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Sonntag, 6. Oktober 2019

Fakten: Griechische Inseln

Notizbuch

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Mit insgesamt 3054 (Inseln, Inselchen, Eilande, Felseninseln, Felsen und Riffe) Inseln verwaltet Griechenland rund 82 Prozent aller Inseln des Mittelmeers, ihre Fläche beträgt aber nur ein knappes Viertel der Mittelmeerinseln und nur etwa 19 Prozent der griechischen Landfläche. Dennoch umspannen sie ein großes Gebiet: von Agios Nikolaos als nördlichster Insel bis zur Südspitze von Gavdos im Süden sind es rund 695 Kilometer, zwischen Othoni im äußersten Westen und Strongyli, der östlichsten Insel Griechenlands, liegen rund 992 Kilometer Luftlinie. Nach der letzten griechischen Volkszählung von 2011 sind noch 113 Inseln im Meer und vier Binneninseln dauerhaft bewohnt. (Wikipedia)

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Freitag, 8. März 2019

"Zur Nationalität der Männer..."

Notizbuch

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... Als die Frauen sich wehrten, drohten die Männer ihnen Schläge an. Da reichte es einem anderen Fahrgast. Er zeigte Zivilcourage und machte den Grapschern ebenfalls eine Ansage.

Daraufhin kassierte er die Schläge! Er ging zu Boden und zückte dann Pfefferspray, um sich zu verteidigen. – Atemnot im Waggon!

Der Zug wurde im U-Bahnhof Jannowitzbrücke (Berlin-Mitte) evakuiert. Polizisten nahmen die beiden Grapscher fest und brachten sie in eine Gefangenensammelstelle. Gegen sie laufen jetzt Ermittlungen wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung. Zur Nationalität der Männer machte die Polizei bisher keine Angaben.

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Nein, ich will nicht sagen, dass es schlecht ist, wenn die Polizei die Nationalitäten der Männer jetzt nicht oder auch überhaupt nicht nennt. Das ist eine komplizierte Geschichte, klar. Ich möchte aber wissen, wie da die Weisungsketten und eventuell sogar die Gesetze oder Verordnungen sind. Welche Stelle hat da wann was beschlossen? Ist das bundes- oder landeseinheitlich geregelt? Von wem?

Ich frage mal nach ...

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Samstag, 2. März 2019

Jan Fleischhauer -- Rassistische Töne?

Notizbuch

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https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Fleischhauer

Im Januar 2012 verglich Jan Fleischhauer in S.P.O.N. – Der Schwarze Kanal das italienische Volk mit Francesco Schettino, dem Kapitän der Costa Concordia. Italienische Zeitungen kritisierten dies als rassistische Töne. Der italienische Botschafter in Deutschland empfahl in einer direkten Reaktion, die SPON unterhalb der Kolumne veröffentlichte, „Verallgemeinerungen aufgrund der Rasse bleiben zu lassen“, und kritisierte den Beitrag von Fleischhauer als „vulgäre und banale Behauptungen“. Die italienische Zeitung Il Giornale erschien am 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, mit dem Titel „Wir haben Schettino, ihr habt Auschwitz“.

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Die Begriffe Rasse und Rassismus sind inzwischen offenbar so anziehend und kräftig, dass sie auch da ausgepackt werden, wo sie auf keinen Fall hingehören. Inzwischen wird, hab ich den Eindruck, jeglicher Polemik / Anklage, wenn man nicht einverstanden ist, Rassismus unterstellt. Was soll aber der bedauernswerte Kapitän Schettino, der für Überheblichkeit und Schlamperei steht, mit Rasse zu tun haben? Wobei -- gewisse Nationaleigenschaften gelten natürlich nie für alle Angehörigen einer Nation. Ich kenne Italiener, die jeden Deutschen in Sachen Pünktlichkeit und Genauigkeit bei der Arbeit in den Schatten stellen. So wie es auch Deutsche gibt, deren Schlampigkeit von keinem Neapolitaner übertroffen werden kann. Es geht da immer um Durchschnitt und Sichtbar-werden. Und die Italianisierung der deutschen Gesellschaft schreitet doch munter voran! Man betrachte den Berliner Flughafen.

Aber Italiener und Deutsche -- zwei Rassen? Da lachen ja die Hühner! 

Dienstag, 9. Oktober 2018

CO2

Anteil CO2-Ausstoß (2011) in %

1. Volksrepublik China
26,4
2. Vereinigte Staaten
17,7
3. Indien
5,3
4. Russland
4,9
5. Japan
3,8
6. Deutschland
2,4
7. Iran
1,7
8. Saudi-Arabien
1,8
9. Südkorea
2,2
10. Kanada
1,8

Montag, 23. Juli 2018

"Ein Kommentar von Christian Spiller"

Wieder mal: Schaumermal, ob die ZEIT das freigibt.

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Der deutsche Fußball und Özil. Özil und die deutsche Nationalmannschaft. Eigentlich ein ziemlich fünftrangiges Thema, gemessen an dem, was es in der Welt an echten Problemen so gibt.* Aber man kann beim Fall Özil lernen, wie das Symbolische die Bewusstseine der Menschen kapert. Und dann die Heftigkeit der Auseinandersetzungen, auch hier im Kommentarbereich! Ich kann nur staunen. Sogar eine Vorabprüfung wird notwendig! (Nun gut, die Vorabprüfungen werden eh zahlreicher, hab ich den Eindruck.)

Ich würde nur eines vorschlagen: Von 'Rassismus' sollte man im Fall Özil / Gündogan nicht reden. Eher von Nationalismus. ("Zwei Nationen wohnen, ach, in meiner Brust!") Und natürlich sind derartig gedoppelte Identitäten ein ganz und gar praktisches Problem, überall, wo Emotionen im Spiel sind. Und wo sind Emtionen nicht im Spiel?! Was, wenn Deutschland gegen die Türkei um die EM-Teilnahme 2020 spielt? Wird es da Türkischstämmige der 3. Generation geben, die für Deutschland sind?

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* Eines der echten Probleme ist übrigens die Sache mit den Klimazielen. "Am 30. Juni 2012 äußerte der damalige UEFA-Präsident Michel Platini die Idee, den Wettbewerb europaweit statt in einem oder zwei Ländern auszutragen. Am 6. Dezember 2012 entschied die UEFA, dass die Endrunde 2020 in ganz Europa ausgetragen werden soll." Da kommen wieder ein paar schöne Flugzeugkilometer zusammen, mit den entsprechenden Abgasen! Aber das zählt ja nicht, weil ein bisschen Spaß schließlich sein muss.

Dienstag, 29. August 2017

Nationale Kultur <> Lebensart <> Symbolik


"Was ist es denn, was die Deutschen wirtschaftlich und sozial so erfolgreich machte – und ist diese spezifisch deutsche Kultur in kürzester Zeit erlernbar?"

Wahrscheinlich wäre was gewonnen, wenn wir zwischen "Kultur der Nation X" und der "Lebensart des Landes X" unterscheiden. Bei der Kultur geht es, ob man will oder nicht, eher um Kunst und Wissenschaft, bei der Lebensart eher um Schule und alltägliches Verhalten.

Der wirtschaftliche Erfolg, von dem da die Rede ist, hat eher mit der Lebensart und kaum was mit der Kultur zu tun. Ich erinnere mich an ein Buch des früheren VW-Managers Daniel Goeudevert, Franzose, der meinte, in Deutschland gingen Manager mittags eine halbe Stunde in die Kantine, in Frankreich 2-3 Stunden ins Restaurant, Genuss eines guten Rotwein eingeschlossen. (Ob das heute noch so ist, entzieht sich meiner Kenntnis.)

Das auch noch: Ein Zwischending, und noch mal was anderes: die nationale Symbolik. In Frankreich -- bitte in den Elysse reinschauen -- wird in den offiziellen Bereichen Ado mit der Goldkante hochgehalten, in Deutschland eine sterile postmoderne Sachlichkeit, siehe das Kanzleramt. Und: ich würde die freie Fahrt für die freien Bürger, USP Germany, auch zu dieser Symbolik zählen.

Sonntag, 9. November 2014

Da hat der Gorbatschow wieder mal recht ...*

Interessant, wenn ein Großer oder doch zumindest Berühmter einem eigenen diffusen Gefühl Worte verleiht. Im vorliegenden Fall, zum 25. Jahrestag des Mauerfalls also Gorbatschow:

"... Bereits in den 1990er Jahren habe der Westen begonnen, im Verhältnis zu Russland das Vertrauen zu untergraben, das die friedliche Revolution in Deutschland und in Mittel-Osteuropa möglich gemacht habe. »Die NATO-Erweiterung, Jugoslawien und vor allem das Kosovo, Raketenabwehrpläne, Irak, Libyen, Syrien«, nannte Gorbatschow als Beispiele. »Und wer leidet am meisten unter der Entwicklung? Es ist Europa, unser gemeinsames Haus.« Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt sagte er am Samstag: »Die Welt ist an der Schwelle zu einem neuen Kalten Krieg. Manche sagen, er hat schon begonnen.« In den letzten Monaten habe sich ein »Zusammenbruch des Vertrauens« vollzogen."

Wenn also viele ehemalige "Ostblockstaaten", weil "Werte", aber doch vor allem wohl die wirtschaftliche Anbindung dafür sprechen, sich der Nato und der EU an den Hals schmeißen -- muss dann nicht ein wenig Fingerspitzengefühl und Geschichtsbewusstsein auf der Seite er Umworbenen walten?

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* In Sachen Intertextualität: Link zum Vorbild.

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Nachtrag 07.12.2014, eine kleine, aber wichtige Erweiterung.

Montag, 15. Juli 2013

"Er will was sehen für sein Geld"

Ich halte als Notz fest: Diese beiden Leserzuschriften zu einem ZEIT-Artikel vom 12.07.2013. "EZB-PRÄSIDENT MARIO DRAGHI. Er will was sehen für sein Geld - Da hat der EZB-Präsident recht: Reformen für Frankreich und Co.!"

7. Wahn? immer das gleiche Getöne von den bösne "Märkten"..wie peinlich.. Frankreich ist ein absolut defizitärer Beamtenstaat ,der ordentlich reformiert gehört..mit oder ohne Märtke.. Es ist nicht einzusehen, dass wir für solche Staaten mitarbeiten sollen
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8. So macht man die EU platt Die Forderungen an F sind vollkommen daneben. Wo diese ganze EU Politik endet, kann man im obigen verlinkten Zeitartikel zu Griechenland verfolgen. Zur Rettung der Finanzwelt wird auf Dauer eine massive Verarmung der Menschen und ein neuer ekelhafter Nationalismus in Kauf genommen. Die Macht der Finanzhaie muss radikal beschränkt werden und die Nutzniesser der Neoliberalen Revolution müssen gezwungen werden, sich wieder an gemeinschaftlichen Aufgaben zu beteiligen. Die obszöne Ungleichheit der Vermögen muss wieder beseitigt werden. Sozialabbau und Deregulierung bringen keine Lösung, sondern auf Dauer eine zunehmend radikalnationalistische Haltung der Bürger und in Folge auch der Regierungen | So macht man eine EU der Völkerverständigung letztlich platt, um den Bestand einer untragbar gewordenen Wirtschaftsreligion und damit den Reichtum weniger zu sichern.
2 LESEREMPFEHLUNGEN

Immer die gleichen Fragen und Argumente! Arbeiten die Deutschen dafür, dass die Franzosen -- die Griechen, die Spanier, überhaupt für "den Süden" -- ein Leben wie Gott in Frankreich führen kann? Oder üben die Deutschen Druck aus, weil sie kein savoir vivre kennen und in all ihrer Tüchtigkeit nur neidisch sind? Und im Übrigen ja auch gar nicht so viel verdienen könnten, wenn die anderen nicht Schulden machen würden, um in Deutschland einzukaufen?

Wer lässt einmal diskutieren, mit klaren Fragen, bei denen es keine Ausflüchte gibt?

Freitag, 19. Oktober 2012

Sex-Pathologisches im Querschnitt

Was fängt man mit einer solchen Meldung an?

[...] Damals hatten fast alle Honoratioren einer türkischen Kleinstadt über einen längeren Zeitraum hinweg ein bedürftiges, zur Zeit des Geschehens erst zwölfjähriges Mädchen missbraucht.

Ihre Eltern hatten sie zum "Putzen” geschickt, doch die beiden Frauen, die sie an Kunden vermitteln sollten, erwiesen sich als Zuhälterinnen.

Genau wie im jetzigen Fall wurde dem Mädchen damit gedroht, ihre Leiden publik zu machen – das hätte sogar zu ihrer Ermordung durch die eigene Familie führen können. Das Gericht hatte die Täter im vergangenen Jahr nur zu geringen Strafen verurteilt."

Über die Türken und die Türkei als doch nicht europäisch lästern? Die eigenartige Sex-Doppelmoral des Islam anprangern und auf die Tanzknaben vom Hindukusch verweisen?

Sinnvoller ist es, gruppenpsychologische Quer- statt nationale oder religiöse Längsschnitte zu machen. Also nicht: die Türken, die Aghanen, der Islam -- die echten Europäer und ihre Aufklärung. Sondern: die triebgestörten Anteile der Bevölkerung oder der Gruppe X. Tanzknaben-Halter und christliche gar katholisch-priesterliche Knabenschänder. Vergewaltigende türkische Kleinstadt-Honoratioren auf der einen und Josef Fritzl und Marc Dutroux auf der anderen Seite.

Das einzig wirklich Gesellschaftliche steckt in diesem Satz: "Das Gericht hatte die Täter im vergangenen Jahr nur zu geringen Strafen verurteilt." Das heißt tatsächlich, dass es Gesetze, Standards und die Durchsetzung von Standards geben muss.

Sonntag, 6. November 2011

Die Griechen und das Geld

Wie reagiert ein Volk, wenn es das gesagt bekommt?

"Griechenland hat kaum etwas zu verkaufen
Mangelnde Wettbewerbsfähigkeit zeigt sich überall

Die logische Folge: Steigende Leistungsbilanzdefizite. Allein von 2001 bis 2008 verdoppelte sich das Minus auf fast 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), während Deutschland in der gleichen Zeit Überschüsse von bis zu acht Prozent aufbaute. Die unausgeglichene Handelsbilanz finanzierten die Griechen mit Kapitalimporten – und trieben damit die Staatsschuld in die Höhe.

Das Pro-Kopf-Einkommen, das nur ein Fünftel unter dem deutschen liegt, und die ansehnlichen Wachstumsraten von vier bis fünf Prozent pro Jahr zeichneten ein Trugbild, das von Krediten und einem spendierfreudigen Staat aufrechterhalten wurde. Darum haben Ökonomen wie Hans-Werner Sinn, Chef des Ifo-Instituts, schon früh darauf hingewiesen, dass nicht die Schuldenlast, sondern das Zahlungsbilanzdefizit das eigentliche Problem Griechenlands – und anderer Südeuropäer – ist."

Montag, 19. Juli 2010

Niklas Frank

Ich brauche doch fast eine halbe Stunde, um den Namen, die Person wiederzufinden. Irgendwann im letzten halben Jahr habe ich eine Radiosendung über ihn gehört. Ich brauche die beiden Franks, um mein deutsches Weltbild um einen Mosaikstein zu komplettieren.


Niklas Frank (* 9. März 1939 in München) ist Journalist und Autor beim deutschen Wochenmagazin Stern. Bekannt wurde er unter anderem durch die von vielen als provokant empfundene Abrechnung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit seiner Eltern.

Niklas Frank wurde 1939 in München als Sohn des national- sozialistischen Politikers Hans Frank und dessen Frau Brigitte (geb. Herbst) geboren. Sein Vater war zwischen 1939 und 1945 als Generalgouverneur im besetzten Polen an zahlreichen Kriegs- verbrechen beteiligt und wurde auch als Schlächter von Polen bekannt, seine Mutter als (selbsternannte) „Königin von Polen“.

Donnerstag, 22. April 2010

Die Deutschen

Samstag, 17. April 2010

Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein!

Alternative Fassung.