Sonntag, 30. Januar 2022

SPIEGEL: The things below the belt sell

 Ein Kommentar, den der SPIEGEL mal wieder nicht bringt.

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Coming-out als CEO. Mein Weg als Topmanager, vom Mann zur Frau. Caroline Farberger steht an der Spitze einer Versicherungsfirma, als sie sich als trans Frau outet. Hier erzählt sie, warum sich Kolleginnen in ihrem Team früher unwohl gefühlt haben – und was sie heute anders macht. Ein Interview von Franca Quecke, 28.01.2022

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Ich kann mir nicht helfen, in der Liste der relevanten Themen der Gegenwart, die ja allesamt große Themenfelder sind, Auszug:

Armut, Ausbeutung, Bildungsmisere, Diktaturen, Genozid, Gewaltverbrechen allgemein und gegen Frauen, Hunger, Kindsmissbrauch / Kinderpornographie, Klimawandel, Korruption, Krankheiten, Krieg, Kriminalität, Rassismus, Überbevölkerung, Unterdrückung der X durch die Y (die Themen mit Sachen wie marode Infrastruktur noch gar nicht genannt)

halte ich diese Gender- / Trans- / LGBT-Themen in den Medien für restlos überrepräsentiert. Irgendwie gehört das doch zu "Sex and the things below the belt sell".

Und bevor jetzt der Aufschrei kommt: Ich habe nicht gesagt, dass ein Leben zwischen den Geschlechtern für Betroffene kein Problem ist, ich halte dieses Problem, wie gesagt, nur für medial überrepräsentiert. Herr oder Frau Ganserer soll seine oder ihre Arbeit tun und sich kleiden wie er oder sie mag. Das muss ich nicht alle Naselang in allen Einzelheiten in der Zeitung lesen.

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