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Donnerstag, 19. April 2018

'differenzieren' -- ein Zauberwort

Mein Kommentar zu einem ZEIT-Kommentar, noch nicht freigegeben:

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"Ich kann den 'importierten Antisemitismus' nämlich nicht mehr hören. Natürlich gibt es ihn, wie auch 'importierten Sexismus'. Allerdings ist es nicht besser als Antisemitismus, nun die Einstellungen der Araber und anderer Nationalitäten zu verallgemeinern."

Ja, die Sache mit der Verallgemeinerung. Wir müssen 'differenzieren' -- ein Zauberwort. Und vollkommen richtig. Einerseits. Auf der anderen Seite -- Luhmann und die Reduzierung der Komplexität. Schlicht hier, als Versuch angelegt: Unser Gehirn ist auf Verallgemeinerung ausgelegt. Ohne diese besondere Form der Abstraktion könnten wir keine "Klassen" bilden, also keine Wörter verstehen. Jeder Lastwagenfahrer ist anders! Und den Herrn A. würden wir nach drei Jahren nicht wiedererkennen. Weil er ja "ein anderer" geworden ist.

Zurück zum Thema: Dass mit Arabern, grosso modo, ein besonderer, von unserer Tradition des Antisemitismus abgekoppelter, neuer Antisemitismus ins Land kommt, das scheint mir jedenfalls evident, Differenzierung hin oder her.

Deutsche Bank: "Bonus-Unkultur"

Notizbuch:

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„Bonus-Unkultur. Jetzt attackiert auch die Konkurrenz die Deutsche Bank. Von Gerald Braunberger. 19.04.2018 || Was läuft schief in den Chefetagen der Deutschen Bank? Darüber macht sich nun auch die Konkurrenz Gedanken. | In der Heimat des neuen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Christian Sewing, hat der Vorstandsvorsitzende der genossenschaftlichen DZ Bank, Wolfgang Kirsch, am Mittwochabend eine harte Kritik an Zuständen in Teilen des Bankgewerbes geübt. Kirsch erwähnte nicht namentlich die Deutsche Bank, aber ein großer Teil seiner Kritik trifft wohl nicht zufällig auf die Deutsche Bank zu. In einer Rede vor dem Industrie- und Handelsclub Ostwestfalen-Lippe in Bielefeld prangerte Kirsch laut dem Redemanuskript eine 'Bonus-Unkultur' an, die 'jedes Verständnis von unternehmerischer Verantwortung pervertiert'. Die Transformation von Egoismen in Unternehmenswohl und daraus entstehendes Gemeinwohl durch Boni funktioniere offensichtlich nicht. ... 'Wie passt ein Bonus, der gute, ja überdurchschnittliche Leistungen honorieren soll, zu unterdurchschnittlicher Performance? Zu ausfallenden Dividenden? Zu Kapitalerhöhungen', fragte Kirsch rhetorisch. Wenn ein Bonus nur noch als Halteprämie funktioniere, solle man erstens die Motivation des Mitarbeiters hinterfragen und zweitens, ob das Geschäftsfeld noch tragfähig sei. Dies lässt sich durchaus als ein Kommentar zur Entscheidung der Deutschen Bank lesen, für das vergangene Jahr im Investmentbanking trotz eines Verlustes Boni zu zahlen, weil dies angeblich notwendig sei, um qualifiziertes Personal an Bord zu behalten. Boni nur für herausragende Leistungen „Ebenso bin ich der Meinung, dass unternehmerische Entscheidungen erst einmal von den Eignern und den Märkten zu beurteilen sind“, fuhr Kirsch fort. Das mag eine Anspielung auf die Praxis der Deutschen Bank sein, seit Jahren Boni auszuschütten, obgleich der Markt in Gestalt der Börse den Aktienkurs der Bank seit Jahren in den Keller schickt. „Gesellschaftliche Akzeptanz ist die erste Grundlage des Bankgeschäfts, und in der Debatte über Boni schwingt eben auch die grundsätzliche Frage mit, ob nur, weil etwas vertraglich zugesichert und rechtlich möglich ist, auch immer legitim sein muss“, führte der langjährige Vorstandsvorsitzende der DZ Bank aus." (faz.net)

Kriminalität: deutsche Täter

Das ist im Moment, glaube ich, ein kerndeutsches Täterprofil:

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"[...] Nach etwa 80 Kilometern, davon etwa 40 KM in Thüringen, fuhr der Flüchtende schließlich mit hoher Geschwindigkeit auf einen voraus fahrenden Thüringer Streifenwagen auf. Der Polo schleuderte danach gegen den verfolgenden BMW der Bad Hersfelder Kollegen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte in die Schutzplanke und kam schließlich auf dem Standstreifen zum Stillstand.

Der Fahrer versuchte trotz seiner schweren und blutenden Verletzungen zu flüchten, konnte aber noch an se inem Fahrzeug festgenommen werden.

Flucht vor Polizei - Auto gestohlen

Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass der 32-jährige gebürtige Thüringer derzeit ohne festen Wohnsitz ist. Außerdem hat er keinen Führerschein und stand unter Drogeneinfluss. Darüber hinaus war er mit deutlich über einem Promille Alkohol im Blut unterwegs, die Fahrzeugschlüssel und den Polo hatte er sich ohne Berechtigung der Fahrzeughalterin aus Mainz 'ausgeliehen'." (infranken.de)

"jdm. gedenken" ?

Verändert BILD tatsächlich die deutsche Grammatik? "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod"?

"Wie Terence Hill seinem Freund Bud Spencer gedenkt"

"So war unser erster Sex!"

Darauf hat die Welt natürlich gewartet, auf diesen Bericht (nein, kein Link):

"Jugendlicher (19) heiratet 72-Jährige und verrät: So war unser erster Sex!"

Ich weiß noch nicht, ob ich mich kaputtlachen soll, im Lauf des Nachmittags...

"Mindestens sieben Alias-Namen"

Wie steht es um die innere Sicherheit und die Gerechtigkeit, wenn so etwas offenbar möglich und, siehe den Fall Amri, doch auch kein Einzelfall ist.

TÄTER NACH FAHNDUNG GEFASST – DOCH WER IST ER WIRKLICH? Straßenbahn-Schläger hatte mindestens sieben Identitäten Die Polizei suchte öffentlich nach dem brutalen Schläger. | Artikel von: MANDY KYNAST veröffentlicht am 17.04.2018 Leipzig – Gemeinsam mit seiner Gang soll dieser junge Mann einen 19-Jährigen in einer Straßenbahn niedergeschlagen, mit einem Gürtel ausgepeitscht und schwer verletzt liegen gelassen haben. Nach einer Fahndung konnten die Ermittler jetzt den Täter fassen – doch seine wahre Identität kennt offenbar nur er. Der Straßenbahn-Schläger lebte mit mindestens sieben Alias-Namen in Asylbewerberunterkünften – und wurde mit einem Haftbefehl in ganze Deutschland gesucht! Der Haupttäter, der mit einem Gürtel auf sein Opfer eingeschlagen hatte, konnte identifiziert werden, teilte die Polizei in Leipzig mit. Ein Mitarbeiter einer Asylbewerberunterkunft in Marienberg im Erzgebirge erkannte den Mann und informierte die Polizei. Der Gesuchte hatte noch offiziell bis November 2017 dort gewohnt. ... „Derweil suchte nicht nur die Polizei aus Leipzig nach dem Mann mit mindestens sieben Alias-Namen“, erklärte eine Polizeisprecherin. „Er wurde auch mit einem nationalen Haftbefehl deutschlandweit wegen Drogenbesitzes gesucht.“ Der mutmaßliche Täter soll – sofern diese Identität die richtige ist – ein 23-Jähriger aus Libyen sein. Oktober letzten Jahres hatte er in einer Tram mit drei anderen Männern nach einem Streit auf einen jungen Afghanen eingeschlagen. Als die Männer auf das Opfer eintraten und es mit einem Gürtel auspeitschten, war die Notbremse gezogen worden. Die Schläger konnten damals fliehen, während das Opfer schwer verletzt am Boden der Straßenbahn zurückgelassen wurde. (bild.de)

Mittwoch, 18. April 2018

Etymologie

Es muss einfach raus! Noch einmal bei der ZEIT.

"dozieren ist ein Latinusmus und kommt von docere 'lehren'."

Es tut mir weh! Denn ich bin "vom Fach", wie man so sagt. Und meinen Studenten (sic) habe ich versucht einzutrichtern, dass die Etymologie und auch die Wortgeschichte nichts aber auch gar nichts über die Bedeutung der Wörter heute aussagt. Ich wollte verhindern, dass ich in Seminararbeiten über Werbesprache wieder lesen muss, 'werben' sei sprachgeschichtlich ein stark flektierendes gemeingerm. Verb und Ahd. werban bedeute ‘sich drehen, wenden, umkehren, einhergehen, sich bemühen’. Ja Gott, was hat das denn mit unserem 'werben' heute zu tun?! Das ist Belesenheitsgeklingel, Angeberei. Die Wörter bedeuten, nachdem sie historisch über Stock und Stein geflossen sind und ihre Bedeutung verändert haben, was sie heute bedeuten.

Wenn ein Politiker das Maul aufmacht ...

Notizen zur ZEIT:

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"Jeder darf sagen, was er möchte, aber nicht jeder darf Tatsachen behaupten, die schlicht falsch sind. Vor allem nicht als Politiker. Wenn ein Politiker das Maul aufmacht, dann soll er sich an Fakten halten."

Immer und immer wieder bitte ich die ZEIT, mal einen grundlegenden Artikel zu bringen, aus dem hervorgeht, dass die Sache mit den Fakten und den Tatsachen nicht so einfach ist, wie manche Menschen denken! Möglicherweise auch nur, weil das Wort so lautlich so knackig rüberkommt: FAKTEN! FAKTEN! FAKTEN! Hat doch schon der FOCUS-Mann Markwort (da sag noch einer, dass Nomen nicht Omen ist!) seinerzeit immer gedichtet.

Vielleicht könnte auch der Gunnar Skirbekk, der mit dem ersten Suhrkamp-Buch über Wahrheitstheorien, bei dem ZEIT-Artikel mitwirken...?

Bis es soweit ist, bleibt mir nur, immer wieder die Martenstein-Einsicht, die mit dem Berliner Busfahrer, rauf und runter zu predigen.

Russland und die Diskurskultur

"Syrien-Krise. Warum Russland vom Kalten Krieg träumt. || In der Syrien-Krise sprechen viele vom Kalten Krieg – im Westen, aber mehr noch im Kreml. Der Vergleich trifft nicht, er schürt nur Ängste, die Russland nutzen. Von Julia Smirnova"

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Auch solche Themen werden von der ZEIT inzwischen, o. k., jetzt sage ich's mal: Vorzensur verwaltet. Und ich warte also, ob mein Kommentar erscheint.

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Nachträglich eingefügt. Ich bin mal gespannt.

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Auch solche Themen werden von der ZEIT inzwischen schon -- ok, jetzt sage ich's mal: per Vorzensur verwaltet. 

Da plädiere ich doch inzwischen für die Abschaffung der Zensur in diesem Kommentarbereich. Die dümmsten und aggressivsten Kommentare können doch nur eins bewirken: Dass man weiß, wie es so steht, um die Diskurskultur im Land. Mit diesen Filtern kriegt man doch nur mit, was die „Zugelassenen“ so von sich geben. Mich würden aber genau die anderen interessieren, die mit den schrecklichen Kommentaren!

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Manchmal bin ganz hin und weg von ZEIT-Überschriften!

"Warum Russland vom Kalten Krieg träumt"

Also nicht nur Putin, der da träumt! Wäre ja auch nicht ganz einfach festzustellen. Nein, gleich ganz Russland träumt da vor sich hin.

Und am Ende überlege ich mir, ob es da nicht um einen Traum im Traum geht. Die ZEIT – oder vielleicht doch nur Frau Smirnova? – träumt, dass Russland träumt…

Dienstag, 17. April 2018

Die Grundfesten der ...

... wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Falls das doch im Nirwana der ZEIT-Kontrolle verschwindet, will ich es hierher retten. 

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"Es wäre zumindest schön, wenn sich Debatten zumindest in den Grundfesten an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren würden..."

Nun, ich wollte einfach niemandem zu nahe treten; aber wenn die Wissenschaft hier nicht losgelassen wird, dann muss die Frage einfach sein: Sind denn die Theologien, alle, wirklich Wissenschaften? Und wenn sie es sind, sind dann die Astrologie, die Kreml-Astrologie, die Homöopathie und die Lehre vom Wünschelrute-Gehen auch alles Wissenschaften? Von der Alchemie einmal ganz zu schweigen.

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Wissenschaftstheoretisch von Interesse ist aber alle Mal die Frage, ob abgeschottete Zirkel welcher Art auch immer das Recht haben, Kritiker von außen abzublocken, mit dem Hinweis, dass diese Kritiker ja keine Fachleute sind.

'Populismus', ein unsinniger Begriff

Das wollte ich doch noch festhalten! Aus dem Wikipedia-Café wieder mal. Und, ja, den Gauweiler, den hatten wir in ähnlichem Zusammenhang hier schon mal.

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Am besten gefällt mir des Gauweiler-Peters Ansicht, dass Populismus ein ziemlich unsinniger Begriff ist in einer Demokratie und in keiner rationalen poltischen Theorie haltbar ist. ("... Ein bewusst missverständlicher Begriff. Und nehmen Sie das Wort vom Gutmenschentum. Das soll eine bestimmte Haltung total abwerten, ist als Kritik aber auch nicht zu Ende gedacht. Denn wer wollte ernsthaft ein Schlechtmensch sein? Genauso ist es mit dem Populismus. Es ist ein negativer Kampfbegriff. Populistisch, das sind ja immer die anderen, das ist man nie selbst. Um sich von ihnen abzugrenzen – als etwas Besseres. || ZEIT: Und trotzdem bezeichnen Sie sich selbst als Populisten. || Gauweiler: Weil ich, wie Sie ja schon bemerkt haben, ein leicht provokatives Element in mir trage." (Interview in der ZEIT 51/2016)) In keiner Theorie und Demokratie jedenfalls, die mit dem Ideal des "mündigen Bürgers" daherkommt. Natürlich hat "das Volk" in seiner Mehrheit (!) niedere politische Instinkte. Die Moral muss man sich nämlich leisten können. Diese Instinkte haben allemal mit Geld und Macht zu tun. Aber was folgt daraus? Dass man nicht an diese Instinkte rühren darf? Wenn es um die Macht und die Machterringung geht? Da lachen ja die Hühner! Unter kritisch denkenden, freien Menschen geht die Überlegung so: Auch in einer Demokratie muss die Macht verteilt werden. Da werden die einen an die Instinkte appellieren, die anderen werden diesen Appell anprangern. Diese anderen sind genauso um die Erhaltung ihrer Macht und ihrer Pfründe bemüht wie die vorgeblichen Populisten. Nur halt mit dem Mäntelchen des vorgeblich moralisch Besseren. Die Politiker müssen in einer Demokratie aufs Volk hören, und anschließend kommt das freie Gewissen des repräsentativen Abgeordneten, der, nun ja: eigentlich, nur seinem Gewissen verpflichtet ist. Und immer mal wieder der Partei-Disziplin. Ohne letzere -- ja wo kämen wir denn da hin?! -- Um das nächstliegende Beispielefeld zu nehmen: Wenn durch Flüchtlinge Wohnraum in den Großstädten belegt wird, während ärmere Leute, die schon immer in diesen Städten leben, keine Wohnung finden -- ja mei, dann ist der Konflikt halt da und verständlich. Und wenn die mit den niedrigen und niedrigsten Renten mal gegenrechnen -- oder besser: gegenrechnen lassen --, was für "die Fremden" an Geld da ist, wie viel diese Asyslpolitik wirklich unterm Strich kostet, auch weil sie vielen Rechtsanwälten Lohn und Brot gibt, ja nun, dann ist da wieder ein Konflikt. Und das mit dem angeblich vorhandenen vielen Geld, da lachen doch die Hühner noch einmal! Dann führen wir doch eine Mindestrente von 1.200 Euro / Monat ein und lassen uns vorrechnen, warum das aber so was von gar nicht geht! 9. Februar 2018

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Ja, und die anderen haben vorher und nachher was gesagt. Aber das wird mir jetzt zu lang. Mehr im Archiv des Cafés.

Montag, 16. April 2018

Gutmenschliche Nordlichter


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Union : Liebet eure Feinde? Die Frage nach dem Christlichen im Konservativen beunruhigt neuerdings Politiker der Union. Wie verträgt sich eine robuste Realpolitik mit dem Evangelium? Von Thomas Assheuer

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Kann es sein, dass sich da -- HH gegen M -- ein neuer Typ von Nord-Süd-Konflikt anbahnt? Vielleicht bilde ich mir das aber nur ein, weil ich im Moment überall gutmenschliche Nordlichter auf den Tannenspitzen sitzen sehe. (Ich bin aber selbstkritisch genug, um mir zu sagen, dass das eine falsche Wahrnehmung sein muss!)

P. S. Jeder Religionsstifter, der was auf sich hält, muss widersprüchliche Aussagen in seine Lehren einbauen, Aussagen, die Politik und Spiritualität gegeneinander ausspielen. Nur so entfaltet sich Kraft über die Zeiten hin. "Liebe deinen Nächsten ...!" -- "Ich bin nicht gekommen, den Frieden zu bringen, sondern das Schwert!"

Google: Cloud-Dienst für OpenOffice

Darauf hab ich gewartet. Und ich hab es zufällig gefunden. Na gut, gesucht hab ich schon ...

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Google Drive: Cloud-Dienst jetzt mit OpenOffice.org-Unterstützung | Von Alfred Poschmann || 22.12.2014 Dank neuem Update lassen sich mit Google Drive nun auch OpenOffice.org- sowie LibreOffice-Dokumente bearbeiten. || © Google (computerbild.de)

Argumentationstheorie: "(Noch) verständlich"

Ein Grundsatzproblem jeder Argumentationstheorie, die sich verständlich machen will, besteht – nun ja, in ihrer Verständlichkeit und ihrer Unverständlichkeit. Wobei auch hier der Grundsatz jeder Didaktik gilt: Wenn jemand sagt, dass er etwas nicht verstanden hat, dann gibt es immer zwei Extrempunkte. Entweder, die Sache wurde schlecht erklärt oder der, der da fragt, ist zu dumm und kann darum die Ausführungen zu verstehen. Natürlich gibt es jede Menge Abstufungen zwischen diesen beiden Extrempositionen.

Wenn eine durchschnittliche Anzahl von Menschen, nach dem Zufallsprinzip ausgesucht, eine Darlegung über Rechnen und Mathematik hört, und es seien die Extreme der Vorträge: A) die Grundrechenarten und B) die Vermutung von Birch und Swinnerton-Dyer, dann werden sich wahrscheinlich 97 % der Zuhörer irgendwo zwischen Grundrechenarten und Dreisatz aufhalten. Warum sollte es bei der Argumentationstheorie anders sein? Das hat allerdings weniger mit einer formalen Verständlichkeit der Dinge, wie in der Mathematik, zu tun, sondern vielmehr mit der Bereitschaft, bestimmte differenzierte Konstruktionen „an sich heranzulassen“. Diese Konstruktionen können sogar in Form von Anekdoten erzählt werden, sodass man den Eindruck gewinnt, es sei extrem einfach, sie zu verstehen. Die Menschen lassen aber auch die Anekdoten nicht an sich heran, weil auf diese Weise ihre eigenen Selbstverständlichkeiten gefährdet würden.

Unter dieser Voraussetzung kann man jetzt den vor kurzem genannten Martenstein-Fall noch einmal lesen.

Frage: Wie viele Menschen sind imstande, ein Plädoyer für eine multiple Sichtweise auf eine Situation an sich heranzulassen?

Sonntag, 15. April 2018

Argumentationstheorie: leere Polemik

Eine kleine Entdeckung für die Wissenschaft > Argumentationstheorie: Sätze so fassen, dass sie keinen Hinweis auf das Problem oder eine Person mehr haben:

"Frau / Herr X möchte gerade diejenigen erreichen, die ihr Hirn nicht einschalten wollen!" (X = Merkel, Gysi, Seehofer, Nahles, ...)

Was stellt man fest? Das kann man, wenn man polemisieren möchte, gegen jeden x-beliebigen Andersmeinenden sagen. Ich denke, so kann man ganz gut eine bestimmte Art von Leerformeln finden und auflisten. Einem anderen das "Hirn" oder die Fähigkeit "es einschalten zu wollen" abzusprechen, das ist ein polemischer Zug. Nur halt kein rational-gültiger.

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Kein Beleg, weil neutral? Geht natürlich, wissenschaftlich gesehen, nicht. Also, bitte ausdrucken und herumdrehen:


Aber keinen Link, Herrschaften! Das nun doch nicht.

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"Sehr schöner Text. Schade das ein X und Konsorten ihn nie lesen respektive zur Kenntniss nehmen werden."

... und Konsorten! Klare Leerformel. Immer verwendbar.

'Dozieren' und 'Meinung kundtun'

Notizbuch, ZEIT-Kommentare:

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Unterschied zwischen 'Dozieren' und 'Meinung kundtun'.

Wie es der Zufall so will, habe ich mich 20 Jahre meines Lebens akademisch mit genau solchen Fragen herumgeschlagen. Und hin und wieder was dazu in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht. Ich doziere also mal: Der Unterschied liegt in der Situation. Im Hörsaal doziert man, wenn man vorne am Pult steht, am Abend in der Runde von Freunden tut man seine Meinung kund.

Bleibt natürlich: Die kritisch-polemische Verwendung von 'dozieren'.  Da sind wir aber immer im Meinungsstreit. Und wer dem anderen vorwirft, er doziere mal wieder, der -- na, was tut der wohl?

"Aussagen von Experten"

Wieder ein vorläufiger = versuchter ZEIT-Kommentar:

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"Dabei muss man auch anerkennen, dass die Aussagen von Experten argumentativ mehr Gewicht haben als Aussagen eines Laien."

Ich diskutiere solche Dinge oft mit meiner Tochter. Grundlage: Aussagen gelten in historischen und sonstigen Kontexten. Also: Es gab Zeiten, in denen alle Experten, und dann auch die Sklaven selbst, der Meinung waren, dass Sklaverei vollkommen natürlich sei. Und: Die Winkelsumme im Dreieck ist 180 Grad. Und auf einer Kugeloberfläche?

In summa: Experten sind immer Experten unter gewissen Voraussetzungen. Jetzt mal klar und heftig: In der NS-Zeit gab es eine Menge Experten, die nachgewiesen haben, dass Juden eine sehr minderwertige Rasse sind. Mit Paul Feyerabend: Vorsicht vor Experten jeglicher Couleur!

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"Das Signal an die Clans"


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Wichtiger noch als diese Bilanz sei das Signal an die Clans, dass der Staat sie im Blick habe: „Diese Stadtviertel gehören nicht euch, sondern allen Essener Bürgern“, sagte Reul. Auch Oberbürgermeister Kufen zeigte sich zufrieden. „Wir haben für die Bürgerinnen und Bürger Präsenz gezeigt, und haben deutlich gemacht, dass wir sehr genau hinschauen“, sagte er. „Einzelne Aktionen bringen nichts, deshalb bleiben wir kontinuierlich dran.“

In Duisburg will die Landesregierung ein besonderes Projekt gegen Clan-Kriminalität starten, das es schon in Berlin-Neukölln gibt: NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) möchte dort ein Team aus zwei spezialisierten Staatsanwälten etablieren, das sich um die Szene kümmern soll. In der Stadt gibt es rund 70 türkisch-, kurdisch- und arabischstämmige Großfamilien rund 2800 Mitgliedern. (nrz.de)

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Der neue ""Willy Brandt"

Kommentar zum ZEIT-Kommentar

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"Wenn solche Leute [Plural? = Wer? Die Willys?] mal belegen würden, dass unser westliches Steuersystem eine Von-unten-nach-oben-Verteilungsmaschine ist und man der konservativen Meinungshoheit über die Neiddedatte das Zepter aus der Hand schlagen würde, wäre es mit der Linken gar nicht so schlecht ."

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Die erste Frage ist für mich: Ist es nur 'das Steuersystem'? Was sonst vielleicht noch?

Meine Sicht im Moment: '"Die Kenntnisse der Mechanismen der 'Finanzindustrie' + den Sinn des Lebens im Geld-machen sehen", diese Doppelung macht die Reichen imme reicher. Hergestellt wird von der Finanzindustrie und denen, die sich da auskennen -- rein gar NICHTS. Es sei denn, Geld aus Geld machen gilt als produktiv. Das hat man früher mal anders gesehen. Da wurde "materielle, verkaufbare Güter herstellen" als Produktion gesehen. Heute ist das anders. Investment banking macht das große Geld, nicht real banking. Nur ein Problem des Bedeutungswandels, ein semantisches Problem?

Also -- wer zeigt diese Zusammenhänge verständlich auf? Überzeugend! Immer auch im Hintergrund das große Bedenkensargument: dass dort, wo angeblich die große Gerechtigkeit über das Volk hereinbricht, das alltäglich Elend nahe ist. Beispiele: Venezuela, Zimbabwe. Demnächst vielleicht: Südafrika.

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Samstag, 14. April 2018

Wichmann: Serienmörder? Ermittlungsfehler?

Aus der ZEIT, schon wieder ein paar Tage her:

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Kurt-Werner Wichmann. War er ein Serienmörder? || Kurt-Werner Wichmann erhängte sich vor 25 Jahren in Untersuchungshaft. 2017 fanden Ermittler in seiner Garage eine Leiche. Neue Spuren legen einen schrecklichen Verdacht nahe. Von Matthias Rebaschus 28. Dezember 2017 || Der Mann, der am Ende einer Sackgasse am Waldrand lebte, sah ausgesprochen gut aus. Die Haare stets gepflegt, die Schuhe geputzt, der Hund lief immer an der Leine, erinnern sich seine Nachbarn in Adendorf bei Lüneburg. Merkwürdig nur, dass er fast immer Handschuhe trug, auch im Sommer. Und eine Sonnenbrille, auch bei Regen. Heute ist klar: Kurt-Werner Wichmann war nicht nur ein Sonderling, sondern ein sadistischer Mörder. Unter dem Boden seiner Garage hat man die Leiche von Birgit Meier gefunden, einbetoniert vor 28 Jahren, entdeckt nur, weil ihr Bruder, der ehemalige Hamburger LKA-Chef Wolfgang Sielaff, jahrelang auf eigene Faust recherchierte (ZEIT Nr. 42/17). Doch damit endet die Geschichte nicht. Das Landeskriminalamt Hannover hat nach Informationen der ZEIT an Spuren zu einem anderen 28 Jahre zurückliegenden Mordfall DNA von Wichmann gefunden. Die Lüneburger Polizei äußert sich zu diesem konkreten Fall nicht, ebenso wenig die dortige Staatsanwaltschaft. Sie soll ein Verfahren gegen einen möglichen Komplizen eingeleitet haben. Dass die Behörden schweigen, könnte einen Grund haben. Möglicherweise haben sie massive Ermittlungsfehler gemacht. Im Raum steht die Frage: War Kurt-Werner Wichmann ein Serienmörder?

Der Begriff "falsche Meinung"

Von den ZEIT-Kommentaren. Wieder nicht klar, ob es durch die Kontrolle kommt.

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"... wenn einer [wider] besseres Wissen eine falsche Meinung verbreitet, ist er entweder ein Betrüger (er verfolgt eigennützige Ziele) oder ist unter medizinische Beobachtung zu stellen!"

Was ist das immer putzig hier! Allein schon der Begriff "falsche Meinung" ist ein Knaller! Und festlegen tun die richtigen und die falschen Meinungen natürlich die Zentralräte der 100 Besserwisser. Wer diesem Besserwisser-Diktum nicht folgt, ja, der ist halt ein "Betrüger"! Was denn sonst?! Und gleich die medizinische Beobachtung oben drauf!

Am besten aber gefällt mir die Idee, dass einer, der eigennützige Ziele verfolgt, ein Betrüger ist! Mei! Das lassen wir jetzt erst mal sacken ...

Freitag, 13. April 2018

"Laien über islamische Theologie"

Die ZEIT arbeitet langsam, aber sicher immer mehr mit einer Vorkontrolle, bei der es mir offen gestanden immer schwerer fällt, nicht von Vorzensur zu sprechen.

Islamdebatte: Wenn Laien über islamische Theologie dozieren. Unsere Vorstellungen von Nächstenliebe fänden sich in der islamischen Welt nicht wieder, behauptet Alexander Dobrindt. Wie kommt er bloß darauf? Ein Gastbeitrag von Lamya Kaddor

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"Wenn Laien über islamische Theologie dozieren"

Sind wir uns nicht im klaren darüber, dass so unsere Form der Demokratie funktioniert? Dass man als "Laie" mitredet. Wenn überall nur die Fachwissenschaftler urteilen und reden dürfen, dann verlegen wir den Bundestag an eine zentrale Akademie mit Fachwissenschaftlern. Will das jemand? 

Hierzulande darf jeder, ob Minister oder einfacher Bürger, seine Meinung kundtun. Man kann ja mit Argumenten widersprechen. Aber, vor allem bei so ideologisch aufgeladenen Wissenschaften (mit oder ohne Anführungszeichen, die Wissenschaften, bei den Theologien unterschiedlicher Provenienz?) wie den Theologien möchte ich um himmelswillen (!) keine Laien-Fachmann-Unterscheidung!

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Ich bin ja mal gespannt, ob diese paar Sätze die Vorkontrolle der ZEIT passieren dürfen.

Donnerstag, 12. April 2018

ZEIT-Kontrolle

Wieder mal die Frage, was die ZEIT-Kontrolle* passieren darf. Das hier, durchaus verkettet, einfach weil ich Lust dazu hatte:

* Weil es hier um ein "heißes Eisen" geht, gibt es eine -- nun ja: Vorkontrolle. Im Gegensatz zu der sonstüblichen Nachkontrolle. "Liebe Leserinnen und Leser, in diesem Kommentarbereich prüfen wir alle Beiträge, bevor sie veröffentlicht werden. Ihr Kommentar erscheint, sobald er gesichtet wurde." | Natürlich müsste es korrekt heißen: Ihr Kommentar erscheint, sobald er gesichtet und falls er dann zugelassen wurde.

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Mal was zur Geschäftsordnung: Da oben gibt es einen Kommentar von mir und eine strenge Erwiderung von Herrn Dr. S.:

"... Nein, aber man muss schon hinschauen, dann fallen etliche offensichtliche Fake News auf. Ihnen natürlich nicht, Ihr Logo mit dem Brett vor'm Kopf passt schon."


Ich habe vorgestern meinerseits mal versucht, das hier dazu zu stellen:


"Ich überlege kurz, ob ich das, was ich geschrieben habe, einfach noch einmal hin kopiere. Sage mir dann aber, dass das natürlich sinnlos wäre. || Was allerdings die Bemerkung mit dem Brett vorm Kopf angeht, so fühle ich mich verpflichtet auf etwas hinzuweisen: Robert Redford, was niemand glauben mag, der in nur von der Leinwand kennt, der ist ein ziemlich begabter Magier und sehr allergisch bei Anmerkungen dieser Art! Also Vorsicht! Es könnte Ihnen schaden."


Das hat die -- nennen wir es: ZEIT-Kontrolle nicht passieren dürfen. Was für sich genommen die Frage aufwirft, ob man auf kleine Unverschämtheiten nicht antworten darf.

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Ab hier also übernimmt die ZEIT bzw. der diensthabende Kontrolleur die Verantwortung! Ich habe mich bemüht, Herrn Dr. S. vor Unbill zu bewahren."


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13.04.2018 13:35 Uhr: Soeben habe ich einen letzten, einen wirklich allerletzten Versuch bei der ZEIT unternommen:

Ok, meine Anmerkungen -- die überhaupt nicht gegen eine irgendwie nur denkbar (N)Etiquette verstoßen haben -- durften nicht passieren. Also versuche ich es ein letztes Mal, mit einem Link. Und dann, wenn das auch nicht geht, dann ist's aber auch sowas von gut!

http://haizara-x.blogspot.de/2018/04/zeit-kontrolle.html

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Das ist der Link auf die vorliegende Seite.

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Jetzt bin ich erstaunt! Der Link wurde ziemlich schnell geschaltet.

"Glas-Wasser-Theorie"

Assoziatives Gedächtnis: Ich dachte, dass diese Idee direkt von Karl Marx stammt.

Ein wenig geblättert... Nein, es verhält sich anders! Am Ende: Wieder mal Lob der Wikipedia.

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Der Begriff Glas-Wasser-Theorie (russisch теория стакана воды, transkr. teorija stakana wody; transl. teoriâ stakana vody) ist eine abwertende Bezeichnung Lenins für die von der russischen Kommunistin und Frauenrechtlerin Alexandra Kollontai propagierte Sexualmoral im Sozialismus.

Kurz nach der Oktoberrevolution von 1917 war „Glas-Wasser-Theorie“ das Schlagwort. Laut dieser Theorie sollte der Umgang mit Sex genauso selbstverständlich sein wie das Trinken eines Glases mit Wasser. Mit ihrer Verteidigung der freien Liebe stand Kollontai im krassen Gegensatz zur damaligen bürgerlichen Moral. Angeblich hatte sie empfohlen, Sexualität wie ein Glas Wasser zu konsumieren. Lenin äußerte sich nach Clara Zetkin (Erinnerungen an Lenin, 1925) folgendermaßen darüber:

„Die berühmte Glaswassertheorie halte ich für vollständig unmarxistisch und obendrein für unsozial […]. Durst will befriedigt sein. Aber wird sich der normale Mensch unter normalen Bedingungen in den Straßenkot legen und aus einer Pfütze trinken?“

Laut Lenin sollte die Jugend ihre Energie auf die Revolution konzentrieren. Indirekt macht er Kollontai dafür verantwortlich, dass die Jugend durch die Theorie ganz wild geworden sei.

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Was doch die Bilder für eine Wirkmacht haben! Finden muss man sie nur! "Analogy as the Core of Cognition". Und von dieser Stelle komme ich dann auf die Kardashians zurück.

Martenstein: "Wir sehen nur ..."

Wert, dass man es weitergibt. Im heutigen ZEIT-Magazin. (Demnächst wahrscheinlich allgemein zugänglich. Hier über mein Abo.)

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"Wir sehen nur, was wir sehen wollen. Kürzlich las ich eine Kolumne, in der ein Kollege einen Vorfall im Berliner Nahverkehr beschrieb. Eine Frau mit drei Kindern versuchte, einen Bus zu bekommen, der noch an der Haltestelle stand, die Türen des Busses waren bereits geschlossen. Kurz bevor die Familie die Tür erreichte, gab der Fahrer Gas, statt ein paar Sekunden zu warten und die Tür noch mal zu öffnen. Weil die Familie offenbar einen Migrationshintergrund hatte, schrieb der Kollege von "alltäglichem Rassismus", für den dies ein weiterer Beleg sei. Mir selber ist so was an Haltestellen allerdings auch schon ein paarmal passiert, ich wäre nicht auf die Rassismus-Idee gekommen. Ich hätte gedacht: "So sind sie halt, die sadistischen Berliner Busfahrer", was natürlich auch zu pauschal ist. So was würde ich höchstens denken und natürlich niemals schreiben. Jemand von der Gewerkschaft hätte aus dem Vorfall sicher eine Geschichte über die psychische Überlastung der Busfahrer gemacht, eine Feministin etwas über Männergewalt, der Sprecher des Kinderschutzbundes etwas über die Kinderfeindlichkeit, und einer von der AfD hätte vielleicht darüber gewettert, dass Südländer immer unpünktlich kommen. Wir sortieren alles, was wir sehen, sofort in unser Weltbild ein. Was wirklich in dem Busfahrer vorgegangen ist, weiß niemand. Vielleicht hatte er übles Sodbrennen und hasste deshalb die ganze Welt."

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Martenstein for President!

"Glaubt ihr, dass Kim ..."

Seiten gibt's, die gibt's gar nicht! Gibt's doch! Sie heißen zum Beispiel promiflash.de und sie bringen Dinge wie diese:

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"Weit, weit weg": Kim urlaubt, während belogene Khloe leidet

12. Apr. 2018, 7:00 - Luisa W.

Jeden Augenblick könnte es so weit sein! Die Geburt des ersten Kindes von Reality-Sternchen Khloe Kardashian (33) steht unmittelbar bevor. Was für sie eigentlich der Himmel auf Erden sein sollte, verwandelt sich gerade in eine absolute Hölle. Ihr Freund und Kindsvater Tristan Thompson (27) hat die hochschwangere Schönheit betrogen! Und das nicht einmal, nicht zweimal, sondern dreimal. Heimlich aufgenommene Schnappschüsse und ein Sextape liefern den Beweis. Doch während die Betrogene am Boden zerstört ist, sendet ihre berühmte Schwester Kim Kardashian (37) Urlaubs-Pics aus dem Paradies.

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Und jetzt dürfen die Leser -- abstimmen!

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Glaubt ihr, dass Kim die Tragödie um ihre Schwester völlig kalt lässt?

o Nein, auf keinen Fall. Sie will die Thematik vielleicht einfach nicht in der Öffentlichkeit austragen.

o Vielleicht. Jedenfalls ist es nicht nett von ihr, gerade jetzt glückliche Urlaubsbilder zu veröffentlichen.

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Beim "Freund und Kindsvater Tristan Thompson (27)" musste ich daran denken, dass der wahrscheinlich einfach in einer Welt und Zeit lebt, in der endgültig die Glas-Wasser-Theorie gilt. "Wenn alle Brünnlein fließen..." Eifersucht und ähnlicher Killefit ist in dieser Welt einfach sowas von gestern! (Wer sich damit nicht auskennt, der gehe hier weiter!)

Mittwoch, 11. April 2018

Wer sind "wir"?

Ein Aufplopp soeben, mitten auf dem Bildschirm:


Wenn das von Microsoft käme, dann stünde das wohl auch da. Also -- wer will da was updaten? Worum geht es überhaupt?

Also erst mal: Weg damit!

Capital-Künstler-Ranking 2016

Sortiert man die ersten 25 Plätze der Capital-Künstler-Rankings 2016 nach dem, was da "Kunstform" genannt wird, dann ergibt sich folgendes Bild:

Fotografie
9
Installation
8
Skulptur
8
Malerei
7
Video
6
Performance/Happening
5
Druckgrafik
3
Film
3
Videoinstallation
2
Animation
1
Architektur
1
Collage
1
Design
1
Klangkunst
1
Konzeptkunst
1
Lichtskulptur
1
Zeichnungen
1

Es ergeben sich da eine Menge Fragen. Beispielsweise:
  1. Wie kommt es zum Spitzenplatz der Fotografie? Und ...
  2. Ist Fotografie überhaupt Kunst? (Zugegeben eine alte, offenbar schon entschiedene Frage.)
  3. Wann = wie überschreitet Architektur und anderes "Angewandte" die Schwelle vom Handwerk / der Technik zur Kunst?
  4. Wie kommt man mit "Druckgrafik", immerhin drei Künstler, in dieses Ranking rein?
  5. ...
Die Tabelle an und für sich:

Rang
Name
Nat.
Geb.
Kunstform
1
Bruce Nauman
US
1941
Malerei, Fotografie, Videoinstallation, Skulptur
2
Gerhard Richter
DE
1932
Malerei
3
Cindy Sherman
US
1954
Fotografie, Performance/Happening
4
John Baldessari
US
1931
Fotografie, Collage, Performance/Happening
5
Ed Ruscha
US
1937
Malerei, Druckgrafik
6
Lawrence Weiner
US
1942
Druckgrafik, Skulptur, Installation
7
Thomas Ruff
DE
1958
Fotografie
8
Georg Baselitz
DE
1938
Malerei, Skulptur
9
Rosemarie Trockel
DE
1952
Malerei, Druckgrafik
10
Francis Alys
BE
1959
Malerei, Fotografie
11
Erwin Wurm
AT
1954
Fotografie, Skulptur, Installation
12
William Kentridge
ZA
1955
Video, Zeichnungen, Animation
13
Ai Weiwei
CN
1957
Fotografie, Skulptur, Installation, Design, Architektur
14
Wolfgang Tillmans
DE
1968
Fotografie
15
Richard Serra
US
1939
Skulptur
16
Fischli & Weiss
CH
1946
Fotografie, Installation
17
Hans-Peter Feldmann
DE
1941
Konzeptkunst
18
Yayoi Kusama
JP
1929
Malerei, Installation, Performance/Happening
19
Marina Abramovic
RS
1946
Installation, Performance/Happening
20
Dan Graham
US
1942
Video, Video, Skulptur
21
Christian Marclay
CH, US
1955
Film, Video, Klangkunst
22
Douglas Gordon
UK
1966
Video, Film, Video, Videoinstallation
23
Olafur Eliasson
DK
1967
Installation, Lichtskulptur
24
Mona Hatoum
LB
1952
Installation, Performance/Happening
25
Carl Andre
US
1935
Skulptur

Dienstag, 10. April 2018

"Babse (Drücke) das Küchenpapier..."

SaubermachenBäh, dunkle Ränder in der Toilette.. So wirst du sie wirklich einfach los! Und das ganz ohne Schrubben!
Toilette 3

gegen alle Ränder und Wände der Toilette.

Toilette 4

Lasse nun alles gut über Nacht einwirken, den nächsten Tag alles abnehmen und abziehen. Nun einfach mit einer Bürste drüber putzen – fertig.

Mit Hilfe von dieser Methode entfernst du ganz einfach alle dunklen Ränder und bekommt du eine strahlend schöne Toilette! Und das ganz ohne schrubben und teuren Reinigungsmitteln.

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https://www.tippsundtricks.co/saubermachen/bah-dunkle-rander-toilette-so-wirst-du-sie-wirklich-einfach-los-und-das-ganz-ohne-schrubben/2/

Jessica Alba

Was wurde hier falsch übersetzt?

Die US-amerikanische Schauspielerin ist auch eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Sie begann ihre Karriere als Schauspielerin im Alter von 13 und wurde selbst dann ein Sex-Symbol genannt.

http://www.starswelt.com/2016/03/20/die-10-schonsten-frauen-der-welt/7/

"...nach dem / den Schuldigen gesucht"

Und noch ein ZEIT-Kommentar:

--

"Wenn man es unter 'islamistischer Terror' hätte verpacken können, wäre all das nicht nötig. Aber so wird jetzt noch sehr lange nach dem / den Schuldigen gesucht."


Ich sehe, auch nach Durchlesen vieler Kommentar hier, nicht, dass es sich so verhält wie Sie sagen. Die meisten Bürger können politischen Terror noch von dem "erweiterten Suizid" aufgrund von psychischen Störungen, welcher Art auch immer, unterscheiden. Und es ist die Presse, es sind die politisch Tickenden, die überall die "Schuldigen" oder "Verantwortlichen" suchen. Die meisten normalen Bürger erkennen, dass es in einem Fall wie dem in Münster einfach keine Möglichkeiten gibt, die Tat zu verhindern.

Kristeva: "Die Wahrheit der Akten"

Von der Wikipedia-Diskussoinsseite kopiert:

--

Ich habe das in der Papier-ZEIT gelesen. (Leider nur für Abonennten online zugänglich.)

"Julia Kristeva. Die Wahrheit der Akten || War Julia Kristeva, die Pariser Star-Intellektuelle, in den siebziger Jahren eine Agentin des bulgarischen Geheimdienstes? Im Gespräch mit der ZEIT sagt sie: "Die Akten machen aus mir eine Person, die ich nicht bin!" || Von Georg Blume und Iris Radisch"

Da waren nicht so viele Zweifel, dass "die frühe J. K.", nachdem sie 1965 nach Paris gegangen war, vom bulgarischen Geheimdienst tatsächlich eingesetzt worden ist. Allerdings offenbar seit 1973 schon nicht mehr, weil ihre Berichte "nicht präzise genug" waren. (Alles aus dem Gedächtnis.)

Eine Pretiose der Formulierungskunst für mich:

"[...] Dass ausgerechnet die skrupulöse Psychoanalytikerin und poststrukturalistische Sprachphilosophin Kristeva in die Maschinerie eines der brutalsten Überwachungsunternehmen des östlichen Imperiums geraten ist, scheint denjenigen recht zu geben, die die Pariser Dekonstruktionsarbeit an der Vernunft schon immer beargwöhnten. Es passt allzu gut in das Klischee vom Poststrukturalismus als theoriebesoffener Denkspielerei im sicheren Abseits der großen Weltkonflikte. Schließlich war es vor allem Julia Kristeva, die für einen neuen, im freien Spiel der Texte wild umherflottierenden Wahrheitsbegriff eintrat. Die Erfinderin der »Intertextualität«, die von der Spießer-Unterscheidung zwischen Fakten und Fiktionen nichts mehr wissen wollte."

"Dieser Islam-Talk war eine Katastrophe"


--

CHAOS-DEBATTE BEI „HART ABER FAIR“ || Dieser Islam-Talk war eine Katastrophe Die Talk-Runde bei Plasberg || Artikel von: JOSEF NYARY veröffentlicht am 10.04.2018 - 02:37 Uhr Kreuz und Halbmond, Grundgesetz und Koran: Jahrelang null Probleme, jetzt plötzlich jede Menge Zoff. In „Hart aber Fair“ fragt ARD-Gedankenforscher Frank Plasberg: „Islam ausgrenzen, Muslime integrieren – Kann das funktionieren?“ Die Gäste ► Hamed Abdel-Samad (46). Der deutsch-ägyptische Politologe gondelte mit Star-Autor Henryk M. Broder kreuz und quer durch Deutschland, schrieb dann „Integration – Ein Protokoll des Scheiterns“. ► Joachim Herrmann (61, CSU). Bayerns Innenminister macht einen interessanten Unterschied: Unsere Muslime gehören zu uns, ihr Islam aber nicht. ► Enissa Amani (32). Die deutsch-iranische Comedian wirft Bundesinnenminister Horst Seehofer vor, sein Islam-Satz grenze Millionen Muslime aus. ► Cem Özdemir (52, Grüne). Der Ex-Parteichef findet: „Es ist nicht wichtig, wo du herkommst. Wichtig ist, wohin du willst!“ ► Du‘ A Zeitun (35). Die Theologin mit syrischen Eltern ist heute das Kopftuch vom Dienst, kämpft aber als Streetworkerin gegen die Radikalisierung junger Muslime. Streetworkerin DuÔ A Zeitun, Projektleiterin an einem katholischen Bildungswerk Streetworkerin Du´ A Zeitun, Projektleiterin an einem katholischen Bildungswerk Foto: ARD Bunter Mix: Politik, Praxis, Entertainment. Das Zoff-o-Meter muss nicht lange warten, es läuft heute heiß wie nie. Plasberg lobt erst mal seinen türkischen Gemüsehändler: Mit dem könne man ganz toll über die Feinheiten der deutschen Sprache reden. Soso! Die Theologin mit dem Kopftuch ist in Aachen geboren und sagt, was sich in der Öffentlichkeit durchaus nicht jeder zu sagen traut: „Ich bin stolz darauf, deutsch zu sein!“ Das Zoff-Meter kommt in Fahrt Herrmann kann mit dem Satz, der Islam gehöre zu Deutschland, „nichts anfangen“, denn: „Grundwerte, Rechtsstaat, Humanismus, Aufklärung, zu alledem hat der Islam überhaupt keinen Beitrag geleistet!“ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Foto: ARD Entertainerin Amani ist „ganz traurig“, dass sie das von einem Politiker hören müsse, dessen Partei „das C für Christentum“ im Namen trage. Wo da denn die Nächstenliebe bleibe! || Erste Attacke Dann lässt sie ein wildes Stakkato auf die Runde los: „Ich möchte nicht immer nur über unsere jüngste Vergangenheit reden, die sehr grausam war. Schon auf den Kreuzzügen haben Christen Juden abgeschlachtet…“ So geht es minutenlang weiter. Deutsch-Iranische Komikerin Enissa Amani Deutsch-Iranische Komikerin Enissa Amani Foto: ARD Politologe Abdel-Samad möchte zum Thema zurück: „Wenn drei Viertel der Deutschen die Aussage ablehnen, dass der Islam zu Deutschland gehört, was machen wir dann?“ fragt er. „Sind die dann alle rechtsradikal oder islamophob?“ Klarste Kante „Die Salafisten gehören nicht zu Deutschland“, sagt Abdel-Samad. „Die 150 islamischen Gefährder auch nicht. Und auch nicht die radikalen Moslems, die nach Syrien gehen, um dort für den IS zu kämpfen!“ Deutsch-Ägyptischer Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad Deutsch-Ägyptischer Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad Foto: ARD Überraschung: Seehofer habe auch richtige Dinge gesagt, gibt Özdemir zu, zum Beispiel gerade über den Salafismus. Herrmann nutzt die grüne Vorlage zu einem Treffer: „Der Islam ist im Moment nicht die Bewegung, die Freiheit, Toleranz und Offenheit propagieren würde!“ Peinlichste Szene Die Entertainerin ist schon wieder „traurig“, weil „da eine Demagogie stattfindet“, und gibt gleich noch eine Runde Fakenews aus: Friedlicher Islam, böse Christen usw. Der Politologe wird sauer: „Ich erwarte Selbstkritik!“ ruft er ihr zu. Der Talkmaster beugt lieber das Haupt. Die Entertainerin legt ihm die Hand auf den Nacken und sagt: „Liebe Grüße an Ihre Frau. Ich habe ganz katholische Absichten mit Herrn Plasberg.“ Ist das noch Talk oder kann das weg? DEBATTE ÜBER DEN ISLAM Horst Seehofer MINISTER HORST SEEHOFER „Der Islam gehört nicht zu Deutschland!“ Seit Mittwoch ist Horst Seehofer (68, CSU) Bundesinnenminister – und setzt im BILD-Interview schon ein erstes deutliches Signal. Finanzminister Olaf Scholz (59, SPD) OLAF SCHOLZ IM BILD-INTERVIEW »Seehofer ist sein Islam-Satz auf die Füße gefallen In BILD spricht der Finanzminister über Freihandel, Freistaat, Freigiebigkeit – und seinen Minister-Kollegen Horst Seehofer (68, CSU). Der schlimmste Fall Ein ARD-Einspieler zeigt den versuchten „Ehrenmord“ von Laupheim: Eine junge Frau wird von ihrem Ehemann und ihrem Bruder niedergestochen, ihre Eltern schauen zu. Die Reaktion der Entertainerin auf diese Scheußlichkeit ist eher lau: So etwas gebe es in Sizilien auch, meint sie. Dem Politologen platzt der Kragen: „Unerträglich!“ schnauzt er sie an. Plasberg zieht trotzdem weiter sein Kasperltheater durch: „Stellen Sie vor, ich würde jetzt einen blauen Helm aufsetzen“, lächelt er in die aufgeregte Runde, „dann wäre ich jetzt der Blauhelmmoderator!“ Erschütternde Studie Der Politologe zitiert aus einer Untersuchung, dass türkischstämmige Mädchen in Deutschland doppelt so oft Selbstmord begehen oder versuchen wie gleichaltrige deutsche Mädchen. Hauptgrund sei die fehlende Freiheit. „Man kann sich nicht in dieses Land integrieren, wenn man das Wertesystem des Islam eins zu eins leben will“, sagt er dazu. „Die deutsche Gesellschaft wird offener, die Migrantengruppen nicht.“ Die Entertainerin unterbricht ihn zwar nicht, sieht aber irgendwie leidend aus. Emotionalster Moment Özdemir erinnert sich an seine Integrationsprobleme als Sohn eingewanderter Türken auf der Schwäbischen Alb: „Als ich sagte, ich möchte auf das Gymnasium, hat der Lehrer gelacht, und dann die ganze Klasse“, erzählt er. Er hat es später auf dem zweiten Bildungsweg doch noch geschafft. Jetzt lacht dort niemand mehr. Thema Kopftuch Herrmann zitiert aus einer Studie: „Die Mehrheit der islamischen (!) Frauen in Deutschland sieht im Kopftuch ein Symbol für die der Nichtgleichberechtigung der Frau.“ Özdemir nimmt den Ball auf: „Wenn das Kopftuch ein Mittel zur Agitation ist, habe ich ein Probleme damit“, sagt er. Grünen-Politiker Cem Özdemir Grünen-Politiker Cem Özdemir Foto: ARD Warum tragen denn kleine Mädchen überhaupt ein Kopftuch? „Weil es angeblich ein Sexualsymbol ist“, sagt der Politiker, „und das ist nicht normal. Wer findet, dass Männer Kinder als Sexualsymbole sehen, der sollte die Männer behandeln und nicht die Kinder zwingen, ein Kopftuch zu tragen!“ Zitat des Abends „Es geht nur, wenn die, die ein Kopftuch tragen, auch für das Recht kämpfen, dass meine Tochter im Minirock herumläuft“ (Özdemir). Fazit Chaos-Debatte, verlogene Opferposen, viel penetrante Selbstbeweihräucherung („Ich darf in Hollywood spielen“). Der Politologe und die beiden Politiker waren im falschen Film, wehrten sich aber wacker gegen den populistischen Flachsinn. Der Moderator ein Totalausfall. Das war ein Talk der Kategorie „Katastrophe“.

Montag, 9. April 2018

"Fake news"

Soeben bei der ZEIT eingereicht, auf die unten zitierte Meldung hin:

-- Mein Kommentar und eine Erwiderung --

Immer wieder mein Erstaunen über die leutselig-frische Verwendung des Begriffs "fake news" und über die dahinter stehende gedankliche Schlichtheit:

"Immer neue Fake News: Die ungarische Regierung hat so lange Propaganda gegen Migranten gemacht, dass sie nun auch bei Gegnern von Viktor Orbán verfängt."

Das Weltbild: So wie ich die Dinge sehe, so sind sie. Und das andere, das sind fake news.

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Martin_R_H_S #114.1 "Und das andere, das sind fake news." Nein, aber man muss schon hinschauen, dann fallen etliche offensichtliche Fake News auf. Ihnen natürlich nicht, Ihr Logo mit dem Brett vor'm Kopf passt schon. Antwort auf #114 von BDLB

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Manchmal, bei weitem nicht immer, schaue ich nach, ob denn jemand zu dem, was ich gesagt habe, etwas sagen wollte. Hier also…

Ich überlege kurz, ob ich das, was ich geschrieben habe, einfach noch einmal hin kopiere. Sage mir dann aber, dass das natürlich sinnlos wäre.


Was allerdings die Bemerkung mit dem Brett vorm Kopf angeht, so fühle ich mich verpflichtet auf etwas hinzuweisen: Robert Redford, was niemand glauben mag, der in nur von der Leinwand kennt, der ist ein ziemlich begabter Magier und sehr allergisch bei Anmerkungen dieser Art! Also Vorsicht! Es könnte Ihnen schaden.

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Das hat die ZEIT-Zensur nicht durchgehen lassen. Mir schleierhaft warum nicht. Ich versuche es noch einmal, mit dem hier:


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"Ihr Logo mit dem Brett vor'm Kopf..."

Nana, Herr Dr. S. aus O.! Wer wird denn gleich in die Luft gehen?!


Weil ihre sanfte, aber doch halt auch leicht unverschämte Beleidigung was Allgemeingültiges berührt, hier im Kommentarbereich und auch bezogen auf das sich  wandelnde Diskussionsklima im Land, versuche ich mal gesondert eine allgemeine Erwiderung. Mal schauen, ob die strengen Kontrolleure / Kontrolleusen der ZEIT sie durchgehen lassen...

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