagen. Die Gemeinde hatte ihm 2011 verweigert, einen Teil seiner Hotelzimmer zu verkaufen. Mit dem Verkaufserlös sollten Schulden getilgt werden. So berichtet es die "Tegernseer Stimme". Das Hotel ist geschichts-trächtig - Lederer hatte versucht, es unter Denkmalschutz stellen zu lassen. Denn genau dort in Wiessee hat Adolf Hitler 1934 persönlich SA-Führer Ernst Röhm mit vorgehaltener Waffe verhaftet. Seit Längerem ist das einstige Top-Hotel verkauft an Hexal-Gründer Thomas Strüngmann, dessen Vermögen 2015 laut Forbes Magazine auf 3,1 Milliarden Euro geschätzt wurde. Er wird die Ruine im Herbst abreißen und ein neues Luxusressort errichten, berichtet die "Tegernseer Stimme" weiter. Bis dahin hat Lederer noch Wohnrecht in dem Haus, das einst der Stolz seiner Familie war. Findet der 79-Jährige bis dahin keine neue Bleibe, steht der Ex-Hotelier auf der Straße. Dann müsste ihn wohl der Staat auffangen, denn eigene Einkünfte habe er nicht, so das Blatt weiter. Was also wird dann aus Josef Lederer? "Einen alten Mann setzt man nicht vor die Tür" - das sei eine Sache von Anstand, sagt Andreas Göbel, Sprecher von Athos, dem Büro der Familie Strüngmann zur "Tegernseer Stimme". Und weiter: Es werde auf keinen Fall etwas Unmenschliches passieren. Wie das Angebot des neuen Eigentümers aussieht, will der Unternehmenssprecher nicht sagen, das sei Privatsache. (abendzeitung-muenchen.de)

Montag, 20. August 2018

"Kokain, Autos, neue Brüste"

Da hätte ich doch auch noch 'nen Vorschlag.


Kokain, Autos, neue Brüste: Jüngste Lotto-Millionärin verprasst Gewinn – jetzt fehlt das Geld für behinderten Sohn. || 20.08.2018 | Callie Rogers (31) hat mit 16 Jahren im Lotto gewonnen. ... 15 Jahre ist es her, da wurde Callie Rogers Lotto-Millionärin in London. Damals war sie 16 Jahre alt und somit die jüngste Lotto-Millionärin Großbritanniens. Von den umgerechnet 2,6 Millionen Euro ist heute kaum mehr etwas übrig. Wo das Geld hin ist? Sie ist sich selbst nicht so sicher, erzählte sie jetzt der Daily Mail. Neue Brüste, teure Autos, Häuser und Kokain: Sie hat das Geld innerhalb eines Jahrzehnt verprasst. Heute sagt die 31-Jährige: „Ich denke nicht, dass eine 16-Jährige die Möglichkeit bekommen sollte, in der Lotterie zu gewinnen.“ In dem Alter sei man noch nicht bereit dafür. Alle anderen Glückspiele seien schließlich auch erst ab 18 Jahren, warum ist das bei der Lotterie anders? fragt sie sich. (derwesten.de)

Man könnte das Geld generell unter Kuratel stellen: Ausbezahlt wird pro Monat. Soviel, dass das Geld, wenn sie 100 Jahre alt wird, aufgebraucht ist. Größere Anschaffungen werdem wie ein Kredit behandelt: Die monatliche Auszahlung wird über die nächsten 2 bis 10 Jahre hin entsprechend gekürzt. Dann hätte Callie prima leben können.

Freitag, 17. August 2018

Kulenkampff / Jente

Erst durch diese ARD-Sendung drauf gekommen, mal nachzulesen. Auch zu dieser Sendung wird altklug das "in Wirklichkeit" gezogen. Das Besserwissterum der Späteren, wie so oft. Und Martin Jente als ein weiteres Beispiel für die Martenstein-These.

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„KULENKAMPFFS SCHUHE“ IN DER ARD. Mach sie alle wieder ganz. VON HEIKE HUPERTZ. 08.08.2018 || Hier ist die Welt wieder in Ordnung: Hans-Joachim Kulenkampff in seiner erfolgreichen Quizsendung „Einer wird gewinnen“. Bildbeschreibung einblenden Beruhigungsmittel für eine traumatisierte Generation: In ihrem Filmessay „Kulenkampffs Schuhe“ zeigt Regina Schilling auf, was die Nachkriegsunterhaltung der Bundesrepublik in Wirklichkeit war.

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Unter der Oberfläche der Harmlosigkeit dieser Unterhaltungsshows gibt es überall Bodenloses. Einiges sieht man erst durch Schillings Film. Manches ist vorher bekanntgeworden. Martin Jente, der als Butler Kulenkampff am Ende der Show stets hinauskomplimentiert und der auch Produzent von „EWG“ ist, diente als SS-Hauptscharführer und Adjutant im Führerhauptquartier, wie sich bei Sichtung seines Nachlasses herausstellt. (faz.net)

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Im Juni 1933 wurde Jente SS-Mitglied und war Angehöriger des SS-Sturms 1/6 in Berlin (Ausweis-Nr. 203.494). Am 20. April 1935 erfolgte eine Beförderung Jentes zum SS-Oberscharführer, im September 1936 eine weitere Beförderung zum SS-Hauptscharführer. Auch war er Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 3.472.834). Von 1939 bis 1945 leistete er Wehrdienst bei der Kriegsmarine. Er war Adjutant im Führerhauptquartier.

GROSSER, GEKONNTER NEUANFANG

Im Jahr 1945 gründete er das Kabarett ‚Die Hinterbliebenen‘ in Bad Reichenhall, dem er bis 1949 angehörte. Später betätigte Jente sich als Journalist beim Hessischen Rundfunk und schrieb Artikel für die Frankfurter Neue Presse. (wikipedia.de)

Dienstag, 29. Mai 2018

Καιρός

Ein WDR-Zeitzeichen über Inge Morath, geboren in Graz, viel herumgekommen in der Welt, Fotografin.

Die unter anderem bei den Dreharbeiten von Misfits fotografiert. Drehbuch Arthur Miller, verheiratet mit Marilyn Monroie.

Sie ergreift die Gelegenheit beim Schopf. Ist das die Bedeutung von Καιρός?

Arthur Miller fragt nach Fotos, die sie von ihm gemacht hat. Sie lernen sich genauer kennen und -- heiraten. Sie haben Kinder, auch einen behinderten Sohn, den Miller ablehnt und verleugnet.

Die Wikipedia fasst das so:

"Von 1962 bis zu deren Tod 2002 war Miller mit der österreichischen Fotografin Inge Morath verheiratet. Aus dieser Ehe stammen die Kinder Rebecca (* 1962) und Daniel Miller (* 1966). Erst 2007 wurde bekannt, dass Miller die Existenz seines in einem Heim lebenden Sohnes mit Down-Syndrom vor der Öffentlichkeit geheim gehalten hatte."

Ist das verständlich, das mit der Geheimhaltung des behinderten Sohns, oder ist es doch ein "menschlicher Makel" bei einem Schriftsteller?

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Arthur Miller's life had its own lost act: A son placed out of sight | By JASON ZINOMANAUG. 30, 2007

NEW YORK — It had been something of an open secret for years, but most people did not learn the story of Daniel Miller until last week, when Vanity Fair published an article called "Arthur Miller's Missing Act."

As described in Suzanna Andrews's 5,000-word article, Arthur Miller, who died in February 2005, and his third wife, the photographer Inge Morath, had a son born with Down syndrome in 1966. Soon after, they made the painful decision to put the child, Miller's youngest, in an institution for the mentally retarded before Miller essentially cut him out of his life.

Andrews describes in detail how Miller rarely, if ever, accompanied his wife on weekly visits to see Daniel, almost never mentioned him to shocked friends and didn't mention him in his memoir, "Timebends."

(nytimes.com)

Donnerstag, 3. Mai 2018

Sinn des Lebens 1: Alter und Zeit

Notizbuch: Zeit, Leben und Sterben

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Mit über 100 Jahren ging er noch täglich arbeiten: David Goodall ist Australiens bekanntester und ältester Biologe und Ökologe. Nun möchte der 104-Jährige sterben – wegen der schwindenden Lebensqualität.

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„Ich möchte nicht in die Schweiz, auch wenn es ein nettes Land ist. Aber ich muss das tun“, sagte Goodall und kritisiert Australiens Sterbehilfeverbot. Wegen dieser Situation sei er sehr „aufgebracht“. Sich für die Sterbehilfe in einem gewissen Rahmen einzusetzen sei alles, was er noch tun könne.

Erster Klasse nach Europa

Eine Crowdfunding-Organisation hatte Goodall dabei geholfen, Spendengelder für die Reise und einen Erste-Klasse-Flug zu sammeln.

Ausschlaggebend für Goodalls Entscheidung, Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen, war offenbar ein Sturz in seiner Wohnung, in der er noch allein lebte. Goodall war danach längere Zeit nicht mehr bewegungsfähig: „Ich habe nach jemanden gerufen, aber es hat mich niemand gehört.“ Erst zwei Tage später habe ihn seine Putzfrau gefunden und ins Krankenhaus gebracht. Durch die im Anschluss notwendige Behandlungen und seine schlechte Gesundheit fühle er sich gedemütigt.

„Ich bin 104 Jahre alt und habe sowieso nicht mehr viel Zeit. Es macht mich unglücklich“, sagte Goodall. Er sei des Lebens müde. Er sei auch überhaupt nicht traurig, dass er sterben müsse, auch wenn er gerne 20 oder 30 Jahre jünger wäre. „Ich betrachte den Tod nicht als grauenvoll. Ich sehe es als natürlich an“, antwortete Goodall auf die Frage, ob er keine Angst vor dem Tod habe. „Man lebt einige Jahrzehnte und dann stirbt man. Es ist nicht traurig. Was traurig ist, ist, wenn das verhindert wird.“

Goodall wurde 1914 in London geboren und zog 1948 nach Australien, wo er an der Universität in Melbourne seine Lehrtätigkeit aufnahm. Goodall hinterlässt Dutzende wissenschaftliche Expertisen. (welt.de)

Montag, 11. Dezember 2017

Schwertwale

Ich, wie andere offenba rauch, dachte, dass der Weiße Hai an der Spitz der Nahrungskette steht. Aber offenbar: Weit gefehlt!

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30.06.2017 | KAMPF DER GIGANTEN. Schwertwale haben es auf Haiorgane abgesehen Vor der südafrikanischen Küste stehen normalerweise Weiße Haie an der Spitze der Nahrungskette. Doch wurden sie selbst zu Gejagten. Von Daniel Lingenhöhl | Seit Ende Mai 2017 geht etwas Mysteriöses an der Küste von Fraanskral in Südafrika vor: Insgesamt vier Kadaver von Weißen Haien wurden seitdem an den Strand gespült – deren Leber präzise entfernt worden war. In zwei Fällen fehlten zudem die Herzen der Raubfische, und dem letzten der Opfer wurden auch der Magen und die Hoden weggefressen. Das zeigte eine Autopsie durch die Biologin Alison Towner vom Dyer Island Conservation Trust. Der Kadaver war 4,1 Meter lang, doch wurde auch schon ein knapp fünf Meter langes Weibchen Opfer einer derartigen Attacke – es war der bislang größte Weiße Hai, der in Südafrika seziert wurde. Was attackiert in dieser Region Weiße Haie, die hier eigentlich an der Spitze der Nahrungskette stehen? (spektrum.de)

Freitag, 24. November 2017

Bernd Rabehl

Anfrage im Wikipedia-Café:

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Hinführung: ich habe heute Morgen in der Süddeutschen Zeitung ein Interview mit Gretchen Dutschke gelesen. Sie wies zwischendurch daraufhin, dass Bernd Rabehl ja rechts geworden sei. Das wusste ich nicht; so sehr interessieren mich die 1968er nun auch wieder nicht. Dann habe ich doch noch ein wenig nachgelesen und nachgedacht. Von Horst Mahler ist bekannt, dass er ein Rechtsradikaler geworden ist. Jetzt also auch Bernd Rabehl. Unser Wikipedia-Artikel vermerkt:

"In einem Interview mit der NPD-Zeitung Deutsche Stimme vom März 2005 sagte Bernd Rabehl zu der Kritik, dass er sich, ähnlich wie Horst Mahler, von einem linksradikalen Kritiker der Bundesrepublik zu einem rechtsradikalen Opponenten entwickelt habe: „In letzter Konsequenz bin ich meinem Denken von damals treu geblieben, nur dass sich inzwischen die politischen Positionen verschoben haben. Was früher als ‚links‘ angesehen wurde, gilt heute als ‚rechts‘.“"

Es gibt ja einen Spruch in Abwandlungen: Wer in seiner Jugend kein Revolutionär sei, der habe kein Herz; wer als Erwachsener immer noch Revolutionär sei, habe keinen Verstand. Da mag viel dran sein. Was genau daran ist, habe ich allerdings noch nicht herausgefunden. – Dazu kommt: Wenn man die Alt-68er auf Fotos anschaut, dann wirken sie so wie viele Junge wirken: Sie halten sich offenbar für ewig und unveränderlich jung. Wenn man sie als Alte ansieht, beschleicht einen das Gefühl, dass sie auch in ihrer Jugend nicht wirklich nachgedacht haben. So selbstgewiss und selbstgefällig kamen und kommen sie daher. -- Also, wer hat eine Antwort auf die Frage: Wie kann es sein, dass sich politische Ansichten im Laufe des Lebens in ihr Gegenteil verkehren? Manchmal gepaart mit der Selbsteinschätzung, man sei ja selbst immer gleich geblieben; nur die anderen hätten sich geändert, indem sie die Zeichen der Zeit, der Gegenwart, nicht zu deuten wüssten. (Berichte über Selbsterfahrungen ausdrücklich erwünscht!) -- Nachtrag: Wer sich von Professor (!) Bernd Rabehl ein Bild machen möchte, ein bewegtes sogar, der kann einmal hierher schauen.

Samstag, 11. November 2017

"Ich möchte Goethe sein!"

Onkel Josef sagt: Manchmal möchte ich Goethe sein.

Ich: Wieso das?

Er: Na, damit jemand mich und mein Werk interpretiert! Solche Aufmerksamkeit würde auch mir schmeicheln.

Ich: Hast du denn -- na ja: ein Werk?

Er: Ja. Ich schreibe seit 10 Jahren in Internet-Foren. Ein paar kluge Dinge darunter. Aber ich gehe unter in der Masse. So wie die anderen auch.

Ich: Das könnte man ändern. Ich wüsste auch wie.

Er: So? Und wie?

Ich: Ja -- kostet natürlich ein paar Euro.

(Ein Weckerton von Onkel Josefs Handy)

Er: Ach, hörst du! Bundesliga beginnt gleich.

Ich: Doch nicht heute! Länderspielpause.

Er: War nicht so ernst gemeint. War nur wegen der Euro.