... mit denen tut sich mitunter auch Amazon schwer!
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Freitag, 3. Juni 2022
Freitag, 6. Juni 2014
Fritz Werner (1871–1940), Sänger
Wohin einen doch die unendlichen Tiefen des Internet so führen! Wer kennt ihn noch? Ich finde einen "Autographen", also hier: eine handgeschriebene Postkarte bei autographensammlung.de, liebevoll aufbereitet und angeboten:
Fritz Werner (1871–1940), Sänger. E. Bildpostkarte mit U. [Berlin, 30. Januar 1906]. 1 Seite 8°. Mit e. Adresse. – An Leopold Jacobsohn[!],Schriftsteller und Redakteur des „Neuen Wiener Journals“: „Habe nach 3tägigem Gastspiel in Meiningen von S. H. Herzog Georg die gold. Medaille für K[unst] u. W[issenschaft] erhalten; erbitte höflichst Veröffentlichung in Ihrem geschätzten Blatte [...]“. – Werner gab 1892 sein Debüt am Rudolfsheimer Volkstheater und sang von 1893 bis 96 als erster Tenor-Buffo an den Theatern in Köln und Bonn. Anschließend wandte er sich der Operette zu, wurde 1896 an das Theater an der Wien engagiert und nahm 1898 an der Rußland-Tournee eines Wiener Operettenensembles teil. „Am Wiener Carltheater war er dann über zweihundert Mal in seiner Glanzrolle als Niki in der Operette ‚Ein Walzertraum’ von Oscar Straus zu hören, gastierte in München, Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe und spielte 1900–02 und 1904–06 am Münchner Gärtnerplatztheater. Später gastierte er am Metropoltheater in Berlin, am Operettentheater in Hamburg und am Corso-Theater in Zürich“ (DBE). – Leopold Jacobson (1878–1942) war Journalist für die „Deutsche Zeitung“, wechselte dann zum „Neuen Wiener Journal“ und ging als dessen Korrespondent nach Berlin. Später als erster Redakteur der „Berliner Morgenpost“ tätig, kehrte er als Theaterkritiker des „Neuen Wiener Journals“ nach Wien zurück, wo er zum Chefredakteur des Blatts aufstieg. Sein Werk besteht aus Theaterstücken und Libretti wie etwa zu Oscar Straus’ „Nachtfalter“. – Die Bildseite mit einem halbfigürlichem Portrait im ¾-Profil.
80 Euro soll die Postkarte kosten. Das ist für mich nicht drin. Ich bin schließlich kein Autographen-Sammler. Und wenn ich einer wäre, dann würde ich Philosophen, Schriftsteller, vielleicht noch ausgewählte Schauspieler, aber bestimmt nicht Sänger sammeln.
Mittwoch, 24. Oktober 2012
PDF in OpenOffice importieren
Schnell hier auch aufgehoben, was ich eben bei CHIP reingesetzt habe:
Also meine Erfahrung ist schlicht: Text lässt sich normalerweise als reiner = unformatierter Text einfach kopieren und in OO Writer-Dokument einfügen. Es bleibt dann: falsche Zeilenumbrüche raus, Absätze und Überschriften formatieren, Kursive usw.
Der Weg geht in der Regel aber nicht so, sondern -- anders. OCR-Systeme wie Abbyy Fine Reader können pdfs direkt einlesen und verarbeiten. Dabei bleiben die meisten Formatierungen erhalten. Diese Dokumente kann man dann sogar als OO-Dokument (früher: Starwriter) abspeichern.
Donnerstag, 13. September 2012
Schrägstrich und Leerzeichen
Das wollte ich schon lange einmal anmerken, und heute habe ich es getan:
Im Arttikel: "DIN 5008 verlangt, den Schrägstrich kompress, also ohne vorangehendes oder nachfolgendes Leerzeichen zu setzen, bspw. „Schuljahr 2014/2015“."
Die Sache ist oben schon angesprochen worden. Ich mache dennoch noch mal einen eigenen Punkt auf.
Natürlich kann man es, vor allem nach der Rechtschreibreform, so halten, dass man sagt: "Wer über ein Schreibproblem nachgedacht hat und irgend etwas für besser findet als die offizielle Regelung -- der darf das auch tun!" Dennoch kommt einem die DIN-Regelung in Sachen "Schrägstrich und kein Leerzeichen" absolut widersinnig, ja absonderlich vor. Das wichtigste Argument: Es wird bei automatisiertem Umbruch ein Zeilenumbruch an einer Stelle verhindert, wo alles für den Umbruch spricht. Im Übrigen bin ich auch der Meinung, dass der Schrägstrich zwischen _zwei_ Leerzeichen gehört. Er ist ja weder Teil des ersten noch des zweiten Worts usw.
Könnte man Entsprechendes in dem Artikel selbst anmerken oder muss man sich, obrigkeits- und autoritätsgläubig wie wir Deutschen nun mal sind, mit dem Offiziellen begnügen?" (Wikipedia, Diskussion 'Schrästrich')
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"Gräfin Typo" -- schöner Nickname! -- hat tatsächlich schnell, vernünftig, verständlich geantwortet. Auszug:
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"Gräfin Typo" -- schöner Nickname! -- hat tatsächlich schnell, vernünftig, verständlich geantwortet. Auszug:
- Die im Duden wiedergegebene Regelung aus der DIN 5008 ist nicht widersinnig; sie ist allerdings eine stark komprimierte und vereinfachte Darstellung eines komplexeren Sachverhalts.
- Es ist zu unterscheiden:
- Kurze Fügung (Wintersemester 1998/99) – hier dürfen keine Leerzeichen stehen, und es darf auch kein Zeilenumbruch vor der 99 erfolgen.
- Lange Fügung, womöglich auf einer Seite mehrgliedrig (31. Dezember / 1. Januar) – hier müssen Leerzeichen stehen; gern so, dass der Schrägstrich auf der vorangegangenen Zeile verbleibt.
- Bei mittellangen Wörtern wäre auch unter dem Gesichtspunkt des Zeilenumbruchs die Schreibung mit Leerzeichen günstig.
- Der Duden zieht sich elegant aus dieser Detaildiskussion, indem es im Kapitel „Textverarbeitung und E-Mails“ heißt:
- Vor und nach dem Schrägstrich wird im Allgemeinen kein Leerschritt angeschlagen.
- Die DIN 5008 ist außerhalb der Bürokommunikation für niemand verbindlich. Auch wenn sie auszugsweise im Duden wiedergegeben ist, haben die dortigen typografischen Regeln keinen amtlichen Gesetzescharakter.
Montag, 7. Dezember 2009
Schriftsteller-Berühmheitstest
Das wollte ich schon lange mal machen: Schriftsteller dem Berühmheitstest aussetzen. Vorname und Familienname, ohne Anführungszeichen. Und dazu das Wort "Roman". Sind die ersten Ergebnisse überraschend? Was besagen sie?

Und wieder muss ich natürlich an den klugen Sempé denken! Während ich mich durch die rigorose Aufstellung des Schreiblust-Verlags bewege.
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