Montag, 14. Dezember 2009

Bruderkampf

Es ist doch ziemlich erbärmlich, was Zeitungen auf der Jagd nach dem letzten Kick so alles auf die Seiten setzen. Hier ein Beispiel. Sowohl in der Sache wie in der Sprache: erbärmlich sensationsgeil. Und dieses Beispiel steht nicht in der BILDZEITUNG, sondern in der angeblich seriösen WELT.




Ein Kommentar immerhin bringt es auf den Punkt:

13.12.2009, 18:50 Uhr
Unmöglich sagt: Unmöglich, dass sich Brüder schlagen! Unmöglich, von den Medien gefordert! Unmöglich, schon lange stell ich mir die Frage wo bleibt der letzte Funken Menschlichkeit? Unmöglich, unser Fersehprogramm stumpft immer mehr ab! Demnächst fordert ihr noch Winnenden live. :-( UNMÖGLICH !!!

Samstag, 12. Dezember 2009

Ein Film

Elin

In der gegenwärtigen Berichterstattung über den Golfer Tiger Woods wird viel über diesen Herrn, doch viel zu wenig über seine Frau Elin Maria Pernilla Nordegren gesprochen. Schließlich war es doch Frau Nordegren, die diesen so hochsymbolischen Unfall herbeigeführt hat, der diesen Skandal-Golf-Ball ins Rollen gebracht hat. Man möchte, als normal skandalinteressierter Mensch, doch zu gerne einen 1-stündigen, ungeschnittenenen Videofilm mit den Ereignissen sehen, an deren Ende Woods von seiner Ehefrau "passenderweise [...] mit einem Golfschläger aus seinem Fahrzeug befreit" werden musste. (Quelle) Oder war der Golfschläger nicht doch das Instrument, das den Unfall verursacht hat? Wie auch immer. Wir sollten uns mehr für Elin Maria Pernilla, die Frau mit dem Sinn für Dramaturgie, und weniger für Tiger interessieren.

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Zitate aus der seriösen Presse (SZ vom 12.12.2009, S. 13). Und wir fragen uns mal gemeinsam: Wie würde wohl unser Leben aussehen, wenn wir als großer Golfer auf die Welt gekommen wären?

"Golfstars werden, vor allem in den USA, gepampert wie Babys und behandelt wie Könige. Jeder Spieler bekommt für die Dauer des Turniers einen SUV. Namensschilder zeigen, wer wo parkt. Jeder Wunsch, sofern erfüllbar, wird erfüllt. Hubschrauberflug? Spritztour im Rennauto? Shoppingtour? No Problem. Gehaust wird in Fünf-Sterne-Palästen. Oft warten Goodys, kleine Aufmerksamkeiten. Eine Uhr, Champagner, Anzüge. Antrittsgagen sind nicht unüblich. Unter einer Million Dollar kommt Woods nicht mal zum Tee. In Australien, wo Woods kürzlich spielte und angeblich die Flamme Rachel Uchitel zum Ehebruch traf, soll er drei Millionen kassiert haben. Die Flugbuchung für das Model habe ein Untergebener Woods" vorgenommen."

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"Die Frauen vor Gattin Elin
Vor Elin "datete" er laut Presse Gabrielle Reece, Tyra Banks, Lauren Jones und Joanna Jagoda. Zweimal durchbrach er sein Beuteschema. Banks ist kein blondes Babe, sondern braunhaarig, dunkelhäutig. Und Jagoda war kein Model. Sie wurde Anwältin. Eine High-School-Freundin witzelte einmal: "Er liebte es zu tanzen, aber es sah seltsam aus. Er sah aus wie ein wilder Verrückter. Jeder hätte über ihn gelacht.""

Freitag, 11. Dezember 2009

"Suizidenten"

Nach einer ziemlich verrückten Diskussion um die richtige Bezeichnung hat sich bei der Wikipedia der "Suizid" als "Lemma", wie die eingefleischten Wikipedianer zu sagen pflegen, durchgesetzt. "Selbstmord" durfte nicht sein. Mit der Schrägen Begründung, das sei kein Mord. Als ob die Wortbildung immer logisch wäre und also der Totschlag nicht mehr so genannt werden darf, weil es nicht immer um einen Schlag geht. Selbstmord! Da sei Gott und die wikipedia-verstandene Wissenschaft vor!

Aber jetzt, Achtung! Jetzt gibt es auch noch eine "Liste von Suizidenten"! Man glaubt es nicht. Diese Angst vor der einfachen Sprache, dieses gespreizte Großtun und dieses Sich-hinter-den-klingenden-Wörtern-Verstecken!

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Lebenstrieb

Die Älteren kennen noch den kontemplativen Satz: "Mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben." Heute ist die Devise: "Mitten im Tod sind wir lebenssüchtig wie nie!" Und seltsamerweise mutet beides barock an. Warum also Sylvie van der Vaart und BILD nicht bewundern ob ihres Lebenstriebes?

Montag, 7. Dezember 2009

Schriftsteller-Berühmheitstest

Das wollte ich schon lange mal machen: Schriftsteller dem Berühmheitstest aussetzen. Vorname und Familienname, ohne Anführungszeichen. Und dazu das Wort "Roman". Sind die ersten Ergebnisse überraschend? Was besagen sie?


Und wieder muss ich natürlich an den klugen Sempé denken! Während ich mich durch die rigorose Aufstellung des Schreiblust-Verlags bewege.

Marcel Reich Ranicki ist wütend

Das nenne ich Selbstbewusstsein! Und es noch miterleben wollen! Diese Sucht nach Leben. Sehr menschlisch. Fast Thomas Mannsche Größe: Den Tod hinauszögern, solange, bis der französische Orden da ist.

Reich-Ranicki drängt auf Verfilmung seiner Autobiografie
26.11.2007

Der Literaturkritiker Marcel Reich Ranicki ist wütend. Seine Autobiografie "Mein Leben" (DVA) sei in der Hand der Produzentin Katharina Trebitsch, "aber das Projekt dauert und dauert und kommt nicht voran", klagte er in einem Interview des Magazins "Cicero".

Produzentin Katharina Trebitsch sagte der dpa am Donnerstag, sie könne Reich-Ranickis Wut verstehen. "Die kann ich ihm nicht nehmen, denn ich möchte sein Temperament nicht verändern." Doch im Gegensatz zu einem Buch, das einer allein schreibe, seien an einem Film viele Menschen beteiligt. Im Dezember soll der Regisseur feststehen, dann beginne die Suche nach dem Hauptdarsteller, im Sommer 2008 sollen die Dreharbeiten beginnen. Zwei Jahre Entwicklung steckten bereits in dem Projekt.

Katharina Hacker und der Suhrkamp Verlag


So also sieht es aus. Und Frau Hacker hat -- im Gegensatz zu Karin Struck seinerzeit -- kein Problem, einen neuen Verlag zu präsentieren.

Blick zurück im Zorn: Katharina Hacker verlässt den Suhrkamp Verlag
17.11.2009
Nach 15 Jahren als Übersetzerin und Autorin verlässt Katharina Hacker den Suhrkamp Verlag. In der Zusammenarbeit mit dem Verlag habe sie gerlernt, wie "kleine Unfreundlichkeiten, Geringschätzung, Unachtsamkeit sich ausbreiten, von einer Handlung zur nächsten, von einer Entscheidung zur nächsten, von einem Menschen zum nächsten", heißt es auf ihrer Website.
Ihr Roman "Alix, Anton und die anderen" ist soeben bei Suhrkamp erschienen, Hackers nächstes Werk, eine Novelle, soll im Frühsommer bei S. Fischer erscheinen. Hacker hatte im Juni in einem Brief an die Leitung des Suhrkamp Verlags darum gebeten, sie mit ihrem Romanprojekt "gehen zu lassen", so die Buchpreisträgerin, doch Verlegerin Ulla Unseld habe darauf bestanden, dass der Roman bei Suhrkamp erscheine. "Die Arbeit mit einem Grafiker, zahlreiche Gespräche über das Layout, wurden mißachtet. Aus Gründen, die man mir nicht mitgeteilt hat, wurde der Text so gesetzt, dass er statt der zweihundert Manuskript-Seiten einen Umfang von einhundertundfünfunddreißig Seiten hat", sagt Hacker.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Werbung von Norton

Nun ja, die kann einem ganz nerven. Gibt es eigentlich keine Untersuchungen bei den Werbungsabteilungen, die den Nervungsgrad vorab testen und schauen, ob eine Maßnahme nicht absolut kontraproduktiv und schädlich für das Produkt ist?

Samstag, 5. Dezember 2009

Frank Schirrmacher

Ich erinnere mich noch gut: Als Reich-Ranicki FS in den engeren Kreis der FAZ schob habe ich ein Bild gesehen und dachte: "Was'n Jüngelchen! Und schon so erfolgreich! Wow!" (Ich hbe gerade nachgesehen: 1989 war das. Vor 20 Jahren! Mein Gott, wie die Zeit vergeht!) War ich neidisch? Irgenwie -- nicht. Weil ich auf den Erfolg erster Stufe nicht neidisch bin. Und seitdem schafft es FS neben seiner Normaltätigkeit immer wieder einmal die Schlagzeilen zu beherrschen. Bin ich neidisch? Immer noch nicht. Er ist nur ein gutes Beispiel für eine Suche, die man bezeichnen könnte als: die Suche nach dem Macht-Gen.

Freitag, 4. Dezember 2009

Videoüberwachung auf Autobahnen

Es wäre schön, wenn in solchen Meldungen wie der nachfolgenden immer auch gleich dazu gesagt würde, wie das mit dem "allgemeine Persönlichkeitsrecht aus den Artikeln 1 und 2 des Grundgesetzes (AZ: Ss Bs 186/09)" im Einzelnen ist. Auf den Autobahnen gibt es Raser, Drängler, manchmal auch gefährliche Schrott-Lastwagen, in Einzelfällen auch gesuchte Kriminelle. Der Autofahrer, der sich "korrekt verhält" hat nichts zu befürchten. Was also wird da eigentlich geschützt. Ein sogenanntes "abstraktes Rechtsgut"? Ein sehr abstraktes...

Videoüberwachung auf Autobahnen laut Urteil nicht erlaubt
zuletzt aktualisiert: 04.12.2009 - 02:30
Oldenburg (RP). Die Dauer-Videoüberwachung von Autobahnen verstößt gegen das Persönlichkeitsrecht und ist damit verfassungswidrig. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg. Die Dauer-Videoüberwachung verletze das allgemeine Persönlichkeitsrecht aus den Artikeln 1 und 2 des Grundgesetzes (AZ: Ss Bs 186/09). Sie verstoße weiter gegen die Grundrechte all jener Autofahrer, die sich im Straßenverkehr korrekt verhalten, argumentierte der Senat für Bußgeldsachen. Ein aus solcher Überwachung gewonnener Beweis sei illegal erlangt worden und damit nicht verwertbar, stellten die Richter fest. Da dies die erste OLG-Entscheidung in einem solchen Fall ist, hat er nach Ansicht der Richter Grundsatzcharakter.

Montag, 30. November 2009

Roman Polanski und die blutjungen Mädchen

Der kreative Humor des Volkes. Den kannte ich noch nicht. Leserzuschrift bei BILD-Online zum Thema Roman Polanski und die blutjungen Mädchen, die hinterher sagen, er sei doch schon sehr alt gewesen.

Aequatortaufe schrieb:vor 34 Minuten
Roman Polanski
Berlinerin spricht über ihre Affäre

Wie findest Du heraus, ob Deine Ehefrau tot ist?
Der Sex ist der gleiche, aber die Teller stapeln sich.

Sonntag, 29. November 2009

OpenOffice Rechtschreibkorrektur

Ich liebe ja inzwischen die poetischen Vorschläge, die mir Open Office bei eingeschalteter Rechtschreibkorrektur so macht. Heute wieder ein besonders schönes Beispiel:



Was können wir da nicht alles rauslesen!


Montag, 23. November 2009

China

... oh China!

"Huang Qi hatte nur erforscht, warum beim Erdbeben 2008 so viele Schulen eingestürzt waren, die Häuser daneben aber nicht. Verurteilt wurde er wegen 'Verrats von Staatsgeheimnissen'."

Samstag, 21. November 2009

Oskar Lafontaine und Monica Lierhaus

Wo verläuft die Grenze zwischen Privatem und öffentlichem Interesse?

Zwei Meldungen und ihre Geschichte: Der SPIEGEL brachte die Story mit einer bemerkenswerten Geste. Natürlich sei das sonst eine Privatsache, die niemanden was angehe. Aber wenn Privates politisch werde, müsse man dann doch darüber berichten. Nun ja, also -- na ja... In Berlin ginge schon lange das Gerücht, dass der Rückzug von Oskar Lafontaine von der Parteispitze der Linken etwas damit zu tun habe, dass OL -- nun ja, eben: ein Verhältnis mit Sarah Wagenknecht habe.

Drei Tage später kommt von Lafontaine die Meldung, er sei an Krebs erkrankt und begebe sich jetzt zur Operation ins Krankenhaus.

Monica Lierhaus, so kann man lesen, hatte vor ihrer Erkrankung ihren Marktwert getestet. Sie kam gut an bei den Zuschauern, war die Miss Sportschau schlechthin. Was ist Leistung in diesem Geschäft Leistung anderes als Popularität? Diese Popularität wird dann leistungsgerecht bezahlt. Nun denn. Aber die Popularität hat doch auch ihren Preis in die Gegenrichtung, sollte man meinen. Die Leute wollen dann auch wissen, wie es einer solchen Frau geht, wenn sie plötzlich und vollkommen überraschend, krank wird.

Die "Hamburger Morgenpost" kommt wohl nicht darum herum, Monica Lierhaus ein Schmerzensgeld zu zahlen. Am Freitag stellte die Pressekammer des Landgerichts fest, bei der detaillierten Berichterstattung des Blattes über die Erkrankung der Moderatorin handele sich um eine erhebliche Persönlichkeitsverletzung. Es schlug der "Mopo" vor, das Verfahren gegen eine Zahlung von 25 000 Euro an Lierhaus einzustellen. Da die Zeitung dies ablehnte, wird nun am 8. Januar 2010 das Urteil gesprochen. (Quelle)

Noch einmal: Ist die Frage, ob eine Frau, die beinahe 1 Million Euro im Jahr als Gehalt anstrebt, nicht so sehr Person des öffentlichen Lebens ist, dass auch über eine Krankheit oder ein Unglück -- "aus berechtigtem öffentlichen Interesse", wie das so heißt -- berichtet werden darf. Alles andere sieht doch aus wie: Die Früchte des Ruhms genießen wollen, ohne bereit zu sein, den Preis des Ruhms zu zahlen.

Und der Lafontaine des SPIEGEL? Seien wir gespannt auf den Montag. Ob sich der SPIEGEL wohl mal entschuldigt?

--

Nachtrag (09.08.2012): Der SPIEGEL muss sich -- Stand der Dinge 2012 -- wohl doch nicht bei Lafontaine entschuldigen.

Freitag, 20. November 2009

Isadora Duncan

Ohne Kommentar? Ach, nein. Isidora Duncan. Ich habe gedacht, dass es Tamara De Lempicka war, die so gestorben ist. Wahrscheinlich wegen des Bilds mit dem Schal.

[...] Die Ausdruckstänzerin Isadora Duncan verlor 1913 bei einem Autounfall ihre beiden Kinder. Der Chauffeur hatte vergessen, die Handbremse anzuziehen, als er ausstieg, um den in einer Kurve stockenden Motor zu reparieren. Das Auto stürzte in die Seine, und die Kinder und das Kindermädchen ertranken.

Vierzehn Jahre später – die überzeugte Jungesellin hatte 1922 doch noch geheiratet (Sergei Jessenin) – starb auch die Duncan selbst in einem Auto. Sie wollte ein Sportcoupé kaufen, setzte sich für eine Probefahrt in den Wagen und rief – so will es die Legende – ihren wartenden Freunden zu: »Lebt wohl, meine Freunde, ich fahre gen Himmel.«

Beim Anfahren verfing sich ihr Schal in den Speichen des Hinterrades und brach ihr das Genick. Sie war auf der Stelle tot. Die Legende behauptet auch, das Sportcoupé sei ein Bugatti gewesen. Das allerdings trifft nachweislich nicht zu. Es war ein Amilcar.

Axe-Werbung

Beim Ansehen der Axe-Schokolade-Werbung: zwischen Faszination (über die manipuilativen Ideen der Werber) und Abgestoßensein.



Nicht dass da steht: "Besorg's ihr!" Aber weit davon entfernt ist der Spruch ja nicht.

Freitag, 6. November 2009

Dinge, die für sich sprechen...

"Paranormale Spezialeinheit"

Es ist eine irrwitzige - und fiktive - Satire, die allerdings auf seriösen Recherchen beruht. Vorlage ist ein gleichnamiges Enthüllungsbuch des britischen Reporters Jon Ronson von 2004. Daher die Warnung zum Filmbeginn: "Mehr hiervon ist wahr, als Sie glauben würden." In der Tat: Die groteske Welt der Voodoo-Krieger hat einen realen Hintergrund. "Das meiste in meinem Buch", versichert Ronson SPIEGEL ONLINE, "ist Tatsache.

Quelle

Jerry Stiller vs. Jerry Springer

Wer verwechselt Jerry Stiller, den Vater von Ben Stiller, mit Jerry Springer? Aus der Talkshow des letzteren gibt es das zu vermelden - beispielsweise:

Während der Aufzeichnung der Sendung hatte die 52-jährige Nancy erfahren, dass ihr früherer Mann nur einen Monat nach der Scheidung im Februar 2000 wieder geheiratet hatte. Als Gastgeber Jerry Springer der düpierten Frau vor johlendem Publikum und laufenden TV-Kameras auch noch klarmachte, dass ihr Ex-Mann sie "nicht mehr haben" wolle, weil sie "fett und alt" sei, stürmte Campbell-Panitz von der Bühne.

Ausfälle, Gewalt, Gotteslästerung
In der Show erfuhr sie außerdem, dass Panitz mit ihr am Vortag der Aufzeichnung nur mit ihr geschlafen habe, um ihren Auftritt sicherzustellen. Sie aber hatte gehofft, sich vor laufender Kamera mit ihrem Ex-Mann zu versöhnen. Reines Wunschdenken. Für Versöhnungen ist die "Springer"-Show nicht angelegt. Denn die berühmt berüchtigte Sendung versucht, mit verbalen Ausfällen, Gewalt und Gotteslästerung die Quote hochzutreiben.

Arten der Jagd

Entenjagd - Hasenjagd - Elefantenjagd - ...

Zu den Einfällen, von den alle möglichen Menschen profitieren können, vor allem aber die Linguisten, Abteilung Wortbildung, gehört sicherlich diese Stelle bei Reinhard Mey:

Doch muss man dem Alten zugute halten,
das war bei Hubertus ein prächtiger Blattschuss!
Und daß er das Wort Diplomatenjagd
nur etwas zu wörtlich genommen hat.