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Sonntag, 28. Oktober 2018

Heinz Erhardt "glebt"!

Bei YouTube.



Schon genial der Schluss: "Gesäß getroffen!"

Donnerstag, 25. Oktober 2018

"Red Dead Redemption 2"

Wie gut, dass ich gestern offiziell verkündet habe, dass ich aus dem ZEIT-Kommentieren aussteige! Sonst hätte mich das hier wieder 1 Arbeitsstunde gekostet. So steht es da und kann nicht anders, und mir ist es herzlich egal, dass es dieses Spiel gibt.

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"Red Dead Redemption 2". Der Himmel ist leer. Das Videospiel "Red Dead Redemption 2" ist ein opulentes Kunstwerk. Es erzählt vom Wilden Westen, von Natur, Gewalt, Tod. Und überschreitet bisherige Grenzen des Mediums. Von David Hugendick 25. Oktober 2018, 187 Kommentare (!) (zeit.de)

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Der Wikipedia-Artikel Killerspiel und die Diskussionen dazu (im Archiv vor allem) sind aber immer wieder lehrreich.

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Die Frage bleibt, was Menschen antreibt, "fiktional", aber in hohem Darstellungsrealismus auf Figuren zu schießen und zuzusehen, wie Blut fließt, Gehirn spritzt und Eingeweide aus dem Bauch quellen. Gibt es es eine andere Antwort als: die Sucht nach harter, blutiger Aggression. Wenn es um Treffsicherheit und Reaktionsschnelligkeit ginge, dann könnte man doch auch auf rote und blaue Quadrate schießen.

"Geharnischte Reaktionen"


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Wie heftig es angesichts eines gelobten Computerspiels doch zugehen kann!*

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burbshomeboy #1.9

Wenn es ein sinnloser Kommentar gewesen wäre, gebe es keine solch geharnischten Reaktionen.

Ich habe mich hier einige Male als erklärter Kritiker von Gewaltpornospielen als Teil der Verrochung der Gesellschaft geäußert.

Und ja, es hat mich einigermaßen gewundert, dass hier ein gewalthaltiges Abenteuerspiel an erster Stelle des Internetauftritts einer seriösen Zeitung steht.

Es ist als Reaktion schon ziemlich arrogant, zu unterstellen, ich hätte den Artikel nicht gelesen. Aber Verächtlichmachung von eher harmlosen Post wie dem meinen ist auch Teil der Verrohnung dieser Community.

Antwort auf #1.5 von Giant Douche

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Spillane #1.10

Lassen Sie Ihre Arroganz stecken. Sie stellen damit nur Ihre Unkenntnis bloß. Spiele dieses Kalibers sind anerkannte Kulturerzeugnisse, vergleichbar mit Filmen , Romanen etc. Dementsprechend ist es stimmig, dass Zeit Online darüber an prominenter Stelle berichtet.

Antwort auf #1.3 von burbshomeboy

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* Kaum kopiert wurde der gesamte Thread von den ZEIT-Kontrolleuren auch schon gelöscht.

Samstag, 1. September 2018

Das beste Glückspiel?

So, und das noch zwischendurch, dann die Arbeit!

Die Google-Anfrage war:

was ist das beste glückspiel? chancen geld


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21. Mai 2010 Glücksspiel

Wo gewonnen wird

Kasinos? Lotto? Sportwetten? Beim Glücksspiel verliert man schnell sein Geld. Immerhin: Bei manchen Spielen sind die Chancen größer.

Von Nadine Oberhuber


Ausschüttungsquoten beachten

[...] Grund dafür sind die Ausschüttungsquoten, die stets unter 100 Prozent liegen - für jeden eingesetzten Euro gibt es im Schnitt weniger als einen Euro heraus. Beim Lotto beispielsweise werden nur 50 Prozent der eingezahlten Gelder als Gewinnsumme wieder ausgegeben, so will es der Staat. Der Rest fließt in Kunst-, Sport- und Kulturförderfonds. Für den einzelnen Spieler bedeutet dies also, dass er pro 100 Euro Einsatz im Schnitt 50 Euro herausbekommt.

Ähnlich ist die Quote bei Toto und offiziellen Sportwetten; noch niedriger liegt sie bei der Glücksspirale, dort beträgt sie nur 40 Prozent. Wer auf bessere Zahlen kommen will, sollte ins Kasino gehen. Beim Roulette sieht der Spieler immerhin 97 Prozent seines Einsatzes wieder. Diese Zahl kommt folgendermaßen zustande: Bei allen Zahlen von 1 bis 36 auf dem Spielkessel entspricht die Einzahlung per Saldo der Auszahlung. Nur wenn die Null fällt, ist die Bank im Vorteil: Alle Einsätze, die keine 50:50-Chance haben, gehen an die Bank - also beispielsweise die Jetons, die auf einzelnen Zahlen (außer der Null) liegen.

Beim Kartenspiel Black Jack (deutscher Name: 17 und 4) liegt die Auszahlungsquote ebenfalls bei 97 Prozent - wenn es nach den Regeln der Kasinos geht. Dass die Chancen noch höher liegen können, belegt das Beispiel dreier Studenten, die mit ihrem Black-Jack-System Geschichte schrieben: Die Statistiker vom Massachusetts Institute of Technology hatten eine Schwäche bei dem Kartenspiel erkannt. Wird nur mit einem Kartensatz gespielt, lässt sich die Wahrscheinlichkeit der kommenden Karten errechnen, indem man sich die bereits gezogenen Werte einprägt. Mit dem Zählsystem räumten sie Millionengewinne ab. Bis ihnen die Kasinos auf die Schliche kamen und die Regeln änderten.

Glücksritter sollten also wissen: Als reine Unterhaltung taugen Wetten und Lotterien daher sehr wohl, sagt Becker, "aber unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sind sie nicht sinnvoll". (sueddeutsche.de)

Dienstag, 15. November 2016

"Das Publikum feixt"

Ach ja, Schach wird auch noch gespielt! Bei allen Remis doch mit Unterhaltungswert, wie es scheint.

"Auf der Schachgrundschule lernt man so was nicht. Da bekommt man eine 5 dafür. Der Zug sieht superkrank aus. Sofort ist er das Thema im Saal. Was soll das denn? Hat das schon mal jemand gespielt? Irgendwer behauptet zu wissen, Carlsen habe den Zug mal versehentlich gespielt, beim Blitzen im Internet, Maustaste zu früh losgelassen. Dann habe er angefangen, darüber nachzudenken, und so weiter. | Karjakin, der bis eben die Züge hinuntergekloppt hat, verfällt ins Grübeln. Das hat er noch nicht gesehen. Oder er hat es schon mal gesehen, aber eben nur mal. Wenn Carlsen das im WM-Kampf bringt, hat er nicht versehentlich die Maustaste losgelassen, sondern eine Tür aufgestoßen, von der er weiß, was hinter ihr ist, während Karjakin es nur ahnt." (zeit.de)

Dienstag, 18. Oktober 2016

spielbankendeutschland.com

Gibt es etwas Dümmeres als gierige Spielcasino-Seiten? spielbankendeutschland.com ist so eine Seite. Ich suche, um der Information an sich willen, nicht um dort zu Spielen, ein Casino in der Nähe von Göttingen. Und was passiert? Es erscheint eine Anzeige, mitten auf der Seite, die man auch noch nicht mal wegklicken kann! Ja san die denn bleed woarn? Oder affirmativ und norddeutsch wieder mal: "Deutschland verblödet!"


Dies ist eine Meinungsäußerung entsprechend Art. 5 Abs. 1 Grundgesetz.

Samstag, 11. Juni 2016

ChessBase Datenbank (Sprachkritik)

Was ist -- von welchem Standpunkt aus mit welchem Grad an Korrektheit -- an diesem Text zu kritisieren?

Der Mut zur Lücke führt im Schach oft schon nach wenigen Zügen ins Desaster. So weit sollten Sie es nicht kommen lassen. Das ChessBase Eröffnungslexikon bietet Ihnen ein wirksames Mittel gegen die Formen des Halbwissens und für den Aufbau eines lückenlosen und schlagkräftigen Repertoires. Komplett: Das Eröffnungslexikon 2016 ist die vollständige Darstellung aller Eröffnungsgebiete auf einer DVD und damit der optimale Einstieg in das Eröffnungstraining. Kompetent: Viele renommierte Spezialisten ihres Gebietes haben am ChessBase Eröffnungslexikon mitgearbeitet, u.a. Avrukh, Berg, Gormally, Krasenkow, Kritz, Kuzmin, Marin, Moskalenko, Postny, Ribli, Rogozenko, Stohl, Sumets und Szabo. Einzigartig: Speziell für Vereinsspieler liefert das ChessBase Magazin mit seinen aktuellen Eröffnungsbeiträgen (Einleitungstext + kommentierte Partien) regelmäßig spannende Repertoireideen. Die Sammlung aller 931 Beiträge aus über 15 Jahren ChessBase Magazin (bis inkl. der Ausgabe Februar 2016) finden Sie nur hier auf dieser DVD! Übersichtlich: Zu jedem der 500 Gebiete nach dem ECO-Standard liegt mindestens eine Eröffnungsübersicht vor, insgesamt sind es nun 5.900. Davon wurden über 350 für die Neuauflage des Lexikons aktualisiert. | Unerschöpflich: Partiesammlung von über 5,6 Mio. Partien, über 84.000* davon sind kommentiert. (ChessBaseDatenbank)

Eröffnungslexikon 2016


Sprachen:DeutschEnglisch
ISBN:978-3-86681-531-5
Lieferung:Download, Post
Niveau:Beliebig
Kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands
99,90 € 



Nun, ich denke, es muss die Frage gestellt werden, wie man 5,6 Millionen oder auch nur 84.000 Partien in senen Kopf bekommt. Und wenn das nicht gemeint ist, was ist dann gemeint?

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' Leicht abgeändert hier: Es sind nur 83.500 Partien. Der Fortschritt nach 2016 halt.

Sonntag, 9. Februar 2014

"Ich war da mal weg" ...

... ist die Überschrift eines grafisch aufbereiteten, eine Doppelseite einnehmenden Kurzbeitrags von -- keinen Verfasser / Ersteller gefunden.* Anyway. Jedenfalls im SZ-Magazin Nr. 6, 07.02.2014, S. 14-15. Der Inhalt irgendwie interessant, aber auch ein Anlass für eine formale Sprachkritik:

"Leben Journalisten längere Zeit im Ausland, schreiben sie darüber oft ein Buch. Scheinbar die einzige Bedingung für den Titel: ein möglichst albernes Wortspiel. Ein Kalauer-Kompendium."

So, und dann sucht man. Nach Wortspielen und Kalauern natürlich. Und findet wirklich nur wenige Wortspiele und kaum einen Kalauer. (Ok, wie immer auch eine Definitionssache.) Was ja nicht heißt, dass die Titel geistreich sind.

Das war der erste Anlauf. Ein Problem der Lesetechnik. Ausgerechnet die Großbuchstaben werden überlesen. Erststaunlich.

"Auf Heineken können wir und eineken". "Kann denn Fado fade sein?" Usw. Von wegen keine Kalauer! Ich nehme alles zurück! "Mordsgouda"! Das sind tatsächlich Kalauer. "Fish and Fritz". "Finne dich selbst". WowWowWow!

Aber dann -- dann gibt es da wieder mal die Frage, ob der alte bildungsbürgerliche Unterschied zwischen anscheinend und scheinbar unter Journalisten inzwischen aufgegeben wurde. Wenn nicht, müsste es wohl "Anscheinend die einzige Bedingung" heißen. Aber wie gesagt, vielleicht gilt der Unterschied heute nicht mehr.

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|* Ha! In der Online-Ausgabe, die ich gerade aufschlage, steht: REDAKTION: WOLFGANG LUEF. Auf Papier finde ich den Wolfgang Luef nicht. (Wortspiel? Vielleicht auch nicht. Aber jedenfalls eine historisch getränkte Anmerkung: "Das ist falsch, Herr -- Lüf!" -- "Vielen Dank, Herr Wöhner!" (Für die Jüngeren lässt sich das tatsächlich hier nachschauen und -hören.))


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Und weil es geht, werde ich einmal ausführlich und stelle hierher:

  1. ALTER SCHWEDE! | Zwei Hochzeiten und ein Elchgeweih | Gunnar Herrmann & Susanne Schulz
  1. MORDSGOUDA | Als Deutsche unter Holländern | Annette Birschel 
  1. AUF HEINEKEN KÖNN WIR UNS EINEKEN | Mein fabelhaftes Jahr zwischen Kiffern und Kalvinisten | Kerstin Schweighöfer
  1. IN BRASILIEN GEHT’S OHNE TEXTILIEN | Ein Deutscher in Rio de Janeiro | Andreas Wunn
  1. DAS KOMMT MIR SPANISCH VOR | Madrid für Anfänger | Andrea Parr
  1. FISH AND FRITZ | Als Deutscher auf der Insel | Wolfgang Koydl
  1. KANN DENN FADO FADE SEIN? | Meine Abenteuer in Portugal | Christina Zacker
  1. Alles wegen Dänen! | Überleben mit Smørrebrød | Elmar Jung
  1. ALLES NEISSE, ODER? | Meine Geschichten aus dem Osten | Petra Nadolny
  1. WER HAT´S ERFUNDEN? | Unter Schweizern | Wolfgang Koydl
  1. DIE SPINNEN, DIE FINNEN | Mein Leben im hohen Norden | Dieter Hermann Schmitz
  1. WERFT DIE GLÄSER AN DIE WAND! | Meine russische Familie und ich | Juliane Inozemstev
  1. FINNEN VON SINNEN | Von einem, der auszog, eine finnische Frau zu heiraten | Wolfram Ellenberger
  1. SITZEN VIER POLEN IM AUTO | Teutonische Abenteuer | Alexandra Tobor
  1. FINNE DICH SELBST! | Mit den Eltern auf dem Rücksitz ins Land der Rentiere | Bernd Gieseking
  1. ALLES AZZURRO | Unter deutschen Campern in Italien | Markus Götting
  1. UNTER GALLIERN | Pariser Leben | Sascha Lehnartz
  1. ZWISCHEN BOULE UND BETTENMACHEN | Mein Leben in einem südfranzösischen Dorf | Christiane Dreher
  1. SPAGHETTI IN FLAGRANTI | Überleben in Italien | Angela Troni
  1. LE FETTNAPF | Wie ich lernte, mich in Frankreich nicht zum Horst zu machen | Anja Kuchenbecker
  1. AVANTI AMORE | Mein Sommer unter Italienern | Dana Phillips
  1. SPÄTZLE AL DENTE | Neue Geschichten von meiner sizilianischen Familie | Luigi Brogna
  1. RUSSKI EXTREM | Wie ich lernte, Moskau zu lieben | Boris Reitschuster
  1. MADONNA, EIN BLONDER! | Ganz und gar nicht alltägliche Geschichten aus Rom | Martin Zöller
  1. ELCHTEST | Ein Jahr in Bullerbü | Gunnar Herrmann
  1. KANADA KANN MICH MAL | Von einem, der mit seinen Kindern in die Ferne zog | Wolfram Ellenberger
  1. BITTE EIN BRIT! | Neue Abenteuer auf der Insel | Wolfgang Koydl
  1. HOPP HOPP! ES GEHT WEITER | Von Glück und Unglück eines Reiseleiters im Wilden Westen | Oliver Tappe
  1. PAPA ANTE PALMA | Mallorca für Fortgeschrittene | Stefan Keller


Freitag, 4. Oktober 2013

BioShock

Mir hat der Name BioShock bis vor kurzem nichts gesagt. Dann bin ich auf ihn gestoßen, als ich ein schönes und wunderbar gesungenes Lied gesucht habe. Ausgerechnet. "Bioshock Infinite Soundtrack - 28 - Will The Circle Be Unbroken".



Also habe ich ein wenig weitergeforscht. Und ich stoße auf das, in der Wikipedia!

BioShock wurde in Deutschland zwar als USK-18-Version veröffentlicht, die dennoch geschnitten ist, um einer Indizierung zu entgehen. Die Blutmenge bei Treffern wurde vermindert, blutige Schadenstexturen durch Treffer und offene Fleischwunden bei verbrannten Gegnern wurden entfernt und es ist nicht mehr möglich, tote Gegner mit Telekinese durch die Luft zu schleudern. Zudem wurden diverse Filmsequenzen entschärft, allerdings blieben die gescripteten Deko-Leichen und das in Deutschland oft modifizierte Ragdollverhalten unangetastet.

Da kommt mich das Grausen an! Der Wahnsinn wabert durch die Welt und die Leute merken es nicht. Und ich erinnere mich wieder an die Killerspiele-Freunde in der Wikipedia, die ihre Spiele auf keinen Fall Killerspiele nennten wollten. Mal hingeschaut auf meine Resignation vom 19. Okt. 2009.

Letzte Einlassung meinerseits. Das hier ist eigentlich nicht meine Baustelle. Ich finde halt gelegentlich, dass reale gesellschaftliche Abläufe in einen Artikel gehören. Nun also -- ich habe den klaren Eindruck, dass hier Killerspiele-Liebhaber ihr Spielzeug verteidigen. Dagegen vorgehen zu wollen, ist mir einfach zu blöd.

In diesem Archiv auch so manch anderes, das mich den Kopf schütteln lässt. Kann man es wirklich dabei belassen zu sagen: 'So sind die Menschen heute. Und besser Killerspiele-Spieler als SS-Männer.'

Nachtrag (07.10.2013): Endlich die richtige Variante des Texts gefunden, unter so vielen Varianten!

"Will The Circle Be Unbroken"

There are loved ones in the glory,
Whose dear forms you often miss:
When you close your earthly story,
Will you join them in their bliss?

Chorus:
Will the circle be unbroken
By and by, by and by?
Is a better home awaiting
In the sky, in the sky?

In the joyous days of childhood,
Oft they told of wondrous love.
Pointed to the dying Saviour;
Now they dwell with Him above.

(Chorus)

You remember songs of heaven
Which you sang with childish voice.
Do you love the hymns they taught you,
Or are songs of earth your choice?

(Chorus)

You can picture happy gath'rings
'Round the fireside long ago,
And you think of tearful partings,
When they left you here below.

(Chorus)

One by one their seats were emptied,
One by one they went away;
Now the family is parted,
Will it be complete one day?

(Chorus)

Mittwoch, 14. August 2013

Vermischtes, heute

Ferien. Und auch wieder keine Ferien. Der Job lugt durch das Oberfenster ... Aber lesen! Und Radio hören! Das muss sein!
  • Wolf Wondratschek wird 70. Spricht im Radio mit junger Alterherrenstimme, aus Wien. Immer noch ein liebenswerter Aufschneider. Also einer, der perfekt nach Wien passt.
  • Im ZEIT-Magazin auf S. 35, Matthias Kalle fährt -- gegen seine einstigen jugendlichen Vorsätze -- mit einem neuen Golf GTI zum Tennisplatz.
  • Ebd. auf S. 41 das Schachrätsel (das ich später vom PC-Schachprogramm lösen lassen will). Der Schach-Autor wird persönlich. Sein Sohn ist Doktorand in London. Seinen Namen aber erfahre ich nicht. Warum eigentlich nicht?
  • Auf derselben Seite ein Rätsel: "Lebensgeschichte". Ich möchte jetzt gleich wissen, wer das denn sein soll. Stichworte für die Suche: Vater Admiral, Drogen, Song, begraben. -- Ok, das war leicht. Jim Morrison. Ich habe vor Jahr und Tag vor seinem Grab gestanden: Père Lachaise, Paris.

Zu Morrisons Ehre ein Video hierher verlinkt: Turn out the Lights - Jim Morrison's last night on stage? Nein, doch lieber das:




Donnerstag, 20. Juni 2013

Candy Crush. Oder: Löwenzahn bricht durch den Asphalt

Irgendwann habe ich mal das Bild vor mir gehabt: Die Wirtschaft ist wie der Löwenzahn. Leute, die Geld machen wollen, schrecken vor nichts zurück. Der Geschäftslöwenzahn bricht sich überall Bahn und durchbricht im Zweifelsfall auch den besten Asphalt.

Im Internet sind die Löwenzahn-Programme die, die keiner will und die ungefragt daherkommen: "Wir haben Ihnen ein tolles Angebot zu machen!" Mein Erstaunen immer wieder mal: Wie kommt das denn schon wieder auf meinen PC?!

Es ist den ungefragten und oft extrem unbeliebten Programmen vollkommen wurscht, ob sie jemand will und braucht. Sie sind überzeugt, dass sie was Gutes tun. Nun denn, gerade eben wieder:


Candy Crush. Allein schon dieser naiv-doofe Name. Nein, ich spiele keine Kinderspiele. Das ist mir zu blöd. Jeder darf es halten, wie er will. Mich aber bitte in Ruhe lassen.

Montag, 4. Februar 2013

Wettskandal: Auf ein Neues!

Die Frage ist ja nur, wer sind denn die schlichten Gemüter, die post Ante Šapinam irgendwelches Fußball-Toto spielen und das Geld in das Wettsystem reinpumpen, das dann an die Betrüger ausgeschüttet wird? Man kann doch auch Lotto spielen, wenn man denn unbedingt spielen muss.


"Europol hat nach eigenen Angaben 13.000 E-Mails und "anderes Material" sowie polizeiliche Ermittlungen in "mehreren europäischen Ländern" ausgewertet. Auch V-Leute seien eingesetzt worden. Die wichtigsten Erkenntnisse: Mehr als 380 Partien zwischen 2008 und 2011 gelten als verdächtig, darunter Spiele in Deutschland, Spanien, den Niederlanden und der Türkei. Es soll sich um Partien der WM- und EM-Qualifikation sowie Spiele europäischer Top-Ligen handeln. Hinzu kommen 300 verdächtige Spiele im nichteuropäischen Ausland." (SZ Online)

Freitag, 6. Januar 2012

Killerspiele (revisited)

Ich muss bei der Frage der Niederlagen-Geilheit natürlich an all jene denken, die gerne Killerspiele spielen und aufheulen, wenn man diese Spiele Killerspiele nennt. Sie wollen sich doch nur messen, wollen nur spielen. Die Frage, warum sie dann nicht auf rote oder grüne Quadrate ballern und Punkte zählen, warum da Blut spritzen muss, die Frage wird einfach ignoriert. (1, 23)

Ach, und wer es mag, der sei darauf hingewiesen: Die Aussage, dass vieles in Diskussionen vom Verständnis von Begriffen, von Definitionen mithin abhängt, ist richtig. Und dennoch: Wenn am Ende die Defintionsfrage zum Eskapismus wird, ist es natürlich auch nicht mehr lustig:

"Um die Frage zu beantworten, ob „Killerspiele“ durch das US-Militär entwickelt wurden, wäre eine Definition hilfreich, die erklärt, was ein „Killerspiel“ ausmacht. ..."

Wie geht man also vor? Vorschlag zur Richtung: Man stelle sich die Extremfälle vor.

1. Kein einziger der School-Shooter hat jemals Ego-Shooter gespielt.
...
n/2. Der Anteil der School-Shooter, die Ego-Shooter gespielt haben, entspricht exakt dem durchschnittlichen Anteil an der Zielgruppe. (Beispiel: 3% der SS und 3% der Menschen im Alter von 15-25 spielen ES.)
...
n. Ganz allein die School-Shooter haben Ego-Shooter gespielt, sonst niemand.

Dann kommt man relativ schnell darauf, dass rationale Antwort eine statistische Untersuchung notwendig macht. Frage dabei: Wie viel höher ist der Anteil der -- verallgemeinern wir endlich -- gewaltbereiten Jugendlichen, die ES spielen, gegenüber der Gesamtheit. Dass die Rate höher, nicht niedriger ist, davon gehe ich einmal aus. Muss aber nicht so sein.

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Artikel, lang und differenziert, den ich erst noch auf Papier durchlesen muss.

Die Geilheit auf die Qual der Verlierer

Ausgerechnet bei dieser Meldung -- bei der es in der Hauptsache um was ganz und gar anderes, um schlechte Tonqualität, geht -- kommt mir ein Gedanke in den Sinn, den ich oft denke. Aber erst der Ausschnitt aus der Meldung:

"Am Ende wurden Rüdiger Skoczowsky (24), Sahar Haluzy (17), C. Jay (39) und Dominic Sanz (20) nach Hause geschickt."

Warum sind wir so versessen auf Spiele, bei denen schon via Reglement und also spielkonstitutiv andere runtergemacht, gedemütigt, an die letzte Stelle gesetzt werden? Auf diesen Gedanken komme ich immer bei der 1. Bundesliga. Die ich ja, angetrieben von meinen Instinkten, wild glotze! Aber das heißt ja nicht, dass ich mir die Frage nicht trotzdem stelle. Und die Antwortmöglichkeit -- -möglichkeiten? Weil auf diese Weise auch "der Beste", die beste Mannschaft, usw. gefunden wird? Ist es das? Wirklich nur und in erster Linie das?! Oder doch die Geilheit auf die Qual der Verlierer?

Samstag, 23. Juli 2011

Killerspiele

Ich stoße, bei der Suche nach ganz anderen Dingen, im Amazon-Forum auf eine neue Ego-shooter-Debatte. Zugegeben etwas reflexhaft merke ich an:

Dieser Punkt -- verschärft: sollen Ego-shooter "Killerspiele" heißen, usw. -- wurde in der Wikipedia rauf und runter diskutiert. Das Problem, aus meiner Sicht:

  • a) die Sache ist komplex
  • b) die Liebhaber dieser Spiele bilden eine Lobby, die Argumente gegen Verbote und gegen die Bezeichnung 'Killerspiele' sammelt; das ist ihr gutes Recht, aber -- halbwegs sachlich-objektiv sind solche interessegeleiteten Stellungnahmen natürlich nicht
  • c) unstrittig scheint mir zu sein: 99,9 % der Spieler sind ok und keine Gefahr für andere
  • d) das Problem sind die 0,1%; oder anders:
  • e) bei vielen school-shootern war Fakt, dass sie auch Ego-shooter-Spieler waren (eine genauere Auflistung wäre hilfreich)
  • f) als Nicht-Spieler wird man den Eindruck nicht los, dass eine gewisse verrohende Wirkung von diesen Spielen ausgeht;
  • Wenn es nur auf Reaktionszeit, Wettkampf ankäme: Warum nicht auf rote und grüne Dreiecke ballern? Da könnte man auch zeigen, wie schnell man ist.

Alles in allem: Argumente sind immer abhängig von Emotionen, und es wäre schon gut und es wäre viel gewonnen, wenn auch die ES-Liebhaber erkennen würden, dass sie für Außenstehende einen gewissen Freak-Charakter haben und dass man Argumenten, die aus dem Interessenvertreter-Kreis kommen, in der Rest-Öffentlichkeit nicht sonderlich traut. Das ist ein wenig so wie bei Beweisen der Zigaretten-Industrie, die "nachweist", dass Rauchen keineswegs schädlich ist. "Thank You for Smoking" anschauen!

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Nachtrag:

"Man funktioniert wie eine Maschine". Anders Behring Breivik schreibt in seinem Manifest, er habe mit einem Ego-Shooter für seine Tat geübt. Geht das überhaupt? Psychiater und Computerspielekritiker Bert te Wildt meint: ja." (taz)

Sonntag, 26. Dezember 2010

Robert Fisher

Eine Notiz noch dazu:

Die ersten Antisemitischen Äußerungen machte Fischer 1962 bereits in dem Interview mit Harper's. Schach sei zu sehr mit Juden bevölkert, die armselig gekleidet seine und dem hohen Ansehen des Schachs nicht entsprächen. Auf die Frage, ob er auch Jude sei, antwortete er, zum Teil, seine Mutter sei Jüdin.

1962 übersiedelte Regina Fischer in die DDR und studierte an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität in Jena (s. Lebenslauf im Anhang zu Regina Pustan: Hb-Reihenuntersuchungen bei Arbeiterinnen in vier Großbetrieben im Kreise Saalfeld, Jena/DDR, 1967) Das Staatsexamen legte sie Dezember 1964 ab; die mündliche Prüfung im Promotionsverfahren folgte am 16. Februar 1968. Während ihrer Zeit in der DDR heiratete Regina ihren zweiten Ehemann Cyril Pustan, einen Gesinnungsgenossen, mit dem sie u.a. anderem in Portugal ein Buch über eine "Kooperativ-Farm für Kaffeebau in Portugal" veröffentlichte, die in Alentejo entstanden war und sich zu einer kommunistischen Hochburg des Widerstands gegen die Salazar-Diktatur entwickelt hatte. Nach Cyril Pustans Tod kehrt Regina Pustan um 1973 zurück in die USA und lebte nun in Kalifornien in Pablo Alto, wo ihre Tochter Joan bereits seit 1962 wohnte. Mitte der Siebziger soll sie in Nicaragua, einem Flüchtlingslager in Honduras und in einem Indianerreservat in den USA gearbeitet haben.

Regina Fischer sprach sieben Sprachen und übersetzte in den Neunzigern noch das Buch von Luisa Gonzales, einem Autor aus Cista Rica.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Olympiade

Geht es nur mir so? Vor Jahren war die Olympiade was Wichtiges. Und jetzt? Ich schau mal rein. Bedaure die armen Kerle und Kerlinnen, die da um 5 Hundertstel geschlagen werden. (Oder waren es Tausendstel?) Die sich beim Eiskunstlauf auf den Hintern setzen.

Da hatte das Drama bei Kilius / Bäumler doch wirklich eine andere Qualität. Mit den Kufen verhakt und beide darnieder. Und der Entsetzensaufschrei der Nation war in den Straßen zu hören!

Ja, und dann diese ganzen Jung-Disziplinen. Snowboard! Grundgütiger! Ich les da lieber ein gutes Buch. Suters Koch zum Beispiel. (Obwohl -- gutes Buch? Na ja, erst mal zu Ende lesen und dann urteilen.)

Donnerstag, 11. Juni 2009

Die Welt als Wille, Vorstellung und Spiel

Die ganze weite Welt im Netz! Ein Zufallsfund, herzerwärmend, herzstärkend! Wunderbar!


"Beim letzten Kampf habe ich Stärke und Willenskraft eingebüßt. Weiss jemand wo es vielleicht einen Schrein, einen Trank-Händler oder dergleichen gibt, um diese Atribute wieder herzustellen? // Bei Oblivion sagt einem auch keiner auf der Straße wo es Dienste, Händler oder dergleichen gibt ... *seufz* ich vermisse da ein paar Dinge aus Morrowind :-). // Gruss Lady Lotus
Und ich richtete mein Herz darauf, alles mit Weisheit zu erforschen und zu erkunden, was unter dem Himmel geschieht. // Ich habe die Taten gesehen, welche unter der Sonne geschehen; und siehe, alles ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind. Das Krumme kann nicht gerade werden, und das Fehlende kann nicht gezählt werden. // Und ich habe mein Herz darauf gerichtet, Weisheit zu erkennen, und Unsinn und Torheit zu erkennen: // Ich habe erkannt, daß auch das ein Haschen nach Wind ist. Denn bei viel Weisheit ist viel Verdruß und wer Erkenntnis mehrt, mehrt Kummer. (Prediger 1, 13 - 18)"

Dienstag, 30. Dezember 2008

Lotto -- nicht mehr im Netz

Ja, ich habe manchmal -- wirklich eher selten -- Lotto im Netz gespielt. Lotto24.de oder so. Nun aber:
Spielteilnehmer, die bisher ihre Kreuze online gemacht haben, können den Angaben zufolge ihren Lottotipp in den bundesweit rund 23.700 Annahmestellen abgeben. Zudem könnten in den meisten Bundesländern die Spielteilnehmer weiterhin von Zuhause aus per Dauerspielauftrag das Spielangebot nutzen. Voraussetzung dafür sei ein einmaliger Auftrag in einer der Lotto-Annahmestellen. 

Na ja, dauernd spielen will ich nun auch wieder nicht. So süchtig bin ich nicht.

Sonntag, 21. Dezember 2008

Black Jack und das Leben

Seit langer Zeit -- ich will gar nicht sagen wie lange die Zeit ist -- habe ich wieder einmal Black Jack gespielt. Mit Chips ohne Geld-Gegenwert. Also nur zum Spaß. Am Ende haben die, die noch was hatten, ihr ganzes Geld gesetzt. Ich war der letzte Überlebende gegen die Bank. Natürlich habe ich verloren. 
Ein paar Lebensregeln ließen sich aus dem Spiel ableiten. 
1. Die Bank auf ungerechte Weise im Vorteil. Sie kassiert beim Überschreiten der 21 sofort ein, wenn sie selbst überzieht, hat sie also schon vorher eingestrichen und verliert nur gegen die Verbliebenen.
2. Es gibt so viele Regelvarianten -- die in Wikipedia nur unvollkommen beschriebensind --, dass man nach einer einheitlichen Regel schreien möchte.
3. Das alles mag ein Wahrscheinlichkeitsspiel sein, nach mathematischen Regeln, wenn man in guter Näherung unendlich viele Spiele macht. Im endlichen Leben aber gibt es das nicht, und damit wird BJ zum Glücksspiel. Wer alles verloren hat, macht nicht weiter. Wer viel, viel gewonnen hat und es schafft aufzuhören, ist reich.
Und ich muss an den Mr Black denken, den Tod in einem Film, den ich vom reinen Plott her für ausgemachten Blödsinn gehalten hätte. Wenn ich den Film nicht gesehen hätte. Brad Pitt at its best.
"SKIP: Brad Pitt spielt einen irischen Zigeuner, der seinen Lebensunterhalt durch illegale Boxkämpfe verdient. Gibt es diese Szene in Großbritannien wirklich?
Guy Ritchie: Und wie. Diese illegalen Boxkämpfe, wo sich die Boxer mit nackten Fäusten bekämpfen, sind auf der britischen Insel ein Riesengeschäft. Ich habe da ordentliche Recherchen angestellt, als ich das Snatch-Drehbuch schrieb."