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Freitag, 9. Mai 2014

Johann Baptist Fischart ...

... (1546-1591). Habe ich jemals etwas von ihm gelesen? Nein, aber ich werde! Denn ich suche nach alten, also in der entfernten Vergangenheit angesiedelten Wortspielern, und die Wikipedia vermerkt ja: "Meisterhaft ist seine Wortspielkunst". Wenn das man nichts ist!

Dann sind da auch noch die "zahlreichen Worterfindungen (die scherzhafte Bezeichnung Gänsewein für Wasser ist erstmals in einem seiner Werke erwähnt)" und Exemplarisches zum "Grobianismus".

Hauptwerk: Affentheurlich Naupengeheurliche Geschichtklitterung (1575), nach Rabelais Werk Gargantua. Da waren wir doch in Frankreich, um Rabelais auf der Spur zu sein -- wo noch einmal? Vage Erinnerung, irgendwo auf der Festplatte müssen die Fotos sein.

Und dann die Forschung zur frühen Neuzeit natürlich. Jemand macht mich darauf aufmerksam, dass es an der Münchener Uni demnächst einen Vortrag gibt. Titel:

"Sprachhybridisierung und Mythensynkretismus
in Johann Fischarts "Pantagruelischer Vorsagung"
(Geschichtklitterung, 2. Kapitel)"

Vom Vortragenden gibt es bereits:

Sprachhybridisierung und Mythensynkretismus
in Johann Fischarts ‚Geschichtklitterung‘.
Erscheint in: Elsa Kämmerer, Jan-Dirk Müller (Hg.),
Langues hybrides 2013.

Das verlinken wir mal nicht. Zu hoffen ist, dass der Herr Professor N. N. nicht den Aufsatz, den er vor einem Jahr veröffentlicht hat, laut vorliest. Aber -- man hat ja schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehn, wie Jelena das einst ausdrückte. Heißt: Man weiß nie!