Dienstag, 12. Oktober 2010

China

Heute gehört
Hochinteressant, kenntnisreich, informativ! 
12:05 Uhr Tagesgespräch Wandel durch Handel: Gilt das auch für China? Moderation: Stefan Parrisius 
Als Podcast verfügbar

Deutschland-Analyse 1: Hintergründe

Zuerst lso ein paar Stimmen aus dem Off, will sagen: aus der Presse:

"Selbstverständlich gibt es Unterschiede [...]. Wer in Stuttgart brüllt, würde vielleicht nicht für Sarrazin schreien, und umgekehrt. Aber es gibt Parallelen, es geht jeweils um Zukunftsvergessenheit. Der Wutbürger wehrt sich gegen den Wandel, und er mag nicht Weltbürger sein. Beide Proteste sind Ausdruck einer skeptischen Mitte, die bewahren will, was sie hat und kennt, zu Lasten einer guten Zukunft des Landes. Warum ist das so? Warum sind Bürger, die den Staat getragen, die Gesellschaft zusammengehalten haben, derzeit so renitent?"

"Der Wutbürger denkt an sich, nicht an die Zukunft seiner Stadt. Deshalb beginnt sein Protest in dem Moment, da das Bauen beginnt, also die Unannehmlichkeit. Nun schiebt er das beiseite, was Bürgertum immer ausgemacht hat: Verantwortlichkeit, nicht nur das Eigene und das Jetzt im Blick zu haben, sondern auch das Allgemeine und das Morgen."

Quelle: ESSAY. DER WUTBÜRGER. STUTTGART 21 UND SARRAZIN-DEBATTE: WARUM DIE DEUTSCHEN SO VIEL PROTESTIEREN. VON DIRK KURBJUWEI. In: TDER SPIEGEL 41, 2010, S. 25.

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"Nun ist Marco Krause unverdächtig, grundsätzlich etwas gegen die Fliegerei zu haben. Er ist am Flughafen Tempelhof aufgewachsen, da hat er schon als Junge die schweren amerikanischen Maschinen aufsteigen sehen. Seither wollte er nichts anderes als auch da rauf. Und jetzt? Fliegt er sich die eigene Existenz kaputt. 'Ja', sagt er und zögert. 'Hätte man sich sicher nicht so gedacht.' Eine knappe Million dürfte sein Haus wert sein. Wenn es mal in der Flugschneise liegt, vielleicht noch die Hälfte, schätzt er.// Natürlich will Krause damit nicht gesagt haben, dass es jetzt nach dem Sankt-Florians-Prinzip geht, also immer nur die Häuser der anderen dran glauben sollen. 'Man muss dafür sorgen, dass möglichst wenig Leute betroffen sind', sagt er. Irgendwo muss der Flughafen hin, Berlin hätte ihn schon vor Jahren gebraucht. 'Aber hier wird etwas verfolgt, das es weltweit nicht gibt. Hier wird mutwillig und ohne Not Flugverkehr über besiedeltes Gebiet gezogen.' // Wenn Berlin das besiedelte Gebiet ist - wo ist dann eigentlich das unbesiedelte?"

Quelle. Das war die Berliner Luft. Auch in der Hauptstadt gibt es einen gutbürgerlichen Aufstand - in den besten Lagen der Stadt wird es unruhig, weil die Routen des neuen Flughafens genau dort entlangführen, wo Leute mit Geld und Ruhebedürfnis wohnen. Von Constanze von Bullion. In: Süddeutsche Zeitung Nr.236, Dienstag, den 12. Oktober 2010, Seite 3.

Montag, 11. Oktober 2010

Die Kraft der heutigen OCR: Abbyy


(Zum Vergrößern und
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Abbyy, das ich gegenüber Omnipage immer noch bevorzuge, hat einen Screenshot-Reader. Der macht aus einem Ausschnitt einer Zeitungsseite der heutigen SZ, fotografiert mit einer kleinen, gar nicht teuren Samsung,* das:

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*Also, fotografiert wurde die ganze Zeitungsseite, dann der Ausschnitt rausgeschnitten. Hätte ich nur den Ausschnitt fotografiert, wäre das Ergebnis natürlich viel besser.

"Neu ist auch, dass der Benutzer
MP3-Dateien in den Speicher des We-
ckers laden kann: der weckt ihn mit einer
Mischung aus Lieblingssong und Surren,
bis der Motor nach 30 Sekunden ver-
stummt. Sonst plärrt das Gerat mit Ge-
räuschen los. die aus der Kreuzung von ei-
nem 14.4-Modem und einem Star-Wars-
Roboter stammen; als dritte Alternative
kann man einen Weckruf aufnehmen.
An die Bedienung des Gerätes muss
man sich gewohnen. Uhr- und Weckzeit
stellt man ein, indem man auf dem Rand
des runden Displays herumruhrt wie auf
dem Click Wheel friiher iPods Aller-
dings ist der Sensor nicht so präzise wie
sein Vorbild, bisweilen schießt man um
fünf Minuten an der gewünschten Zeit
vorbei Die Bedienung sollte man übri-
gens unbedingt mit wachem Kopf üben,
sonst sitzt man morgens mit pochendem
Herzen im dunklen Zimmer, hat den We-
cker ivar unter dem Bett ^ngeiangen.
weiß aber nun nicht mehr, wie man die
lauten Tone und das grelle Blinken des
Displays abstellen kann
Das Konzept dieses Weckers kann
man hassen oder lieben, dazwischen gibt
es nichts Und selbst im letzteren Fall füh-
ren womogüch einige Kleinigkeiten da-
zu. dass man Tockys Motor bald deakti-
viert Erstens zieht die Silikonhulle
Dreck an. mindestens das weiße Kleid
sieht nach zwei Ausflügen über Teppich-
boden unansehnlich aus Zweitens ver-
braucht der Motor viel Strom; schon
nach einigen Dutzend Alarmen haben
die drei Batterien kaum noch genug
Kraft. Tocky von seinen Fußchen zu he-
werfen. Fazit Schönes Spielzeug. 65 Eu-
ro teuer, aber nur für Singles an Tagen zu
empfehlen, an denen sie wirklich punkt-
lich raus müssen Chnstopher Schräder"

Eigentlich doch gar nicht schlecht, bei einem so verwaschenen Text.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Schreiben -- für sich selbst

David Grossmann sagt, dass er, wenn er Prosa schreibt, nur für sich schreibt. Journalistische Texte schreibe er für die Leser der Zeitung, in der der Text erscheine. Aber die Literatur, die schreibe er für sich selbst. Ich schreibe -- nun bloß keine Angst vor dem Sich-Vergleichen -- alle Texte für mich selbst.

Einer ist immer der Loser

Jetzt möchte ich Trio doch noch mal direkt hier reinsetzen. Mal wieder reinhören, my dear!


Stephan Remmler - Einer Ist Immer Der Loser
Hochgeladen von goldrausch. - Musikvideos, Sänger Interviews, Konzerte und mehr.

Samstag, 9. Oktober 2010

Gedanken zur Veränderung des Selbst

Wie schafft man es, das Ungeliebte zum Geliebten zu machen? Wie wird die Magersüchtige süchtig nach der rechten Menge an Essen und Trinken, wie der dicke Vielfraß, dessen Erfüllung in dem Ausleben seiner kleinen und größeren Kaloriensüchtigkeit besteht, das Hungergefühl süchtig zu lieben? Wie macht man das?

Freitag, 8. Oktober 2010

Trotzki und der Eispickel

Heute bei der Wikipedia-Diskussion zu Leo Trotzki, etwas das ich schon lange einmal anmerken wollte:

Ich habe im Laufe der Zeit immer wieder einmal gelesen, dass die Sache mit dem Eispickel als Mordwerkzeug auf einem Missverständnis beruht. Normalerweise stellt man sich unter einem Eispickel wohl ein Instrument vor, das Bergsteiger ins Eis hauen, um sich daran festzuhalten (engl. ice axe). Mercaders 'Eispickel' sei aber so eine Art Stilett gewesen, mit dem man Eisblöcke zerkleinert (engl. ice pick), um mit den Teilen dann in der Küche arbeiten zu können. -- Weiß jemand etwas Näheres darüber?

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Nun denn, seit dem 8. Oktober 2010 um 09:32 sagt niemand etwas dazu. Jetzt ist der 10. Oktober, 18:16.

"Unsere Nachbarn von der Mafia"

Auch so ein Fund! Lesenswert und erstaunlich.

"Stuttgart - Als der Killer mit kalter Sachlichkeit seines Amtes waltet, weht eine laue Sommerbrise durch die Stadt. Es ist spät am Abend, Luigi Ferrara stellt seinen Wagen vor dem Haus ab. Aus zehn Metern feuert der wartende Killer drei Schüsse auf den italienischen Kaufmann ab. Ferrara bricht vor der Wohnungstüre zusammen. Das reicht dem Schützen nicht. Er nähert sich langsam, um den Auftrag mit dem Behagen eines Mannes zu vollenden, der Freude empfindet am tödlichen Werk. Zeugen hören nach den ersten Schüssen ein Lachen, unverhohlen und markerschütternd. ..."

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Internet-Skills: Sinnlose Betreff-Abänderungen

Ich bekomme in den letzten Tagen mehrere "geschäftliche" Antwort-Mails, in denen der Absender meine aussagekräftigen Betreff-Zeilen wegegenommen und durch etwas absolut Nichtssagendes wie Ihre Mail vom 28.9. ersetzt hat. Jesses, am 28.9. habe ich viele Mails geschrieben! Außerdem steht das, wenn man nicht auch noch den Inhalt meines "Anschriebens" gleich mitwegradiert, ja ohnehin in der Mail. Was soll ich mit einem solchen Betreff, der keinen wirklichen Inhalt hat, denn anfangen?! Und außerdem: Es ist grob unhöflich, die vernünftig formulierte Betreff-Zeile des Mail-Partners einfach zu löschen und durch solche Allgemeinheiten zu ersetzen!

Oder hat sich da ein beamteter Wurzlsepp damit aufgehalten "Effizienz-und-Korrektheits-Richtlinien" der belämmertsten Sorte auszuarbeiten, und die betreffenden Absender folgen mal wieder stur dem nicht wegzukriegenden Allgemeinen Preußen in der deutschen Verwaltung? Dieser allgemeine Preuße hat ja damals auch festgelegt, dass im internen Schriftverkehr auf Grußformeln verzichet wird. Weil so was den effizienten Beamten und den Wirtschaftsmann nur aufhält!

Bran-dieu, Depar-do

Was haben Brando und Depardieu gemeinsam? Nein, nicht, dass beide Schauspieler sind. Das wird vorausgesetzt. Die beiden gruseln sich im Alter vor nix. Dick, saufend, häßlich soll das Leben zur Neige gehen. Brando auf Tetiaroa, Depardieu im Anjou. Unterhemd, dick, alt. Hoch soll'n sie leben...!

Das Titelbild des neuen ZEIT-Magazins ist nirgendwo zu finden? Dann nehmen wir halt ersatzweise das Bild. Auch wenn es die Sache nicht wirklich trifft.

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Man muss nur geduldig sein! Hier ist das ZEIT-Magazin. (22.03.2011)

Die Soziologie des ausgelobten Preises

Nobelpreis und Fernsehpreis und Deutscher Literaturpreis und Bachmann-Preis und ...

Was ist der Hintergrund der Kultur- und Wissenschaftspreise?

Dass die Preis-Ausschreibenden und die Juroren sich gehörig in den Vordergrund rücken, mit einem Hilfsmittel, dessen sie selbst nie teilhaftig werden: Kunst, Wissenschaft -- Frieden. Ja, wer Juror wird, gibt das, was er vielleicht auch noch sein könnte -- Künstler oder Wissenschaftler --, auf und folgt dem Ruf und den Verlockungen des Kulturfunktionärstums.

Deutscher Fernsehpreis

Hier lassen wir einfach einen Kenner zu Wort kommen:


"Thomas Gottschalk kennt das Problem des Deutschen Fernsehpreises. "Natürlich sind solche Events auch hochpolitische Nummern, von Proporzdenken geprägt, von Eitelkeiten dominiert", bemerkte er im letzten Jahr. Anders kann man sich die Nominierungen in mancher Kategorie auch nicht erklären. Bezeichnend sind sie im Genre "Beste Serie": Da wäre die äußerst schwache RTL-Serie "Lasko - Die Faust Gottes" und, noch schlimmer: "Der Lehrer", ebenfalls RTL. Wie es so eine Produktion, die bereits zwei Jahre im Giftschrank des Senders lag und vor kurzem mit schlechten Quoten und noch schlechteren Kritiken versendet wurde, zum Deutschen Fernsehpreis schafft, ist fraglich. Der Bayerische Rundfunk darf sich über die Nominierung der Serie "Franzi" freuen. Sind das wirklich die drei besten Serien, die das deutsche Fernsehen zu bieten hat? In Zeiten, in denen sich ARD und ZDF um Jörg Pilawa streiten, darf man wohl keine Innovationen erwarten."

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Der Staub in meinem PC

Ich denke, ich kann jetzt schon sagen: Das wirklich ziemlich ärgerliche Hochfahr-Problem bei meinem PC war ein Staub-Problem. Nach dem sorgfältigen Säubern des Geräte-Innnern fährt der Computer wieder ohne jedes Mucken hoch. Ach wären doch alle Probleme so zu lösen -- mit dem Staubsauger!

So sah der Eingang zum Lüfter aus:


Und so das Innere, nach einem Mit-dem-Finger-Zusammenstreichen.

Dienstag, 5. Oktober 2010

EDEL -- Grrrh! Ich kann es nicht mehr lesen!

O ihr Chip- und Amazon-Tester!

"Samsung hat fast das komplette Gehäuse des Q330 in gebürstetes Aluminium gekleidet. Das verleiht dem Subnotebook eine höhere Stabilität und sieht zudem sehr edel aus."

Ich krieg langsam Heulkrämpfe! Wer hat nur vor Jahren -- so lange ist es noch gar nicht her -- dieses bescheuerte edel in die Welt gesetzt. Das nur noch vom noch bescheuerteren wertig getoppt wird!

Sonntag, 3. Oktober 2010

Schnee

Il Neige Sur Le Lac Majeur
Mort Schuman

Il neige sur le lac Majeur
Les oiseaux-lyre sont en pleurs
Et le pauvre vin italien
S'est habillé de paille pour rien ...
Des enfants crient de bonheur
Et ils répandent la terreur
En glissades et bombardements
C'est de leur âge et de leur temps

J'ai tout oublié du bonheur
Il neige sur le lac Majeur
J'ai tout oublié du bonheur
Il neige sur le lac Majeur.

Voilà de nouveaux gladiateurs
Et on dit que le cirque meurt
Et le pauvre sang italien
Coule beaucoup et pour rien...

Il neige sur le lac Majeur
Les oiseaux-lyre sont en pleurs
J'entends comme un moteur
C'est le bateau de cinq heures

J'ai tout oublié du bonheur
Il neige sur le lac Majeur
J'ai tout oublié du bonheur
Il neige sur le lac Majeur.

Nerdcore

Es braucht das Computermagazin in BR2, damit ich von


erfahre. Schon komisch! Sympathisch klingender Macher René Walter.

PC hängt beim Hochfahren -- was tun?

Meine Anfrage bei GuteFrage.net:

20 Jahre PC-Erfahrung, und immer noch Überraschungen! Mein PC startet in den letzten Tagen manchmal nicht. Heißt: Er läuft an und hängt sofort, ohne dass irgendwelche BIOS-Zeilen auftauchen, mit dem schönen Wort INTEL auf dem Monitor. Bisher habe ich ihn immer mit Kaltstart -- 3 Sekunden auf Aus/Ein-Knopf, etwas warten, wieder drücken -- zum Laufen gebracht. Heute morgen ging es erst nach 5 oder 6 Versuchen. Wobei die Acronis True Image-Notfall-CD auch nicht ansprang. Nun, weil das BIOS noch nicht mal gelaufen war. Und dann, sagen wir: im 7. Versuch ging es dann. Und erfahrungsgemäß läuft alles normal, bis ich halt wieder mal runterfahre.
Was tun? Könnte ein BIOS-Update was bringen? Ich gebe zu: Beim Flashen den BIOS habe ich immer Bedenken, dass dann gar nichts mehr läuft
BS Vista, BIOS || Phoenix - AwardBIOS V6.00PG // W7502MLN V1.0M 03/02/2009 MEDIONPC LN //03/02/09_04/10/09 // Phoenix Technologies Ltd.

Vanelle am 20. September 2010 08:51
Ich würde mich nicht so sehr auf das BIOS fixieren. Der Beschreibung nach würde ich eher auf Stromversorgung bzw. defektem Bauteil auf dem Motherboard tippen. Dazu reicht unter Umständen ein Kondensator der "leckt". // Da der Fehler nicht reproduzierbar ist, wird es mit der Fehlersuche schwierig. // Eigentlich fallen mir nur zwei Lösungen ein: nicht mehr ausschalten oder warten bis nichts mehr geht, und die Fehlerquelle damit offensichtlich wird (hoffentlich).

21. September 2010 08:18
Erst mal: Dank für die Antwort. // Dann: Kleiner Zwischenbericht. Ich habe ein wenig rumgesucht und auf der Seite des BIOS-Herstellers Phoenix ein kleines Programm gefunden, das nach dem Download und der Installation schnell und unauffällig durchlief. Verwirrend nur, dass es einfach verschwand, ohne das Übliche "Herzlichen Glückwunsch! Ihr XY war erfolgreich!" Gestern Abend in einem Test und heute morgen ist der PC jedenfalls zügig hochgefahren, und das Runterfahren war, gefühlt, viel schneller als vorher. Mal sehen, ob das so bleibt.

2. Oktober 2010 13:50
So, zwei eigene Einsichten: Zum einen habe ich gelesen, dass man das Netzteil entladen kann / muss. Der Verfasser hat extra hinzugefügt: "Kein Witz!" Das geht so: Ein-/Ausschalter auf aus. Stromkabel abziehen. Einschaltknopf 10 - 30 Sek. gedrückt halten. Alles in umgekehrter Reihenfolge machen. Einschalten. Hat tatsächlich geklappt. // Gestern nun habe ich in der CHIP gelesen, dass Staub für Fehlfunktionen verantwortlich sein kann. Man solle so alle 3 Monate aufschrauben und staubsaugen. Ich hatte diesen PC 2 1/2 Jahre nicht aufgemacht. Heute nachgeholt. Gründlich gesäubert. So schlimm sah es eigentlich gar nicht aus. (Ich werde auf meinem Blog bei Gelegenheit mal ein paar Bilder einstellen.) Jedenfalls: 1 x ist er anschließend auf Anhieb problemlos hochgefahren. Ein Erfolg wird daraus nur, wenn ich der kommenden Woche jeden Tag immer im ersten Versuch starten kann.

Freitag, 1. Oktober 2010

Gesetze der Mediengesellschaft

Das ist eine Überlegung wert: Wenn es das Ziel des Managements von Monica L. war, das Interesse der Medien wach zu halten, dann war diese "Nachrichtensperre" ein voller Erfolg.


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Monica Lierhaus erholt sich auf Mallorca Fernsehen. 30.09.2010. Jürgen Overkott || TV-Moderatorin Monica Lierhaus auf dem Roten Teppich zur Verleihung des Medienpreises „Goldene Kamera“. Essen/Hamburg. || Egal ob Fußball-WM oder Olympia, Tennis oder Tour – Monica Lierhaus war Deutschlands charmanteste Sportreporterin. Umso mehr fühlte die TV-Nation mit, als die heute 40-Jährige im Januar 2009 plötzlich schwer krank ausfiel. Von Operation war die Rede, und von künstlichem Koma. Jetzt hat sich die rotblonde Hamburgerin so weit erholt, dass die „Bunte“ jubilierte: „Sie ist zurück im Leben!“

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Eben wollte ich diese Meldung noch mit einer Quelle versehen. Aber siehe da – sie ist, außer in meinem Blog, nirgendwo mehr im Internet vorhanden. (25.01.2018)


Samuel L. Jackson - Cleaner

Samuel L. Jackson. Einer meiner Favoriten. Ein Film von der COMPUTERBILD-DVD. Cleaner.

Es sollte Oscars geben für die großen, einfachen Schauspieler und für die normalen, handwerklich gut gemachten Filme.

Missstände [drei s fürwahr! wasn Wort!]

Ach Gott, ja. Die Welt ist gemacht -- in speziellen Teilen jedenfalls --, um einen in den Wahnsinn zu treiben. Als Mittel stehen zur Verfügung:

a) Bürokratien, die nichts anderes zu tun haben, als einen mit Anschreiben, Formularen, Nachfragen zu beschäftigen. Analyse so knapp wie möglich: Die haben nichts anderes zu tun als mich auf Trapp* zu halten. Ich aber schon.

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* Rechtschreibfreunde aufgepaast: Ich würde nicht sagen, dass es da um den Trab geht, sondern um den galoppierenden Wahnsinn -- den Trapp eben!
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b) Die Aufladegeräte von Digitalkameras, Handys, Mp3-Playern und anderem Zeugs. Jede Firma hat ihre eigenen Stecker, und manche sogar zwei oder mehr. In China, hab ich doch vor Jahr und Tag gelesen, hat die Regierung verfügt, dass nur zwei USB-Stecker zugelassen sind. So etwas bekommt man in der westlichen Welt natürlich nicht hin. Wäre ja total sozialistisch. Unfreiheit! Igitt!

Es gibt "Universalladegeräte". Aber für für Akkus die sich ausbauen lassen. Und wenn ich mir die Handhabung ansehe, dann hab ich auch schon keine Lust mehr...

Merke: Freiheit ist immer auch die Freiheit zur praktischen Idiotie! (Oder vielleicht doch nicht?!)