Dienstag, 26. Februar 2008

Journalmistmus

Das finde ich am Wegesrand:
"[...] Ebenso wenig wie ein Zitronenfalter tatsächlich Zitronen faltet, ist ein Blogger gleich ein Journalist zu nennen, genauso wenig wie aus einem Webdesigner gleich ein Autor wird, nur weil er mal die Chance bekommen hat, über eine Software ein Buch zu publizieren. Wir befinden uns wohl gerade in einer Art Winterloch."
Die Quelle lassen wir mal ausnahmsweise beiseite. (Findet ja eh jeder, der will.) Dafür die Frage: Woher der Drang des Menschen anderen die Kompetenz abzusprechen oder, schlichter: andere runterzumachen?* Und noch dazu mit verqueren Vergleichen! Ich jedenfalls, der ich gerade einen Blog schreibe, möchte um Himmels willen nicht mit einem Journalisten verwechselt werden.
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Nein, ich bin da auch kein Engel. Schon klar. Aber es gibt halt eine Typenstufung auch im Kritisieren. (Die "Menge aller Kritiker der Kritiker die selbst Kritiker ist" ist natürlich eine Menge ohne Ausnahmen. Wer es genauer mag, vertiefe sich in Bertrand Russells Typentheorie.)

Emanzipation und GFK

Erst mal das: GFK heißt hier nicht "Gesellschaft für Konsumforschung".* Es handelt sich vielmehr um ein Buch, das die "Rumpf- und Bauteileherstellung in Flugmodellbau" zum Thema hat. Die Abkürzung steht mithin für "Glasfaserverstärkter Kunststoff".

Das Buch, um das es geht, ermöglicht es laut einer Amazon-Renzension, eine "fehlerfreie GFK-Form" für den Modellbau herzustellen. Wie auch immer. Hier geht es um was anderes, nämlich um das Umschlagbild, das so beschrieben werden kann:

Etwas fülliger Enddreißiger, der wegen Glatze älter wirkt, erläutert junger, blonder Frau zeigefingerzeigend, wie es geht.

Der weiterführende Gedanke, der nicht von männlicher Unterstützung der weiblichen Emanzipationsbewegung, sondern einfach vom Lust am Gedankenspiel zeugt: Was wäre, wenn es mal umgekehrt zu sehen wäre und also die Blondine dem Mann das Entsprechende zeigt? Vielleicht wär's unrealistisch, aber irgendwie wär's auch prickelnder.

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* Soviel Gründlichkeit muss einfach sein: Daneben kann GFK noch stehen für

-- Genfer Flüchtlingskonvention
-- Gemeinschaft zur Förderung der Krankenpflege
-- Gesellschaft zur Förderung von Kinderbetreuung

Samstag, 23. Februar 2008

Plagiate: Der Fall Ströker

Dass abgeschrieben wird in der Wissenschaft und sonstwo, das geht immer wieder mal durch die Presse. Tannöd kam jüngst vor den Kadi. Schuldlos-Spruch. Studierende, auch Professoren kupfern ab. Selten aber ist der Fall so abstrus wie im Fall der Professorin Elisabeth Ströker, Köln. Besonders eigenartig, dass die Aufdeckerin offenbar härter bestraft wurde als die Plagiatorin. Immerhin wurde über die Sache bemerkenswert wenig geredet seinerzeit. Ein Fall erfolgreichen Kölner Krisen-Managements. Aber aus der Welt bekommt man so was in Zeiten des Internets natürlich nie mehr.
Es sei nicht verschwiegen, dass man es auch anders lesen kann:

"... Ähnlich erging es der Kölner Philosophin Elisabeth Ströker 1990, gegen die durch ungerechtfertigte Plagiat-Vorwürfe und mit Hilfe der Medien bis vor kurzem ein regelrechter Vernichtungszug stattgefunden hat."

Das ist nur aus einem Abstract, und man hätte es gerne genauer. (Persönliche Anmerkung: Ich besitze das Buch von Marion Soreth, und es ist mir vollkommen schleierhaft, was da ungerechtfertigt sein soll. Natürlich: De mortuis nihil nisi bene. Na gut. Sehen wir die Sache sine ira et studio.)

Der Fall Ströker / Soreth [ 1 ] und [ 2 ]. Und direkt mit weiteren Verweisen [ 3 ]..

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Alle Einträge zum Fall Ströker in diesem Blog. ]

Mittwoch, 20. Februar 2008

Geisteswissenschaftler-Riesen

Manchmal tut's schon weh, wenn man die geisteswissenschaftliche Geistesriesen-Originalität sieht:

Matthias Heine weist auf eine fatale Konsequenz hin, die das Ende des gedruckten Brockhaus mit sich bringt: Wir können den Wissensstand einer Epoche nicht mehr nachvollziehen. 'Bei Wikipedia ist der Wissenstand von vor fünf Jahren längst millionenfach überschrieben und modifiziert worden.' Die Lösung könnte sein, dass der gesamte Datenbestand eines Online-Nachschlagewerks regel- mäßig zu einem bestimmten Zeitpunkt gespeichert wird. Wikipedia gibt es ja tatsächlich auch schon auf CD-Rom zu kaufen - naturgemäß in einer Version, die gegenüber derjenigen im Netz veraltet ist, aber für künftige Historiker ein willkommenes Geschenk. (spiegel.de)

Wissensstand einer Epoche! Geht es nicht noch größer? Und die Epoche als solche wird definiert durch die Neuerscheinung des Brockhaus?

Wenn der Herr Heine eine solche Stufung des Wissens den Historikern hinterlassen will, dann kann er 100 Euro für eine 500-GB-Festplatte anlegen und eine Gesamtkopie von Wikipedia mit irgendeinem Spider darauf aufzeichnen. Täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich, 5-jährlich, ... Ganz wie beliebt. Und er kann, was der Brockhaus sicherlich nicht ermöglich hat, jede Komma-Änderung im work in progress mit aufzeichnen. Das ist ein Fest! Eher was für Linguisten als für Historiker. Aber immerhin.

Gangsta Rap in der ZEIT

Wären doch die Dinge nicht so verdammt kompliziert!

Gedanke 1: Im ZEIT MAGAZIN Nr. 6 /2008 wird über Yvette, 14, "mehrfach angezeigt wegen Beleidiguung, Diebstahl und Körperverletzung" mit vielen Bildern berichtet. Durchaus mit Symapthie der Journalistin für das "wilde Mädchen". Wer schafft schon als normaler Jugendlicher so viel Popularität? Asozial zu sein scheint sich zu lohnen.

Gedanke 2: Es ist immer so. Das abweichende Verhalten interessiert. Extreme: Über Mörder wird eben eher geschrieben als über biedere Durchschnittsmenschen.

Gedanke 3: Mehrfachbezüge, wenn über einen Mörder geschrieben wird und dann zwei sich streiten, wie die Rechtelage ist. "Das Münchener Landgericht befasst sich seit heute mit den Plagiatsvorwürfen im Fall des Bestsellers 'Tannöd'. Hat die Autorin Andrea Maria Schenkel für ihren Erfolgskrimi abgeschrieben? Der Journalist Peter Leuschner beschuldigt die Schriftstellerin, für ihren Krimi aus seinem Buch "Der Mordfall Hinterkaifeck" abgekupfert zu haben." Auch das steht in der ZEIT.

Amelia Earhart

Nein, ich kannte bis heute Amelia Eearhart nicht. Auch nicht den Film mit Diane Keaton, The final flight. Dabei bin ich doch SPIEGEL-Leser. So kann's gehen.

Steueroasen und -paradiese

Liechtenstein beklagt sich, und der Kommentator der SZ Nicolas Richter keilt kenntnnisreich und formulierungstechnisch brillant zurück. Auszüge:
"Der Erbprinz redete sich nach langem Schweigen in eine Rage, die im zwischenstaatlichen Verhältnis ungewöhnlich ist. Deutschland solle sich lieber um sein erbärmliches Steuersystem kümmern, als den Zwergstaat zu attackieren. Ja, für ihre Straftaten seien die Deutschen selbst verantwortlich. Was er nicht sagt: Das System Liechtenstein hat diese Taten ermöglicht und daraus jahrelang Profit gezogen, weswegen der Fall Zumwinkel auch ein Fall Vaduz ist. Ermittlungsrichter aus ganz Europa beklagen es seit Jahren: Das Fürstentum verdient an dem Geld, das anderen Staaten auf kriminelle Weise abhanden kommt, indem es die Täter und deren Vermögen abschottet."
"In Liechtenstein heißt es oft, dies sei eben der Wettbewerb der Steuersysteme. Schon möglich, aber der Kleinstaat bietet ja nicht nur niedrige Steuersätze, sondern auch die Verschleierungsdienste: Er betreibt obskure Stiftungssysteme und verweigert Rechtshilfe bei Verdacht der Steuerhinterziehung. Hier also von fairem Wettbewerb zu sprechen, ist so, als wolle ein Sprinter mit einem Einbeinigen den Wettlauf üben." Natürlich greifen Politiker in den großen europäischen Staaten diese Missstände nur dann auf, wenn es ihnen gerade passt. Mächtige in Deutschland oder Frankreich haben von den Steuerparadiesen ja selbst lange genug profitiert. In nahezu allen Parteispendenaffären verschwindet Geld in jenen Ländern, deren Versteckkünste bei diesen Gelegenheiten natürlich sehr willkommen sind. Nutznießer dieser Oasen sind auch Europas Exportkonzerne, die ihr Bestechungsgeld für korrupte Regime über Banksysteme à la Liechtenstein leiten."
"Es ist skurril, dass Liechtenstein von Europa profitiert, sich aber andererseits das Recht herausnimmt, ein solch verbreitetes Delikt wie Steuerhinterziehung zu einer Art Freizeitvergnügen zu erklären."
Quelle: Süddeutsche Zeitung, Nr.43, Mittwoch, den 20. Februar 2008, Seite 4
Im Radio, Sender Bayern2, werden sinnvollerweise auch gleich die anderen Steuerparadiese vorgestellt, damit es nicht so aussieht, als sei Liechtenstein allein. So sehe ich mich genötigt, die Cayman-Inseln in der Karte zu suchen, und ich sehe, dass Wikipedia die "Steueroasen" fein säuberlich auflistet. Ist das nicht prima?! (Ich wollte einen Google Maps Ausschnitt hochladen; aber das funktioniert im Moment nicht. Nun denn -- die CI liegen Kuba vorgelagert, Richtung Honduras, nicht Richtung Miami.)
Dann kommt eine Sendung in Bayern2, aus der klar wird, dass der soeben sich verabschiedende Fidel in Kuba nicht der feine Revolutionär ist, sondern sein Volk gelegentlich auch prima und mit allen Mitteln der revolutionären Kunst unterdrücken konnte. Wieviel vernetzte Informationen auf einmal! Ich liebe es! Das Internet. (Natürlich auch die anderen Medien.)

Sonntag, 17. Februar 2008

Hilfe-Anfrage: T-COM

Natürlich versuchen Firmen Kundenanfragen zu minimieren. Dennoch gehört eine vernünftige Help-Line zu einer wichtigen Grundausstattung von Unternehmen, die etwas auf sich halten. Ich versuche es mal mit ein paar Anfragen. Nicht fingierte, sondern ernst gemeint. Etwa so:

"Grüß Gott! Ich habe gestern das Telefon T-Com Concept P412 gekauft. Trotz intensiven Suchens habe ich nicht die Möglichkeit gefunden, im Nummernspeicher direkt Nummern zu speichern -- das direkteste, normalste Verfahren, wie ich finde. Statt dessen sollen die Nummern von Anruflisten gespeichert werden. Habe ich in der Gebrauchsanweisung doch was übersehen?"

Samstag, 16. Februar 2008

'Steuerehrlichkeit'

Ein paar Anmerkungen zur sogenannten 'Steuerehrlichkeit': Vorab rufen wir ein englisches und ins Deutsche übertragenes Sprichwort in Erinnerung. "Nothing succeeds like success. = Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg." Gefolgt von "Shit happens." Frei zu übersetzen mit: "Dumm gelaufen." Heben wir das Ganze auf eine intellektuell einigermaßen anspruchsvolle Stufe. Das -- pardon -- Bescheißen der anderen ist doch gesellschaftliches Prinzip. Ein Prinzip mit fließenden Übergängen natürlich.
Beispielsweise heute morgen, ich suche nach "Vilshofen Gschwendtner". Ja, den scheidenden Bürgermeister. Und was wird mit gesagt: Ich -- ich ausgerechnet! -- sei der 999.999ste Besucher! (Hier. Allerdings: welchselnde Werbebanner.) Und kann natürlich was gewinnen. Jemanden für dumm verkaufen heißt sowas in der Welt der Redewendungen. Die Geschäftswelt sieht da höchstens einen Fehler: Dass das nicht sonderlich neu und damit nicht originell ist. Eine Verfehlung? I wo!
Von hier an könnten wir jetzt Gschichterln sammeln, wie die Schlauen die Ehrlichen übers Ohr gehauen haben und das für ein Zeichen ihrer Cleverness gehalten haben. Und sie haben das gemacht ganz ohne Zumwinkeladvokaten*.
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* Für einen Moment dachte ich wirklich, ich sei der erste, dem dieses Wortspiel einfällt. Natürlich: Pustekuchen!

Donnerstag, 14. Februar 2008

fuori muri

Ich bin auf der Suche nach einer Seite, in der "fuori muri" vorkommt. So kommen schöne Funde zustande!

"KROMERIZ é un nome indubbiamente di origine slava; significa qualcuno che era famoso anche fuori il proprio paese e fuori la propria tribú. Nel periodo dell´Imperodi Grande Moravia nel 9 secolo dopo Cristo esistóqui il posto di un castello slavo, che custodí un incrocio importante vicino al guado del fiume Moravia.
[...]
Il castello devastato non permetté neanche un soggiorno d´emmergenza; il vescovo ebbela sede in un palazzo della capitula. Comunque giá l´anno successivo alla sua nomina cominciarono fuori muri i lavori su un grande giardino in stile italiano che chiamó Libosad e che oggi é chiamato il Giardino di fiori.La sua costruzione duró dieci anni a richiedé la spesa enorme di 75 mila ducati.
[...]

Moravia, da können wir weitermachen. Lesen wir mal wieder Alberto Moravia! Und besuchen wir dann im Sommer Kromeriz. Oder Kroměříž. Oder Kremsier. Ganz nach Belieben.

Mittwoch, 13. Februar 2008

IKB-Bank -- die Finanzfachleute?

"Milliarden-Notkredit für marode IKB-Bank" heißt die Meldung vom 12.02.2008.

Da fragen wir uns doch: Was sind das für Fachleute, die so was hinkriegen? Das mit dem Geldverbrennen, meine ich. Dürfen wir da nicht das Recht ableiten, uns über die Finanzfachleute im Allgemeinen und ihr präpotentes Getue mal wieder kaputtzulachen?

Und ich habe da eine Idee. Es muss immer mehr Geld nachgeschossen werden, weil sonst die Kreditlinien brechen und andere Banken mit in den Strudel gerissen werden? Da sollte eine Änderung her. Das Stichwort heißt: Sollbruchstellen! Bei den Kreditlinien wird von Beginn an festgelegt, wo dieses Kredit-Domino eine Lücke haben muss. Bis dahin fallen dann die Banken. Und von da an -- nicht mehr. Ein Versicherungsproblem der großen Storte, gewiss. Aber doch nicht unlösbar. Für wahre Finanzfachleute!
Ach ja, und warum nicht: Die Fachleute und Großmanager bekommen ihre Verträge nur noch, wenn sie mit einem erheblichen Teil ihres Privatvermögens haften. Dann würden nämlich die Neidgefühle bei den Normalos ein Gutteil weniger sein. Das Problem ist ja, dass die Leute wissen, was die Manager denken: "Ich geh ja eh ohne Verlust ins Rettungsboot, wenn ich das Geldschiff an den Eisberg gesteuert und versenkt habe."
Nachtrag am Valentinstag, 14.02.208, 9:29: Das Radio meldet den ganzen Morgen über, dass Klaus Zuwinkel die Staatsanwälte sehr konkret auf dem Hals hat. Hausdurchsuchung. Verdacht der Steuerhinterziehung via Liechtenstein. Jetzt werde ich neugierig. Das ist eine ganz neue Haftungslage via Privatvermögen. Und es interessiert mich, wie die Politiker zu dieser Frage stehen. "Sollten Spitzenmanager für Verluste, die in ihrer Zeit anfallen, mit einem bestimmten Anteil ihres Privatvermögens haften, so, dass die 'Bezüge im Erfolgsfall' von der Höhe der 'Privathaftung in Prozent' abhängig sind?"

Samstag, 2. Februar 2008

Bernd Eichinger, Lothar Mathäus und ich

Der politische Roman von heute könnte -- müsste als Ich-Erzählung und dann so beginnen:
"Wenn man wissen will, wie das Gehirn eines Schrifstellers tickt, ist die folgende Begebenheit recht lehrreich.
Nun denn, ich schlafe, wie so mancher ernsthafte Schriftsteller, schlecht. Nicht immer, aber oft. Unter dieser Schlaflosigkeit kann man leiden oder einfach, wenn es wieder soweit ist, kurz nach 4 am Morgen aufstehen. Wenn dann der Zeitungsbote schon die Süddeutsche in den Postkasten gesteckt hat, ist man als Schrifsteller und Mensch dankbar und macht sich einen wie üblich sehr starken Kaffee. Dann beginnt man in seinem zerschlissenen Ledersessel die Zeitungslektüre. Das Streiflicht wie meist, nein: fast immer eigentlich, zuerst. Wie Karnevalsmuffel leben und überleben. Nun, der Schriftsteller hat sich schon mal mehr über ein Streiflicht amüsiert. Aber, Gott -- gut ist die Rubrik allemal.
Aber dann -- prasselnde Nachrichten und Berichte am Morgen: Die Politik. Afghanistan und die Forderungen von Gates, nicht Bill, sondern US-Verteidigungminister, dass die Deutschen mal wieder schießen könnten. Nach Jahren historisch bedingter Zurückhaltung. (Schießen verlernt ein Volk doch ebensowenig wie der Einzelmensch das Fahrradfahren' , schwingt da still mit. Ontogenetisch besehen, sozusagen.) Das leichtere Fach: Britney Spears als Ballett-Vorbild. Nun gut. Mike Paterson und Uri Zwick, Informatiker ihres Zeichens, berechnen die Überhangmöglichkeit von Stapeln. Dann natürlich: Microsoft kauft Yahoo und tritt gegen Google an. Will kaufen, um genau zu sein. Was daraus wohl wird?
Die Suche nach Paterson und Zwick bei den beiden Diensten geht jedenfalls -- heute morgen -- eindeutig zugunsten von Google aus. (ungefähr 1.820 für Mike Paterson Uri Zwick. (0,18 Sekunden, sagt Google, während Yahoo vermeldet: Wir konnten keine Ergebnisse zu Mike Paterson Uri Zwick finden. Kann man mit den dynamischen Links [1] und [2] ausprobieren. Das Ergebnis kann sich natürlich ändern, mit der Zeit und mit Microsoft im Rücken.)
Aber dann, die Meldung des Morgens! "Die Gesichter des Baader Meinhof Komplexes. Ein erster Blick auf die Besetzung von Bernd Eichingers Kino-Adaption der RAF-Geschichte." Schon die Bilder lassen den Schriftsteller erschaudern! Die RAF-Gesichter und ihre Schauspieler-Doubles. Immer pärchenweise.
Und dann das dazu. O-Ton Eichinger: "Man kann ja alles mögliche sagen. [...] Ich meine das ohne jede moralische Wertung - aber charismatisch waren diese Leute schon."
Schriftsteller werden immer wieder einmal in der Volkshochschule gefragt, woher sie ihre Phantasie nehmen. Die Schriftsteller sind dann immer etwas hilflos. 'Die Phantasie ist doch das Normalste von der Welt!' denken sie still. 'Woher soll die schon kommen? Sie ist einfach da. Nimm eine Meldung aus der Zeitung und mache sie konkret. Was gibt es Leichteres?' (Dass das Konkrete dann stimmig bleibt, das zu schaffen ist nicht einfach; aber einfach erst mal eine Zeitungsmeldung zu konkretisieren, sodass da sofort eine Geschichte daraus wird, das ist doch nicht schwer.)
Nun also, ich habe ja noch was gelesen, vorhin. " Lothar Matthäus, 46, Ex-Fußballprofi, hat sich von seiner Freundin Liliana, 20, getrennt. 'Wir sind nicht mehr zusammen', sagte er zu BILD. 'In aller Freundschaft", habe man die Beziehung beendet, erklärt er. Als Grund gaben L&L an, sie hätten zu wenig Zeit füreinander, die Trennung sei also "eine Vernunftentscheidung". Matthäus, der ab Sommer wieder als Trainer arbeiten will, hatte das Model im letzten Jahr auf dem Münchner Oktoberfest kennengelernt. Ja, da schau her! Von seiner dritten Ehefrau Marijana, 36, lebt er getrennt." (Bei Focus gibt es Infos aus der Sicht des Mädchens L., mit Bild.)
Nun stelle ich mir auf einmal vor, ich hätte Lothar Mathäus als Pressesprecher. Was für eine grandiose Vorstellung! Aber doch nicht schwer herzustellen, oder? Wie alle Pressesprecher hat er an internen Diskussionen meiner multplen Ichs teilgenommen und muss nun die Erkenntnisse dieses Gremiums, meine Ansicht also, für die Presse in eigenen Worten wiedergeben.
Herr Mathäus würde also sagen: "Ja -- Herr D. ist der Meinung, glaubt -- dass Herr Eichinger alles will --, was öffentlich in den Köpfen ist. Er ist auf Berühmtheit fixiert. Ob die Berühmtheit durch Leistungen oder durch Quatsch zustande gekommen ist, ist dem Bernd nicht so wichtig. Oder, nein. Der Quatsch ist dem Bernd lieber. Er ist ein Anhänger -- da hab ich mir eine Notiz gemacht. Ja, also -- der Bernd ist so ein Anhänger des Heros -- strates."
Der Vorteil ist, wenn mein Pressesprecher Lothar M. das sagt, dass da in BILD eine kurze Meldung auftaucht. Und -- ich habe ja nichts dagegen, dass BILD mich zitiert. Ohne Lothar würde ich das nie schaffen.
Ich fasse meine Ansicht aber zur Sicherheit doch besser noch einmal mit meinen eigenen Worten zusammen. Wir haben hier eine hochbedeutende Offenlegung des Begriffs Charisma, so wie ihn Eichinger und anverwandte Seelen, also die Medien-Erfolgreichen des Landes, verstehen.* Politisch verquere Schreihälse erreichen die Medien, nehmen die Medien für sich ein, steigern sich in was hinein, hier: den "bewaffneten Kampf". Die Medien-Brüder, die allesamt auch gerne mehr aufregende reality erleben würden, berichten weiter, immer weiter. Machen jede auch noch so depperte Steigerung mit. Wäre Schleyer, wären viele andere nicht noch am Leben, wenn Baader nicht auf einmal gesehen hätte, dass er, dümmlich-arrogant, ohne Ausbildung und nur sendungsbewusst, wie er nun mal war, doch noch einen Zipfel der bürgerlichen Berühmtheit erlangen kann? Mit rigid-dümmlicher Arroganz. Wenn die Zeitungen und das Fernsehen mal beschlossen hätten, dass man nicht allen sendungsewussten Dumpfbacken die Öffentlichkeit verschaffen muss, die sie so hemmungslos suchen, wie wäre das Ganze damals ausgegangen? (Wer diese Steigerung und das damalige Drama aus einem anderen Blickwinkel sehen will, kann das tun. Es gibt ja Kurt Oesterles Buch "Stammheim". Warum hat dieses Buch nur ein paar erstklassige Rezensionen nach sich gezogen und nicht den Blick auf die Zeit damals und auf Eichingers Darlings vollkommen verändert?!) Wie auch immer -- diese 'Charismatiker* waren nur deshalb keine selbsternannten Revolutionäre, weil die Medien ihnen seinerzeit so blitzschnell die publizistischen Ernennungsurkunde überreicht haben. Ja, manchmal glaube ich, dass selbst Aust so einer aus der Riege derer war -- und ist --, die die Realityshow zu sehr lieben und also den Schreiern der Firma BM Charisma zugestanden und also medial verschafft haben."
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* Wobei ja durchaus bemerkenswert ist, dass Bernd Eichinger rein äußerlich gesehen als ein still-introvertierter, mit leichten Artikulationsproblemen behafteter Berufsjugendlicher daherkommt. Dass er das geworden ist, was er heute ist, trotzdem, das zeigt schon Leistung. Vielleicht ja sogar CHARISMA.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Noch'n Quiz!

Die WELT bringt einen Test. Ob man als Erwachsener, der Grundschüler spielt, wohl fürs Gymnasium geeignet wäre. Ich habe 26 von 29 richtige Antworten und wäre wohl sio eben noch geeignet. Aber eben -- drei falsche Antworten! Eine Aufgabe, bei der ich falsch liege, verstehe ich dabei im Ansatz nicht.

Nämlich diese:

Musik: Im Kinderlied "Der Kuckuck und der Esel" streiten die beiden darum, …
… wer wohl am besten sänge.
… wer wohl am schnellsten liefe.
… wer wohl am höchsten klett're.
… wer wohl am schwersten trage.

Mathematik: Auf der deutschen Ein-Cent-Münze sehen wir …
… eine Kirchenfassade.
… ein Portrait.
… einen Triumphbogen.
… ein Eichenblatt. xxx

Sachkunde: Welches Tier hält weder Winterschlaf noch Winterruhe?
Igel
Hase xxx
Bär
Siebenschläfer

Religion: Welcher Feiertag ist nicht auf einen bestimmten Termin festgelegt?
Nikolaus
Heilige Drei Könige
Ostern xxx
Heiligabend

Musik: Welches Instrument ist kein Schlaginstrument?
Cembalo
Triangel
Trommel
Tamburin

Usw. Oder:

Deutsch: Das Märchen "Die kleine Meerjungfrau" wurde geschrieben von …
… den Gebrüdern Grimm.
… Wilhelm Hauff.
… Hans Christian Andersen.
… Gerdt von Bassewitz.


Religion: Der Nikolaustag ist benannt nach …
… dem Heiligen Klaus von Köln in Deutschland.
… dem heiligen Nikolaus von Myra in der Türkei. xxx
… dem heiligen Niccolò von Assisi in Italien.
… dem heiligen Nikolaos von Samaria in Griechenland.



Wunderbar, auf in die 2. Klasse mit dem Fach Deutsch: Das Alphabet hat seinen Namen von …
… den Grammatikschulen des Mittelalters.
… den ersten beiden Buchstaben des griechischen Alphabets.
… dem deutschen Duden.
… Martin Luther.


Sachkunde: Von der Kartoffelpflanze essen wir …
… die Knolle.
… die zur Frucht gereifte Blüte.
… die Wurzel.
… die verdickten Stiele.

Dienstag, 29. Januar 2008

Microsoft Explorer - Offener Brief

Liebe Firma Microsoft,
warum beschäftigen Sie nicht einen Menschen mit kleinen PC- und normalen Alltagskenntnissen? Der hätte Ihnen doch sofort gesagt, dass in einem Allround-Explorer nicht in erster Linie Musik verwaltet wird. Sondern Text-, Bild- und sonstige -Dateien. Warum also bekomme ich als Normalvorgabe dann die Musikidauer und Sternchen für die Bewertung vorgesetzt? Im Internet geht eine rege Diskussion vor sich, wie man das dauerhaft verändern kann. So kann man die Zeit der User sinnlos an sich reißen.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Päda-go-go!

Nehmen wir mal an, Sie sind von Beruf -- nun ja: Psychologe mit Spezialsierung "Lehrerpsyche". Oder so ähnlich. Und sie haben heute eine Lehrerfortbildungsveranstaltung hinter sich. Als Clou ist Ihnen für diese Veranstaltung Folgendes eingefallen: Sie haben gleich am Anfang die These aufgestellt, dass wir alle, also auch Lehrer, von Vourteilen gesteuert sind. Das haben Sie dann ausgetestet. In einem Quasi-Selbstversuch. Sie haben gesagt: "Also, stellen Sie sich einmal vor, ich wäre Lehrer. Für Deutsch und Englisch. Versetzen Sie sich für einen Moment in die Schülerrolle. Wie gut wäre ich wohl als Lehrer? Benotet mit einer Schulnote. Wenn Sie wollem mit Plus oder Minus."

An Selbstbewusstsein mangelt es Ihnen nicht. Sich selbst würden Sie, von wegen Bescheidenheit, keine glatte 1 geben. Sondern eine 1-. Wegen Ihrer angeborenen Bescheidenheit.

Dann in der ersten Pause blättern Sie die Zettel durch, die Sie eingesammelt haben. 3, 4, 3-, 2-, 4, 4, 3+, ... Einer hat dazugeschrieben, ein Mann, da sind Sie sicher, wahrscheinlich der aus der zweiten Reihe links am Gang: "Übrigens: Ich bin eine Lehrerin!" Eine andere, ziemlich sicher eine Frau, hat einen dicken Strich gemacht und angemerkt: "Diese Frage ist ohne Kenntnis der Schulsituation unsinnig!"

Und was ist da mit Ihren Vourteilen?

Sie schauen in das Publikum vor sich. Diese allzeit zur Kritik bereiten Gesichter. Was wird uns von dem wohl geboten? Die gute alte 'Erziehung zur Kritikfähigkeit', hier ist sie an ihr zum Selbstzweck gewordenes Ziel gelangt. In den Köpfen, die Sie vor sich sehen ist eine stumpfe Kritikfähigkeit am Werkeln. Beständing lauernd. So wenig Denkfähigkeit war nie...

Die Lehrer? Ja, klar, die sind immer noch da. Und Ihre eigenen Vorurteile? Auch. Und sie sind jetzt verstärkt, Ihre Vorurteile. Lehrer sind, erstens, Besserwisser, zweitens unkreativ, was, drittens, das Prädikat denkfaul nach sich zieht. Kein Wunder. Immer sind Lehrer mit per definitionem Unterlegenen konfrontiert, denen sie die Welt erklären dürfen. Immer in der überlegenen Position. Wissenschaft auf Sparflamme. Bis zum 65. Lebensjahr vor sich hinköchelnd. Und viertens? Noch einmal: Besserwisser. Für den Lehrer gibt es das Faktum und die Sicherheit des Faktischen, wo es für vernünftige Menschen erst einmal die Besinnung, das Nachdenken, das Überlegen und die Unsicherheit des Nachdenkens gibt.

Dann sagen Sie sich, dass Jürgen von der Lippe, selbst wohl als Lehrer ausgebildet, zwar vielen Schmarrn gemacht, aber eben auch ein paar Perlen aus der Schale geholt hat. Beispielsweise jenes Lied "Päda-go-go!"

"Wer bringt sich ein, wer macht nie zu,
wer sieht im Ich auch stets das Du?
Wer ist politisch und als Mensch ein Gewinn?
Der Lehrer und die Lehrerin!"

Ach ja! Wie ist Ihre Fortbildungsveranstaltung eigentlich gelaufen?

Dacht ich's mir doch. Beschissen. Ein Haufen besserwissererischer, motzender Pädaogen war am Nachmittag vor Ihnen. Im Ton und in der leerlaufenden Kritikfähigkeit schlimmer als jede von der Leine gelassene Mittelstufenklasse.

Na gut, es ist Abend, und Sie haben es hinter sich. In Zukunft werden Sie dieser Klientel einfach aus dem Weg gehen. Ein Psychologe hat so viele Zielgruppen wie er will.

Und leicht schaudernd erkennen Sie jetzt nach dem zweiten Bier: In allen Zielgruppen ist was von den Lehrern! Und Sie sagen sich: Kein Wunder. Es kann gar nicht anders sein. Schließlich sind alle Menschen in diesem Land mal zur Schule gegangen.

Schu-hu-ule! Schub-schubi-du!

Gesellschaft der Wolkenliebhaber

Ich glaube, bei der Cloud Appreciation Society werd ich Mitglied. Angeblich kostet das nur eine einmalige Aufnahmegebühr von fünf Euro. Hat der ORF gemeldet. Aber das ist es ja eh nicht. Es einfach eine gute Idee, eine solche Gesellschaft zu gründen.

Ikea-Hacking verhindern!

Liebe Ikea,

vielleicht ist es ein Versuch, Veränderungen an deinem geistigen Eigentum mitsamt seiner Fehler zu schützen, also Ikea-Hacking, zu verhindern. Fakt ist jedenfalls: Wenn man das Schubladen-Element zum Schreibtisch JONAS zusammenbaut, stehen die Halteschrauben der Schienen ein Stück weit vor. Was dazu führt, dass ich jedenmal ziemlich kräftig ziehen muss, um diesen "Druckpunkt" zu überwinden und die Schubladen aufzubekommen. Bei einem Schrank auf Rollen besonders lustig, weil jedesmal der Schrank mitfährt, wenn man zieht.

Der Mensch, der gewohnt ist, solche kleinen Ikea-Fehler selbst auszubügeln sucht sich eine kleine Holzschraube, mit einem flachen Kopf. Entsprechende Löcher in der Schiene sind ja vorhanden. Anschließend soll natürlich die Hindernis-Schraube raus.

Nun aber! Wenn man die Schraube mit dem Rundkopf dreht, kommt das Beste. Sie lässt sich nicht mehr rausdrehen! Sie dreht durch. Aber auch wieder nicht so sehr, dass man sie von innen mit Hilfe eines schmalen Schraubenziehers o. ä. rausklopfen könnte. Da hält die Schraube bombenfest. Was bleibt? Wohl dem, der eine vorne ganz schmale Elektrozange hat, mit deren Hilfe er den Schraubenkopf in der schmalen Führungsschiene gerade noch drehen kann. Das dauert dann ungefähr eine Viertelstunden. Immerzu drehen mit gleichzeitigem kräftigen Ziehen. Dann ist die Schraube endlich raus. Und die Nerven liegen blank.

Offener Brief an AOL in Sachen Kundenfreundlichkeit

Liebe AOL,

nun bin ich schon so lange bei dir Mitglied, und dennoch schottest du dich ab wie Rapunzel, und ich finde nicht mal lange Haare zum Raufklettern.

Da ist also, beispielsweise das:



Da kann ich also in deiner Gruppe in die Betreff-Zeile schreiben, nicht aber in das Inhaltsfeld. Und als ich das über die Betreffzeile melden will, kommt -- irgendwie höhnisch -- die Aufforderung, doch irgendwas zum Inhalt einzugeben. Man kommt sich doch ein wenig vera... vor. Mit Recht, oder?

Gehen tut's übrigens um das: Ich habe vor Tagen eine Mail bekommen, die ich als Pishing-Versuch einstufen würde. Und da wollte ich halt mal fragen, ob ich da richtig liege. Ich kopiere jetzt hier ein und nehme alle Links raus. Um nicht andere in Gefahr zu bringen.
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AOL Billing Center ** Last Notice **


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Thank you for choosing America Online. Unfortunately there has been a problem processing your billing information for the month of October, 2007.

Please review our billing requirements at KW: Billing. You will be able to update your billing information quickly and easily using our secure server web form. Please understand that without promptly updating your billing information, your America Online Internet service may be discontinued. To update your billing at this time, please visit our secure server web form by
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Dienstag, 15. Januar 2008

Vanitas

Wenn man große Wahnsinne einordnen will, die Zeit der Nazis beispielsweise, dann muss man erst einmal erkennen: Der Mensch als solcher ist für alle Bizzarerien gut. Eine davon, die man nur aus sicherer Entfernung erträgt, geht heute durch die Nachrichten: "Laut Anklage war ihr [der Mutter] der vier Monate alte Sohn am 3. Juli 2007 auf dem Weg in den Garten aus dem Arm geglitten. Aus Angst, ihr Wunschkind würde ein Leben lang schwerstbehindert bleiben, habe sie den Kopf des Babys rund ein Dutzend mal gegen die Treppenstufe geschlagen. Später soll sie im Wohnzimmer gegen den Kopf des Kleinkindes getreten haben."
Ein anderer Bericht.
Soll man diese Handlungsweise verurteilen? Es hat keinen Sinn. Ein Wunschkind, die Angst, dass das Kind behindert sein könnte und dann als Lösung das? Nein. Da steckt natürlich etwas unbegreiflich Anderes dahinter.

Samstag, 12. Januar 2008

Fotos - minimalistisch

Heute, spontan, die Einrichtung eines Foto-Blogs. Thema und Programm: Minimalismus.