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Mittwoch, 10. Juni 2020

ZEIT Online - Ein Fund

Ein Fund, eben. Der Schlusssatz sollte einmal im Jahr in einer Medienwoche diskutiert und überprüft werden.

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GEZ-Hasser #33 — vor 2 Jahren

Hallo ZON,

erst mal ein Lob, dass Sie überhaupt noch Kommentare zulassen!

Viele Zeitungen haben diese Funktion inzwischen abgeschaltet oder massiv eingeschränkt (z.B. FAZ, Handelsblatt, Kölner Stadtanzeiger). Grund dafür war aber nicht dass laufend Beleidigungen in den Foren vom Stapel gelassen wurden, sondern dass die dort verfassten Kommentare meist diametral zum edukativen, politisch korrekten Ton des Artikels standen.

Könnte es nicht sein, dass die Medienschaffenden in einem Biotop leben, welches nichts mehr mit der Realität der Leser gemein hat? 


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P. S. Hier in dieser Facebook-Gruppe hätte der Verfasser wohl eher schlechte Karten.

Samstag, 23. April 2016

Radio App? Niels Cup ?

Ich suche für das neu installierte Windows 10 eine Radio App. Bei Microsoft erscheint die hier.

App-Details
Herausgeber
Niels Cup
Kategorie
Unterhaltung
Ungefähre Größe
4,65 MB - 52,25 MB
Altersfreigabe
USK ab 0 Jahren
Unterstützte Betriebssysteme
Windows 10
Windows 8.1
...




Schnell installiert. Aber! Wenn die App nicht im Vordergrund steht = zu sehen ist, dann ist auch nichts zu hören. So was habe ich schon ewig nicht mehr gesehen bzw. nicht gehört. Das kann es ja nicht sein. Ich möchte Radio hören, während ich schreibe usw.

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Ja, ich hatte das mit dem Vordergrund mehrfach probiert. Und jetzt, ein paar Minuten später? Funktioniert plötzlich auch im Hintergrund, während ich das tippe...

Was heißt das? Na ja, Programme haben ein Leben. Sie müssen am Anfang ein wenig lernen, und dann geht's.

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Ok, war schwer von Kappee. Wenn das Programm mit dem "-" oben rechts minimiert wird, dann wird es geschlossen und der Ton ist weg. Nicht so ganz Windows-Brauch, aber nachvollziehbar. Das Fenster muss aber nicht im Vordergrund sein. Und ach ja! Die Umlaute im Programm sollten richtig dargestellt werden. Programmkorpus kommt wahrscheinlich doch aus den USA :-)

Samstag, 7. November 2015

Wikipedia-Forschungen: Ken Jebsen

Wenn man etwas einigermaßen Substantielles (sic) über jemanden sagen will, dann muss man gaaanz ruhig das sagen, was einem auffällt. Ein wichtiger Punkt im Leben ist ja: In beruflichen Zusammenhängen sagt kaum jemand ehrlich, was ihn an einem anderen stört, weil die sozialen Folgen oft so unangenehm sind. Es bilden sich Parteiungen, man hat auf einmal Gegner und wenig später Feinde. Das möchte man nicht. Also hält man den Mund und schaut dem anderen staunend zu, wie er sich denn so 'verhält'. Ständig: randständig irgendwie.

Das vorausgeschickt jetzt das andere:

Ich habe gestern zum ersten mal, als ich ein paar Wikipedia-Links nachgegangen bin, den Namen Ken Jepsen gehört. Bei der Wikipedia der Eingangssatz: "Ken Jebsen (* 29. September 1966 als Moustafa Kashefi im Iran) ist ein deutsch-iranischer Fernseh- und Radiomoderator und seit 2011 als freischaffender Reporter auf seinem Portal KenFM tätig."

Später finde ich dann noch die Einschätzung: "Der Politologe Markus Linden urteilt, Ken Jebsen trete unter dem Namen KenFM 'als antiamerikanischer Prediger' auf, Jebsen führe auf KenFM 'predigthafte Monologe oder lange Interviews mit alternativen Kriegsreportern, abtrünnigen oder randständigen Politikern und Verschwörungstheoretikern'." [Stellung des letzten einfachen Anführungszeichens verändert.]

Obwohl das hart geurteilt ist, irgendwie verstehe ich, was der Herr Linden meint. Bei der Gelegenheit lerne ich, von gestern auf heute, mit ziemlch eindrucksvollen Beispielen:

Des einen Verschwörungstheorie ist des anderen vom 'Mainstream' unterdrückte Wahrheit. 

Analog dem alten Spruch: "Des einen Terrorist ist des anderen Freiheitskämpfer."

Also zu Ken Jebsen: Ich habe keine Zeit, mir da eine wirkliche Meinung über den Mann zu bilden. Das ist ja auch immer schwer bei Menschen, die von sich und ihrer Meinung so sehr überzeugt sind. Und denen dann andere gegenüberstehen, die diese Leute hart angreifen, mit Hinweisen, die sie, die anderen, ebenfalls für unabweisbar richtig halten. Bleibt Folgendes, das ich allein beim Anschauen einiger YouTube-Videos entwickle:

Ken Websen redet zu schnell und macht damit ständig den mir unangenehmen Eindruck, er rede auch viel zu viel. Vielleicht redet er in seinen Interviews tatsächlich zu viel, gemessen am zeitlichen Gesamtumfang. Für diese Beschreibung hat sich im Deutschen die polemische Wendung: 'Das ist einer, der hört sich gerne reden' herausgebildet. Ja, polemisch, aber man weiß, was gemeint ist. Der Wunsch -- die Wünsche, die aus dieser Feststellung folgen, sind recht klar: Langsamer sprechen, Herr Jebsen! Und nicht so viel! Den anderen etwas länger reden lassen. Und manchmal darüber nachdenken, ob die eigenen Überzeugungen wirklich so überzeugend sind, wie Sie selbst denken.

Ach so, ja, fast hätte ich es vergessen: Gut sieht er aus, der Herr Moderator! (Also nach dem, was mein einfacher Geschmack bei Männern so als gutaussehend (sic) empfindet.)

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* Von der KenFM-Homepage:

Posted by: KenFM , Januar 6, 2012 || Hallo KenFM Freunde, Fans und Unterstützer. || Das „Experiment“ KenFM wurde im April 2001 von uns auf Radio Fritz gestartet und im November 2011 vom RBB beendet. | Die Medien sind nur so frei, wie der Auftraggeber es zulässt. Bisher war der Auftraggeber der Staat. KenFM war Teil des RBB, damit der ARD und damit GEZ finanziert. Die, die das Geld geben, die GEZ Gebührenzahler, haben allerdings wenig zu sagen in diesem System. Die, die über das Programm und seine Inhalte entscheiden, sind die Rundfunkräte und auf diese Menschen wird immer wieder Druck ausgeübt. Von Lobbygruppen oder wenn Lobbygruppen selber Personen des Rundfunkrates stellen. Das ist leider die Regel und verbirgt sich hinter dem Begriff: gesellschaftlich repräsentative Gruppe. Eine gesellschaftlich repräsentative Gruppe, die den GEZ Zahler, also den Hörer oder Seher repräsentiert gibt es nicht! | KenFM will das ändern, indem es mit gutem Beispiel voran geht. Wir wollen nicht zurück. Warum? Weil wir dieses System nicht ändern können. Wir können nur eine Alternative sein. Selbst wenn KenFM bei einem privaten Sender On Air gehen würde, wäre das System das selbige. Der Werbekunde bestimmt das Programm. Über die Markenwerte und deren gesellschaftliche Haltung kann nie kritisch berichtet werden. | KenFM hat sich daher entschlossen den Weg von Wikimedia zu gehen. Einhundertprozentige Unabhängigkeit kann nur der KenFM-Interessent garantieren, indem er KenFM finanziell unterstützt. Wenn jeder Interessent einen Jahresbeitrag von 20,00 Euro in diese Idee investiert, ermöglicht dies bereits mit 5000 Interessenten eine umsetzbare Plattform, um das Jahresbudget zu realisieren. Zur Zeit haben wir sowohl auf Facebook, als auch auf YouTube über 7000 User. Menschen die KenFM suchen und finden, für die wir eine wichtige Rolle einnehmen. Menschen mit denen wir in Kontakt stehen. Menschen, die uns auffordern, weiter zu machen.

Was denkt der unbedarfte Auf-den-ersten-Blick-Normalo (also zum Beispiel ich) wenn er das liest: Nun, da ist einer, der etwas unsozial daherkommt, keine Hierarchien anerkennen kann, weil er das Zentrum seiner eigenen Welt ist. Mit so jemandem ist schwer zusammenzuarbeiten. Und außerdem, wer sagt: "Die Medien sind nur so frei, wie der Auftraggeber es zulässt. Bisher war der Auftraggeber der Staat.", der denkt doch ein wenig arg schlicht. Nur weil ein Rundfunk öffentlich-rechtlich ist, ist man nicht, wenn man da arbeitet, 'beim Staat' angestellt. Da sind doch ein paar Instanzen dazwischen, und, natürlich in einem gewissen Umfang, gibt es eine 'Unabhängigkeit der Sender vom Staat'. Also, dass Radio Berlin-Brandenburg seinen angestellten Rechthaber-Querkopf vor die Tür gesetzt hat -- das ist vielleicht -- sagen wir: nachvollziehbar.

Freitag, 4. Juli 2014

Weiterbildungsinstrument: Das Radio

Was für eine Möglichkeit zur Weiterbildung, das Radio! An diesem Morgen so nebenbei beim Aufräumen gehört:

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WDR / Podcast > Presseclub. Mit einem schön lauten Schlagabtausch über "Niederschreien" in der anschließende Hörerfragen-Viertelstunde, zwischen Heribert Prantl und -- einem anderen Teilnehmer der "Runde"*.

Aufschwung oder Alptraum - wie gefährlich ist das Freihandelsabkommen mit den USA? (29.06.2014) -- Gäste: Helene Bubrowski, Frankfurter Allgemeine Zeitung; Ulrike Herrmann, taz.die tageszeitung; Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung; Roland Tichy, Wirtschaftswoche - Moderation: Volker Herres

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Bayern 2: "Andere Zeiten, andere Uhren - und andere Kalender. Aber errichteten die Menschen vor vielen Tausenden von Jahren die sogenannten "Kalenderbauten" aus Stein, um den besten Termin für ihre Aussaat nicht zu verpassen? Oder dienten diese Bauten ganz anderen Zwecken? radioWissen mit einem Schwerpunkt zum Thema "Zeit" und ihre Messung - dazu auch ein Gespräch mit Prof. Piet O. Schmidt von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig."

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| * Wieder eine Sendung, in der klar wird, dass das Wort Runde im Gesprächszusammenhang Radio / Fernsehen aus der Rede getilgt werden sollte. Es ist ein inzwischen vielfältig abgewandelter und in der Häufung unangenehmer Teil verschiedener Floskeln geworden. "Guten Tag in die Runde!" Usw.

Freitag, 12. April 2013

... auf Wunsch des Senders untersagt

Kabel Deutschland. Vorspulen. Untersagt! Was für ein obrigkeistsstaatliches Wort schon mal! Das Wort ist schon mal zum Davonlaufen.


Sebastian Schröder
Kabel Deutschland
"Das Vorspulen dieser HD-Aufnahme ist auf Wunsch des Senders untersagt"
Ernsthaft, Kabel Deutschland?! Ich bezahle Euch, meine Wünsche sollten Euch wichtig sein ...

Markus Dern
Du musst dich bei der RTL Gruppe beschweren KD kann da nichts machen. Die entsprechenden Sender schreiben dies vor oder es heißt es gibt keine Aufnahme wie bei den Receiver die noch kein Update haben. Was ist dir also lieber. Übrigens, du zahlst für den Empfang des Programms und nicht fürs Aufnehmen. || Was aufgenommen werden darf bestimmen die Sender (siehe AGBs oder die Fußnoten im Internet wenn du den Receiver bestellst).

Sebastian Schröder
Ich bezahle einen Aufpreis für ein bestimmtes Feature (hier: zeitversetztes Fernsehen), das von KD beworben wird. Deine reine Empfang der Sender wäre günstiger. Wenn KD nun solche Verträge mit einer Sendergruppe schließt, wende ich mich an meinen Vertragspartner und nicht an den Vertragspartner meines Vertragspartners.

Hier dann noch mehr.

Meine Meinung, noch einmal: Die RTL-Group bestimmt, und KD muss akzeptieren? I wo! Natürlich ist KD ohne diese Sender nicht denkbar, aber wahrscheinlich auch die Sender nicht ohne KD. Also -- es ist eine Verhandlungssache. Und spätestens wenn, wie immer mit einer gewissen Verzögerung durch die Trägheit der Kunden, Bewegung in den "Markt" kommt, dann wollen wir mal sehen.

Realistisch muss man die Sache so betrachten, glaube ich: Die Zeit, die man für Medienkonsum zur Verfügung hat, ist endlich.
  • Zeitung lesen (Papier und Online)
  • Bücher lesen
  • Radio hören
  • Internet nutzen (Sonstiges)
  • DVDs / BlueRays ansehen
  • Fernsehen
Warum soll ich nicht das Fernsehen, was die Filme und ihre Werbeunterbrechungen angeht -- hier also auch noch mit Werbung-Anschau-Zwang -- nicht einfach in der Ecke stehen lassen und mir bei Lovefilm BlueRays leihen und den Rest streamen? KD abchaffen, eine Satellitenschüssel für die Informationssendungen der Öffentlich-Rechtlichen. Damit bin ich doch, in Verbund mit den anderen Dingen, gut ausgelastet!

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NACHTRAG: Re: Free-TV -> PayTV | Autor silentburn 11.04.2013 | ursfoum14 schrieb:
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RTL, Pro7. Macht doch endlich mal aus eurem Free-TV ein Zwangs-Pay-TV, wie ihr es schon mit HD+ gemacht habt. | Schon sind alle Probleme gelöst. Allerdings gehen beide Unternehmen dann auch Konkurs. | Die Gesellschaft zur Ermittlung der Einschaltquoten sollte nebenbei auch  mal ihre Alibikunden alle austauschen. Ich hab das Gefühl, dass manche echt Tag und Nacht diese Sender anhaben. Denn dieser Unsinn da bringt garantiert keine Einschaltquote.

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Vor allem der grösste Witz ist, dass ich hier in der Schweiz ProSieben HD Kabel 1 HD und eig. das gesamte HD+-Paket im TV-Angebot bei meinem Fernsehanbieter dabei habe.

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[ Den Nachtrag-Text moderat modifiziert. -- D. ]

Freitag, 28. Dezember 2012

SF

Wer Science Fiction schreibt, der hüte sich vor Jahreszahlen! Ich komme zufällig auf "2001: Odyssee im Weltraum". 2001! Wie lang ist das her? Und wie lächerlich waren ab 1975 die Damen mit Hütchen und mit alten Skihosen, die da servierten! Und "1984"! Nur um 1948 umzukehren? Und 1984 war weit, weit weg! Aber eben -- die Zeit vergeht, wie man so sagt: im Fluge. Und heute sieht man den Staub und die nicht eingetretenen Prophezeiungen. Von wegen 21-12-2012.

P. S. Ein besonders pfiffiger Anrufer in einer der Radiosendungen zum Untergang vom 20. Dezember 2012 meinte: In einem Paralleluniversum sei die Erde vielleicht untergegangen ... Meine Antwort: Ja, kann sein. Und in diesem Paralleluniversum gibt es diesen Anrufer gar nicht.

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Ich finde und finde kein Bild mit den Serviererinnen im Raumschiff, auf dem Weg zum Mond. So ungefähr sieht es da aus:

2001: Odyssee im Weltraum (1968)

Montag, 19. November 2012

Internetradio funktioniert nicht? Doch!

Man soll das Gute ja nicht für sich behalten. Also, ein Internetradio, das lange gut gelaufen war, bricht auf einmal immer wieder die Verbindung ab. Dann geht gar nichts mehr. Zwischendurch kurz eine Verbindung. Gleich wieder weg. Werkszustand wieder hergestellt. Passwort eingegeben. Das gleiche. Immer und immer wieder.

Ich habe ein wenig Intuition für Technisches. Diese Intuition sagt mir: Kaputt ist das Ding nicht. Warum die Fritzbox zweimal erscheint, einmal mit WSP, einmal ohne? Unklar. 

Dann gehe ich und nehme den Repeater -- ebenfalls von den Fritz!-Leuten -- im Flur aus der Steckdose. Ohne viel Hoffnung. 

Auf einmal funktioniert das Radio, ohne weiteres Zutun, und als ich dem Repeater wieder einstecke funktioniert es weiterhin und über die Tage bis heute. 

Wunder der Technik!

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Prof. Dr. Jutta Allmendinger

Darf man, nur nach dem Höreindruck, eine Frau eine Nervensäge nennen? Nein, eigentlich darf man das nicht. Eigentlich.

Also, ich gebe erst mal zu, so hätte ich mir, rein visuell, die Studiogästin dieser Sendung nicht vorgestellt. Eher schon wie Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger auf soziologisch. Oder -- auf den zweiten Blick -- vielleicht doch?! Nervensäge?


Aber sei's drum. Ich höre mir beim Spazierengehen das hier an und bin fasziniert und -- ich ringe um Worte! Nun ja, abgestoßen kann man ja nicht sagen. Sagen wir: Ich bin ständig auf der Flucht. Nur raus aus dieser Sendung. Und dann bleibe ich doch, weil ich auf der anderen Seite hin-und-her-fasziniert bin. 

"Eins zu Eins. Der Talk | Gast: Jutta Allmendinger, Soziologie-Professorin || Heute, 11.10.2012 | 16:05 bis 17:00 Uhr | Als Podcast verfügbar | Mehr zur Sendung | Jutta Allmendinger, Soziologin || Ein kritischer Blick aufs Schulsystem | Norbert Joa im Gespräch mit Jutta Allmendinger, Soziologie-Professorin | Wiederholung um 22.05 Uhr."

Der Moderator Joa, der arme Kerl, der der Frau Professorin ständig goldene Brücken bauen will und immer wieder betont, dass er die Sache ja genauso sieht wie sie, und der dafür eins ums andere Mal eine übergebraten bekommt. Und ich bemerke, dass der Anklang von Hessisch -- um genau zu sein: Kurpfälzisch -- noch viel unangenehmer klingt als der Anklang von Sächsisch. Und dann -- beim ersten Mal denke ich noch, es ist ein Versehen -- ist es aber nicht. Kommt ständig vor: Diese Verwendung seltsamer und schräg am eigentlichen Ausdruck vorbeischießender Worte.

Und über allem: ein kodderschnauziges Selbstbewusstsein! Ein Selbstbewusstsein, sach ich dir! Joijoijoi!

[ Das war zu fies. Rausgenommen! ]

Wie ein großer Professor -- kein Soziologe, aber Macho natürlich -- immer zu sagen pflegte: "Das kennt man ja!"

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Zum Nachhören beim Bayerischen Rundfunk. [War mal hier. Jetzt nicht mehr. 07.12.2013]

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Gerade sehe und höre ich: Ich habe das Gespräch noch auf der Festplatte. Vielleicht sollte ich doch mal was zum Thema Interview schreiben? Na gut, eine Idee von zu vielen.

Montag, 10. September 2012

www.wifiradio-frontier.com 2

Ich gehe alte Kleinprobleme durch.

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Ich habe ein Internetradio, das man durch den PC im Internet

http://www.wifiradio-frontier.com

mit einer Sender-Favoriten-Liste verstehen kann. Die Liste wird dann vom Radio abgerufen. Ich habe nun versucht, die Liste zu ändern, finde aber überhaupt keine Anleitung, wie man das machen kann. Das normale Vorgehen, so mit Maustaste rechts und so, geht schon mal gar nicht. (Eigentlich möchte ich die ganze Struktur der Favoriten neu anlegen.)

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Bei gutefrage.net hat niemand auf meine Frage reagiert. Jetzt habe ich es bei einer entsprechenden Rezension bei Amazon versucht. Mal schauen ...

===

"... Zudem finden Sie Möglichkeiten, uns Ihre Fragen und Kommentare zuzusenden. Wir hoffen, dass Sie ein nützliches Tool für Ihr Hörerlebnis gefunden haben. || Frontier Silicon"

Jetzt muss ich mich auf die Suche machen. Denn einen Link auf diese "Möglichkeiten" gibt es da nicht.

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LÖSUNG! -- Nachtrag 12.09.2012: Weil ich keine Ratschläge bei meinem gutefrage.net-usw.-Anfragen bekommen habe, habe ich einmal beim Programm-Anbieter nachgefragt. Da gabe es eine halbwegs schnelle Antwort. Und vor allem eben: eine Antwort!

-

Thu, 30 Aug 2012 || I could not find a way to change my favourite-list structure, delete entries, etc. Is there a guide or help, how to do?


-

Thu, 6 Sep 2012 || Hello, || Favorites cannot be edited at this time. This Feature will be implemented soon. To remove a station, simply click on the 'Heart -' button. To remove an entire folder, the content of the folder must be empty first.

Also: Die Favoriten können im Moment nicht direkt bearbeitet werden. Dieses Feature wird aber bald entwickelt und integriert werden. Um einen Sender zu löschen, klickt man auf den Heart-Button. Wenn man einen ganzen Ordner löschen will, darf der Ordner keine Sender mehr enthalten.

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Nachtrag: Ich habe es ausprobiert, und die Sache funktioniert auch heute schon ganz gut: Man klickt nicht auf das Herz, sondern auf das Minus = "-". Der Sender verschwindet sofort. Wenn kein Sender mehr da ist, wird einem direkt angeboten, die ganze Gruppe zu löschen. Das ist vertretbarer Aufwand, und man kann auf diese Weise auch schon jetzt etwas ganz Neues aufbauen.

Sonntag, 19. Februar 2012

Die Runde

Wenn Sie sich beim Rundfunk, in einer der vielen Anruf-Sendungen, melden, dann bitte zur Begrüßung  nicht --

nie mehr sagen: "Guten Tag, in die Runde!" 

Irgendeiner hat das, in gekonnter Intonation und locker, einmal aufgebracht. Jetzt ist das Ganze  zu einer Floskel verkommen, die locker klingen soll, aber unglaublich angestrengt und gestelzt klingt. Diese Wendung ist ausgelutscht und nur noch peinlich. Vor allem, wenn da im Studio nur zwei Leute sitzen, die dann eine "Runde" bilden sollen. 

Freitag, 13. Januar 2012

Straßenstrich-Verkehr

Wieder so ein Zufallsfund:

Bei den Dirnen des Straßenstrichs würden jetzt die Parkgebühren kontrolliert, um die Ältestes-Gewerbe-Steuer zu erhöhen. (Das ist jetzt von mir.) Sonst würden die Dirnen "aus dem Verkehr gezogen". (Das ist vom WDR.)

Nachzuhören hier.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Fußball und Logik

Ein Rundfunk-Redakteur fragt einen Kollegen, ob diese deutsche Mannschaft, die jetzt spielt, die beste Nationalmannschaft aller Zeiten sei. Sich-Winden des Interviewten. Dabei ist die Sache klar: Die Frage ist nicht klar. Zwei mögliche Verständnisweisen: Die jetzige Mannschaft

a) hätte, transportierte man sie andere Zeiten, jede andere da- malige Nationalmannschaft der Welt geschlagen.

b) würde, könnte sie gegen die deutschen Nationalmannschaften der Vergangenheit spielen, diese alle schlagen

Natürlich hängt a) mit b) zusammen, es haben diese beiden Interpretationen aber nicht den gleichen Inhalt.

Und, auch natürlich: eine Frage und ein Beispiel zum Thema operationale Definition.  Wie definieren wir jenseits der bloßen Herumredens -- da ist natürlich alles erlaubt -- den Begriff  'beste Mannschaft', wenn wir die Mannschaften nicht einfach gegeneinander spielen lassen können? Wenn es nicht anders geht, dann eben: Platz in der Liga bzw. im Turnier = Qualität.

Aber wer weiß: Vielleicht sind die Computersimulationen bald so weit, und dann spielt Herbergers 1954 Elf mal gegen die von Jogi Löw. Meine Voraussage: 5:0 für Schweinsteiger und Kameraden. Nur -- was sagt uns das dann?! Dass es einen Fortschritt im Fußball gibt? Bezweifelt das jemand?

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b) Verändert. Ursprünglich: Die jetzige Mannschaft würde, könnte sie gegen die zurückliegenden Nationalmannschaften spielen, diese alle schlagen.

Und ich korrigiere: 7:0 für die heutige Nationalmannschaft, wenn sie gegen die 1954er Elf spielten könnte.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Xenon als Narkosemittel

Ich habe eben in Deutschlandradio Kultur einen Bericht über Xenon als Narkosemittel gehört und wollte in der WP nachlesen. Der Abschnitt in dem Artikel hier kommt mir nicht ausreichend vor:

"1939 entdeckte Albert R. Behnke die anästhetische Wirkung des Gases. Er untersuchte die Wirkung verschiedener Gase und Gasmischungen auf Taucher und vermutete aus den Ergebnissen, dass Xenon auch bei Normaldruck eine narkotische Wirkung haben müsse. Er konnte dies jedoch aus Mangel an Gas nicht überprüfen. Erstmals bestätigt wurde diese Wirkung 1946 von J. H. Lawrence an Mäusen, die erste Operation unter Xenon-Narkose gelang 1951 Stuart C. Cullen."

In der Deutschlandradio-Sendung wurde im Übrigen gesagt, dass Xenon-Narkosen etwa drei Mal so teuer seien wie herkömmliche Narkosemittel. Mit wenigem Suchen lese ich allerdings bei SPIEGEL-Online, dass eine andere, intravenöse Methode eben durch ihre geringen Kosten von sich reden macht. Vielleicht könnte man das ein wenig ausbauen, im vorliegenden Artikel oder mit Verlinkung bei den Narkosemittel. (Unter Narkose, ich hab eben nachgeschaut, gibt es nur den Verweis auf Xenon, sonst nichts.)

Mal sehen, was bei der Wikipedia aus dieser Anregung wird.

Donnerstag, 11. August 2011

"...können Sie auch downloaden, auf unserer Internet-Seite..."

Wann bemerken die Rundfunk- und Fernsehsender eigentlich, dass wir mittlerweile wissen: Ja, man kann im Internet so manchen genauer nachlesen und anderes herunterladen! Es ist doch zum Mäusemelken, wenn die Tagesschau -- nur ein Beispiel -- jeden Abend auf Neue meldet, dass man das und das nachlesen kann, "unter tagesschau.de".

Dienstag, 15. Februar 2011

Sprache: 17jähriger Familienvater

Untersuche einmal die Attribute, die bei Verbrechen Opfern und vor allem Tätern beigegeben werden! 

Ein Ermordeter wird zum "17jährigen Familienvater" (BR2; ich habe es in den Nachrichten gehört, im Internet aber nicht so gefunden), "sie stammen aus einer Großfamilie". 

Wann wird schon so etwas mitgeteilt? Darf man einen 17jährigen, verheiratet, 1 Kind, wirklich einen Familienvater nennen? Großfamilien -- gibt es die noch ein Deutschland? Oder geht es um eine Sippe des fahrenden Volks? Und der Mörder? Ist er ein Hesse ohne Migrationshintergrund oder mit?

Das politisch korrekte Herumreden um den lauwarmen Brei halt. Ein Raster der vernünftigen Attribute sollte her.

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Nachtrag:

Es war ein schneller Erfolg der Ermittler: Nach der Ermordung eines 17-Jährigen bei einem fingierten Autokauf in Fulda am Freitag, nahm die Polizei am Montag gegen 20 Uhr den mutmaßlichen Mörder in Frielendorf-Verna fest.

Ein 38-jähriger Arbeitsloser aus dem mittelhessischen Grünberg soll die tödlichen Schüsse auf den Münchner abgegeben haben. Bei einer großangelegten Aktion eines Einsatzkommandos schlugen die Beamten zu, als der Tatverdächtige mit seiner 30-jährigen Freundin eine Geburtstagsfeier verließ.

Bislang hätten die beiden Verdächtigen aber noch kein Geständnis abgelegt, berichteten die Ermittler. Der mutmaßliche Täter ist der Polizei bereits wegen anderer Delikte bekannt.

Sonntag, 13. Februar 2011

Nachrichten im Radio: versteckte Peinlichkeiten

Radio Charivari meldet eben: "... Der Mann soll seine Frau mit einem Stock und einem Messer getötet haben. Und jetzt zum Sport: ..."

Was doch alles leicht peinlich klingen kann! Denn: "Leicht beieinander wohnen die Gedanken, doch hart im Raume stoßen sich die Sachen." Oder so ähnlich.

Montag, 3. Januar 2011

Eine Phrase

... ist das eigentlich nicht. Aber 2011 möchte ich diese Redewendung in den Anrufsendungen des Rundfunks nicht mehr hören:

"Ja, guten Morgen in die Runde!"

Das haben sich die sehr verehrten Hörer irgendwann voneinander abgehört. Wie alles so nutzen sich auch solche Formeln durch Gebrauch ab. Ach, und weil ich schon dabei bin: Es ist nicht leicht einen Dank am Ende eines Interviews recht zu beantworten; aber dieses Wort muss im neuen Jahr auch nicht mehr sein.

Moderator: "Vielen Dank, Herr Müller, für Ihre Einschätzung der Lage!"
Interviewter: "Gerne!"

Dienstag, 12. Oktober 2010

China

Heute gehört
Hochinteressant, kenntnisreich, informativ! 
12:05 Uhr Tagesgespräch Wandel durch Handel: Gilt das auch für China? Moderation: Stefan Parrisius 
Als Podcast verfügbar

Dienstag, 10. August 2010

Claudio Cúmulo

Damit ich es nicht vergesse!

So, das noch: Bayern 2

15:30 Uhr - Lesesommer: Literatur kontinental - Europa. Tatjana Tolstaja: "Die Okkerwil". Sprecherin: Jutta Lampe. Wiederholung um 22.30 Uhr.

Und auch das - "Die san scho mit aocht, neun Joa zu die Bauern kemma...! Indien in Deutschland, das ist noch nicht so lange her.

16:05 Uhr -- Eins zu Eins. Der Talk: Norbert Joa im Gespräch mit Marlene Reidel, Kinderbuchautorin mit karger Kindheit. Als Podcast verfügbar.

Und jetzt -- auf und davon!

Freitag, 25. Juni 2010

Erfinder

Was ist Radiohören toll! Heute also:

Wie kommt der Erfinder zu seinen Ideen? - Artur Fischer

von David Globig

Es gibt wohl kein Haus und keine Wohnung, wo er nicht in der Wand steckt: der Kunststoffdübel. Erfunden hat ihn Artur Fischer - vor über 50 Jahren. Die Idee kam ihm eines Morgens unter der Dusche. Nicht einmal einen Tag später hatte er den ersten Prototyp fertig. Der Kunststoffdübel dürfte Fischers bekanntester Geistesblitz sein. Doch der umtriebige Schwabe hat noch viele andere Erfindungen gemacht: vom Fotoblitz über den Dessous-Kleiderbügel bis zum Konstruktionsbaukasten. Artur Fischers Name steht heute auf mehreren hundert Patenten.
Zwar hat er sich längst aus der Leitung des von ihm gegründeten Unternehmens zurückgezogen, kreativ und erfinderisch ist er aber auch mit 90 Jahren noch.
radioWissen am Vormittag (9.30 Uhr)

Himmelsfahrten - Die Brüder Montgolfier und die Erfindung des Ballons
von Brigitte Kohn
Bildunterschrift:Heißluftballon
Im Jahre 1782 sitzt der Papierfabrikant Joseph Michel Montgolfier aus Avignon vor seinem Kamin und schaut ins Feuer. Über den Flammen tanzen winzige Partikel aus Holz und Asche. Joseph Michel gerät ins Träumen. Könnte man nicht auch von Menschen gemachte Objekte unter Einsatz erwärmter Luft steigen lassen? Man kann. Joseph Michel und sein Bruder Jacques Etienne entwickeln die ersten Heißluftballone, und bald darauf wird der Traum vom Fliegen zum ersten Mal in der Geschichte auch für Menschen Wirklichkeit. Europa gerät in einen Taumel der Begeisterung.

radioWissen am Freitag, 25. Juni 2010
Bildunterschrift:Prof. Harald Mieg
Studiogast: Prof. Harald Mieg, Metropolen- und Innovationsforscher, Humbold-Universität Berlin
Moderation: Leslie Rowe
Redaktion: Jeanne Turczynski
Wissenschaft und Bildung
Homepage Prof. Harald Mieg [Homepage Prof. Harald Mieg]