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Donnerstag, 28. Januar 2021

Manspreading?

1. Haben wir momentan keine anderen Sorgen? - 2. Gibt dieses "Manspreading" wirklich?

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Meldung:

Gesellschaft. Berlinerinnen setzen mit Hosen und Humor Zeichen gegen „Manspreading“. Wenn Männer sich breitmachen: Zwei Designerinnen aus Berlin wollen sich raumgreifende Macho-Gesten im öffentlichen Nahverkehr nicht länger gefallen lassen. || Caroline Bock, dpa, 28.1.2021. || BerlinViele Frauen kennen das. Sie sitzen in der U-Bahn oder im Bus, die Beine eng beisammen oder übereinandergeschlagen. Das männliche Gegenüber oder der Sitznachbar fläzt sich hin, macht die Beine breit und nimmt mehr Platz ein als nötig. Das Phänomen hat seit einigen Jahren einen globalen Namen: „Manspreading“. | Gegen dieses „Ausbreiten des Mannes“ in Bus und Bahn gab es in Städten wie New York, Madrid und Wien schon Kampagnen. In Berlin klärten die Verkehrsbetriebe ihre Fahrgäste bei Facebook auf, dass es für das Breitmachen keine anatomischen Gründe gebe. Sie forderten: „Knie zusammen, ihr Dödel!“ (berliner-zeitung.de)
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Ich habe den Verdacht, dass es eine Organisation "Wir brauchen eine neue Sau, die wir durch's Dorf treiben können!" gibt. Oberste Aufgabe dieser geheimen Organisation ist es, von Zeit zu Zeit Reizthemen zu setzen. Ich meine -- wer hat bevor es diese neue Mode und das doof-zeitgemäße Wort gab, von diesem Phänomen gehört? Natürlich mag es Männer gegeben haben, die sich, wie auch immer, unangenehm ausbreiten. Generell gibt es unangenehme und angenehme Menschen. Aber wieviel Prozent der Männer in öffentlichen Verkehrsmitteln sind das denn? Gibt es dazu irgendeine Untersuchung? Sowas wie beim Wiener STANDARD gilt natürlich nicht. Wenn suggestiv gefragt wird, bekommt man die Antworten, die man braucht.

Und natürlich lässt die Retourkutsche nicht auf sich warten! She-Bagging.

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Frauen haben im ÖPNV eine ganz eigene Freiraum-sichernde Strategie entwickelt, die auch ich schon beobachten konnte: Die Angewohnheit, die Hand- oder Einkaufstasche (engl. Bag) auf dem Platz neben sich zu deponieren und somit zwei Sitzflächen zu blockieren. Bittet man/ frau dann um Wegnahme der Tasche, um selbst Platz nehmen zu dürfen, wird diesem Wunsch oft nur mürrisch und widerwillig begegnet. Da auch dies keine Seltenheit im ÖPNV darstellt, wurde für diese Unart ebenfalls ein Kofferwort kreiert: das ist das sogenannte ‚She-Bagging‘. (gluecksteinpraxis.de)

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Ich glaube, ich gründe eine Partei! Für eine Gesellschaft, die ohne permanente Vorwürfe und Aufgeregtheiten auskommt. Vielleicht tut's ja auch ein Dorf, das nach der Devise Leben und Leben lassen sich einrichtet.

Freitag, 12. Juni 2020

Der DEUTSCHE Humor: 1 und 2

Dass der deutsche Humor nicht international ist, ist bekannt. Til Schweigers englische Fassung eines deutschen Kino-Bestseller, jetzt: "Head Full of Honey", hat es ja vor einiger Zeit wieder mal gezeigt.* Darum: Nur in Deutschland werden -- auch nur: manche -- über diese Zusammenstellung lachen können. Ich kann! Sono tedesco!



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| * >> Observer: "So lustig wie eine Wurzelbehandlung ohne Betäubung. Til Schweiger sagt, um mit dieser verzehrenden Krankheit umgehen zu können, brauche es Fürsorge, Mut und die Liebe einer Familie. (Doch) ein über zweistündiger Film darüber, wie herzerwärmend Alzheimer sein kann, ist mehr, als ein irregeleiteter Filmemacher seinem geduldigsten Zuschauer abverlangen darf. Es gibt keinen überzeugenden Moment in diesem Fiasko. Am Ende hat die Hauptfigur ihren Verstand völlig verloren. Gut möglich, dass die Zuschauer sich genauso fühlen." << (sueddeutsche.de. Da auch noch andere Kritiken)

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Ach, da werden wir doch, um uns aufzuheitern, wieder international!


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Mittwoch, 22. Januar 2020

DIE ZEIT und der Nicht-Humor

In der ZEIT ein Artikel über Sekten und Rechtsradikale. 

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Rechte Esoterik. Meditieren, heilen, Juden hassen. Mit Lebensweisheiten und Mantren bedienen Esoteriker auf YouTube ein Riesenpublikum. Doch viele predigen auch rechte Verschwörungstheorien. Unbeobachtet von den Behörden. Von Mio Liebentritt || 20. Januar 2020 | 514 Kommentare (zeit.de)

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Wie üblich viele Kommentare.

Und ich? Ich kommentiere einen Kommentar.

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Oben, #1.11:

"Der Artikel erwähnt zwei äußerst typische Kennzeichen von Sekten. Die Gewissheit, über eine Erkenntnis zu verfügen, die nicht allen zuteil wird oder die nicht alle für wahr halten können/wollen."

Wenn das zutrifft, dann sind ja 97% aller Kommentatoren hier Sektenmitglieder!

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*Vor AUFSCHREI bitte nachdenken und noch einmal lesen!*

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Vorab-Prüfung ist angesagt, wie so oft bei der ZEIT. Und dieser Kommentar wird stillschweigend nicht gebracht.

Ich mache gestern, 21.02.2020 doch nochmal einen Versuch. Um 16:01 Uhr. Den letzten Satz, den zwischen den Sternchen, habe ich weggelassen.

Vorab schreibe ich:

[Normalerweise spüre ich ja nicht hinter meinen Kommentaren her, die hier einfach durch das Sieb der Kontrolle fallen. Im vorliegenden Fall würde es mich aber schon interessieren, was an dieser Bemerkung so schlimm war, dass sie nicht hier gezeigt werden durfte. Ist denn die Humorlosigkeit bei der ZEIT wirklich so weit fortgeschritten?!]

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Und was konstatiere ich: Ja, die ZEIT in Gestalt ihrer Kommentarkontrolleure hat wirklich keinen Humor. Was nicht immer, aber doch oft gleichbedeutend ist: keinen rechten Durchblick.

Donnerstag, 12. Dezember 2019

München: Haus der Kunst 2

Sagt ein Kommentator bei der FAZ:

Auweia Weiweia | Siegbert Waldenfels (Fels) | 23.09.2019 | Der weinerliche uns selbstherrliche Herr Wei Wei ist nach seinen jüngsten Klagen über die Bundesregierung weniger ein Held der Moderne. Sondern ein im Wohlstansfett schwimmender Kleingeist. Ihm Hausverbot zu erteilen, ist das Gebot der Stunde. Und kein Sakrileg.

Und natürlich gibt es auch hier eine Widerrede:

Rufschädigung | Wolfgang Wallner (Wolffff) | 22.09.2019 | Rufschädigend war wohl nicht die (eigentlich harmlose) Aktion Ai Weiweis oder der Aufsichten. Rufschädigend war doch eigentlich nur der humor-und fantasielose Umgang mit dem Künstler und seiner Kunstaktion - für die um ihre Arbeitsplätze kämpfende Belegschaft. Eine selbstverschuldete Blamage seitens der Leitung des Hauses, und der darauf folgende Umgang damit einer Institution diesen Ranges unwürdig.

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Ok, hier müsste man sich also durch alles durchlesen.


Das hier gibt schon mal ganz gut Aufschluss:

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Das Haus hat turbulente Zeiten hinter sich, unter anderem wegen massiver Geldprobleme, die bis heute nachwirken. Auch die Nähe von Angestellten zu Scientology und Fälle sexueller Belästigung sorgten für Schlagzeilen. Der Aufsichtsrat reagierte mit Kündigungen und stellte dem damaligen Direktor Okwui Enwezor, der inzwischen gestorben ist, einen kaufmännischen Geschäftsführer an die Seite. Ein Team aus fünf internationalen Kunstexperten soll eine neue künstlerische Leitung suchen.



Das Haus der Kunst teilte am Freitag weiter mit, dass die Tatsache, dass Mitarbeiter Unterstützung finden, zeige, wie bewegend dieses Thema sei. "Wir bitten allerdings um Verständnis, dass öffentliche Veranstaltungen in den Räumlichkeiten der Ausstellung 'Markus Lüpertz. Über die Kunst zum Bild' ohne vorherige Absprache mit der Leitung des Hauses aus mehreren Gründen nicht möglich sind. Die Einladung Ai Weiweis sowie der Öffentlichkeit missbilligt das Haus der Kunst daher ausdrücklich." Das Hausrecht sei gröblich verletzt worden. Den Mitarbeitern drohten aber keine Konsequenzen: "Die Geschäftsführung bleibt bei der Zusage, den Umstrukturierungsprozess möglichst sozialverträglich, bei Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze und ohne Einkommenseinbußen zu gestalten." (monopol-magazin.de)


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Etwas konkreter:

Von "Massenentlassungen" ist die Rede, und um Druck zu machen, bzw. die Mitarbeiter zu unterstützen, flog Superman Ai Weiwei ein. Der chinesische Künstler "performte" als Aufsicht in der Lüpertz-Ausstellung – unangemeldet – und flog raus. Damit war der Skandal perfekt, und nun liegen die Nerven völlig blank. Der kaufmännische Direktor Bernhard Spies (68) schlägt einen externen Mediationsprozess vor. Das ist ein moderner Notnagel in einer kaum mehr zu überblickenden Umstrukturierung. Was ist los im Haus der Kunst? Und was muss jetzt passieren?

Neue Leitung: Wo bleibt die neue Direktorin, wo der neue Kapitän? Wenn man den Aussagen von Kunstminister Bernd Sibler glauben darf, steht die Präsentation unmittelbar bevor. Eine Kommission aus fünf international vernetzten Koryphäen ist auf der Suche, darunter die Münchnerin Susanne Gaensheimer von der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und Ex-Tate-Direktor Nicholas Serota.

Dringender denn je braucht das Haus der Kunst mit seiner schwierigen Geschichte ein in die Zukunft weisendes künstlerisches Konzept mit einer klaren Kontur. Eine Ausstellungshalle ohne eigene Sammlung funktioniert nur, wenn das Programm zieht. Das ist auch eine der wichtigsten Voraussetzung, um Sponsoren zu gewinnen. Und warum nicht zwischendurch auf eine große Schau setzen, für die in den anderen Münchner Institut

Montag, 2. Dezember 2019

M., Chefarzt Dr. A. und die ZEIT

Ich werde immer mehr zum Trostspender für M., die sich wieder einmal beklagt, dass die ZEIT-Mitleser, engstirnig sind. "Sie haben wirklich keinen Humor!", sagt M.

Um das hier geht es. (Ich bekomme brav eine Kopie.)

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Leerstand. Weg mit dem Geisterhaus || Darf der Staat einem Eigentümer ein Mietshaus wegnehmen, wenn er es leerstehen und vergammeln lässt? In Berlin will ein Bezirksstadtrat ein Exempel statuieren. | Von Imre Balzer, 30. November 2019

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Darin zu finden:

Eine persönliche Kontaktaufnahme zu Santosh A., bei dem es sich laut Berliner Lokalmedien um einen pensionierten Chefarzt jenseits der 70 handeln soll, war auch über seinen früheren Anwalt nicht möglich.

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Besonders zu schätzen gelernt hat der Sohn zweier Berliner Augenärzte - sein Vater kam ursprünglich aus Indien - die Zusammenarbeit mit allen Abteilungen. (moz.de)

Und dann hat M. ungefähr das geschrieben:

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Mein Beitrag zur Verfestigung der Vorurteile:
  • Migrationshintergrund: Name Santosh. Schon wieder einer mit ~, der seine Häuser leerstehen und vergammeln lässt!
  • Chefarzt: Diese Dreiviertelgötter in Weiß! Man glaubt es ja nicht! 
  • Apropos Weiß: Natürlich wieder mal ein alter weißer Mann!
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Das Ende vom Lied?

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#142  —  Entfernt. Bitte bleiben Sie beim Thema. Danke, die Redaktion/kr

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Ob das, was sie da geschrieben habe, denn nicht witzig gewesen sei, im Sinne des Känguru, weint M. Vor allem auf die Verdoppelung des Weiß habe sie sich einiges zugute gehalten. 

Ich gebe ihr natürlich recht! Was soll ich denn anderes tun?!

Freitag, 11. Oktober 2019

Gewalt & Killerspiele

"Der Täter von Halle filmte seine Morde und streamte das Video live auf der Plattform Twitch. Der Dienst gehört Amazon, die meisten Nutzer veröffentlichen dort Livestreams von Videospielen. Nach Angaben von Twitch schauten etwa fünf Personen der Live-Übertragung zu. Danach blieb die Aufnahme eine halbe Stunde online, bevor Twitch sie löschte. In dieser Zeit sollen etwa 2200 Menschen das Video abgerufen haben. Auf Twitch selbst blieb das Publikum also überschaubar – allerdings luden einige Zuschauer das Video herunter und verbreiteten es auf anderen Kanälen. In Foren wie 4chan und Kiwi Farms teilten Nutzer Links und Screenshots. So entstand ein Schneeballeffekt, der dem Video zusätzliche Aufmerksamkeit bescherte. Später berichteten große Medien, erzählten die Inhalte nach oder zeigten sogar den Täter in Nahaufnahme. So erreichte seine Botschaft eine breite Öffentlichkeit.

In seinem Video nutzt der Angreifer die Sprache einer Online-Subkultur, die sich in anonymen Foren vernetzt. Die meisten Nutzer sind männlich, jung und weiß. Sie propagieren radikale Redefreiheit, die angeblich an die libertäre Netzkultur der Frühzeit des World Wide Webs anknüpft. Jeder soll alles sagen dürfen, ohne auf die Befindlichkeiten von Minderheiten Rücksicht nehmen zu müssen. Dieses Selbstverständnis dient oft als Vorwand für rechtsradikale, rassistische und antisemitische Hetze. Auch Frauenfeindlichkeit und Schwulenhass sind weit verbreitet. Die Nutzer wandeln ständig auf der Grenze zwischen anarchischem Humor und offener Menschenverachtung. Aus sarkastischen Insider-Witzen wird purer Hass. Das erschwert die Arbeit für Ermittler: Oft lässt sich nicht unterscheiden, wo der „Spaß“ aufhört und der Ernst beginnt." (Süddeutsche E-Bezahlversion)

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Im Zusammenhang mit den Morden in Halle wird auch die Radikalisierung durch Computerspiele angesprochen. Man sollte in eine -- nicht eben leicht zu findende, weil mehrfach verschobene -- Wikipedia-Diskussion zu diesem Thema zurückblicken! Und auch dahin und dahin ...

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Der weitere Blick:

TAZ*
,,,

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* Sexismus in „Red Dead Redemption 2“ | Gamer tötet „nervige Feministin“ | Videos zeigen, wie ein Gamer eine Frauenrechtlerin in „Red Dead Redemption 2“ misshandelt und verbrennt. Die Community ist begeistert.

Freitag, 13. September 2019

Hillary Clinton (Selbstironie)

Notizbuch

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Glücklich ist der, der über sich selbst lachen kann. Der nicht zu sehr über seinen Problemen brütet, sondern stattdessen sich und die eigenen Fehler mit Selbstironie nimmt. Dass ausgerechnet Hillary Clinton, Ex-US-Präsidentschaftskandidatin und wohl berühmteste Wahlverliererin der Welt, eine ungeahnte Fähigkeit zum Humor in eigener Sache hat, ist einigermaßen überraschend. Gerade erst nahm die 71-Jährige hinter einem massiven Oval-Office-Schreibtisch Platz und blättert sich eine Stunde lang durch ihre eigenen, ausgedruckten E-Mails.

Es war nicht der echte Schreibtisch im Weißen Haus, sondern nur eine Replik auf der Biennale in Venedig. Aber es waren ihre echten E-Mails. Genau die, deretwegen sie wohl nicht Präsidentin geworden ist. Weil während des Wahlkampfes 2016 öffentlich wurde, dass Clinton während ihrer Zeit als US-Außenministerin für ihre gesamte dienstliche Kommunikation ihren privaten, ungesicherten E-Mail-Account genutzt hatte und somit mit Staatsgeheimnissen unverantwortlich umgegangen war. Die US-Bundespolizei FBI ermittelte damals, wenn auch, ohne Anklage zu erheben. (sueddeutsche.de)

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Mittwoch, 7. August 2019

Tönnies: "Achtung, jetzt kommt’s!"

Ich
Notizbuch

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Nun, siebzehn Jahre später, versteht man in solchen Dingen keinen Spaß mehr. Der Fleisch-Unternehmer Clemens Tönnies, nicht nur Wurst-Essern, sondern vor allem Schalke-Fans als Aufsichtsratsvorsitzender des Ballsport-Unterhaltungsunternehmens ein Begriff, hat beim Tag des Handwerks in Paderborn im Zusammenhang mit der Klimawandel-Diskussion gesagt, man solle lieber zwanzig Kraftwerke in Afrika finanzieren, statt in Deutschland höhere Steuern auf CO2 einzuführen. „Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und“ – Achtung, jetzt kommt’s – „sie hören auf, wenn es dunkel ist, Kinder zu produzieren.“ (wiwo.de)

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Was soll man an dieser Äußerung eigentlich kritisieren? Wenn man ein ernsthafter Mensch ist, dann: Dass die Überbevölkerung in Afrika und die offensichtlich zu hohe Geburtenrate sicherlich nicht mit Kraftwerken und Strom für Fernsehen und elektrisches Licht verändert werden kann.

Im Grunde genommen aber geht es darum, dass da ein Mensch auftritt, der über die Jahre hin so sehr in seinen eigenen Innenräumen sich aufgehalten hat, dass er glaubt, solche Sätze würden in der Öffentlichkeit noch als Witzchen verstanden.

Schlimm finde ich diese dummen Sprüche im Grunde nicht. Es ist halt an denen, die sich immer gerne aufregen, dass sie sich wieder einmal aufregen können.

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Und der Wirtschaftswoche sei gedankt, dass sie historische Parallelen zieht, die es durchaus in sich haben:

Wer schon vor zwei Jahrzehnten seine Abende mit Talkshows vor dem Fernseher verbrachte, wird sich vielleicht erinnern. Gloria von Thurn und Taxis, laut Wikipedia eine „Unternehmerin und Managerin“, bekannt als einst lebenslustig-bunthaarige Braut und nunmehr Witwe des gleichnamigen Fürsten, dessen Vermögen sie erfolgreich managt, hatte 2001 in der Talkshow „Friedmann“ für jene typisch bundesdeutsche Aufregung gesorgt, die sich nicht aus Taten sondern Worten nährt. Die Fürstin hatte gesagt: „Afrika hat Probleme nicht wegen fehlender Verhütung. Da sterben die Leute an AIDS, weil sie zu viel schnackseln. Der Schwarze schnackselt gerne.“

Damals versuchte man solche Dinge noch eher mit Humor zu nehmen. Der „Spiegel“ brachte daraufhin – in Form einer Glosse – das Bedauern zum Ausdruck, dass „der deutsche Adel seiner gerechten Strafe“ entkommen sei, weil die deutschen Freiheitsbewegungen „die Guillotine vergessen“ hätten. Ob das so viel geschmackvoller war als der fürstliche Schnacksel-Satz?

Dienstag, 25. Juni 2019

In Germany we don't say "What an idiot" ...

Notizbuch

Auf Facebook  wird im Moment eine "Twitterperle" herumgereicht. Für die Welt bestimmt und also auf Englisch. Sie, diese Perle, geht so.

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In Germany we don't say "what an idiot", we say "Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur" and I think that's beautiful. (twitterperlen.de)

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Ich frage mich lange schon, warum unsere heutigen Gepflogenheiten im öffentlichen "Diskurs" eine Form der Geisteskrankheit beinhalten, die niemand zu bemerken scheint. Ich will ihr zunächst einen wissenschaftlichen Namen geben: Paranoia mollis faceta. Sie, diese Form der Paranoia, gehört zur Großgruppe psychischer Krankheiten, die Insania politica genannt zu werden verdient.

Die vorläufige Beschreibung dieser Krankheit geht, anhand der Handlungsweisen der Betroffenen, so: Sie machen flache Witze über politisch Andersdenkende und Andershandelnde, bei denen sie sich auf die Schenkel klopfen vor Bewunderung angesichts ihrer eigenen Humorfähigkeit, sodass andere, von der gleichen Krankheit Befallene, zwanghaft herbeispringen und ihnen, ebenfalls schenkelklopfend, Beifall spenden.

Nicht bedacht wird von denen, die so vorgehen, dass die Gegenseite genauso ihre Witze macht. In der Regel sind Namen und Inhalte, durch jeweils gegenläufige Feindsichten geprägt und beliebig austauschbar.

Probe aufs Exempel ...? Ach nein, lieber nicht.* Sonst bekomme ich wieder Beifall von der falschen Seite.

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* Dienstag, 12.05.2009 | Können Linke lustig sein? Der Schriftsteller Martin Mosebach, mit dem ich neulich über die Linken und den Humor sprach, hat dazu eine Theorie, und die besagt, kurz gefasst: Nein, sie können es nicht. Wenn die Linken lustig seien, dann wider Willen oder aber in bewusster Distanz zu ihrer Gesinnung. Damit wäre der lustige Linke dann also lustig gegen seine politischen Überzeugungen, ein humorpolitischer Überläufer sozusagen. | Mosebach ist zum Thema, anders als man vielleicht vermuten sollte, ein bestens geeigneter Gesprächspartner. Da er die größte Zeit seines Lebens in Frankfurt verbracht hat, ist er mehr oder weniger gut mit den meisten Vertretern der sogenannten Neuen Frankfurter Schule bekannt, die sich ab Mitte der achtziger Jahre um die Satirezeitschrift "Titanic" versammelte, also Bernd Eilert, Eckhard Henscheid, Robert Gernhardt, Hans Traxler, F. W. Bernstein und weiteren. Mit Gernhardt verband Mosebach sogar so etwas wie Freundschaft, wenn man bei Gernhardt überhaupt von Freundschaft reden kann. (spiegel.de)

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Montag, 24. Juni 2019

Da sage einer noch mal ...

... Amazon und seine Kunden hätten keinen Humor!

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[ Moderate sprachliche Überarbeitung ]

1-8 von 916 Rezensionen werden angezeigt

Spitzenrezensionen

D. Cornelia

3,0 von 5 Sternen


17. Dezember 2018

Nach der Genehmigung eines Kleinkredits unserer Hausbank stand der Bestellung dieses tollen Werkzeuges nichts mehr im Wege. Für den Tag der Anlieferung hatten meine Frau und ich uns extra einen Tag Urlaub genommen. Dank Schwenkkrans am LKW könnte das Giant gut neben dem Haus auf dem vorbereiteten Fundament abgesetzt werden (der Boden ist hier sehr weich). Noch am selben Tag tauchte jedoch ein freundlicher Beamter des Bauamtes auf und wies uns darauf hin, dass es sich hier um einen ungenehmigten Schwarzbau handelt. (Der ortsansässige Zimmermann hatte uns flink einen bereits vorbereiteten Extragroß-Carport über das Giant gesetzt, um es erstmal vor den Wetterunbilden zu schützen.) Wir bekamen eine Frist von einigen Wochen gesetzt, um das Objekt zu entfernen. Es wurde also im Haus eine Zwischenwand entfernt, die Decke abgestützt und eine große Öffnung in die Außenwand gebrochen. Dank des eingebauten Flaschenzuges und einiger gefällter Eichen (die waren sowieso schon viel zu alt), konnten wir das Messer relativ einfach über die Stämme rollend nach mehreren Stunden ins Haus ziehen. Vor ein paar Tagen erhielten wir nun Post vom Jugendamt. Ich denke, dass ein neidischer Nachbar uns angeschwärzt hat. Unsere sehr naturverbundenen zwei Kinder hatten für den Umzug des Giant ins Haus ihre Zimmer geräumt und zogen in ein extra dafür preiswert erstandenes Zweimannzelt in den Garten. Wir werden nun wohl noch einen günstigen Wohnwagen oder eine Baubude für die zwei anschaffen müssen. Der nächste Ärger kam dann allerdings einige Wochen später. Da das Messer ja auch einmal ausgeklappt werden sollte war uns leider die Zwischendecke im Weg. Diese wurde natürlich herausgebrochen und die darüber befindliche kleine Zweizimmerwohnung entfernt. Darüber regen sich schon wieder unsere Nachbarn auf. Oma ist nun wirklich mit ihren 64 Jahren nicht mehr die Jüngste und das Heim im Nachbarort sehr schön.

Es gibt aber auch sehr viele schöne Momente. Oft sitzen wir Abends neben unserem Giant und studieren im Lichte des eingebauten, romantischen Flutlichtstrahlers die drei telefonbuchdicken Bedienungsanweisungen. Dazu hören wir schöne Musik aus der ebenfalls integrierten Dolby-Surround-Anlage. (Lachend erinnern wir uns dabei an unser altes Makita Werkstattradio.) Wir genießen ein gutes Glas Wein aus dem in den Katakomben des Messers entdeckten Weinkeller.

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Viele weitere derartige Besprechungen! Lesenswert!

Montag, 13. Mai 2019

Der Humor der ZEIT



"Flugreisen. Verzicht rettet die Welt nicht. || Muss man ein schlechtes Gewissen haben, wenn man eine Flugreise antritt? Nein, sagt unser Autor. Er schreibt seit der Kyoto-Konferenz 1997 über Klimaschutz. Von Niels Boeing" (zeit.de)

Ich habe diesen Artikel gelesen. Viele haben sich ja an dem komischen Zufall, dass ausgerechnet ein Mensch namens BOEING (nein, nicht die Firma, sondern eben der Journalist Niels Boeing) so plädiert, lustig gemacht. Ich auch. Mein Kommentar* wurde daraufhin ratzfatz gelöscht. Vielleicht war er nicht die höchste Form von Humor, aber so schlimmer war nun auch wieder nicht.


|* ... der ungefähr gelautet hat: "... Und nächste Woche erklärt uns Claire Brown-Coal, warum Kohlekraftwerke eine klimafreundliche Energieerzeugung ermöglichen."

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Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/ee

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Dienstag, 9. April 2019

Die Wikipedia und der Humor

[ Alle Posts mit  dem Stichwort Humor in diesem Blog! ]

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Wenn die Wikipedia einst ausglühen wird, so wie Sonnen ausglühen, nach langer Zeit, dann wird die Frage sein, was die Wasserstoff-zu-Helium-Verschmelzung der Wikipedia am Schluss sein wird: Langeweile wird zur übergroßen Müdigkeit der Bearbeiter? Dass es nicht mehr schick ist, da was zu schreiben? Ein besseres Konkurrenzunternehmen, das aus dem im Internet Vorhandenen automatisch  -- und natürlich entsprechend den Vorgaben der internationalen Wahrheitskommission! -- komprimierte Informationen aufbereitet?

Eine ganz andere Möglichkeit: Die Wikipedia endet, weil die humorlosen Bürokraten, die das System ja durchaus und immer braucht, die Oberhand gewonnen haben, es allein aber nicht schaffen, die Sache am Laufen zu halten. 

Ein Anzeichen für diese Richtung habe ich durch persönliches Mittun gefunden: Im Artikel zu dem Film Border heißt es:

"Zur Rede gestellt gesteht Vore, der Kriminelle zu sein, der dem Pädophilen-Ring die Babys zugeführt hat. Er entpuppt sich als Rassist, der allen Menschen für das von kriminellen Ärzten an den Trollen verübte Unrecht möglichst viel Leid zufügen will."

Mit Trolle sind hier wirkliche und echte Kobolde gemeint!

Ich schreibe, ziemlich ad hoc, auf die ansonsten leere Diskussionsseite des Artikels am 6. April 2019 um 16:23 Uhr:*

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Jetzt wissen wir endlich...
... auch, woher die Trolle in der Wikipedia kommen!

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Diese kleine Anmerkung bleibt nur 7 Minuten lang bestehen, dann wird die Seite vom User IgorCalzone1 wieder auf leer gestellt, mit dem Hinweis (jetzt natürlich nur noch in der Versionsgeschichte zu sehen):

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(Bemerkung hatte nichts mit dem Film zu tun (und die T... wollen wir auch nicht füttern) | Markierung: Geleert

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Bin ich da böse? I wo! Der User IgorCalzone1** hat ja vollkommen recht! Denn ... 

MERKE: Humor darf in der Wikipedia nicht sein. Auch nicht auf den leeren Diskussionsseiten. Die Wikipedia ist ein durch und durch seriöses und also humorloses Unternehmen! (Vgl. aber meine Überlegungen zum Ende der Wikipedia oben!)

Und weil wir gerade beim Thema Humor sind: Manchmal lese ich einfach, weil ich was zu lachen haben will, sich hinziehende spitzfindige Wikipedia-Diskussionen! Was für schöne Einfälle man da findet. Beispiel gefällig? Es interessiert Sie doch sicherlich auch die Frage: "'Supercentenarian' erklären oder weglassen?" Sie sollten da unbedingt mal nachlesen! -- Das Ergebnis schon mal: Das schöne Wort, das hier hier zum ersten Mal in meinem langen Leben gelesen habe, ist geblieben!

"Emma Martina Luigia Morano-Martinuzzi ... war eine italienische Supercentenarian."

ein_e_ italienische Supercentenarian -- hmmm! Schick! Aber wäre nicht doch eine italienische Supercentenarian_e_ besser, weil gendermäßig korrekt?

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* Warum mein Zeitstempel war: 18:23, 6. Apr. 2019 (CEST), weiß ich nicht. Ich will dem nicht weiter hinterherspüren.

** Ausweislich seiner User-Seite ist Igor einfach ein immer unglaublich strenger und sachlicher Mensch. Kann man nix machen. Vgl. etwa hier

Donnerstag, 21. März 2019

Petra Steger

Notizbuch

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https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik-zu-maischberger-britischer-humor-nur-ohne-pointe-16100370.html

Die österreichische FPÖ-Politikerin Petra Steger zeigt sich nicht beglückt über die Aussicht, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft die EU verlassen könnte. Das Brexit-Votum bewertet sie als Weckruf an die Adresse der EU, ihren Kurs zu ändern. Es folgt das Mantra vom Schutz der Außengrenzen, womit sie deutlich macht, dass die österreichischen Rechtspopulisten bei Herrn Orbán gelernt haben, wie eine Agenda vorgebetet werden kann, die die realen Herausforderungen beiseite wischt.

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Was sehen die Menschen wohl als die "realen Herausforderungen"?

Donnerstag, 7. März 2019

幽 默

 Yōumò = chinesisch: Humor

Der chinesische Humor ist unübertroffen! So subtil, dass ihn kein Westler versteht. Das ist keine Zensur, das ist chinesischer Humor, ihr westlichen Blindschleichen!

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Als Text aus dem ZEITMagazin heute, S. 15, (für Abonnenten auch online):

Manchmal verschwinden sogar Teile des Alphabets. Vergangenen März wurde der Buchstabe »n« tagelang aus dem Netz getilgt: In Peking tagte der Volkskongress, Xi Jinping hatte die unbefristete Verlängerung seiner Amtszeit durchgesetzt, und Memes machten die Runde, die auf die Selbstermächtigung des Präsidenten zum ewigen Alleinherrscher anspielten. Da »n« in der chinesischen Alltagssprache als Chiffre für Unendlichkeit benutzt wird, stand der Buchstabe in den Augen der Zensoren unter Generalverdacht. Zur selben Zeit wurde Winnie Puuh zur Comicfigur non grata: User hatten sich über die Ähnlichkeit des Präsidenten zu ihm lustig gemacht. Alle Winnie-Puuh-Fotos mussten also weg. Im Sommer wurde dann sogar der Disney-Film Christopher Robin verboten, weil Winnie Puuh darin eine prominente Rolle spielt.

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P. S. Wenn mein Bruder demnächst ohne Begründung kein Visum mehr für China bekommt, weiß ich, dass der 中华人民共和国国家安全部 auch jetzt verlässlich und humorvoll arbeitet.anchmal verschwinden sogar Teile des Alphabets. Vergangenen März wurde der Buchstabe »n« tagelang aus dem Netz getilgt: In Peking tagte der Volkskongress, Xi Jinping hatte die unbefristete Verlängerung seiner Amtszeit durchgesetzt, und Memes machten die Runde, die auf die Selbstermächtigung des Präsidenten zum ewigen Alleinherrscher anspielten. Da »n« in der chinesischen Alltagssprache als Chiffre für Unendlichkeit benutzt wird, stand der Buchstabe in den Augen der Zensoren unter Generalverdacht. Zur selben Zeit wurde Winnie Puuh zur Comicfigur non grata: User hatten sich über die Ähnlichkeit des Präsidenten zu ihm lustig gemacht. Alle Winnie-Puuh-Fotos mussten also weg. Im Sommer wurde dann sogar der Disney-Film Christopher Robin verboten, weil Winnie Puuh darin eine prominente Rolle spielt.abets. Vergangenen März wurde der Buchstabe »n« tagelang aus dem Netz getilgt: In Peking tagte der Volkskongress, Xi Jinping hatte die unbefristete Verlängerung seiner Amtszeit durchgesetzt, und Memes machten die Runde, die auf die Selbstermächtigung des Präsidenten zum ewigen Alleinherrscher anspielten. Da »n« in der chinesischen Alltagssprache als Chiffre für Unendlichkeit benutzt wird, stand der Buchstabe in den Augen der Zensoren unter Generalverdacht. Zur selben Zeit wurde Winnie Puuh zur Comicfigur non grata: User hatten sich über die Ähnlichkeit des Präsidenten zu ihm lustig gemacht. Alle Winnie-Puuh-Fotos mussten also weg. Im Sommer wurde dann sogar der Disney-Film Christopher Robin verboten, weil Winnie Puuh darin eine prominente Rolle spielt.

Montag, 11. Februar 2019

Netflix-Humor



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Wahrscheinlich hat Netflix das nicht so gemeint. Aber erst mal noch der Text, such- und durchsuchbar.

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NETFLIX ORIGINAL ENDSPIEL 2018 - Unheilbar kranke Patienten lernen im Angesicht des unabwendbaren Todes außergewöhnliche Mediziner kennen, die unsere Sicht auf das Leben und den Tod... 

Basierend auf Ihrem Interesse an: Aufräumen mit Marie Kondo

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Ganz falsch ist die Sache ja nicht: Das Ende des Lebens. Das große Aufräumen. Alles wird weggeräumt. Auf dass Platz geschaffen werde für eine neue Generation.

Sonntag, 20. Januar 2019

Ideenklau (Amazon-Rezension)

Notizbuch

Ich habe das Theaterstück von Glattauer vor ein paar Tagen als E-Book gelesen.

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Maximilian Lukas | Unlustig und wunderlich unneu ... | 12. Mai 2014 | Zusammengefasst: Diese KOMÖDIE ist in meinen Augen weder amüsant noch ein authentisches Schaffenswerk. Sie erscheint mir als schlechte Kopie eines grandiosen Theaterstückes, dessen Uraufführung ich im Herbst 2013 erleben konnte. | Hätte ich mir nur genauer das Buch-Cover angesehen! Dort steht nämlich (Eine KOMÖDIE) - vorsichtshalber in Klammern gesetzt. Vielleicht haben ja der Autor und/oder der Verlag bemerkt, dass es hier nichts zu lachen gibt. Zum Inhalt: Ein wortbissig streitendes Ehepaar sucht Rat bei einem inkompetenten Paartherapeuten, der wirkt wie von anno dazumal. Zu den Dialogen: Ohne Humor, dafür strapaziös überintellektuell, oft (menschlich) schmerzend, nervend und frustrierend. Zur Handlung: Könnte man per se als Witz betrachten, denn zu guter Letzt versuchen die Patienten die Eheprobleme des Therapeuten zu lösen. Aber deren Intervention geschieht auf so naive und platte Weise, dass selbst dieser Witz auf der Strecke bleibt. Für mich einfach nur "langweilig" und qualvoll unerfreulich. | Wer zum Thema "Eheprobleme" oder "Paartherapie" eine wirklich lustige Komödie lesen möchte, dem empfehle ich ALLES ÜBER LIEBE von Stephan Eckel. Interessant, dass dieses gefeierte Theaterstück und Buch (Kindle) im Herbst 2013 erschien und Glattauers äußerst ähnliche aber wenig wunderbare Wunderübung im Februar 2014. Riecht für mich irgendwie nach Ideenklau: nicht lustig, sondern fatal.

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Schöne, schwierige = ganz schön schwierige Frage, ob der Glattauer da abgekupfert hat. Ich glaube: eher nicht. Wenn man immer, wenn man Eheberatung = ganz lustig dargestellt sieht als geschützten Plot ansehen wollte, dann wäre das doch des guten zuviel.

Vorschlag: Mal wieder die Anfangsszene von Mr und Mrs Smith anschauen. (Komödie auch deshalb, weil Brangelina sich da kennengelernt haben. Und dann: Was ist am Ende daraus geworden!)

Mittwoch, 12. Dezember 2018

"Männer"

Notizbuch

Immer wieder muss ich an Harald Martenstein denken, der mit der ihm eigenen Komik gebeten hat, in der Berichterstattung über Verbrechen nicht immer die Männer als den Hort des Bösen herauszustellen. Die bösen Männer seien eine absolute Minderheit. Man solle da doch bitte nicht verallgemeinern!

Ich ärgere mich jedes Mal, wenn in den Polizeimeldungen pauschal von "Männern" die Rede ist. Kein Mann, den ich kenne, würde in ein Lokal reinschießen, von denen kann überhaupt keiner schießen. So was soll nur die Männerfeindlichkeit anheizen, das steckt dahinter. Sie müssten fairerweise "Person" schreiben. Ich will nicht jeden Tag lesen müssen: "Ein Mann hat etwas Kriminelles getan." (zeit.de)

Das hat, leicht zu sehen, etwas Hilfloses. Wie ja Humor oft etwas Hilfloses an sich hat. Es geht in den meisten Männer-Fällen um die Angst der Medien, Fremdenfeindlichkeit zu schüren, wenn sie die Herkunft von Tätern benennen. Das Alter, ja, aber doch nicht Marokko oder Afghanistan! Was sie schüren, die "Medien", ist aber ein latentes Misstrauen auch und vor allem bei den Normalos.

Fallbeispiel (Meldung spiegel.de)

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Die Polizei im finnischen Oulu ermittelt seit Wochen in drei mutmaßlichen Fällen von Vergewaltigung und sexuellem Missbrauch von Minderjährigen. Nun ist ein Verdächtiger in Deutschland festgenommen worden. Das teilte die finnische Polizei auf ihrer Webseite mit. Nach dem Mann war international gefahndet worden.

Wie der finnische Rundfunk Yle berichtet, soll der 25-Jährige zu einer Gruppe von insgesamt acht Männern gehören, die ein junges Mädchen über Monate vergewaltigt haben sollen. Die Polizei schließe nicht aus, dass noch andere Personen in den Fall verwickelt seien.

Außerdem wird dem Rundfunkbericht zufolge gegen zwei weitere Männer ermittelt. Der eine werde der schweren Vergewaltigung verdächtigt, der anderer des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Alle mutmaßlichen Opfer seien jünger als 15 Jahre gewesen, hieß es von der Polizei.

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Natürlich ist da jeder halbwegs normale Leser und jede normale Leserin längst bei der Frage: Haben da acht Finnen 15jährige Mädchen vergewaltigt? Sie müssen aber doch warten, die Leserin und der Leser! Ganz verschweigen mag der SPIEGEL die Herkunft der "Männer" dann doch nicht. Wahrscheinlich weil er weiß, dass das dann doch zu auffällig wäre und vielleicht irgendwann zu einem -- ökonomisch für das Magazin schmerzhaften -- Vertrauens- = LeserInnen-Verlust führt, wenn so krass verschwiegen wird. Dann also endlich ...

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Ein Zusammenhang zwischen den drei Fällen sei bisher nicht erkennbar. Alle Verdächtigen seien als Flüchtlinge oder Asylbewerber nach Finnland gekommen. Sie stammten aus vier verschiedenen Ländern.

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Aus welchen Ländern, das wird dann natürlich nicht gesagt.

Die ZEIT hingegen, die die Sache nicht einfach und vollständig unter den Nicht-Fakten-Teppich kehren mag, schneidet die dpa-Meldung an der passenden Stelle einfach ab. Bei ihr bleibt es also bei den Männern.

Einfach so?

Ja, einfach so.

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P. S. Bin ich rechts? -- Nein, ihr Deppen, die ihr das fragt! Ich bin gerade dabei, die SPD zu retten. So sieht's aus!

Mittwoch, 5. Dezember 2018

"Head Full of Honey"

Vor kurzem habe ich hier einen möglichen Romananfang eingerückt, in dem es unter anderem um die Nicht-Hochschätzung von Til Schweiger durch einen der Protagonisten ging.

Heute eine Meldung in der Süddeutschen:

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Bernd Graff: Til Schweiger im Suppenmixer || Til Schweiger, der Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent, hatte 2014 einen sehr erfolgreichen Film in die deutschen Kinos gebracht: "Honig im Kopf", eine Tragikkomödie um einen Alzheimerkranken mit Dieter Hallervorden in der Hauptrolle. Mehr als sieben Millionen Zuschauer sahen ihn hierzulande. Grund genug, davon ein englischsprachiges Remake für die US-Kinos zu machen. So geschah es. Schweiger konnte mit Nick Nolte, Matt Dillon und Emily Mortimer namhafte Größen des Hollywoodkinos verpflichten, bei "Head Full of Honey" mitzuwirken. In Deutschland startet der Film erst im März, angloamerikanische Kritiker haben den Film bereits gesehen. Hier sind Auszüge aus ihren Rezensionen. 

Observer: "So lustig wie eine Wurzelbehandlung ohne Betäubung. Til Schweiger sagt, um mit dieser verzehrenden Krankheit umgehen zu können, brauche es Fürsorge, Mut und die Liebe einer Familie. (Doch) ein über zweistündiger Film darüber, wie herzerwärmend Alzheimer sein kann, ist mehr, als ein irregeleiteter Filmemacher seinem geduldigsten Zuschauer abverlangen darf. Es gibt keinen überzeugenden Moment in diesem Fiasko. Am Ende hat die Hauptfigur ihren Verstand völlig verloren, es ist möglich, dass die Zuschauer dasselbe für sich empfinden." 

New York Times: "Das Thema Alzheimer bekommt eine zerzauste und teilweise anstößige Behandlung in diesem desaströsen Film. Allem Anschein nach, jedenfalls wenn man der bizarren Handlung und den schrillen Performances folgt, ist der Film in einem Suppenmixer zusammengerührt worden. Aber das sind nur seine geringsten Verbrechen." (sueddeutsche.de - Ev. nur Abo)

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Es folgen noch einige Kritiken, Richtung: wie die oben angeführten.

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Inzucht im Filmgeschäft allenthalben (Till Eul... -- nein, Til Schweiger forever! Ein Humor, der dem Rest der Welt fremd bleibt.) -- Meine These, am 09.10.2015!

Montag, 29. Oktober 2018

Überbevölkerung -- ein Problem oder nicht?

Wie man halt so auf die Dinge kommt: Ich habe im letzten halben Jahr zwei ziemlich bekannte Spielfilme gesehen, bei denen im Hintergrund das Thema "drohende Überbevölkerung macht radikale Lösung notwendig" behandelt worden ist. Irgendwie bezeichnend: Die These und die Maßnahmen kommen in beiden Fällen von durchgeknallten Wissenschaftlern / Geschäftsleuten, die -- der eine schon am Anfang, der andere am Schluss -- bestraft werden und zu Tode kommen. Das Problem wird natürlich nicht gelöst durch die Auslöschung der beiden, aber das wird dann einfach weggelassen. -- Film 1: Inferno, nach Dan Browns Roman. "Zu Beginn des Films hält Bertrand Zobrist eine Rede über die menschliche Überbevölkerung. In der nächsten Szene wird Zobrist von Christoph Bouchard und zwei weiteren Männern verfolgt. Er flieht auf einen Kirchturm und wird dort von Bouchard gestellt. Um dem Zugriff zu entkommen, stürzt sich Zobrist zu Tode." -- Film 2: Kingsman: The Secret Service. "... 17 Jahre später gibt sich der Internet-Milliardär Richmond Valentine als Menschenfreund aus und verspricht allen Menschen Gratis-SIM-Karten, mit denen sie kostenlos telefonieren und im Internet surfen können. Gleichzeitig lässt er im Geheimen wichtige Politiker und Mitglieder von Königshäusern aus der ganzen Welt entführen. Er plant, die Welt zu retten, indem er die Weltbevölkerung drastisch dezimiert". Es kommt hinzu: 3. Die Besprechung eines Buches in der SZ ("Auf schmalem Grat. Stephen Smith provoziert mit der These, bis 2050 würden fast 200 Millionen Afrikaner in Europa leben. Die einen halten das Buch für unverzichtbar, andere sehen es als Handreichung für Rassisten. Von Judith Raupp.") -- Damit der Humor nicht zu kurz kommt, die Wikipedia: "In Indien schlug der Minister für Gesundheit und Wohlfahrt vor, die Elektrifizierung und die Verteilung von Fernsehern in ländlichen Gegenden voranzutreiben, um dadurch die Menschen von Geschlechtsverkehr abzuhalten und das Bevölkerungswachstum zu senken."

Mal zur freien Meinungsäußerung mit möglichen Querverbindungen und Assoziationen: Ist das Thema Überbevölkerung neben und mit dem Thema Klimawandel der wichtigste Teil eines Zivilisierte-Welt-Untergangsszenarios oder nicht?

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Fortsetzung gleich:

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Ist wohl eher ein Thema für Wikipedia:Café. -- 193.47.104.34 12:00, 29. Okt. 2018

Da verkehre ich aber nicht mehr. Die Atmosphäre ist mir zu aufgeladen, um es mal so zu sagen. -- Also -- wenn man da mal großzügig sein könnte? Bei zwei weiteren Stimmen, "dass hier nicht", ziehe ich aber auch gerne eigenhändig zurück. = Ich lösche höchstpersönlich. 12:05, 29. Okt. 2018

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Nein, nein, im Café ist jetzt alles friedlich. Das mit der Überbevölkerung ist von daher ein Problem, dass die Globalisierung noch hinzukommt, so dass viele Berufe in manchen Ländern nicht mehr gefragt sind, weil die klassischen Handwerksprodukte importiert werden. Also Klima + Überbevölkerung + Beschäftigungslosigkeit, so wird ein Schuh draus.--Benutzer Diskussion:Bluemel1 12:19, 29. Okt. 2018

Bzgl. radikaler Lösungen noch ein Film- bzw. Serientipp: [[Utopia (Fernsehserie)]] (der deutsche Wikieintrag gibt da leider nicht soviel her). --BD:Tsungam 12:19, 29. Okt. 2018

Wenn es sich anlässlich einer Wissensfrage ergibt, habe ich kein Problem mit einer weiter führenden Diskussion. Aber von vornherein eine Diskussion zu eröffnen, die man auch bei gutem Willen nicht in eine Wissensfrage umdeuten kann, halte ich nicht für angebracht: Der Schwerpunkt dieser Seite sollte auf Dauer die Beantwortung von Wissensfragen bleiben. Daher von mir eine der beiden "nein, hier nicht"-Stimmen. --[[Benutzer Diskussion:Snevern|Snevern]] 12:20, 29. Okt. 2018 (CET)

(nach BK) Also, eine Wissensfrage ist das nun mal nicht. Und wenn wir anfangen, solche Themen hier in der Auskunft zu diskutieren, würde das über kurz oder lang dazu führen, dass die Atmosphäre hier genau so „aufgeladen“ wäre wie im Café. Und da ich aus demselben Grund wie du nicht im Café verkehre, aber gerne weiter in der Auskunft verkehren möchte, bitte ich herzlich darum, von solchen Diskussionen abzusehen. Nix für ungut. Diskussion:Jossi2 12:23, 29. Okt. 2018

Überbevölkerung ist schon das einzige wichtigste Thema, und die Wissensfrage schlechthin. Spielfilme sind dazu allerdings eher irrelevant. Zu betrachten im Zusammenhang mit der Krise fossiler Brennstoffe, wodurch die bisherige globale wirtschaftliche Expansion samt Bevölkerungsexpansion nicht mehr aufrecht erhalten werden kann. Der Klimawandel ist demgebenüber dann nur noch Nebeneffekt. Überbevölkerung als Problem wird halt systematisch verdrängt in der politischen Diskussion, Benutzer Diskussion:Rosenkohl 12:28, 29. Okt. 2018

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Anschließend von mir in der WP-Auskunft gelöscht.

...

Dann verschwindet die Sache ganz. Aus der "Versionsgeschichte":

"(→‎Überbevölkerung -- ein Problem oder nicht?: Abschnitt ganz gelöscht. Der Fragesteller erntete mehrere Zweifel an der Interpretation seines Anliegens als Wissensfrage. Der Fragesteller erkannte diese Zweifel diskussionslos an, wohlwissend, dass er um Meinungen (nicht Wissen) gebeten hatte. Er löschte dann selbst den Text zur Frage. Siehe ggf. Versionshistorie. Möglicherweise wird er die Frage sie ja nochmal im WP:Café stellen.)"

Meine Vermutung: Ein Jurist war zugange! Warum? Eindeutig die Formulierung. "Der Fragesteller erkannte diese Zweifel diskussionslos an, wohlwissend, dass er um Meinungen (nicht Wissen) gebeten hatte. Er löschte dann selbst den Text zur Frage." So, in diesem Tonfall, schreiben doch nur Juristen!

Dass ich das wohl wusste, ist übrigens eine interessante Annahme. Richtig ist: Ich wusste da gar nichts. Ich hätte vielmehr dafür plädiert, die impliziten Wissensfragen einfach mal stillschweigend zu sehen und en passant zu beantworten. Wie auch immer: Wieder was gelernt, über die Wikipedia sowieso. Aber auch über die Stärke der Gesetze in relativ informellen Gruppen.

Und wenn ich falsch liege mit meiner Juristen-Annahme? Dann habe ich eben auch mal wie ein Jurist im Brustton meiner Selbstgewssheit gemutmaßt und meine Mutmaßung als Wissen ausgegeben.

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Interessant in der Sache dann noch: Bluemel1 hatte um 12:53 hinzugefügt: "Laut diesem Artikel ist Überbevölkerung das größte Problem der Menschheit."

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Der bayerische Wahlkampf und ...

... kein Ende!

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BDLB #233
Hätte die ZEIT Humor* dann hätte sie eine Tabelle für die geneigte Leserschaft eingerückt.** Jede und jeder könnte eintragen, wie er für diese bayerische LW das Ergebnis denn so tippt. Format: Prozent, eine Stelle hinterm Komma. Ehrenwörtlich wäre zu versichern, dass nur ein Mal pro Person getippt wird.*** Teilnahmeschluss: Sa 13.10.2018, 18:00 Uhr. -- Und am Montag würde auf Knopfdruck gerankt, unter Einschluss letzter demoskopischer Vorhersagen.

EWG = EINER WÜRDE GEWINNEN

Wär das nichts?****


* Frage natürlich: Können Zeitungen als solche Humor haben?

** Das ließe sich jederzeit wiederholen, für jede Landtags- und Bundestagswahl. Wenn Elmar Meyer aus Bottrop dreimal gewinnt -- was ja nicht augeschlossen ist --, dann wird Meyer der Titel GOD ("Großes Orakels Deutschlands") verliehen, und er wird anschließend außerordentlicher Berater der deutschen Bundesregierung.

*** Zugrundegelegt würde die klassische Formel, die nur durch einen Klick abgezeichnet werden müsste: "„Anstelle einer eidesstattlichen Versicherungen gebe ich Ihnen, gebe ich den Bürgerinnen und Bürgern Deutschlands und der gesamten deutschen Öffentlichkeit mein Ehrenwort – ich wiederhole: Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort! – dass ich nur EINMAL an dieser Prognose teilnehme.“

**** Diese Idee wird hiermit verschenkt. Sie darf unter Nennung des Urhebers jederzeit verwendet werden.

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BDLB #233.1
Ich tippe übrigens für die CSU -- egal was die Demoskopen sagen -- auf satte

42,7 % !

Damit das nur schon mal festgehalten ist! Für die GOD-Bewerbung muss man schon was sagen! Was die Demos-Köpfe so vorsagen, kann ja jeder abschreiben.

Antwort auf #233 von BDLB
BDLB #234
Da verweise ich doch mal glatt und kurz auf meinen Vorkommentar! Mit der Bitte, dass sich gleich Veranlagte für den dort gemachten Vorschlag mit einsetzen.

https://www.zeit.de/polit...

P. S. Zuerst waren da 0 = Null Kommentare und jetzt, nach einer Minute, sind die zwei Artikel wohl zusammengeschaltet. Anyway ...

BDLB #234.1
Eigentlich war es gar nicht so gedacht: dass die beiden untereinander stehen. Aber egal. Wenn die Kontrolle das hier und #234 löschen mag, auch recht.

Antwort auf #234 von BDLB

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Petitchen #235
Wer in Bayern ernsthaft die Grünen wählen will, soll bitte mal auf Youtube "Statement zur aktuellen Lage: Lager, Menschenleben, Europa." suchen.

Hier spricht die Spitzenkandidatin der Grünen in Bayern, Katharina Schulze. Für mich ist sie fanatisch, wenn nicht psychisch krank und kann auf keinen Fall im Landtag eine Spitzenposition einnehmen.

Liebe Bayern. Ich komme zwar aus NRW, aber ich bin als Deutscher stolz auch auf Bayern und ich finde, bei Euch läuft noch vieles besser, als bei uns. Also, überlegt es Euch gut, wo Ihr Euer Kreuz macht. Benutzt am Besten den Wahl-O-Mat, der hilft bei der Entscheidungsfindung.

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BDLB #235.1
"... bitte mal auf Youtube "Statement zur aktuellen Lage: Lager, Menschenleben, Europa." suchen ..."

Hab mir das angesehen. So hart, "fanatisch, wenn nich psychisch krank", würde ich nicht urteilen. Es ist halt schlicht handwerklich nicht gut gemacht, dieses Werbevideo. Wahrscheinlich stand sogar ein kleines, etwas laienhaftes Beraterteam dahinter. Anweisung: "Du musst sehr klar ar-ti-ku-lie-ren!" Was in der Umsetzung immer unnatürlich rüberkommt. Und die extreme Nähe der Kamera ist auch nicht gut. Dazu: Warum hat es denn nicht mal zu einem Stativ gereicht? Die Aufnahme wackelt "wie dem Hund sein Schwanz", wie man bei uns sagt.

Zu den Inhalten sage ich nix. Da hat eh jeder seine eigene Meinung.

Antwort auf #235 von Petitchen

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