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Donnerstag, 7. März 2019

Hygge

Notizbuch

Wieder ist was an mir vorbeigegangen! Ich kannte bis heute hygge nicht. Dabei kennt das offenbar fast jeder!


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ZEIT heute, Papierausgabe, S. 35. "Die Verkuschelung der Welt" . 

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* Auch die Philosophie-Magazine sind schon dran am Zeitgeist: "Hygge – der dänische Weg zum Glück? || Alle Menschen streben nach Glück. Und ganz offenbar haben die Dänen einen besonders vielversprechenden Weg zu diesem Ziel gefunden: „Hygge“. Denn dahinter verbirgt sich weit mehr als ein Wellnesshype. Auf den Spuren einer Nationalphilosophie, die von der Romantik bis ins Zentrum heutiger Sehnsüchte führt. Von Nils Markwardt" (philomag.de)



Samstag, 1. September 2018

Das beste Glückspiel?

So, und das noch zwischendurch, dann die Arbeit!

Die Google-Anfrage war:

was ist das beste glückspiel? chancen geld


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21. Mai 2010 Glücksspiel

Wo gewonnen wird

Kasinos? Lotto? Sportwetten? Beim Glücksspiel verliert man schnell sein Geld. Immerhin: Bei manchen Spielen sind die Chancen größer.

Von Nadine Oberhuber


Ausschüttungsquoten beachten

[...] Grund dafür sind die Ausschüttungsquoten, die stets unter 100 Prozent liegen - für jeden eingesetzten Euro gibt es im Schnitt weniger als einen Euro heraus. Beim Lotto beispielsweise werden nur 50 Prozent der eingezahlten Gelder als Gewinnsumme wieder ausgegeben, so will es der Staat. Der Rest fließt in Kunst-, Sport- und Kulturförderfonds. Für den einzelnen Spieler bedeutet dies also, dass er pro 100 Euro Einsatz im Schnitt 50 Euro herausbekommt.

Ähnlich ist die Quote bei Toto und offiziellen Sportwetten; noch niedriger liegt sie bei der Glücksspirale, dort beträgt sie nur 40 Prozent. Wer auf bessere Zahlen kommen will, sollte ins Kasino gehen. Beim Roulette sieht der Spieler immerhin 97 Prozent seines Einsatzes wieder. Diese Zahl kommt folgendermaßen zustande: Bei allen Zahlen von 1 bis 36 auf dem Spielkessel entspricht die Einzahlung per Saldo der Auszahlung. Nur wenn die Null fällt, ist die Bank im Vorteil: Alle Einsätze, die keine 50:50-Chance haben, gehen an die Bank - also beispielsweise die Jetons, die auf einzelnen Zahlen (außer der Null) liegen.

Beim Kartenspiel Black Jack (deutscher Name: 17 und 4) liegt die Auszahlungsquote ebenfalls bei 97 Prozent - wenn es nach den Regeln der Kasinos geht. Dass die Chancen noch höher liegen können, belegt das Beispiel dreier Studenten, die mit ihrem Black-Jack-System Geschichte schrieben: Die Statistiker vom Massachusetts Institute of Technology hatten eine Schwäche bei dem Kartenspiel erkannt. Wird nur mit einem Kartensatz gespielt, lässt sich die Wahrscheinlichkeit der kommenden Karten errechnen, indem man sich die bereits gezogenen Werte einprägt. Mit dem Zählsystem räumten sie Millionengewinne ab. Bis ihnen die Kasinos auf die Schliche kamen und die Regeln änderten.

Glücksritter sollten also wissen: Als reine Unterhaltung taugen Wetten und Lotterien daher sehr wohl, sagt Becker, "aber unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sind sie nicht sinnvoll". (sueddeutsche.de)

Dienstag, 20. Februar 2018

Mein Modeblog: HAPPY. 100% Cashmere

Das Bekleidungshaus Konen, München, legt der Süddeutschen heute einen Prospekt bei. Irgendwie passen die drei Dinge auf dem Frontbild nicht zusammen: Der Gesichtsausdruck des jungen Models, die Pulli-Aufschrift HAPPY und 100% Cashmere.


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Vielleicht hätte man doch bei der Dame hier unten anfragen sollen? Da würden die drei Dinge perfekt harmonieren.


Dienstag, 4. Oktober 2016

Montag, 14. März 2016

BAYERNLOS

Zu gerne möchte ich wissen, wann jemand zuletzt über BAYERNLOS mehr als 10 Euro gewonnen hat! Werde ich es je erfahren? Nein. 

Dennoch ein Los gekauft.


Hab ich es bereut? Nicht, wenn nach Abzug der Kosten der Gewinn wohltätigen Zwecken zugeführt wird. 

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Jedermanns Glück wird geschmiedet ...

... und zwar von den Eltern. Und natürlich von den "sozialen Umständen". Und den Genen, der "Veranlagung", die einer mitbekommen hat.

Die Eltern? Es kann ja auch sein, dass jemand gar keine Eltern hat, die ihn erziehen. Worauf das Nicht-Vorhandensein der Eltern dann natürlich eine, vielleicht die entscheidende Einflussgröße ist. 

Aber der Reihe nach. Der Gedanke, den ich hier umkreise, ist so entstanden: Ungefähr vor einem Jahr habe ich im Autoradio eine Buchbesprechung gehört. Eine Autorin, deren Namen ich vergessen habe, hat die These aufgestellt, dass die Nachwirkungen der NS-Zeit und des zweiten Weltkriegs auf die heute 40jährigen erheblich seien. Vermittelt durch das, was die Großeltern und Eltern an sie, die jetzt Erwachsenen und mitten im Leben Stehenden, weitergegeben haben. Das, fand ich, sei ein wichtiger Gedanke. Das blieb im Gedächtnis. 

Dann heute, in der Süddeutschen Zeitung, zwei gesonderte Berichte. Ein Mann, der seinen kleinen Stiefsohn umgebracht hat, wurde zu sechseinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Nur zu sechs Jahren und zwei Monaten.

Freiburg. Innere Verletzungen. Von Josef Lelnberger || Der Angeklagte Norbert T. ist ein drahtiger, schüchtern wirkender Mann. Den Blick gesenkt, die Hände unter dem Tisch verschränkt, so verfolgte er die Urteilsbegründung. Der 33-Jährige hob auch nicht den Blick, als sich Richterin Eva Kleine-Cosack persönlich an ihn wandte. "Sie werden noch ein junger Mann sein, wenn Sie aus der Haft entlassen werden", sagte sie und wünschte ihm, er möge verarbeiten, "was Ihnen auferlegt wurde, und was Sie sich selbst auferlegt haben". Er möge einen Weg in ein neues Leben finden. So viel Mitgefühl war zu viel für einige der Zuhörer im Gerichtssaal. Manche grummelten, andere lachten höhnisch. Auf T-Shirts die Aufschrift: "Keine Gnade für Kindermörder". Schon das Urteil hatten sie mit Empörung quittiert. Sechs Jahre und zwei Monate Haft für einen Mann, der seinen dreijährigen Stiefsohn zu Tode geprügelt hatte. Ist das Gerechtigkeit? [...] Das Bewusstsein, jemanden zu töten, hatte Norbert T. nicht, als er am Nachmittag des 12. Januar 2015 dem Kind dreimal die Faust in den Leib rammte. Verurteilt wurde er am Mittwoch wegen Körperverletzung mit Todesfolge und Misshandlung Schutzbefohlener. [...] Norbert T. war als Kind von seiner Mutter schwer misshandelt worden, einmal ging sie mit einem Messer auf ihn los. Er wuchs danach bei den Großeltern auf, die ihn wohlwollend, aber nach dem Motto erzogen: "Ein Klaps hat noch keinem geschadet." Die traumatischen Erlebnisse seiner Kindheit musste er in einer Therapie abarbeiten; er galt als akut suizidgefährdet. Seine Erfüllung fand er in der Landwirtschaft. Er verwirklichte sich seinen Lebenstraum, als er den Zipfelhof in Lenzkirch-Kappel kaufte. 140 Kühe, 100 Hektar Grünfläche. So begann der Albtraum seines Lebens. (SZ Panorama)

Und dann auch noch das:

Christina Weber: Ohrfeigen für die Seele || Emotionaler Missbrauch kann bei Kindern zu Angststörungen und Depressionen führen, haben Forscher der University of Minnesota herausgefunden. || Viele Menschen kennen solche Gefühle: Die einen quält über Jahre dieser eine böse Satz von Mutter oder Vater, den sie nicht vergessen können. Andere leiden noch als Erwachsene daran, dass ihre Eltern über sie gespottet oder sie mit Worten gedemütigt haben. Nun bestätigt eine große Studie, was einzelne Forscher immer wieder vermutet haben. Die emotionale Misshandlung von Kindern wirkt sich ähnlich schlimm auf die psychische Gesundheit aus wie körperliche Gewalt und Vernachlässigung (Jama Psychiatry, online). (SZ Wissen)

Kinder haben körperliche Merkmale, eben ihre genetisch bedingten "Veranlagungen" mitbekommen. Die dann aber sofort durch die äußeren Umstände, die Situationen, in denen sie aufwachsen, modifiziert werden. Die Rollen, die ihre Eltern, erzogen von Eltern, vorleben, den Einfluss, den die Eltern direkt ausüben. Eltern, die einigermaßen hilflos sind, Die nicht überblicken können, was sie da weitergeben. Im Glücksfall entsteht ein Goethe, wenn der denn ein Glücksfall war:

Vom Vater hab ich die Statur,
des Lebens ernstes Führen,
vom Mütterchen die Frohnatur
und Lust zu fabulieren.

Urahnherr war der Schönsten hold,
das spukt so hin und wieder;
Urahnfrau liebte Schmuck und Gold,
das zuckt wohl durch die Glieder.

Sind nun die Elemente nicht
aus dem Komplex zu trennen,
was ist dann an dem ganzen Wicht
original zu nennen?

Und am anderen Ende der Skala Norbert T. und seine Schicksalsgenossen. Hätte der kleine Alessio, das Opfer, überlebt, vielleicht wäre dann er zum Mörder geworden.

Ja, und diesem Punkt aus geht es erst los mit der Analyse. Der Vergangenheit, des Jetzt und der Zukunft. Die eigene Erziehung und die Erziehung der eigenen Kinder. Wie war das, damals?

Wenn man die Sache der echten Analyse des eigenen Werdens und der Weitergabe des Werdens so anpacken will, dass etwas gelingen, etwas dabei herauskommen kann, dann geht das nur unter dem Sternenhimmel einer ewigen Größe: mit Humor!

Samstag, 11. April 2015

Leben, ein Glückshormon

Weiter mit Besinnlich.

"Emil Mangelsdorff wird 90 | Fliegen wie ein Vogel | 10.04.2015 | Von Marcus Hladek || Der Frankfurter Jazzer Emil Mangelsdorff wird 90 Jahre alt. Die Luft ist ihm noch längst nicht ausgegangen: Seine Auftritte mit Saxofon im Frankfurter Holzhausenschlösschen sind eine Institution für Fans. ... Das nächste Konzert am 1. Mai ist schon ausverkauft."

Es muss im Menschenkörper ein Glückshormon geben. Das einen mit 90 dazu bringt, zu feiern.

Es klingt, als sei man von den Esoterikern; dabei ist es pure Rationalität: Das Leben, als Abstraktum, setzt sich durch! Die Einzelnen sind nur winzige Mittelchen in einem großen Spiel. Sie wissen das, die Einzelnen, und -- sie feiern! Recht haben sie. Was bleibt ihnen denn anderes übrig.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Das Leben. Jaja.

In einer historisch gesehen recht kurzen Zeit hat die deutsche Literatur die zwei Extrema, die es zum Thema Leben gibt, formuliert. Vanitas und Glück. Heute, so wird man wohl sagen müssen, sind beide Extreme verschwunden. Wir denken lieber erst gar nicht nach über solche Dinge, die uns ins Grübeln bringen könnten. Es besteht ja sonst die Gefahr, dass wir erkennen, wo der Berührungspunkt von Vanitas und Glück liegt.

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Andreas Gryphius

Menschliches Elende

Was sind wir Menschen doch! Ein Wohnhaus grimmer Schmerzen.
Ein Ball des falschen Glücks, ein Irrlicht dieser Zeit,
Ein Schauplatz herber Angst, besetzt mit scharfem Leid.
Ein bald verschmelzter Schnee und abgebrannte Kerzen.

Dies Leben fleucht davon wie ein Geschwätz und Scherzen.
Die vor uns abgelegt des schwachen Leibes Kleid
Und in das Totenbuch der großen Sterblichkeit
Längst eingeschrieben sind, sind uns aus Sinn und Herzen.

Gleich wie ein eitel Traum leicht aus der Acht hinfällt
Und wie ein Strom verscheußt, den keine Macht aufhält,
So muß auch unser Nam, Lob, Ehr und Ruhm verschwinden.

Was itzund Atem holt, muß mit der Luft entfliehn;
Was nach uns kommen wird, wird uns in Grab nachziehn.
Was sag ich? wir vergehn, wie Rauch von starken Winden.

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Johann Wolfgang von Goethe

Der Bräutigam

Um Mitternacht, ich schlief, im Busen wachte
Das liebevolle Herz, als wär es Tag;
Der Tag erschien, mir war, als ob es nachte –
Was ist es mir, so viel er bringen mag?

Sie fehlte ja! Mein emsig Tun und Streben
Für sie allein ertrug ichs durch die Glut
Der heißen Stunde; welch erquicktes Leben
Am kühlen Abend! lohnend wars und gut.

Die Sonne sank, und Hand in Hand verpflichtet
Begrüßten wir den letzten Segensblick,
Und Auge sprach, ins Auge klar gerichtet:
Von Osten, hoffe nur, sie kommt zurück.

Um Mitternacht, der Sterne Glanz geleitet
Im holden Traum zur Schwelle, wo sie ruht.
O sei auch mir dort auszuruhn bereitet!
Wie es auch sei, das Leben, es ist gut.

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Freitag, 12. September 2014

Boys will be boys!

...



...



What do you like most?
Zorba the greek, Dance, Sirtaki, happiness is a cold gun
Action Movie Kid (AMK), wonder, wondering

Sonntag, 30. Dezember 2012


Patrick Mardellat: L’analyse économique du bonheur chez Carl Menger et Max Weber. Thèse de Doctorat. Université Paris X – Nanterre 2004.

Nur -- woher nehmen oder stehlen?

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Hübsch, der oben schon verlinkte WorldCat-Eintrag dazu:

"1 edition published in 2004 in Französisch and held by 2 libraries worldwide"

Eine Zusammenfassung wenigstens gibt es da:

"L'analyse économique du bonheur est le thème de recherche de ce travail d'histoire de la pensée économique. Il s'agit de retrouver l'héritage pratique de la pensée économique autour de la question du bonheur. C'est dans la tradition de pensée de langue allemande que celui-ci est repéré. Les œuvres de Carl Menger et Max Weber sont resitués dans cette tradition et arrachés à leur réception habituelle, néoclassique pour le premier, sociologique pour le second. La systématique de leur pensée économique articule une théorie pure non-mathématique saisissant l'origine, la fonction et l'essence des phénomènes économiques, et une histoire des transformations des formes de la vie économique. Contrairement à la théorie quantitative du bien être centrée sur la production, l'analyse économique du bonheur humain est centrée sur la consommation dont le caractère fondamental est ainsi affirmé. C'est l'action de consommation dans des institutions qui manifeste la possibilité du bonheur économique."

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Lieber DFB!

Man sollte eine neue Topf-Regelung einführen, damit die Bayern nicht wieder im Viertelfinale gegen die Dortmunder spielen! Schlichtestes Verfahren: Die Verbliebenen Vereine werden nach formalem Stand Liga - Tabellenplatz in zwei Gruppen geteilt und es werden immer zwei, eine guter und ein schlechterer Verein, zu einer Begegnung zusammengestellt.

Wär das nichts?!


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Ok, ich hab mit Uli Hoeneß telefoniert. Der sagt: "Jaaa... Aber das würde natürlich -- den Glückspielcharakter aus dem Pokal ein Stück weit rausnehmen. Das mit der Lotterie ist ja Absicht."

Gut, wo er recht hat da hat er recht! (recht klein, natürlich)

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Baumgartner und Le Gentil

Das Gegenteil -- der Gegenmensch zu Felix (dem Glücklichen) Baumgartner sozusagen: Guillaume-Joseph-Hyacinthe-Jean-Babtiste Le Gentil (der Höfliche / Nette) (1725-1792), französischer Astronom, ein exemplarischer Pechvogel, von dem hier berichtet wird:

"... Da von Indien aus der Venustransit am besten zu beobachten war, brach Le Gentil schon zwei Jahre zuvor zu der französischen Besitzung Pondicherry auf. Seit sieben Jahren tobte allerdings dort ein Krieg zwischen Frankreich und England, weil auch die Engländer Gefallen an der schönen Stadt gefunden hatten. Nach verlorener Schlacht fiel die Stadt in englische Hände. Augenblicklich musste Le Gentile Indien verlassen und war gezwungen, den Venustransit auf schwankendem Schiff auf hoher See zu beobachten. Genaue wissenschaftliche Messungen waren da natürlich völlig ausgeschlossen. Doch der wackere Franzose gab so leicht nicht auf. Da der nächste Transit schon in acht Jahren stattfinden würde, entschloss sich Monsieur le Baron darauf zu warten. Der Tag des Venustransit begann strahlend schön. Doch dann zogen Wolken auf und bedeckten den ganzen Himmel. Le Gentil konnte den Durchgang nur teilweise beobachten. Schlechtes Wetter hatte ihm den Transit in letzter Minute verpatzt.
Niedergeschlagen entschied sich der unglückliche Astronom nun doch die Heimreise anzutreten, schließlich war er doch schon seit über zehn Jahren unterwegs. Während er auf ein Schiff wartete, erkrankte er an Ruhr und wäre fast daran gestorben. Von der Krankheit stark geschwächt, fand er ein Schiff zur Heimpassage. Die Jahre des Leidens schienen jetzt aber endlich vorbei zu sein. Doch unterwegs wurde sein Schiff durch einen Hurrikan so stark beschädigt, dass es wieder zur Reparatur zum Ausgangshafen zurückkehren musste. Der Astronom, der ausgezogen war, um zwei Venustransite zu beobachten, jedoch keinen richtig sehen konnte, kehrte mit viel Verspätung nach Hause zurück. Sie mögen glauben, dass hier die Geschichte zu Ende sei. Doch weit gefehlt. Jeder daheim hatte längst geglaubt, dass Guillaume-Joseph inzwischen ein kühles Grab in fremder Erde gefunden hatte. Inzwischen war all sein Besitz redlich unter den Erben aufgeteilt. Auch die Französische Akademie der Wissenschaften hatte inzwischen den Posten des Pechvogels neu besetzt.

2010 © Alexander von Behaim-Schwartzbach"

Freitag, 5. Oktober 2012

Politik: Bild des Tages




(Nähere Informationen hier)

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Nachtrag: Ich habe dann im Fernsehen das Interview + Publikumspöpelei gesehen. Ergebnis: Beck wurde nicht sonderlich laut, sondern nur deutlich. Dass die nicht selten ja auch volldepperten Wutbürger allüberall das Maul aufreißen, auch wenn der andere gerade spricht? "Empört euch!" kann auch zum leeren Slogan verkommen. In diesem konkreten Fall: Beck -- mit dem ich nicht verwandt noch verschwägert bin und auch nicht die Partei teile -- hatte Recht!

Samstag, 7. April 2012

Glück und Geld

Sagte das wirklich der Heilige Franz von Assisi?

"Es ist nicht schwer, Menschen zu finden, die mit 60 Jahren zehnmal so reich sind, als sie es mit 20 waren. Aber nicht einer von ihnen behauptet, er sei zehnmal so glücklich."

Sonntag, 28. August 2011

Positives Denken mit Gustav

Alias Eva Jantschitsch (oder umgekehrt)

Alles renkt sich wieder ein

Ich habe eine Sehnsucht,
nach der nächsten Katastrophe,
denn wenn wir gemeinsam leiden,
fällt dieses Unbehagen ab.

Der Zufall ließ uns weiter leben,
der Überdruss ging vor der Angst,
ließ uns einander fest umklammern
und hoffen für den nächsten Tag.

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Text: Oder so ähnlich.

Es gibt ein YouTube-Video!

Freitag, 24. Juni 2011

Töchterle und das Glück (+Rawls-Kommentator)

Das Kennzeichen des Internet-Zeitalter "im Bereich des Publizierten" ist es, dass jeder das Recht hat, seine Meinung zu Auffassungen anderer kundzutun. Das kann man begrüßen oder als die institutionalisierte In-Szene-Setzung der Besserwisserei kritisieren. Betrachten wir mal dieses Beispiel aus dem Standard. Der Wissenschaftsminister Töchterle hat eine Meinung, und der "User" lorelaiG hat eine Meinung -- und äußert dem entsprechend seine Kritik.

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STANDARD: Kann die Politik etwas beitragen zum Glück der Nation?

Töchterle: Ich glaube, das ist eine der wesentlichen Aufgaben der Politik, zum Glück der Menschen beizutragen. Ich würde fast sagen, sie ist dafür da. Platon oder Sokrates meinten, dass das Glück des Einzelnen wesentlich auf einem gerechten Staat beruht.

STANDARD: Der Philosoph Sir Karl Popper sagte: "Aber von allen politischen Idealen ist der Wunsch, die Menschen glücklich zu machen, vielleicht der gefährlichste."

Töchterle: Das ist typisch Popper. Der berühmte moderne Staatstheoretiker John Rawls wollte ein Staatssystem ersinnen, in dem einer möglichst großen Zahl von Menschen möglichstes Glück widerfährt. Mir gefällt sein Bild vom "Schleier der Unwissenheit", der sich vor den Politiker senken muss, damit er nicht egoistisch agiert, sondern altruistisch. Was soll man anderes wollen, als möglichst viele Menschen glücklich zu machen? Das ist das schlüssigste Ziel der Politik. Heute muss das global getan werden. Natürlich sollten wir auch an benachteiligte, arme Menschen denken. Wer macht sie glücklich?



lorelaiG
23.06.2011 11:16
Fragwürdiges Politikverständnis
Den Seneca mag er gut kennen, aber aus der Gerechtigkeitstheorie von Rawls herauszulesen, dass es in ihr um die politische Verwirklichung von Glück einer möglichst großen Zahl von Menschen gehe, ist äußerst gewagt - und enthüllt leider ein fragwürdiges Politikverständnis: Politik soll doch nicht (viele) glücklich machen, sondern "nur" GERECHT sein (und zwar so, dass potenziell ALLE die Gerechtigkeit darin erkennen können), so sieht das Rawls. Und als Fan der Stoiker müsste Töchterle auch wissen,

(Quelle)

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Überlegungen, Stichworte:

  • Was schert es die Eiche, wenn sich das Schwein daran reibt.
  • Darstellung von "Wie hat X das gemeint? / Wie muss X verstanden werden?" vs. "Wie ist es wirklich?"
  • Ist es so? "... dass ein Individuum sich nur selber im Glücklichwerden üben kann - da kann Politik nichts ausrichten und soll es daher auch gar nicht erst versuchen."

Dienstag, 22. März 2011

Frauen aus der Mittelschicht (Apercuhaft)

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Frauen aus der Mittelschicht 
wollen das Glück, das sie nicht erspüren können, 
bei anderen einklagen.
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Donnerstag, 28. Oktober 2010

Der schöne Zufall

Welch ein schöner Zufallserfolg? Wie wahrscheinlich ist es denn, dass man ohne jede Vorplanung im Supermarkt für 11,11 Euro einkauft?

Ach herrjeh! Das seh ich jetzt erst! Es war um 12:44:44