Sonntag, 21. Juni 2020

Kosten für den Staat: ...

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IN FRANKREICH VERSTECKT: HANNOVERS SCHLIMMSTE TRICKDIEBIN GEFASST


MUTTER KOSTETE STEUERZAHLER ÜBER 100 000 EURO

Hannovers schlimmste
Trickdiebin gefasst
Sie versteckte sich in Frankreich
Trickdiebin Briziana H. (35) ist nach mehreren Monaten Flucht in Frankreich gefasst worden. ...
20.06.2020

Lyon/Hannover – Sie zählt zu Hannovers schlimmsten Seriendiebinnen: Briziana H. (35), Mutter von zehn Kindern (4 -18). Mehrere Monate war sie abgetaucht, verbarg sich im Ausland vor der deutschen Justiz.

Jetzt ist sie zurück, wenn auch unfreiwillig. Briziana H. wurde in Frankreich gefasst. Beamte des Landeskriminalamts Niedersachsen nahmen sie nach BILD-Informationen am Freitag an der deutsch-französischen Grenze in Empfang!

Rückblick: 2015 kam die vermutlich gebürtige Bosnierin in Hannover an, stellte als „Staatenlose“ einen Asylantrag und kam in einer Flüchtlingsunterkunft in Langenhagen unter. Die Großfamilie lebte von Stütze. Kosten für den Staat: weit über 100 000 Euro.

Hier endete ihre Flucht: In der kleinen Gemeinde Vénissieux bei Lyon griff die französische Polizei die per Haftbefehl gesuchte Klau-Mutter auf. Sie kam in Auslieferungshaft

Als „Klau-Mutter“ machte die Roma-Frau Karriere, beging hauptsächlich Trickdiebstähle und -betrügereien, bei denen sie auch ihre Kinder einsetzte. Ihre bevorzugten Opfer: Rentner. Als der Intensivtäterin (sieben Vorstrafen) im Vorjahr erstmals Knast drohte und weitere Anklagen vorlagen, machte sie sich Ende Mai 2019 mit ihren Kindern aus dem Staub. Amtsrichter Ulrich Kleinert suchte sie mit europäischem Haftbefehl. Die französische Polizei schnappte sie in der kleinen, südostfranzösischen Gemeinde Vénissieux nahe Lyon.

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