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Mittwoch, 9. März 2022

Auch so eine Prophetie: Russland - Ukraine

  • Netflix: Designated Survivor. Staffel 2: Folge 1 "Ein Jahr", 11:05 "... denn Russland wird das als Vorwand benutzen, um die Ukraine anzugreifen."
  • Der schwarze Reverend, der gegen einen Abbau und auch gegen die Versetzung eines Rassisten-Generals ist. Mit der Begründung, die ich auch immer nenne. (An den Sockel ein Code, mit dem man die Hintergründe dieses Lebens abrufen kann.) Staffel 2: Folge 3. "Ausbruch". 19:00

Montag, 14. Dezember 2020

Ensembles




Norbert Tadeusz (1940-2011) soll gesagt haben: "Das Panorama ist alles!" Wobei er das Panorama wie heute in der Computersprache durch das Verhältnis von Höhe und Breite definiert sah, nicht etwa durch Landschaft oder so ähnlich. (Na gut, 'Landscape' / Landschaft hat's auch in die Computerjargon geschafft.)

Ich füge hinzu: "Und der Ausschnitt aus dem Panorama, der macht das Panorama erst vollständig.
 

Donnerstag, 16. April 2020

Ella Rumpf

Obwohl Netflix-afin, war mir der Name Ella Rumpf bis heute unbekannt. Dann heute, auf der Seite der ZEIT,

"Netflix-Serie. Selbst Freud kann diese Frau nicht greifen. In der Netflix-Serie über den Wiener Psychoanalytiker ist die Schweizerin Ella Rumpf der Shootingstar. Ihre Spezialität: Innere Dämonen von der Leine zu lassen. Von William Stern. ZEIT Schweiz Nr. 17/2020, 16. April 2020" (zeit.de)

In der Papier-ZEIT habe ich den Artikel auf die Schnelle nicht gefunden. Nur in einer speziellen Schweizer ZEIT-Ausgabe?

Aber zur Sache. Ein bestimmtes Bild, das zeigt: Menschen haben nicht nur ihre "Schokoladenseite", sondern auch ihren "Schokoladen-Gesichtsausdruck". Frau Rumpf gehört zu denen, die, wenn sie lachen, ihre Besonderheit verlieren.

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Und eines kommt noch hinzu: Ein Flair von Trauer und Unerlöstheit ist manchen Menschen ins Gesicht geschrieben. Ihre Attraktivität führt genau daher, dass der Betrachter sie aus dieser Trauer herausholen möchte.

Sonntag, 16. Februar 2020

Jens Spahn

Rüberkopiert aus der ZEIT-Kommentarseite:

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BDLB #104 || Geht es eigentlich nur mir so? Ich erkenne mich, was Jens Spahn angeht, selbst als extrem vorurteilsgesteuert. Und der Gipfel: Es sind nicht die Inhalte, die JS vorträgt, die mich gegen ihn einnehmen, es ist - sein Aussehen.* Nein, das Aussehen nicht als gut oder schlecht beurteilt, sondern - ich kann es im Moment nicht besser sagen: als zirkulär-vorurteilsbegründend.** Selbstverständlich ist mir jederzeit bewusst, dass diese Vorurteilsstruktur in höchstem Maße irrational und damit unsinnig ist. Ich kann halt nur nicht aus meiner Haut, wie man so sagt.

Also Spahn kommt mir - Versuch, den eigenen Vorurteilen auf die Spur zu kommen - so sehr verlegen-zurückgenommen vor. Er erinnert mich an unseren Bio-Lehrer A. im Gymnasium, der immer schülerfreundlich-locker rüberkommen wollte und dem die Schüler das nicht abgenommen und nie gedankt haben. Heute finde ich das blöd, also - dass wir ihm das nicht gedankt haben.

Also - Salto mortale zurück in die Rationalität: Vielleicht wird Jens Span ja ein toller Bundeskanzler! Weil kaum jemand meine Vorurteile teilt. Und ich sage und bekenne dann in durchaus volkstümlichem Ton: "Das hätte ich ihm nie zugetraut, dem Jens! So wie damals der Angela schon nicht!"

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* Wer außer Robert Habeck und Annalena Baerbock sieht schon im landläufigen Sinn (! bitte nicht überlesen !) gut aus? Na ja, Julia Klöckner natürlich.)

** Dieses Schicksal teilt Spahn bei mir übrigens mit Dr. med. Eckart von Hirschhausen. Bei dem ich mir jedesmal sage: "Ein beliebter Mann! Und dazu witzig im Urteil vieler! Ganz offenbar. Nur ich - ich kann den Mann, wenn ich ihn im Fernsehen sehe, einfach nicht ab!"

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Jetzt bin ich mal gespannt, ob da jemand was dazu sagt!

Montag, 10. Februar 2020

Ralf Stegener und die Herzen

Was habe ich da denn gelesen!? Meine Augen und dann der Kopf dazu wähnten sich im Traume!

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9. Februar 2020 SPD-Politiker Ralf Stegner. Nie zuvor hat Stegner derart im Applaus baden dürfen wie bei den Regionalkonferenzen zur Wahl des SPD-Vorsitzes. Hier im September in Ettlingen, Baden-Württemberg. ... Ralf Stegner musste zuletzt einige Niederlagen einstecken, etwa beim Kampf um den SPD-Vorsitz. Zwar flogen dem Linken die Herzen zu, gewählt aber wurden andere. Über einen, der weitermacht. Von Ralf Wiegand, Kiel (sueddeutsche.de)

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Ralf Stegner fliegen - was?! Herzen zu? Mir fällt, obwohl ich sonst wirklich nicht schlecht bin, kein Vergleich ein. Ich muss da noch lange nachdenken ...



Donnerstag, 14. November 2019

Wikipedia-Café 1: Erinnerungen

Vermisse ich eigentlich das Wikipedia-Café?

Nein, eigentlich nicht. Und das, wo doch gilt: Ich habe mich früher viel da rumgetrieben! 

Eben habe ich mal wieder hingeschaut, seit langem wieder mal. Und was soll ich sagen -- ich hab mich da nachgerade fremd gefühlt. Hatte auch den Eindruck, dass früher da mehr los war ...

Wie auch immer, ich habe zurückgeblättert. Ich hatte da beispielsweise mal geschrieben:

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... Doch noch das, auch wenn es jetzt so langsam das Thema verlässt. "Und das nur, weil man es nicht geschafft hat, vom Recht Gebrauch zu machen, den Tatsachen ins Auge zu sehen und mal wieder so unfähig ist, den Radikalen das Wasser zu reichen." (Ich denke, die kleinen Veränderungen, die ich im Zitierten vorgenommen habe, kommen hin.) Ich werbe ja, wo ich gehe und stehe, dafür, es so zu sehen: Die Sache mit den Tatsachen und den Fakten ist ziemlich schwierig. Warum nicht der Wahrnehmungspsychologie folgen: Wir nehmen Sinnesdaten wahr, und die deuten wir in Kategorien. Da geht es schon mal los. Und diese aus der Interpretation gewonnenen 'Fakten', von denen es, bei gleichen Sinnesdaten, nahezu immer unterschiedliche gibt, die verketten wir kunstvoll zu Alltagstheorien. Wenn einer eine andere Alltagstheorie hat als wir selbst, neigen wir dazu, den betreffenden Menschen für verrückt zu erklären. Man muss schon ein wenig nachgedacht haben, um das nicht zu tun. (In der Wissenschaft ist das nicht anders; dann sind es eben wissenschaftliche Theorien.) Bei politischen Globalannahmen wie Antisemitismus, einem Konglomerat aus vielen Alltagstheorien, werden wir nie auf einen grünen Zweig kommen, wenn wir nicht eine Klärung der Begrifflichkeiten vorschalten. 24. Juli 2017


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Doch gar kein schlechter Gedanke! Für's Kaffeehaus aber doch wohl ein wenig zu grundsätzlich und zu kompliziert.

Donnerstag, 12. September 2019

Gaußsche Normalverteilung

Bei gutefrage.net:

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Ich habe einmal vor vielen Jahren diese Versuchsanordnung im Fernsehen gesehen: Ein fast senkrecht stehendes Brett, in das über ein aufgezeichnetes Gitter verteilt, Nägel eingeschlagen waren. Die Nägel so angeordnet, dass Kugeln einer bestimmten Größe so gerade durchgepasst haben. Dann hat man eine Kugel nach der anderen oben, in der Mitte des Bretts fallen lassen, sie wurde zufällig abgelenkt und fiel am Ende, unten, in verschiedene Schlitze, die über die Breite es Bretts verteilt angebracht waren. Es bildete sich die bekannte Binomialverteilung: die meisten Kugeln in den mittleren Schlitzen, rechts und links immer weniger.

Jetzt: Kennt jemand dieses 'Zufallsnagelbrett'? Hat es eine bestimmte Bezeichnung? Trotz einigen Suchens habe ich im Internet nichts gefunden.

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Dienstag, 23. April 2019

Mein Kommentar...

... zu dieser Meldung der ZEIT:

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Notre-Dame. Obdachlose kritisieren Millionenspenden für zerstörte Kathedrale. -- In Paris haben Demonstranten das große Spendenaufkommen nach dem Brand der Kirche Notre-Dame angeprangert. Sie verlangten ein Dach auch für Menschen ohne Wohnung. -- 22. April 2019 -- ZEIT ONLINE, dpa, AFP, sc 509 Kommentare


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Weiterführend:

* Wir fahren Protzkarren und bauen Autobahnen, während andere nicht einmal Geld für Schuhe zum Laufen haben.

* Wir wohnen in geräumigen Häusern und Wohnungen, während andere im Freien schlafen müssen.

* Mr Ken Griffin kauft ein Penthaus, 220 Central Park South, für 238 Millionen Dollar. (Nicht vergessen: Er hat schon jede Menge anderer Wohnungen und Häuser in dieser Preislage.) Warum haben da die NGOs und die Obdachlosen nicht einen Aufschrei organisiert?

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Wir lesen vielleicht mal wieder:

"Quelle est la source de l’inégalité parmi les hommes, et si elle est autorisé par la loi naturelle"

Deutsch: "Welches ist der Ursprung der Ungleichheit unter den Menschen und die Frage, ob diese Ungleichheit durch das Naturrecht erlaubt wird."

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Dazu, am MI 24. April 2019


Samstag, 2. März 2019

Jan Fleischhauer -- Rassistische Töne?

Notizbuch

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https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Fleischhauer

Im Januar 2012 verglich Jan Fleischhauer in S.P.O.N. – Der Schwarze Kanal das italienische Volk mit Francesco Schettino, dem Kapitän der Costa Concordia. Italienische Zeitungen kritisierten dies als rassistische Töne. Der italienische Botschafter in Deutschland empfahl in einer direkten Reaktion, die SPON unterhalb der Kolumne veröffentlichte, „Verallgemeinerungen aufgrund der Rasse bleiben zu lassen“, und kritisierte den Beitrag von Fleischhauer als „vulgäre und banale Behauptungen“. Die italienische Zeitung Il Giornale erschien am 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, mit dem Titel „Wir haben Schettino, ihr habt Auschwitz“.

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Die Begriffe Rasse und Rassismus sind inzwischen offenbar so anziehend und kräftig, dass sie auch da ausgepackt werden, wo sie auf keinen Fall hingehören. Inzwischen wird, hab ich den Eindruck, jeglicher Polemik / Anklage, wenn man nicht einverstanden ist, Rassismus unterstellt. Was soll aber der bedauernswerte Kapitän Schettino, der für Überheblichkeit und Schlamperei steht, mit Rasse zu tun haben? Wobei -- gewisse Nationaleigenschaften gelten natürlich nie für alle Angehörigen einer Nation. Ich kenne Italiener, die jeden Deutschen in Sachen Pünktlichkeit und Genauigkeit bei der Arbeit in den Schatten stellen. So wie es auch Deutsche gibt, deren Schlampigkeit von keinem Neapolitaner übertroffen werden kann. Es geht da immer um Durchschnitt und Sichtbar-werden. Und die Italianisierung der deutschen Gesellschaft schreitet doch munter voran! Man betrachte den Berliner Flughafen.

Aber Italiener und Deutsche -- zwei Rassen? Da lachen ja die Hühner! 

Freitag, 16. November 2018

"Die Wahrheit bei Tag und bei Nacht"


Notizbuch

Das wollte ich doch schon lange mal festhalten!

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[ wahrheit | 真理  | vérité | truth | hqyq حقيقة | אמת | ... ]

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Mittwoch, 10. Oktober 2018

Der bayerische Wahlkampf und ...

... kein Ende!

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BDLB #233
Hätte die ZEIT Humor* dann hätte sie eine Tabelle für die geneigte Leserschaft eingerückt.** Jede und jeder könnte eintragen, wie er für diese bayerische LW das Ergebnis denn so tippt. Format: Prozent, eine Stelle hinterm Komma. Ehrenwörtlich wäre zu versichern, dass nur ein Mal pro Person getippt wird.*** Teilnahmeschluss: Sa 13.10.2018, 18:00 Uhr. -- Und am Montag würde auf Knopfdruck gerankt, unter Einschluss letzter demoskopischer Vorhersagen.

EWG = EINER WÜRDE GEWINNEN

Wär das nichts?****


* Frage natürlich: Können Zeitungen als solche Humor haben?

** Das ließe sich jederzeit wiederholen, für jede Landtags- und Bundestagswahl. Wenn Elmar Meyer aus Bottrop dreimal gewinnt -- was ja nicht augeschlossen ist --, dann wird Meyer der Titel GOD ("Großes Orakels Deutschlands") verliehen, und er wird anschließend außerordentlicher Berater der deutschen Bundesregierung.

*** Zugrundegelegt würde die klassische Formel, die nur durch einen Klick abgezeichnet werden müsste: "„Anstelle einer eidesstattlichen Versicherungen gebe ich Ihnen, gebe ich den Bürgerinnen und Bürgern Deutschlands und der gesamten deutschen Öffentlichkeit mein Ehrenwort – ich wiederhole: Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort! – dass ich nur EINMAL an dieser Prognose teilnehme.“

**** Diese Idee wird hiermit verschenkt. Sie darf unter Nennung des Urhebers jederzeit verwendet werden.

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BDLB #233.1
Ich tippe übrigens für die CSU -- egal was die Demoskopen sagen -- auf satte

42,7 % !

Damit das nur schon mal festgehalten ist! Für die GOD-Bewerbung muss man schon was sagen! Was die Demos-Köpfe so vorsagen, kann ja jeder abschreiben.

Antwort auf #233 von BDLB
BDLB #234
Da verweise ich doch mal glatt und kurz auf meinen Vorkommentar! Mit der Bitte, dass sich gleich Veranlagte für den dort gemachten Vorschlag mit einsetzen.

https://www.zeit.de/polit...

P. S. Zuerst waren da 0 = Null Kommentare und jetzt, nach einer Minute, sind die zwei Artikel wohl zusammengeschaltet. Anyway ...

BDLB #234.1
Eigentlich war es gar nicht so gedacht: dass die beiden untereinander stehen. Aber egal. Wenn die Kontrolle das hier und #234 löschen mag, auch recht.

Antwort auf #234 von BDLB

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Petitchen #235
Wer in Bayern ernsthaft die Grünen wählen will, soll bitte mal auf Youtube "Statement zur aktuellen Lage: Lager, Menschenleben, Europa." suchen.

Hier spricht die Spitzenkandidatin der Grünen in Bayern, Katharina Schulze. Für mich ist sie fanatisch, wenn nicht psychisch krank und kann auf keinen Fall im Landtag eine Spitzenposition einnehmen.

Liebe Bayern. Ich komme zwar aus NRW, aber ich bin als Deutscher stolz auch auf Bayern und ich finde, bei Euch läuft noch vieles besser, als bei uns. Also, überlegt es Euch gut, wo Ihr Euer Kreuz macht. Benutzt am Besten den Wahl-O-Mat, der hilft bei der Entscheidungsfindung.

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BDLB #235.1
"... bitte mal auf Youtube "Statement zur aktuellen Lage: Lager, Menschenleben, Europa." suchen ..."

Hab mir das angesehen. So hart, "fanatisch, wenn nich psychisch krank", würde ich nicht urteilen. Es ist halt schlicht handwerklich nicht gut gemacht, dieses Werbevideo. Wahrscheinlich stand sogar ein kleines, etwas laienhaftes Beraterteam dahinter. Anweisung: "Du musst sehr klar ar-ti-ku-lie-ren!" Was in der Umsetzung immer unnatürlich rüberkommt. Und die extreme Nähe der Kamera ist auch nicht gut. Dazu: Warum hat es denn nicht mal zu einem Stativ gereicht? Die Aufnahme wackelt "wie dem Hund sein Schwanz", wie man bei uns sagt.

Zu den Inhalten sage ich nix. Da hat eh jeder seine eigene Meinung.

Antwort auf #235 von Petitchen

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Montag, 8. Oktober 2018

Die CSU und die Intelligenzblätter

Notizen / Kommentare ZEIT:

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Ich kann mir einfach nicht helfen, ich finde, dass die CSU von den führenden Intelligenzblättern ZEIT und SPIEGEL mit allen Mitteln heruntergeschrieben und herunterdemoskopiert werden soll. Dabei bleibt doch immer die Frage: Was sind denn die großartigen Alternativen? Von den Parteien und vom Personal her. Werden diese Alternativen vor allem die bayerische Wirtschaft auf Kurs halten? Oder gibt es nach der Wahl das gewünschte Hauen und Stechen, das ZEIT und SPIEGEL dann genüsslich "analysieren" lassen?

BTW Wie geht's unseren Intelligenzblättern denn selbst so? Wirtschaftlich meine ich.

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Das, was ich da geschrieben hatte, wurde von der ZEIT gelöscht. 

"Entfernt. Bitte formulieren Sie Kritik sachlich und differenziert. Danke, die Redaktion/mh"

Eine kritische Stellungnahme des Kommentators "Menschlichkeit Vernunft #71.1 -- An BDLB" durfte, geschrieben vor der Löschung, durchaus gegen sonstige Gepflogenheiten stehenbleiben. (Siehe unten.)

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"An BDLB | Jetzt müssen Sie zu ihrer Behauptung "Butter bei die Fische" geben ..."

Das ist eine so ausführliche wie wohlformulierte Entgegnung. Dafür bedanke ich mich zunächst einmal.

Zu Ihren und meinen Inhalten:

Das, was ich da geschrieben habe, war eine sehr kurze Polemik. Eine Polemik hat, meine ich, ihren Wert und Platz in der gegenwärtigen poltischen Debatte. Natürlich ist mir jederzeit klar, dass das Wort "herunterdemoskopiert" eine Unterstellung beinhaltet, die eigentlich nicht angeht: nämlich dass Wählerbefrager tricksen und falsche Zahlen liefern, um eine self-fulfilling prophecy zu inszenieren. Eine kurze Polemik, wie gesagt. Noch einmal: Von der ich meine, dass sie heute erlaubt sein muss -- sein müsste.

Der Kern, den ich allerdings ernst meine: Es gibt eine in meinen Ohren schreiende publizistische "Stellungnahme" gegen die CSU, die ich bei dieser Landtagswahl zum erstenmal in meinem nicht so ganz kurzen Leben (per Briefwahl schon) gewählt habe. Eine Haltung in Worten, die ich für aufgesetzt und überzogen und -- ja: wahlbeeinflussend halte. Dabei kommt in der Regel in den Zeitungskommentaren überhaupt nicht vor, dass Bayern wirtschaftlich und kulturell ausgezeichnet dasteht. Das kann sich natürlich nicht eine Partei allein auf die Fahnen schreiben, aber eine SPD-Regierung war eben auch nicht federführend.

(Fortsetzung)

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Das mit

"Daneben: Was soll die Anspielung von Ihnen: 'BTW Wie geht's unseren Intelligenzblättern denn selbst so? Wirtschaftlich meine ich.'?"

gehört einerseits zu der erwähnten Rubrik "Polemik"; auf der anderen Seite glaube ich tatsächlich, dass sich im Moment die Zeitungen, die ich da genannt habe, und natürlich einige andere mehr, um Kopf und Kragen und Abos schreiben. Das schließe ich nicht zuletzt aus dem Mitlesen in den Kommentarspalten von ZEIT und SPIEGEL. Recht unausgewogen -- unterstellt: mit den besten Absichten -- gegen einen erheblichen Teil der eigenen Leserschaft anzuschreiben, das kann auf die Dauer nicht gutgehen.

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Kleine Nachbemerkungen: Bemerkenswert finde ich noch, dass bei dem, was Sie schreiben, die Funktion "Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde bereits gelöscht" außer Kraft gesetzt wurde. Und unter diesen Voraussetzungen fände ich es nur fair, wenn wenigstens ein Verweis stehenbleiben würde, damit eventuell Interessierte das, was ich vorher geschrieben hatte, zur eigenen Meinungsbildung heranziehen können.

(Link als Verweis auf diesen Blog-Eintrag hier.)

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Sonntag, 3. Juni 2018

Argumentationsanalyse 3: Fakten

Ich versuche seit längerem schon in Gesprächen und Diskussionen für die Überlegung an sich zu werben, dass das gegenwärtig propagierte Vertrauen in die „Fakten“ wenig Sinn hat. Fakten sind, wenn der Begriff nicht metaphorisch verdreht wird, das unterinterpretiert offensichtlich Wahrnehmbare. (Wenn Wahrnehmungen auseinanderlaufen, sind es keine Fakten mehr. Ich komme beim Wahrheitsbegriff darauf zurück.) Das Unstrittige, das sich oft mit Messungen und Zählungen verbindet, ist freilich ohne Interpretation fast nichts wert. 

Um ein relativ normales, im Moment nicht so emotional aufgeladenes Beispiel zu wählen: 

"2016 betrug der Etat [des Verteidigungsministeriums] 35,1 Milliarden Euro, in diesem Jahr erhöhte er sich weiter um circa zwei Milliarden Euro auf rund 37 Milliarden Euro." 

Nehmen wir einmal an, dass das korrekt und unstrittig ist -- was folgt daraus? Folgt daraus irgend etwas politisch Sinnvolles, über das sich reden ließe? Nein. Es müssen doch zumindest Dinge in Relation gesetzt werden: 

"Der Anteil des Verteidigungsetats am Bundeshaushalt beläuft sich in 2017 auf 11,2 Prozent." 

Dann bleibt die Königsfrage: Ist der Betrag für die Landesverteidigung zu hoch oder zu gering? Im Vergleich zu anderen Haushaltsposten und im Vergleich mit anderen Ländern.

Wie verhält es sich also mit diesem Vergleich: 

"Im Jahr 2017 betrug der Anteil der Militärausgaben von Deutschland am Bruttoinlandsprodukt ungefähr 1,2 Prozent. Anteil der Militärausgaben am BIP | Saudi Arabien* 10%  | Russland 4,3%   | USA 3,1%   | Südkorea 2,6%   | Indien 2,5%  | Frankreich 2,3%  | Türkei 2,2%   | Weltweit 2,2%   | Australien 2%   | China 1,9%." (de.statista.com)

Ist die Forderung von Präsident Trump, die europäischen Nato-Länder müssten ihre Verteidigungsausgaben erhöhen, angesichts dieser Fakten so einfach von der Hand zu weisen? -- Erst hier wird es interessant und wichtig, und erst da, nach Interpretationen und Einordnungen, beginnt die relevante politische Diskussion. Und da geht es eben nicht mehr um Fakten, sondern um Interpretationen und Argumentationen an sich.

Damit ist die Problematik der Fakten noch lange nicht erschöpft, aber eine erste Festlegung getroffen.

Sonntag, 20. Mai 2018

"Was ist Wahrheit?" (Pontius P.)

Das Folgende wollte ich eigentlich im Wikipedia-Café zur Diskussion bzw. an den Anfang einer Diskussion stellen. Dann war mir sofort klar, dass das nur zu einem weiteren Hickhack führt, und ich habe es dann doch bleiben lassen. Ich übernehme es besser in ein Buch, das endlich vorankommen sollte.

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Weil ich immer wieder einmal über diese Frage stolpere und weil heute Pfingsten ist: Jetzt möchte ich es einmal wissen! 

(Unmittelbarer Anlass für meine Frage sind die schönen, von einiger lyrischer Qualität getragenen Feststellungen des Kollegen #Janka knapp drüber: „Deutsche brauchen sowas nicht, die wissen auch ohne Nation, wer sie sind und wie die deutschen Traditionen sind. Nämlich in jedem Kaff etwas anders, '''einig ist man sich allenfalls im Sadomaso-Verhältnis zur Wahrheit'''. Und in der Unverzichbarkeit des Dickichts. Hat miteinander zu tun.“)

Damit wir nicht die Wahrheitstheorien neu erfinden müssen liste ich mal ein paar Dinge auf, denen man sich anschließen oder den man widersprechen kann: ...

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Montag, 9. April 2018

"Fake news"

Soeben bei der ZEIT eingereicht, auf die unten zitierte Meldung hin:

-- Mein Kommentar und eine Erwiderung --

Immer wieder mein Erstaunen über die leutselig-frische Verwendung des Begriffs "fake news" und über die dahinter stehende gedankliche Schlichtheit:

"Immer neue Fake News: Die ungarische Regierung hat so lange Propaganda gegen Migranten gemacht, dass sie nun auch bei Gegnern von Viktor Orbán verfängt."

Das Weltbild: So wie ich die Dinge sehe, so sind sie. Und das andere, das sind fake news.

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Martin_R_H_S #114.1 "Und das andere, das sind fake news." Nein, aber man muss schon hinschauen, dann fallen etliche offensichtliche Fake News auf. Ihnen natürlich nicht, Ihr Logo mit dem Brett vor'm Kopf passt schon. Antwort auf #114 von BDLB

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Manchmal, bei weitem nicht immer, schaue ich nach, ob denn jemand zu dem, was ich gesagt habe, etwas sagen wollte. Hier also…

Ich überlege kurz, ob ich das, was ich geschrieben habe, einfach noch einmal hin kopiere. Sage mir dann aber, dass das natürlich sinnlos wäre.


Was allerdings die Bemerkung mit dem Brett vorm Kopf angeht, so fühle ich mich verpflichtet auf etwas hinzuweisen: Robert Redford, was niemand glauben mag, der in nur von der Leinwand kennt, der ist ein ziemlich begabter Magier und sehr allergisch bei Anmerkungen dieser Art! Also Vorsicht! Es könnte Ihnen schaden.

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Das hat die ZEIT-Zensur nicht durchgehen lassen. Mir schleierhaft warum nicht. Ich versuche es noch einmal, mit dem hier:


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"Ihr Logo mit dem Brett vor'm Kopf..."

Nana, Herr Dr. S. aus O.! Wer wird denn gleich in die Luft gehen?!


Weil ihre sanfte, aber doch halt auch leicht unverschämte Beleidigung was Allgemeingültiges berührt, hier im Kommentarbereich und auch bezogen auf das sich  wandelnde Diskussionsklima im Land, versuche ich mal gesondert eine allgemeine Erwiderung. Mal schauen, ob die strengen Kontrolleure / Kontrolleusen der ZEIT sie durchgehen lassen...

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Dienstag, 27. März 2018

Cheselden's blind man

Notizbuch: Erwähnt bei Herder, Sprachursprung.

William Cheselden (1688-1752), eine Art Proto-Chirurg.

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CHAPTER XIII. CHESELDEN'S BLIND MAN.

75. Cheselden's blind man, of whom Condillac spoke, in confirmation of his opinions, presents no phenomenon upon which they can rest. This blind person was a youth of thirteen or fourteen years of age, upon whom Cheselden, a distinguished London surgeon, performed the operation of removing cataracts, first from one eye, then from the other. He could before the operation tell day and night, and in a very strong light distinguish, white, black, and red. This is an important circumstance and merits attention. The phenomena the most remarkable, and having the most relation to the question now before us, were the following:

I. When he began to see, he believed that objects touched the external surface of his eye. This would seem to show that sight alone cannot enable us to judge of distances; but, after close examination, we shall clearly see that the argument is not conclusive. No one will pretend that sight, in the first moment of its exercise, can communicate equally clear and distinct ideas to us, as when experience has accustomed us to compare its different impressions. This is the same with touch as with sight. A blind person, from his frequent custom of guiding himself, in many of his movements by sensations of touch alone, comes to know the position and distances of objects with wonderful precision. If we suppose a man deprived of the sense of touch suddenly to acquire it, neither will he at first judge with the same certainty the objects of this sense as after having exercised it. Experience teaches that the sense of touch is capable of a high degree of perfection. We see it in blind persons at its highest point; and probably the lowest point of its perfection, in the first moments of its exercise, would greatly resemble that of sight at the instant of being freed from the cataracts; objects would be presented to it likewise in confusion; and the subject experiencing them could not well appreciate their differences until practice had taught him how to distinguish and classify.

Mittwoch, 2. August 2017

Kippfiguren

Was sagen uns Kippfiguren über unsere politischen Überzeugungen und den Wert der Argumentation? Mal drüber nachdenken.

Sonntag, 30. Juli 2017

Twitter trauert um Avril Lavigne

Das lief mir gerade über den Weg, also über den Bildschirm:

Twitter trauert um Avril Lavigne | 15 Mai, 13:43 Tim Osing | Avril Lavigne 2011 – oder ist das gar nicht Avril Lavigne? || Wurde sie schon vor Jahren durch eine Doppelgängerin ersetzt? | Eigentlich sollte doch alles gar nicht so kompliziert sein. „Why'd you have to go and make things so complicated?“, singt Avril Lavigne in einem ihrer ersten erfolgreichen Songs. „Warum macht ihr alles so kompliziert?“, diese Frage muss man mittlerweile dem Internet stellen. Bzw. Twitter. Denn dort ist Avril Lavigne gerade gestorben, schon wieder.

Nun ja, fake news oder nicht, die Welt wird immer undurchsichtiger.

Samstag, 10. Juni 2017

"Aber die Taliban haben in Afghanistan ..."

Mal herüberkopieren. Anmerkungen zu einem ZEIT-Kommentar:

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"Aber die Taliban haben in Afghanistan die hundertfache Menge gemetzelt!"

Mit gefällt der schreiende Ausdruck 'Whataboutism' nicht, aber er hat sich eingebürgert. Ihre Hinweise sind wieder ein Beispiel.

Wir sollten einfach eingestehen, dass wir natürlich die Terroropfer in uns vertrauten Ländern wichtiger nehmen als die in Afghanistan oder im Irak. Auch wenn es grausam klingt: Diese Länder -- gut: viele Gruppierungen und Terrororganisationen in diesen Ländern tun ja auch aus sich heraus alles, um nach außen hin den Eindruck zu vermitteln, Terror und Tod gehörten zur heimischen Folklore. Das führt dann halt auch zu Folgendem:

"Die Islamisten behaupten, in einer alten Botschaft von Al Qaida: 'Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod'. Darauf antwortete einst der sozialdemokratische Bundesinnenminister Otto Schily: 'Wenn ihr den Tod so liebt, dann könnt ihr ihn haben.'" (faz.net)

Donnerstag, 4. Mai 2017

«Carte blanche»

Gestern abend im französischen Fernsehen. So schlimm, wie in den deutschen Zeitungen charakterisiert, war dieser Schlagabtausch nicht, finde ich.

23h24 - «Carte blanche». Emmanuel Macron choisit de parler du handicap. Marine Le Pen, elle, ne choisit aucun sujet et attaque son adversaire. Cela ne lui échappe pas : «On vous demande une carte blanche et vous salissez votre adversaire».

23h13 - Passe d'armes sur les affaires. «Le parti des affaires, c'est le vôtre», lance Emmanuel Macron. Marine Le Pen réplique en soulevant la question du patrimoine d'Emmanuel Macron, qui rappelle à son tour que le patrimoine de Marine Le Pen est également en question. Elle décrit Emmanuel Macron en «candidat à plat-ventre». «Je suis debout, (...) je n'ai pas besoin de salir», réplique-t-il. «J'ai toujours respecté les Français qui ont voté pour vous. (...) Vous ne méritez pas leur colère.»

...

21 heures - Le débat commence. Marine Le Pen prend la parole la première, se dit «extrêmement heureuse» de la façon dont se déroule ce second tour. Elle attaque bille en tête Emmanuel Macron, accuse François Hollande d'être «à la manoeuvre». Elle s'en prend à «l'enfant chéri» du système et, comme elle l'a déjà fait ces dernières semaines, dénonce «la froideur du banquier d'affaires». Emmanuel Macron lui réplique : «Vous avez démontré que vous n'êtes pas la candidate de l'esprit de finesse.» «Depuis 40 ans dans ce pays, nous avons des Le Pen qui sont candidats à l'élection présidentielle.» Il affirme qu'elle est la candidate de «l'esprit de défaite».

20 heures - Bienvenue sur ce direct! Le débat entre Emmanuel Macron et Marine Le Pen doit commencer à 21 heures. Sous l'oeil de 14 caméras, le candidat d'En Marche! et la candidate du Front national vont s'affronter à moins de quatre jour du second tour de l'élection présidentielle. Selon la dernière vague de notre sondage quotidien «La Présidentielle en temps réel», Emmanuel Macron demeure largement favori, avec 60% d'intentions de vote, contre 40% pour Marine Le Pen.

Wie wird das wohl sein, wenn La Merkel gegen Le Schulz antritt?