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Samstag, 19. August 2017

"... bitte verzichten Sie auf voreilige Rückschlüsse"

Und eine Anmerkung von mir im Kommentarbereich der ZEIT, in dem bei der Finnland-Messerattacke die Kommentare wieder erst nach Sichtung freigegeben werden. Mal schauen, ob das freigegeben wird. 

Der Hinweis der ZEIT-Redaktion zunächst ausführlich:

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Moderationsteam #1

Liebe Leserinnen und Leser,

auch wenn der Vorfall emotionalisiert - bitte verzichten Sie auf voreilige Rückschlüsse und versuchen Sie Ihr Anliegen sachlich vorzubringen. Diskutieren Sie sachlich sowie respektvoll und belegen Sie Ihre Äußerungen mit seriösen Quellen und Verweisen, sollten Sie weitere Informationen einbringen wollen.

Danke, die Redaktion/ms

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"Liebe Leserinnen und Leser, auch wenn der Vorfall emotionalisiert - bitte verzichten Sie auf voreilige Rückschlüsse und versuchen Sie Ihr Anliegen sachlich vorzubringen."

Liebe Redaktion,

bitte haben Sie, die mitlesenden Vertreterinnen und Vertreter der Redaktion, Verständnis dafür, dass es manchmal eine Anhäufung von Meldungen der gleichen Richtung gibt, die dazu führt, dass es bei dieser Häufung schwer fällt, sachlich zu bleiben. (Um 'Anliegen' der LeserInnen geht es ja in der Regel nicht.)

Ist es unsachlich, wenn ich folgende Meldung hier mit dazustelle:

"Bei der Messerstecherei in einem kleinen Geschäft in der Nähe des Wuppertaler Hauptbahnhofs war am Freitag ein 31-Jähriger getötet und sein 25-jähriger Bruder verletzt worden. Die beiden Opfer stammen nach Polizeiangaben vom Freitagabend aus dem Irak. Die beiden mutmaßlichen Täter sind nach Polizeiangaben von Samstag syrischer Herkunft." (faz.net)

Um nicht missverstanden zu werden, füge ich -- gewiss etwas überexplizit -- hinzu: Es geht darum, dass der Eindruck bei Lesern wie mir entsteht, dass die "fremden Kulturen", die gegenwärtig nach Europa kommen, politisch-terroristisch und persönlich-kriminell, gleichviel, halt doch ein sehr eigenes Gewaltelement mitbringen.

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Nach dazu:

"Nur haben die allermeisten Taten dieser Art absolut nichts mit Chancen-und Zukunftslosigkeit zu tun."

+1


Was einen, finde ich, schon wundern kann: dass in Europa ein gewisser Anteil fremder Menschen aufgenommen wird, der offenbar überhaupt nicht froh ist über die neuen Chancen. Diese Menschen sind nicht froh, dass sie in Sicherheit und fürs erste durch geldwerte Unterstützung der aufnahmenden Gesellschaft versorgt werden. Sie bringen die Gewaltpotentiale ihrer Herkunftsländer mit und leben sie bruchlos hier aus. Nein, nicht alle. Aber halt doch erwähnenswert viele.

"... als Sexsklavin zu versteigern"

Immer und immer wieder die Frage: Knallt im Moment die Welt durch? In Form von lauter kleinen, manchmal auch großen Leuchten, die durchknallen? Oder ist es, wie es immer war, und es wird über die Durchgeknallten nur mehr berichtet?

Wieder so eine Meldung:

"Bei einem inszenierten Fotoshooting am 11. Juli in Mailand habe der 30-Jährige sie mit einem Komplizen betäubt und gefesselt, sagte der Mailänder Vizestaatsanwalt Paolo Storari am Wochenende. Von dort sei die 20-Jährige im Kofferraum eines Wagens aufs Land in der Nähe von Turin gebracht worden. Danach sollen die Entführer Nacktfotos von Ayling ins Darknet gestellt haben, um sie als Sexsklavin zu versteigern. | Gemeldet haben soll sich niemand, daraufhin brachte Lukasz H., der wie sein Bruder in Großbritannien lebt, Ayling laut Ermittlern am 17. Juli zurück nach Mailand und ließ sie in der Nähe des britischen Konsulats frei. Dem Model und Lukasz H. zufolge brachen die Täter die Entführung ab, als sie erfuhren, dass Ayling Mutter eines kleinen Kindes ist. | An dieser Version gibt es allerdings Zweifel. Die italienischen Ermittler hinterfragen unter anderem, ob Lukasz H. tatsächlich vorhatte, das Model zu verkaufen. Die Auktion könnte den Behörden zufolge auch fingiert worden sein, um Lösegeld von Aylings Agentur und der Familie zu erpressen. Der mutmaßliche Entführer soll für die Freilassung der jungen Frau umgerechnet etwa 255.000 Euro gefordert haben. | Ayling hat seit ihrer Rückkehr nach Großbritannien in den vergangenen Tagen mehrere Interviews gegeben, in denen sie ihre Version des Geschehens wiederholte. Ob es wegen des Falls zu einem Prozess in Italien oder Großbritannien kommt, ist noch nicht bekannt. (spiegel.de)

Vorurteile werden in Massen angezapft. Polen, die in in GB leben. "Kaum gestohlen, schon in -- Italien!" Haben die beiden Polen vielleicht "96 Hours" gesehen, die Versteigerungsszene? Junge Frauen, unter Drogen gesetzt, die an Scheichs und andere reiche Araber versteigert werden... Und wenn ich schon mal dabei bin: Ich überlege, ob die ganze Aktion vielleicht von des Models Agentur gelauncht wurde, um Ayling bekannter zu machen.

Donnerstag, 17. August 2017

Nicht-Empathen und Psychopathen

Das Wikipedia-Café bringt mich immer mal wieder dazu, wichtige Fälle und Überlegungen auszukramen. Hier zum Thema "Psychopathen" und "Nicht-Empathen" (später: im Archiv).

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"So soll Mutter Teresa nicht das geringste Mitleid mit den Slumbewohnern gefühlt haben, die sie pflegte."

Also, das ist ja noch mal was ganz anderes! Wie lautet der Terminus für die "berufsnotwendige Abstumpfung", die in vielen Berufen notwendig ist und antrainiert wird? Bei Chirurgen und Ärzten überhaupt, Rettungssanitätern, Katastrophenhelfern, Anwälten, Polizisten, ... Ich meine, der Chirurg, der sich vor, bei und nach jeder Operation voll-empathisch in seine Patienten einfühlt, wie lange wird der wohl so arbeiten können?

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"Naja, es gibt ja auch viel mehr 'normale' Menschen als Psychopathen."

Ach, und apropos -- kennt ihr den? Mein Lieblingsfall. Den Namen ''Jim Fallon'' sollte man sich merken, wenn man hin und wieder mal das Wort ''Psychopath'' in den Mund nimmt, finde ich.

"Normalerweise untersuchte der Wissenschaftler James Fallon Verbrecher-Hirne. Bis er feststellen musste, dass auch in ihm ein Psychopath steckt. 25.02.2015. | Jim Fallon ist ein wirklich charmanter Mann. Und er ist ein preisgekrönter Neurowissenschaftler, Professor für Psychiatrie an der Universität Irvine / Kalifornien. Er hat es zum wissenschaftlichen Berater des US-Verteidigungsministers gebracht, zwei Biotechnologie-Firmen gegründet und drei Kinder mit der Frau gezeugt, mit der er seit 45 Jahren glücklich verheiratet ist. Und er ist ein Psychopath." (kurier.at)

Und noch einmal ÜBRIGENS: Das ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass man unterscheiden muss zwischen "vollständiger Anlage" und "ausgebrochenem, gelebten Vollbild" einer Krankheit.

Mittwoch, 16. August 2017

Beste Fußball-Liga in Europa

Der Fall Dembélé führt die Experten bei der ZEIT in einer großen Diskussion zusammen. Ich berechne für mich die besten Ligen in Europa, nur nach CL-Endspielen. Rauf und runterschauen, was die Ablehnung dieser Rechnung angeht. 

Hier ein wenig erweitert:

Seit 1990: Letzte Spalte = Gesamtpunktzahl




Die letzten 10 Jahre


Dass die anderen Länder überhaupt noch antreten, nur um sich abservieren zu lassen, wundert mich inzwischen. Aber natürlich bringt auch die Teilnahme Viertelfinale ziemlich viel Geld. Und die Hoffnung stirbt wie immer zuletzt.
Mal wieder aus der ZEIT hierher gezogen:

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"...und ich denke auch Sie und so gut wie jeder hier, sich mit allen Mitteln wehren würde, wenn man kurz davor steht in ein Land geschickt zu werden in dem das eigene Leben bedroht ist."

Da haben Sie vollkommen recht.

Dann aber der Blick von der anderen Seite: Es gibt auf der Welt so viele Länder, in denen das Leben überproportional bedroht ist. (Irgendwie bedroht ist es ja überall.) Aus der Sicht Europa tun "die Menschen" bestimmter Gruppen in diesen Ländern auch alles, damit es so ist. Denn die Bedrohung fällt ja nicht wie der Regen vom Himmel. Dann die Frage: Kann Europa, kann Deutschland hier die Rettung für die selbstgeschaffenen Probleme in diesen Ländern sein? Vor allem, wenn die Hierherkommenden in einer zumindest publizistisch relevanten Anzahl die Mentalität ihrer Herkunftsländer mitbringen und also auch hierzulande zur Gewalt neigen? Ich denke, ich muss die Fälle nicht aufzählen.

Lösung? Die Weltgemeinschaft, UNO oder ein neues Gremium, müsste überlegen, ob nicht Länder mit extremer Gewalt in Teilen unter Aufsicht gestellt werden, mit starker Militärpräsenz. Auf dass die Modalitäten eines friedlichen Zusammenlebens und erfolgreichen Wirtschaftens mitsamt den damit verbundenen Vorteilen eingeübt werden. Dass das nicht einfach ist, zeigt Afghanistan. Aber welcher Weg bliebe sonst?

Antwort auf #1.8 von Sophi Avea

Das 5. Gebot, heute

Die katholische Katechismus-Fassung des 5. Gebots lautete dereinst, aus dem Gedächtnis: "Du sollst Vater und Mutter ehren, auf dass es dir wohl ergehe und du lange lebest auf Erden." Die offizielle Fassung heute: "Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt."

In welcher Formulierug immer: Dieses Bild passt, als Negativ sozusagen, genau dazu:


Was ist das für ein Welt? Ja, sowas gab es schon immer, klar. Aber wirklich in dieser seltsamen Koinzidenz?

Dienstag, 15. August 2017

14-jährige Tochter, 15-jähriger Freund

Wiederum ein Zufallsfund:

17.05.2017 ERSTOCHENE FRAU IN VAREL Tochter (14) und Freund (15) unter Mordverdacht | Traute Börjes-Meinardus || Die 14-jährige Tochter der am Sonntag in Büppel erstochenen Frau wurde festgenommen. Bei ihrem 15-jährigen Freund wurde die Tatwaffe gefunden. Die Jugendlichen sitzen wegen dringenden Mordverdachts in Untersuchungshaft. || BÜPPEL Nachdem Sonntagabend in Varel (Kreis Friesland) eine 39-jährige Frau in ihrer Wohnung erstochen aufgefunden wurde, hat der Haftrichter am Dienstag für ihre 14-jährige Tochter und deren 15-jährigen Freund aus Varel Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts des gemeinschaftlich begangenen Mordes angeordnet. || „Die mit Hochdruck geführten Ermittlungen richteten sich auf das nähere Umfeld des Opfers, sodass am späten Montagabend die 14-jährige Tochter und ein 15-Jähriger aus Varel vorläufig festgenommen werden konnten“, teilte die Polizei am Dienstag mit. || In der Wohnung des 15-jährigen Varelers hatten Polizisten am Montag die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer, gefunden. || Die Polizei hatte am Sonntag kurz vor Mitternacht die 39-Jährige in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Vareler Ortsteil Büppel gefunden. Nachbarn hatten laute Schreie gehört und die Polizei alarmiert. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau bestätigen, deren Körper mehrere Stichverletzungen aufwies. || Die Nachbarn in Büppel sind erschüttert, sie hatten die alleinerziehende 39-Jährige und ihre 14-jährige Tochter, die seit einem Jahr in dem Mehrfamilienhaus lebten, als sympathisch und harmonisch im Umgang miteinander erlebt. || Traute Börjes-Meinardus | Varel | Redaktion Friesland

"Part of the mystery"

Eben extrem zufällig gefunden.

Science cannot solve 
the ultimate mystery of nature.
And that is because, in the last analysis,
we ourselves are a part of the mystery.

Ich denke noch darüber nach ... 

Vorläufiges Ergebnis: Um so etwas sagen zu können, um zustimmen zu können, muss man den Inhalt fühlen können. Ich habe den Eindruck, dass die gegenwärtigen westlichen Gesellschaften -- die auch ganz im Osten liegen können -- danach streben, mit allen Mitteln den Menschen dieses Fühlen-können auszutreiben. Im Zweifelsfall, indem man diese Fähigkeit lächerlich macht und den Inhalt für dummes Zeug erklärt. Denn: Konsum und große Unterhaltung ist doch Lebenssinn genug!

Und wer hat es gesagt? Soll es gesagt haben. Na? Wer?

Montag, 14. August 2017

Genderism und die ZEIT

Am Ende eines langes Ferienstreifzugs durch die Online-Presse und ihren Foren noch das: In der ZEIT werde ich doch tatsächlich wegen Unsachlichkeit gelöscht. Ausnahmsweise reagiere ich ziemlich heftig:

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BDLB #24 3
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/ts

BDLB #24.1
Wie bitte? Was war denn da unsachlich?
Antwort auf #24

BDLB #24.2
Ok, das reizt mich, wie ich eine Minute später feststelle, nun doch: Ich hatte doch wohl einfach geschrieben -- wenn kein Hacker mir ins Wort gefallen ist und abgeändert hat:

Sex sells > Genderism makes publicity.

Was um Himmels willen ist daran unsachlich? Ich buchstabiere mal aus: Berichte über Genderthemen sind, meiner Auffassung nach, gemessen an ihrer gesellschaftpolitischen Relevanz, publizistisch vollkommen überrepräsentiert. Das ist eine Meinunung, die man natürlich löschen kann. Oder auch nicht.
Antwort auf #24.1 von BDLB

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Mal sehen, was daraus wird.

"Hackers - Im Netz Des FBI" (1995)

Gestern diesen Film via Amazon Stream angesehen.

Normalerweise lassen die Hacker um Crash Override und Acid Burn andere in die Falle laufen. Doch jetzt versucht ein anderer Computerspezialist ihnen Unterschlagung, Korruption und Sabotage anzuhängen - und das bedeutet Krieg ... | Darsteller: Jonny Lee Miller, Angelina Jolie, Fisher Stevens | Laufzeit: 1 Stunde, 41 Minuten (3,99 €)

Die Beurteilungen auf der Amazon-Seite: 7 x 5*, 2 x 4*. Schon sehr gut. -- Befund und Erkenntnis:

  • Die 20jährige Angelina J. da spielen zu sehen war erstaunlich. Der Weg so deutlich, wenn man noch ältere und heutige Fotos heranzieht: vom Entchen zum Schwan!
  • Solche Filme wirken allein aufgrund des veralteten Computer-Equipements alt und verstaubt und also schlicht: ziemlich langweilig. Ich wollte das eigentlich zunächst nicht wahrhaben, aber es ist so. Vielleicht gibt es ja demnächst Methoden, im vorhandenen Film die alten Geräte gegen neueste auszutauschen? Würde das was reißen? Wahrscheinlich weitaus besser: einfach ein Remake machen.

ZEIT-Fragen: War Luther Antisemit?

Im direkten Anschluss an die vorausgehenden Anmerkungen im Forum der ZEIT. Zwei Diskussionsbeiträge in den Zitaten und meine Antworten.

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BDLB #8.12 — "Weiter oben gibt es einige differenzierte Posts zum Thema, z.B. Luther ..., etc. Vor lauter Eifer im Kampf gegen rechts haben Sie die vermutlich überlesen. Bleibt ja auch noch die Frage wer darüber bestimmen soll, ob der Hindenburgdamm in Straße der Willkommenskultur umbenannt wird."

Mein Wunsch vorab: Gemach! Und im Ton etwas weniger aufgeregt. Dann kommen wir leichter ins Gespräch.

"Kampf gegen rechts": Schon ziemlich witzig. Normalerweise werde ich als Rechter eingestuft. Dabei bin ich doch nur ein elfenbeintürmlerischer, über den Dingen schwebender Wissenschaftler, der ganz sachlich kapieren will, was abgeht in der gegenwärtigen Politik.

"Überlesen": Ja, das ist wohl so. Das liegt weniger am Kampf rechts, sondern mehr an der großen Menge des Geschriebenen hier. Ich bitte um Nachsicht. Hinweise aber jederzeit willkommen.

"Hindenburgdamm": Je nun, da gibt es ehrenwerte Argumente dagegen und dafür. Und in Münster -- was ich zufällig verfolgt habe, weil ich lange Jahr in Münster gelebt habe --, hat die Mehrheit der abstimmenden Bürger nach langer Diskussion beschlossen, aus dem guten alten Hindenburgplatz den Schlossplatz zu machen. Was inzwischen schon wieder einige Zeit her ist. Das halte ich für ein Ergebnis gelebter Demokratie.

Antwort auf #8.9 von melios 

BDLB #8.13 — "...aber aus meiner Sicht ist es ein gigantischer Unterschied, ob man einem Menschen auf Grund einer Weltanschauung attackiert, die er ablegen kann oder ob man ihnen auf Grund seiner Abstammung attackiert - und damit diesen Menschen die Möglichkeit verweigert etwas aus eigener Kraft zu ändern."

Kurz: Das, was Sie sagen, hat natürlich Konsequenzen, die bedacht sein wollen. Erst mal ist der Spruch alt und bekannt, aber immer noch bedenkenswert: "Alles verstehen heißt alles verzeihen." Dann: Wo bei, von heute aus gesehen, unbegreiflichen Einlassungen großer Denker soll man die exkulpierenden historischen Grenzen ziehen?

Um der Deutlichkeit willen übertrieben: a) Man kann auch Hitler in seinem kleinbürgerlichen Herkommen, seinen Künstlerambitionen, den erlittenen Demütigungen, dem subjektiven Gefühls der Verkanntheit, dem Versailler Vertrag, den Wirtschaftsproblemen der 1920er Jahre, der Politik und den Ansichten seiner Zeit, usw. so analysieren, dass keine persönliche Schuld, sondern nur noch Erklärung übrigbleibt. Ist das sinnvoll? b) Ich verurteile ja nicht Luther und Kant und andere für ihre von heute aus besehen schrägen bis verrückten Äußerungen in Sachen Juden und "Racen" und "Neger". Solche Leute mit ihren Äußerungen sind für mich einfach Exempel für die Wandelbarkeit des politisch-weltanschaulich Selbstverständlichen. Nicht mehr und nicht weniger. Da kann man allemal auch was für die Gegenwart und ihre Selbstverständlichkeiten lernen.

Antwort auf #8.7 von Zerberus.

Sonntag, 13. August 2017

"Die Negers von Afrika ..."

Herübergezogen aus den ZEIT-Kommentaren, meine Überlegung dort. Eine gute Aufstellung -- daraus auch das Kant-Zitat unten -- bei heise.de, Der verschwiegene Rassismus der Philosophen.

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Nachtrag von der heise.de-Seite:

Apropos Hannah Arendt (1906-1975): Letztes Jahr erschienen mehrere Bücher über die Denkerin, zudem kam der gleichnamige Film in die Kinos. Kein Wort jedoch verlor man darüber, dass Arendt massiv dagegen protestierte, dass in den USA schwarze und weiße Kinder zusammen unterrichtet werden sollen. | In ihrem Werk Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft (1951) behauptet Arendt, dass die "Neger" selbst mitschuldig seien am Rassismus, denn die "Rassen" Afrikas und Australiens zeugten von einer "katastrophenhaften Einförmigkeit ihrer Existenz" und seien "bis heute die einzigen ganz geschichts- und tatenlosen Menschen, von denen wir wissen, [... ] die sich weder eine Welt erbaut noch die Natur in irgendeinem Sinne in ihren Dienst gezwungen haben".

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"Wenn ich mir so als Halbpole ansehe, welche deutschen Gelehrten sich im 19. Jh. schwer abfällig über Polen geäussert haben..."

Machen wir Nägel mit Köpfen: Listen wir auf, was einmal politisch und gesellschaftlich als vollkommen normal angesehen wurde und heute nach westlichen Standards als gottsgrässliche ideologische Verrücktheit gilt. Es finden sich meist auch heute noch anerkannte großen Geister, die entsprechendes Befürwortet bzw. für selbstverständlich erklärt haben.

"Die Menschheit ist in ihrer größten Vollkommenheit in der Race der Weißen. Die gelben Indianer haben schon ein geringeres Talent. Die Neger sind weit tiefer, und am tiefsten steht ein Teil der amerikanischen Völkerschaften. […] Die Negers von Afrika haben von der Natur kein Gefühl, welches über das Läppische stiege."
Immanuel Kant
  • Sklaverei
  • natürliche Unterlegenheit der Frau gegenüber dem Mann
  • Missionieren für die Religion X mit Feuer und Schwert
  • Missionieren für die Religion X mit Worten und Geschenken
  • Gottesgnadentum der Herrschaft
  • Antisemitismus
  • Kolonialismus
  • Imperialismus
  • Verunglimpfung anderer Hautfarben als unterlegen
  • Verunglimpfung anderer Nationen als unterlegen
  • ...

Bei der Gelegenheit fragen wir dann auch noch, wo diese Zustände gegenwärtig noch Praxis sind.

Ich denke, in der Summe der Befunde wird Erstaunliches herauskommen.

Samstag, 12. August 2017

" Homo sapiens: Früher als gedacht in Asien?"

Notizzettel:

~ | Fossilien deuten auf Ankunft vor dem Ausbruch des Supervulkans Toba hin || Frühe Ankunft: Die ersten modernen Menschen könnten Asien doch schon vor dem legendären Ausbruch des Supervulkans Toba erreicht haben. Dafür spricht nun eine neue Analyse von Zahnfossilien aus einer Höhle auf Sumatra. Demnach sind die Funde zwischen 73.000 und 63.000 Jahre alt und eindeutig die Überreste anatomisch moderner Menschen. Die Forscher liefern damit neuen Zündstoff für die heiß diskutierte Frage, wann der Homo sapiens nach Asien kam. | Wann kamen die ersten modernen Menschen nach Asien? Über diese Frage streiten Wissenschaftler seit Jahren vehement. Lange Zeit gingen Experten einhellig davon aus, dass unsere Vorfahren Afrika vor rund 50.000 bis 60.000 Jahren verließen und sich dann in unterschiedlichen Strömen sowohl nach Europa als auch über den Nahen Osten nach Asien ausbreiteten. (scinexx.de)

Freitag, 11. August 2017

Flüchtlingspolitik

Die WELT hat ein Tool, auf dem abgestimmt werden kann. Nachdem man auf einer "Rundskala" seine Meinung angegeben hat, erscheint das Ergebnis aller bisherigen Abstimmungen. Hier also: "Ist die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel ein Fehler?" Die überwiegende Mehrheit sagt, dass diese Politik extremen Schaden angerichtet hat. Ein kleinerer Teil findet die Merkel-Flüchtlingspolitik richtig. In der Mitte finden sich wenige.



Donnerstag, 10. August 2017

Liebe Ruhrnachrichten!

Ja, es hat sich rumgesprochen, dass es den "Printmedien" in Zeiten des Internets schlecht geht. Aber glaubt ihr wirklich, dass ihr mit solchen Maßnahmen da was ausrichtet?

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Im Güterwaggon am Hauptbahnhof gefunden | Rätselhaft: Mann ohne Gedächtnis | DORTMUND Er wird auf Ende 50 geschätzt, als höflich, bescheiden und gebildet beschrieben. Mehr weiß man nicht über den Mann, der im April 2017 in einem Güterwaggon am Dortmunder Hauptbahnhof gefunden wurde. Mehr weiß er selbst auch nicht über sich. Der Mann hat sein Gedächtnis verloren. Die Polizei sucht nun mit ihm nach seiner Identität.

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Ich jedenfalls schließe Zeitungen mit solchen Lockvogel-Zeilen von der zukünftigen Suche aus.

Was will ich damit sagen? Liebe Ruhrnachrichten! Liebe Zeitungen allüberall im Land! Schaut euch rechtzeitig nach einem neuen Geschäftsmodell um. Es wird nämlich die News-Flatrate kommmen, und die alten Zeitungen werden verschwinden. Natürlich nicht ganz. Mit dem Aufkommen der Autos sind ja auch die Pferde nicht ganz verschwunden. Aber der Auto-Pferde-Vergleich macht doch die Dimensionen der zu erwartenden Veränderungen deutlich.

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Dazu passend:

Tamedia plant ein Massaker (woz.ch, Andreas Fagetti) | Die Schweiz steht vor dem möglicherweise heftigsten Abbau ihrer Pressevielfalt. „Tamedia“, die größte private Mediengruppe in der Schweiz, bereitet den radikalen Umbau ihrer Tageszeitungen vor. Bestandteil des Umbaus: Der gemeinsame, von sogenannten Kompetenzzentren bestückte Mantel. Bei der „Berner Zeitung“ droht ein besonders heftiger Stellenabbau. Ende August, so munkelt man, entscheidet der Verwaltungsrat über ein konkretes Abbauprojekt. Dann stelle sich heraus, ob ein schleichender Abbau eingeleitet oder ein Erdbeben stattfinden wird. (woz.ch)

Dienstag, 8. August 2017

Die Arztgattin. Immer wieder einmal.

Wie man doch immer auf gewisse Stichworte zurückkommt: Arztgattin. Ein Wort, das aus der Zeit gefallen scheint.

Vielleicht aber machte sie sich auch einfach nicht viele Gedanken um ihren Lebenswandel und genoss, was sich ihr bot: die Sicherheit und den Status als Frau eines angesehenen Arztes, die verbotene Ekstase der Ehebrecherin, die Abhängigkeit mehrerer Männer. Das ganze pralle aufregende Dasein, das ihr, der Krankenschwester aus kleinen Verhältnissen, inzwischen gehörte. | Im Laufe ihrer elfjährigen Ehe soll Nicole S. immer wieder Liebhaber gehabt haben, jeden einzelnen hatte sie im Griff. "Denen erzählte sie alles Mögliche", so der Nebenklage-Vertreter Reinhard Peters. Einem habe sie gesagt, sie studiere Medizin, einem anderen, sie gehe als Ärztin nach Afrika. Ihrem Gatten erklärte sie wiederum, sie sei bei Freunden, wenn sie diese Männer traf, mindestens einmal habe ihr auch eine Kollegin ein Alibi gegeben, so der Rechtsanwalt. | Doch dann wurde Nicole S. schwanger. (spiegel.de)

Etwas, das einfach ein Film ist. Und wenn es den noch nicht gibt, dann wartet er auf seine Entstehung.

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So dachte ich bis heute nachmittag. Nun aber werde ich von der Wirklichkeit einge-, ja überholt.

BOCHUM. Die 33-jährige Arzthelferin, die im September 2011 ihren Liebhaber (36) umbrachte, um ihre damalige Ehe mit einem Arzt nicht zu gefährden, hat ihrem Rechtsanwalt die Urheberrechte an ihrer unfassbaren Geschichte übertragen. Die Tat, für die das Schwurgericht vor einem Jahr eine lebenslange Haftstrafe verhängt hatte, ging in die Bochumer Kriminalgeschichte ein. | Eines der spektakulärsten Verbrechen Bochums - der Mord einer damaligen Arzt-Ehefrau (33) an ihrem Liebhaber und zugleich Vater ihres Säuglings - wird eventuell einmal als große Geschichte im Fernsehen oder als Buch erscheinen. Wenn dieses Drama aus Sicht der Täterin erzählt würde, dann dürfte dies aber nur mit Zustimmung ihres Rechtsanwalts passieren. Denn die 33-Jährige hat die Urheber-Nutzungsrechte an dem Fall an Egbert Schenkel übertragen, der sie verteidigt hatte. | Hintergrund ist das enorme Interesse der Öffentlichkeit an diesem Mordfall. Die 33-Jährige hatte am 2. September 2011 einen Börsenmakler (36) in seiner Wohnung im Ehrenfeld mit einer Überdosis Morphium und Beruhigungsmitteln heimtückisch betäubt und gleichzeitig vergiftet und danach mit einem Käsemesser 14-mal auf ihn eingestochen, um auch ganz sicher zu sein, dass er tot ist. | Zwei Hiebe trafen das Herz. Sie wollte verhindern, dass ihre Affäre in ihrer damaligen Arztfamilie bekannt würde. Sie ahnte, dass der Junge, den sie erst zehn Tage vorher geboren hatte, nicht von ihrem Ehemann, sondern von dem Börsenmakler gezeugt worden war. Vor einem Jahr wurde sie wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. (waz.de)

Hätte ich ein Drehbuch geschrieben, in dem der Anwalt Egbert Schenkel heißt, ich wäre lächerlich gemacht worden. Aber so ...? Erstaunlich ist, dass man als Täter offenbar die Rechte auf die filmische Verwertung des eigenen Verbrechens hat.

Und nebenbei noch: Jetzt ist die Frau wieder Arzthelferin. Die Wendung "der Mord einer damaligen Arzt-Ehefrau" geht dann vollkommen daneben. Einer? Eine andere? Jaja, es ist nicht einfach, da die grammatische Fassung zu bewahren.

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Wieder eine Diskussion im Wikipedia-Café. Vorläufig hier. Später im Archiv.

Donnerstag, 3. August 2017

Max Plancks Chaffeur

Ich will einen alten Kalender entsorgen, einen mit Wissenschaftsanekdoten. Ein Blick drauf -- es fällt mir schwer, das Ding, Jahrgang 2016, einfach wegzuwerfen. Dann aber finde ich die Anekdote auch im Internet, auf der Seite der Süddeutschen Zeitung. Die Sache war die -- das rot Gedruckte:

Max Planck besaß nicht nur wissenschaftliches Talent. Im Schulchor bestach er durch seine helle Sopranstimme, er hatte ein absolutes Gehör und spielte Klavier sowie Cello. Als Student komponierte Planck sogar eine Operette. Doch das Stück mit dem Namen "Die Liebe im Walde" ist nicht mehr erhalten.

Nachdem ihm der Nobelpreis für seine Forschungen in der Quantenphysik verliehen wurde, hielt Max Planck in ganz Deutschland Vorträge zur neuen Quantenmechanik. Sein Chauffeur hörte zu und kannte das Gesagte bald auswendig. Einmal machten sich die beiden deshalb einen Spaß. In München hielt der Chauffeur den Vortrag, Planck hörte im Publikum zu. Als ein Physikprofessor eine Frage stellte, bewies Plancks Fahrer Schlagfertigkeit: "Nie hätte ich gedacht, dass in einer so fortschrittlichen Stadt wie München eine so einfache Frage gestellt würde. Ich werde meinen Chauffeur bitten, die Frage zu beantworten."

Die Welt kann froh sein, dass Max Planck damals nicht auf den Physikprofessor Philipp von Jolly hörte. Bei dem erkundigte sich der junge Planck im Jahr 1874 nach den Aussichten eines Physikstudiums. Jolly riet ab. Der Grund: In der Physik sei bereits alles erforscht - es gäbe nur noch einige Lücken auszufüllen. 44 Jahre später erhielt Planck den Nobelpreis für Physik.


Mittwoch, 2. August 2017

Heldenmut

Die Welt ist nicht verloren, solange Rocker Immanuel Kant zitieren!

"Am Dienstag folgte dann ein weiterer Facebook-Eintrag von Björn Affa: die Einladung zur Beerdigung seines Freundes. Er bittet seine Follower, den Post zu teilen und selbst zu kommen, um Ramazan Ö. die letzte Ehre zu erweisen. | Affa bewundert den Heldenmut seines Ex-Kollegen, sich einem Mann mit Maschinengewehr in den Weg zu stellen, „damit sonst niemand zu Schaden kommt.“ | Dazu zitiert Affa Immanuel Kant: „Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat.“ Der Beitrag wurde bereits fast 3000 Mal geteilt. (lhel) (derwesten.de)

Kippfiguren

Was sagen uns Kippfiguren über unsere politischen Überzeugungen und den Wert der Argumentation? Mal drüber nachdenken.

"Wenn 16-Jährige den Linienrichter totprügeln"

Notizbuch:

"Amateurfußball. Wenn 16-Jährige den Linienrichter totprügeln. In den Niederlanden töten jugendliche Fußballer den Linienrichter. Wie in Deutschland versucht der Verband Gewalt im Amateurfußball zu sanktionieren. Von Tobias Müller. 4. Dezember 2012 | 195 Kommentare" (zeit.de)

Das Problem der Herkünfte?

Seltsam, dass das eher neutrale Wort "Linienrichter" die Beiträge zu diesem Thema hier im Blog zutage fördert. Ich staune selbst. Die Sache scheint mich zu beschäftigen.

Diese Verbindung noch: "Pressekodex. Schluss mit der Selbstzensur. Der Pressekodex muss geändert werden: Journalisten sollten die Herkunft von Straftätern nennen dürfen. Von Horst Pöttker. 2. Oktober 2013, 8:00 Uhr Editiert am 11. Oktober 2013 | 13 Kommentare"

Dienstag, 1. August 2017

Beredtes Klagen: Android

Der doch recht große Speicher des Smartphones ist voll. Nichts geht mehr. 

Gefüllt -- womit? 

Das herauszufinden ist schwierig. Es ist nämlich nicht etwa so, dass alle Fotos und Grafiken in einem Ordner stehen. Es ist auch nicht einfach zu sagen: Welche Dateien sind älter als ein Jahr, um die dann zu archivieren. Ich lade extra ein Plug-in runter, das die Größen von Ordnern, nicht von Dateien anzeigt. Das funktioniert aber im Android-Unterverzeichnis nicht. 

E-Autos

Aus der ZEIT:

E-Auto. Schick, sauber, unbeliebt Millionen Pendler könnten schon heute guten Gewissens E-Autos fahren. Der Einzelne würde sparen, die Stadtluft würde reiner. Doch die Autonation kümmert das wenig. Noch. Von Dirk Asendorpf 31. Juli 2017 662 Kommentare


Seltsamerweise spricht wieder einmal keiner von den naheliegenden und mehr oder weniger aus dem Stand durchführbaren Energiesparmaßnahmen:
  • Tempo 130, nie drüber (wie in Europa sonst üblich, mit klarer Überwachung)
  • Höhere Besteuerung des Treibstoffs (die "Großen" müssen das, was sie in die Luft blasen, viel deutlicher merken), mit Querfinanzierung der Elektromobil-Forschung
  • Ein gesetzlich geregeltes, staatliches "Uber" = Vermeidung von 1-Personen-Fahrten mit Pkw, die für 4-7 Personen ausgelegt sind, via Internet-Zusammenführung der Personen. Da lässt sich gut sparen, für Fahrer und Mitfahrer.

Ja, alle drei Maßnahmen greifen in die alten Gewohnheiten der Auto-Nation* Deutschland ein, wo man sein Ego immer über die PS-Zahl definiert hat. Aber der Auto-Wahn auf der Auto-Bahn hat dann eben auch zu diesem unglaublichen Lug und Trug geführt. Ich hätte diesen Betrug ja selbst nicht für möglich gehalten.

--

* Sieht übrigens besser aus als 'Autonation', finde ich.

Montag, 31. Juli 2017

Rechtschreibung: vielmehr vs. viel mehr

Haben die Menschen kein Rhythmusgefühl oder ist ihnen die Rechtschreibung schlicht egal?
  • "Jobs spricht davon, dass in Monopolstrukturen die Mitarbeiter in diesen Abteilungen den Erfolg des Unternehmens vielmehr beeinflussen würden als beispielsweise Produktentwickler."
Den Sprechrhythmus befragen. Eigentlich ist das doch nicht so schwer:
  • "Um Wettbewerb ginge es gar nicht; es ginge vielmehr um die Monopolstrukturen einzelner Unternehmen."
  • "... dass in Monopolstrukturen die Mitarbeiter in diesen Abteilungen den Erfolg des Unternehmens viel mehr beeinflussen würden als beispielsweise Produktentwickler."