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Mittwoch, 14. August 2013

Google und der deutsche Datenschutz-Michel

Kann man so formulieren, man muss aber nicht!

14. August 2013 | Digitale Daten | Google bestreitet Recht auf Privatsphäre für Gmail-Nutzer || Ein Algorithmus liest jede E-Mail mit, um Werbung einzublenden. Ist das in Ordnung? Ja, sagt Google - wer Gmail nutze, habe kein Recht darauf, dass die Nachrichten nicht ausgewertet werden. Verbraucherschützer sind empört. Allerdings hat die Technik auch einen Vorteil für die Nutzer. (Süddeutsche Online)

Ich als Google-Nutzer sage, dass die bei Google gar nicht die Zeit haben, meine vollkommen uninteressanten Mails "zu lesen". Da liegt nämlich der Missverständnis-Hase im Pfeffer. Die Leute glauben, Google dürfe man mit einer Person, dem Nachbarn, gleichsetzen, der fies grinsend fremde Briefe aufmacht und liest und weitertratscht oder epresst. Mitnichten! Die Frage, die der Google-Mitarbeiter Alfons Algorithmus stellt, heißt einfach: Welche Schlüsselwörter sind in dem Mails? Was würde der Mensch kaufen? Ist doch besser, als wenn jemand mir, in der SZ oder im SPIEGEL, Müll anpreist, für den ich kein Interesse habe. 

Was sind Verbraucherschützer da? Natürlich "empört". Klar. Als ob es da um "Privatsphäre" ginge! Es ist zum Kringeln, dieses deutsche Lebensgefühl! Google kann -- und wird -- schlicht sagen: "Ihr müsst doch unsere Produkte nicht benutzen! Geht doch zu Yahoo oder gmx!" Immer wieder das echt Deutsche: den Vorteil mitnehmen und dann die Bedingungen diktieren wollen. Zum Kringeln!