Samstag, 28. Oktober 2017

Mit 67 oder mit 69 am glücklichsten?

Ich schwöre, ich habe gelesen, dass die Menschen -- oder waren es die Deutschen? -- mit 23 und mit 67 am glücklichsten sind. Jetzt lese ich aber normalerweise: nein, mit 69. Ich muss wohl noch mal nachforschen.* Bis dahin also das:

Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) hat 23.000 Deutsche im Alter von 17 bis 85 gefragt, wie glücklich sie in ihrem Leben sind. Außerdem sollten sie schätzen, wie glücklich sie wohl in fünf Jahren sein würden. Fünf Jahre später fragte man dieselben Menschen erneut. Das Ergebnis zeigt: Unser Glücks-Level bewegt sich im Laufe unseres Lebens in einer U-Kurve. Die meisten Befragten waren im Alter von 23 und 69 am glücklichsten. (tag24.de)

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* Ich hab's! Ok, das andere, mit 67, ist von einem anderen Forscher,  dem "junge Wirtschaftsprofessor" Hannes:

jetzt: Hannes, du hast herausgefunden, dass man mit 23 Jahren am glücklichsten ist und es dann bergab geht. Klingt niederschmetternd.

Hannes Schwandt: Bis Anfang 30 geht die Zufriedenheit noch nicht stark runter. Der Grund könnte sein, dass man da noch viele Möglichkeiten hat: Wenn es mit Anfang 20 mit der Fußballprofi-Karriere nicht geklappt hat, dann werde ich eben ein erfolgreicher Jung-Unternehmer und gründe mein eigenes Startup. Und wenn das mit Mitte 20 durchfällt, kann ich immer noch erfolgreicher Anwalt oder Schriftsteller werden. Bis Ende 20 kommt man noch damit über die Runden zu denken, dass alles gut laufen wird. Aber irgendwann wird dann doch klar, dass das Leben doch keinen so wahnsinnig glorreichen Weg geht.

Aber es gibt Hoffung: Deine Studie sagt auch, dass man mit 67 wieder glücklich ist.

Ja. Zu Beginn des Lebens ist man sehr zufrieden, dann geht es bergab bis Mitte 50 und ab dann wieder bergauf. Eine U-Kurve also. (jetzt.de)

Was gemeinsam bleibt ist: die U-Kurve. Und natürlich der relativ geringe Unterschied zwischen 67 und 69.