Dienstag, 4. August 2015

Kommentar-Ton: "einfach nur widerlich"

Ohne Kommentar:
 
derflafrank triebel • vor 5 Stunden | Im Grunde genommen hat Neururer mit seiner Aussage Recht. Diese öligen und verlogenen Aussagen von Rummenigge sind einfach nur widerlich. Das Schweini den Anforderungen nicht mehr zu 100% gerecht werden kann, ist eine Auffassung vom Trainer und deshalb ist er derjenige der den Anlaß für die Trennung gab. Man hätte dies von Seiten des FCB auch besser und menschlicher lösen können. Nur dazu braucht es Männer mit einem Arsch in der Hose und diesen hat der Möchtegernpräse Rummenigge nicht.
 
frank triebelderfla • vor 3 Stunden | Es ist leider so, dass Bastian S. (da muss ich mich wiederholen) in den letzten Jahren sehr häufig verletzungsbedingt ausgefallen ist. Der Verein ist nicht davon überzeugt, dass der Basti dieser Belastung (Bundesliga, Pokal, CL, Nationalmannschaft) in den nächsten Jahren Stand hält. Ansonsten hätten sie doch den Vertrag mit dem " Fußballgott " bis 2018 (wie bei P. Lahm) verlängert, zumal Guardiola sehr wahrscheinlich am 01.07.2016 nicht mehr Trainer bei FC Bayern ist. Ich bin gespannt, wie sich Basti bei Manu schlägt und wünsche ihm Gesundheit/keine Verletzungen und sportlichen Erfolg. Meine Skepsis ist aber groß, ob er bei Manu glücklich wird, weil die Engländer anders mit dem "Fußballgott" umgehen, wenn die Leistung nicht stimmt. Ihr Auslassung von den " öligen und verlogenen Aussagen von KHR " ist widerlich, da wir ALLE die WAHRHEIT nicht kennen. Hoffentlich wissen Sie, was Verlogenheit bedeutet ... ! Solche Sprüche/begriffe sind überflüssig. Sachliche Kritik ist in Ordnung, aber Beleidigungen und Diskreditierungen gehen überhaupt nicht.

Cotton Eye Joe • vor 8 Stunden | Wer so einen schönen Rotzbremser hat wie der Neururer, kann gar nicht lügen!! Und wenn er gegen die Gierigen stänkert, ist er Perse schon ein Symphatischer Bursch!!

(Abendzeitung, München)

Dropbox

“Seit der jüngsten Finanzierungsrunde wird Dropbox mit zehn Milliarden Dollar bewertet - das entspricht etwa der Marktkapitalisierung der Deutschen Lufthansa. Bei der letzten großen Finanzierungsrunde im Jahr 2011, in der Dropbox ebenfalls 250 Millionen Dollar einsammelte, hatten Wagniskapitalgeber wie Sequoia Capital, Index Ventures und Accel Partners das Start-up noch auf vier Milliarden Dollar taxiert.

http://m.manager-magazin.de/unternehmen/it/a-944802.html#spRedirectedFrom=www

Da ich in Mathe grauenvoll war ...

Da ich in Mathe grauenvoll war, Autos nicht mag und man für irgendwas mit Medien im fraglichen Wintersemester einen Schnitt von 1,3 brauchte, wenn man nicht in Chemnitz landen wollte, schieden die 08/15-Studiengänge meiner Generation allerdings für mich aus. Ich überlegte wirklich alles, auch Goldschmiedin. An sich finde ich es ja schon ganz okay, das zu werden, was man will. Ein Abi verpflichtet nicht zum Studium, und ein 1,0-Abi auf gar keinen Fall zum Medizinstudium, vor allem nicht, wenn man gleichzeitig die soziale Intelligenz einer Amöbe hat.
http://m.spiegel.de/unispiegel/studium/a-1045251.html

Wunder, kein ~ (1914)

“Kein Wunder, dass sich wegen des Balkans der große Krieg entzündete.“
Kurt Kister

Montag, 3. August 2015

Gehört der SPIEGEL ...

... zur "Lügenpresse"?

Die große Untersuchung zur PC, die die Wahrheit unterdrückt, steht wohl noch aus. Aber die Vermutungen schießen ins Kraut!

5. Anmerkung | karabas 16.07.2015 | Es ist einfacher, einen Drogenabhängigen aus unmittelbarer Nachbarschaft zu ermitteln als professionell agierende Nomaden - Einbrecher. Die etwa gleiche Quote bei Verurteilungen lässt vermuten, dass der Mythos stimmt. Ein Polizeikommissar sagte uns gegenüber, dass die meisten Einbrüche sehr wohl durch osteuropäische Banden verübt werden. Schade, dass political correctness die Berichterstattung beeinflusst. (Kommentar bei SPIEGEL Online)

Dokumentenfotografie

Das ziehe ich mal raus, von meiner Wikipedia-Seite. Es scheint mir vernünftig und wichtig genug zu sein:

Ich habe immer mal wieder den Versuch gemacht, bezahlbare Lösungen für die Doku-Fotografie zu finden. Selbstkritisch muss ich hier nun anmerken, dass sich das Thema bei mir verselbständigt hat. Ich suche und suche und habe doch im Grunde genommen alles, was ich brauche. Außer vielleicht Zeit und Konzentration, um die Arbeit, die ich machten möchte, wirklich zu machen.

Also dann: Es gibt in meinem Fall (wie wahrscheinlich im Fall vieler anderer Zeitgenossen) nur drei Bereiche, in denen die Doku-Fotografie mit unterschiedlichen Ansprüchen eine Rolle spielt. Und da gibt es einfache Lösungen, mit denen man sich zufrieden geben kann:

  • a) Gelegenheits-Doku-Fotografie: Eine Seite einer Zeitung, die man gerne aufbewahren möchte, ein Notizzettel, der auf einmal wichtig ist, ... LÖSUNG: kleine Allerweltsdigitalkamera. Alle sind heute so gut, dass der Text sehr gut lesbar ist, selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen im Café. Oft tut es auch das Foto-Handy.
  • b) Viele-Seiten-Doku-Fotografie: Ein Tagebuch, ein viele Seiten umfassende Briefe-Sammlung, Akten, die aus irgendeinem Grund aufbewahrt werden sollen oder müssen,...: LÖSUNG, Beispiel: Ipevo Ziggi HD für unter 100 Euro. Sieht auf dem Schreibtisch ungemein popelig aus, tut aber ihre Dienste. An den USB-Eingang / PC gesteckt, das mitgelieferte Programm aufgerufen, Bild eingerichtet (am besten mit einem Rahmen, in dem die Vorlage liegt), Umblättern - ENTER, Umblättern - ENTER, ... Die Qualität ist allemal so gut, dass man prima lesen kann. Wer will, kann die Einzelbilder dann noch -- sehr schnell -- mit einem kostenlosen Programm wie pdf24 zu pdf-Büchern zusammenfassen.
  • c) Wichtige Dokumente in hoher Qualität: LÖSUNG: Mit Stativ und Spiegelreflex abfotografieren. Es gibt für die Nikons-DSLRs eine kostenlose Möglichkeit, die bei mir (Nikon D5100) auch prima funktioniert. ("digiCamControl nennt sich diese OpenSource-Lösung für Windows Rechner. Damit kann die Kamera entweder per USB-Kabel vom PC aus gesteuert und ausgelöst werden oder man löst an der Kamera aus und die Fotos werden sofort zum Rechner übertragen.") Aber um ehrlich zu sein: Bei solch wichtigen Aufnahmen kann man auch die Speicherkarte benutzen und dann wie üblich übertragen.
Mit weiterführenden Links dann also hier.

Schreibung auch: Doku-Fotos, Dokmenten-Fotografie, Dokumente abfotografieren, Bücher abfotografieren.

Charles Moore und der Kapitalismus

Passend zum Vorausghenden:

„Es hat mehr als dreißig Jahre gebraucht, bevor ich mir als Journalist selbst diese Frage gestellt habe, aber in dieser Woche, so empfinde ich es, muss ich es einfach machen: Hat die Linke nicht am Ende recht?“ Mit diesem Satz hat ein renommierter britischer Journalist – konservativ, Autor einer unveröffentlichten autorisierten Biographie Margret Thatchers – im Telegraph seine Kolumne eröffnet. | „Die Reichen, fährt er fort, befördern ein globales System, das ihnen erlaubt, Kapital anzuhäufen und den geringstmöglichen Preis für Arbeit zu zahlen. Die Vielen müssen härter arbeiten, unter zunehmend unsichereren Bedingungen, damit die Wenigen sich bereichern können. Demokratische Politik, die behauptet, zum Wohlstand der Vielen beizutragen, liegt tatsächlich in den Händen jener Banker, Medienbarone und anderer Moguls, die alles in Händen halten und denen alles gehört. “Das ist, für einen Konservativen, mehr als ein Alarmruf, es grenzt an schiere Verzweiflung. Frank Schirrmacher, einem der Herausgeber der FAZ, ist zu danken, den Blick auf Charles Moores Hilferuf gelenkt zu haben. (Cicero, über Frank Schirrmachers Weiterführung dieser Befunde)

Das lasse ich jetzt erst mal so stehen. Verbunden mit dem Hinweis auf Folgendes doch: Dass die Neoliberalen nicht so gut schreiben können wie Charles Moore und Frank Schirrmacher. Vielleicht auch einfach, weil sie die schlechteren Argumente haben.

Das Herzchen der Woche: Airline-Chef O'Leary

Das mit dem Herzchen ist mir eben spontan eingefallen. Alles andere ist längere Überlegung:

"Die Billigfluglinie Ryanair akzeptiert Gewerkschaften nicht als Verhandlungspartner. Das spiegele den Wunsch der Belegschaft wider, behauptet nun Airline-Chef O'Leary. Dabei kämpfen Gewerkschafter auch bei Ryanair um Mitbestimmung."


Kann eigentlich ein Kapitalist, der sein Vermögen über den Geiz der Mehrheit* erwirtschaftet hat, einfach die Spielregeln bestimmen? Gibt es da nicht irgendwo auch noch Staaten und ihre Gesetze?

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Dazu meint übrigens herrhoffmann unter den Forumskommentaren:

"3. Gewerkschaften für den Selbstzweck | 01.08.2015 | Bitte nicht noch eine Gewerkschaft a la GDL. Diese kostenspieligen Wasserköpfe mit ihrem Mega-Ego nützen den Arbeitnehmern nicht. Sie dienen nur sich und dem Machterhalt der Gewerkschaftsbosse. Sie machen den Standort Deutschland für jedes Unternehmen uninteressant."

Dazu sage ich: Tja, die Unternehmen, die den Standort Deutschland mitsamt seinen Gesetzen nicht mögen, die sollen sich halt vom Acker machen! Allerdings muss dann auch die Landeerlaubnis und das Vergleichbare für Deutschland wegfallen. Das Totschlagargument mit den Arbeitsplätzen und den notwendigen hohen Renditen, das ist sowas von daneben, dass ich da nicht mehr darüber reden will. Vor allem aber: Die Luftverpestung durch die Billigflieger (und die anderen, die Nicht-Billigen natürlich auch) wird, wie seinerzeit bei den Atomkraftwerken, auch nicht veranschlagt und eingepreist. Dass das demnächst geschieht, dafür sollten die Bürger eintreten. Und weniger fliegen. Das wäre politische Vernunft!

Unterstellter Slogan: Möge die Welt auch untergehen, Hauptsache der Turbokapitalismus siegt!

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* Merke: "Frau Lieschen Müller will und muss zusammen mit den Herren Hinz und Kunz unbedingt nach Thailand, hat aber nicht viel Geld. Also .. Ryanair!"

Facebook und die Namensverifizierung


Ein "User" fragt im Wikipedia-Café, wie Facebook wohl herausgefunden hat, dass er mit einem Nickname / Pseudonym eingestiegen ist. Die interessantesten Antworten:

"Das findet Facebook überhaupt nicht selbst heraus. Die Namensverifizierung rollt erst dann an, (durch Denunziation) wenn mehrere Mitglieder sauer sind, und übereinstimmend ein bestimmtes Profil als Fake melden. Das ist der Popup-Menüpunkt Profil melden hinter dem kleinen Schalter mit den drei Punkten, rechts unten im Titelbild des zu beanstandenden Profiles. Foreign Species (Diskussion) 22:21, 29. Jul. 2015

...

Facebook sperrt Leute mit falschen Namen? Das wäre mir neu. Etwa die Hälfte meiner "Freundesliste" verwendet irgendwelche Fantasienamen die man auch sofort als solche erkennt (James Bond, Mister Perfect usw.). Manche haben Accounts für ihre Katzen, Hunde usw. Jean Cartan 12:39, 30. Jul. 2015"

Eigentlich müsste die zweite Antwort zuerst da stehen. Aber so war halt die Reihenfolge. Und was lernen wir daraus: Man kann es Denunziation nennen oder soziale Kontrolle -- problematisch wird es, wenn man Normalos auf den Geist geht. Das kann, je nach Zeit und Umständen, ein SA-Mann oder ein liberaler Bundesbürger sein. Heute und bei Facebook ist es wohl doch der linksliberale Bundesbürger. Natürlich auch die "Bürgerin". (Eines der Wörter, das sich schlecht feminisieren lässt.)

Freitag, 31. Juli 2015

Antje Schrupp und die Armseligkeit


Jetzt gehe ich noch mal auf Martenstein und seine Kritiker*innen ein. Weil ich das gelesen habe:

"Harald Martenstein verkündet, dass er demnächst auf ZEITmagazin online jeden Tag einen Kommentar beantworten will, und naiv wie ich bin, denke ich spontan, Hey, toll, vielleicht entdecken die Mainstream-Medien ja auch langsam, dass Kommentarfunktionen etwas Tolles sind. Oder jedenfalls sein könnten, wenn man sich als Gastgeberin einer Internetseite ein kleines bisschen darum bemüht. ... Aber, klar, man kann sich natürlich einen Spaß draus machen. Und so hofft Martenstein nun “auf wütende, beleidigte oder unsachliche Kommentare”, die er “gerne in gleicher Tonlage zu beantworten bereit” ist. Er scheint wirklich stolz auf sich zu sein. Sowas Armseliges." (antjeschrupp.com)

Ah, schon wieder "die Mutter aller Internet-Kommentare" (Martenstein): die Armseligkeit! Mein Gott macht die sich unoriginell breit! Da hat der Martenstein wieder mal recht.

Nein, ich habe nichts überhaupt nichts dagegen, dass das Internet eine "breite Öffentlichkeit" möglich macht. (Hübsches Wortspiel übrigens für die, die schon mal sagen und verstehen: "Mann, war ich gestern breit!") Aber dann steht, ganz ohne Gedöns und Bezugnahme auf meinen eigenen Status und den von Martenstein, einfach mal Meinung gegen Meinung. Jeder darf versuchen zu sagen und zu argumentieren. Klar, darf er und sie. Mach ich ja auch mit. Da steht dann aber, jawohl und noch einmal: einfach Meinung gegen Meinung. Und meine Meinung -- und die der ZEIT und vieler ihrer LeserInnen -- steht auf der Seite von Martenstein.

Die banalen FOCUS-Urlaubsfilmchen

Das ist auch und gerade im Sommer kaum auszuhalten: Wenn der FOCUS aus banalen Urlaubsfilmchen eine große Darstellung mit viel Jung-Frauen-Gekicher macht:

"Sexy Panne beim Baden | Fataler Wellengang: Sie hätte ihren Bikini vielleicht etwas fester schnüren sollen"

Nein, das verlinke ich mal nicht!

Dienstag, 28. Juli 2015

Krudestes Deutsch: Die Skype-Hilfe

Kann es denn wirklich sein, dass eine Riesen-Internetfirma wie Microsoft / Skype nicht ein paar Dollars hat, um einen zentralen Hilfe-Text von einem Muttersprachler prüfen und überarbeiten zu lassen?! Oder einfach jemanden aus der Deutschland-Zentrale dranzusetzen, der diesen Text und andere verständlich und korrekt formuliert?

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Was ist eine Skype-Namen, und wie finde ich meine?

Ihr Skype-Name ist einen eindeutigen Benutzernamen, mit dem viele Menschen sich bei Skype anmelden. Sie schuf einen, wenn Sie zuerst für Ihr Skype-Konto haben angemeldet. Sie können auch ein Microsoft Konto um in Skype, zu unterzeichnen, die eine e-Mail-Adresse, falls du dies tust, du wirst keinen Skype-Namen.

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Dieser Text ist sowas von daneben, dass man entweder staunen oder lachen kann. Es geht natürlich auch beides. Und dann stellt man die Frage vom Anfang.

Montag, 27. Juli 2015

Frustessen

Sage keiner, wir könnten für das normale Leben nichts von unseren großen Fußballern lernen!


"Fußball-Weltmeister Mats Hummels hat im Rückblick auf die vergangene Saison ungewohnte Selbstkritik geübt und dabei unter anderem Übergewicht als Grund für seine Formschwäche angeführt. "Die letzte Hinrunde war das wahrscheinlich Schlechteste, was ich in meinem Leben bisher gespielt habe", sagte der Abwehrchef von Borussia Dortmund dem "kicker". || Dies habe auch an seinem körperlichen Zustand gelegen. "Die Hinrunde 2014/15 hat sich schwerfällig angefühlt und sah sehr schwerfällig aus", erklärte Hummels: "Das war gewichtsmäßig eine Katastrophe von mir. Ich trage das Laster des Frustessens in mir. Und weil mir die Hinrunde eben viel Frust beschert hat, bin ich in einen kleinen Teufelskreis geraten." (welt.de)

Nun denn, was wir schon geahnt haben: Wenn Sie wieder erfolgreich werden, nimmt der Frust ab. Nimmt der Frust ab, so nimmt die Willenskraft zu.

Frage: Wo anfangen?

Antwort: Erfolgreich werden und was dafür tun!

Sonntag, 26. Juli 2015

Google Chrome und blogger.com

Ausgerechnet Googles Chrome macht, dass Googles blogger.com nicht funktioniert. Nein, nicht präzise: blogger.com funktioniert schon. Nur nicht unter Chrome. Hier, jetzt, mit dem Internet Explorer geht es.

Noch etwas genauer? Gut. Ich bin angemeldet. Mein Name erscheint oben rechts. Nur -- das Feld, das das Anlegen von neuen Posts möglich macht, ist nicht da. Unter der Stift, mit dem man vorhandene Postings aufrufen und bearbeiten kann. 
 
Ich habe die Prozedur zur Veränderung schon einmal durchgemacht. Cache leeren usw. Dann ging es. Einen halben Tag. Dann war wieder nichts mehr zu machen unter Chrome.
 
HINWEISE VON GOOGLE, AUS DER HILFE

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Das hilft alles nicht weiter ...!

Samstag, 25. Juli 2015

Monica Lierhaus

Eine Zeitlang, und gar nicht für kurze Zeit, hatte ich die meisten Seitenaufrufe in diesem Blog mit "Monica Lierhaus". (Inzwischen ist der Longseller das "spezifische Gewicht von Granit", ich weiß nicht warum.) Eine Zeitlang habe ich immer wieder davon gesprochen, dass das Zur-Öffentlichkeit-hin-Abschotten der kranken, dann operierten ML nicht vernünftig ist. Dann kam ML wieder, von der verändernden Operation gezeichnet. Nun hat sie sich geäußert: Sie sei sich nicht mehr so sicher, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn sie sich nicht hätte operieren lassen... Die Konsequenz ist klar und wird nicht ausgeprochen: ... und gestorben wäre. Alle möglichen Menschen machen sich jetzt veröffentlichte Gedanken. Eine Mutter eines behinderten Kindes etwa, wie ich heute morgen gelesen habe.



 
Was sehen wir? Wir sehen, dass der Geist, der durch unseren Körper hindurchscheint und unser "Wesen" ausmacht, von diesem Körper abhängig ist wie sonst was! (Heißt das 1:0 für den Körper? Nicht unbedingt. In einer philosophischen Runde frage ich demnächst mal, ob es vielleicht -- ohne dass wir erklären könnten, wie das zugeht -- genau umgekehrt ist: dass diese dunkle Materie genannt Wesen&Geist den Körper = die Materie ändert.)
 
Ich sage mir: Ich kann und will da nicht mitreden. Ohne Erfahrungen ist alles Reden Gerede.

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Nachtrag (31.07.2015): Gestern ist zu diesem Thema eine Kolumne von Harald Martenstein erschienen. Wieder mal kritisch auf den Punkt gebracht.
 

Die frühere Sportreporterin Monica Lierhaus ist behindert. Sie hat eine Gehirnoperation machen lassen, dabei ging etwas schief. Ohne die Operation wäre sie wahrscheinlich gestorben. In einem Interview hat sie gesagt, dass sie, wenn sie die Zeit zurückdrehen könnte, auf diese Operation verzichten würde. Dann wäre sie heute tot, oder? Dazu sagt Monica Lierhaus: »Egal. Dann wäre mir vieles erspart geblieben.« | Wenn ich so etwas lese, also, wenn ein Mensch ehrlich zu sein scheint und ungeschützt redet, dann weiß ich schon vorher, was passieren wird. Einige Zitate aus dem Internet gefällig? »Sie stellt das Leben von Menschen mit Behinderung infrage.« – »Sie zeichnet ein falsches Bild.« – »Sie wertet das Leben von Behinderten ab.« Und natürlich darf die Mutter aller Internetkommentare nicht fehlen – diese Formulierung finden Sie im Netz unter so gut wie jedem Text, der in irgendeiner Weise von Belang ist. Sie lautet: »Einfach armselig.« | Wenn ich irgendwo Chef wäre, würde ich eine Rubrik mit dem Titel »Leute verteidigen« einführen. In jeder Ausgabe müsste ein Mensch gegen diese Art von Dreck verteidigt werden, gegen dieses »Einfach armselig«.

 
ZEIT-MAGAZIN Nr. 31, 20. Juli 2015, S. 8

Houston Stewart Chamberlain. Und andere.

  • Ich entdecke die Adresse von Lia Azuedo aus Rio wieder. Lange her. Tübingen ...
  • Die Feier am Abend, von IH, war im PHONO. (Ist aber privat!)
  • Nachdem ich am Morgen einen SPIEGEL-Artikel über Houston Stewart Chamberlain gelesen hatte, fällt mir beim Aufräumen ein altes Büchlein, von Chamberlaein aus dem Jahr 1905, in die Hand. Herausgegeben von -- CORNELIUS GURLITT. Nein, nicht von dem Kunstsammler aus München, sondern von dem Architekten aus Dresden.


Alles sehr, sehr seltsam.

Samstag, 11. Juli 2015

Auf der Heide blühn die letzten Rosen ...

Persona non grata...

BRUNO BALZ

Freitag, 10. Juli 2015

https://de.wikipedia.org/wiki/Islamfeindlichkeit

Zufallsbegriff

Auch wenn das Ereignis, ein Amoklauf, sehr, sehr schlimm ist -- Joachim Herrmann wirft in seiner Kommentierung eine philosophische Frage auf:

"Der bayerische Innenminster Joachim Herrmann bestätigte erste Erkenntnisse, dass "nicht wild auf Menschen geschossen wurde", sondern gezielt auf Zufallsopfer." (welt.de)

Gezielt hat zwei Bedeutungen, aber hier kann es nur die Bedeutung haben: auswählend, mit Vorsatz. So weit, so gut. Aber wie geht beides, Wahl und Zufall, zusammen?

Hurra, Deutschland! "Gigaset ...

...  stellt Smartphones her"

Behalten wir das mal im Auge!

"Wie passt das zusammen? Der ruhmreiche FC Bayern München, deutscher Rekordmeister, fünffacher Champions League- bzw. Landesmeister-Gewinner und nach Forbes Angaben mit einem Unternehmenswert von 2,35 Milliarden Dollar der viertwertvollste Verein der Welt* – und ein Sponsor, der an der Börse auf Pennystock-Niveau notiert und keine 100 Millionen Euro wert ist? | Das ist nämlich die frühere Siemens-Tochter Gigaset, die in den Nullerjahren an das Beteiligungsunternehmen Arques veräußert wurde, das den früheren Festnetztelefonanbieter dann zum neuen Namensgeber des Konzerns machte. In zwei Monaten hat Gigaset nun Großes vor: Neun Jahre nach dem traurigen Ende von Siemens Mobile, das von BenQ übernommen wurde und wenig später in die Insolvenz ging, hat Deutschland wieder einen Mobilfunkgeräte-Hersteller mit globalen Ambitionen – Gigaset stellt Smartphones her!" (media.de)

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|* Wer sind die ersten 10?


Grexit?


In dieser Diskussion -- viel zu wenig gewürdigt -- hin und wieder die Frage: Verstehen sich die Bürger in Europa in erster Linie als Bürger des politischen Gebildet Europa oder als Bürger ihrer jeweiligen Nationen? Da darf man mal an die Verfassungsfrage erinnern und an die Abstimmungen und daran, wie diese Abstimmungen ausgegangen sind.

Migrationshintergrund

Es ist schon seltsam: Was die Probleme mit dem "Migrationshintergrund angeht, gibt es offenbar nur zwei relevante Gruppen: a) Die Gruppe mit der politisch rechtslastigen Gesinnung, die diese Probleme dazu nutzen, um gegen Menschen mit Migrationshintergrund zu wettern und zu stänkern. Wenn sie nichts Schlimmeres tut oder vorbereitet. b) Die Gruppe derer, die gegen a) wettert und stänkert und glaubt, damit Flüchtlingen usw. einen Dienst zu tun. Kaum jemand ist fähig, die Probleme einfach anzusehen, zu klassifizieren als am Ende die Probleme als solche zu behandeln. -- Ein Beispiel:

"Ehemaliger Weltmeister | Deutscher Kickboxer bei Flucht vom IS geschnappt | 09.07.2015, 21:00 Uhr | dpa ... | Der IS soll ihn in Syrien vor allem zur Überwachung der Grenze eingesetzt haben. Dem "Südkurier" aus Konstanz schrieb er in einer E-Mail, er sei nicht an Kampfhandlungen beteiligt gewesen. | Valdet Gashi stammt nach Medienberichten aus dem Kosovo und kam als Sechsjähriger nach Neumarkt in der Oberpfalz. Später lebte er in Singen im Süden Baden-Württembergs. Zuletzt soll der Vater von zwei Kindern in Winterthur in der Schweiz trainiert haben. Gashi gewann zwei Mal einen Weltmeistertitel im Thai-Boxen." (t-online.de)

Die ruhige Betrachtungsweise zeigt, dass es drei Aspekte gibt, die, jeder für sich etwas Besonderes ergeben:
  • Deutscher (Muslim) zum IS
  • großer Thaiboxer (Weltmeister) zum IS
  • Mann mit Migrationshintergrund (Deutscher / Thaiboxer) zum IS
Jeder dieser drei Problembereiche ergibt eine eigene Untersuchungsrichtung. Der Migrationshintergrund ist nur ein Aspekt. Wahrscheinlich viel wichtiger ist, dass Menschen, die "auf der Suche" sind, bestimmten, im Moment medial hochgepushten Ideologien auf den Leim gehen. Der Gedanke ist schon sinnvoll: Was wäre der IS, wenn nicht in der Welt über ihn und seine Grausamkeiten berichtet würde? 

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Eine andere, längst vergessene Geschichte mit Kosovo-Albanern:

"25.01.1982 | Das ganze sieht nach Hinrichtung aus || Massaker an Albanern: Wie der jugoslawische Geheimdienst Killeraufträge in der Bundesrepublik besorgt || Unbekannte Mörder erschossen in der Nähe von Heilbronn drei Jugoslawen. Für deutsche Sicherheitsbehörden ist das Massaker ein neuer Höhepunkt im Untergrundkrieg, den sich jugoslawische Geheimdienstler und Regimegegner des Vielvölkerstaats in der Bundesrepublik liefern. Nach den Exil-Kroaten hat die Belgrader Regierung jetzt offenbar auch den Exil-Albanern aus der Republik Kosovo blutigen Kampf angesagt." (SPIEGEL Online)


Die Toten: Bardhosh Gervalla, 31 -- Zeka Kadri, 28

FAC

Ich finde den Stinkefinger nicht gut. Er ist in der Welt, und wie alle Zeichen, die in der Welt und hinreichend bekannt sind, wird er "verwendet". So weit, so gut. Aber ich möchte ihn, wie so vieles aus der Welt der Bescheuerten, abschaffen. Reihe: FAC = finger abolition campaign.



Ich habe da eine Filmidee für einen Kürzestfilm à la Quentin Tarantino, Unter 3 Minuten, schnell geschnitten. Wer an der Idee interessiert ist (Studierende von Filmschulen wie HFF bevorzugt!), der kann sich ja melden. Das Drehbuch gibt's nur gegen Erfolgsbeteiligung.

Mittwoch, 8. Juli 2015

Wie sieht ein "breites Grinsen" aus?

Das wollte ich schon immer mal wissen: Wie sieht ein "breites Grinsen" aus? Und wie ein einfaches, unattribuiertes und vielleicht -- ein "schmallippiges Grinsen"? Gibt es letzteres überhaupt?

"AL DENTE ENTERTAINMENT | 02.07.2015 | von Annette Mattgey | Alles supi: So sieht ein total authentisches Recruiting-Video aus || Daumen hoch und breites Grinsen: So startet das Recruiting-Video des Personaldienstleisters Avantgarde Experts. Die Kollegen geben ihr Bestes, um ihren Arbeitgeber in möglichst gutem Licht dastehen zu lassen. Allerdings lassen sie dabei kein Klischee aus. Begeisterte Mitarbeiter, die "nur" sechs Sprachen fließend beherrschen, jung, gutaussehend und top gestylt. | Mit dieser satirischen Selbstdarstellung der Recruitingbranche gelingt der Filmproduktionsfirma Al Dente Entertainment bereits der zweite Streich: "S'Lebn is a Freid" hatten sie den Imagefilm betitelt, der einen Münchner Obststandl-Besitzer groß in Szene setzt." (lead-digital.de)

Jetzt suche ich nur noch beste, das absolute "breite Grinsen"...

Dienstag, 7. Juli 2015

6000 Badegäste

Als Journalist hat man einfach das Problem, Menschen, über die irgendwie berichtet werden soll, politisch korrekt zu identifizieren. Als - noch! -- unbedenklich gelten Hinweise auf Alter und Geschlecht, als No-go Merkmale wie soziale Herkunft, auch nicht via Stadtteil oder Straße, als schlicht verboten Andeutungen in Richtung "Migrationshintergrund". Daraus wird dann im SPIEGEL das:

"Rund 6000 Badegäste suchten am Sonntag im Berliner Columbiabad im Stadtteil Neukölln Abkühlung. Doch der Tag endete wenig entspannt: Am Nachmittag prügelten sich in dem Schwimmbad fast 60 Jugendliche und junge Männer. // Gegen 17.15 Uhr alarmierte die Schwimmbadleitung die Polizei, weil einige junge Badegäste aneinandergeraten waren. Zunächst sollen sich lediglich zwei Jugendliche gestritten haben. Dann griffen laut Augenzeugen immer mehr Zuschauer ein, bis schließlich einige Dutzend Menschen stritten und aufeinander einschlugen. / Nach der Massenschlägerei räumte die Polizei auf Wunsch der Bäderbetriebe am Spätnachmittag das Columbiabad. Die Täter konnten allerdings nicht gefasst werden, wie die Polizei nun mitteilte. Als die Beamten eintrafen, hatten sich alle Beteiligten wieder auf dem Gelände verteilt und ließen sich nicht mehr identifizieren." (SPIEGEL Online)

Am schönsten, dass offenbar Jugendliche und junge Männer zwei unterschiedliche Gruppen sind. Interessant auch, ob es denn bei einer Schlägerei Täter gibt. Täter setzt ja in einem kriminaltechnischen Zusammenhang normalerweise Opfer voraus. Wer sind die hier, die Opfer? 

Im Übrigen -- siehe oben. 

Donnerstag, 2. Juli 2015

Brigitte Bardot & Debbie Harry

Debbie wird 70! Du ahnst es nicht!

Wenn die Zeit durch die Schönheit fährt! Dann machen sich manche keine Gedanken. "Das war damals. Jetzt ist jetzt!" Andere bekommen diese coole Art nicht hin.



Und BB? Ach, da fragen wir nicht mehr... Es gibt da Zeitgenossen, die machen hämische, schlecht gezeichnete Cartoons. Die schneiden wir natürlich weg!






Dienstag, 30. Juni 2015

SPIEGEL UND STÄNKERN

SPIEGEL Online meldet: "Nach Talkshow-Aus: Frank Plasberg stänkert gegen Günther Jauch || Frank Plasberg sieht das Aus von Günther Jauchs Talk in dessen Person begründet. Ein Moderator könne nicht "der gefühlte Bundespräsident" sein und zugleich ein kantiger Journalist, sagte er dem SPIEGEL."

Also, ich hab das Interview mit Plasberg von A-Z gelesen, und ich muss einfach sagen: kein Stänkern, nirgends! Sondern: abgeklärt, humorvoll, manchmal mit gekonnt gesetzten kleinen Spitzen gegen dies und das und diesen und jenen. Das ist kein Stänkern. "Sach ich mal."

Aber das Volk halt! Will's allweil deftig! So wie dieser Kommentator:

#8 27.06.2015, 08:55 von pmeierspiegel | soweit kommt man nur im fernshene, beide haben nichts gelernt , keine ausbildung. | wobei jauch seine hauptkohle im privatrundfunk verdinet hat - völlig ok . plasberg hingegen - nichts gelernt , keine ausbildung - ach dann geh ich halts ins fernsehen und mach bei der gez abzocke mit..

Dieser Mann -- ich nehme an, es ist ein Mann -- möchte offenbar nur ausgebildete Fliesenleger usw. als Talkshow-Moderatoren zulassen. Dass TV-Journalist eine sehr spiezielle Ausbildung in praxi mit viel Kontrolle ist, sieht er wahrscheinlich nicht. Jetzt würde ich den ausgebildeten p. m. Meier mal gerne vor Publikum agieren sehen. Um zu sehen, wie er sich, der Ausgebildete, so schlägt. (Und seine Einlassungen vor dem Klick auf Abschicken noch mal durchzulesen und vorsichtig sprachlich zu glätten, das könnte man dem ausgebildeten pmeierspiegel auch noch vorschlagen.)

Die Wikipedia und die 'nicht sinnvollen Belege'

Mein Gott, wie gelassen ich inzwischen die Wikipedia und die oft verqueren Angewohnheiten ihrer Mitarbeiter betrachten kann! Was hab ich mich da früher aufgeregt! Heute formuliere ich leicht resigniert grinsend nur noch ungefähr so wie hier:

Was ist ein "sinnvoller Beleg"?

Ich habe mich schon vor längerer Zeit daran gewöhnt, dass sich für WP-Artikel so eine Art "Verwalterrecht" als Gewohnheitsrecht etabliert. Einzelne User, die mehr oder weniger viel für den Artikel getan haben, haben ein Auge drauf und dekretieren, was zugelassen ist. (Mitunter ist am Ende fast nur noch zugelassen, was sie selbst machen. Darum geht es hier aber nicht.) Nun mal wieder ein konkreter Fall, den ich zu Protokoll gebe und anschließend auf sich beruhen lasse: Ich hatte gestern (29. Juni 2015, 16:38 Uhr) eine Fußnote als Beleg eingefügt. An dieser Stelle:


Zwar gibt es in vielen Staaten der Welt eine Regelung der Panoramafreiheit (siehe auch die nebenstehende Karte für Europa), jedoch unterscheiden sich die Vorschriften in ihrem Umfang teilweise erheblich.<Fn Lennart Laberenz:Panoramafreiheit. Die Freiheit gibt's nur hier. In: Süddeutsche Zeitung 29. Juni 2015, S. 11. Auch online Ende Fn> 

‎Der Mitstreiter Pajz setzt um 16:50 (!) zurück mit dem Hinweis zurück: "sorry, kein sinnvoller beleg, ergibt sich schon weitaus besser belegt aus dem unteren teil dieses artikels". Mal abgesehen davon, dass das kein sonderlich grader Satz ist, doch folgender Hinweis: Die Süddeutsche ist nun mal eine renommierte Zeitung, und dieser SZ-Artikel, von dem ich nicht weiß, ob der User Pajz ihn in 10 Minuten wirklich hat lesen können, zeigt einen sehr exemplarischen Fall, der die ganze Komplexität des Bildrechts, Abt. Panoramafreiheit in Europa an einem wirklich bemerkenswerten Einzelbeispiel aufzeigt. Dafür, für diesen Verweis, hätte man vielleicht eine andere Stelle finden können; diesen Hinweis aber einfach rauszunehmen zeugt von einem nicht vorhandenen Verständnis der Wörter 'sinnvoll' und 'relevant'. -- So, das war's. Mögen sich andere drum kümmern oder auch nicht.

Samstag, 27. Juni 2015

Ronja von Rönne

Ich habe letzthin was über sie in der SZ gelesen, in der Papierausgabe, ganz klassisch. Aber da nur die Internetkritik / Shitstorm / vorsichtig andeutend "An der nächsten Laterne aufhängen!", und ich habe da nicht ihren Namen abgespeichert. Heute, beim Lesen des SPIEGEL-Berichts über sie, ist das anders.

"Als Jour­na­lis­tin schimpft sie ge­gen den Cha­ri­ty­fe­mi­nis­mus, als Li­te­ra­tin wird sie beim Kla­gen­fur­ter Le­se­wett­be­werb auf­tre­ten. In ih­rer kur­z­en Kar­rie­re hat die 23-Jäh­ri­ge eine Men­ge Leu­te ge­gen sich auf­ge­bracht."

Der SPIEGEL-Autor Georg Diez bringt es, nun ja -- nicht auf den Punkt, sondern auf ein Wort:


Nein, keine Kritik an dem Artikel! Ein sehr gut geschriebener kleiner Essay, der nur knapp an einem "Brillant!" vorbeiläuft! -- Auszug: 


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Stichwörter: Schmollmundfatalismus, Smoothies-Generation, Blog, Sudelheft, Rönne-Sound, Roman, Melancholie, Fatalismus, Jugend. 

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Nachtrag (03.10.2015): Frau von Rönne hat das Leben ja noch vor sich. Man möchte weinen! So viel Kampf, um in der Aufmerksamkeit, um im Kopf der Leute zu bleiben! Ein wenig sehe ich die Gefahr, der einst -- na, wie hieß sie doch gleich? -- erlegen ist. Bringt es zur ZDF-Redakteurin. Aber nicht zur Schriftstellerin mittleren Grades. Nein, nicht Karin Struck, sondern? 

Ok, Karin Storch, jetzt hab ich's. Fulminanter Beginn mit Erziehung zum Ungehorsam. Nun gut, vielleicht sind meine Assoziationen ja allesamt misguided, wie man früher sagte. (Als Wortspiel schön und naheliegend und hier passend: Missguided.)

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"Weißt du, was man mit dem Fenster da machen könnte?", fragt das Diffuse.
"Es schließen?"
"Oder", sagt es träumerisch, "Oder rausspringen." (RvR, Sudelheft)

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Soeben im Tagesspiegel gefunden. Auszug:

"Welche Website können Sie empfehlen? | wirmachendas.jetzt, eine kürzlich geborene Initiative, aus der Taufe gehoben von Frauen aus der Kunst und dem öffentlichem Leben. Die Seite ist Plattform für Diskussionen und Anlaufstelle für Leute mit konkreten Ideen zu der Herausforderung „Flüchtlingswelle“."

Irgendwie ist sie mir sympathisch, die Frau Rönne! (12.02.2016)

Donnerstag, 25. Juni 2015

Fußball & schöne Frauen

Es ist Fußball-Frauen-WM. Oder Frauen-Fußball-WM? Ok, wir wissen, was gemeint ist. Die Deutschinnen haben sich gestern gegen die viel besseren Französinnen im Elfmeterschießen durchgesetzt. Usw. 

Und wer ist die schönste Spielerin?* Mein Gott, ist das schon wieder vier Jahre her, dass ich das gefragt habe?! Vier Jahre! Mir ist, als ob es gestern gewesen wäre. Na gut, vor 1 Jahr.

Und Hope Solo ist wieder dabei! Auch wenn, wie jeder lesen konnte, ihr Privatleben nicht ganz geradlinig verläuft und sie wohl nicht so recht unter übergroßem Charme leidet. Und vier Jahre älter geworden ist sie natürlich auch. Aber immer noch kühl und schön anzuschauen.**

Nehmen wir die Sache sportlich und allgemein! Heißt: international und nicht nur auf den Fußball beschränkt.***
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| * In der deutschen Nationalmannschaft 2015 ist Lena Goeßling interessant. Hübsch wohl auch, aber das ist ausnahmsweise nicht gemeint. Sie verkörpert einen interessanten Frauentypus! Den es auch jenseits des Fußballplatzes gibt.

| ** Ach ja, und da ist dann auch noch die hübsche und zielstrebige Ronja von Rönne, über die ich heute morgen im SPIEGEL einen Artikel gelesen habe. Aber das ist einen eigenen Eintrag wert!

| *** Ich würde ja noch A. S. mit dazunehmen. Und ich finde einfach kein Bild, das sie ohne Pistole und ganz, nicht nur das Gesicht zeigt ("Ganzkörperfoto", grässliches Wort!). Aus diesem Film. Das muss schon sein: aus diesem Film.


Weiterführung, Verallgemeinerung: Schön sind die Bilder, in Rollen, in einer bestimmten Situation und Kleidung, nicht "der konkrete Mensch". Wenn Romy Schneider ungeschminkt in den Supermarkt gegangen sei, dann habe sie niemand erkannt, sagte einer, der sie kannte.

Anonyme Nutzer

In der WELT hat jemand geschrieben, dass es, vor allem wegen der allseits gepflegten Anonymität, im Internet und also auch in der Wikipedia zuweilen -- was sag´ ich? --, sehr oft sehr rüde zugeht.

23.06.2015 Wikipedia-Einträge ändern? Ein teurer Nervenkrieg || Anonyme Nutzer machen im Internet Andersdenkende nieder, der Einzelne kann sich kaum wehren. Wer etwa Unwahres auf Wikipedia löschen will, muss oft Profis bezahlen – 10.000 Euro kostet das leicht. | Von Susanne Gaschke, Reporterin || Als basisdemokratisch und neutral stellt sich die Online-Enzyklopädie Wikipedia dar. Mit der Realität hat das wenig zu tun || Ein 72-jähriger Nobelpreisträger macht eine halb witzige Bemerkung über Männer und Frauen im Labor. Auf Twitter rast sie um die Welt, das Netz flippt aus, das University College London steht nicht zu seinem Ehrenprofessor; er geht seiner Ämter und Ehrenämter verlustig. ..."

Im Wikipedia-Café wird davon berichtet. Die Diskussion dazu? Man kann sagen: Halt wie in jedem Kaffeehaus. Nicht vernünftig, nicht zur Sache. Ich sage dazu das:

"Nun ja, es geht hier zu wie bei sehr vielen WP-Argumentierereien: Es wird ein Pünktchen herausgepickt (und manchmal steht das Pünktchen gar nicht im zu kommentierenden Text) und dann heftigst dagegen geschossen. Das ist weder vernünftig noch argumentativ anständig. Es ist nur im statistischen Sinn des Wortes: WP-normal. -- Ein größerer Punkt in diesem Artikel ist: "Anonymität verleitet Menschen dazu, in dieser oder jener Hinsicht die Sau rauszulassen." Erhebt sich bei dieser These Widerspruch? Auch wenn ich selbst hier nicht mit Klarnamen unterwegs bin -- es ist halt nicht WP-Sitte --, kann ich über diese These schon mal nachdenken. Gedankenexperimente: "Wäre der Ton in der WP nicht oft angenehmer, sachlicher, weniger beleidigend, wenn es eine Impressumspflicht für die 'User' gäbe und man ohne ein korrektes Impressum mit Klarnamen nicht mitmachen dürfte?" -- "Ja, natürlich. Wer wollte das bestreiten." || "Wäre die WP zu dem geworden, was sie heute ist, wenn es diese Impressumspflicht gäbe?" -- Nein, wahrscheinlich nicht." || Und welche Schlussfolgerungen ziehen wir aus diesem Befund? Ich bin noch am Nachdenken ..."

Mal schauen, ob jemand was dazu sagen mag.

Montag, 22. Juni 2015

Gott - Marx - Nietzsche - Dawkins


Gott ist tot
Karl Marx
Friedrich Nietzsche
Richard Dawkins


Freitag, 19. Juni 2015

Der Kunstbetrieb!

So ist der Kunstbetrieb!

"Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg --
mit welchen dämlichen Mitteln auch immer!"

Provokante Performance | Nackte Künstlerin presst Eier aus ihrer Vagina || Sie stellt sich auf zwei Blöcke und lässt Eier aus ihrer Vagina fallen. Für die Schweizerin Milo Moiré ist das Konzeptkunst. Und die könnte der 31-Jährigen viel Geld bringen. | Eine Frau steht nackt auf zwei Holzbrettern und presst. Dann fällt ein Ei aus ihrer Vagina auf eine Leinwand. Es zerspringt und eine rote Lache ergießt sich auf dem weißen Grund. Dieses seltsame Schauspiel konnten vor wenigen Tagen Besucher der Kunstmesse Art Cologne verfolgen. (stern.de)

Da muss man wieder mal die Einsichten von Kishon ins Gedächtnis rufen. Die sogenannte Gegenwartskunst ist ein abgesonderter Bereich, zusammengesetzt in einem Netzwerk (Spinne! s. vorausgehenden Eintrag) aus 
  • Eventveranstaltern
  • Galerien
  • Museen
  • Journalisten
  • öffentlich bestallten Kulturfunktionären

und aus diesem Netzwerk heraus wird Kunst nach eigenen, von Außenstehenden nicht nachvollziehbaren Regeln kreiert. Der Absicherungsmechanismus heißt: Widerworte als Kulturbanausentum verunglimpfen. (Meist einfach: indem man die Augen verdreht.) Wobei immer gilt: "Nichts ist ...", s. oben.

Beliebt in Deinem ...

Ok, eine Hypersensibilität ist nur hinderlich. Nichts, worauf man stolz sein sollte. Ich bin nicht stolz, aber Sätze wie

"Beliebt in Deinem Netzwerk"

erzeugen bei mir einen kurzzeitigen Tremor. Warum eigentlich? Weil Netzwerk so ein bescheuertes Wort ist? Weil ich ein höflich-großgeschriebenes Dein nicht leiden kann? Da wird vertraulich getan und dann trotzdem erst einmal Distanz erzeugt. Weil ich diese Mitteilung übersetze mit "Das mögen die anderen Fliegen, die mit dir im gleichen Spinnennetz gefangen sind, auch"?

Mittwoch, 17. Juni 2015

Due to copyright law restrictions ...

Ich möchte mehr über ein Bild von René Magritte wissen. L´art de la Conversation, aus dem Jahr 1950. Es liegt auf einer Postkarte vor mir. Auf Google entdecke ich eine Art 'Vorstudie', in der gezeigt ist, dass in dem Durcheinander des Originals die Buchstaben RENE versteckt sind. Das würde mich interessieren. Doch dann! 




Das kleine Bild ist noch zu sehen, eine Vergrößerung aber nicht. Wieso "in meinem Land" nicht zu sehen? In welchen anderen Ländern ist es warum zu sehen?! Und vor allem -- rechts und links von diesem schön eingehaltenen Verbot sind die Bilder natürlich via Google Bildersuche zu finden! Legalistischer Humbug allenthalben.



Es ist beim Bildrecht ein wenig so wie in der Zeit vor Google Earth. Da pochten Staaten mit einer vorgestrigen Rechtsauffassung darauf, dass Luftbilder von Ämtern freigegeben werden müssen. (Im Hintergrund immer: "Der Russe" könnte ja sonst genaue Deutschlandkarten anfertigen!) Dann kamen die Satelliten und dann kam Google, und diese herrschaftliche Rechtsauffassung war mit einem Schlag lächerlich und Schnee von gestern.

Nun, das Bild-Recht ist im Zeitalter des Internets aber auch sonst sehr, sehr daneben! Es macht den Zugang zu neuren Bildungsinhalten generell kostenpflichtig. Es muss ein Zitatrecht her, das für Bilder nur heißen kann: Bis zu einer Auflösung von, sagen wir: 1024 x 768 Pixel ist die Darstellung allgemein erlaubt. Das verhindert, das Bildbände frei hergestellt werden können, es macht aber die Bildinhalte für den Interessierten zugänglich.

Was sagen die Café-Besucher bei der Wikipedia dazu?

Montag, 15. Juni 2015

Iranische Karikaturisten

Die Meldung auf ZEIT Online ist vom 31. Mai 2015.

TEHERAN | Iranische Karikaturisten machen sich über IS lustig | IS-Kämpfer als Witzfiguren und schwarze Schafe: Eine Ausstellung in Teheran zeigt Karikaturen, in denen Dschihadisten verspottet werden. || Sie werden als Heuschreckenplage oder als schwarze Schafe dargestellt und mit Spott überzogen: Die Kämpfer und Sympathisanten der Terrormiliz "Islamischer Staat". Eine Karikaturen-Ausstellung in Teheran widmet sich den Verbrechen der Dschihadisten. Im Kulturzentrum Arasbaran sind 270 Arbeiten von Zeichnern ausgestellt, die überwiegend aus dem Iran stammen. [...] Für den Dschihad aber gegen den IS | Dieses Ziel verfolgt auch die iranische Regierung. Obwohl der Dschihad im Iran zu den Prinzipien des islamischen Systems gehört, sind auch die Führer in Teheran gegen diese Art von Dschihadisten. "Die Ära der Gewalt und radikalen Reaktionen sind vorbei, wir sind nun in der Ära des Dialogs und der Logik", sagte Präsident Hassan Ruhani. Der Iran wolle versuchen, den Islam als eine friedliche Ideologie in der Welt zu präsentieren. Aber genau das verhindere der IS, und damit beschmutze er das globale Image des Islams, sagte das geistige Oberhaupt des Irans.

Dazu gibt es 49 Kommentare. Drei davon:

3. So oder so | Die Einen hängen Homosexuelle an Baukränen auf, die Anderen erschießen in fünf Monaten 385 Menschen: | spiegel.de | Wer ist nun gerechter und menschenfreundlicher?

4. Was ist Dschihad? | Dschihad kann ganz verschiedene Bedeutungen haben. Das kann man schon in der Wikipedia lesen. Es kann also sinnlos sein, oder noch schlimmer tendenziös und verfälschend, das Dschihad-Verständnis der iranischen Führung mit den Handlungen der sogenannten "Dschihadisten" gleichzusetzen. | Hier die Darstellung des Dschihad-Verständnisses der Islamischen Republik Iran, die den Begriff mit einem völlig anderen Inhalt füllt, als die sogenannten und selbst erklärten "Dschihadisten": irananders.de

5. #3 So oder so? Madelaine Albright wurde gefragt, | wie sie zu den rund 500.000 toten irakischen Kindern stehen würde, die in Folge des Embargos gegen den Irak unter Saddam vor allem durch den Mangel an Medikamenten gestorben waren. Sie meinte sinngemäß, dass die Sache den Preis wert gewesen wäre. | Manchmal kann man die Unterschiede zwischen unseren westlichen Lichtgestalten und Schwerkriminellen wirklich nur ganz schwer erkennen.

Es sind gute Beispiele für die generelle These meiner Argumentationstheorie: Wenn man eine feste Einstellung und Ansicht hat, finden sich dazu die passenden Argumente. Es gibt gewisse wohlfeile Hilfskonstruktionen, die gerne gewählt werden, wie etwa "Die Gegenseite ist auch nicht besser" (vgl. 5.). Selten wird dabei gesagt, was diese Einlassung bedeuten soll. Denkbar wäre:
  • Der Mensch als solcher ist schlecht.
  • Die Seite B, die A anklagt, ist auch nicht besser als A.
  • ...

Generell fällt es den Leuten schwer, ohne Schuldige und Auch-Schuldige und Buhmänner auszukommen. Warum nicht einfach die Strukturen der Argumente sehen und mit der Schuldzuweisung ein wenig warten?


Freitag, 12. Juni 2015

Welche Computer verbinden sich mit Dropbox?

Man geht ja oft fälschlich davon aus, dass das, was für einen selbst wichtig ist, auch für andere wichtig ist. Immer wenn bei den anderen auch dieses eine Problem auftaucht. Heute also, Computerpflege. Ich will wissen, mit welchen Computern meine Dropbox verbunden ist. Und finde das hier:

"Erfreulicherweise lässt sich auf der Dropbox-Webseite einsehen, welche Computer wann mit eurem Dropbox-Speicher verbunden waren. So könnt ihr zum einen überprüfen, ob ein Fremdzugriff stattgefunden hat und darüber hinaus mit einem Klick auf „Verknüpfung aufheben“ eine Zugriffsberechtigung gezielt entfernen. Wir empfehlen also im Zusammenhang mit der Neuvergabe des Kennworts unbedingt auch einen Blick auf diese Geräteliste. Nur so seid ihr sicher, dass kein fremder Nutzer mit eurem Dropbox-Konto verbunden ist." (ifun.de)

Mal schauen, wie sich die Zugriffszahlen so entwickeln. Daran lässt sich ablesen, ob an der These da oben was dran ist.

Montag, 8. Juni 2015

Hans Rohrer kommentierte.


Team 6 ist eine «globale Menschenjagd-Maschine | Aktualisiert um 06:16 | Die Navy Seals wurde durch die Jagd auf Osama Bin Laden weltbekannt. Laut einer Analyse geriet die US-Spezialeinheit danach ausser Kontrolle.| ... | Das Team 6 der US-Spezialeinheit Navy Seals ist durch die Tötung von Osama Bin Laden weltbekannt geworden. Es hat seine Einsätze in aller Welt in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet, berichtet die «New York Times».

Dazu gibt es binnen Tagesfrist 95 Kommentare. Einer davon ist von Hans Rohrer, 09:27 Uhr:

Warum der Euphemismus "gezielte Tötungen"? Hier geht es um Mord. Menschen werden gnadenlos aufgrund eines blossen Verdachtes umgebracht, wobei man "Kollateralschäden" in Form von toten unbeteiligten Zivilisten einschliesslich Kindern in kauf nimmt. Ob Navy Seals oder Drohnen, der Friedensnobelpreisträger Obama gibt den Ermordungen seinen Segen, und die Welt nimmt es achselzuckend zur Kenntnis.

Gedankenexperiment: Hans Rohrer wird amerikanischer Präsident. Wie? Indem er Frieden und keine Seals und keine Drohnen fordert? Wird er es dann? Aber egal, es ist ja ein Gedankenexperiment. Er ist es einfach! Und dann? Wie macht er es besser? Oder: Wie lange dauert es, bevor er, quasi, von Schily 1 zu Schily 2 wird. 

Merke: Klagen über die Schlechtigkeit der Welt geht immer. An der Macht sind die sogenannten Realpolitiker. Eine prima Aufteilung, gemacht für die Ewigkeit. Und die Hans Rohrers fühlen sich gut. Sie sind die besseren Menschen. Was haben wir davon? Ändert sich durch das Klagen irgend etwas in der Welt?

Sonntag, 7. Juni 2015

G7-Argumente: Ich bin für G7!

Ich kenne Schloss Elmau. Nach dem Um- und Neubau haben wir da mal Kaffee getrunken. Der Ort ist gut gewählt. Leicht zu beschützen, weil auf freier, grüner Fläche gelegen. Dann die Demonstranten ... Ich denke mir, mit dem Eindruck von Fernsehbildern die Sache hin und her.

Pause.

Ich habe gemerkt, dass ich das, was ich hier schreiben will, viel leichter schreibe, wenn ich es gleich dem Wikipedia-Volk vorlege. Um mal zu sehen, was da gemeint und gesagt wird. Dort also weiter.

--

Ich habe mir überlegt, ob ich das da oben unter "Laßt uns mal möglichst unsinnig Geld raushauen!" einfüge; aber dann wurde mir beim Durchlesen der Beiträge dort klar, dass es doch nicht wirklich unter diesen Abschnitt passt. Meine Überlegungen gehen, zweigestuft, so:

Stufe 1: Es gibt keine wirklichen Befürworter des G7-Treffens. Das führt dazu, dass ich überlege -- einfach entlang dem Grundsatz Audiatur et altera pars --, was man denn für diese Treffen anführen könnte. Wenn ich es nicht tue, macht es ja keiner.

Nun denn, aufgepasst: Die Gegenmeinungen lassen sich wohl gliedern in: a) die generelle "Die-da-oben-Kritik" und b) die Kosten-Kritik ("Was könnte man mit dem rausgeschmissenem Geld alles an Sinnvollerem tun!").

Stufe 2: In Sachen Rationalität solcher Treffen an sich, beispielsweise: Warum keine Videokonferenz, warum nicht, wenn schon, an einem geheimen, ohnehin extrem geschützten Ort? Usw. Also in Richtung a). Nun, viele Leute, total-ökonomisch eingeseift, wie sie nun mal sind, verkennen, dass Politik seit jeher und wahrscheinlich für immer eine Symbol-Angelegenheit ist. Dazu gehört Öffentlichkeit, sich dem Volk zeigen, mit dem Volk eine Brezel essen in Krün im konkreten Fall. Das geht nicht, indem man neben Fort-Knox einen Hotelbau errichtet für diese Gipfel. -- In Richtung b), unter Voraussetzung von a): Für viele, die sich heute für politische Durchblicker und Rationalisten halten, erschließt sich das Symbolische in der Politik und auch sonst im Leben einfach überhaupt nicht. Das kann man aber durchaus als Wahrnehmungsdefizit und als Unfähigkeit ansehen! Für viele Menschen, nicht nur für die Politiker, ist das Symbolische sehr wichtig. 

Mal ein anderes Beispiel: Irgendwann wurden in den deutschen Universitäten die Talare abgeschafft, nachdem die 68er da "Muff von 1000 Jahren" ausgemacht hatten. Anschließend starrten dann die Studierenden und ihre Eltern neidisch nach England und Österreich, wo man die Talare weiter trug. Dass in Deutschland auf einmal alles nur sachlich sein sollte? Die Abschlusszeugnisse mit der Post kamen und das war's? Gefühl: Was sind wir für ein armes, rationales Völkchen voller aufgeplusterter Rationalisten! 

Noch einmal das Kostenargument: Was hätte man gutes tun können, wenn man das Geld, das für die Dome des Mittelalters und für Neuschwanstein im 19. Jahrhundert ausgegeben wurde, den Armen und Bedürftigen gegeben hätte! Dann hätten wir heute keine Dome und kein Märchenschloss und das Symbolische wäre perdu. Wäre das besser als der tatsächliche Zustand?

Und auch das noch: Wenn die Demonstranten das, was Sie für ihre Demo-Reise und das damit verbundene Selbstbestätigungsgefühl ausgeben, einem Projekt in der Flüchtlingshife gespendet hätten, dann wäre da auch ein "'übsches Sümmchen" (Volker Pispers) zusammengekommen. Und wenn die Deutschen (Reiseweltmeister!), die aus Prestige- und Selbstverwirklichungsgründen dieses Jahr Urlaubsfernflüge buchen, von denen sie anschließend nichts anderes haben als ein paar Fotos, mit denen sie angeben können, und natürlich die Verschlechterung der Umweltbilanz -- wenn diese Deutsche dieses Geld für ein Projekt in Afrika ausgäben, wir könnten wirklich was Großes auf die Beine stellen!

Unterm Strich, ich als der andere Teil: Weil ich den Wert des Symbolischen kenne und schätze, bin ich für den G7-Gipfel!

Donnerstag, 4. Juni 2015

Argumentieren: "Wie schauen denn Ihre Leintücher aus?"

Eines der Probleme des Argumentierens, ein zentrales, ist dies: Es gibt keine Abstufungen in der Meinungs- und Urteilsbildung. Entweder man fühlt sich gut vertreten = 100% Zustimmung. Oder es gibt was zu mäkeln: 100% Ablehnung mit sehr selbstbewusst vorgetragenen Begründungen. Beispiel:


Beispiel (diepresse):

Haben die feinen Herren in der U-Haft noch ihre Maßhemden an? | In den USA nennt man es „white collar crime“: Bestechung, Korruption, Betrug. Dafür gelten, hier wie dort, andere Regeln als für gewöhnliche Kriminalität. | Sibylle Hamann (Die Presse) || Wenn die Kantonspolizei nicht in der berüchtigten Zürcher Langstraße vorfährt, sondern vor dem noblen Seehotel Baur au Lac, kommt es zu ungewohnten Szenen. Man kann beobachten, wie die Angestellten versuchen, im Morgengrauen Stil zu bewahren. Wie sie blütenweiße, gestärkte, gebügelte Leintücher als Sichtschutz gegen die Kameraleute aufspannen, während Tatverdächtige zu den Autos geführt werden. Nein, keine Maybachs mit Chauffeur, sondern schlichte Opel Corsas. Ausnahmsweise benützen manche distinguierte Gäste in dieser Situation sogar den Personaleingang.

Eine Gegenmeinung vom Typus "Jemanden auflaufen lassen":

"Humerus | 03.06.2015 | Ein bißl ein Klassenkampf - oh je... || Die Maßhemden (wie verwerflich!!!) und die "blütenweißen, gestärkten, gebügelten Leintücher" (offenbar was Schreckliches----- nur nebenbei: wie schauen denn Ihre Leintücher aus? schmutzig? nicht gebügelt?). Und dann kommen noch die armen schwarzen Gewalttäter in den USA ins Spiel, die nach Meinung der Autorin zu Unrecht im Häfn sitzen, nur weil sie ein bißl Tankstellenüberfalle gemacht haben... | Was ist jetzt das eigentlich Schlechte an der jüngsten Situation? Daß die FIFA-Funktionäre einmal von der Polizei verhört werden? Das ist doch lobenswert, oder was? Vorher gab es jahrelang Gerüchte, das war Ihnen keine Kolumne wert, aber jetzt wo es los geht kommt so ein seltsamer Quatsch daher."

Mittwoch, 3. Juni 2015

Sony Xperia Z Ultra, Whatsapp, usw.

Das ist wahrscheinlich bei vielen Smartphone ungefähr gleich, aber ich schildere es mal konkret, für mein Smartphone:
  1. Es steht ein Software-Update auf Android 5 Lollipop an. Sony bietet an und empfiehlt. 
  2. Ich mache brav mit und update. 
  3. Anschließend funktioniert der Klingelton nicht mehr und lässt sich auch nicht einstellen.
  4. Nach längerem Suchen finde ich ein Update zum Update.
  5. Ich sichere brav meine Daten vom Smartphone auf eine Festplatte und mache das neue Update.
  6. Jetzt funktioniert die "mobile Datenübertragung" nicht mehr.
  7. Ich finde nach längerem Suchen eine Seite, die Android über einen einzugebenen Code neu einstellt. Datenübertragung ist jetzt auch wieder da.
  8. Ich spiele die Sicherung zurück aufs Handy. Seltsam, dass nirgendwo genau beschrieben wird, ob da etwas, das neu dazugekommen ist, überschrieben wird. Ich hoffe einfach, dass nicht, denn ein paar neue Fotos sind schon neu.
  9. Die Fotos scheinen wieder auf dem Handy drauf zu sein, "addiert" zum Neuen.
  10. Nur Whatsapp wird nicht wiederhergestellt! 
  11. Warum eigentlich nicht? Sind die Daten nicht mit gesichert worden? Müsste doch ...
  12. Und warum, um Himmels willen, kann man in die Sicherung nicht reinsehen und einzelne Dinge einfach in ein Unterverzeichnis kopieren?
Diese Dinge haben mich alles in allem 5 Stunden Zeit gekostet. Wenn ich jetzt überlege, dass es auch anderen so oder so ähnlich geht -- wieviel Zeit wird da verschwendet? Natürlich nicht nur von Sony, sondern auch den anderen Handy-Verkäufern.

Dienstag, 2. Juni 2015

Argumentation: "Angebot an Griechenland"

Die Tagesschau meldet´s, und die Leute sagen ihre Meinung:

Nach Mini-Gipfel im Kanzleramt | Ungewissheit über "letztes Angebot" | Stand: 02.06.2015 10:00 Uhr | Bis spät in die Nacht haben die Geldgeber über ein letztes Angebot an Griechenland verhandelt - offiziell noch ohne Ergebnis. Doch angeblich ist ein neues Kompromisspaket ausgelotet worden, das Athen vorgelegt werden könnte. Die griechische Regierung hingegen will keine "Ultimaten" mehr akzeptieren. | Kurz nach Mitternacht ist das Spitzentreffen der wichtigsten Geldgeber für Griechenland im Kanzleramt in Berlin zu Ende gegangen. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Francois Hollande und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hätten zusammen mit EZB-Präsident Mario Draghi und der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, vereinbart, "mit großer Intensität" weiter nach einer Lösung zu suchen, teilte ein Regierungssprecher in Berlin mit. Dazu werde man untereinander und auch mit der griechischen Regierung weiter in engem Kontakt bleiben. Einzelheiten wurden nicht bekannt.

Und die Leser-Zuschauer-Meinungen:

Am 02. Juni 2015 um 10:13 von simeht | Die Austeritätspolitik ist auf der ganzen Linie gescheitert! | Die Kosten der GR-Schulden sind bekannt. ca. 330 Milliadn €. Die Kosten eines GREXITS stattdessen unbekannt. Niemand kann exakt sagen, was ein Unfall kosten würde. Das Großkapital braucht so was nicht. Die wohlen „Ruhe und Ordnung“ um weiter wie bis her die großen Gewinne abzusahnen. Alleine schon aus diesem Grund wird man bis Ende dieser Woche eine Lösung für dieses Problem finden. d.h. bis zum 5.Juni wird ein Vertrag unterschreiben sein, der für beide Seiten annehmbar ist! Und das haben wir der GR-Regierung zu verdanken. Weil die GR-Regierung nicht, und dass zu recht, von ihrer Roten Linie zurückgewichen ist. Die Rote Linie ist unter anderem die nicht mehr weitere Kürzung von Renten und von den Gehältern im öffentlichen Dienst. Warum ist das so. Weil die Tsipras-Regierung Rückgrat hat und auch noch die große Unterstürzung der Hellenen! Und das will man vor allem in der BRD brechen, bzw. verhindern. Beides wurde in den MM absichtlich falsch dargestellt. Beginn einer neuen Zeitrechnung

Am 02. Juni 2015 um 10:28 von DB_EMD | @simeht | Was Sie unter "Rückgrat" verstehen, ist nichts weiter als "mit dem Kopf durch die Wand". Es ist unverantwortlich, wie die griechische Regierung ohne wirkliches Konzept und vor allem ohne Geld die Staatspleite weiter vorantreibt. Oder glauben Sie ernsthaft, dass Renten, staatliche Gehälter oder infrakstrukturelle Finanzierungen mittels Staatsbankrott vorerst bestehen bleiben? Wir reden hier immerhin nicht um von einer durchgeplanten Währungsreform vom Euro zur Drachme, sondern von einem sofortigen Stop der gesamten Geldpolitik in Griechenland. | Natürlich braucht es Investitionen in GR. Das zweifelt auch niemand an! Nur erklären Sie uns allen doch bitte einmal, wohin die dafür notwendigen Milliarden denn dann fließen sollen? Das Risiko, dass diese Links-Rechts-Regierung lediglich hohe Renten und Gehälter zahlt, ist groß und würde nach wenigen Monaten wieder verpuffen, wenn denen wieder das Geld ausgeht!

Was lernen wir für eine Argumentationstheorie aus diesen Einlassungen?

Montag, 1. Juni 2015

Wikipedia: Nebenbei-Verbesserungen

"Der kommunistische Reichstagsabgeordnete Hans Beimler, dem es 1933 gelungen war, aus Dachau zu türmen und sich ins Ausland abzusetzen, beschrieb Steinbrenner in seiner Aufzeichnung „Im Mörderlager Dachau“ in ähnlicher Weise als bösartigen Sadisten und Mörder."