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Mittwoch, 20. Juni 2018

"Es kann der Frömmste nicht ..."

Zufallsfund -> Intertextualität:

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Roland Kaiser

ES KANN DER FRÖMMSTE NICHT IN FRIEDEN LEBEN


Ich liege in der Sonne und träume in den Tag
glücklich und allein.
Ich nehme mir die Freiheit
zu leben wie ich mag
glücklich und allein.
Da hält ein Möbelwagen genau vor'm Nachbarhaus
und ein Traum von Mädchen steigt dort aus.

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben
wenn ihm die schöne Nachbarin gefällt
und ihm das Schicksal vor der eig'nen Haustür
solchen schönen Beine stellt.

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben
wenn ihn der Himmel nicht verschont.
Ich bin versucht
der Versuchung nachzugeben
wenn nebenan die Sünde wohnt.

...

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Und dann natürlich Ulrich Roski: "Von Nachbarn halt ich überhaupt nichts!"

"Streit und Ärger wird es immer geben ..."

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Schiller, Wilhelm Tell

Tell:
Dergleichen Taten bringet jeder Tag,
Kein Wunderzeichen braucht sie zu verkünden.

Stüssi:
Ja, wohl dem, der sein Feld bestellt in Ruh,
Und ungekränkt daheim sitzt bei den Seinen.

Tell:
Es kann der Frömmste nicht im Frieden bleiben,
Wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.


Tell sieht oft mit unruhiger Erwartung nach der Höhe des Weges.

Stüssi:
Gehabt Euch wohl – Ihr wartet hier auf jemand?

Tell:
Das tu ich.

Stüssi:
Frohe Heimkehr zu den Euren!
– Ihr seid aus Uri? Unser gnäd'ger Herr
Der Landvogt wird noch heut von dort erwartet.

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...

9. Welche Superlative gebühren Schiller?

Er ist der größte deutsche Dramatiker, der größte deutsche Essayist.

10. Was empfinden Sie, wenn Sie an Schiller denken?

Dankbarkeit.

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Kraftvoll und laut gesprochen! Ja denn, sagt Gottfried Bürger.

Dienstag, 19. Juni 2018

Professor Colier von der Universität Oxford

Daraus habe ich jetzt was gelernt.

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70 Millionen Flüchtlinge weltweit

Da denke ich sofort an Professor Colier von der Universität Oxford, siehe Link. Er war einer der schärfsten Kritiker des Merkelschen Kontrollverlustes 2015/16 und Merkels Größe bestand darin, ihn dennoch zum Chefberater bei der Vorberetung des G20-Gipfels in Hamburg zu machen. Sie erkannte seine weltweit führende Kompetenz.

Er plädiert für die Errichtung von Arbeitsplätzen in der Nähe der Flüchtlingscamps , welche die Industrienationen errichten sollten. In Jordanien läuft bereits ein Pilotprpjekt...

Colier errechnete, dass die Alimentation eines Flüchtlings bei uns 126x teurer sei als vor Ort oder in Heimatnähe.

Deutschland sitzt jetzt nach Merkels Fehlentscheidung auf jährlichen Kosten von rund 50 Milliarden Euro, vermutlich über Jahrzehnte. Ihre Politik brachte in einem Jahr einen Frauenmangel bei uns von einer Million mit allen Folgen, da 80% der Hereingelassenen junge Männer waren und sind. Jeder Migrant oder Flüchtling verfügte über tausende Euro Schleppergeld.und wirklich Armen, Kranken, Alten, Kinder und Frauen erreichte man damit überhaupt nicht und verbrennt extrem viel Geld für das Asylgehalt (CSU), das mit einer unendlich höheren Hebelkraft vor Ort Wunder bewirken könnte. Der schwache Trost, dass es durch Merkels Grenzöffnung statt 70 Millionen nur 68 Millionen Flüchtlinge gibt, ist absurd.

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Vgl. "10 Vorschläge für eine bessere (?) Flüchtlingspolitik"

Georg Meggle: Terrorismus-Definition

Georg Meggle, Philosoph mit akademisch ererbtem Hang zur formalen Logik, analysiert den Terrorismus-Begriff.

"Allenfalls UNSERE Feindstaaten sind potentielle T-Akteure. Schurkenstaaten sind nur solche, die gegen UNS sind. Genauer: Nur solche, die WIR als unsere Gegner betrachten wollen. Genau diese implizite Relativität auf UNS macht das Axiom (A.1) explizit. Und zwar nicht nur für Staaten, sondern ganz generell. Auch für alle potentiellen nicht-staatlichen Akteure." (heise.de)

Die große Frage unterm Strich: Funktioniert unsere Sprache der politischen Diskussion und Auseinandersetzung jemals mit strikt definierten Begriffen? Wenn anzustreben: Welchen Vorteil brächte eine solche Veränderung für die Diskussion? Und: Verzweifelt man nicht, wenn andere Menschen sich partout nicht an die begrifflichen Festlegungen halten wollen?



"Regelmässige Hausbesuche nicht möglich"

Eine italienische Sozialhilfeempfängerin in der Schweiz. Mit "100 Franken Integrationszulage, obwohl sie in Bern aufwuchs und lupenreines Bärndeutsch sprach". Stirbt mit 59 und hinterlässt eine durch ihre Kaufsucht vollgemüllte Wohnung. Das darf nicht sein, heißt es auch in der Schweiz.

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Regelmässige Hausbesuche nicht möglich
In diesem Fall offensichtlich nicht. Felix Wolffers, Leiter des Sozialamts der Stadt Bern, sagt zwar: «Der Sozialdienst überprüft die Einkommens- und Vermögensverhältnisse regelmässig. Bei ausreichendem Verdacht werden monatliche Kontrollen durchgeführt.»

Gleichzeitig gibt er aber zu: «Unsere Sozialarbeiter betreuen pro Vollzeitstelle 100 Fälle, das sind gegen 160 Personen.» Bei dieser grossen Belastung sei es leider nicht möglich, regelmässig Hausbesuche durchzuführen.

Der Mietzins der grösseren Wohnung liege im üblichen Rahmen, so Wolffers. «Für eine Einzelperson werden maximal 900 Franken Miete plus die üblichen Kosten übernommen.» Francesca T. habe einen «kleinen Überschuss von 30 Franken pro Monat selber getragen.» Das Sozialamt habe nicht gewusst, dass sie sehr viele Kleider kaufte.

Grauzone Ausland
Unentdeckt blieben auch Francesca T.s regelmässige Reisen in die Heimat. «Sie blieb jeweils mindestens zwei Monate weg», erzählt eine Nachbarin. Wolffers sagt nur: «Längere Auslandreisen müssen begründet und vom Sozialamt bewilligt werden.» Verdiente sich die Italienerin in ihrer Heimat einen Zustupf? Das Sozialamt muss eingestehen: «Erwerbstätigkeit im Ausland kann meist nicht systematisch überprüft werden.»

Staatlich finanzierte Shopping-Sucht offenbar auch nicht. «Die Kleider haben sicher einen Wert von rund 100'000 Fr.», sagt Verwalter Eichenberger. «Ich rief beim Sozialamt an. Die hatten kein Interesse.» Er kontaktierte das Rote Kreuz. Gestern wurden die Sachen abgeholt. (blick.ch)

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Ein Sachverhalt so leer- und lehrreich: Wenn die normalen Verhaltensweisen nicht funktionieren, ist "Überwachung" nicht möglich, weil -- zu viele.

Montag, 18. Juni 2018

"Opportunisten von heute"

Gefunden. Eine Erweiterung der Martenstein-These:

„Opportunisten von heute schreiben über Opportunisten von gestern und sind fest überzeugt, dass sie [die Opportunisten von heute] , wenn sie gestern gelebt hätten.“

Rainer Blasius, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 165, 19. Juli 2014. (Auch online).

Luigi Veronesi

Manchmal staune ich noch über das Internet! Ein Plakat, Ankündigung einer Ausstellung in Rom. Einfach nicht zu finden! Die Ausstellung schon, das Plakat aber nicht.

Luigi Veronesi (1908-1998). Arte come metodo 1934-1976. Catalogo della mostra (Roma, Rondanini galleria d’arte contemporanea, 1976), in «R2», Roma, 26 gennaio 1976.

Und es dauert, bis das Foto hier ist ...

So, geschafft.

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Sonntag, 17. Juni 2018

Sprache und Politik

Fast in eine Wikipedia-Diskussion eingeschoben. Dann -- lieber doch nicht!

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Ich werbe ja immer dafür, die grundlegenden Probleme der Verbindung "Sprache / Gesetzgebung und Politik" zu reflektieren. Hier beispielsweise Art. 20 GG, Abs. 4: "Gegen jeden, der es unternimmt, diese [demokratische] Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist." Da beginnt die Interpretation der zentralen Begriffe. 1. Welche Art von 'demokratischer Ordnung' ist (nicht) gemeint? (Die offizielle DDR fand, dass sie viel demokratischer sei als die BRD, weil in der DDR Kapitalisten und Revanchisten keine Chance haben / hatten. Zustimmung?) -- 2. Welcher Art darf der Widerstand sein? (Demonstration ... 'Tyrannenmord'. (Wer ist ein Tyrann und (noch) nicht?)) -- 3. Wann ist 'andere Abhilfe' nicht mehr möglich? (Heute in der Formulierung arg altertümelnd; sagen wir: ...wenn es keine 'anderen Mittel' mehr gibt. Solang man ungestraft Plakate kleben und Zeitungsartikel gegen 'die Herrschenden' veröffentlichen kann, ist der 'weitergehende (gewaltsame?) Widerstand verboten? Fühlt sich nicht der ''Schwarze Block'' permanent im gerechten Widerstand gegen das 'Schweinesystem'?) -- Oben wird ja schon darauf hingewiesen, dass sich die Regierung in den USA als legitimiert sehen darf. Und auf der Gegenseite: "The truth behind America's 'civilian militias'. Armed and extremely... patriotic. Why a growing number of Americans are preparing for a war against their government." (Achtung! der Artikel ist aus dem Jahr 2010!) Auch hier wieder: Auslegungen des Patriotischen und Unpatriotischen, usw.

Samstag, 16. Juni 2018

"... bevor aus dem Rechtspopulismus Muslime werden ..."

Nachgeschoben zu einem Kommentar in der ZEIT. (Muss noch auf Zulassung überprüft werden!)

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"...dem sollten wir einen Riegel vorschieben, bevor aus dem Rechtspopulismus Muslime werden, die in Konzentrationszentren zusammengepfercht werden..." (Leichte Grammatik-Korrekturen)

A) Wer ist "wir"? (Wieviele und wenn ja: Welcher Art?)

B) Was wird da aus was und warum? (Aus dem abstrakten "Rechtspopulismus" werden "Muslime, die..."?!)

B) Wir wollen doch bitte die Moschee im Dorf lassen, ja! (Von wegen "Konzentrationszentren". -- Schwingt da eine gewisse Desaster-Sehnsucht mit, weil das Leben eh fad ist?)

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Freitag, 15. Juni 2018

Die Zukunft der Volksparteien

Kommentar zu einem ZEIT-Artikel wieder:

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Asylstreit. Söder bleibt hart, SPD beklagt unwürdigen Umgang mit Merkel. || Bayerns Ministerpräsident stützt im Unionsstreit um die Asylpolitik Horst Seehofer. Die CDU will Wolfgang Schäuble als Vermittler, die SPD warnt vor einer schweren Krise. || 15. Juni 2018 | 719 Kommentare.

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Ich habe jetzt nicht alle Kommentare gelesen. Vielleicht steht da oben schon mal dasselbe. Wie auch immer ...

Ist jetzt nicht der Zeitpunkt gekommen, die CDU und CSU zu trennen, sodass beide bundesweit antreten. Die CDU als eine um Spuren konservativere SPD und die CSU als auch für christliche Konservative wählbare AfD. Um es mal so auf eine kurze Formel zu bringen.

Was dann allerdings aus der SPD wird, wage ich mir gar nicht vorzustellen...

Donnerstag, 14. Juni 2018

Rassistisches Dating

Auch bei diesem Thema muss die ZEIT die Kommentare vorab prüfen? Schon seltsam ...

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Ich wollte einen Text zur Frage schreiben, ob es rassistisches Dating gibt. Dann merkte ich: Auch ich treffe fast nur weiße Frauen. Bin ich selbst ein Rassist? || Rassismus ordnet unser Denken und Zusammenleben. Mit dem Schwerpunkt "Alltag Rassismus" wollen wir herausfinden, warum das so ist, was das für die Gesellschaft bedeutet und wie sich das verändern ließe. In diesem Teil stellt sich unser Autor die Frage, ob und wie ihn selbst rassistische Denkmuster prägen.

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Mein Kommentar:

Das ganze hat einen sozialpsychologisch ernsthaften Hintergrund: Die nicht-verordnete Rassentrennung der unterschiedlichen Gesellschaften. Die USA / Mexiko / Brasilien / Südafrika / ... / Deutschland: wie viel % an "Mischehen"? Und auch die an und für sich offenen Gesellschaften wie Brasilien oder Mexiko (Richtung Mestizen) sind, was ihre Oberschichten angeht, ziemlich hermetisch abgeschlossen weiß.

Man kann dazu auch eine filmwissenschaftliche Arbeit schreiben. Wenn sich in einem US-Normalfilm zwei küssen, stimmen die Hautfarben in der Regel überein, oder? (Vor Jahren habe ich mal gelesen, dass in einem US-Film ein schwarzer Chef und seine weiße Sekretärin sich auf einer Dienstreise näherkommen. Und sie wissen beide nicht, wie sie das mit der anstehenden Liebesnacht hinbekommen sollen: Sie hatten dazu noch keinen Hollywood-Film gesehen.

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Und dann könnte man noch Coleman Silk anschauen ...

Volkes Stimme, Volkes Morde

So sieht und berichtet es BILD. Aus der -- von mir erstellten -- Rubrik "Wir amüsieren uns zu Tode".

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"MUTMASSLICHEN MÖRDER IN TÜRKISCHER DISCO GETROFFEN. Wurde Katharina erwürgt, weil der Killer beim Sex versagte? || Katharina K. (35) war Schauspielerin und Tänzerin, sie lebte in Berlin | 14.06.2018 - 06:57 Uhr | Die Zufallsbegegnung des mäßig begabten Rappers und einer Schauspielerin im türkischen Urlaubsort Alanya endete für Katharina K. (35) tödlich. || Beim gemeinsamen Baden im Meer soll der Mann aus Berlin die junge Frau aus Berlin erwürgt haben!"

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Mittwoch, 13. Juni 2018

"Erfindung des Rassismus"

ZEIT-Kommentar, der wieder erst freigegeben werden muss.

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Ideologie. Die Erfindung des Rassismus. Seit jeher halten Menschen ihre eigene Gruppe für überlegen. Doch erst die Idee von unterschiedlichen Rassen ermöglichte es, dieses Gefühl zu begründen und durchzusetzen. Von Vanessa Vu. 13. Juni 2018 | 19 Kommentare

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Mal wieder eines jener überkomplexen Themen, bei denen sich normaler Journalismus verhebt und übernimmt. Oben hat schon jemand geschrieben:

"'Seit jeher halten Menschen ihre eigene Gruppe für überlegen. '
Meines Erachtens ist schon dieser Satz falsch und nicht historisch falsifizierbar. "

Da ist zwar ein 'Widerspruch in sich' in der Argumentation. Was nicht falsifizierbar ist, ist nicht falsch, sondern eben -- nicht einer rationalen Beweisführung zugänglich. Aber die Grundannahme, der Rassismus habe eine Sonderstellung unter der aggressiven Seite von Ideologien und politischen Globalansichten ist sicher nicht richtig. Religionen, Nationalismus -- große Welterklärungen jeder Art mit einem "Wir und die anderen" haben allesamt die gleichen Probleme mit der aggressiven Seite -- die ja nicht das Ganze ist.

Dienstag, 12. Juni 2018

"Papa kauft den ganzen Laden"

Ich lese das in der SZ ...

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9. Juni 2018 | Formel 1 | Papa kauft den ganzen Laden || Der Milliardär Michael Latifi kauft sich mit 230 Millionen Euro bei McLaren ein. Dass sein Sohn Nicholas daraufhin ein erstes Schnuppertraining absolviert, habe damit nichts zu tun. Sagt der Vater. Hier geht es zu den Ergebnissen und zum WM-Stand der Formel 1. Von Elmar Brümmer, Montreal

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Und muss gleich wieder an den Studentenwitz denken.

Sagt der saudische Prinz, der in München studiert, zu seinem Vater: "Papa, was soll ich hier in München mit dem Ferrari, dem Porsche und dem großen Mercedes. Die anderen Studenten fahren S-Bahn, das ist doch viel einfacher!"

Sagt der Vater: "Na gut, dann kauf ich dir eben auch so eine S-Bahn."

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Daimler-Rückrufaktion

Aus dem ZEIT-Kommentarbereich. Tagespolitik und der Versuch einer Perspektiverweiterung.

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Diesel-Skandal. Hofreiter nennt Daimler-Rückrufaktion eine Show. || Der Rückruf von Daimler-Dieselfahrzeugen reicht der Opposition nicht. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter fordert Hardwarenachrüstungen auf Kosten der Autoindustrie. 12. Juni 2018. ZEIT ONLINE, dpa, mib. 84 Kommentare.

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"Die Verkehrspolitik hat Ziel und Aufgabe, Mobilität entsprechend den Wünschen und Bedürfnissen der Gesellschaft bereit zu stellen."

Kann man so sehen. Man kann aber auch mal fragen, wo die erdkugelbedrohende Kurzsichtigkeit der Menschen in Sachen "Verkehrspolitik" begonnen hat. Mal ein Satz aus der Wikipedia-Diskussion zu "Erdöl": "Das, was in der Natur in 300 Millionen Jahren an Erdöl entstanden ist, verpulvern wir in 150 Jahren."

So um 1950 hätte jemand schon drauf können, dass das keine vernünftige Sache sein kann. Vielleicht hätte man damals schon drauf kommen können, dass eine "nachhaltige Energiegewinnung" angestrebt werden muss, und wir wären dann heute wirklich schon weiter. Dann hätten wir uns vielleicht noch die Klimakatastrophe des Jahres 2100 erspart. Aber die Menschen haben, wie immer wieder zu sehen, einen Rationalitätshorizont von maximal 5 Jahren. Und wenn die Handwerker ihren Diesel nicht mehr fahren können, ja, dann ist das ein gewichtiges verkehrspolitisches Argument.

Montag, 11. Juni 2018

"Realität ist ein Zustand ..."


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Kaum fängt man an zu lesen, wird man durch eine TV-Kritik der ZEIT wieder in die Tiefen der Philosophie und Erkenntnistheorie hineingestoßen, dass man nach Luft schnappen muss.

"Ermittlungen im Reichsvolksbauernhof: Auch der 'Polizeiruf' Rostock will die rechten Kräfte beobachten, kann aber mit der Realität nicht Schritt halten."

Die Realität, ja. Wer kennt sie wirklich? Wer kann sie, die zwischen konkurrierenden Welt- und Politikmodellen schwebt, bestimmen? Nun, die ZEIT in Gestalt ihres Kritikers Matthias Dell natürlich.

Da kehre ich doch resignierend ob eines solchen Maßes an Selbstgewissheit zu meinen alten Kalauern zurück: "Realität ist ein Zustand, der durch Alkoholmangel hervorgerufen wird."

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Mein neues Smartphone 2: Huawei P 20 lite

Das Ding kommt an, ich packe aus. Die Verpackung hat eine Einlage, dass man denken könnte, das Smartphone kommt nicht aus China, sondern aus Japan: Oregami. Karton, kunstvoll gefaltet. Ich gebe auf, als ich versuche, die Einlage wieder in Packung zurückzufalten.

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  • Dann: SIM-Karte einlegen. Wie das Fach aufbekommen? Es gibt sogar eine Video-Anleitung. Nur: Wo ist das verdammmte Ding, das ich da in das winzige Loch einführen soll? Die Quasi-Büroklammer, die ich dann sehe, hatte ich vorher für eine Verzierung gehalten, so kunstvoll war sie in die Oregami-Schachtel eingesetzt. Sie sieht jedenfalls nicht so aus wie das Ding im Video. Aber da ist schon klar -- eine normale Büroklammer würde es auch tun. -- Das hier ist das Ding, das ich bekommen hab, natürlich vergrößert.

  • Das Einlegen der SIM ganz schön fummelig für größere Hande. Nano-SIM? Was kommt eigentlich anschließend? Piko, Femto und Atto? Gottseidank hat Vodafone so ein winziges Ding geschickt, das man aus den größeren SIM-Varianten rausbrechen kann.
  • Die Aufladung? Wieder ein neuer Stecker! Wieder proprietär? Nein, klärt mich meine Tochter auf. Das ist das neue USB. Das man endlich so rum und so rum einstecken kann. Im Übrigen, merkt meine Tochter an, sehe mein neues Handy ja aus wie ein IPhone.
  • An einen Fingerabdruck-Öffner habe ich irgendwie nicht glauben können, aber er funktioniert. Nur nicht beim ersten Einschalten, wenn das Ding ausgeschaltet war. Da muss wie ehedem die PIN eingetippt werden.
  • Schließlich: Wow, es gibt tatsächlich Fortschritte! Das Display -- gestochen scharf. Und die Spracherkennung, "Ok Google ...!", funktioniert prima. Da hatte ich mit meinem alten Sony doch oft Probleme.
  • Dann fotografiere ich einen Zeitungsartikel ab. Diese so hochgelobte Kamera* mit drei Linsen bringt ein merkwürdiges Ergebnis zustande: Im Zentrum sehr scharf, dann Ränder, quasi Linien entlang, und da ist das Bild vollkommen unscharf. Ahmt die Kamera Tiefenschärfe nach? Versucht es wenigstens, um einen künstlerischen Effekt zu erzielen? Na ja, mit der Kambera muss ich mich noch beschäftigen.
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* "Ende Februar 2016 wurde der Beginn einer langfristigen strategischen Allianz zwischen der Huawei Consumer Business Group und der Leica Camera AG bekanntgegeben."

Mein neues Smartphone 1: Vodafone

Eigentlich wollte ich hier nur über ein neues Handy schreiben. Das natürlich heutzutage ein Smartphone ist! Dann sehe ich erst einmal nach. Google-Frage:

lohnt es sich ein handy bei vodafone zu leihen?

Die Frage ist eigentlich hinfällig, denn ich habe kein Handy geliehen, sondern eines gekauft; aber das Verkaufsgespräch drehte sich am Telefon auch um's Leasen. Ein Huawei P 10 lite sei das Richtige für mich, meinte der Vodafone-Mann am Telefon. Gebühr pro Monat? So leicht ist das nicht rauszufinden. Aber wie auch immer -- ich bleibe bei meinem alten Vorgehen. Vertrag + eigenes Handy.

Bei der Google-Suche stoße ich auf einen Zeitungsbericht:

"Wie Vodafone Kunden über den Tisch zieht | 09.12.2013 | Von Kritsanarat Khunkham, Verantwortlicher Redakteur. || 3,8 Millionen Kunden hatte Vodafone zuletzt innerhalb von zwölf Monaten verloren. Sollen mehr Verträge pro Kunde dieses Minus kompensieren?" (welt.de)

Es folgt ein ganz sachlicher Bericht:

"Liebe Vodafone-Mitarbeiter, ich denke ja immer, dass andere etwas falsch machen, wenn sie Probleme mit ihrem Mobilfunkanbieter haben. Aber nun schreibe ich Ihnen, weil sich meine Mutter übers Ohr gehauen fühlt. Sie ging zur Vertragsverlängerung in einen Ihrer Shops, wollte aber einen günstigeren Tarif als ihren „SuperFlat Internet Allnet Spezial“ für 69,95 Euro pro Monat, der ihr einst aufgeschwatzt wurde. | Heraus kam sie mit drei Handynummern und einer Grundgebühr von knapp 108 Euro – und ahnte nichts. Wie konnte das passieren? Ich muss erwähnen, dass meine Mutter sich einst selbst Deutsch beibrachte, entsprechend ist ihr Sprachniveau: Für einfache Konversation reicht es, für Handyvertragstexte nicht."

Nutzt ein solches Verhalten einem Unternehmen? Auf kurze Frist Ja, auf lange Frist natürlich: So führen sich Unternehmen selbst in die Pleite. Denn der Ruf, gut oder schlecht, baut sich kontinuierlich auf, und das Internet wirkt als großer Influencer, indem es solche Berichte wie diesen in der WELT leicht auffindbar macht.

Nun gut, irgendwie scheinen die Chefetagen von Vodafone auch Zeitung zu lesen. Ich habe den Eindruck, dass zumindest das Bemühen, sich um Kunden zu kümmern, viel besser geworden ist ist in den letzten zwei, drei Jahren. Mal schauen, sie es weitergeht mit meinem Vertrag. Nein, mit meinen Verträgen! Als da sind: TV Kabel & Festnetz-Telefon und 3 Handy-Verträge.

Was man allen Anbietern vorab mal ins Stammbuch schreiben sollte: Kommt doch mal von dieser blöden Giga-Mega-Super-Masche runter!* Diese Schreierei finden doch 98% der potentiellen und der tatsächlichen Kunden nur öde! „SuperFlat Internet Allnet Spezial“, das ist doch eine sehr lange und sehr lächerliche Bezeichnung!

Wie wäre es denn, wenn die Chefetage bei Vodafone beim großen Jahresmeeting mal über den Sinn der deutschen Redewendung diskutieren würde: "Ehrlich währt am längsten!"**

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* So ganz nebenbei, als ich nach "Bescheidenheit ist eine Zier ..." suche, entdeckt ich noch eine schöne Website: faszinationmensch.com . Diese Seite werde ich im Auge behalten müssen.

** Wobei ich natülich nicht weiß, ob Firmen heutzutage lang währen wollen. Vielleicht ist dem laufenden CEO erst mal die nächsten drei Jahre wichtig. Aber -- auch die wollen erst mal überstanden sein. Nicht vergessen, was 2013 galt: "3,8 Millionen Kunden hatte Vodafone zuletzt innerhalb von zwölf Monaten verloren. ..."

Freitag, 8. Juni 2018

Argumentationsanalyse 6: Sprache ...

... und argumentative Korrektheit

Beispielsammlung

Eben diesen Satz in einer Wikipedia-Diskussion gelesen:

"bei einem braunen Hetzmedium ist kein einziger Satz der es es das bezeichnet was es ist überflüssig, es sei denn mensch möchte nicht, daß etwas als das bezeichnet wird was es ist."

Jetzt schreibe ich den Satz mal neu:

"Bei einem braunen Hetzmedium ist kein einziger Satz, der es als das bezeichnet, was es ist, überflüssig, es sei denn mensch [na denn] möchte nicht, dass etwas als das bezeichnet wird, was es ist."

Bemerkenswert noch, dass im Grunde nur die Groß-Klein-Schreibung und die Zeichensetzung nicht stimmt. Dabei alte Rechtschreibung? daß. Ein lockerer Alt-68er vielleicht, der Rechtschreibung und Zeichensetzung für überschätzte bürgerliche Kategorien hält? "Man weiß doch wohl, was gemeint ist!" Bemerkenswert dann: Was für ein komplexer Satz! Schließlich: Eine Frau vielleicht? Oder ein männlicher Feminist? Von wegen des mensch

Und dann kommt noch: Dieser aufgebrachte Duktus, der das, was in Frage steht -- ist die Epoch Times rechts, und wenn ja: warum und in welchem Grad? -- gleich mal als gegeben voraussetzt. Sollte ein solcher Mensch dennoch ernst genommen werden? Ist es verwerflich, ihn nicht ernst zu nehmen?

Die nicht lustige Werbung

check24.de und der füllige Familienvater* -- schnell wegklicken, wenn diese Werbung auftaucht. Erinnert an den nicht-lustigen weil peinlichen Bayern von klarmobil.de.

Aber vielleicht geht die Überlegung der Agenturen ja so: Wenn einer sich so aufregt, dass er in seinem Blog über unsere Werbung schreibt und sie peinlich nennt -- dann haben wir das erste Ziel erreicht: Aufmerksamkeit gewonnen, egal wie.

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"Man liebt sie oder man hasst sie", sagt FOCUS. Ich sage: Nicht immer gleich die ganz großen Wörter! Warum sollte man so etwas gleich hassen? Blöd und peinlich kommt mir die Werbung vor. Das reicht. Und dann doch eine Überraschung: "Paul wird dargestellt von dem englischen Schauspieler Simon Hibbs. Die Emotionen, die er beim TV-Publikum auslöst, bekommt er kaum mit. Denn in seinem Heimatland ist der Spot weitestgehend unbekannt. Ursprünglich war der Brite Tänzer und trat im Ballett auf. Damit wären auch seine gekonnten Moves beim Tanzen geklärt." Tanzen! Im Ballett?! Man stelle sich vor ...

Donnerstag, 7. Juni 2018

Falsche Rücksichtnahme?

Wieder ein Kommentar, den die ZEIT vorab prüft. Mal schauen.

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Zuwanderung. "Es darf keine falsche Rücksichtnahme geben". Der frühere Bundespräsident Gauck fordert von Zuwanderern, Deutschlands Werte zu akzeptieren. Nach Jahrzehnten nicht Deutsch sprechen zu können, sei nicht hinnehmbar. 7. Juni 2018ZEIT ONLINE, AFP, dpa, mp 623 Kommentare

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"Nach Jahrzehnten nicht Deutsch sprechen zu können, sei nicht hinnehmbar."

Was es heißt, 'Deutsch sprechen zu können', das ist ein weites Feld. Ob die offizielle Einteilung A1, ..., C2 da immer der Maßstab ist, bleibe dahingestellt. Unser Pizzeria-Wirt, der leider nach Calabrien zurückgegangen ist, hätte wahrscheinlich A1 nicht gepackt, aber er war ein wunderbarer Kommunikator! Sagen wir: Ein bisschen mehr als Grundkenntnisse nach 10 Jahren, das wäre gut. Ansonsten verweisen wir mal auf die Englischkenntnisse vieler Politiker. Es muss nicht immer Günther Öttinger sein.

Die Sprache aber steht eben neben den Werten und der Weite des Werte-Pluralismus. Das muss ausverhandelt werden. Und zwar an konkreten Beispielen. Und ob es einem passt oder nicht, es werden die krachenden Einzelfälle sein, die in den Köpfen der Leute das Bild von Immigration und Nicht-Integration formen. Heute: "... der 20-Jährige stehe unter dringendem Tatverdacht [der Vergewaltigung und Ermordung der 14jährigen Susanna]. Er habe in einer Flüchtlingsunterkunft in Wiesbaden-Erbenheim gewohnt. Nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» ist der 20-Jährige untergetaucht und gemeinsam mit seiner Familie vor einigen Tagen in den Irak zurückgereist. Eine Stellungnahme der Staatsanwaltschaft war dazu am Mittwochabend nicht zu erhalten." (welt.de)

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(Inzwischen hat auch die ZEIT einen Bericht und meinen kurzen Verweis auf das hier gebracht. -- 07.06.2018, 15:48)

Mittwoch, 6. Juni 2018

Das Geld des Steuerzahlers

Notizbuch / Kommentar in der ZEIT:

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"'Hier geht es also darum, das Geld des Steuerzahlers möglichst sinnvoll anzulegen, und wenn man da über befristete Stellen mehr Flexibilität erhält, ist das aus Sicht der Behörde durchaus legitim.'

Nun, so wird das jede AG auch begründen, nur dass sie den Steuerzahler gegen den Aktionär austauscht.

Was solche wunderbaren Worte wie "mehr Flexibilität" angeht: Da lässt sich weiterdenken! Was sagen Sie dazu, wenn Sie wie alle anderen grundsätzlich nur einen 1-Jahres-Vertrag bekommen, und jedes Jahr vor Weihnachten wird Ihnen mitgeteilt, ob verlängert wurde oder nicht?

Und warum in diesem Sinne nicht allen Lehrern die großen Ferien als unbezahlten Urlaub anrechnen.? Der Steuerzahler würde wieder sehr viel Geld sparen!

Nein, es geht um Anstand und die guten alten Sitten! Wo die guten Sitten den Bach runtergehen, wird es ungemütlich."

Argumentationsanalyse 5: Vergleiche und Bilder

Notizbuch / Fund:

Über den wütenden Gebrauch von -- stellenweise sehr fragwürdigen -- Bildern. Es spricht: Bazon Brock in der FAZ.

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"Das Internet als virtuelle Unterwelt?

Ja. Der Papst hat am 20. April 2007 leichtsinniger Weise erklärt, er hebe den Limbus auf. Wir haben damals wütend protestiert. Aus dem Limbo, also der Unterwelt, in der Jesus Christus war und in die Vergil den Dante geführt hat, haben alle, die unten waren, ihre große Menschheitsweisheit her - bis zu Doktor Faustus von Thomas Mann. Aristoteles, Sophokles, Aristophanes und Platon, also alle, die vor Christi Geburt bzw. vor 30 v. Chr. gelebt haben, haben dort ihre Heimat. Das weltweite Netz könnte ihre neue Heimstatt werden, es ist die von der Theologie verstoßene alte Konstruktion des Limbo. Und diese Vorbildhölle ist dann tatsächlich da, da kann man dann Aristoteles und Aristophanes begegnen. Aber man nimmt sie nur als Tote wahr, nur als Gewesene. Und so ist es im ganzen Netz - es ist die Unterwelt der neuen Welt, es ist ihre Hölle. Das Niederfahren zur Hölle, das ist unsere Verpflichtung ins Netz einzusteigen, aber dann müssen wir wieder auffahren wie Christus, wie Dante, wie alle großen Geister, damit wir einen sinnvollen Gebrauch von dieser Welt machen können."

Sonntag, 3. Juni 2018

Argumentationsanalyse 4: Juristisches Argumentieren

Lesenswerter Artikel von Thomas Fischer, dem pensionierten BGH-Richter, jetzt im SPIEGEL, nicht mehr in der ZEIT:

"Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen hat das Strafverfahren gegen Herrn Dr. Alexander Gauland aus Potsdam wegen Volksverhetzung am 14.5.2018 eingestellt, weil Anlass zur Erhebung einer öffentlichen Anklage nicht bestehe (§ 170 Abs. 2 StPO). Das ist für den Beschuldigten ein schönes Ergebnis, für die Anzeigeerstatter - zu denen ich selbst gehöre - nicht. Das ist an sich nicht dramatisch, und mit Enttäuschungen aus dem Munde der Justiz muss der Bürger leben wie mit Freuden. Die Sache ist hier aber einer etwas näheren Würdigung wert, weil die Begründung der Einstellungsverfügung auf ein allgemeines Problem bei der Anwendung strafrechtlicher Vorschriften auf politisch motivierte öffentliche Äußerungen verweist."

...

"Umgang mit Hetze

Der argumentative Trick, mit welchem die Staatsanwaltschaft Mühlhausen die Einstellung begründet, besteht somit darin, die rassistische, allein auf die Person als Repräsentantin einer ethnisch definierten Gruppe gerichtete Aufforderung zu Willkürmaßnahmen umzudeuten in einen "allgemeinen" Diskussionsbeitrag zu einem interessanten ("diskursfähigen") politischen Thema. Das verfehlt den Kern der Sache und nimmt das Ergebnis vorweg, bevor eine ernsthafte Prüfung überhaupt stattfindet.

Es ist dies nicht einmalig und auch kein Spezifikum des konkreten Falls. Die Rechtsprechung insbesondere des Bundesverfassungsgerichts, aber auch der ordentlichen Gerichte, zu Äußerungsdelikten ist unüberschaubar. Sie befasst sich in den allermeisten Fällen allerdings nicht mit Volksverhetzung, sondern mit Verfahren wegen Beleidigungsdelikten (§§ 185 ff. StGB), die ihrer Natur nach gegen Personen gerichtet und nur zu einem kleinen Teil "politisch" motiviert sind. Der Tatbestand der Volksverhetzung wird dagegen fast nie ohne Bezug zu politischen Themen verwirklicht. Daher kann die Rechtsprechung zur Beleidigung und zum "Gegenschlag" nicht unbesehen auf § 130 StGB übertragen werden, denn wenn jede politisch konnotierte volksverhetzende Äußerung ohne weitere Prüfung mit dem strafbefreienden Segen des "politischen Diskurses" versehen würde, hätte der Tatbestand praktisch keinen Anwendungsbereich mehr."

<Noch zu kommentieren.>

Die brettharten 15 Prozent der AfD

Sonntag. Zeit für einen Kommentar bei der ZEIT.

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Wer ist hier naiv?

Wieder heißt es, man müsse Alexander Gaulands Provokationen ignorieren. Besser wäre es, wir würden endlich aufhören, Themen und Sprache der AfD zu übernehmen.

Ein Kommentar von Bernd Ulrich
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Alle politischen und publizistischen Strategien gegen die AfD sind bislang gescheitert, obwohl sich in der Flüchtlingspolitik sämtliche Vorzeichen verkehrt haben. Während 2015 nicht genug darauf geachtet wurde, wer über die Grenzen nach Deutschland kommt, ist dies inzwischen ein zentrales Thema. Während noch vor drei Jahren Abschiebungen so gut wie gar nicht ernsthaft betrieben wurden, baut die Regierung nun Schritt für Schritt einen effizienten Abschiebeapparat auf.

Und die AfD liegt immer noch bretthart bei 15 Prozent.

Während seinerzeit bei kriminellen Handlungen die ethnische Herkunft mutmaßlicher Täter von den Medien bewusst meist nicht genannt wurde, avanciert heute eine brutale Straftat besonders dann zur Nachricht, wenn ein Migrant oder Flüchtling daran beteiligt gewesen sein soll. (zeit.de)


-- Der Kommentar wird wieder mal vorab geprüft. Mal schauen. --

Vielleicht können wir die Sache mit den "brettharten 15%" mal etwas auseinandernehmen. Ich wage eine Schätzung:

*  Eine AfD, die ausschließlich mit den Themen A) "Probleme / Begrenzung der Migration / Rückführung" & B) "Auswüchse an übertriebenen Regulierungen aus Brüssel" & C) "keinerlei deutsche Zahlungen für andere Länder, die schlecht wirtschaften" läge bei 20 - 25%, je nach anstehenden konkreten Themen in der Tagespresse

* Das Verharmlosen und Relativieren der Nazi-Zeit, in welcher Form auch immer, kostet die AfD demnach 5 bis 10% an Wählerstimmen. Und das auch, wenn man annimmt, dass 1-2% der Wählerstimmen echter Neonazis (das sind vielleicht 0,0003% der Gesamtwähler!) auf diese Weise zur AfD gelotst werden.

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 Noch dazu:

"Jemand oben zitiert Gauland und sagt dann: 

"Ja, wir bekennen uns zu unserer Verantwortung für die zwölf Jahre. Aber, liebe Freunde, Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in über tausend Jahren deutscher Geschichte."

Er gesteht die Verantwortung und sagt, dass die deutsche Geschichte mehr als 12 Jahre hat."


Irgendwie tut's weh, wenn in unserer politischen Diskussionen von MdBs gewisse schlichte Dinge nicht gesehen werden:

* 'Vogelschiss' ist ein Wort, das man Mensch mit öffentlichen Auftritten vermeiden können sollte. Es ist, als Wort, einfach Zeugnis von sprachlicher Dummheit mit dem Präfix Stroh-. (Da hilft auch eine vermutete Anpassung an's eigene Klientel nicht die Bohne!)

* Soviel mehr als 1000 Jahre ist die _deutsche_ Geschichte nicht alt. Wenn man es rein quantitativ nimmt, dann sind 12 Jahre ungefähr  ein 80stel. Oder 1,2%. Das könnte man für wenig halten. ABER ...

* Als starker Multiplikationsfaktoren kommen hinzu: die relative zeitliche Nähe zur Gegenwart, die extreme und von heute aus besehen vollkommen unbegreifliche Monstrosität einer verbrecherischen Zeit und die radikale Abkehr von vorher geltenden Normen von Menschlichkeit und Zusammenleben plötzlich, 1933ff.

Das alles führt nicht zu einer "kleinen vernachnlässigbaren Stelle" im geschichtlichen Ganzen, sondern zu einer blutig-schwärenden Wunde -- na ja, sagen wir mal ruhig: am Volkskörper der Gegenwart! "

Argumentationsanalyse 3: Fakten

Ich versuche seit längerem schon in Gesprächen und Diskussionen für die Überlegung an sich zu werben, dass das gegenwärtig propagierte Vertrauen in die „Fakten“ wenig Sinn hat. Fakten sind, wenn der Begriff nicht metaphorisch verdreht wird, das unterinterpretiert offensichtlich Wahrnehmbare. (Wenn Wahrnehmungen auseinanderlaufen, sind es keine Fakten mehr. Ich komme beim Wahrheitsbegriff darauf zurück.) Das Unstrittige, das sich oft mit Messungen und Zählungen verbindet, ist freilich ohne Interpretation fast nichts wert. 

Um ein relativ normales, im Moment nicht so emotional aufgeladenes Beispiel zu wählen: 

"2016 betrug der Etat [des Verteidigungsministeriums] 35,1 Milliarden Euro, in diesem Jahr erhöhte er sich weiter um circa zwei Milliarden Euro auf rund 37 Milliarden Euro." 

Nehmen wir einmal an, dass das korrekt und unstrittig ist -- was folgt daraus? Folgt daraus irgend etwas politisch Sinnvolles, über das sich reden ließe? Nein. Es müssen doch zumindest Dinge in Relation gesetzt werden: 

"Der Anteil des Verteidigungsetats am Bundeshaushalt beläuft sich in 2017 auf 11,2 Prozent." 

Dann bleibt die Königsfrage: Ist der Betrag für die Landesverteidigung zu hoch oder zu gering? Im Vergleich zu anderen Haushaltsposten und im Vergleich mit anderen Ländern.

Wie verhält es sich also mit diesem Vergleich: 

"Im Jahr 2017 betrug der Anteil der Militärausgaben von Deutschland am Bruttoinlandsprodukt ungefähr 1,2 Prozent. Anteil der Militärausgaben am BIP | Saudi Arabien* 10%  | Russland 4,3%   | USA 3,1%   | Südkorea 2,6%   | Indien 2,5%  | Frankreich 2,3%  | Türkei 2,2%   | Weltweit 2,2%   | Australien 2%   | China 1,9%." (de.statista.com)

Ist die Forderung von Präsident Trump, die europäischen Nato-Länder müssten ihre Verteidigungsausgaben erhöhen, angesichts dieser Fakten so einfach von der Hand zu weisen? -- Erst hier wird es interessant und wichtig, und erst da, nach Interpretationen und Einordnungen, beginnt die relevante politische Diskussion. Und da geht es eben nicht mehr um Fakten, sondern um Interpretationen und Argumentationen an sich.

Damit ist die Problematik der Fakten noch lange nicht erschöpft, aber eine erste Festlegung getroffen.

Argumentationsanalyse 2: Zwei Systeme

Die zwei Systeme sind: geschlossene und offene. Das möchte ich erläutern.

Ich habe relativ lange gebraucht, um einen ziemlich schlichten Sachverhalt formulieren zu können: Es gibt, wenn es um das Argumentieren geht, zwei grundsätzlich unterschiedliche Systeme des Argumentierens. Unter einem geschlossenen System verstehe ich das Argumentieren, bei dem die Grundlagen im Laufe der Zeit vollständig fix etabliert worden sind. Vor allem Begriffe, Kategorien, Terme sind so bestimmt, dass – und nun kommt ein so wichtiger wie schwieriger Begriff – die Dazugehörigen, die Fachleute also, sich jederzeit einfach und klar verständigen können.

Die meisten Menschen werden beim Ausdruck geschlossenes System vielleicht zuerst an die Mathematik denken. Nicht nur, weil es eine gesellschaftlich weitverbreitete Abneigung gegen formal logische und mathematische Systeme gibt, ist etwas anderes viel besser und anschaulicher: das Schachspiel. Die Regeln sind vollständig klar formuliert, und es gibt auch den Versuch, gewissen menschlichen Unzulänglichkeiten Rechnung zu tragen. Wer eine Figur auf dem Spielfeld nur etwas zurechtrücken möchte, ohne zu ziehen, der hat zu sagen: 'J’adoube.' Und so weiter. Die Figuren allerdings müssen klar erkennbar sein, und die Felder dürfen nicht vage voneinander abgegrenzt sein, sodass unklar bleibt, ob der weiße Springer nun auf c3 oder auf d3 steht; man muss jederzeit wissen, wo eine Figur genau positioniert ist.

Und nun, Achtung: Geschlossene Argumentationssysteme zeichnen sich dadurch aus, dass unter Eingeweihten immer klar ist, wer recht hat und wer nicht. Heißt: Mal geschätzt 99,98% der unter professionellen Bedingungen gespielten Schachpartien – zeichnen sich dadurch aus, dass es keinerlei Zweifel gibt, wer da diese Partie gewonnen hat bwz. dass die Partie mit Remis zu Ende gegangen ist. (Und für die wirklichen Zweifelsfälle gibt es eben Schiedsrichter und Institutionen, Gerichte, die neutral sind und entscheiden.) Und die Wettkampfregeln legen, wenn es zu einer Reihe von Spielen gekommen ist, auch fest, wer als Großmeister zu gelten hat, und wir eben nur ein guter Schachspieler ist. Trivial natürlich: Um überhaupt was zu verstehen, muss man, und sei es auch noch so schlecht, Schach spielen können!

Offene Systeme des Argumentierens sind vollständig anders aufgebaut: Sie ähneln, das ist hier mein liebstes Beispiel, einem Rohrschach-Test. Das Faktische* auf dem Papier, der Klecks, den es zu deuten gilt, ist für alle Interpretationen offen. Es wird allerdings sich rasch eine Gruppe von Meinungsführern herausbilden, die sagt, dass dieser Klecks X natürlich wie ein Krokodil aussieht, während die andere Gruppe sagt: Nein, das sei selbstverständlich ein Baumstamm. Wie lässt sich in einem solchen Fall sagen, wer recht hat? 

Drei Dinge sind wichtig: Erstens, die Gruppen finden sich nicht nur über Wahrnehmung und Interpretation zusammen, sondern über vorgängige komplexe Weltbilder und Freundschaftsstrukturen. (Man widerspricht anderen ungerne, wenn man damit Gefahr läuft, aus der vertrauten Gruppe ausgestoßen zu werden. Und im politischen Argumentationszusammenhang können Sahra Wagenknecht oder Horst Seehofer im Zweifelsfall verkünden, was sie wollen, Anhänger von CSU oder den Linken werden so gut wie nie eine These oder ein Argument des politischen Gegners hochhalten oder auch nur akzeptieren.) Zweitens, es gibt hier keine wie immer geartete 'objektive Wahrheit'; die verschiedenen 'Wahrheiten' bestehen als Konsensgebilde der jeweiligen Gruppen.

Unsere alltäglichen  politische, ideologischen und privaten Argumentationen verlaufen immer entsprechend den Regeln offener Argumentationssysteme. Nur die einfach gestrickten Gemüter glauben, und das gar nicht so selten, dass das, was sie und ihre Gesinnungsgenossen für richtig halten, schlichtweg die Wahrheit ist, objektiv und unangreifbar richtig.

Gelten muss unter den Vorzeichen der Rationalität: Offene Argumentationssysteme sind also extrem schwierig zu händeln; allerdings: undurchschaubar sind sie nicht.

Ach ja, und auf das noch: Wie immer gibt es zwischen den zwei Extremen vage, verschwommene Übergänge. Heißt: Manche sehr wichtigen Systeme, wie etwa der gesamte Bereich der Rechtsprechung, befinden sich zwischen den Extremen Offen und Geschlossen. Die Einzelheiten lassen sich nur an Fallbeispielen aufzeigen.

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* Aus den Überlegungen zum Thema Faktum habe ich einen gesonderten Eintrag gemacht.

Argumentationsanalyse 1: Der Habermasche 'Diskurs'

Ich weiß nicht so recht, warum der Habermassche Diskurs-Begriff in letzter Zeit für mich immer an den Anfang des Nachdenkens über die Möglichkeiten und die Grenzen freien Argumentierens rückt. Es ist einfach so – das mit dem an den Anfang rücken –, und es wird schon einige Bedeutung damit verbunden sein. Eigentlich tut der Name Habermas hier wenig zur Sache, aber manches vereinfachte er halt doch. Nun denn…

Habermas hat ein paar Grundgedanken der philosophisch-linguistischen Pragmatik recht früh aufgegriffen; bei ihm kommen dann tatsächlich Sprechakte vor, er bezieht sich auf Austin und auf Searle. An diesem Punkt aber gehen die Denkweisen in der Linguistik und in der Sprachphilosophie Habermas schon sehr früh auseinander: Habermas entwickelt einen, sagen wir: idealistischen Standpunkt, der von der Macht des freien Argumentes ausgeht. Berühmt geworden die These dass es so etwas wie einen "eigentümlich zwanglosen Zwang des besseren Argumentes" gebe. Irgendwie siedelt das Ganze immer in der Nähe des Glaubens an das Gute im Menschen und an die Fähigkeiten des menschlichen Intellekts.

Dass es zu keiner wirklich engen Verbindung zwischen linguistischer Sprechakttheorie und Habermasscher Diskursethik gekommen ist, liegt wohl daran, dass die Linguisten sich, jedenfalls in der Mehrzahl, seit jeher als radikale Realisten sehen. Sie schauen darauf, wie das wirkliche Sprechen und Argumentieren so verläuft, und da kommen sie zu dem Ergebnis, dass, zwangloser Zwang hin oder her, die Leute sehr schnell verbal aufeinander losgehen und verbal aufeinander einschlagen. 

Ich gehöre, was die grundsätzlichen Möglichkeiten und Grenzen des Argumentierens angeht, zu den linguistischen Realisten. Wie diese Grenzen freilich gezogen werden und was die Möglichkeit angeht, peu à peu diese Grenzen in Richtung eines besseren Argumentierens nach bestimmten Regeln angeht, da bin ich, natürlich eingeschränkt und gebremst, durchaus Optimist. Wissend, dass Nachdenken und Differenzieren nicht jedermanns Sache ist und dass ausgerechnet die, die laut zum Differenzieren aufrufen, dazu manchmal nicht in der Lage sind.*

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* Mir ist natürlich jederzeit klar, dass solche Aussagen radikal standpunktbezogen sind; was aber nur heißt, dass ich mir bei passender Gelegenheit ein paar Gedanken über diese Standpunktbezogenheit und überhaupt über den Begriff der Subjektivität und der Objektivität machen muss. -- Eine weitere sehr schwierige Frage: Welche sprachlichen Fähigkeiten denn notwendig sind, um wirklich komplexe Argumentationen nachvollziehen zu können. Vor kurzem habe ich die schöne Anmerkung gelesen, der zufolge Legastheniker nicht doof seien. Dem ist natürlich vollständig zuzustimmen. Allerdings sind auch Dyskalkulisten nicht doof. Sie können teilweise hervorragende Texte schreiben; nur rechnen können sie halt nicht. Man würde Dyskalkulisten aber eher nicht als Versicherungsmathematiker und Ingenieure einstellen. Umgekehrt wird es kaum Legastheniker unter Journalisten geben. Wobei eben die Legasthenie eine extrem einfache Schwäche ist -- einfach zu erfassen meine ich. Beim Konstatieren einer 'Argumentationsschwäche' liegt die Sache ganz und gar anders. Auch dazu später noch. Wobei ich aber schon hier davon ausgehe, dass Deutschlehrer mit dem Begriff 'Argumentationsschwäche' relativ wenig Schwierigkeiten haben.

Chronologie eines Wikipedia-Konflikts 2


So, wie bei dem entsprechenden Abschnitt im Wikipedia-Café eben gesagt:* Einiges Weg gearbeitet und also der Versuch in der kommenden Woche mit der Aufarbeitung dieses Konflikts – natürlich: Aus meiner Sicht – ein Stückchen voran zu kommen.** Dazu gehört
  • das Material, das sich als PDF-Datei irgendwo parken will. Mal schauen wie das geht.
  • die Voraussetzungen meiner Form von Argumentationsanalyse: Möglichst explizit und explizit.
  • einige Grundfragen, die das Argumentieren und Konflikte innerhalb der Wikipedia ganz allgemein betreffen, noch einmal aus meiner Sicht darstellen.
Die Grundlagen der Argumentationsanalyse, die hier einfach notwendig sind, versuche ich in einem gesonderten Bereich, einer Art Sammelabschnitt vorweg zu stellen. Mal schauen inwieweit mir das gelingt.

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* Zur Vereinfachung hierherkopiert:

Zum Schluss möchte ich Delabarqueras Ansichten zur Meinungsfreiheit im Café mit einem (gewohnt schrägen) Vergleich illustrieren: Die Besitzer eines Hauses mit zugehörigem Gartenhäuschen gehen - ohne weiter nachvollziehbaren Grund - auf die Straße und fragen den erstbesten Passanten, ob der ihr Gartenhaus benutzen möchte. Der Passant sagt: "Ja, gerne. Aber nur, wenn ich und meine Freunde in dem Gartenhaus Narrenfreiheit haben, ich meine jetzt: wirklich absolute Narrenfreiheit." Aus noch weniger nachvollziehbaren Gründen stimmen die Besitzer zu. Als dann die Polizei an der Tür klingelt, weil sich die Nachbarn über den ewigen Krach beschweren und über den Müll, der andauernd auf die Nachbargrundstücke geworfen wird, sagen sie: "Ja, tut uns Leid. Aber auf das, was da in unserem Gartenhäuschen vorgeht, haben wir leider nicht den geringsten Einfluss." Was würde die Polizei und die Nachbarn (und der Richter) wohl von diesen Eigentümern halten? Geoz 21:10, 1. Jun. 2018

P.S.: Ich hatte noch vergessen zu erwähnen, dass der unbekannte Passant und seine Freunde das Gartenhäuschen in meinem kleinen Gleichnis kostenlos benutzen dürfen. Geoz 21:49, 1. Jun. 2018

So, einiges von den Schreibtischarbeiten weggearbeitet. Ich denke, dass ich in der kommenden Woche zumindest mal die Grundlagen für meine Argumentationsanalyse hinbekomme. -- Zu dem, was Geoz eben geschrieben hat: Vergleiche und Analogien sind immer wertvoll, selbst wenn sie bei genauerem Hinsehen und Prüfen nicht vernünftig erscheinen. Also -- sie müssen geprüft werden, die Vergleiche. Ob sie stringent und sinnvoll sind. Hier: In welchem Verghältnis stehen Haus und Gartenhäuschen zur Wikipedia und der (notwendigen, zulässigen, verbotenen) "umfassenden Meinungsäußerung"? Wer sind die Nachbarn, wer steht für die Polizei und das Gericht? -- Im Moment nehme ich an, dass das Gartenhäuschen das Café hier sein soll. Wenn nicht, dann vielleicht präzisieren. -- Summarisch: Die Analogien lassen mich im Moment etwas ratlos zurück, weil dahinter die Riesenfrage steht: "Wem gehört die Wikipedia (und nebenan das Café)?" Vielleicht muss man sich aber irgendwann dieser Frage auch stellen. Und die Antwort: "Ist doch klar! Mir und denen, die so denken wie ich, gehört die Wikipedia! Und das Café sowieso" -- diese Antwort ist wohl dann doch nicht gemeint, oder? --Delabarquera 11:45, 3. Jun. 2018


** Das alles, wie in letzter Zeit meistens, in Dragon NS hinein diktiert, nicht getippt, sodass einige manchmal sogar läppische Fehler stehen bleiben werden, wenn das Programm mich falsch versteht und ich beim drüberlesen das nicht sofort sehe. Wie immer: Die meisten Fehler entdecke ich nach einiger Zeit, wenn ich nachlese.