Donnerstag, 24. September 2015

"Sex mal anders"

Dafür ist das Internet-Wort surfen erfunden worden: Ich komme auf eine Seite und kann mich nach einer hlaben Stunde nicht mehr erinnern wie und warum. Aber die Seite -- der Reiter mit der Seite steht noch in Chrome. Schreierische Überschrift, ein Ton, der inzwischen fast total normal ist: "Sex mal anders". Sex -- das Wort zieht immer. Ein Zitat:

"... Und dann wieder so ein Moment, eines Tages, sie sagte: Das kann doch noch nicht alles gewesen sein. Alles – das soll die Liebe sein? Ein Mensch für den Rest des Lebens, durch dick und dünn, in guten wie in schlechten Zeiten, blindes Verstehen, Seelenverwandtschaft, keine Zweifel. Und noch mehr: Romantik, Sehnsucht, Verzehren, Aufregung, Erotik, Abenteuer. Sex. Ein Mensch, der uns ein Leben lang begleitet und nach dem wir uns trotzdem jede Sekunde verzehren. Soul mate und sex bomb, Sicherheit und Abenteuer. Das kann eigentlich nicht funktionieren. | Keiner hat diesen Widerspruch bislang so gut analysiert wie die israelische Soziologin Eva Illouz in ihrem viel besprochenen Buch Warum Liebe weh tut. Dieser Widerspruch ist die Quelle eines riesigen, universellen Liebesfrusts, der seinen Niederschlag in durchheulten Nächten und leer gekratzten Schokoeispackungen, massenweise Ratgeberliteratur und unzähligen Therapiesitzungen findet. Gibt es einen Ausweg? Erst ein radikales Umdenken, eine neue Definition von Erotik und romantischen Sehnsüchten, könnte uns helfen, so schreibt jedenfalls Illouz. Aber wie sieht das in der Wirklichkeit aus? Wie geht es Menschen, die versuchen, in der Liebe umzudenken. | In den sechziger und siebziger Jahren wurde schon einmal versucht, den Widerspruch zwischen der Vorstellung von Liebe und der Realität zu überwinden. Langhans, Obermaier, Kommune I, freie Liebe und Feminismus stellten alte Denkmuster auf den Kopf. Doch trotz aller Versuche, Liebe anders zu leben, trifft man auch heute samstags beim Ausgehen immer wieder alkoholisierte Menschen in T-Shirts, auf denen steht: “Ich bin ein Junggeselle. Holt mich hier raus!” Weise Voraussicht? Denn weder Alkohol noch Junggesellenabschiede schützen die meisten Paare vor dem Gedanken: Das kann doch nicht alles gewesen sein."

Ach ja. Und was ist das Fazit? Dass Menschen mit nichts zufrieden sein können. Mit sich selbst nicht. Mit dem, mit dem sie zusammenleben nicht. Mit den Verhältnissen und der politischen Lage, mit dem Leben insgesamt sowieso nicht. Sie überschätzen sich permanent. Man sieht es am besten, wenn es einmal Sendungen über die "Suchenden" gibt. Ganz normale Menschen, nicht sonderlich attraktiv, die aber den Märchenprinzen resp. die Märchenprinzessin suchen. Und die Verliebtheit in Liebe umwandeln wollen, mit denselben heftigen Gefühlen, wie sie am Anfang da waren. Selbsttäuschung allenthalben. Aber sagt ihnen das mal einer, dann werden sie böse. Das wollen sie nicht hören. Da gehen sie dem, der ihre Träume zerbricht, ganz schnell an die Kehle. W_ie gut, dass es da hin und wieder Journalisten gibt, die sich der Sache annehmen und berichten. Das bleibt dann übrig: einfühlsam-sinnlose Berichte.

GIMP: Hintergrund entfernen

Ja, das will ich mal eben machen. Die Anleitung der CHIP? Funktioniert nicht. Dann finde ich bei giga.de eine Anleitung, die erst mal mit einer komischen Werbesendung beginnt. Aber diese Anleitung enthält den entscheiden Hinweis:

  • Öffnet dazu im ersten Schritt die gewünschte Grafik über den Menüpunkt Als Ebenen öffnen unter dem Reiter Datei
  • Navigiert nun über Ebene zu Transparenz und wählt hier Alphakanal hinzufügen aus
  • Mithilfe des Lasso-Symbols im Werkzeugkasten könnt ihr im nächsten Schritt das Motiv, das ihr behalten wollt, markieren
  • Um den Hintergrund auszuwählen, klickt nacheinander auf Auswahl und Invertieren
    Über den Befehl Löschen könnt ihr ihn dann entfernen
  • Alternativ dazu könnt ihr das Werkzeug mit der Beschreibung Nach Farben auswählen nutzen, um den Hintergrund mit einem Klick auszuwählen und dann zu löschen
  • Diese Variante empfiehlt sich allerdings nur, wenn Vorder- und Hintergrund farblich klar voneinander abgegrenzt sind.
Und siehe da, es ist gelungen.

Michelle Pfeiffer

Mittwoch, 23. September 2015

Exekution durch Hamas: ...

Übernahme von ruhrbarone.de. Kein Kommentar.

...  „Sehr sozial abgelaufen“

In Politik | Am 26. August 2014 | Von Martin Niewendick [HINWEIS: Martin Lejeune bat um Änderungen an verschiedenen Stellen. Dem sind wir teilweise gefolgt.] || Der freie Journalist Martin Lejeune sorgt derzeit für Kopfschütteln. In einem Bericht aus dem Gaza-Streifen verteidigt er die Exekution angeblicher Kollaborateure durch die Hamas. Auch für die taz berichtet Lejeune aus der Region. | Das ist selbst für deutsche Journalisten ungewöhnlich: Die Erschießung von 18 Menschen durch eine Terrororganisation als „ganz legal“ und die Versorgung der Ermordeten durch die Hamas als „sehr sozial“ zu bewerten, dürfte ein Novum in der hiesigen Presselandschaft sein. Zumal für einen wie Martin Lejeune: Der Journalist schreibt unter anderem für die taz und steht Medien wie dem Deutschlandfunk Rede und Antwort zum aktuellen Konflikt in Nahost. Unter dem Titel „Kollaborateure gefährden das Leben vieler unschuldiger Menschen. Die Hinrichtung der Kollaborateure wird in #gaza begrüßt“, schreibt er:

Alle 18 haben gestanden und der Polizei detaillierte Informationen geliefert, die nur Kollaborateure haben können. Ein Revolutionsgericht hat daraufhin die Todesstrafe gegen die 18 Kollaborateure verhängt. Von den 18 hatten sehr viele Kollaborateure allerdings schon vor Ausbruch der Operation Protective Edge ihr Todesurteil erhalten, verhängt durch ordentliche palästinensische Gerichte. Alles ganz legal.

Dienstag, 22. September 2015

Greynet?

Ich weiß beim besten Wille nicht, wie diese Seite am Morgen auf meinen Rechner gekommen ist. Wer war da in der Nacht zugange?! Ich schaue, klicke, denke: Es ist in den Zeitungen immer vom Darknet die Rede. (Und manche wie der STERN geben dann Anleitungen zum gepflegten Gruseln.) Aber auch im normalen Internet gibt es Stellen, die sehr dark grey sind. Menschen beschimpfen sich gegenseitig, hin und her und her und hin.


Jetzt führe ich mal, ohne Einordnung von Sinn und Un- und Wahnsinn ein paar Namen auf, die auf dieser Seite genannt werden.

Winfried Sobottka
Marco Witte
Alvar Freude
Odem.org
SS-Satanisten

Das ist dann eine Art Honeypot. ...

"Dr. med Bernd Roggenwallner und sein wahnsinniger Stalker Winfried Sobottka. Richter Urich Oehrle, RA Detlef Burhoff, Beck Blog, Uni Münster, Annika Joeres, lastactionseo, womblog, wir in nrw, ruhrbarone"

Montag, 21. September 2015

FJS und "Affäre mit Ulrike P."

Die Überschrift ist einem Abschnitt aus der Wikipedia-Diskussion hinter Franz Josef Strauß entnommen. Vorweg: Mir, der mir so etwas nicht so leicht entgeht, war die "Affäre mit Ulrike P." seinerzeit und bis heute vollkommen entgangen. Ich frage mich natürlich, wie das sein kann. Aber nun, darum geht es eigentlich nicht.

Ausgangspunkt sind diese Einlassungen:

Die Affäre mit der Schülerin wird in der wissenschaftlichen Literartur zu Strauß, soweit ich sehe, nicht oder allenfalls am Rande erwähnt, ich halte sie für enzyklopädisch kaum relevant. Daher plädiere ich dafür, es bei einem knappen Satz zu belassen, ein eigener Abschnitt für diese Schlüsselloch-Geschichte ist nicht nötig. Vor allem sollte man sich auf etablierte Forschungsliteratur beschränken: Journalistische Belege sind hier nach WP:Q nicht zulässig. --Φ  16:52, 6. Sep. 2015



Das sehe ich auch so. Es handelt sich wieder mal um das "zusammensuchen" von Begebenheiten, bis das Bild "passt". --GiordanoBruno 17:50, 6. Sep. 2015


Die These dass journalistische Belege hier nicht zulässig seien, kann nur als Witz verstanden werden, und zwar nicht erst wenn man sich die aktuellen Quellen im Artikel anschaut. Noch mehr aber wenn man sieht dass qleichzeitig Quellen wie http://www.fjs.de akzeptiert werden - weil sie ja nicht journalistisch sind, obwohl klar parteiisch? *kopfschüttel* Dieses ständig herumrauschende „nur wissenschaftliche Quellen“ ist einfach nur Unfug. Und davon abgesehen soll hier offenbar gerade als wissenschaftlich bequellt erklärt werden was passt. | Der Zweck wäre hier eine klare Geschichtsklitterung: Diese Affäre hat mehr als offensichtlich das Potential gehabt die Karriere eines Politikers zu beenden und bei einem ausserordentlichen Spitzenpolitiker natürlich auch die Bundespolitik ganz erheblich zu beeinflussen. Da muss man noch nicht mal die eigenen parteispezifischen, eben nicht unpolitischen Moralvorstellungen konterkarieren... --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 18:43, 6. Sep. 2015


Und so geht es weiter. Und hat mich zu einer Anmerkung veranlasst, die ich schon seit längerer Zeit im Kopf habe. Hier also:

Ich sehe eben erst, dass diese Diskussion noch gar nicht so alt ist, wie ich dachte: 6. -- 13. September 2015. Ich finde, dass dazu noch was Wikipedia-Allgemeines passt, das mir immer wieder und also nicht nur hier bei FJS aufgefallen ist und dass ich für die spätere "Geschichte der Wikipedia" mal festgehalten will. -- Also: Die WP ist geprägt von einer lust- und lebensfeindlichen Spießigkeit, die sich, je nach Temperament des Einzelvertreters, als dem Leben abgewandte Wissenschaftlichkeit oder als edle, die "Privatsphäre" über alles achtende und hebende Nicht-Neugier ausgibt. Meine Vermutung: Dahinter stehen, im Unbewussten wohl verwahrt, 2000 Jahre christliches Abendland, und aus derselben Quelle ist einstmals der Zölibat entstanden. Meine Auffassung: Sex und also auch Sex-Skandale gehören bei kleinen und großen Leuten zum menschlichen Leben dazu, und ein vernünftiger Biograph eines Großen drückt sich um sie auch, um es leicht bajuvarisierend zu sagen: nieniemals herum. Mir wäre es lieb, wenn es auch die WP so hielte. Aber ich weiß natürlich: keine Chance! Die hier herrschende WP-Meinung ist, noch einmal: camouflierte Spießigkeit. Auch und gerade, was das Leben von FJS angeht. (Heute, 17:59)

Und ein Nachtrag musste dann auch noch sein:

Renate oder Ulrike P.? Oder sind das zwei unterschiedliche Affären? Die ja doch wohl ehrenwerte Süddeutsche: "'Plötzlich fiel in diesem Knäuel von 50 Menschen sein Blick auf mich und ließ mich nicht mehr los', schrieb Renate Piller in ihren Erinnerungen." Also nix mit Abkürzung P., wenn die Frauen am Ende offene und ehrliche Memoiren schreiben.

Und der Nachtrag zum Nachtrag:

Die Renate Piller hat sogar einen eigenen WP-Eintrag. Ja da schau her! Und die Ulrike war eine andere. Ich Ignorant, der ich sowas einfach nicht weiß!

Biedenkopf (und Pispers)

Man kann es zumindest so sehen. Wenn die Krise in Sichtweit ist, melden sich die Schlaumeier zu Wort. Für Volker Pispers ist die eine Krise immer da und die nächste am Horizont. Das ist sein Job, auch wenn ich gerne mal fragen würde, was er denn machen würde, wenn er morgen zum Bundeskanzler gewählt werden würde. Kurt Biedenkopf hat gleich drei Krisen vor langer Zeit vorausgesehen: "Bedrohungen wie Terrorismus, Umweltbelastungen oder Völkerwanderungen". Und als Macher, der er war und ist, geht er ins Detail:

"Die Welt: Müssen wir die südliche Mittelmeerküste stärker an die EU binden? 

Biedenkopf: Das wäre der Endpunkt, das Ziel. Zunächst müssen wir erst einmal nachholen, was wir längst hätten tun sollen: die wirtschaftlichen Bedingungen in diesen Regionen [Nordafrika] zu verbessern."

Und wie Pispers würde ich Herrn Biedenkopf gerne fragen: "Und wie machen wir das?!" Wetten, dass dann kommt: "Ja, ich weiß, das ist politisch nicht durchsetzbar." Peng. Pech gehabt. Nein, Pispers würde einfach sagen: "Das ist nicht mein Bier! Ich bin Kabarettist." Gewaltenteilung eben. Nicht jeder muss Politiker sein wollen. Manche zieht es zu den Hofnarren. 

Meine Antwort: Es muss ein UNO-Entmündigungsverfahren für Staaten her! Wer sein Land in einen Bürgerkrieg stürzt oder eine Diktatur errichtet, der wird unter UNO-Vormundschaft gestellt. Das müssen am Ende nicht immer westliche Demokratien rauskommen. Wenn ein Land gerne eine Räteregierung aus Stammesführern hat und das in freier und geheimer Wahl so beschließt -- ja dann. Sollen sie es ausprobieren. In 10 Jahren aber kommt das Rätesystem auf den Prüfstand. Bei der nächsten freien und geheimen Volksabstimmung. Ein UNO-Entmündigungsverfahren für Staaten: Mit allen Mitteln. Und mit bestimmten Regelungen. Dass die Machtfrage mal eben -- und vorübergehen! -- durch einen kurzen Bürgerkrieg geklärt wird, wird man nicht verhindern können. Das liegt in den Genen. Zumindest derer, die die Macht lieben und sich um die Macht bemühen. Aber ein langer blutiger Bürgerkrieg? "Das geht gar nicht." Mit allen Mitteln entmündigen = wirtschaftlichen und militärischen. Und die UNO entscheidet entlang den westlichen Menschenrechten. 

Ja, es gibt ja jede Menge Menschenrechte, die auf das eine oder andere "kulturell unverträgliche" Menschenrecht verzichten möchten. Dabei geht es nicht nur um die Ablehnung der "Kairoer Menschenrechte", aber um die auch. Und China dürfen wir fragen. Und natürlich gibt es auch die wissenschaftlichen Schlaumeier: "Menschenrechte als Ideologie. Die Rolle der Menschenrechte bei der Legitimation militärischer Interventionen. "Legalität und Legitimität der Kriege im Kosovo, in Afghanistan und im Irak sind nach wie vor Gegenstand heftiger gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Debatten." Dass nicht alle und vielleicht die wenigsten US- und West-Interventionen nach herrschendem Völkerrecht legitim waren, schon richtig. Aber da wird es dann interessant: Dass Mädchen nicht zur Schule gehen dürfen, Frauen den Männern untertan sein müssen, Saddam die Knute schwingt -- das muss man den Ländern bzw. ihren Diktatoren selbst überlassen? Weil das der örtlichen Tradition einfach mal so entspricht? Da sind wir dann bei der These, dass es eben Ländern gibt, die keine Demokratie vertragen. Die einen Diktator brauchen, um den permanenten Bürgerkrieg zu verhindern. Soll es das sein? Oder -- wie soll es denn sein? Herr Pispers? Herr Biedenkopf? Bitte! Sie haben das Wort.

Das nach heutigen Maßstäben die diktatorisch regierten Staaten schon mal in der Mehrheit wären, das ist ein Problem, ja. Aber wenn die örtliche Mafia im Lande X die Macht übernimmt, soll dann die EU sagen, dass das halt die Kultur von X ist? Das habe sich ja eben faktisch gezeigt. Soll die EU das sagen?

Freitag, 18. September 2015

Vornamen und Vorurteile

Was uns Namen sagen | Alexander der Große | von martin wittmann || ... || Mainz - ... Die allermeisten Lehrer hatten demnach Vorurteile, was die Namen von Schülern betraf, und sie trauten sich zu, danach Verhaltensauffälligkeiten und Leistungen des betreffenden Kindes einzuschätzen. | Wie wird ein Vorname auf einmal populär? Im Fall Kevin lag das auch an einem Hollywood-Film | Ein Jakob oder eine Charlotte galt als Musterschüler, eine Chantal oder ein Justin als lernschwach und frech. Und natürlich fiel damals der Name, der heute als Klassiker der Diskriminierung etabliert ist: "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose", zitierte Kube eine Lehrerin. | Noch heute ist das Thema ein sensibles. In diesem Juli etwa wurde "Alpha-Kevin" - quasi eine neue Variante von Vollhorst - von der Nominierungsliste für das Jugendwort des Jahres gestrichen, dadurch sollte weiterer Spott von den Kevins der Nation ferngehalten werden (dass sich die Vorurteile durch diese Maßnahme sowie die folgende Berichterstattung verstärken könnten, wurde bei der Tagung am Rande thematisiert). Höchste Zeit jedenfalls, dieses tatsächlich mal jeden einzelnen Menschen betreffende - und viele junge Eltern quälende - Thema der Vornamenwirkung zu diskutieren und damit "die Diskrepanz aus öffentlichem Interesse und wissenschaftlichem Desinteresse" abzubauen. So kündigten die Veranstalter ihre 5. Mainzer Namenstagung an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur an. ... (Süddeutsche 17. September 2015, Uhr Panorama

Dazu wenige Meinungen im Wikipedia-Café. (Demnächst dort im Archiv.)

Montag, 14. September 2015

"Entlöschte Artikel" (Wikipedia)

Kannte ich bis heute nicht, die Seite "Entlöschte Artikel". Die Wikipedia als Wortschöpferin: Hoch soll sie leben...!

Mittwoch, 9. September 2015

"Rauchen ist gesund!"


Im gutbesuchten [sic] Wikipedia-Café überliefert der User Ilja am 1. September 2015 um 6 Uhr 45 (Mann, ist der früh aufgestanden! Und schon am Computer, um der Welt das mitzuteilen.):

Rauchen ist gesund!

... für die Staatskasse. "Die Raucher in Deutschland entlasten nach Erkenntnissen Karlsruher Forscher Sozialkassen und Steuerzahler in Deutschland unter dem Strich um hohe Milliardenbeträge." Wenn das nicht die Nachricht des Sommers ist! Wahrscheinlich ist in Karlsruhe die Sommerhitze bis in die Hirne der Frosche Forscher gedrungen oder sie üben sich in Zynismus. Professor Berthold Wigger und sein Mitarbeiter Florian Steidl vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) herausgefunden. Hauptgrund: Raucher sterben ungefähr fünf Jahre früher als Nichtraucher und beziehen entsprechend keine Altersrenten und Ruhegehälter mehr. Dieser Effekt ist den Forschern zufolge finanziell weitaus stärker als Mehrkosten durch zusätzliche medizinische Behandlung oder frühzeitiges Ausscheiden von Rauchern aus dem Erwerbsleben. Sozialvertägliches Sterben, das hatten wir doch schon einmal!
Um 10:18 dieses Tages fügt Ilja erklärend hinzu: "Mit der gleichen Aritmetik könnte man zum Beispiel das Trinkwasser nicht mehr reinigen, Starke vertragen es und die Schwachen entlasten den Staat aus seiner Pflich. Ja bereits die Idee für solche Forschung scheint mir bisschen fraglich. Wie bewertet man in Geld etwa das Husten der Kinder, die mitrauchen dürfen? Übrigens ist es nicht die este solche Veröffentlichung, da werden bestimmt dafür bereitwillig irgendwelche Forschungsgelder bereit gestellt. Das ist also des Pudels Kern!"
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Ich merke heute um 10:21 -- natürlich war ich schon einige Stunden vorher aufgestanden! -- dazu an:
 "*nachdenk* *grübel* *abwäg* Nun ja, rein rechnerisch ist die Sache wahrscheinlich vollkommen und unbestreitbar korrekt. Und als kleiner Nachtrag der alte Spruch: "Alkohol und Nikotin / Rafft die halbe Menschheit hin. // Ohne Alkohol und Rauch / Stirbt die andere Hälfte auch." Vor allem aber das Folgende, einer Nachrichtensendung abgelauscht. Sache: "Altkanzler Helmut Schmidt wurde operiert - ein Gefäßverschluss im rechten Bein konnte erfolgreich behandelt werden." Die Radionachrichten sagen dazu: Der Gefäßverschluss sei wohl auf das übermäßige Rauchen von Schmidt zurückzuführen. Da denke ich doch: Wenn der Schmidt nicht geraucht hätte, ja, dann wäre er jetzt nicht 96, sondern 46 Jahre alt und hätte quasi jugendliche Beine, komplett ohne Gefäßverschlüsse.

Dienstag, 8. September 2015

"... das Ende einer Nabelschnur"

Das, was ich eben in die Wikipedia-Diskussion bei Artur Schnabel geschrieben habe, ist es wert, auch hier festgehalten zu werden:
Axel Hacke sagt in seiner SZ-Magazin-Kolumne vom 5. September 2015:

"[...] Ich muss zum Beispiel, höre ich das Wart 'knacken', stets an den einst berühmten Pianisten Artur Schnabel und seine Vorliebe für Schüttelreime denken, die ihn Verse dichten ließ wie diesen:
'Am Anfang war auch Schnabel nur,
das Ende einer Nabelschnur.'"
Wenn das so stimmt: Der Vers ist genial! Zur allfälligen Verwendung! -- Gibt es mehr davon? Und wenn ja: wo? (Ok, hab selbst mal etwas nachgeforscht: Scheint zu stimmen!) -- Nachtrag: Und Axel H. scheint sich hier bei Eike Christian Hirsch bedient zu haben.

Montag, 7. September 2015

Die Freudsche 'Seele'

Das wollte ich schon längst mal notieren: Damit, dass er das, was vor- und unbewusst ist, Seele nennt, hat Freud sich und der tiefenpsychologischen Diskussion keinen Gefallen getan! Ausgerechnet ein Wort zu nehmen, das über die Jahrhunderte hin religiös und in unseren Breiten vor allem christlich geprägt worden ist. Vielleicht war es für den Erfolg der jungen Bewegung ja gut, von Seele zu reden. Klang so vertraut wie interessant. Für die Wissenschaft und die Klarheit der Terminologie, die Wissenschaft immer anstreben sollte, war er aber auf keinen Fall gut, der Begriff Seele.

Dienstag, 1. September 2015

Erster homöopathischer Klempnerbetrieb ...

Ich weiß ja nicht. Ich kann über den Postillon einfach nicht lachen. Lächeln, manchmal -- ja. Aber lachen? Nehmen wir dieses Beispiel. Ist das wirklich so lustig?

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NEWSTICKER

Mittwoch, 16. Oktober 2013
Erster homöopathischer Klempnerbetrieb bietet alternativ-handwerkliche Reparaturen an

Hamburg (dpo) - In Hamburg hat vor wenigen Tagen der erste homöopathische Klempnerbetrieb Deutschlands eröffnet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Betrieben ("Schul-Klempnerei") verzichten homöopathisch arbeitende Installateure bei Verstopfungen, tropfenden Wasserhähnen, Heizungslecks und anderen Schäden auf brutale mechanische Eingriffe und Chemikalien. Stattdessen verfolgen "Hahnemanns & Söhne" einen ganzheitlichen Ansatz.

"Immer mehr Menschen vertrauen ihren Körper der Homöopathie an, sind aber bei sanitären Problemen nach wie vor auf konventionelle Klempner angewiesen", erklärt Samuel Hahnemann, der Chef des noch jungen Betriebs, der sich schon jetzt vor Kunden kaum noch retten kann. "Diesen Menschen können wir nun endlich eine sanfte Alternative anbieten – und das für nur in etwa den doppelten Preis."

Rohrfrei-Globuli ("Klobuli") mit Fäkalien: die sanfte Alternative zu ätzenden Mitteln
Statt bei einem Rohrbruch mit mechanischer Gewalt zu reagieren und mit Hilfe von Rohren, Zangen und Muskelkraft Schäden nur oberflächlich zu beheben, gehen homöopathische Klempner viel vorsichtiger vor. Hahnemann: "Man muss die gesamte Verrohrung als Organismus sehen. Man muss sich fragen: Warum tritt an dieser Stelle Wasser aus? Der homöopathische Klempner muss sich Zeit nehmen, auch wenn einem das Wasser bis zum Hals steht."
Auch verstopften Toiletten rücken die Alternativ-Handwerker von Hahnemann & Söhne nicht mit Pümpel oder ätzenden Chemikalien zu Leibe. Stattdessen werden nach dem Ähnlichkeitsprinzip, das besagt, dass Gleiches mit Gleichem geheilt wird, Fäkalien verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben. Denn erst im Verhältnis von 1:1.000.000.000 (Potenzierung) können diese Mittel, die in Form von Flüssigkeiten oder Globuli in die verstopfte Toilette geträufelt werden, ihre volle Kraft entfalten.

Freitag, 28. August 2015

Wikipedia: Typen der Pseudonyme

Dass ich das "Hintergründige" bei der Wikipedia -- in der Reihenfolge der Relevanz: Vandalismusmeldungen > Löschdiskussionen > Artikel-Diskussionen > Benutzerseiten-Diskussionen -- für eine Fundgrube einer Theorie der Conditiono Humana halte, ist wohl aus den zurückliegenden Posts hinreichend deutlich geworden. Dennoch reizt es mich, erstaunliche Funde zusätzlich hier vorzustellen. -- Ansonsten: Aus der Diskussion über ungeeignete Benutzernamen in der Wikipedia wollte ich eigentlich vollkommen heraushalten. Doch heute finde ich dies:

Dauergeile Fickeichel (Diskussion • Beiträge • Hochgeladene Dateien • Sperr-Logbuch • Logbuch) ungeeigneter Name -- Lukas²³ | Bew | WPVB | Plattenladen 23:23, 1. Nov. 2012

Dauergeile Fickeichel wurde von Stefan64 unbeschränkt gesperrt, Begründung war: Ungeeigneter Benutzername. –SpBot 23:24, 1. Nov. 2012
 
Hier frage ich mich:
  • Welcher Mensch hat diesen Namen gewählt und warum? (Typ-Beschreibung ist wichtiger als die Einzelperson; aber auch die Einzelperson wäre von Interesse.)
  • Warum geht diese mit diesem Pseudonym ausgerechnet zur Wikipedia? (Alternativen: sich als anonymer Sprayer betätigen und mit diesem Pseudonym signieren, usw.)
  • Welche Vermutungen kann man mit einiger Berechtigung anstellen? (15jähriger, vollpubertierend; usw.)
Unterm Strich dann noch:
  • a) Auf welcher Skala zwischen Verrückt ... -- ... Normal stufe ich / ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung jemanden ein, der solch ein Pseudonym wählt?
  • b) Geht von solchen Menschen in der realen Welt eine Gefahr für die Menschen und die öffentliche Ordnung aus?

Donnerstag, 27. August 2015

Frau Mikl-Leitner und die Schlepper-Bekämpfung

Gehört habe ich beim Aufräumen auf Bayern 4, in den Nachrichten. Dass man die dingfest machen müsse, die mit dem Leid der Menschen auch noch Geld verdienten. Die sogenannten Schlepper eben. Klingt edel-besorgt. Nachgeschlagen habe ich es hier.

"Nun hat Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) einen "Fünf-Punkte-Plan" angekündigt, um den Kampf gegen Schlepper zu verstärken. Der umfasst etwa verstärkte Grenzkontrollen zu Ungarn, eine Aufstockung der Ermittlungsteams, Strafverschärfungen gegen Schlepper sowie eine Spezialisierung von Staatsanwälten vor."

Gelesen habe ich vor Wochen an anderer Stelle, dass jemand sagt: Schlepper, das sage sich leicht. Diese Leute bedienten eine Nachfrage, und es spreche sich durchaus herum, wer da gut und wer schlecht sei. Natürlich, wenn die Nachfrage größer als das Angebot sei, dann nähmen die Flüchtlinge notgedrungen auch die schlechten. Ganz wie in der Marktwirtschaft eben.

Warum die Sache so oder so verlogen ist? Weil man den Schleppern das Handwerk legen könnte, indem man Fähren und Flugzeuge bereit stellt. Wenn man das nicht tut, dann bleibt, dass diese Schlepper-Bekämpfung ein durchsichtiges Spiel ist: Erst mal will man die Zahl der Flüchtlinge reduzieren. Darum geht es. Und vor dieses Wollen hängt man das argumentative Mäntelchen der Schlepper-Bekämpfung.

Dienstag, 25. August 2015

Wikipedia: "Lemma falsch"

Es geht um den Wikipedia-Eintrag "Anschlag im Thalys-Zug 9364" und die Diskussion dahinter. Ich habe mal wieder Stellung genommen. Vielleicht überflüssigerweise.
 
-- DIE DISKUSSION --

Es war kein Anschlag "auf" den Zug, sondern "im" Zug. --Norbert Bangert (Diskussion) 16:01, 22. Aug. 2015

Wenn ich es richtig deute, erhält jetzt jeder Anschlag ein eigenes Lemma? So kann man die Anzahl der Beiträge natürlich auch nach oben treiben ... Wann werden Autounfälle aufgenommen?--the-luxman (Diskussion) 21:30, 22. Aug. 2015

In Zukunft wird auch ein umfassender Artikel angelegt wenn jemand auf die Straße spuckt oder in aller Öffentlichkeit furzt! --80.121.41.93 09:41, 23. Aug. 2015

Da wo ich herkomme, sind versuchte Massenmorde in öffentlichen Verkehrsmitteln keine alltägliche Sache. Ich hoffe doch sehr, dass es The-luxman und der IP ähnlich geht. --Excolis (Diskussion) 18:35, 23. Aug. 2015

Wenn das Gericht der Argumentation von Hunger und Obdachlosigkeit und der Geschichte des gescheiterten Raubes folgt, können wir den Artikel ja wieder löschen. Alexpl (Diskussion) 18:46, 23. Aug. 2015

Da wo ich herkomme, ist auch ein Bankraub nichts Alltägliches. Aber dadurch entstünde noch lange kein Anspruch auf einen Artikel in der Wikipedia, die ja (wenn ich es richtig interpretiere) aktuelle Ereignisse nur dann einen Platz geben soll, wenn sie eine nachhaltige historische Wirkung zeitigen. Das darf im vorliegenden Fall füglich bezweifelt werden. Aber nun ja...tobt Euch aus. Datenspeicher ist ja geduldig.--the-luxman (Diskussion) 19:32, 23. Aug. 2015

Da wo ich herkomme gilt der Ausdruck "nachhaltig" als nutzloser Suggestivbegriff, der weder etwas mit Eloquenz, noch mit Intelligenz, noch mit einer realistischen Einstufung der Sachlage zu tun hat. Er ist nichts weiter als heiße Luft, die den Anschein von Legitimität zeigen soll, diese aber von Anfang an nicht vorweisen kann. Enzyklopädien dienen dem Festhalten historisch relevanter Fakten und nicht etwa als "Parallelwelt" der Tagespresse! --91.115.76.17 07:57, 24. Aug. 2015

Da der Täter vehement bestreitet, einen "Anschlag" beabsichtigt zu haben, ist das Lemma nicht mehr neutral, auch wenn Ermittler weiter von einer Anschlagsabsicht ausgehen (Ansichten von Ermittlern sind keine Gerichtsurteile von Richtern). 212.23.111.153 01:25, 24. Aug. 2015
 
--

[@"Da der Täter vehement bestreitet, einen "Anschlag" beabsichtigt zu haben, ist das Lemma nicht mehr neutral", usw. Ich lese das alles hier und sehe die Probleme der Welt, gespiegelt in der Wikipedia. (Was ja schon mal nicht schlecht ist.) Wenn ich mich zurücklehne, ruhig atme und mich nicht reinziehen lasse, dann bleibt unterm Strich: "Differenzierte Denker und Wikipedia-Weltweise unterschiedlicher Couleur streiten sich darum, was die richtige Weltsicht ist. Jeder Einzelne hält wieder mal die seine für die einzig richtige." Wenn ich mich halb aufrichte und selbst in der Sache Stellung nehme, dann: "Gesellschaftliche Relevanz (von: dieser Tat, Bankraub usw.) ist komplexer als dass sie sich mit ein paar Wikipedia-Vorgaben einfangen ließe. Eine Tat wie die vorliegende steht in der Reihe 'terroristische Anschläge in Europa' und daher weht der Relevanz-Wind. Mit der Argumentation vom Bankraub ließe sich auch der Artikel von Oktoberfestattentat und alles Ähnliche rauskegeln. Auch hier ist 'das Lemma nicht neutral', wie das halt so ist. Die Entscheidung, was im konkreten Einzelfall als vernünftig gilt und was nicht, lässt sich nie durch Regeln generalisieren.]
 
--

Noch zwei Nachträge, nur hier: Das mit 'im Zug' ist vollkommen in Ordnung. So muss es heißen und heißt am Ende auch so. -- Der Preis in Sachen Komma-Setzung, schöne Wortwahl und feine Denkleistung geht hier zweifellos an die IP: "In Zukunft wird auch ein umfassender Artikel angelegt wenn jemand auf die Straße spuckt oder in aller Öffentlichkeit furzt!"

Dienstag, 18. August 2015

BILD: Tod, Staunen und Wow

Ist BILD die Ursache von schwer erträglichen Meinungsäußerungen oder doch nur der Indikator? Hier etwa:


Eine Zeittafel, wie bei einem Bundesliga-Spiel, das ist sicherlich etwas, bei der ein Unglück auf Effekt getrimmt wird. Aber dann die Lesergefühl-Verteilung unten, die wohl immer am Ende solcher Berichte steht, die muss man sich durch den Kopf gehen lassen. Und fragen, was da wohl dahintersteckt:

Lachen: 25
Weinen; 317
Wut: 737
Staunen: 5
Wow: 5

Bei den ersten dreien ist klar, was gemeint ist: Lachen / Weinen / Wut angesichts des Tods des Mädchens. Man wird fragen müssen: Wer kann da lachen?
 
Dann Staunen und Wow: Wo ist der Unterschied? Und worüber wird da von wem der fünf Leute gestaunt oder Wow gesagt? Noch einmal: Ist BILD nur der Indikator für die vorhandene Verteilung der Gefühle in der -- eines Teils der Bevölkerung? Eben der BILD-Leser?

Montag, 10. August 2015

Wikipedia-Wortschöpfung: Das Kugelgefecht

Leute, die sprachlich dick auftragen, lassen schon mal jemand im "Kugelhagel" sterben. Aber in einem Kugelgefecht?

"In einem etwa eine Stunde dauernden Kugelgefecht wurde McCurdy erschossen." (Wikipedia: Elmer McCurdy)

Sonntag, 9. August 2015

Wikipedias Shades of Grey

Wenn man BDSM als normal empfindet, dann geht dieser Wikipedia-SoG-Satz anstandslos durch:

"Die Reihe wurde vielfach dafür kritisiert, BDSM-Beziehungen falsch wiederzugeben. Die britische Psychologin Susan Quilliam kam in einem Interview zu dem Schluss, dass Christian Grey „jede Regel von BDSM bricht“ und seine Darstellungen in der BDSM-Szene umfassend abgelehnt würden."

Wenn einer aber, ich zum Beispiel, BDSM für abwegig und unormal hält, dann kommt der auf die Parallele:

""Die Krimi-Reihe wurde vielfach dafür kritisiert, Mordpraktiken falsch wiederzugeben. Der britische Gefängnisdirektor Oliver C. kam in einem Interview zu dem Schluss, dass der Mörder in diesem Krimi  „jede Regel des korrekten Mordens bricht“ und seine Darstellungen von echten Mördern und Raubmördern abgelehnt würden."

Samstag, 8. August 2015

Welche Tabus ...

... erkennen alle Menschen als negativ an? Kinder-Himmelfahrtskommandos vielleicht? Kaum. Sonst hätte es das nicht geben können. Hilflose einfach millionenfach ermorden? Wenn der eingebildete Grund stimmt?`Dann kommen die Nazis daher und sind entschuldigt.

--

Menschliche Welle

Die Kampftaktik der „menschlichen Welle“, mit kaum oder nicht ausgebildeten Zivilisten als Vorhut für die paramilitärischen Pasdaran, wurde erstmals am 30. September 1982 am Frontabschnitt bei Mandali eingesetzt. In einer Einzelaktion starben dabei mindestens 4.000 Iraner, dagegen 300 der verteidigenden Iraker.[8] Ein iranisches Schulbuch aus dem Jahre 2004 für die Stufe 10 beziffert 36.000 Schuljungen, die im Krieg starben.

Minenräumer

Bahman Nirumand zitiert eine Ausgabe der Zeitung Ettelā'āt aus dem Jahre 1984:

„Früher sah man freiwillige Kinder, vierzehn-, fünfzehn-, sechzehn- und zwanzigjährige wie Knospen auf Wiesenfeldern, die in der Morgendämmerung zur Blüte gelangt waren. Sie gingen über Minenfelder. Ihre Augen sahen nichts, ihre Ohren hörten nichts. Und wenige Augenblicke später sah man Staubwolken aufsteigen. Als sich der Staub wieder gelegt hatte, war nichts mehr von ihnen zu sehen. Dieser Zustand habe sich - so Ettelaat - verbessert, denn vor dem Betreten der Minenfelder hüllen sich die Kinder in Decken ein und rollen auf dem Boden, damit ihre Körperteile nach der Detonation der Minen nicht auseinanderfallen ...“

Den Eltern derjenigen Kinder, die als sogenannte „Märtyrer“ starben, wurden Prämien versprochen. Den Kindern hatte man dabei Plastikschlüssel um den Hals gehängt, die die Pforte zum Paradies aufschließen sollten. Eine halbe Million Plastikschlüssel hatte man aus Taiwan importiert. Bevor man Kinder dazu benutzte, soll man Esel und Maultiere verwendet haben. Diese flüchteten jedoch in Panik, sobald die ersten Tiere von den Explosionen auseinandergerissen worden waren. | Mohsen Rezai, der damalige Kommandeur der Pasdaran und somit auch der Bassitschi, wurde von der „Vereinigung der Mütter der Kindersoldaten“ beschuldigt, für den Tod Tausender verantwortlich zu sein. Eine Anklage vor Gericht wurde abgewiesen; der heutige Revolutionsführer Ali Chamene'i war damals Oberkommandierender der Streitkräfte.

Freitag, 7. August 2015

The Pispers Shades of Red

Ok, ist nicht lang. Ich hab die Sache ganz angehört:


So ganz verstanden habe ich nicht, worauf der Autor da hinaus will. Aber -- kann an mir liegen! Ich war wahrscheinlich zu unkonzentriert. Denn eigentlich wollte ich ja über Volker Pispers und Dieter Nuhr schreiben. Der eine, Pispers, entwickelt sich seit etwa drei Jahren zum Mephistopheles. Vielleicht der Beginn einer neuen Karriere, auf den Spuren von Gustaf Gründgens. Jedenfalls wird Pispers immer dämonischer und geht seit geraumer Zeit schon auf die Jagd nach Sankt Michael "Dieter Nuhr".

Nun, wir konstatieren sachlich: Es gibt bald ein "solchernes" und ein "solchernes Kabarett". Ich habe mal Pispers gemocht, jetzt wechsle ich zu Nuhr. Typisch Wechselwähler eben. Weg vom gequälten Lachen, wenn der Pispers mich und meinesgleichen beleidigt. Muss man sich ja nicht antun. Masochismus -- The Pispers Shades of Red? Och nö!

Dienstag, 4. August 2015

Windows 10 | Vertrauter Spion



Mit seinem neuen Betriebssystem reiht sich Microsoft in die Reihe der digitalen Abhörspezialisten ein. Die Datenschutzrichtlinie ist an vielen Stellen so vage formuliert wie möglich.

Von Johannes Boie

Zweitens hat Microsoft beschlossen, dass künftig jene Nutzer aktiv werden müssen, die Privatsphäre möchten, statt umgekehrt. Aus dem Prinzip Opt-in, also Zustimmung des Nutzers zu bestimmten Services und Funktionen, wurde Opt-out. Der Nutzer muss abschalten, was ihm nicht passt. Das ist in Windows 10 nur dann leicht, wenn man einen der zahlreichen im Netz auffindbaren Leitfäden zur Hand nimmt, die Journalisten derzeit zusammenstellen. Wer auf sich alleine gestellt die eigene Privatsphäre retten möchte, muss lange suchen, denn Microsoft hat die Optionen über verschiedene Menüs verteilt und versteckt. Wer sich während des Installationsvorgangs für die schnelle Variante "Expressinstallation" entscheidet, bekommt die meisten Fragen zum Datenschutz gar nicht erst gestellt.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/windows-vertrauter-spion-1.2594765

Kommentar-Ton: "einfach nur widerlich"

Ohne Kommentar:
 
derflafrank triebel • vor 5 Stunden | Im Grunde genommen hat Neururer mit seiner Aussage Recht. Diese öligen und verlogenen Aussagen von Rummenigge sind einfach nur widerlich. Das Schweini den Anforderungen nicht mehr zu 100% gerecht werden kann, ist eine Auffassung vom Trainer und deshalb ist er derjenige der den Anlaß für die Trennung gab. Man hätte dies von Seiten des FCB auch besser und menschlicher lösen können. Nur dazu braucht es Männer mit einem Arsch in der Hose und diesen hat der Möchtegernpräse Rummenigge nicht.
 
frank triebelderfla • vor 3 Stunden | Es ist leider so, dass Bastian S. (da muss ich mich wiederholen) in den letzten Jahren sehr häufig verletzungsbedingt ausgefallen ist. Der Verein ist nicht davon überzeugt, dass der Basti dieser Belastung (Bundesliga, Pokal, CL, Nationalmannschaft) in den nächsten Jahren Stand hält. Ansonsten hätten sie doch den Vertrag mit dem " Fußballgott " bis 2018 (wie bei P. Lahm) verlängert, zumal Guardiola sehr wahrscheinlich am 01.07.2016 nicht mehr Trainer bei FC Bayern ist. Ich bin gespannt, wie sich Basti bei Manu schlägt und wünsche ihm Gesundheit/keine Verletzungen und sportlichen Erfolg. Meine Skepsis ist aber groß, ob er bei Manu glücklich wird, weil die Engländer anders mit dem "Fußballgott" umgehen, wenn die Leistung nicht stimmt. Ihr Auslassung von den " öligen und verlogenen Aussagen von KHR " ist widerlich, da wir ALLE die WAHRHEIT nicht kennen. Hoffentlich wissen Sie, was Verlogenheit bedeutet ... ! Solche Sprüche/begriffe sind überflüssig. Sachliche Kritik ist in Ordnung, aber Beleidigungen und Diskreditierungen gehen überhaupt nicht.

Cotton Eye Joe • vor 8 Stunden | Wer so einen schönen Rotzbremser hat wie der Neururer, kann gar nicht lügen!! Und wenn er gegen die Gierigen stänkert, ist er Perse schon ein Symphatischer Bursch!!

(Abendzeitung, München)

Dropbox

“Seit der jüngsten Finanzierungsrunde wird Dropbox mit zehn Milliarden Dollar bewertet - das entspricht etwa der Marktkapitalisierung der Deutschen Lufthansa. Bei der letzten großen Finanzierungsrunde im Jahr 2011, in der Dropbox ebenfalls 250 Millionen Dollar einsammelte, hatten Wagniskapitalgeber wie Sequoia Capital, Index Ventures und Accel Partners das Start-up noch auf vier Milliarden Dollar taxiert.

http://m.manager-magazin.de/unternehmen/it/a-944802.html#spRedirectedFrom=www

Da ich in Mathe grauenvoll war ...

Da ich in Mathe grauenvoll war, Autos nicht mag und man für irgendwas mit Medien im fraglichen Wintersemester einen Schnitt von 1,3 brauchte, wenn man nicht in Chemnitz landen wollte, schieden die 08/15-Studiengänge meiner Generation allerdings für mich aus. Ich überlegte wirklich alles, auch Goldschmiedin. An sich finde ich es ja schon ganz okay, das zu werden, was man will. Ein Abi verpflichtet nicht zum Studium, und ein 1,0-Abi auf gar keinen Fall zum Medizinstudium, vor allem nicht, wenn man gleichzeitig die soziale Intelligenz einer Amöbe hat.
http://m.spiegel.de/unispiegel/studium/a-1045251.html

Wunder, kein ~ (1914)

“Kein Wunder, dass sich wegen des Balkans der große Krieg entzündete.“
Kurt Kister

Montag, 3. August 2015

Gehört der SPIEGEL ...

... zur "Lügenpresse"?

Die große Untersuchung zur PC, die die Wahrheit unterdrückt, steht wohl noch aus. Aber die Vermutungen schießen ins Kraut!

5. Anmerkung | karabas 16.07.2015 | Es ist einfacher, einen Drogenabhängigen aus unmittelbarer Nachbarschaft zu ermitteln als professionell agierende Nomaden - Einbrecher. Die etwa gleiche Quote bei Verurteilungen lässt vermuten, dass der Mythos stimmt. Ein Polizeikommissar sagte uns gegenüber, dass die meisten Einbrüche sehr wohl durch osteuropäische Banden verübt werden. Schade, dass political correctness die Berichterstattung beeinflusst. (Kommentar bei SPIEGEL Online)

Dokumentenfotografie

Das ziehe ich mal raus, von meiner Wikipedia-Seite. Es scheint mir vernünftig und wichtig genug zu sein:

Ich habe immer mal wieder den Versuch gemacht, bezahlbare Lösungen für die Doku-Fotografie zu finden. Selbstkritisch muss ich hier nun anmerken, dass sich das Thema bei mir verselbständigt hat. Ich suche und suche und habe doch im Grunde genommen alles, was ich brauche. Außer vielleicht Zeit und Konzentration, um die Arbeit, die ich machten möchte, wirklich zu machen.

Also dann: Es gibt in meinem Fall (wie wahrscheinlich im Fall vieler anderer Zeitgenossen) nur drei Bereiche, in denen die Doku-Fotografie mit unterschiedlichen Ansprüchen eine Rolle spielt. Und da gibt es einfache Lösungen, mit denen man sich zufrieden geben kann:

  • a) Gelegenheits-Doku-Fotografie: Eine Seite einer Zeitung, die man gerne aufbewahren möchte, ein Notizzettel, der auf einmal wichtig ist, ... LÖSUNG: kleine Allerweltsdigitalkamera. Alle sind heute so gut, dass der Text sehr gut lesbar ist, selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen im Café. Oft tut es auch das Foto-Handy.
  • b) Viele-Seiten-Doku-Fotografie: Ein Tagebuch, ein viele Seiten umfassende Briefe-Sammlung, Akten, die aus irgendeinem Grund aufbewahrt werden sollen oder müssen,...: LÖSUNG, Beispiel: Ipevo Ziggi HD für unter 100 Euro. Sieht auf dem Schreibtisch ungemein popelig aus, tut aber ihre Dienste. An den USB-Eingang / PC gesteckt, das mitgelieferte Programm aufgerufen, Bild eingerichtet (am besten mit einem Rahmen, in dem die Vorlage liegt), Umblättern - ENTER, Umblättern - ENTER, ... Die Qualität ist allemal so gut, dass man prima lesen kann. Wer will, kann die Einzelbilder dann noch -- sehr schnell -- mit einem kostenlosen Programm wie pdf24 zu pdf-Büchern zusammenfassen.
  • c) Wichtige Dokumente in hoher Qualität: LÖSUNG: Mit Stativ und Spiegelreflex abfotografieren. Es gibt für die Nikons-DSLRs eine kostenlose Möglichkeit, die bei mir (Nikon D5100) auch prima funktioniert. ("digiCamControl nennt sich diese OpenSource-Lösung für Windows Rechner. Damit kann die Kamera entweder per USB-Kabel vom PC aus gesteuert und ausgelöst werden oder man löst an der Kamera aus und die Fotos werden sofort zum Rechner übertragen.") Aber um ehrlich zu sein: Bei solch wichtigen Aufnahmen kann man auch die Speicherkarte benutzen und dann wie üblich übertragen.
Mit weiterführenden Links dann also hier.

Schreibung auch: Doku-Fotos, Dokmenten-Fotografie, Dokumente abfotografieren, Bücher abfotografieren.

Charles Moore und der Kapitalismus

Passend zum Vorausghenden:

„Es hat mehr als dreißig Jahre gebraucht, bevor ich mir als Journalist selbst diese Frage gestellt habe, aber in dieser Woche, so empfinde ich es, muss ich es einfach machen: Hat die Linke nicht am Ende recht?“ Mit diesem Satz hat ein renommierter britischer Journalist – konservativ, Autor einer unveröffentlichten autorisierten Biographie Margret Thatchers – im Telegraph seine Kolumne eröffnet. | „Die Reichen, fährt er fort, befördern ein globales System, das ihnen erlaubt, Kapital anzuhäufen und den geringstmöglichen Preis für Arbeit zu zahlen. Die Vielen müssen härter arbeiten, unter zunehmend unsichereren Bedingungen, damit die Wenigen sich bereichern können. Demokratische Politik, die behauptet, zum Wohlstand der Vielen beizutragen, liegt tatsächlich in den Händen jener Banker, Medienbarone und anderer Moguls, die alles in Händen halten und denen alles gehört. “Das ist, für einen Konservativen, mehr als ein Alarmruf, es grenzt an schiere Verzweiflung. Frank Schirrmacher, einem der Herausgeber der FAZ, ist zu danken, den Blick auf Charles Moores Hilferuf gelenkt zu haben. (Cicero, über Frank Schirrmachers Weiterführung dieser Befunde)

Das lasse ich jetzt erst mal so stehen. Verbunden mit dem Hinweis auf Folgendes doch: Dass die Neoliberalen nicht so gut schreiben können wie Charles Moore und Frank Schirrmacher. Vielleicht auch einfach, weil sie die schlechteren Argumente haben.

Das Herzchen der Woche: Airline-Chef O'Leary

Das mit dem Herzchen ist mir eben spontan eingefallen. Alles andere ist längere Überlegung:

"Die Billigfluglinie Ryanair akzeptiert Gewerkschaften nicht als Verhandlungspartner. Das spiegele den Wunsch der Belegschaft wider, behauptet nun Airline-Chef O'Leary. Dabei kämpfen Gewerkschafter auch bei Ryanair um Mitbestimmung."


Kann eigentlich ein Kapitalist, der sein Vermögen über den Geiz der Mehrheit* erwirtschaftet hat, einfach die Spielregeln bestimmen? Gibt es da nicht irgendwo auch noch Staaten und ihre Gesetze?

--

Dazu meint übrigens herrhoffmann unter den Forumskommentaren:

"3. Gewerkschaften für den Selbstzweck | 01.08.2015 | Bitte nicht noch eine Gewerkschaft a la GDL. Diese kostenspieligen Wasserköpfe mit ihrem Mega-Ego nützen den Arbeitnehmern nicht. Sie dienen nur sich und dem Machterhalt der Gewerkschaftsbosse. Sie machen den Standort Deutschland für jedes Unternehmen uninteressant."

Dazu sage ich: Tja, die Unternehmen, die den Standort Deutschland mitsamt seinen Gesetzen nicht mögen, die sollen sich halt vom Acker machen! Allerdings muss dann auch die Landeerlaubnis und das Vergleichbare für Deutschland wegfallen. Das Totschlagargument mit den Arbeitsplätzen und den notwendigen hohen Renditen, das ist sowas von daneben, dass ich da nicht mehr darüber reden will. Vor allem aber: Die Luftverpestung durch die Billigflieger (und die anderen, die Nicht-Billigen natürlich auch) wird, wie seinerzeit bei den Atomkraftwerken, auch nicht veranschlagt und eingepreist. Dass das demnächst geschieht, dafür sollten die Bürger eintreten. Und weniger fliegen. Das wäre politische Vernunft!

Unterstellter Slogan: Möge die Welt auch untergehen, Hauptsache der Turbokapitalismus siegt!

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* Merke: "Frau Lieschen Müller will und muss zusammen mit den Herren Hinz und Kunz unbedingt nach Thailand, hat aber nicht viel Geld. Also .. Ryanair!"

Facebook und die Namensverifizierung


Ein "User" fragt im Wikipedia-Café, wie Facebook wohl herausgefunden hat, dass er mit einem Nickname / Pseudonym eingestiegen ist. Die interessantesten Antworten:

"Das findet Facebook überhaupt nicht selbst heraus. Die Namensverifizierung rollt erst dann an, (durch Denunziation) wenn mehrere Mitglieder sauer sind, und übereinstimmend ein bestimmtes Profil als Fake melden. Das ist der Popup-Menüpunkt Profil melden hinter dem kleinen Schalter mit den drei Punkten, rechts unten im Titelbild des zu beanstandenden Profiles. Foreign Species (Diskussion) 22:21, 29. Jul. 2015

...

Facebook sperrt Leute mit falschen Namen? Das wäre mir neu. Etwa die Hälfte meiner "Freundesliste" verwendet irgendwelche Fantasienamen die man auch sofort als solche erkennt (James Bond, Mister Perfect usw.). Manche haben Accounts für ihre Katzen, Hunde usw. Jean Cartan 12:39, 30. Jul. 2015"

Eigentlich müsste die zweite Antwort zuerst da stehen. Aber so war halt die Reihenfolge. Und was lernen wir daraus: Man kann es Denunziation nennen oder soziale Kontrolle -- problematisch wird es, wenn man Normalos auf den Geist geht. Das kann, je nach Zeit und Umständen, ein SA-Mann oder ein liberaler Bundesbürger sein. Heute und bei Facebook ist es wohl doch der linksliberale Bundesbürger. Natürlich auch die "Bürgerin". (Eines der Wörter, das sich schlecht feminisieren lässt.)

Freitag, 31. Juli 2015

Antje Schrupp und die Armseligkeit


Jetzt gehe ich noch mal auf Martenstein und seine Kritiker*innen ein. Weil ich das gelesen habe:

"Harald Martenstein verkündet, dass er demnächst auf ZEITmagazin online jeden Tag einen Kommentar beantworten will, und naiv wie ich bin, denke ich spontan, Hey, toll, vielleicht entdecken die Mainstream-Medien ja auch langsam, dass Kommentarfunktionen etwas Tolles sind. Oder jedenfalls sein könnten, wenn man sich als Gastgeberin einer Internetseite ein kleines bisschen darum bemüht. ... Aber, klar, man kann sich natürlich einen Spaß draus machen. Und so hofft Martenstein nun “auf wütende, beleidigte oder unsachliche Kommentare”, die er “gerne in gleicher Tonlage zu beantworten bereit” ist. Er scheint wirklich stolz auf sich zu sein. Sowas Armseliges." (antjeschrupp.com)

Ah, schon wieder "die Mutter aller Internet-Kommentare" (Martenstein): die Armseligkeit! Mein Gott macht die sich unoriginell breit! Da hat der Martenstein wieder mal recht.

Nein, ich habe nichts überhaupt nichts dagegen, dass das Internet eine "breite Öffentlichkeit" möglich macht. (Hübsches Wortspiel übrigens für die, die schon mal sagen und verstehen: "Mann, war ich gestern breit!") Aber dann steht, ganz ohne Gedöns und Bezugnahme auf meinen eigenen Status und den von Martenstein, einfach mal Meinung gegen Meinung. Jeder darf versuchen zu sagen und zu argumentieren. Klar, darf er und sie. Mach ich ja auch mit. Da steht dann aber, jawohl und noch einmal: einfach Meinung gegen Meinung. Und meine Meinung -- und die der ZEIT und vieler ihrer LeserInnen -- steht auf der Seite von Martenstein.

Die banalen FOCUS-Urlaubsfilmchen

Das ist auch und gerade im Sommer kaum auszuhalten: Wenn der FOCUS aus banalen Urlaubsfilmchen eine große Darstellung mit viel Jung-Frauen-Gekicher macht:

"Sexy Panne beim Baden | Fataler Wellengang: Sie hätte ihren Bikini vielleicht etwas fester schnüren sollen"

Nein, das verlinke ich mal nicht!

Dienstag, 28. Juli 2015

Krudestes Deutsch: Die Skype-Hilfe

Kann es denn wirklich sein, dass eine Riesen-Internetfirma wie Microsoft / Skype nicht ein paar Dollars hat, um einen zentralen Hilfe-Text von einem Muttersprachler prüfen und überarbeiten zu lassen?! Oder einfach jemanden aus der Deutschland-Zentrale dranzusetzen, der diesen Text und andere verständlich und korrekt formuliert?

--

Was ist eine Skype-Namen, und wie finde ich meine?

Ihr Skype-Name ist einen eindeutigen Benutzernamen, mit dem viele Menschen sich bei Skype anmelden. Sie schuf einen, wenn Sie zuerst für Ihr Skype-Konto haben angemeldet. Sie können auch ein Microsoft Konto um in Skype, zu unterzeichnen, die eine e-Mail-Adresse, falls du dies tust, du wirst keinen Skype-Namen.

--

 
Dieser Text ist sowas von daneben, dass man entweder staunen oder lachen kann. Es geht natürlich auch beides. Und dann stellt man die Frage vom Anfang.

Montag, 27. Juli 2015

Frustessen

Sage keiner, wir könnten für das normale Leben nichts von unseren großen Fußballern lernen!


"Fußball-Weltmeister Mats Hummels hat im Rückblick auf die vergangene Saison ungewohnte Selbstkritik geübt und dabei unter anderem Übergewicht als Grund für seine Formschwäche angeführt. "Die letzte Hinrunde war das wahrscheinlich Schlechteste, was ich in meinem Leben bisher gespielt habe", sagte der Abwehrchef von Borussia Dortmund dem "kicker". || Dies habe auch an seinem körperlichen Zustand gelegen. "Die Hinrunde 2014/15 hat sich schwerfällig angefühlt und sah sehr schwerfällig aus", erklärte Hummels: "Das war gewichtsmäßig eine Katastrophe von mir. Ich trage das Laster des Frustessens in mir. Und weil mir die Hinrunde eben viel Frust beschert hat, bin ich in einen kleinen Teufelskreis geraten." (welt.de)

Nun denn, was wir schon geahnt haben: Wenn Sie wieder erfolgreich werden, nimmt der Frust ab. Nimmt der Frust ab, so nimmt die Willenskraft zu.

Frage: Wo anfangen?

Antwort: Erfolgreich werden und was dafür tun!

Sonntag, 26. Juli 2015

Google Chrome und blogger.com

Ausgerechnet Googles Chrome macht, dass Googles blogger.com nicht funktioniert. Nein, nicht präzise: blogger.com funktioniert schon. Nur nicht unter Chrome. Hier, jetzt, mit dem Internet Explorer geht es.

Noch etwas genauer? Gut. Ich bin angemeldet. Mein Name erscheint oben rechts. Nur -- das Feld, das das Anlegen von neuen Posts möglich macht, ist nicht da. Unter der Stift, mit dem man vorhandene Postings aufrufen und bearbeiten kann. 
 
Ich habe die Prozedur zur Veränderung schon einmal durchgemacht. Cache leeren usw. Dann ging es. Einen halben Tag. Dann war wieder nichts mehr zu machen unter Chrome.
 
HINWEISE VON GOOGLE, AUS DER HILFE

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Das hilft alles nicht weiter ...!

Samstag, 25. Juli 2015

Monica Lierhaus

Eine Zeitlang, und gar nicht für kurze Zeit, hatte ich die meisten Seitenaufrufe in diesem Blog mit "Monica Lierhaus". (Inzwischen ist der Longseller das "spezifische Gewicht von Granit", ich weiß nicht warum.) Eine Zeitlang habe ich immer wieder davon gesprochen, dass das Zur-Öffentlichkeit-hin-Abschotten der kranken, dann operierten ML nicht vernünftig ist. Dann kam ML wieder, von der verändernden Operation gezeichnet. Nun hat sie sich geäußert: Sie sei sich nicht mehr so sicher, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn sie sich nicht hätte operieren lassen... Die Konsequenz ist klar und wird nicht ausgeprochen: ... und gestorben wäre. Alle möglichen Menschen machen sich jetzt veröffentlichte Gedanken. Eine Mutter eines behinderten Kindes etwa, wie ich heute morgen gelesen habe.



 
Was sehen wir? Wir sehen, dass der Geist, der durch unseren Körper hindurchscheint und unser "Wesen" ausmacht, von diesem Körper abhängig ist wie sonst was! (Heißt das 1:0 für den Körper? Nicht unbedingt. In einer philosophischen Runde frage ich demnächst mal, ob es vielleicht -- ohne dass wir erklären könnten, wie das zugeht -- genau umgekehrt ist: dass diese dunkle Materie genannt Wesen&Geist den Körper = die Materie ändert.)
 
Ich sage mir: Ich kann und will da nicht mitreden. Ohne Erfahrungen ist alles Reden Gerede.

--

Nachtrag (31.07.2015): Gestern ist zu diesem Thema eine Kolumne von Harald Martenstein erschienen. Wieder mal kritisch auf den Punkt gebracht.
 

Die frühere Sportreporterin Monica Lierhaus ist behindert. Sie hat eine Gehirnoperation machen lassen, dabei ging etwas schief. Ohne die Operation wäre sie wahrscheinlich gestorben. In einem Interview hat sie gesagt, dass sie, wenn sie die Zeit zurückdrehen könnte, auf diese Operation verzichten würde. Dann wäre sie heute tot, oder? Dazu sagt Monica Lierhaus: »Egal. Dann wäre mir vieles erspart geblieben.« | Wenn ich so etwas lese, also, wenn ein Mensch ehrlich zu sein scheint und ungeschützt redet, dann weiß ich schon vorher, was passieren wird. Einige Zitate aus dem Internet gefällig? »Sie stellt das Leben von Menschen mit Behinderung infrage.« – »Sie zeichnet ein falsches Bild.« – »Sie wertet das Leben von Behinderten ab.« Und natürlich darf die Mutter aller Internetkommentare nicht fehlen – diese Formulierung finden Sie im Netz unter so gut wie jedem Text, der in irgendeiner Weise von Belang ist. Sie lautet: »Einfach armselig.« | Wenn ich irgendwo Chef wäre, würde ich eine Rubrik mit dem Titel »Leute verteidigen« einführen. In jeder Ausgabe müsste ein Mensch gegen diese Art von Dreck verteidigt werden, gegen dieses »Einfach armselig«.

 
ZEIT-MAGAZIN Nr. 31, 20. Juli 2015, S. 8

Houston Stewart Chamberlain. Und andere.

  • Ich entdecke die Adresse von Lia Azuedo aus Rio wieder. Lange her. Tübingen ...
  • Die Feier am Abend, von IH, war im PHONO. (Ist aber privat!)
  • Nachdem ich am Morgen einen SPIEGEL-Artikel über Houston Stewart Chamberlain gelesen hatte, fällt mir beim Aufräumen ein altes Büchlein, von Chamberlaein aus dem Jahr 1905, in die Hand. Herausgegeben von -- CORNELIUS GURLITT. Nein, nicht von dem Kunstsammler aus München, sondern von dem Architekten aus Dresden.


Alles sehr, sehr seltsam.

Samstag, 11. Juli 2015

Auf der Heide blühn die letzten Rosen ...

Persona non grata...

BRUNO BALZ

Freitag, 10. Juli 2015

https://de.wikipedia.org/wiki/Islamfeindlichkeit

Zufallsbegriff

Auch wenn das Ereignis, ein Amoklauf, sehr, sehr schlimm ist -- Joachim Herrmann wirft in seiner Kommentierung eine philosophische Frage auf:

"Der bayerische Innenminster Joachim Herrmann bestätigte erste Erkenntnisse, dass "nicht wild auf Menschen geschossen wurde", sondern gezielt auf Zufallsopfer." (welt.de)

Gezielt hat zwei Bedeutungen, aber hier kann es nur die Bedeutung haben: auswählend, mit Vorsatz. So weit, so gut. Aber wie geht beides, Wahl und Zufall, zusammen?

Hurra, Deutschland! "Gigaset ...

...  stellt Smartphones her"

Behalten wir das mal im Auge!

"Wie passt das zusammen? Der ruhmreiche FC Bayern München, deutscher Rekordmeister, fünffacher Champions League- bzw. Landesmeister-Gewinner und nach Forbes Angaben mit einem Unternehmenswert von 2,35 Milliarden Dollar der viertwertvollste Verein der Welt* – und ein Sponsor, der an der Börse auf Pennystock-Niveau notiert und keine 100 Millionen Euro wert ist? | Das ist nämlich die frühere Siemens-Tochter Gigaset, die in den Nullerjahren an das Beteiligungsunternehmen Arques veräußert wurde, das den früheren Festnetztelefonanbieter dann zum neuen Namensgeber des Konzerns machte. In zwei Monaten hat Gigaset nun Großes vor: Neun Jahre nach dem traurigen Ende von Siemens Mobile, das von BenQ übernommen wurde und wenig später in die Insolvenz ging, hat Deutschland wieder einen Mobilfunkgeräte-Hersteller mit globalen Ambitionen – Gigaset stellt Smartphones her!" (media.de)

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|* Wer sind die ersten 10?


Grexit?


In dieser Diskussion -- viel zu wenig gewürdigt -- hin und wieder die Frage: Verstehen sich die Bürger in Europa in erster Linie als Bürger des politischen Gebildet Europa oder als Bürger ihrer jeweiligen Nationen? Da darf man mal an die Verfassungsfrage erinnern und an die Abstimmungen und daran, wie diese Abstimmungen ausgegangen sind.

Migrationshintergrund

Es ist schon seltsam: Was die Probleme mit dem "Migrationshintergrund angeht, gibt es offenbar nur zwei relevante Gruppen: a) Die Gruppe mit der politisch rechtslastigen Gesinnung, die diese Probleme dazu nutzen, um gegen Menschen mit Migrationshintergrund zu wettern und zu stänkern. Wenn sie nichts Schlimmeres tut oder vorbereitet. b) Die Gruppe derer, die gegen a) wettert und stänkert und glaubt, damit Flüchtlingen usw. einen Dienst zu tun. Kaum jemand ist fähig, die Probleme einfach anzusehen, zu klassifizieren als am Ende die Probleme als solche zu behandeln. -- Ein Beispiel:

"Ehemaliger Weltmeister | Deutscher Kickboxer bei Flucht vom IS geschnappt | 09.07.2015, 21:00 Uhr | dpa ... | Der IS soll ihn in Syrien vor allem zur Überwachung der Grenze eingesetzt haben. Dem "Südkurier" aus Konstanz schrieb er in einer E-Mail, er sei nicht an Kampfhandlungen beteiligt gewesen. | Valdet Gashi stammt nach Medienberichten aus dem Kosovo und kam als Sechsjähriger nach Neumarkt in der Oberpfalz. Später lebte er in Singen im Süden Baden-Württembergs. Zuletzt soll der Vater von zwei Kindern in Winterthur in der Schweiz trainiert haben. Gashi gewann zwei Mal einen Weltmeistertitel im Thai-Boxen." (t-online.de)

Die ruhige Betrachtungsweise zeigt, dass es drei Aspekte gibt, die, jeder für sich etwas Besonderes ergeben:
  • Deutscher (Muslim) zum IS
  • großer Thaiboxer (Weltmeister) zum IS
  • Mann mit Migrationshintergrund (Deutscher / Thaiboxer) zum IS
Jeder dieser drei Problembereiche ergibt eine eigene Untersuchungsrichtung. Der Migrationshintergrund ist nur ein Aspekt. Wahrscheinlich viel wichtiger ist, dass Menschen, die "auf der Suche" sind, bestimmten, im Moment medial hochgepushten Ideologien auf den Leim gehen. Der Gedanke ist schon sinnvoll: Was wäre der IS, wenn nicht in der Welt über ihn und seine Grausamkeiten berichtet würde? 

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Eine andere, längst vergessene Geschichte mit Kosovo-Albanern:

"25.01.1982 | Das ganze sieht nach Hinrichtung aus || Massaker an Albanern: Wie der jugoslawische Geheimdienst Killeraufträge in der Bundesrepublik besorgt || Unbekannte Mörder erschossen in der Nähe von Heilbronn drei Jugoslawen. Für deutsche Sicherheitsbehörden ist das Massaker ein neuer Höhepunkt im Untergrundkrieg, den sich jugoslawische Geheimdienstler und Regimegegner des Vielvölkerstaats in der Bundesrepublik liefern. Nach den Exil-Kroaten hat die Belgrader Regierung jetzt offenbar auch den Exil-Albanern aus der Republik Kosovo blutigen Kampf angesagt." (SPIEGEL Online)


Die Toten: Bardhosh Gervalla, 31 -- Zeka Kadri, 28

FAC

Ich finde den Stinkefinger nicht gut. Er ist in der Welt, und wie alle Zeichen, die in der Welt und hinreichend bekannt sind, wird er "verwendet". So weit, so gut. Aber ich möchte ihn, wie so vieles aus der Welt der Bescheuerten, abschaffen. Reihe: FAC = finger abolition campaign.



Ich habe da eine Filmidee für einen Kürzestfilm à la Quentin Tarantino, Unter 3 Minuten, schnell geschnitten. Wer an der Idee interessiert ist (Studierende von Filmschulen wie HFF bevorzugt!), der kann sich ja melden. Das Drehbuch gibt's nur gegen Erfolgsbeteiligung.

Mittwoch, 8. Juli 2015

Wie sieht ein "breites Grinsen" aus?

Das wollte ich schon immer mal wissen: Wie sieht ein "breites Grinsen" aus? Und wie ein einfaches, unattribuiertes und vielleicht -- ein "schmallippiges Grinsen"? Gibt es letzteres überhaupt?

"AL DENTE ENTERTAINMENT | 02.07.2015 | von Annette Mattgey | Alles supi: So sieht ein total authentisches Recruiting-Video aus || Daumen hoch und breites Grinsen: So startet das Recruiting-Video des Personaldienstleisters Avantgarde Experts. Die Kollegen geben ihr Bestes, um ihren Arbeitgeber in möglichst gutem Licht dastehen zu lassen. Allerdings lassen sie dabei kein Klischee aus. Begeisterte Mitarbeiter, die "nur" sechs Sprachen fließend beherrschen, jung, gutaussehend und top gestylt. | Mit dieser satirischen Selbstdarstellung der Recruitingbranche gelingt der Filmproduktionsfirma Al Dente Entertainment bereits der zweite Streich: "S'Lebn is a Freid" hatten sie den Imagefilm betitelt, der einen Münchner Obststandl-Besitzer groß in Szene setzt." (lead-digital.de)

Jetzt suche ich nur noch beste, das absolute "breite Grinsen"...

Dienstag, 7. Juli 2015

6000 Badegäste

Als Journalist hat man einfach das Problem, Menschen, über die irgendwie berichtet werden soll, politisch korrekt zu identifizieren. Als - noch! -- unbedenklich gelten Hinweise auf Alter und Geschlecht, als No-go Merkmale wie soziale Herkunft, auch nicht via Stadtteil oder Straße, als schlicht verboten Andeutungen in Richtung "Migrationshintergrund". Daraus wird dann im SPIEGEL das:

"Rund 6000 Badegäste suchten am Sonntag im Berliner Columbiabad im Stadtteil Neukölln Abkühlung. Doch der Tag endete wenig entspannt: Am Nachmittag prügelten sich in dem Schwimmbad fast 60 Jugendliche und junge Männer. // Gegen 17.15 Uhr alarmierte die Schwimmbadleitung die Polizei, weil einige junge Badegäste aneinandergeraten waren. Zunächst sollen sich lediglich zwei Jugendliche gestritten haben. Dann griffen laut Augenzeugen immer mehr Zuschauer ein, bis schließlich einige Dutzend Menschen stritten und aufeinander einschlugen. / Nach der Massenschlägerei räumte die Polizei auf Wunsch der Bäderbetriebe am Spätnachmittag das Columbiabad. Die Täter konnten allerdings nicht gefasst werden, wie die Polizei nun mitteilte. Als die Beamten eintrafen, hatten sich alle Beteiligten wieder auf dem Gelände verteilt und ließen sich nicht mehr identifizieren." (SPIEGEL Online)

Am schönsten, dass offenbar Jugendliche und junge Männer zwei unterschiedliche Gruppen sind. Interessant auch, ob es denn bei einer Schlägerei Täter gibt. Täter setzt ja in einem kriminaltechnischen Zusammenhang normalerweise Opfer voraus. Wer sind die hier, die Opfer? 

Im Übrigen -- siehe oben. 

Donnerstag, 2. Juli 2015

Brigitte Bardot & Debbie Harry

Debbie wird 70! Du ahnst es nicht!

Wenn die Zeit durch die Schönheit fährt! Dann machen sich manche keine Gedanken. "Das war damals. Jetzt ist jetzt!" Andere bekommen diese coole Art nicht hin.



Und BB? Ach, da fragen wir nicht mehr... Es gibt da Zeitgenossen, die machen hämische, schlecht gezeichnete Cartoons. Die schneiden wir natürlich weg!