Donnerstag, 20. März 2014

MH370 -- Ist das wirklich eine Hoffnung ...

... wenn man, dass man endlich sicher sein kann, dass ein Flugzeug abgestürzt ist? Schöne Hoffnung. Aber vielleicht doch besser als die ewige Ungewissheit.

Wir verwöhnten Bürger, die erwarten, dass alles perfekt läuft. Im Zweifelsfall auch die Suche nach diesem Flugzeug. Und dann sehen wir eine Aufnahme und fragen uns, was die eine Stelle von den anderen spiegelnden Stellen in den Wellen unterscheidet. Kann das Experten-Auge, da einen Unterschied erkennen? Hoffentlich.


Und ansonsten bleibt weiterhin zu beobachten, dass die RP-Fraktion, die rational-puristische Fraktion, alle "Spekulationen" verbieten möchte. Dabei ist 'der Mensch' halt ein spekulierendes Wesen, seine Neugierde und sein Wissen-Wollen gehören zu ihm. 

Der Mensch? Nun ja, eben: viele, viele Menschen. Ich auch. Und die Frage ist, warum die RPler sich nicht in ihre Rationalistenklöster zurückziehen und die anderen Leute in aller Ruhe und Unruhe ihre Hypothesen bilden lassen.

Ich glaube, die RPler denken, sie seien was Besseres, Rationalisten eben. Nein, sind sie nicht. Sie sind blutleer-verkopfte Lehrer, die im realen Leben keiner mag. Also keiner aus der Gruppe der Menschen mit Emotionen, meine ich.

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Mal schauen, was da heute und morgen im Wikipedia-Café draus wird.

Datenschutz, WhatsApp-Foto, Handy-Finderin

Politisch-rechtliche Diskussionen müssen möglichst konkret und an Beispielfällen entlang geführt werden, um Grenzen herauszufinden. Datenschutz? Ja, natürlich! Umfassend! -- Und wo ist die Grenze? Nirgendwo!


"13. März 2014 | 08.55 Uhr || WhatsApp-Foto soll Handy-Finderin enttarnen ... Die Polizei sucht diese junge Frau. FOTO: Bundespolizei || Essen. Die Polizei sucht mit einem Foto nach einer jungen Frau, die offenbar ein fremdes Handy eingesteckt haben soll. Die Blondine hatte sich mit dem Smartphone bei WhatsApp angemeldet. | Am Sonntag, 23. Juni 2013, vergaß ein 52-jähriger Reisender aus Emden, beim Ausstieg aus einem Zug im Essener Hauptbahnhof, sein hochwertiges Smartphone im Zug, meldet die Bundespolizei. Im November 2013 stellte die Stieftochter des Geschädigten fest, dass sich eine bislang unbekannte Person mit dem Smartphone in dem Messenger-Netzwerk WhatsApp angemeldet hatte. | Trotz kurzzeitigem Kontakt mit der unbekannten Inhaberin über WhatsApp, verweigerte diese danach jeden weiteren Kontakt. Durch die Stieftochter konnte jedoch ein Profilfoto der vermeintlichen Tatverdächtigen gesichert werden. ... Das Amtsgericht Essen hat das Profilfoto nun für die Öffentlichkeitsfahndung freigegeben. Die Bundespolizei fragt daher: Wer kennt die auf dem Foto abgebildete Frau oder kann Hinweise zu deren Aufenthalt geben? | Die Polizei nimmt Hinweisen unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 entgegen. || Quelle: top"

Ist das erlaubt? Geboten? Gefundenes Gut muss auf diese Weise aufgespürt werden können?! Gefundenes, nicht gestohlenes! Ein Smartphone, ein Rembrandt. Und mit Bild in der Zeitung, nicht in der Straßenfahndung. -- Da werden die Juristen mal wieder ganz schön viele Denkstunden damit zubringen müssen.

Ich sage mal "im Namen des vermutlichen Volkes", dass 82% der Bevölkerung, wenn es denn um eine geheime Abstimmung ginge, bis hin zu allen Kleinigkeiten die Sicherheit dem Datenschutz vorziehen. Mal angenommen, dem ist so, was dann? Müssen dann die Volksvertreter, die echten und die selbsternannten (!), wieder mal das Volk vor sich selbst schützen?

MH370 gefunden?

Alles zum Thema MH370 in diesem Blog. ]

Und am Morgen beim Aufwachen, Blick auf Google News. Später dann immer wieder. Alles sehr surreal. Satellitenaufnahmen, es könnte sein, dass ... Endlich?

Wirklich Trümmer der Maschine gefunden? Einiges spricht dafür. Und dann wird ein Flugzeug dahin beordert. 

Und? Erst mal zurückrudern. Schlechte Sicht, nichts gesehen. 

Und die News melden im Minutentakt, dass sich im Moment nichts verändert.


"'Wir müssen uns darüber klar sein, dass die Aufgabe des Aufspürens dieser Objekte eine sehr schwierige ist', sagte der Regierungschef. Es könne sich 'herausstellen, dass sie nicht zum Flug MH370 gehören'. Er habe den malaysischen Regierungschef Najib Razak informiert. Es werde 'extrem schwierig' sein, die Objekte zuorten, so Abbot. Der Politiker machte keine Angaben, von welchem Tag genau die Aufnahmen stammen." (faz.net)

Man muss eins ums andere Mal seine Intuitionen hinsichtlich der technischen Möglichkeiten der Menschheit korrigieren. Ein ca. 24 Meter langes Teil einer Satellitenaufnahme kann nicht so genau lokalisiert werden, dass ein Flugzeug exakt zu dieser Stelle gelotst werden kann. 

Ob nach diesen Erfahrungen endlich ein Lokalisierungssystem für Flugzeuge eingeführt wird, dass dreifach abgesichert und quasi narrensicher ist?

"Theorien zu Flug MH370"

Da warten Menschen auf der Welt noch immer auf eine Nachricht über den Verbleib eines Flugzeugs und ihrer Angehörigen, und in Deutschland bringen Leute solche Sätze zustande:

"Es könnte auch... | Ofra heute, 18:53 Uhr | … Kartoffelbrei auf die Cockpitscheibe geschossen kommen und die Sicht versperrt worden sein. Das konnte aber Tim Mäzler noch nicht bestätigen. Eine riesige Weltraumputze hat wahrscheinlich versucht die Atmosphäre der Erde aufzusaugen und damit das Flugzeug gleich mit aufgesaugt, allerdings fehlt bisher die Bestätigung von Lord Hälmchen. Könnt ihr nicht die Spekulationen mal Nummerieren? Ist besser für den Überblick. Ist schon gut das Spot nicht auf Papier erscheint, gut für die Wälder. Eventuell bestätigt das Förster Grünrock."

Wie soll man Menschen mit derlei Auffassungen nur nennen? Allzu derbe Schimpfwörter verbieten sich ja, weil solche Leute mit sich selbst schon genug geschlagen sind. Nur, dass das in SPIEGEL Online als erster Kommentar stehen muss, das macht ratlos. Könnten diese Zeilen nicht, sagen wir, bei der Geistesgrößen-Seite politik-forum.eu geparkt werden? Da hätten diese Bemerkungen auch gleich ein paar Claqueure von der gleichen Sorte. Wahrscheinlich ist: Da kommt sich jemand ganz cool vor, ganz der sachliche Aufklärer, der aller Spekulation abhold ist. Nur, wenn dem so ist, warum macht er dann bis auf Weiteres einen großen Bogen um alle Zeitungsberichte? So lange, bis er hört, dass die Sache jetzt geklärt sei.

Mittwoch, 19. März 2014

Die Edathy-Affäre und die juristische Logik

Wenn ich es recht sehe, hat Edathy dieses Argument von Heribert Prantl direkt in sein SPIEGEL-Interview eingebaut. Und ich dachte schon, es sei von ihm. Anyway. Die Frage ist nur, ob dieses Argument sinnvoll und korrekt ist.

"... Das hat Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung heute [16. Feb. 2014] so kommentiert, dass Ermittlungen deswegen eingeleitet wurden um einen Anfangsverdacht zu schaffen, der bei Beginn der Ermittlungen nicht vorlag und also keine Durchsuchung gerechtfertigt hätte. Als Beispiel führte er an: Bei jemandem der sehr viel Alkohol bestellt wird auch nicht mit der Begründung durchsucht, er habe möglicherweise auch Heroin bestellt." (Wikipedia)

Also nun wollen wir die Sache mal genauer betrachten: Alkohol und Heroin sind chemisch, in ihrer Wirkung (nehme ich mal an) und in ihrer historisch gewordenen Beurteilung sehr deutlich unterschieden. Es gibt keine Grenzen, die da fließend wären. (Nun ja, die möglichen Kalauer sehe ich auch, aber das halte ich mal aus.) Bei Nacktbildern < > Pornobildern ist das aber anders. Es gibt keine klaren, messbaren Unterschiede.* Und darum werden die meisten Menschen (a) die Schlussfolgerung mit dem Alkohl für Nonsense erklären, (b) die mit den Nackt- / Pornobildern aber nicht.

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|* Im juristischen Denken vielleicht schon, aber das ist eher ein schwerwiegendes Problem des legalistisch-juristischen Denkens. Dass angenommen wird, überall wo juristisch ein Unterschied (nicht) gemacht wird, müsse dieser Unterschied auch  in der Realität (nicht) existieren.

Dropbox: Änderung der Nutzungsbedingungen

Ich nehme das mal von der Wikipedia-Diskussionsseite hierher:

... auszugsweise von der sehr lebendigen Seite der Stadt Bremerhaven das hierher:

"Dropbox zieht durch Änderung der Nutzungsbedingungen den Ärger der Nutzer an || 22. Februar 2014 ... Die Kommentare unter dem Ankündigungs-Blog-Post von Dropbox (aktuell 229) geben einen recht amüsanten Einblick in die Denkweise der Nutzer, die sich dadurch [Änderungen in den Nutzungsbedingungen] irgendwie bedroht fühlen. Sicher ist das von Dropbox kein eleganter Schritt, auf der anderen Seite, warum sollte man sich als privater Nutzer einer Sammelklage anschließen? Und warum hört man bei einer Änderung der Nutzungsbedingungen nicht einfach auf, einen kostenlosen Service zu nutzen? Mich erinnert das sehr an die Leute, die auf Facebook posten, dass sie kein WhatsApp mehr nutzen, weil Facebook den Dienst gekauft hat. Es wird ja keiner gezwungen einen bestimmten Dienst zu nutzen, genauso wie keiner gezwungen wird, eine bestimmte Seite zu lesen oder in einem bestimmten Supermarkt einzukaufen. Das ganze Drama könnt Ihr quasi live auf dem Dropbox Blog verfolgen."

Der Kern der Aussage gehört wahrscheinlich gar nicht hierher, sondern, vage zugeordnet, in den Bereich "Internet-Kultur". Dieses Argument, dass keiner gezwungen ist, kostenlose Angebote wie Dropbox zu nutzen, kommt mir einerseits vollkommen stichhaltig vor; auf der anderen Seite erinnert es mich immer ein wenig an das alte Wort aus der Zeit, als es die DDR noch gab: "Dann geh halt nach drüben!" Und noch einmal zurück auf die andere Seite möglicher Argumente: Die Kritik vieler Nutzer tut so, als ob sie durch Nutzung einer kostenlose Seite gleichsam stimmberechtigte Anteile an dieser Seite erworben haben. Google, die "Datenkrake". Auch hier natürlich: 'Ja, dann nutze halt Google nicht! Es zwingt dich doch niemand dazu!'

Montag, 17. März 2014

Der Hoeneß-SPIEGEL

Auf dem SPIEGEL, im SPIEGEL: Uli Hoeneß. Schon wieder. Gekonnte Schreibe, wie nicht anders zu erwarten. Anklagend, fast könnte man in der hier passenden fußballerischen Wortwahl sagen: nachtretend. -- Mal etwas ausführlicher zitiert:

"Dies gehört zum menschlich verstörenden Kern des Falls Hoeneß, zu dem die Talkshow-Runden des Fernsehens vergangene Woche nicht recht vorstoßen wollten: dass der selbstgefällige Ex-Präsident des FC Bayern München - er legte am Freitag auch alle Vereinsämter nieder - sich noch im Moment seines Sturzes als eigentlicher Herr des Verfahrens geriert; dass sich der Metzgerssohn aus Ulm in Größenwahn über seine Richter stellt, indem er ihnen das Urteil gewissermaßen verzeiht; dass er dabei stets wirkt wie einer, der über die Anwendung von Gesetz und Recht auf sich im Einzelund vor allem im Zweifelsfall selbst entscheidet; und der auf jeden Fall von sich glaubt, mehr Weisheit zu besitzen, als sie der ganze demokratische Prozess hervorbringen könnte. Dies gehört zum gesellschaftlich verstörenden Missverständnis dieses Falls: dass Hoeneß auch nach dem Richterspruch von München als guter Prominenter gleich wieder hochlebte, als ein zu Recht Wohlhabender, ein Mann „mit großer Lebensleistung", ein mildtätiger Kapitalist, ein Idol der Sozialen Marktwirtschaft. Diese verblendete Sicht auf die Dinge stammt zuerst aus der Bussi-Gesellschaft selbst, deren Mitglieder sich in den Talkshows gegenseitig die Stühle warm halten, aber sie hat längst auch weite Teile der großen Bewunderergemeinde des FC Bayern erfasst. Nüchtern betrachtet ist Hoeneß' Blick auf die Welt ein gefährlich gestriger, vordemokratischer: Im Leben des einstigen Spitzensportlers, späteren Wurstfabrikanten und endlich Weltspitzenmanagers ist das Geben keine demokratisch vereinbarte, austarierte Pflicht, sondern eine patriarchalisch zu gewährende Gunst. In Hoeneß' Welt haben Arme und Kranke keine Rechtsansprüche, sondern müssen auf die Gnade der Wohlhabenden und Gesunden hoffen. Diesen altbackenen Flausen hat das Münchner Urteil eine Absage erteilt, die jeden Anhänger des modernen Rechtsstaats nur beruhigen kann. Das Urteil besagt, dass dieser seltsame „Vater Teresa vom Tegernsee", wie ihn Karl-Heinz Rummenigge in der Festrede zu Hoeneß' 60. Geburtstag vor zwei Jahren tatsächlich titulierte, eben doch kein Heiliger, sondern einfach nur ein anderer Steuerhinterzieher ist. Und dass der „Nelson Mandela von der Säbener Straße", auch das sagte Rummenigge, deutschem Recht und Gesetz unterliegt. Das Urteil von München ist für Fußballfans und alle sonstigen Bürger die Gelegenheit, kurz innezuhalten und die Schönheit des Rechtsstaats zu bewundern. Denn es gilt gerade das Klischee nicht mehr, dass immer nur die Kleinen gehängt werden, während man die Großen laufenlässt."

Was verstörend wirkt? Die Höhe, von der herab Journalisten urteilen. Ich bin geneigt zu fragen, wie es um die Steuerehrlichkeit der Journalisten im Allgemeinen wie dieser Journalisten im Besonderen bestellt ist. Und nicht vergessen: selbstgefällig ist ein gefährliches Wort, so wie unverschämt. Oft kommen die, die anderer Benehmen unverschämt nennen, einem unverschämter vor als die, die da angeklagt werden. Und um ihre Integrität, um mal dieses Wort zu bemühen, sollten sich ja auch viele Journalisten sorgen. Dieses Rechthabergesäusel kann einem -- ok, persönlich: geht mir mehr auf die Nerven als Uli Hoeneß in seiner Spielsucht. 

Halten wir wenigstens die Pharisäer von der SPIEGEL-Redaktion namentlich fest. Es sind ja so einige. Ein ganzer Stab wurde aufgeboten, um den Stab über Uli Hoeneß in ganz kleine Stücke zu brechen.

RAFAEL BUSCHMANN, DINAH DECKSTEIN, MARKUS DEITMER, ULLRICH FICHTNER, MAIK GROSSEKATHÖFER, DIETMAR HIPP. CONNY NEUMANN, SARA PESCHKE, JÖRG SCHMITT

Und wenn dieses Damen und Herren mal selbst was ganz Demütigendes durchleben müssen, dann wünsche ich ihnen Freunde wie die FCB-Leute. Vorstände wie Anhänger. Ich fürchte nur, diese Art von Freunden werden sie dann nicht haben.

Ach ja, und auch das noch: Hätte Gerd Müller beim HSV gespielt, ich weiß nicht, ob er da so aufgefangen worden wäre wie beim FCB. Ich glaube, in Hamburg, vor allem beim SPIEGEL, hätte ihm die "demokratisch vereinbarte, austarierte Pflicht" -- was für eine schwurbelige Schreibe im Übrigen -- wenig geholfen. Er hätte zum Sozialamt gehen können, um sich seine steuergeldliche Hilfe zu holen. Hätte das dem Gerd Müller dann wirklich geholfen?

(Dass ich FCB-Anhänger bin, halte ich vorsichtshalber fest!)

Laub und Forsberg

Übernahme aus der Wikipedia:

Nachdem Frau Forsberg mit Sprachenimitationen auf sich aufmerksam macht ...

"16.03.2014 - Wie klingen Japanisch, Russisch oder eine afrikanische Sprache für einen Ausländer? Die Finnin Sara Marie Forsberg imitiert Fremdsprachen rein lautmalerisch, so, wie sich die Worte für sie anhören. Ihr Video auf YouTube wurde schon mehr als eine Million Mal geklickt." (SPIEGEL Online)

... erinnere ich mit an eine Aufnahme mit Gabriel Laub., der exakt das gemacht hat: im Fernsehen fremde Sprachen sehr gekonnt und lustig-lautmalend nachahmen. Ich habe die Aufnahme im Internet allerdings nicht finden können. Wahrscheinlich, weil sie nicht mehr wiederholt worden ist. Kennt jemand diese Sache und könnte sie zumindest mit Sendedatum / Zusammenhang nachtragen?

Faktenansammlungen MH370

[ Alles zum Thema MH370 in diesem Blog. ]

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Natürlich wird in den Foren außerhalb von BILD nur mit Herablassung auf die BILD-Zeitung verwiesen.* Der Grund ist in der Regel: Jemand will zeigen, dass er zu jener schmalen Bildungselite gehört, die BILD natürlich nicht liest. Auf der anderen Seite: Kaum eine Zeitung ist so schnell und präzise wie BILD, wenn es um Faktenansammlungen wie bei MH370 geht. 

Ach ja, die Welt wäre einfacher, wenn die Leute mehr Selbstbewusstsein hätten und sich nicht dauernd von anderen bestätigen lassen müssten, dass sie toll sind.

|* Entsprechendes gilt für "Bei Aldi / C&A kaufen", "Schlager / Helen Fischer mögen", "CDU wählen".

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Man sucht und findet. Und am Ende reicht das Gefundene doch wieder nicht.

"Warum können die Kommunikationssysteme überhaupt abgeschaltet werden?

Sowohl der Transponder als auch das ACARS-Kommunikationssystem von Flug MH370 sollen abgeschaltet worden sein. Fakt ist: Beide Systeme können im Cockpit deaktiviert werden. Warum funken sie nicht permanent? "Der Transponder bleibt an der Parkposition ausgeschaltet, weil er sonst die Flugsicherung nur stören würde", sagt Jörg Handwerg, Sprecher der Pilotenvereinigung Cockpit. Das System werde erst eingeschaltet, sobald die Triebwerke in Gebrauch seien. Bedient wird das Gerät abhängig vom Typ zum Beispiel per Drehschalter - von off auf on. "Man muss nicht studiert haben, um den Transponder zu bedienen", sagt der Experte. "Das kann man in der Bedienungsanleitung des Flugzeugs nachlesen - oder sogar im Internet."

Auch beim ACARS-Kommunikationssystem - ein Datenfunksystem, über das auch die Piloten Informationen beziehen - gibt es eine Möglichkeit, per Hand die Sicherung zu ziehen. "Das ist wichtig, falls das System mal spinnt oder ein Kurzschluss vorliegt", sagt Handwerg. Im Gegensatz zum Transponder sei ACARS stets in Betrieb wenn das Flugzeug mit Strom versorgt wird. Am Wochenende hatte es seitens der Regierung geheißen, das System sei zum Zeitpunkt des letzten Funkspruchs bereits ausgeschaltet gewesen. Nun sagte der Chef von Malaysia Airlines, man wisse nicht, wann ACARS danach ausgeschaltet wurde." (SPIEGEL Online)

Muss ich mir die Software eines großen Verkehrsflugzeugs wirklich wie die meines PCs vorstellen -- ein wenig unzuverlässig halt? Manchmal ist ein Kaltstart nötig? Und alles war und ist so, wie es jetzt MH370 zum Verhängnis geworden ist? Leute mit Kenntnissen können ein Flugzeug verschwinden lassen, einfach so. Kann so etwas in einem sinnvollen System für Verkehrsflugzeuge wirklich als Möglichkeit vorgesehen sein? Sind die Fachleute da wirklich so plemplem? (17.03.2014, 17:41)

Freitag, 14. März 2014

Das Bild des Bayerischen Kultusministeriums

Das offizielle Bild des Bayerischen Kultusministeriums, klein, idyllisch. Offenbar aufgenommen vom Praktikanten Anton P. (17) aus Schirnding, im letzten Frühjahr.


Ein wenig mehr Haus ingesamt und ein wenig noch von der Umgebung, und so richtig von vorn? Das wäre schon gut, Herr Minister. Aber wir wollen den Praktikantinnen und Praktikanten auch nicht die zarten Seelen verletzen. Schon klar. In Ordnung.

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Aber Moment, auf der anderen Seite -- im wahrsten Sinnes des Wortes! Wo ist das Bild denn entstanden? Im Innenhof? Aber die Straße ist ja teilweise sichtbar! Google Maps ...


Und bei Google Streetview sieht das Haus noch einmal ganz anders aus?


Ist da auf dem offiziellen Foto vielleicht ein Hintereingang aufgenommen? Weil da einfach die Blumen schöner sind? Fragen über Fragen! Man muss einfach mal vorbeigehen, nachschauen, die genaue Stelle finden, von denen das offizielle Bild aufgenommen ist. Liegt ja auch ganz zentral, das Ministerium.

Donnerstag, 13. März 2014

Dialekt und Stil

Ich vermute den Schreiber dieser Zeile im Fränkischen, und ich gebe mal keinen Link an, weil es um so etwas wie Informantenschutz geht. Also die Frage: Glauben die Franken, die da ein nicht durch ein ned ersetzen wirklich, dass das leutselig oder nett wirkt? Nein, so wirkt es nicht. Es wirkt auf loddarhafte Weise leicht provinziell-zurückgeblieben. Keine Zierde für den, der so schreibt, jedenfalls.

"Ich haben mein Galaxy mini 2 GT-S6500D zu viele musterversuche eingeben und ich komm ned rein"

Oder ist das nun doch ein Mensch mit Migrationshintergrund, noch nicht lange im Deutschen, in der Bamberger Gegend, zuhause? "Ich haben mein Galaxy ... zu viele musterversuche eingeben". Deutet darauf hin. Dann sei ihm alles verziehen. Es gibt aber viele MuttersprachlerInnen mit einem Hang zu diesem ned.

Mittwoch, 12. März 2014

Flug MH370. Die eine Frage immer wieder...

Ich weiß auch nicht, warum mich dieser Flug MH370 nicht loslässt. Und immer wieder die Frage, warum nicht alle Flugzeuge eine ständige, nicht abschaltbare, via Satellit weitergeleitete Positionsbestimmung an Board haben. Erst mal nur die Position. Der Rest kann ja erst mal an stationären Flugschreibern bleiben. 

Wenn man herumliest, nicht nur in der Wikipedia, dann weisen doch tatsächlich "Experten" unter anderem darauf hin, dass das ein zu hohes Datenaufkommen mit sich bringen würde. Ich überlege kurz: Hinz und Kunz quasseln beständig über ihre Handys. Ganze Fernsehsendungen gehen über Satelliten. Videosignale, das ergibt Datenaufkommen! Satelliten geben GPS-Signale, verfolgen das Wetter usw. Es soll an hohem "Datenaufkommen" liegen, dass so etwas nicht möglich ist?! Ich glaube, die Experten wollen den Rest der Menschheit einfach mal mit Verweis auf ihren Status für dumm verkaufen. Ich komme nur nicht dahinter, was denn da der Grund für diese extreme technische Rückständigkeit sein könnte.

Wikipedia: Edit-Wars

Ich stelle im Wikipedia-Café die Frage, welche Edit-wars wohl in der deutschen Wikipedia am umfangreichsten waren und bekommt schnell eine Reihe von guten, informativen Antworten. Erstaunlich ist diese Tabelle:
RangWertLemma
1943.979Kroatien
2854.656Scientology
3566.579Verschwörungstheorien zum 11. September 2001
4536.007Studentenverbindung
5484.382Homöopathie
6379.760Adolf Hitler
7358.794Jesus von Nazaret
8278.532Hugo Chávez
9206.572Mindestlohn
10168.826Rudolf Steiner

Und Kroation auf Platz 1. Na da schau her! 

Ein Problem ist sogar linguistisch sehr relevant: Ist Kroatisch, relativ zu Serbisch, eine eigene Sprache?

Welches Dialektkontinuum eine Sprache ist und welches nicht ist keine absolute Wissenschaft, daher müssen auch gegenteilige Meinungen dargestellt werden. Was die Mehrheit glaubt zu wissen ist dabei unherheblich (höchstens als Statistik in einem Absatz erwähnenswert), denn Wikipedia bildet das ab, was mit reputablen Quellen belegbar ist, keinesfalls das, was man durch I have a strong feeling in my balls that it's true belegt – aber genau das wird da versucht. —★PοωερZ 17. Sep. 2013

Dienstag, 11. März 2014

Kritik der reinen Faktenhuberei

Im Zusammenhang mit den Unklarheiten um Flug MH370 ist eine alte Wikipedia-Diskussion wieder da, die es schon einmal bei Air France 447 im Jahr 2009 gab. Eine Diskussion um die Frage, warum Flugschreiber offenbar so primitiv sind, dass ein Riesenflugzeug nicht gefunden werden kann. Während wir Satellitensiedlung und Navis jede Menge haben. In der Wikipedia wird weiter die Fahne des Status-quo und des reinen Konstatierens hochgehalten. Egal was die Menschen fragen und was sie interessiert. 

(Ach, und wenn die so begnadeten wie meinungsstarken Techniker und Faktenhuber jeweils einen Freund hätten, der was von Rechtschreibung und Zeichensetzung versteht, dann wäre das Lesen ihrer Beiträge auch leichter und angenehmer.)

Also, wann gibt es einen Wikipedia-Ableger, der sinnvolle Fragen und Vorschläge zu bestimmten Themen auflistet?

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Perspektive, absehbare technische Entwicklung

erst mal raus denn solange nichts genaues bekannt und belegbar ist hat es nichts im Artikel zu suchen. siehe auch Wikipedia:Was_Wikipedia_nicht_ist Ziel des Enzyklopädieprojektes ist es die Zusammenstellung bekannten Wissens und keine ungelegten Eier. --Elab 14:28, 12. Jun. 2009

"Gelegte Eier": Netzeitung vom 19. Aug 2005 12:25, ergänzt 13:46, "Experte: Flugschreiber sind eine völlig veraltete Technik".

Gerald Traufetter in Spiegel online vom 08.06.2009, "Botschaft aus der Gewitternacht" -- Ekab 10:27, 13. Jun. 2009

Finde ich ja nett das du Glaskugel heute schon gerne im Artikel hättest, aber genau das ist die Diskussion da bis heute noch nicht mal ein Konzept erstellt wurde ist es sicher nicht für ein Enzyklopädieprojekte wie Wikipedia richtig an dieser Stelle Gedanken und Wünsche einzustellen hier wird eben eine Zusammenstellung bekannten Wissens und keine ungelegten Eier eingestellt. Wenn du dieses ändern möchtest dann an anderer Stelle bei Wiki erst mal abklären. Technisch ist dieser Wunsch noch weit weg von der Einführung. Gerade dein Ref-Link spricht die Probleme an: dort steht (Zitat) eben über jene Acars-Technik. "Gerade dieser Absturz beweist, wie wertvoll diese Technik sein könnte", und genau das könnte ist eben noch sehr fraglich und über das bisherige ACARS mit der Datenmenge wohl kaum zu realisieren. Also bis alle in der Gemeinschaft dafür sind Glaskugeltexte mit aufzunehmen werde ich deinen Beitrag wieder entfernen. Wenn du Belege hast wie die Ablösung der heutigen Flugschreiber aussieht dann gerne wieder einstellen. Gruß --Elab 12:22, 13. Jun. 2009 PS: Wenn es soweit ist dann ist es auch kein Flugschreiber mehr und bekommt sicher ein neues Lemma. --Elab 12:35, 13. Jun. 2009

Nur zur Info wer ein wenig Funktechnik-Kenntnisse hat kann ja mal bei ACARS Artikel vorbeischauen und wird schnell erkennen so einfach ist die Sache nicht wie es mache Reporter von der Yellow Presse und ihre Interviupartner (sogenannte Experten) sehen (ist eben gerade Aktuell durch Air-France-Flug 447) mal abgesehen von den ganzen Zulassungsverfahren wird es sicher noch einige Jahre gehen bis ein neues System weltweit den Flugschreiber ersetzen wird. Relevant ist es somit sicher noch nicht um heute schon eine Artikel oder Hinweis auf ein neues System zu geben. Deshalb halte ich solche Hinweise mit dem Beleg der Yellow Presse auch nicht für sehr gelungen. --Wuselwurm 17:11, 13. Jun. 2009

Montag, 10. März 2014

"Hundequäler fürchtet nun um sein Leben"

Schwierige Fragen. Wer ist schlimmer, der Schläger oder die, die ihn bedrohen? Man liest dies:

Schlägertrupps unterwegs | ~ | Tierquäler | Der Tierquäler in einer Facebook-Montage. || Nachdem in den vergangenen Tagen ein Video im Internet kursierte, das einen 20-jährigen Deutschen beim Quälen seines Hundes zeigte, nehmen die massiven Drohungen gegen ihn bedrohliche Ausmaße an. So wurden etwa seine persönlichen Daten, unter anderem seine Adresse, veröffentlicht. Die Polizei riet dem Burschen, unterzutauchen. | In den Kommentaren zu dem rund einminütigen YouTube-Clip, der den Tierquäler zeigt, formiert sich Widerstand. So ist unter anderem von Schlägertrupps, die "auf Besuch kommen" zu lesen. Nicht nur die Daten des jungen Mannes haben die wütenden User ausfindig gemacht, sie haben auch die Privatnummer seiner Mutter ins Netz gestellt. || Bereits ins Koma geprügelt? | Weiters kursiert im Netz ein Foto, das den Hundeschläger an Schläuche angeschlossen im Krankenhaus zeigt. Angeblich soll er in der Nacht auf Samstag von einem wütenden Mob überfallen und so schlimm zugerichtet worden sein, dass er momentan im künstlichen Koma liegt. Unklar ist allerdings, ob das Foto tatsächlich den Jugendlichen zeigt, oder ein Fake ist.

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Das Problem scheint im Übrigen, quer über die Kontinente, universell zu sein:

„Bitte erschießt nicht meinen Hund!“ Das laute Donnern der Kugeln übertönte den verzweifelten Ruf von Leon Rosby. | Mit vier Schüssen töteten US-Polizisten seinen Rottweiler Max vor Leons Augen. Nur weil der Hund seinem Herrchen helfen wollte, als die Cops den 52-Jährigen in Kalifornien festnahmen. | Die Schock-Bilder im Internet erschütterten Tierschützer – und die Polizisten müssen nun um ihr Leben fürchten. 


Hat jemand schon mal einen schweren, angreifenden Rottweiler gesehen? Ich schon. Wenn da der Hund "seinem Herrchen" hilft, dann ist es durchaus möglich, dass der Polizist, wenn er nicht rechtzeitig schießt, anschließend tot ist.

Vom Umgang mit Hypothesen und Laien (Wikipedia)

Ich ziehe diesen Wikipedia-Diskussionsbeitrag einmal hierher:

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Artikel verweist wieder mal auf ein WP-Grundsatzproblem: Wie viel Spekulation darf sein? Und: Dürfen Laien-Sichtweisen sein? -- Bezugspunkte in dieser Diskussion, exemplarisch:
  • Was mich erschüttert ist dass Laien ständig annehmen, in der Luftfahrtindustrie würden lauter Idioten arbeiten die auf derart einfache Ideen nicht selber kommen würden. ... MfG, --R.Schuster
  • Für hinreichend "gesichert" halte ich persönlich derzeit lediglich zwei Unbekannte. ... --YAAA 22:12, 9. Mär. 2014
  • "möglich erschien" = Spekulation = hat in Wikipedia nichts zu suchen. MfG, --R.Schuster ( 07:01, 10. Mär. 2014
Also, wenn man etwas weiter ausholt: In der Naturwissenschaft nennt man die Spekulation 'Hypothese', in der Mathematik 'Vermutung'. Was kann denn, so lange man keine gesicherten Erkenntnisse hat, gegen Hypothesen und Vermutungen sprechen? Die Tagesschau, die doch des Obskurantismus unverdächtig ist, bringt "die möglichen Szenarien". Ebenso viele seriöse Zeitungen. -- Meine Meinung: Wenn denn die Ursachen dieses Unglücks demnächst hoffentlich aufgeklärt sind, dann lassen sich die vormaligen Vermutungen leichthin umschreiben: "Es wurde überlegt, ob ..." Dann erkennt man an diesem Abschnitt, die große Unsicherheit und Ratlosigkeit, die da vorher geherrscht hat. Ich glaube, so empfinden viele Menschen nun mal, dass sie spekulieren, wenn sie nicht wissen können, und es ist ein menschlicher Zug, so etwas auch in der WP zu berücksichtigen. (BTW, es ist immer angenehm, wenn kein allzu dekretierenden Ton angeschlagen wird. "...hat in Wikipedia nichts zu suchen". Wer gibt da denn den Durchblicker, wenn andere offenbar anderer Meinung sind?)

Und was die "Laien" angeht: An und für sich hat mir der Satz da oben sehr gefallen. Er leuchtet auf den ersten Blick irgendwie ein. Aber eben nur bis zu dem Punkt, an dem die Experten nicht nachweislich versagt haben. Und in der Luftfahrt ist es wohl so, dass, von den "unwägbaren Schicksalsschlägen" abgesehen, jedes Unglück eine Expertengruppe kennt, die, vorsichtig gesagt, noch nicht so weit wahr, die Unglücksursache zu berücksichtigen. Der Bereich "menschliche Unzulänglichkeiten" gehört übrigens auch zu der Gruppe der zu berücksichtigenden Unglücksursachen. (Siehe EgyptAir-Flug 990. Auch hier fragt "der Laie" wohl zurecht, warum die Konstrukteure auf dieses Problem mit der abgeschlossenen Kabinentür und des suizid-gefährdeten Piloten nicht vorher gekommen sind. Laien und Drehbuchschreiber wären auf diese Möglichkeit nach 1 Stunde Brainstorming über Möglichkeiten (Szenario: der Selbstmord-Pilot) leicht gekommen.)


Zusammenfassung. Was für diesen Artikel aus all dem folgt und wichtig ist: a) Ich plädiere dafür, dass ernsthafte Hypothesen in Zeiten der Unsicherheit mit aufgenommen werden, weil die Menschen eben so denken und wissen wollen und es der WP gut ansteht, sich nicht ständig über ihre Leser geistig zu erheben. b) Dass Laienfragen und -anregungen in der rechten Weise mit in die Artikel integriert werden, weil Laien eben oft einfache und doch ganz und gar vernünftige Fragen stellen. (Sagen wir mal noch dazu: siehe Fukushima und die vorherigen Experten-Meinung über die Höhe möglicher Tsunamis.)

Das Flugzeugunglück ...

... und die Online-Kommentare.

Dass Online-Kommentare, die nach Unglücksfällen und Katastrophen geschrieben werden, manchmal dämlich und zynisch sind, das wird immer wieder einmal beklagt. Dass aber Leser der ZEIT bzw. von ZEIT Online in Teilen trübe Tassen sind, das erstaunt mich nun doch.

1. Über seine Grenzen hinausdenken... || Meines Erachtens wurde die Boeing von UFOs entführt. Man liest und hört immer wieder von Piloten, dass sie nicht definierbare Objekte am Himmel erblicken. YouTube ist voll von Videos, die solche Zeugenaussagen beinhalten.

Da trauern Menschen irgendwo auf der Welt um ihre wahrscheinlich toten Verwandten und Freunde, und Deutsche kommen sich witzig vor.

4. ... Der Rest ist hier nur Panikmache und Propaganda der billigsten Art ! ZO hat einen Leser weniger...

Weit und breit keine Panikmache und Propaganda. Und dann die Drohung mit einem Leser weniger? Da nimmt sich jemand wichtig.

15. "Was ist mit Flug MH370 passiert?" | Wo ist die NSA wenn Sie mal wirklich braucht?

Ach ja, ich geb es auf. Hat keinen Sinn, sich aufzuregen.

Sonntag, 9. März 2014

Das 'mysteriöse Flugzeugunglück' und die Vögel

Auf ein unerklärliches Ereignis starren. "Mysteriöses Flugzeugunglück. Was könnte passiert sein?" Die FAZ fragt wie andere auch. Dann die Formulierung, die aufhorchen lässt, weil sich Nicht-Wissen zeigt:

"Doch in einer Reisehöhe von 10 000 Metern sei Vogelschlag eher auszuschließen, sagt ein Experte."

'Doch eher auszuschließen'? Wie hoch fliegen eigentlich Vögel? 2000 Meter -- wenn es hoch kommt, denke ich. Dann: Ein unpassender Kalauer in diesem Zusammenhang. Also noch einmal: Wie hoch fliegen eigentlich Vögel?


"Die Streifengänse (Anser indicus) fliegen bis in eine Höhe von 9000 Metern, wenn sie den Himalaya überqueren. Diese Höhe ist der Regelfall bei der Maximalflughöhe, eine Ausnahmebegegnung hatte ein Passagierflugzeug über der Elfenbeinküste, das im November 1973 in über 11000 Metern mit einem Sperbergeier (Gypus rueppellii) kollidiert ist. Der Geier hatte sich vermutlich von der Thermik in diese Höhen tragen lassen. / Auch die in Deutschland brütenden Kraniche fliegen auf ihrem Weg zu den Winterquertieren in Ostasien bis Süd-Japan über den Himalaya."

Sex im Zeitalter des Internet (im FOCUS)

Ich bin im Internet, suche nach Kindle Fire und bin auf einmal bei diesem Bild:


Ich soll hier den FOCUS günstige abonnieren. Is ja gut. Aber mein Blick bleibt erst mal beim Titelbild hängen. Nein, nicht bei Putin. "Sex, Affären, Liebe. Der Klick zum Glück". Und dann die Überlegung, die ich immer wieder einmal habe: Warum vergleicht keiner die Werbung mit der Realität? Also das Fotomodell auf diesem Bild mit Herta K. aus Wanne-Eickel, die dann ein Date vorschlägt.

Eine Erinnerung, Jahre alt: Eine Frau, im Fernsehen, die über Anzeigen einen Partner sucht. Sie kniet auf ihrem Bett, die Zuschriften um sie herum drapiert. Sie: "Wieder alles Schrott!" Es war klar, dass auf der anderen Seite ein Mann saß, der bei ihren Zuschriften das Gleiche gesagt hat.

Lehrreich eben, die Sendungen in RTL 2, wenn die Pärchen zusammen in den Swinger-Club gehen. Diese absonderlichen Gestalten in den String-Tangas! 

Realismus, bitte, liebe FOCUS-Redaktion! Das wär doch mal was. Dass die Werbung im Fernsehen für den "Marktführer Parship" mit Cosma Shiva und anderen attraktiven Gesichtern daherkommt, ist ja verständlich. Aber Journalisten sollten mal echte Gesichter zeigen.

Freitag, 7. März 2014

Windows als Glasscheibe

Ist es schlimm, dass da "Verknüpfung" einfach unter Windows hängenbleibt und über jedem Fenster aufgeklebt stehenbleibt? Natürlich funktionslos. Kein Link dahinter. Nein, schlimm ist das nicht, aber auf die Dauer nervend. Und deswegen den PC neu starten?


Jede Schrift verschwindet hinter diesem Korken, der auf der Windowsoberfläche -- nein, nicht schwimmt. Er bewegt sich um keinen Millimeter. Er ist da wie auf einer Glasscheibe festgeklebt.