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Dienstag, 6. August 2013

12:1

Das ist kein Ergebnis von einem Pokalspiel des FC Rüsselen gegen Bayer Leverkusen, sondern ...

Heute in der SZ, Titelseite, ein Bericht über 12:1 in der Schweiz. Hier im Netz auch unter anderen Zeitungen wie der FAZ gelistet. Das Stichwort Mindestlohn einmal anders: Wenn die Manager mehr verdienen wollen, müssen sie die kleinsten Löhne anheben. Wahrschein führt das erst mal zu dem Versuch, ein Unternehmen aufzubauen, das aus lauter Scheinselbständigen besteht. Aber sei's drum.

"... Eigentlich hatte das Votum „gegen die Abzockerei“ von Managern, das der Kleinunternehmer Thomas Minder angestoßen hatte, wenig mit Umverteilung zu tun. Hauptpunkt der Neuregelung ist, dass die Aktionäre börsennotierter Unternehmen über die Gehälter der Führungskräfte bestimmen sollen. Aber die Abstimmung verhalf vor allem der „1:12“-Initiative der Jungsozialisten zu ungeahntem Aufwind. Hier geht es um viel mehr, nämlich um eine maximale Spanne zwischen den höchsten und tiefsten Gehältern in einem Betrieb von 12 zu 1. Dies soll für alle Unternehmen, also nicht allein für die börsennotierten, gelten. Selbst Unternehmer, die das vorgeschlagene Verhältnis praktizieren, warnen vor einer solchen Pauschallösung, die den Wirtschaftsstandort Schweiz gefährde. Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse, der gegen die Initiative kämpft, steckt nach seinem Versagen in der Abzocker-Debatte aber in einer tiefen Führungskrise."

12:1, das wäre doch mal was!