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Samstag, 1. Oktober 2022

Milliardärin MacKenzie Scott

Ex-Frau von Amazon-Gründer Jeff Bezos. Milliardärin MacKenzie Scott lässt sich erneut scheiden. MacKenzie Scott ist eine der reichsten Frauen der Welt und spendete bisher zwölf Milliarden Dollar für wohltätige Zwecke. Nach ihrer Scheidung von Jeff Bezos heiratete sie erneut – doch die Ehe währte nur kurz. 29.09.2022

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Seit längerer Zeit versuche ich mal wieder einen SPIEGEL-Kommentar zu schreiben. Er wird nicht -- jedenfalls nicht direkt -- gebracht. Also hier:

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Zu einigen Diskussionsbeiträgen, die ich eben gelesen habe: Nehmen wir es mal als anthropologische Konstante, dass eine florierende Wirtschaft die Möglichkeit, sich zu bereichern, beinhalten muss! Wer anderes behauptet, der zeige mir 1 Beispiel, in der eine "soziale" Wirtschaft funktioniert hat, auch in dem Sinn, dass es der Mehrheit besser ging als in kapitalistischen Systemen. Den Horror, den sozialistische Versuche hervorgebracht haben, muss ich, denke ich, nicht aufzählen. Und am Ende -- wer will in Kuba leben?

Also, lasst mal Bezos reich und reicher werden und am Ende Gates-mäßig spenden. So machen sie es halt, die reichen Amis.

Nur zur Sicherheit: Wir kritisiert, nenne bitte konkrete, realistische Beispiele aus der Vergangenheit, in denen es sozial gerecht zugegangen ist.

Freitag, 20. Mai 2022

Jeff Bezos und die Mugabeisierung von Zimbabwe

 Auch das bringt der SPIEGEL nicht. Ich scheine tatsächlich auf einer Ausschlussliste zu stehen. Am Inhalt dessen, was ich sage, kann es ja nicht liegen ...

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Ungleiche Verteilung von Wohlstand. Reich, reicher, obszön reich. Supermilliardäre wie Jeff Bezos und Elon Musk bilden eine neue globale Feudalschicht. Sie zahlen kaum Steuern, zugleich wächst ihr Anteil am Vermögen der Welt. Die Politik schaut ohnmächtig zu. Stehen wir vor einem neuen Klassenkampf? Von Tim Bartz, Christoph Giesen, Marc Pitzke, Michael Sauga und Thomas Schulz 20.05.2022. DER SPIEGEL 21/2022.

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Wenn die Steuer-Tricks der Reichen immer mal wieder zur Sprache kommen: Ja, verdammt noch mal, es ist an den Staaten, da was zu ändern! Für die eigenen Vorteile des Staates X Steuererleichterungen ausloben -- ja Gott, die werden dann von den Superreichen halt auch genutzt.

Und im Übrigen: Es gibt Menschen, deren Lebenssinn darin besteht, dass sie immer reicher werden. Das beginnt ja auch weit unterhalt der Ebenen von Bezos et al. Will ich da neidisch werden? Ich doch nicht!

Und -- Gedankenexperiment -- nehmen wir mal an, wir würden alle Milliardäre der Welt auf einen Schlag enteignen und das Geld unter die Armen verteilen. Wie viel bekäme da wohl jeder Arme? Meine Schätzung: 72 Cent. Und der Effekt: Es gingen uns aberwitzige Kenntnisse und Fähigkeiten, die die Superreichen zu dem gemacht haben, was sie sind, verloren. Mein Beispiel: die Mugabeisierung von Zimbabwe. Die weißen Farmer wurden enteignet und das Geld wurde verteilt. Effekt: die ehemalige Kornkammer Afrikas wurde zum Hungergebiet.

Dienstag, 26. Mai 2020

Baby-Musk: Vorname

Bei den SPIEGEL-Kommentaren gefunden.

"Elon Musk und Grimes im Mai 2018 in New York: ungewöhnlicher Babyname: X Æ A-12"

Inzwischen wg. Auflagen des Standesamts geändert in: X Æ A-XII

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Gersois

vor 2 Wochen

Das arme Kind! Mit einem solchen Vornamen muss es lange leben!

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Werner-Jo6gE5GZg

vor 1 Stunde

(freundlich auszusprechen) Ach Quatsch!

Das Kind bekommt einen Nickname, wie alle anderen Kinder auch, und heißt dann einfach:

"Baby Lon Musk".

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Montag, 16. Dezember 2019

Patrick Bernau: Cum - Ex - Prost!

Ausgerechnet in der FAZ! Ausgerechnet Patrick Bernau!

"Cum-Ex-Banker gehören nicht in Haft"

Oder ist das doch IRONIE?

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Wer schon ein paar Mal mit dem Finanzamt zu tun hatte, der weiß: In Sachen Steuern muss man den gesunden Menschenverstand oft ausschalten. Warum ist die Pendlerpauschale für alle auf 4500 Euro im Jahr gedeckelt, aber nicht für Autofahrer? Warum erkennen die Gerichte keine haushaltsnahe Dienstleistung an, wenn die Großmutter Essen auf Rädern bestellt – wohl aber, wenn sie einen Hundesitter zum Gassigehen schickt? Irgendeine Begründung gibt es immer, zwingend nachzuvollziehen ist sie selten. Man muss sich halt an die Gesetze und an die Gerichtsurteile halten – egal, ob es dem Steuerzahler jetzt einleuchtet oder nicht. Niemand möchte dafür hinterher wegen Steuerhinterziehung belangt werden.

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Kann es sein, dass der gesunde Menschenverstand soweit ausgeschaltet ist, dass man es für möglich hält, dass man sich Steuern mehrfach zurückerstatten lassen kann?! Dass das rechtens ist?!

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Rund um diesen Stichtag, wird die Aktie schnell zwischen Banken, Investoren und Fonds hin und her geschoben. Das Ziel: Verwirrung schaffen. Durch den schnellen Handel mit den Aktien kann das Finanzamt nur schwer verfolgen, wer sie eigentlich wirklich besaß. Das Ergebnis: Das Finanzamt stellt gleich mehrere Steuerbescheide aus und die Investoren lassen sich die Steuern gleich mehrfach zurück erstatten, obwohl sie teils kein einziges Mal ein Anrecht darauf hatten. (ad-hoc-news.de)

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Wenn man allerdings soweit ist, dass man annimmt, der Staat könnte, zum Nutzen von Superreichen und deren Verwaltungsadlaten, verrückt geworden sein? Ja dann...!

Dienstag, 3. Dezember 2019

Herrn Dr. med. Santosh A.

Das ist jetzt von mir, weil ich auf einmal neugierig geworden bin.

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‎Karin Bahr‎ an Dunja Hayali 23. Juli 2017 · Liebe Frau Hayali, wir benötigen dringend Ihre Hilfe und Unterstützung! Es geht um einen Berliner Arzt, Herrn Santosh Kumar Ahuja, der in unserer Stadt einige Mietshäuser besitzt und diese vollkommen verwahrlosen lässt. In den Häusern wohnen Bulgaren. In dem Haus in meiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnen ca. 120 Menschen, davon sind etwa 50 Kinder, zwischen Müll und Ratten. Die Anwohner sind in Aufruhr! Es gibt Feuerwehr - und Polizeieinsätze. Die gesamte Straße ist vermüllt und die Anwohner rufen häufig die Polizei wegen der Trinkgelage vor dem Haus. In diesem Haus gibt es keinen Strom, seit am vergangenen Dienstag der Keller gebrannt hat. Für die Kinder kann nicht gekocht werden. In den Wohnungen blüht der Schimmel, im Hof tummeln sich die Ratten. Die Kinder haben Angst vor ihnen. Ich bitte Sie sehr darum, dass Sie sich dieses Themas einmal annehmen. Der Eigentümer kassiert offenbar viel Geld, die Bewohner bezahlen die Miete in Bar von ihrem Kindergeld und dem Geld vom Jobcenter. Mich interessiert: Was sind das für Menschen und warum haben sie sich nach Deutschland begeben? ...

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Der Chefarzt hat es also tatsächlich schon 2017 auf die Facebook-Seite von Dunja Hayali geschafft!

Donnerstag, 5. September 2019

RIB

Auf Ferdinand Piëchs Grabstein sollte stehen:

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RIB
Requiescat in Bugatti

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Weltrekord Fast 500 km/h! Bugatti Chiron durchbricht die 300-mph-Grenze Dienstag, 03.09.2019 Wie der Autobauer Bugatti mitteilte, hat ein seriennaher Prototyp des Bugatti Chiron erstmals die 300-mph-Grenze durchbrochen. Mit einer Geschwindigkeit von 304,773 mph (490 km/h) wurde ein Weltrekord aufgestellt. (focus.de)

Politische Theorie: Reiche und Arme und Migranten

Aus einer ZEIT-Diskussion rauskopiert:

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"Falsch. Es besteht eine Konkurrenz zwischen Millionengewinnen und Minirenten. Sitzen Unternehmertyp, Arbeiter und Asylant am Tisch.  ..."

Das möchte ich mal, für Sie, für mich, ausbuchstabieren, gemäß meinem politischen Weltbild: 

Es gibt "Unternehmertypen", deren Währung und Lebenssinn "Gewinn" heißt, "Geld". Meinetwegen auch: "Profit". So sind diese "Typen" nun mal gestrickt. Manche wollen auf hohe Berge steigen, andere viel Geld machen. Die Menschheit teilt sich in Gruppen mit unterschiedlichen Zielen und Begabungen. (Anders herum, ich hab es hier irgendwo schon mal gesagt: Nein, Kevin Kühnert könnte nicht BMW leiten.)

Nun jetzt -- den "Unternehmertypen" ihr Liebstes wegzunehmen, das führt in bekannte Verhältnisse: Sowjetunion, DDR, ..., Venezuela. Andersherum: Unternehmertypen zuzulassen macht auf einem Fahrrad-China ein Milliardär-China. 

Heißt: Die Sache "das Geld bei den Reichen holen" hat nie funktioniert und wird nicht funktionieren. Man kann nur die Auswüchse einhegen. Und da beschäftigt sich im Moment ein Gericht mit Cum-Ex-Geschäften. (zeit.de)

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Samstag, 3. August 2019

"Eine Sittengeschichte der Jetztzeit"

Wäre das ein Buch mit dem passenden Titel?

Ausgehend von der Meldung:

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Erstochen und im Koffer versteckt Russische Bloggerin ermordet: Angeblicher Freier gesteht Tat. Der grausame Mord an  sorgt in Russland für Aufsehen. Die junge Frau wurde erstochen und ihre Leiche in einen Koffer gezwängt. Nun hat ein Mann die Tat gestanden. (stern.de)

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Die Berichte in den Zeitungen und online heutzutage machen natürlich in Zeiten der Globalisierung vor Landesgrenzen nicht halt. Hier also diese Meldung, in Sachen Mord an einer russischen Bloggerin. Der Mörder wurde festgenommen, ist geständig, gibt Details preis.

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"Sie hat mich immer wieder erniedrigt und meine sexuellen Fähigkeiten beleidigt", erklärte der mutmaßliche Täter. Sie habe ihn ausgelacht und gesagt, dass er erst in einem Jahr wieder das Geld für ein erneutes Treffen zusammen bekommen würde. "Ich konnte das nicht ertragen und habe mindestens fünf Mal auf ihren Nacken und Brust eingestochen". Er bereue seine Tat und werde mit den Ermittlern zusammenarbeiten", versicherte der 33-Jährige.

Bereits vor der Aussage von Maxim G. hatten russische Medien berichtet, es gebe den Verdacht, das Opfer könnte als Escort-Girl gearbeitet haben. Auf ihrem Instagram-Kanal, wo sie 84.000 Follower hatte, veröffentlichte die junge Frau Bilder aus teuren Urlauben und demonstrierte ein luxuriöses Leben, obwohl sie nach offiziellen Angaben noch Studentin war.


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Die Frage ist: Findet man den Blog von Ekaterina  noch? Nein, ich glaube nicht.

Montag, 24. Juni 2019

Seltsame Web-Sites: investor-praemien.de

Dass demnächst die großen Player im Telefon- / Internet-Bereich einpacken müssen, wird kühn behauptet.

investor-praemien.de


Wer hinter der Alternative steht? Fehlanzeige. Und dann soll man seine E-Mail-Adresse hinterlassen.

Das hieß früher mal: bauernschlau. Wie das heute genannt wird, sage ich lieber nicht. Einfach von der Suche ausschließen, diese Seite.


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Montag, 17. Juni 2019

Florian Homm

Und noch ein Blick in die Welt:

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Bereits ein halbes Jahr nach seiner Entlassung im Juni 2014 aus der Auslieferungshaft in Italien erhielt Homm die Einladung zu einem Vortrag zum Thema Ethik und Management an der privaten Hochschule für angewandtes Management in Erding. Am 5. November 2014 sprach er im kleinen Saal der Stadthalle in Erding vor 200 Menschen über seine Glaubenswandlung vom Saulus zum Paulus, vom mutmaßlichen Anlagebetrüger zum gläubigen Christen und stellte seine Autobiografie Kopf Geld Jagd vor. Im November 2017 begann Homm, an einem Börsenbrief mit dem Namen Florian Homm Long & Short by DZM Schweiz mitzuarbeiten. Seit Oktober 2016 führt Homm einen Video-Blog über wirtschaftliche Zusammenhänge auf YouTube. Homm taucht als Protagonist in dem von den Amazon Studios produzierten Dokumentarfilm "Generation Wealth" von Lauren Greenfield auf. Der Film ist das Porträt einer globalen Kultur der unbändigen Sucht nach Schönheit, Konsum, Geld und Ruhm. (Wikipedia)

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Seltsam doch, wie man über ein paar geheimnisvolle Querverbindungen zu ganz und gar andren Themen kommt!

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Freitag, 3. Mai 2019

Oligarchen aus Russland

Notizbuch

Was man in Zeitungen so alles findet!


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Makler über Luxusimmobilien und ihre Käufer

„Schatz, das brauchen wir auch!“

Eine Villa am Starnberger See für 18 Millionen Euro gefällig? Oliver Herbst ist Makler für Luxusimmobilien und erklärt, worauf seine millionenschweren Kunden Wert legen.

Von Arno Makowsky

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Herbst: Die [sehr reichen Russen] kommen gerade wieder! Die Russen waren ein paar Jahre weg, wegen dem Wirtschaftsembargo. Ein paar Putin-nahe Oligarchen haben auch ihre Häuser verkauft, aber jetzt läuft es langsam wieder. Ende letzten Jahres hab ich eine riesige Villa in Bogenhausen verkauft, an einen der reichsten Oligarchen aus Russland. Der kam hier an, mit seinen Bodyguards, die zum Fürchten ausschauten: Alle mit kahlrasierten Schädeln und im Nacken hatten sie einen Barcode drauf tätowiert. Da wird’s einem schon anders. (spiegel.de)

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Montag, 29. April 2019

Kylie

Notizbuch 

SZ heute, S. 8

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Donnerstag, 18. April 2019

"Auf Kosten Milliarden armer Menschen"

"Niemand müsste arm sein ..."

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KOMMENTARE

 8
"Wie Sie sich Ihren Wohlstand auf Kosten dieser Menschen sichern, weiß ich nicht, doch ich arbeite selbst für meinen Wohlstand."

Auf Kosten Milliarden armen Menschen in der Welt!
Der Westen ist doch nur deswegen reich!
Das Sie nicht der alleinige Verursacher dessen sind, ist mir schon klar.
Doch Ihre ignorante Grundeinstellung teilen Millionen andere Menschen auch. Und das macht es dann zum Problem!
Niemand müsste arm sein, wenn es nicht so viel Reichtum geben würde!


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Argumentation: reich und arm sind relationale Begriffe. Dass niemand arm wäre, wenn es keine Reichen gäbe, das ist vollkommen richtig. Es besagt nur nichts über die Lebensqualität derer, die da in perfekter Egalität leben. Alle praktischen Versuche, Egalität herzustellen, haben dazu geführt, dass ich eine Oberschicht bereichert hat und die Armut groß wurde.

Montag, 18. Februar 2019

Triumph der Verdummung

Notizbuch

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13. Februar 2019. Kardashians Triumph der Verdummung. Kim Kardashian and her sister Kourtney Kardashian pose on the red carpet for the amfAR gala in New York Kim Kardashian (rechts) und ihre Schwester Kourtney auf einer Gala in New York. (Foto: REUTERS). Eine Wahnsinnswelt aus Exzess, Trash und Sex hat die Kardashians aberwitzig reich und mächtig gemacht. Wie konnte das bloß passieren? Von Tanja Rest -- Die Weihnachtsfeier 2018 fiel selbst nach den familiären Maßstäben überdimensional aus. Das Anwesen im Reichenort Hidden Hills bei Los Angeles versank im Kunstschnee, im weitläufigen Garten konnten die Gäste bei 16 Grad Schlitten fahren, in den Partyzelten bogen sich die Tische unter den Köstlichkeiten des Promi-Caterers Bruce Hecker, Jennifer Lopez war da, John Legend sang Weihnachtslieder, und natürlich gab es auch einen Santa Claus, der die Kinder mit Geschenken überschüttete. Man addiere 50 Sicherheitsleute und 20 Valet-Parker und hält für durchaus plausibel, was die Zeitungen am nächsten Tag herausposaunten: Die Weihnachtssause der Kardashians hatte mehr als 500 000 Dollar gekostet. (sueddeutsche.de)

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Erste Überlegung vor allen anderen: Wer legt die Maßstäbe fest? Verdummung? Was ist, von einem anderen Standpunkt her besehen, nicht alles Verdummung? -- Zweite Überlegung: Verstärkt nicht auch solche Kritik das Phänomen K.?

Sonntag, 9. Dezember 2018

DAS SPIEGEL - BILD

Notizbuch

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08.12.2018 „SPIEGEL“ BAUT REDAKTION UM. Gemeinsam und mit Tempo. VON CARSTEN GERMIS | Steffen Klusmann ist Vorsitzender der neuen „Spiegel“-Chefredaktion. Seine Truppe hat viel vor. Sie will das gedruckte Magazin und „Spiegel Online“ zusammenführen. Auf das Projekt schaut die gesamte Branche. (faz.net)

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Diese Frau werden Sie noch nie im Internet gefunden haben. Sie werden vermutlich auch noch nie etwas von ihr gehört haben. Und das, obwohl Sie garantiert schon mal Produkte von in der Hand hatten. Lesen Sie mit BILDplus, wer die geheimnisvolle Milliardärin ist und warum sie gerade jetzt von sich hören macht. (bild.de)

Wer, wie ich, kein BILD PLUS hat, der schaut halt mal bei der Wirtschaftswoche nach.

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Mick Schumacher

Notizbuch

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Mick, Sohn unserer größten Formel-1-Legende Michael Schumacher (49), bekommt kein Heimspiel vor deutschen Fans. | Start der Formel 2: 29. März in Bahrain. (bild.de)

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Die Gerechtigkeitsforscher können jetzt der Frage nachgehen, warum so wenig Kinder aus den unteren Schichten Formel-1-Fahrer werden! Da besteht doch dringend Handlungsbedarf. Aufforderung an die Politik, da schleunigst etwas zu ändern!

Donnerstag, 6. Dezember 2018

? jan-kath ? com ?

Eine doppelseitige Anzeige im ZEIT-Magazin heute. Erst einmal die Frage: Worum geht es da überhaupt. Dann: Wer ist das, dieser Jan Kath. Falls das überhaupt ein Name ist. Ist ein Name, eine Person! Also -- woher kommt das Geld für diese Logistik?!

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ZEIT Magazin, S. 52f.

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BIOGRAPHIE

Ihr könnt cool sein, ohne kalte Füße zu haben! Jan Kath eröffnet mit seinen modernen Entwürfen eine völlig neue Sicht auf den Teppich. Ohne Berührungsängste kombiniert der Bochumer klassische Elemente des Orientteppichs mit zeitgenössischem, minimalistischem Design. Er bricht gezielt mit alten Sehgewohnheiten und wirft strenge Gestaltungsregeln über Bord. Eine ganze Generation, die einst Großmutters Perser zusammenrollte und aus den Wohnzimmern verbannte, bringt er so „zurück auf den Teppich".

„In klinisch durchgestylten Wohnungen mit Hochglanz polierten Betonböden fühlt sich niemand wohl", erklärt Kath. „Unsere Teppiche sind ein organisches i-Tüpfelchen, Wohlfühlinseln, die im coolen Enterieur heilsam wirken, ohne den Style zu zerstören."

Jan Kath, der heute zu den international bedeutendsten Teppich-Designern gehört, ist Autodidakt. Die Matrix für seine innovativen Entwürfe bildet eine tiefe emotional verwurzelte Beziehung zum Teppich: Jan Kath stammt in dritter Generation aus einer Teppich-Händler-Familie mit Dependancen im Ruhrgebiet und in Berlin. Schon als kleiner Junge besuchte er mit seinem Vater Manufakturen in Iran und Nepal. Diese Erfahrungen schärften sein Auge und weckten das Grundverständnis für Farbkombinationen und Proportionen.

Dennoch wollte Jan Kath nie in die Fußstapfen der Eltern treten, das Geschäft nicht weiterführen. Um seinen eigenen Weg zu finden, reiste er mit 20 Jahren durch Asien und den Orient und landete während seines Roadtrips mehr oder weniger zufällig in Nepal. Dort baten ihn Freunde der Familie, als Qualitätskontrolleur in ihrer Teppichproduktion einzuspringen. Die „Verbindung zum Thema Teppich" war wieder hergestellt. Später übernahm Jan Kath die Fertigung, begann eigene Designs zu produzieren.

Inspiriert von zahlreichen Reisen durch pulsierende Metropolen wie Paris, Istanbul, New York und Tokio, Beirut, Sydney und nicht zuletzt durch seine Heimat, das Ruhrgebiet, mit seiner archaischen Industriekultur, entwickelte Jan Kath schnell seine individuelle Handschrift. Während in seinen Kreationen der Reiz des Fehlerhaften, der Erosion und der Verwandlung eine zentrale Rolle spielt, ist Kath in Sachen Qualität „kompromisslos konservativ".

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Warum fallen mir diese beiden Lesefrüchtchen ein, wenn ich diese Riesen-Anzeige sehe?

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ZEIT, Titelseite heute: 

Die erste Lehre aus den Ereignissen von Paris ist deshalb diese: Eine ökologische Politik kann nur gelingen, wenn sie die soziale Unwucht austariert, die der Schutz der Umwelt nach der Methode Macron erzeugt. Konkret: wenn seine Ökosteuer zum Beispiel um einen Ökobonus ergänzt würde. Die Einnahmen würden den Bürgern in voller Höhe wieder gutgeschrieben, aber als eine von der Fahrleistung unabhängige Kopfpauschale, deren Höhe sich am Einkommen bemisst. Ergebnis: Wer viel fährt (oder verdient), der zahlt drauf. Wer wenig fährt (oder verdient), der steht unter dem Strich vielleicht sogar besser da als vorher. (zeit.de)

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"Crazy Rich". Der wichtigste Film, von dem Sie noch nie gehört haben "Crazy. || Rich" ist der erste Hollywoodfilm seit Langem, der ohne Weiße auskommt. In den USA ist er ein Riesenerfolg, in Deutschland allerdings kaum zu sehen. Eine Rezension von Khuê Phạm 27. August 2018 | 275 Kommentare | Seit Donnerstag läuft in deutschen Kinos ein Film, der auf einem internationalen Bestseller basiert, eine neue Debatte über Vielfalt in Hollywood ausgelöst hat und in den USA überraschend auf Platz eins der Filmcharts gelandet ist. Wahrscheinlich haben Sie von Crazy Rich Asians aber noch gar nichts mitbekommen. In Deutschland wird die romantische Komödie, die ausschließlich mit asiatisch-stämmigen Schauspielerinnen und Schauspielern besetzt ist, wie ein Geheimtipp gehandelt. Die Autorin dieser Zeilen sah ihn zusammen mit kaum mehr als 30 weiteren Zuschauern im winzigen Saal 12 des CinemaXx am Potsdamer Platz in Berlin. Es war das, was man wohl eine intime Vorstellung nennt. Deutsche, Asiaten und Deutsch-Asiaten saßen in den Reihen. Der Film handelt von der New Yorker Ökonomieprofessorin Rachel Chu (Constance Wu), die ihren Freund Nick Young (Henry Golding) in seine Heimat Singapur begleitet und dort seine Familie kennenlernt. Die ist so reich, dass sie ihr 200-Millionen-Dollar-Anwesen auf Google Maps verbergen kann. Wie sich herausstellt, ist Nick eine Art asiatischer Prinz Harry. In den Augen dieser Familie ist Rachel nichts weiter als eine dahergelaufene Amerikanerin, die zwar eine chinesische Mutter hat, aber weder von Tradition noch Klasse etwas versteht. So weit, so Cinderella. Aber da ist noch etwas. Ein Kulturschock, der den Begriff Kulturschock neu definiert. (zeit.de)

Freitag, 19. Oktober 2018

Das Menschenrecht, auf der Straße zu leben?

KOMMENTAR

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Lassen wir mal Orban und Links / Rechts und EU weg. Betrachten wir die Sache unter folgenden Gesichtspunkten:

1. Ist es wirklich ein Menschenrecht, auf der Straße zu leben und unter Brücken und über Lüftungsschächten zu schlafen? Müssten nicht vielmehr "die Guten" dafür sorgen, dass gewisse Mindeststandards eingehalten werden (Essen, Dach überm Kopf)?

2. Könnten sich da nicht NGOs gründen, die es übernehmen, Menschen, denen es nicht nur an Geld, sondern oft an den notwendigen social skills fehlt, um von einer Arbeit zu leben -- die es übernehmen, solche Menschen in die Gesellschaft zurückzuführen?

3. Ist "die Gesellschaft" wirklich immer für das Schicksal des nicht in dieser Gesellschaft leben Wollenden verantwortlich? 

Vergleich, jetzt in Berlin: "In Berlin-Reinickendorf wurde ein Achtjähriger von einem Baumstumpf erschlagen. Inzwischen gibt es einen dringend Tatverdächtigen: ein Kind aus der Nachbarschaft." (spiegel.de)

Was folgt? Hinweise: Sozialer Brennpunkt. Müll wird einfach auf die Straße geworfen, usw. Forderungen der Wohlmeinenden: Die Gesellschaft / der Vermieter müsse mehr für diese Menschen tun. -- Wenn Eltern nicht in der Lage sind, ihre Kinder zu erziehen, wenn Erwachsene nicht in der Lage sind, den Müll zu einem Platz zu tragen -- ist dann "die Gesellschaft" schuld und es muss mehr Geld her? Wofür? Müssen da nicht -- und sei es die Freiheit deutlich einschränkende -- Programme her, die die "Nacherziehung" übernehmen. Auch hier wären NGOs gefordert.


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Und weil es mir hierzu zu passen scheint, gleich noch eine andere Frage. Vorgeschaltet, in Sachen social skills: Meine asiatische Gewährsfrau, Deutschlehrerin für Flüchtlinge, von der hier schon mal die Rede war* -- sie ist aufgebracht, dass die Flüchtlinge, Männer in der Regel, in den ihnen zugewiesenen Wohnungen nicht selbst putzen und Ordnung halten, obwohl sie, von den Deutschkurs abgesehen, nicht arbeiten. Es müssen Putzkräfte, natürlich aus Steuergeldern bezahlt, her, damit es da einigermaßen lebbar bleibt.

Ist so etwas sinnvoll, dieses Anspruchsdenken?

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* Und die, inzwischen Deutsche, schwer mit dem deutschen Staat hadert, weil der dieses "Anspruchsdenken" -- dieses Wort kennt sie gut -- fördere.

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Mittwoch, 10. Oktober 2018

Der Plastikfluss

Die Sache hatte ich hier schon sehr ausführlich. Heute sehe ich auf Facebook ein verstörendes Video: Ein Plastikfluss in einem Elendsviertel.

Wieder einmal die Frage: Was tun?

Freitag, 6. Juli 2018

232-mal so viel wie seine Mitarbeiter

Notizbuch:

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Vergütung. Post-Chef Frank Appel verdient 232-mal so viel wie seine Mitarbeiter. Dax-Vorstände wie Siemens-Chef Kaeser oder VW-Boss Diess bekommen im Schnitt 71-mal so viel Gehalt wie ihre Mitarbeiter - und die Gehaltsabstände nehmen seit Jahren zu. In diesen Konzernen sind sie besonders krass. (spiegel.de)

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Dass ausgerechnet der Post-Chef vorne liegt! Ein Unternehmen, dessen Vorgänger "Die Post" einmal Briefträger verbeamtet hat. Das waren ehrenvolle Berufe! Und heute schleichen gehetzte Migranten an die Haustüren, die nur schlecht Deutsch sprechen. Und die hundmiserabel bezahlt werden.

By the way -- wir wird denn der "Mitarbeiter-Lohn" errechnet?

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Zum ersten Mal bin ich ja durch Ehrhard Eppler. Ich werde einmal genauer hinschauen müssen. Und den Namen Zumwinkel darf man in diesem Zusammenhang auch nicht vergessen.