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Samstag, 23. Juni 2018

Wasabi

Eigentlich ein ganz unschuldiges Thema in der ZEIT:

Wasabi. Nah am Wasser gebaut. Grün, scharf, falsch: Wasabi gehört zu Sushi wie Sojasoße. Aber wo Wasabi draufsteht, ist kaum Wasabi drin, sondern Stärke und Farbstoffe. Der echte ist teuer wie Kaviar. Von Eva Biringer 22. JUNI 2018, 10:45 UHR


kevin.franz.de.la.rochefoucauld.2 #3
in deutschland ist wasabi gefärbter meerrettisch. aber ich war davon ausgeggangen dass das alle wissen. aber zum glück gibt es den journalismus der ALLE falschwahrheiten versucht aufzudecken...........

kevin.franz.de.la.rochefoucauld.2 #3.1
aber wie heißt es so schön. zuerst kommt das fressen, dann die moral. und dann der wasabi.
Antwort auf #3 von kevin.franz.de.la.rochefoucauld.2

Porzellan #3.2
Ich würde zunächst mal nicht davon ausgehen, dass alle alles wissen. Dass das grüne Zeug gar kein Wasabi ist, habe ich auch lange nicht gewusst und jetzt wissen es noch ein paar Leute mehr. Grundsätzlich ist mir das Thema Lebensmittel zu elementar, da wüsste ich gerne wirklich, wo ich überall betrogen werde.
Antwort auf #3 von kevin.franz.de.la.rochefoucauld.

Enkaptaton #4
Ist doch gut, wen so ein Produkt billig herzustellen ist. Schont das Klima und so

kevin.franz.de.la.rochefoucauld.2 #4.1
es würde auch das klima schonen wenn sie weniger kommentare auf zeit online verfassen würden. ist nicht böse gemeint, ist aber so,.
Antwort auf #4 von Enkaptaton

BDLB #4.2
"es würde auch das klima schonen, wenn sie weniger kommentare auf zeit online verfassen würden. ist nicht böse gemeint, ist aber so"
Solche Kommentare sind extrem schädlich für das menschliche Klima! Global Colding droht. -- Gez. Die Sprachpolizei
P. S. Haben Sie Freunde? Wenn ja: Reden Sie mit denen auch so?
Antwort auf #4.1 von kevin.franz.de.la.rochefoucauld.

kevin.franz.de.la.rochefoucauld.2 #4.3
"P. S. Haben Sie Freunde? Wenn ja: Reden Sie mit denen auch so?"
nein, ich habe keine freunde mehr seitdem ich diese auf ihre fehler aufmerksam mache.
Antwort auf #4.2 von BDLB

BDLB #4.4 —
Ok, Danke. Geklärt.

Freitag, 22. Juni 2018

Das große unpolitische Gerücht

Hat Präsident Macron eine Jüngere?



"Halbnackt & mit verwuschelten Haaren"

Ich denke mir -- ach, schauste mal wieder bei der BUNTEN vorbei!

Da lese ich:

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Heidi Klum & Tom Kaulitz | n: Kuschel-Selfie aus dem Schlafzimmer || 22. Juni 2018 || Heidi Klum und Tom Kaulitz schweben weiter auf Wolke sieben. Jetzt teilte das Model ein pikantes Foto direkt aus dem Bett – und verriet dabei, was sie an ihrem Liebsten Tom 'unwiderstehlich' findet.

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Sollen sie, sollen sie! Schweben meine ich. Und dann will ich doch mal endlich systematisch wissen, wer da alles vor Tom da war.

  • 1997 Ehe, der 14 Jahre ältere australischen Starfriseur Ric Pipino. 2002 Trennung, 2003 Scheidung.
  • 2003 (?) Formel-1-Manager Flavio Briatore. 2004 eine Tochter.
  • 2005 der britische Sänger Seal, zwei Söhne (2005 und 2006), eine Tochter (2009). 2012 Trennung.
  • 2014 der 13 Jahre jüngere Kunsthändler Vito Schnabel. 2017 Trennung.
  • 2018 der 16 Jahre jüngere Tom Kaulitz.
Und dann natürlich die Zwischendurch-Männer:
  • 2002 Jay Kay
  • 2002 Anthony Kiedis
  • 2012 - 2014 Martin Kirsten
Die, die ich vergessen habe oder von denen wir nichts wissen. Gibt es die?

Frühe hätte man das einen ... Lebenswandel genannt; aber das Wort gibt es ja nicht mehr, und obwohl ich es kenne, wage ich nicht, es hinzuschreiben.


Donnerstag, 21. Juni 2018

Z2X18

Das ist die Chiffre der ZEIT. 

Du hast eine Idee zur Verbesserung der Welt? || Du bist zwischen 20 und 29 Jahre alt und nimmst die Dinge selbst in die Hand? Bewirb dich jetzt für Z2X18 und sei Teil des großen Festivals der neuen Visionäre in Berlin.

Heute steht in der ZEIT ein wirklich sehr guter Artikel. Mehr als ein Artikel. Ein Dossier! Lesenswert. Mehr als das. Alles wird mit Beispielen zusammengetragen. In Sachen Afrika.

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21. Juni 2018 DIE ZEIT No 26 DOSSIER, S. 13ff.

Vor zwei Tagen ist der Güterzug in der norditalienischen Stadt Novara abgefahren, hat erst die Schweizer Alpen und dann ganz Deutschland durchquert, jetzt steht er hier im Hafen von Lübeck, und Markus Mattersberger muss sich beeilen. Mit orangefarbener Warnweste und gelbem Helm läuft der Hafenarbeiter am Zug entlang und löst an jedem Waggon die Verriegelungen, damit sein Kollege auf dem Kran die Fracht abladen kann, das Schiff wartet schon. Gerade will er einen Waggon weitergehen, da steht an diesem Sonntagmorgen im Mai 2018 plötzlich ein Mann vor ihm, schmal, schwankend, mit schwarzer Haut. Der Mann bricht zusammen und sagt ganz leise: »Help«. Er zeigt auf den Waggon neben sich. Mattersberger, so wird er später berichten, sieht den Schnitt in der Plane. Er schaut hinein und blickt in das Gesicht eines Säuglings. Das Kind kann nicht älter sein als zwei Wochen, denkt Mattersberger, der selbst gerade Vater geworden ist. Er steigt auf den Zug und öffnet den Anhänger. Zwölf Menschen sitzen darin. Sie stammen aus Nigeria und Sierra Leone, sie haben die Sahara überwunden und das Mittelmeer, dann haben sie sich in diesem Zug versteckt.

[...] VON BASTIAN BERBNER, MALTE HENK UND WOLFGANG UCHATIUS

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Wird dieser Artikel etwas ändern? Nein. Wird Z2X18 irgend etwas ändern? Natürlich erst recht nicht! Die ZEIT spielt scheinbare Möglichkeiten der Teilnahme und der Veränderung vor. Das ist eine Werbemaßnahme. Denn diese Möglichkeiten gibt es nicht. Jedenfalls so nicht. Nnicht als kleines frivoles Spiel für ZEIT-Leser.

Mittwoch, 20. Juni 2018

"Es kann der Frömmste nicht ..."

Zufallsfund -> Intertextualität:

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Roland Kaiser

ES KANN DER FRÖMMSTE NICHT IN FRIEDEN LEBEN


Ich liege in der Sonne und träume in den Tag
glücklich und allein.
Ich nehme mir die Freiheit
zu leben wie ich mag
glücklich und allein.
Da hält ein Möbelwagen genau vor'm Nachbarhaus
und ein Traum von Mädchen steigt dort aus.

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben
wenn ihm die schöne Nachbarin gefällt
und ihm das Schicksal vor der eig'nen Haustür
solchen schönen Beine stellt.

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben
wenn ihn der Himmel nicht verschont.
Ich bin versucht
der Versuchung nachzugeben
wenn nebenan die Sünde wohnt.

...

--

Und dann natürlich Ulrich Roski: "Von Nachbarn halt ich überhaupt nichts!"

"Streit und Ärger wird es immer geben ..."

--

Schiller, Wilhelm Tell

Tell:
Dergleichen Taten bringet jeder Tag,
Kein Wunderzeichen braucht sie zu verkünden.

Stüssi:
Ja, wohl dem, der sein Feld bestellt in Ruh,
Und ungekränkt daheim sitzt bei den Seinen.

Tell:
Es kann der Frömmste nicht im Frieden bleiben,
Wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.


Tell sieht oft mit unruhiger Erwartung nach der Höhe des Weges.

Stüssi:
Gehabt Euch wohl – Ihr wartet hier auf jemand?

Tell:
Das tu ich.

Stüssi:
Frohe Heimkehr zu den Euren!
– Ihr seid aus Uri? Unser gnäd'ger Herr
Der Landvogt wird noch heut von dort erwartet.

--

...

9. Welche Superlative gebühren Schiller?

Er ist der größte deutsche Dramatiker, der größte deutsche Essayist.

10. Was empfinden Sie, wenn Sie an Schiller denken?

Dankbarkeit.

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Kraftvoll und laut gesprochen! Ja denn, sagt Gottfried Bürger.

Dienstag, 19. Juni 2018

Professor Colier von der Universität Oxford

Daraus habe ich jetzt was gelernt.

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70 Millionen Flüchtlinge weltweit!

Da denke ich sofort an Professor Colier von der Universität Oxford, siehe Link. Er war einer der schärfsten Kritiker des Merkelschen Kontrollverlustes 2015/16 und Merkels Größe bestand darin, ihn dennoch zum Chefberater bei der Vorberetung des G20-Gipfels in Hamburg zu machen. Sie erkannte seine weltweit führende Kompetenz.

Er plädiert für die Errichtung von Arbeitsplätzen in der Nähe der Flüchtlingscamps , welche die Industrienationen errichten sollten. In Jordanien läuft bereits ein Pilotprpjekt...

Colier errechnete, dass die Alimentation eines Flüchtlings bei uns 126x teurer sei als vor Ort oder in Heimatnähe.

Deutschland sitzt jetzt nach Merkels Fehlentscheidung auf jährlichen Kosten von rund 50 Milliarden Euro, vermutlich über Jahrzehnte. Ihre Politik brachte in einem Jahr einen Frauenmangel bei uns von einer Million mit allen Folgen, da 80% der Hereingelassenen junge Männer waren und sind. Jeder Migrant oder Flüchtling verfügte über tausende Euro Schleppergeld.und wirklich Armen, Kranken, Alten, Kinder und Frauen erreichte man damit überhaupt nicht und verbrennt extrem viel Geld für das Asylgehalt (CSU), das mit einer unendlich höheren Hebelkraft vor Ort Wunder bewirken könnte. Der schwache Trost, dass es durch Merkels Grenzöffnung statt 70 Millionen nur 68 Millionen Flüchtlinge gibt, ist absurd.

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Vgl. "10 Vorschläge für eine bessere (?) Flüchtlingspolitik"

Georg Meggle: Terrorismus-Definition

Georg Meggle, Philosoph mit akademisch ererbtem Hang zur formalen Logik, analysiert den Terrorismus-Begriff.

"Allenfalls UNSERE Feindstaaten sind potentielle T-Akteure. Schurkenstaaten sind nur solche, die gegen UNS sind. Genauer: Nur solche, die WIR als unsere Gegner betrachten wollen. Genau diese implizite Relativität auf UNS macht das Axiom (A.1) explizit. Und zwar nicht nur für Staaten, sondern ganz generell. Auch für alle potentiellen nicht-staatlichen Akteure." (heise.de)

Die große Frage unterm Strich: Funktioniert unsere Sprache der politischen Diskussion und Auseinandersetzung jemals mit strikt definierten Begriffen? Wenn anzustreben: Welchen Vorteil brächte eine solche Veränderung für die Diskussion? Und: Verzweifelt man nicht, wenn andere Menschen sich partout nicht an die begrifflichen Festlegungen halten wollen?



"Regelmässige Hausbesuche nicht möglich"

Eine italienische Sozialhilfeempfängerin in der Schweiz. Mit "100 Franken Integrationszulage, obwohl sie in Bern aufwuchs und lupenreines Bärndeutsch sprach". Stirbt mit 59 und hinterlässt eine durch ihre Kaufsucht vollgemüllte Wohnung. Das darf nicht sein, heißt es auch in der Schweiz.

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Regelmässige Hausbesuche nicht möglich
In diesem Fall offensichtlich nicht. Felix Wolffers, Leiter des Sozialamts der Stadt Bern, sagt zwar: «Der Sozialdienst überprüft die Einkommens- und Vermögensverhältnisse regelmässig. Bei ausreichendem Verdacht werden monatliche Kontrollen durchgeführt.»

Gleichzeitig gibt er aber zu: «Unsere Sozialarbeiter betreuen pro Vollzeitstelle 100 Fälle, das sind gegen 160 Personen.» Bei dieser grossen Belastung sei es leider nicht möglich, regelmässig Hausbesuche durchzuführen.

Der Mietzins der grösseren Wohnung liege im üblichen Rahmen, so Wolffers. «Für eine Einzelperson werden maximal 900 Franken Miete plus die üblichen Kosten übernommen.» Francesca T. habe einen «kleinen Überschuss von 30 Franken pro Monat selber getragen.» Das Sozialamt habe nicht gewusst, dass sie sehr viele Kleider kaufte.

Grauzone Ausland
Unentdeckt blieben auch Francesca T.s regelmässige Reisen in die Heimat. «Sie blieb jeweils mindestens zwei Monate weg», erzählt eine Nachbarin. Wolffers sagt nur: «Längere Auslandreisen müssen begründet und vom Sozialamt bewilligt werden.» Verdiente sich die Italienerin in ihrer Heimat einen Zustupf? Das Sozialamt muss eingestehen: «Erwerbstätigkeit im Ausland kann meist nicht systematisch überprüft werden.»

Staatlich finanzierte Shopping-Sucht offenbar auch nicht. «Die Kleider haben sicher einen Wert von rund 100'000 Fr.», sagt Verwalter Eichenberger. «Ich rief beim Sozialamt an. Die hatten kein Interesse.» Er kontaktierte das Rote Kreuz. Gestern wurden die Sachen abgeholt. (blick.ch)

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Ein Sachverhalt so leer- und lehrreich: Wenn die normalen Verhaltensweisen nicht funktionieren, ist "Überwachung" nicht möglich, weil -- zu viele.

Montag, 18. Juni 2018

"Opportunisten von heute"

Gefunden. Eine Erweiterung der Martenstein-These:

„Opportunisten von heute schreiben über Opportunisten von gestern und sind fest überzeugt, dass sie [die Opportunisten von heute] , wenn sie gestern gelebt hätten.“

Rainer Blasius, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 165, 19. Juli 2014. (Auch online).

Luigi Veronesi

Manchmal staune ich noch über das Internet! Ein Plakat, Ankündigung einer Ausstellung in Rom. Einfach nicht zu finden! Die Ausstellung schon, das Plakat aber nicht.

Luigi Veronesi (1908-1998). Arte come metodo 1934-1976. Catalogo della mostra (Roma, Rondanini galleria d’arte contemporanea, 1976), in «R2», Roma, 26 gennaio 1976.

Und es dauert, bis das Foto hier ist ...

So, geschafft.

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Sonntag, 17. Juni 2018

Sprache und Politik

Fast in eine Wikipedia-Diskussion eingeschoben. Dann -- lieber doch nicht!

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Ich werbe ja immer dafür, die grundlegenden Probleme der Verbindung "Sprache / Gesetzgebung und Politik" zu reflektieren. Hier beispielsweise Art. 20 GG, Abs. 4: "Gegen jeden, der es unternimmt, diese [demokratische] Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist." Da beginnt die Interpretation der zentralen Begriffe. 1. Welche Art von 'demokratischer Ordnung' ist (nicht) gemeint? (Die offizielle DDR fand, dass sie viel demokratischer sei als die BRD, weil in der DDR Kapitalisten und Revanchisten keine Chance haben / hatten. Zustimmung?) -- 2. Welcher Art darf der Widerstand sein? (Demonstration ... 'Tyrannenmord'. (Wer ist ein Tyrann und (noch) nicht?)) -- 3. Wann ist 'andere Abhilfe' nicht mehr möglich? (Heute in der Formulierung arg altertümelnd; sagen wir: ...wenn es keine 'anderen Mittel' mehr gibt. Solang man ungestraft Plakate kleben und Zeitungsartikel gegen 'die Herrschenden' veröffentlichen kann, ist der 'weitergehende (gewaltsame?) Widerstand verboten? Fühlt sich nicht der ''Schwarze Block'' permanent im gerechten Widerstand gegen das 'Schweinesystem'?) -- Oben wird ja schon darauf hingewiesen, dass sich die Regierung in den USA als legitimiert sehen darf. Und auf der Gegenseite: "The truth behind America's 'civilian militias'. Armed and extremely... patriotic. Why a growing number of Americans are preparing for a war against their government." (Achtung! der Artikel ist aus dem Jahr 2010!) Auch hier wieder: Auslegungen des Patriotischen und Unpatriotischen, usw.

Samstag, 16. Juni 2018

"... bevor aus dem Rechtspopulismus Muslime werden ..."

Nachgeschoben zu einem Kommentar in der ZEIT. (Muss noch auf Zulassung überprüft werden!)

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"...dem sollten wir einen Riegel vorschieben, bevor aus dem Rechtspopulismus Muslime werden, die in Konzentrationszentren zusammengepfercht werden..." (Leichte Grammatik-Korrekturen)

A) Wer ist "wir"? (Wieviele und wenn ja: Welcher Art?)

B) Was wird da aus was und warum? (Aus dem abstrakten "Rechtspopulismus" werden "Muslime, die..."?!)

B) Wir wollen doch bitte die Moschee im Dorf lassen, ja! (Von wegen "Konzentrationszentren". -- Schwingt da eine gewisse Desaster-Sehnsucht mit, weil das Leben eh fad ist?)

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Freitag, 15. Juni 2018

Die Zukunft der Volksparteien

Kommentar zu einem ZEIT-Artikel wieder:

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Asylstreit. Söder bleibt hart, SPD beklagt unwürdigen Umgang mit Merkel. || Bayerns Ministerpräsident stützt im Unionsstreit um die Asylpolitik Horst Seehofer. Die CDU will Wolfgang Schäuble als Vermittler, die SPD warnt vor einer schweren Krise. || 15. Juni 2018 | 719 Kommentare.

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Ich habe jetzt nicht alle Kommentare gelesen. Vielleicht steht da oben schon mal dasselbe. Wie auch immer ...

Ist jetzt nicht der Zeitpunkt gekommen, die CDU und CSU zu trennen, sodass beide bundesweit antreten. Die CDU als eine um Spuren konservativere SPD und die CSU als auch für christliche Konservative wählbare AfD. Um es mal so auf eine kurze Formel zu bringen.

Was dann allerdings aus der SPD wird, wage ich mir gar nicht vorzustellen...

Donnerstag, 14. Juni 2018

Rassistisches Dating

Auch bei diesem Thema muss die ZEIT die Kommentare vorab prüfen? Schon seltsam ...

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Ich wollte einen Text zur Frage schreiben, ob es rassistisches Dating gibt. Dann merkte ich: Auch ich treffe fast nur weiße Frauen. Bin ich selbst ein Rassist? || Rassismus ordnet unser Denken und Zusammenleben. Mit dem Schwerpunkt "Alltag Rassismus" wollen wir herausfinden, warum das so ist, was das für die Gesellschaft bedeutet und wie sich das verändern ließe. In diesem Teil stellt sich unser Autor die Frage, ob und wie ihn selbst rassistische Denkmuster prägen.

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Mein Kommentar:

Das ganze hat einen sozialpsychologisch ernsthaften Hintergrund: Die nicht-verordnete Rassentrennung der unterschiedlichen Gesellschaften. Die USA / Mexiko / Brasilien / Südafrika / ... / Deutschland: wie viel % an "Mischehen"? Und auch die an und für sich offenen Gesellschaften wie Brasilien oder Mexiko (Richtung Mestizen) sind, was ihre Oberschichten angeht, ziemlich hermetisch abgeschlossen weiß.

Man kann dazu auch eine filmwissenschaftliche Arbeit schreiben. Wenn sich in einem US-Normalfilm zwei küssen, stimmen die Hautfarben in der Regel überein, oder? (Vor Jahren habe ich mal gelesen, dass in einem US-Film ein schwarzer Chef und seine weiße Sekretärin sich auf einer Dienstreise näherkommen. Und sie wissen beide nicht, wie sie das mit der anstehenden Liebesnacht hinbekommen sollen: Sie hatten dazu noch keinen Hollywood-Film gesehen.

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Und dann könnte man noch Coleman Silk anschauen ...

Volkes Stimme, Volkes Morde

So sieht und berichtet es BILD. Aus der -- von mir erstellten -- Rubrik "Wir amüsieren uns zu Tode".

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"MUTMASSLICHEN MÖRDER IN TÜRKISCHER DISCO GETROFFEN. Wurde Katharina erwürgt, weil der Killer beim Sex versagte? || Katharina K. (35) war Schauspielerin und Tänzerin, sie lebte in Berlin | 14.06.2018 - 06:57 Uhr | Die Zufallsbegegnung des mäßig begabten Rappers und einer Schauspielerin im türkischen Urlaubsort Alanya endete für Katharina K. (35) tödlich. || Beim gemeinsamen Baden im Meer soll der Mann aus Berlin die junge Frau aus Berlin erwürgt haben!"

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Mittwoch, 13. Juni 2018

"Erfindung des Rassismus"

ZEIT-Kommentar, der wieder erst freigegeben werden muss.

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Ideologie. Die Erfindung des Rassismus. Seit jeher halten Menschen ihre eigene Gruppe für überlegen. Doch erst die Idee von unterschiedlichen Rassen ermöglichte es, dieses Gefühl zu begründen und durchzusetzen. Von Vanessa Vu. 13. Juni 2018 | 19 Kommentare

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Mal wieder eines jener überkomplexen Themen, bei denen sich normaler Journalismus verhebt und übernimmt. Oben hat schon jemand geschrieben:

"'Seit jeher halten Menschen ihre eigene Gruppe für überlegen. '
Meines Erachtens ist schon dieser Satz falsch und nicht historisch falsifizierbar. "

Da ist zwar ein 'Widerspruch in sich' in der Argumentation. Was nicht falsifizierbar ist, ist nicht falsch, sondern eben -- nicht einer rationalen Beweisführung zugänglich. Aber die Grundannahme, der Rassismus habe eine Sonderstellung unter der aggressiven Seite von Ideologien und politischen Globalansichten ist sicher nicht richtig. Religionen, Nationalismus -- große Welterklärungen jeder Art mit einem "Wir und die anderen" haben allesamt die gleichen Probleme mit der aggressiven Seite -- die ja nicht das Ganze ist.

Dienstag, 12. Juni 2018

"Papa kauft den ganzen Laden"

Ich lese das in der SZ ...

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9. Juni 2018 | Formel 1 | Papa kauft den ganzen Laden || Der Milliardär Michael Latifi kauft sich mit 230 Millionen Euro bei McLaren ein. Dass sein Sohn Nicholas daraufhin ein erstes Schnuppertraining absolviert, habe damit nichts zu tun. Sagt der Vater. Hier geht es zu den Ergebnissen und zum WM-Stand der Formel 1. Von Elmar Brümmer, Montreal

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Und muss gleich wieder an den Studentenwitz denken.

Sagt der saudische Prinz, der in München studiert, zu seinem Vater: "Papa, was soll ich hier in München mit dem Ferrari, dem Porsche und dem großen Mercedes. Die anderen Studenten fahren S-Bahn, das ist doch viel einfacher!"

Sagt der Vater: "Na gut, dann kauf ich dir eben auch so eine S-Bahn."

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Daimler-Rückrufaktion

Aus dem ZEIT-Kommentarbereich. Tagespolitik und der Versuch einer Perspektiverweiterung.

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Diesel-Skandal. Hofreiter nennt Daimler-Rückrufaktion eine Show. || Der Rückruf von Daimler-Dieselfahrzeugen reicht der Opposition nicht. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter fordert Hardwarenachrüstungen auf Kosten der Autoindustrie. 12. Juni 2018. ZEIT ONLINE, dpa, mib. 84 Kommentare.

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"Die Verkehrspolitik hat Ziel und Aufgabe, Mobilität entsprechend den Wünschen und Bedürfnissen der Gesellschaft bereit zu stellen."

Kann man so sehen. Man kann aber auch mal fragen, wo die erdkugelbedrohende Kurzsichtigkeit der Menschen in Sachen "Verkehrspolitik" begonnen hat. Mal ein Satz aus der Wikipedia-Diskussion zu "Erdöl": "Das, was in der Natur in 300 Millionen Jahren an Erdöl entstanden ist, verpulvern wir in 150 Jahren."

So um 1950 hätte jemand schon drauf können, dass das keine vernünftige Sache sein kann. Vielleicht hätte man damals schon drauf kommen können, dass eine "nachhaltige Energiegewinnung" angestrebt werden muss, und wir wären dann heute wirklich schon weiter. Dann hätten wir uns vielleicht noch die Klimakatastrophe des Jahres 2100 erspart. Aber die Menschen haben, wie immer wieder zu sehen, einen Rationalitätshorizont von maximal 5 Jahren. Und wenn die Handwerker ihren Diesel nicht mehr fahren können, ja, dann ist das ein gewichtiges verkehrspolitisches Argument.

Montag, 11. Juni 2018

"Realität ist ein Zustand ..."


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Kaum fängt man an zu lesen, wird man durch eine TV-Kritik der ZEIT wieder in die Tiefen der Philosophie und Erkenntnistheorie hineingestoßen, dass man nach Luft schnappen muss.

"Ermittlungen im Reichsvolksbauernhof: Auch der 'Polizeiruf' Rostock will die rechten Kräfte beobachten, kann aber mit der Realität nicht Schritt halten."

Die Realität, ja. Wer kennt sie wirklich? Wer kann sie, die zwischen konkurrierenden Welt- und Politikmodellen schwebt, bestimmen? Nun, die ZEIT in Gestalt ihres Kritikers Matthias Dell natürlich.

Da kehre ich doch resignierend ob eines solchen Maßes an Selbstgewissheit zu meinen alten Kalauern zurück: "Realität ist ein Zustand, der durch Alkoholmangel hervorgerufen wird."

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Mein neues Smartphone 2: Huawei P 20 lite

Das Ding kommt an, ich packe aus. Die Verpackung hat eine Einlage, dass man denken könnte, das Smartphone kommt nicht aus China, sondern aus Japan: Oregami. Karton, kunstvoll gefaltet. Ich gebe auf, als ich versuche, die Einlage wieder in Packung zurückzufalten.

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  • Dann: SIM-Karte einlegen. Wie das Fach aufbekommen? Es gibt sogar eine Video-Anleitung. Nur: Wo ist das verdammmte Ding, das ich da in das winzige Loch einführen soll? Die Quasi-Büroklammer, die ich dann sehe, hatte ich vorher für eine Verzierung gehalten, so kunstvoll war sie in die Oregami-Schachtel eingesetzt. Sie sieht jedenfalls nicht so aus wie das Ding im Video. Aber da ist schon klar -- eine normale Büroklammer würde es auch tun. -- Das hier ist das Ding, das ich bekommen hab, natürlich vergrößert.

  • Das Einlegen der SIM ganz schön fummelig für größere Hande. Nano-SIM? Was kommt eigentlich anschließend? Piko, Femto und Atto? Gottseidank hat Vodafone so ein winziges Ding geschickt, das man aus den größeren SIM-Varianten rausbrechen kann.
  • Die Aufladung? Wieder ein neuer Stecker! Wieder proprietär? Nein, klärt mich meine Tochter auf. Das ist das neue USB. Das man endlich so rum und so rum einstecken kann. Im Übrigen, merkt meine Tochter an, sehe mein neues Handy ja aus wie ein IPhone.
  • An einen Fingerabdruck-Öffner habe ich irgendwie nicht glauben können, aber er funktioniert. Nur nicht beim ersten Einschalten, wenn das Ding ausgeschaltet war. Da muss wie ehedem die PIN eingetippt werden.
  • Schließlich: Wow, es gibt tatsächlich Fortschritte! Das Display -- gestochen scharf. Und die Spracherkennung, "Ok Google ...!", funktioniert prima. Da hatte ich mit meinem alten Sony doch oft Probleme.
  • Dann fotografiere ich einen Zeitungsartikel ab. Diese so hochgelobte Kamera* mit drei Linsen bringt ein merkwürdiges Ergebnis zustande: Im Zentrum sehr scharf, dann Ränder, quasi Linien entlang, und da ist das Bild vollkommen unscharf. Ahmt die Kamera Tiefenschärfe nach? Versucht es wenigstens, um einen künstlerischen Effekt zu erzielen? Na ja, mit der Kambera muss ich mich noch beschäftigen.
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* "Ende Februar 2016 wurde der Beginn einer langfristigen strategischen Allianz zwischen der Huawei Consumer Business Group und der Leica Camera AG bekanntgegeben."

Mein neues Smartphone 1: Vodafone

Eigentlich wollte ich hier nur über ein neues Handy schreiben. Das natürlich heutzutage ein Smartphone ist! Dann sehe ich erst einmal nach. Google-Frage:

lohnt es sich ein handy bei vodafone zu leihen?

Die Frage ist eigentlich hinfällig, denn ich habe kein Handy geliehen, sondern eines gekauft; aber das Verkaufsgespräch drehte sich am Telefon auch um's Leasen. Ein Huawei P 10 lite sei das Richtige für mich, meinte der Vodafone-Mann am Telefon. Gebühr pro Monat? So leicht ist das nicht rauszufinden. Aber wie auch immer -- ich bleibe bei meinem alten Vorgehen. Vertrag + eigenes Handy.

Bei der Google-Suche stoße ich auf einen Zeitungsbericht:

"Wie Vodafone Kunden über den Tisch zieht | 09.12.2013 | Von Kritsanarat Khunkham, Verantwortlicher Redakteur. || 3,8 Millionen Kunden hatte Vodafone zuletzt innerhalb von zwölf Monaten verloren. Sollen mehr Verträge pro Kunde dieses Minus kompensieren?" (welt.de)

Es folgt ein ganz sachlicher Bericht:

"Liebe Vodafone-Mitarbeiter, ich denke ja immer, dass andere etwas falsch machen, wenn sie Probleme mit ihrem Mobilfunkanbieter haben. Aber nun schreibe ich Ihnen, weil sich meine Mutter übers Ohr gehauen fühlt. Sie ging zur Vertragsverlängerung in einen Ihrer Shops, wollte aber einen günstigeren Tarif als ihren „SuperFlat Internet Allnet Spezial“ für 69,95 Euro pro Monat, der ihr einst aufgeschwatzt wurde. | Heraus kam sie mit drei Handynummern und einer Grundgebühr von knapp 108 Euro – und ahnte nichts. Wie konnte das passieren? Ich muss erwähnen, dass meine Mutter sich einst selbst Deutsch beibrachte, entsprechend ist ihr Sprachniveau: Für einfache Konversation reicht es, für Handyvertragstexte nicht."

Nutzt ein solches Verhalten einem Unternehmen? Auf kurze Frist Ja, auf lange Frist natürlich: So führen sich Unternehmen selbst in die Pleite. Denn der Ruf, gut oder schlecht, baut sich kontinuierlich auf, und das Internet wirkt als großer Influencer, indem es solche Berichte wie diesen in der WELT leicht auffindbar macht.

Nun gut, irgendwie scheinen die Chefetagen von Vodafone auch Zeitung zu lesen. Ich habe den Eindruck, dass zumindest das Bemühen, sich um Kunden zu kümmern, viel besser geworden ist ist in den letzten zwei, drei Jahren. Mal schauen, sie es weitergeht mit meinem Vertrag. Nein, mit meinen Verträgen! Als da sind: TV Kabel & Festnetz-Telefon und 3 Handy-Verträge.

Was man allen Anbietern vorab mal ins Stammbuch schreiben sollte: Kommt doch mal von dieser blöden Giga-Mega-Super-Masche runter!* Diese Schreierei finden doch 98% der potentiellen und der tatsächlichen Kunden nur öde! „SuperFlat Internet Allnet Spezial“, das ist doch eine sehr lange und sehr lächerliche Bezeichnung!

Wie wäre es denn, wenn die Chefetage bei Vodafone beim großen Jahresmeeting mal über den Sinn der deutschen Redewendung diskutieren würde: "Ehrlich währt am längsten!"**

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* So ganz nebenbei, als ich nach "Bescheidenheit ist eine Zier ..." suche, entdeckt ich noch eine schöne Website: faszinationmensch.com . Diese Seite werde ich im Auge behalten müssen.

** Wobei ich natülich nicht weiß, ob Firmen heutzutage lang währen wollen. Vielleicht ist dem laufenden CEO erst mal die nächsten drei Jahre wichtig. Aber -- auch die wollen erst mal überstanden sein. Nicht vergessen, was 2013 galt: "3,8 Millionen Kunden hatte Vodafone zuletzt innerhalb von zwölf Monaten verloren. ..."

Freitag, 8. Juni 2018

Argumentationsanalyse 6: Sprache ...

... und argumentative Korrektheit

Beispielsammlung

Eben diesen Satz in einer Wikipedia-Diskussion gelesen:

"bei einem braunen Hetzmedium ist kein einziger Satz der es es das bezeichnet was es ist überflüssig, es sei denn mensch möchte nicht, daß etwas als das bezeichnet wird was es ist."

Jetzt schreibe ich den Satz mal neu:

"Bei einem braunen Hetzmedium ist kein einziger Satz, der es als das bezeichnet, was es ist, überflüssig, es sei denn mensch [na denn] möchte nicht, dass etwas als das bezeichnet wird, was es ist."

Bemerkenswert noch, dass im Grunde nur die Groß-Klein-Schreibung und die Zeichensetzung nicht stimmt. Dabei alte Rechtschreibung? daß. Ein lockerer Alt-68er vielleicht, der Rechtschreibung und Zeichensetzung für überschätzte bürgerliche Kategorien hält? "Man weiß doch wohl, was gemeint ist!" Bemerkenswert dann: Was für ein komplexer Satz! Schließlich: Eine Frau vielleicht? Oder ein männlicher Feminist? Von wegen des mensch

Und dann kommt noch: Dieser aufgebrachte Duktus, der das, was in Frage steht -- ist die Epoch Times rechts, und wenn ja: warum und in welchem Grad? -- gleich mal als gegeben voraussetzt. Sollte ein solcher Mensch dennoch ernst genommen werden? Ist es verwerflich, ihn nicht ernst zu nehmen?

Die nicht lustige Werbung

check24.de und der füllige Familienvater* -- schnell wegklicken, wenn diese Werbung auftaucht. Erinnert an den nicht-lustigen weil peinlichen Bayern von klarmobil.de.

Aber vielleicht geht die Überlegung der Agenturen ja so: Wenn einer sich so aufregt, dass er in seinem Blog über unsere Werbung schreibt und sie peinlich nennt -- dann haben wir das erste Ziel erreicht: Aufmerksamkeit gewonnen, egal wie.

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"Man liebt sie oder man hasst sie", sagt FOCUS. Ich sage: Nicht immer gleich die ganz großen Wörter! Warum sollte man so etwas gleich hassen? Blöd und peinlich kommt mir die Werbung vor. Das reicht. Und dann doch eine Überraschung: "Paul wird dargestellt von dem englischen Schauspieler Simon Hibbs. Die Emotionen, die er beim TV-Publikum auslöst, bekommt er kaum mit. Denn in seinem Heimatland ist der Spot weitestgehend unbekannt. Ursprünglich war der Brite Tänzer und trat im Ballett auf. Damit wären auch seine gekonnten Moves beim Tanzen geklärt." Tanzen! Im Ballett?! Man stelle sich vor ...