Und dann das dazu. O-Ton Eichinger: "Man kann ja alles mögliche sagen. [...] Ich meine das ohne jede moralische Wertung - aber charismatisch waren diese Leute schon." Samstag, 2. Februar 2008
Bernd Eichinger, Lothar Mathäus und ich
Und dann das dazu. O-Ton Eichinger: "Man kann ja alles mögliche sagen. [...] Ich meine das ohne jede moralische Wertung - aber charismatisch waren diese Leute schon." Mittwoch, 30. Januar 2008
Noch'n Quiz!
Nämlich diese:
Musik: Im Kinderlied "Der Kuckuck und der Esel" streiten die beiden darum, …
… wer wohl am besten sänge.
… wer wohl am schnellsten liefe.
… wer wohl am höchsten klett're.
… wer wohl am schwersten trage.
Mathematik: Auf der deutschen Ein-Cent-Münze sehen wir …
… eine Kirchenfassade.
… ein Portrait.
… einen Triumphbogen.
… ein Eichenblatt. xxx
Sachkunde: Welches Tier hält weder Winterschlaf noch Winterruhe?
Igel
Hase xxx
Bär
Siebenschläfer
Religion: Welcher Feiertag ist nicht auf einen bestimmten Termin festgelegt?
Nikolaus
Heilige Drei Könige
Ostern xxx
Heiligabend
Musik: Welches Instrument ist kein Schlaginstrument?
Cembalo
Triangel
Trommel
Tamburin
Usw. Oder:
Deutsch: Das Märchen "Die kleine Meerjungfrau" wurde geschrieben von …
… den Gebrüdern Grimm.
… Wilhelm Hauff.
… Hans Christian Andersen.
… Gerdt von Bassewitz.
Religion: Der Nikolaustag ist benannt nach …
… dem Heiligen Klaus von Köln in Deutschland.
… dem heiligen Nikolaus von Myra in der Türkei. xxx
… dem heiligen Niccolò von Assisi in Italien.
… dem heiligen Nikolaos von Samaria in Griechenland.
Wunderbar, auf in die 2. Klasse mit dem Fach Deutsch: Das Alphabet hat seinen Namen von …
… den Grammatikschulen des Mittelalters.
… den ersten beiden Buchstaben des griechischen Alphabets.
… dem deutschen Duden.
… Martin Luther.
Sachkunde: Von der Kartoffelpflanze essen wir …
… die Knolle.
… die zur Frucht gereifte Blüte.
… die Wurzel.
… die verdickten Stiele.
Dienstag, 29. Januar 2008
Microsoft Explorer - Offener Brief
Mittwoch, 23. Januar 2008
Päda-go-go!
An Selbstbewusstsein mangelt es Ihnen nicht. Sich selbst würden Sie, von wegen Bescheidenheit, keine glatte 1 geben. Sondern eine 1-. Wegen Ihrer angeborenen Bescheidenheit.
Dann in der ersten Pause blättern Sie die Zettel durch, die Sie eingesammelt haben. 3, 4, 3-, 2-, 4, 4, 3+, ... Einer hat dazugeschrieben, ein Mann, da sind Sie sicher, wahrscheinlich der aus der zweiten Reihe links am Gang: "Übrigens: Ich bin eine Lehrerin!" Eine andere, ziemlich sicher eine Frau, hat einen dicken Strich gemacht und angemerkt: "Diese Frage ist ohne Kenntnis der Schulsituation unsinnig!"
Und was ist da mit Ihren Vourteilen?
Sie schauen in das Publikum vor sich. Diese allzeit zur Kritik bereiten Gesichter. Was wird uns von dem wohl geboten? Die gute alte 'Erziehung zur Kritikfähigkeit', hier ist sie an ihr zum Selbstzweck gewordenes Ziel gelangt. In den Köpfen, die Sie vor sich sehen ist eine stumpfe Kritikfähigkeit am Werkeln. Beständing lauernd. So wenig Denkfähigkeit war nie...
Die Lehrer? Ja, klar, die sind immer noch da. Und Ihre eigenen Vorurteile? Auch. Und sie sind jetzt verstärkt, Ihre Vorurteile. Lehrer sind, erstens, Besserwisser, zweitens unkreativ, was, drittens, das Prädikat denkfaul nach sich zieht. Kein Wunder. Immer sind Lehrer mit per definitionem Unterlegenen konfrontiert, denen sie die Welt erklären dürfen. Immer in der überlegenen Position. Wissenschaft auf Sparflamme. Bis zum 65. Lebensjahr vor sich hinköchelnd. Und viertens? Noch einmal: Besserwisser. Für den Lehrer gibt es das Faktum und die Sicherheit des Faktischen, wo es für vernünftige Menschen erst einmal die Besinnung, das Nachdenken, das Überlegen und die Unsicherheit des Nachdenkens gibt.
Dann sagen Sie sich, dass Jürgen von der Lippe, selbst wohl als Lehrer ausgebildet, zwar vielen Schmarrn gemacht, aber eben auch ein paar Perlen aus der Schale geholt hat. Beispielsweise jenes Lied "Päda-go-go!"
"Wer bringt sich ein, wer macht nie zu,
wer sieht im Ich auch stets das Du?
Wer ist politisch und als Mensch ein Gewinn?
Der Lehrer und die Lehrerin!"
Ach ja! Wie ist Ihre Fortbildungsveranstaltung eigentlich gelaufen?
Dacht ich's mir doch. Beschissen. Ein Haufen besserwissererischer, motzender Pädaogen war am Nachmittag vor Ihnen. Im Ton und in der leerlaufenden Kritikfähigkeit schlimmer als jede von der Leine gelassene Mittelstufenklasse.
Na gut, es ist Abend, und Sie haben es hinter sich. In Zukunft werden Sie dieser Klientel einfach aus dem Weg gehen. Ein Psychologe hat so viele Zielgruppen wie er will.
Und leicht schaudernd erkennen Sie jetzt nach dem zweiten Bier: In allen Zielgruppen ist was von den Lehrern! Und Sie sagen sich: Kein Wunder. Es kann gar nicht anders sein. Schließlich sind alle Menschen in diesem Land mal zur Schule gegangen.
Schu-hu-ule! Schub-schubi-du!
Gesellschaft der Wolkenliebhaber
Ikea-Hacking verhindern!
vielleicht ist es ein Versuch, Veränderungen an deinem geistigen Eigentum mitsamt seiner Fehler zu schützen, also Ikea-Hacking, zu verhindern. Fakt ist jedenfalls: Wenn man das Schubladen-Element zum Schreibtisch JONAS zusammenbaut, stehen die Halteschrauben der Schienen ein Stück weit vor. Was dazu führt, dass ich jedenmal ziemlich kräftig ziehen muss, um diesen "Druckpunkt" zu überwinden und die Schubladen aufzubekommen. Bei einem Schrank auf Rollen besonders lustig, weil jedesmal der Schrank mitfährt, wenn man zieht.
Der Mensch, der gewohnt ist, solche kleinen Ikea-Fehler selbst auszubügeln sucht sich eine kleine Holzschraube, mit einem flachen Kopf. Entsprechende Löcher in der Schiene sind ja vorhanden. Anschließend soll natürlich die Hindernis-Schraube raus.
Nun aber! Wenn man die Schraube mit dem Rundkopf dreht, kommt das Beste. Sie lässt sich nicht mehr rausdrehen! Sie dreht durch. Aber auch wieder nicht so sehr, dass man sie von innen mit Hilfe eines schmalen Schraubenziehers o. ä. rausklopfen könnte. Da hält die Schraube bombenfest. Was bleibt? Wohl dem, der eine vorne ganz schmale Elektrozange hat, mit deren Hilfe er den Schraubenkopf in der schmalen Führungsschiene gerade noch drehen kann. Das dauert dann ungefähr eine Viertelstunden. Immerzu drehen mit gleichzeitigem kräftigen Ziehen. Dann ist die Schraube endlich raus. Und die Nerven liegen blank.
Offener Brief an AOL in Sachen Kundenfreundlichkeit
nun bin ich schon so lange bei dir Mitglied, und dennoch schottest du dich ab wie Rapunzel, und ich finde nicht mal lange Haare zum Raufklettern.
Da ist also, beispielsweise das:
Gehen tut's übrigens um das: Ich habe vor Tagen eine Mail bekommen, die ich als Pishing-Versuch einstufen würde. Und da wollte ich halt mal fragen, ob ich da richtig liege. Ich kopiere jetzt hier ein und nehme alle Links raus. Um nicht andere in Gefahr zu bringen.
AOL Billing Center ** Last Notice **
Dear Member:
Thank you for choosing America Online. Unfortunately there has been a problem processing your billing information for the month of October, 2007.
Please review our billing requirements at KW: Billing. You will be able to update your billing information quickly and easily using our secure server web form. Please understand that without promptly updating your billing information, your America Online Internet service may be discontinued. To update your billing at this time, please visit our secure server web form by
clicking the hyperlink below.
America Online Billing Services.
We appreciate your business and hope to keep you as a customer for life.
America Online is so easy, no wonder it's number 1 !
Sincerely,
The AOL Billing Services Team
--------------------------------------------------------------------------------
How can I restore my account access?
Please update your billing here: America Online Billing Services. and complete the web form.
Completing all of the checklist items will automatically restore your account access.
--------------------------------------------------------------------------------
A© 2007 America Online, Inc. All Rights Reserved
Dienstag, 15. Januar 2008
Vanitas
Soll man diese Handlungsweise verurteilen? Es hat keinen Sinn. Ein Wunschkind, die Angst, dass das Kind behindert sein könnte und dann als Lösung das? Nein. Da steckt natürlich etwas unbegreiflich Anderes dahinter.
Samstag, 12. Januar 2008
Fotos - minimalistisch
ROMULUS
Ein Roman neuen Typs
Die Grundsätze, die diesem "Roman neuen Typs" zugrunde liegen werden:
Form und Inhalt des ROMULUS werden reflektiert, besser und exakter, als literaturwissenschaftliche und feuilletonistische Interpreten das nach Vorliegen des Texts tun könnten. (Das richtet sich direkt gegen das Reich-Ranicki-Diktum -- das viele Literaturwissenschaftler als gesichert verinnerlicht haben: dass nämlich Autoren von den Kompositionsprinzipien ihrer Texte so viel verstünden wie die Vögel von der Ornithologie.)
Die Möglichkeiten des neuen Mediums Internet werden in das Schreiben mit einbezogen.
Es ist soweit: Literatur und Religion bewegen sich aufeinander zu. (Das sollte, bitte, so, und so missverständlich wie es ist, akzeptiert werden. Was damit gemeint ist, wird erst klar werden, wenn der Roman fertig ist.)
Gepostet von Haizara unter 03:01 0 Kommentare
Labels: Literatur und Internet, Literaturkritik, Reich-Ranicki
Samstag, 21. April 2007
Der Beginn der Vorbereitungen
Ich beginne mit der Vorbereitung zu meinem Roman ROMULUS.
Zur Vorgeschichte.
Die erste Fassung, oder besser: den ersten Versuch, habe ich vor 37 Jahren geschrieben. 60 Seiten, ohne genauen Plan. Die Idee war, dass sich ein Bild aus dem vorausgehenden ergeben müsste.
Die erste Szene: ein junger Mann sitzt in einem Café, das am Fuß einer sehr hohen Mauer liegt, und versucht zu beschreiben, was nun beginnt. Er lebt in "der Stadt", und in dieser Welt, in der der junge Mann lebt, gibt es nur diese eine Stadt. Eine der wichtigsten Institutionen der Stadt sind die "Märchenerzähler", die die Gegenwartsmythen der Stadt erschaffen.
Zu den uralten Mythen der Stadt gehört eine Geschichte, die besagt, es gebe "das Meer". In dieser Welt gibt es kein reales Meer. Nur diese alten Geschichten sprechen davon. Allerdings gibt es Brunnen in der Stadt, aus der das Wasser stammt und in die sich die psychisch Kranken stürzen, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Sie hoffen, dass sie durch die Brunnen zum Meer getrieben werden.
Der junge Mann, Romulus, will Märchenerzähler werden, und tatsächlich hat er an diesem erfahren, dass er versuchen kann, ein Erzähler zu werden. Allerdings, so hat der Mann, der ihm das mitgeteilt hat und der sein erster Lehrer werden wird, gesagt: Von den vielen jungen Männern, die versuchen, Märchenerzähler zu werden, scheitern beinahe alle während der Ausbildung. Denn diese Ausbildung ist lang und hart.
Es folgt die Beschreibung der Ausbildung des Romulus.
Vor 20 Jahren habe ich versucht, die erste richtige Fassung zu schreiben. Immerhin ein Versuch, der fast zwei Jahre in Anspruch genommen hat. Dann habe ich aufgegeben. Es war klar, dass ich "noch immer nicht so weit" war.
Jetzt also ist es so weit. Ich habe noch eine Vorbereitungszeit von einem Jahr. In dieser Zeit will ich Notizen, die ich über die ganze Zeit hin angefertigt habe, zu ordnen, die theoretischen Probleme zu erörtertn. Probefassungen wird es hier nicht geben.
Die neue und wirklich mit dem ursprünglichen Gedanken nur noch lose verbundene Geschichte der nachfolgenden dritten, der wirklichen Fassung, ist mir vor ungefähr 5 Jahren in Umrissen klar geworden. Seitdem habe ich sie in der Vorstellung ausgebaut. Jetzt also der Anfang der Vorbereitungen, während ich noch an einem anderen Roman schreibe.
Gepostet von Haizara unter 03:38 0 Kommentare
Labels: Entwurf, Literaturtheorie, Roman
KD Wolff
Mittwoch, 9. Januar 2008
Verkehrsrowdy ...
... das ist ein Wort, das nach Oma klingt, die ängstlich mit 110 km/ auf der Autobahn unterwegs ist und sich ständig bedrängt fühlt.
Das ist so ein anderer Fall: Den, der mit dem Kennzeichen RO MC 45* vorhin, um 13:55, auf der Autobahn bei Brannenburg Richtung Innsbruck Innsbruck mit seinem Mercedes-SUV mit geschätzten 210 km/h herankam und seine Karre bis auf vier Meter auf meine 170 km/h heranbrachte, sodass ich sein Gemüsegärtlein-Bärtchen im Rückspiegel erkennen konnte, den sollte ich eigentlich anzeigen, glaube ich. Aber -- würde es was nützen?
Nachdem aber Schüler ihre Lehrer ganz offiziell benoten dürfen, darf ich das denn auch bei solchen Zeitgenossen? Auch mit Nennung der letzten Stelle des Kennzeichens?
---
NACHTRAG zu gestern, 21.01.2008, auf dem Weg von Unterhaching nach Ottobrunn, 9:16. Da gibt es eine Einfädelspur für die, die von der Autobahn kommen. Amüsiert beobachte ich, wie einer aus der normalen Spur nach rechts fährt, um eine alte Dame, die ihm zu langsam ist und zu viel Abstand hält, rechts zu überholen. Freie Fahrt dem Tüchtigen, den nichts aufhält!
Aber dann! Da wo's einspurig wird schießt ein kleiner schwarzer Smart rechts ran. Ich habe versucht einen halbwegs vernünftgen Sicherheitsabstand zu halten. Da passt der Smart M LH 57* mitsamt seinem Werbeaufdruck natürlich -- kurzes Reißen am Lenkrad, und ZACK! -- prima rein. Als ich reflexartig hupe, weil ich fast auf ihn draugefahren wäre, hupt der Smart fröhlich zurück.
Also, liebe Leute! So wird man ein tüchtiger, durchsetzungefähiger Münchener. Einer, der's natürlich, weil er ja tüchtig ist, immer eilig hat, und so fährt man als solcher. Damits ihr's nur mal wisst! (Vielleicht war's aber a bloß a zuzogner Preiss, a tüchtger, damischer, a gscherter!)
Tour de France
Martin-Walser-Extreme
Ikea-Soziologie
Dienstag, 8. Januar 2008
Es grünt so grün...
Dazu auch, dass der Mensch nicht immer des Menschen Freund ist. Von Schlimmerem ganz zu schweigen. Und auf jeden Fall doch bitte nicht immer: Dieses Gejammere über "die Gesellschaft", "den Kapitalismus" oder was der Übel mehr da sind. Das ist einfach nur ein gutmenschliches Gejammere, mit dem man sich auf die bessere Seite begibt, um andere für nicht gut erklären zu können. Wer sein Auto abschafft, hat was getan. Wenn er noch 100 andere dazu bringt, es ihm gleichzutun, hat mehr getan. Wer klimatisch und aggressionsverdammend jammert und einen alten Mercedes fährt und dann noch über seinen Nächsten von der CSU bös herzieht und für Bullenkloppen viel Verständnis hat, der ist schlichtweg -- sagen wir, um nichts Aggressives zu sagen: ein Depp.
Samstag, 5. Januar 2008
Skandal-Video
"Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet, sorgte das Filmchen bereits für einen handfesten Polit-Skandal in Skandinavien. Die rechtspolitische Sprecherin der dänischen Sozialdemokraten, Karen Hækkerup, bezeichnete den Aufklärungsfilm als „exzeptionell bescheuert“ und forderte die rechtsliberale Regierung auf, sich mit dem „internationalen Skandal“ zu befassen."
IMac vs. PC

Freitag, 4. Januar 2008
Verschwörungstheorien
Dorothy Stratten
-- die den Playboy lesen oder gelesen haben
-- die sich an ein Playmate of the year erinnern
-- die bei der Auswahl Dorothy Stratten nennen
"Dorothy died when she was just 20 years old, on August 14, 1980. She was just on the cusp of superstardom then."
Blog-Grenzen
Fundsachen heute 2: Stefan Aust und der SPIEGEL
"Nach der Absage des ZDF-Manns Claus Kleber geht die Suche des Nachrichtenmagazins nach einem neuen Chefredakteur weiter. Sie begann, als der Vertrag des langjährigen Chefs Stefan Aust nicht über 2008 hinaus verlängert worden war. Inzwischen spekulieren Branchenkenner über ein spektakuläres Comeback."
Und was also ist der Stand der Dinge? Gut, Weihnachten, Fest des Friedens, war zwischendurch mal. Aber wurde nicht zwischen den Jahren eifrig weitergesucht?
Auf der Suche findet man Kerner, der für mich ein Problem ist: Aussehen tut er immer wie ein sehr freundlicher, doch etwas unterbelichteter Gymnasiast. Also wundere ich mich, dass er allüberall im Fernsehen erscheint. Und dann redet er aber durchaus witzig und differenziert im Interview, also doch wohl ohne die Hilfe der Gag-Schreiber. Und so kann es sein, dass JBK doch nicht so überbewertet ist, wie ich und andere [sic] so manchmal glauben.
"SZ: Warum haben Sie Aust 2000 während der Olympischen Spiele in Sydney in Ihre Sendung eingeladen?
Kerner: Es war das einzige Mal. Und es hätte vielfach Grund gegeben, ihn erneut einzuladen.
SZ: Aust wurde nach Australien eingeflogen.
Kerner: Schwimmen ging nicht. Stefan Raab und Wolfgang Schäuble wurden damals auch eingeflogen. Sie waren Gäste meiner Sendung. Aust ist ein großer Liebhaber der Reiterei und konnte sachdienliche Hinweise geben in einer Sportart, in der ich nicht so zuhause bin."
Fundsachen heute 1: Bai Ling

---
Dienstag, 1. Januar 2008
Mindestlohn
"FDP-Chef Guido Westerwelle warf der Bundestagsmehrheit vor, sie wolle nur den »Staatsmonopolisten« Post AG schützen." (Quelle)
Wie wäre es mit der Sichtweise: Da beuten Kapitalisten frohgemut arme Schweine aus, um Kasse zu machen. Und wenn das nicht mehr in vollem Umfang geht, dann schaffen sie ohne mit der Wimper zu zucken Arbeitslose. Um der Politik mal zu zeigen, wo Bartel den Most holt und wo der Hammer hängt. Ja, eben: Nicht bei der Sichel, sondern in den Vorstandsetagen.
weltgeschichte
Sonntag, 23. Dezember 2007
Fundsachen: Karrieren
Sucht und Süchtig machen
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Sprachfragen: der oder das Blog?
85.500 für "das Blog von"
80.100 für "der Blog von"
Auch wenn Blog als Neutrum knapp an der Spitze liegt -- man muss sich die absoluten Zahlen ansehen --, ist die Sache doch, was die Sprachnorm angeht, unentschieden. Die Gründe für die Abweichungen sind auch klar: der Blog erinnert an der Block. Das schlägt durch. Und das Blog geht auf die Wortzusammensetzung ein WWW+das Logbuch.
"Genus Im deutschen Sprachgebrauch überwiegt leicht der Gebrauch des Wortes mit sächlichem Artikel vor dem mit männlichem Artikel. Mit der 24. Auflage wurde das Wort in den Duden aufgenommen (zusammen mit bloggen, Blogger und Bloggerin); dabei wurde die sächliche Form als Hauptvariante und die männliche Form als zulässige Nebenvariante dargestellt, was jedoch weiterhin umstritten ist, nicht nur aufgrund anderer, erwiesenmaßen falscher Schreibweisen im Duden (siehe z.B. Dönerkebab)."
Donnerstag, 13. Dezember 2007
Party-Spiel: Literaturnobelpreisträger -- wann?
Heute morgen wache ich auf und überlege: Wann hat eigentlich Böll, wann Grass den LNP bekommen. Ich schätze grob:
Böll 1984 (richtig: 1972. Ach so, er ist ja auch schon 1985 gestorben!)
Grass 2002 (richtig: 1999. Verflixt! Ich hatte zuerst 2000 da stehen.)
Wie Lösungen liegen sehr nah ...
Wie doch im Gedächtnis alles ins Ungefähre zerfließt. Bei dem einen weniger, bei dem anderen mehr. (Bei mir: mehr.)
Und, wussten Sie denn: "Derek Walcott, Nobelpreisträger für Literatur 1992"
Kritik der reinen Tüchtigkeit


Lebte Kant heute (1964 - ?) , er würde die Vernunft -- als Begriff und praktische Wirkung -- immer noch im Dunkeln liegend vorfinden. Er wüsste gegen seinen Vorfahren Immanuel (1724 - 1804), dass die Vernunft immer in den Tiefen von Überzeugungen und Emotionen wurzelt und nicht die geringste Chance hat, sich von diesen irrationalen, irr-rationalen Wurzeln zu lösen. Nachaufklärer, der er somit wäre, würde er sich von der Kritik von Vernunft und Urteilskraft ab und der Kritik der Tüchtigkeit zuwenden. Anregend fände er in diesem Zusammenhang vieles, zum Beispiel den "Hochschulanzeiger" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, November 2007. Unterzeile des Titels in Kapitälchen: "KARRIERE STUDIEREN"*.
Leicht würde dem neuen Herrn Kant auffallen, dass die Hochschulanzeiger-Titelzeile "Jahrmarkt der Talente" eine intertextuelle Verbindung hat. Zum "Jahrmarkt der Eitelkeiten", natürlich. Er würde lächeln, der neue Herr Kant. Ihm wäre sofort klar, dass diese Verbindung kein Zufall ist. Dann würde ihm die unerträgliche Leichtigkeit des halbgar schlechten Gewissens der Journalisten ins Auge stechen: "Was Jobmessen wirklich bringen". Jobmessen? Job? Dieses Wort aus hingehauchter Flüchtigkeit und ironisch versuchtem modernen Unernst. "Ich mach halt meinen Job." Nirgendwo Beruf und Berufung. Ernst, Zukunft und Vergangenheit, Lebensfragen unf -aufgaben. Sondern Geld, Prestige, Porsche wenn möglich. Basta. Der Aufruf anbei: "Schließt alle aus, mobbt alle, die da nicht mitmachen wollen!" Alles ein dümmliches Spiel, dessen Dümmlichkeit nicht zu transzendieren ist. Prinzpiell nicht! Die stillschweigende Anerkennung des Larifari per Common-sense der jungen Tüchtigen wird vorausgesetzt.
Dann würde unser Post-Aufklärer im Blattinneren (auf der Seite 24f.) entdecken: "Was ziehe ich an? Die optimalen Messeklamotten." (Bildliche Antwort: s. oben) Fortsetzung des auf dem Titel eingeschlagenen Kurses also. Klamotten trägt der junge Tüchtige auf der Messe. Selbst auf der Messe dieses sich hinziehende Gewissen, das mit dem so überaus modernen Unernst verschliert ist. (Wie Joschka Fischer, der Altrebell, zu sagen pflegte: "Der Anzug, das ist halt meine Arbeitskleidung." So geschickt formuliert, dass zwischen Blaumann, Jeans und Dreiteiler mit Nadelstreifen kaum ein Millimeter Unterschied mehr war. Der Immer-noch-Rebell im Tarnanzug, so fühlte er sich wohl [sic], unser Herr Ex-Außenminister.) Klamotten nicht Kleidung also auf der Messe.
Und was dann abgebildet wird, bringt den neuen Herrn K. dazu, sich halb abzuwenden, um dann doch wieder hinzuschauen. Zwanghaft. Diese beiden sollen es sein, die die Zukunft erringen? Kein Bücherwurm und keine Denkerin. Diese kokette Haltung bei beiden, die die Lässigkeit als geschäftliche Tugend im Spielbein trägt.
Dann würde sich Herr K. hinsetzen, sich das Pseudonym Martin Henkel ausdenken, weil er zu anschließenden Diskussionen mit der FAZ und den Tüchtigen im Land überhaupt keine Lust hat. Hinter dem Pseudonym wird er sich konsequent verstecken. Und unter diesem Pseudonym wird er in einer wüsten 120-Seiten-Polemik den Begriff 'Karriere' und die Tüchtigkeit der Karrieremacher niederbügeln. So gekonnt und umfassend, dass anschließend eine Zeit anbricht, die eine Mischung aus Barock und Romantik ist. Und in dieser neuen Zeit, siehe da, würden alle Abiturienten wissen, was es heißt und welche Konsequenzen es für das Berufsverständnis hat, dass sie nun in einer modernen Zeit leben, die eine Mischungaus Barock und Romantik ist.
---
* Bedeutung höchst unklar. "Studieren und dann Karriere machen"? "Studieren, wie man Karriere macht"? "Die Karriere von Karrieristen studieren und sich dann angeekelt abwenden"? 'Recht anregend, dieses Schillernde!' denkt der neue Kant.
Dienstag, 11. Dezember 2007
Nicholson's Child was born -- where?
Dienstag, 4. Dezember 2007
Sonntag, 2. Dezember 2007
Soziopath
"Die heutige Bedeutung des Begriffes Soziopath bezieht sich auf Personen, die nicht bzw. nur eingeschränkt fähig sind, Mitleid zu empfinden, sich nur schwer in andere hineinversetzen können und die Folgen ihres Handelns nicht abwägen können."
Das lassen wir doch einfach mal so stehen.
Mittwoch, 28. November 2007
Doktortitel im Pass
Mit dem zuletzt vermerkten Punkt ist die SZ nun aber nicht auf dem Altehrwürdig-Laufenden. In Deutschland ist es üblich, dass sich Personen mit gleichem Titel ohne den Titel anreden. Sozusagen von gleich zu gleich. Ganz anders in Österreich, wo man es erleben kann, dass sich zwei Professoren oder Doktoren gegenseitig durchaus mit dem Titel anreden. Die Liebe zu Titeln -- sie ist halt gegen die Vernunft, so ungefähr wie Ferrari- oder Porsche-Fahren. Sagen wir also vernehmlich: Die Menschen sind unvernünftig und legen Wert aufs Prestige.
Wer die Feinheiten erspüren will, bedenke: Bei Buchtiteln nehmen auch in Deutschland nur die den akademischen Titel mit auf, die es nicht besser wissen. Es ist unüblich. Und auch in den Nachrichten wird man den "Dr. Schäuble" ja vergebens suchen.
---
Nachtrag.
Witzelt der STERN: "Aber die Wahrheit ist doch: Unsere Freunde in den Einwohnerpassbehördenabstempelungszentralen ertragen es einfach nicht[. dass der Dr.-Titel im Pass steht]. Sie haben die Volksschule mit 'Genügend' abgeschlossen, um sich danach zu Einwohnerpassbehördenabstempelungszentralenmitarbeitern züchten lassen. Nun sitzen sie da in ihren C&A-Anzugshosen unter Neonröhren, die Radiergummis muffeln und das Wochenende im Schrebergarten ist noch weit. Für diese Menschen sind Doktoren ein ständiger Stachel im Fleisch, ein unbeschreibliches Etwas, das sie aus der Ferne hochnäsig und ironisch anblinkert. Sie können ja nicht wissen, dass wir nur promoviert haben, um ihnen genau diesen Eindruck zu vermitteln."
---
Ach ja, und danach habe ich eigentlich gesucht, weil ich es vor Monaten mal gelesen habe: "Einst Markenzeichen der „doctores“ – nun akademische Verzierung, von der Bundesregierung traditions- verhaftet und gesetzwidrig geschützt." Der Autor kämpft -- unpromoviert -- gegen die Doktoristen und ihr Begehr. Hätt er doch nur seinen Doktor gemacht vorher! Seine Einlassungen hätten irgendwie glaubwürdiger geklungen.
Amüsant aber schon, was passiert, wenn sich jemand an alle möglichen wichtigen Leute und Gruppen mit so einer Frage wendet. (Zum Nachlesen und Nachlachen klicken Frau Doktor bitte einfach hier!)
Sonntag, 25. November 2007
Energiesparen
"Laut Philips fallen in Deutschland nur 20 Prozent des Energieverbrauchs für Beleuchtung in privaten Haushalten an, 80 Prozent im gewerblichen und öffentlichen Bereich. So werde etwa ein Drittel der Straßenbeleuchtung mit Technologie der sechziger Jahre betrieben."
Montag, 19. November 2007
Kabelsignal drahtlos übertragen
Ungebetene Metasuche
Sonntag, 18. November 2007
Will, Meckel und die Sprachbeobachtung
"Schon die Einleitung von Miriam Meckel beschwörte die Zuhörer- schaft mit einer dieser beliebten Folien, wo drauf stand Web 2.0 ist kein Ding, sondern eine Geisteshaltung." (Quelle)
Da interessiert mich dann auf einmal der Gang der Sprachdinge wieder mehr als die Frau Professor Meckel. wo drauf stand? Vielleicht doch ein Komma oder ein Doppelpunkt? beschwören -- N. N. beschwor die Zuhörer, das und das ja nicht zu tun. So ungefähr hab ich mir bisher die Verwendung des Verbs beschwören vorgestellt. Und nun das! Und dass das Web 2.0 kein Ding ist? Je nun, wer hätte denn das jemals angenommen?! Aber dann gleich eine Geisteshaltung? Jesses na!
Sonntag, 11. November 2007
Schäuble, der Datenschutz und die festen Meinungen
- Wovor fürchte ich mich konkret, wenn meine Festplatte durchsucht wird? (Mögliche Antworten: vor gar nichts; ich möchte das prinzipiell ganz einfach nicht -- ... -- davor, das meine Liebesbriefe an Monika ... meine geschäftlichen Mails mit Firmengeheimnissen ... meine Raubkopien von CDs und DVDs ... meine normalen pornografischen Streifzüge im Netz ... meine kinderpornografischen Files ... meine Absprachen mit den Leuten meiner kriminellen / terroristischen Vereinigung entdeckt werden)
- Wie soll mit Online-Kriminalität der verschiedenen Formen und terroristischen Aktivitäten via Netz umgegangen werden? (Schäuble hat schon recht; solche Untersuchungen müssen generell mögich sein ... Der bisherige Rechtsweg 'Anfangsverdacht', 'richterliche Genehmigung', 'Durchsuchung in diesem gegebenen Einzelfall' reicht völlig aus)
Das Problem mit der politischen Rationalität, hier wie anderswo, besteht darin, dass die wenigsten Menschen es aushalten, bei sensiblen Bereichen die Alternativen neben ihrer eigenen instinktiven Meinung zu durchdenken. Aber nur unter dieser Voraussetzung ist politische Rationalität möglich. Es hilft nicht, wenn jede abweichende Meinung sofort schabloniert wird und zu allergischen Abwehrreaktionen führt.
Donnerstag, 8. November 2007
Aldis Ferari (Oder: Das erzähl ich Lafontaine!)
* Fahrt im Ferrari F355 durch den Raum München
* kurze Einweisung durch einen erfahrenen Streckencoach
* Coach als Beifahrer
* Gelegenheit zu einem Erinnerungsfoto
* Kraftstoffkosten
* Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung
Wie lange? Nett0 25 Minuten. Das kommt man auf dem Mittleren Ring nicht allzu weit.
Die Meldung des Abendblatts: "Zehn Prozent besitzen zwei Drittel des Vermögens". Was sich weiter spezifizieren lässt. "Allein das wohlhabendste Prozent der Bevölkerung verfügt demnach über mehr als 20 Prozent der Werte"
Wie lange kann das gut gehen? Vor allem, wenn René Obermann weiterhin Fernsehfrauen freit und gleichzeitig die Leute vor die Tür setzt. Mein sozialrevolutionäres Herz sagt mir: Da passt doch was nicht zusammen!
---
Nachtrag: Wer es partout nicht lassen kann, der gehe -- pardon fahre (mit seinem getunten Kleinwagen) doch bitte eher zur Speecacademy nach Österreich.
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Was haben Claudia Roth und Joschka Fischer ...
Dass ihnen den Willen zur Macht nicht sofort ansieht. Fischer, der jenseits der 40 immer einer war, der prächtig das Bäuerle von der Schwäb'sche Eisebahne hätte darstellen können, Roth, die vielleicht den Stricklieselclub Amelsbüren repräsentiert. Hätte man denken können. Statt dessem? Wackere Streiter für die Grüne Macht. Mal erfolgreicher, mal weniger.
Fazit: Begreife einer das politische Geschäft! Es ist bei diesem Geschäft wie bei den Aktienkursen: Man erkennt die Regeln nicht. Erkennte man sie, man würde ja vielleicht selbst gar auf den Gedanken kommen, nach der Macht zu streben. So aber -- dieses Instinktspiel, gesteuert von Trial and Error, das geht dem normalen Menschen doch ziemlich auf den Keks.
Mittwoch, 17. Oktober 2007
Zeitmanagement
Zeitmanagement-Päpste empfehlen, man soll delegieren. Wenn ich das Geld oder die Untergebenen hätte, um zu delegieren -- ich wüsste ganz genau, wie das geht. Nur hab ich weder das eine noch das andere. Also ist dieser Rat in meinem Fall, der wahrschein der Fall der Mehrheit ist, der größte aller Quätsche.
Donnerstag, 11. Oktober 2007
Tanzen und Fechten
"Vor mehr als 2000 Jahren wollte bereits der griechische Philosoph Platon Grammatik und Mathematik aus dem Pflichtkanon der Jugend-Schule verbannen. Deren Hauptfächer sollten damals sein. Grammatik und Mathematik durften ernsthaft frühestens ab dem 20. Lebensjahr gelehrt werden." (Quelle)
Ich schlage -- Pardon, Platon! -- eine Modifikation vor, die ein wenig mehr der Entwicklungspsychologie entspricht: Wer als Kind schon Spaß an der Mathematik und der Grammatik hat, der darf so früh beginnen wie er will. Tanzen und Fechten muss er allerdings trotzdem lernen. Die anderen, die die keine Sonderbegabung haben, lernen ab dem 14. ebensjahr Grundzüge der Fächer, immer bezogen auf die praktische Anwendung und die Bereicherung des eigenen Weltbilds. Grundlage sind gute populärwissenschaftliche Bücher.
Mittwoch, 10. Oktober 2007
das geheimnis meines lebens
Er führte ihn auf den Dachboden. Vor einer versperrten Tür blieb er stehen. Er zog den Schlüssel aus der Tasche und öffnete.
Sie traten in eine Kammer, in die durch eine Dachluke spärliches Licht fiel. Colbert wandte sich Modlizki zu. "Hier", sagte er. Er hatte Modlizki am Knopf seiner Jacke ergriffen. "Nun will ich es dir anvertrauen, mon cher: C'est le secret de ma vie! Es ist das Geheimnis meines Lebens!"
Er sprach ernst und feierlich.
Modlizki hatte den Kopf mit den kurzgeschnittenen schwarzen Haaren leicht geneigt.
"Ich weiß, daß du mir anhängst", sagte Colbert. "Ich habe dich als Sechsjährigen aus dem Waisenhaus des Klosters zu mir genommen und dich gehalten wie mein Kind. Mon enfant, du wirst mich nicht verraten!" Er kämpfte mit den Tränen.
Sonntag, 7. Oktober 2007
Die Globalisierung, oder: Externe Festplatte, zum Zweiten...
Bayern 2 Radio: Ehe und Indianer
Freitag, 5. Oktober 2007
Externe Festplatte, zum Ersten...
Kurz und gut: gleich zurückgebracht. Der Service-Mann weist streng darauf hin, dass er keinen Fehler feststellen könne. Die nächste würde auf jeden Fall eingeschickt. Na gut.
Ersatz ist eine WD Passport, ebenfalls 160 GB. 20 Euro Draufzahlen. Hier ist die Verpackung aus jenem Extremhartplastik, das wohl vor Diebstahl schützen soll. Man bekommt es mit einem sehr scharfen Messer und unter ständiger Selbstverletzungsgefahr auf, wenn man die Verpackung an der passenden Stelle mühevoll einsticht und aufschneidet. Das ist ungefähr so einfach wie einen gerade erlegten Hirsch aufzubrechen. Inliegend diesmal ein Kabelchen von ca. 35 cm Länge, das in dem Tresor nicht zu sehen war.
Na, dann wolln wir mal...
Dienstag, 2. Oktober 2007
Karl der Dick-Dünne
Ach so. Worum es geht?
Sonntag, 30. September 2007
Langbogen-Flucht
Freitag, 28. September 2007
Rechtschreibreform ad infinitum
Die Mutmaßung über den Drogentod von Morrison finde ich unangepaßt. Auf seinen ausschweifenden Lebenswandel wird ja bereits oben hingewiesen. Ob und das Morrison an einer Überdosis gestorben ist reine Spekulation. Ich werden den Teilsatz deshalb entfernen. Jeder kann und soll sich eine eigene Meinung über Jim Morrison bilden.
---
Gerade deswegen sollte der Hinweis auf einen möglichen Drogentod drinbleiben, woher sollte jemand, der keine Biographien Morrisons hat sonst so etwas erfahren?
---
Soviel ich weiss, ist die Todesursache offiziell Herzversagen. Es wird vermutet, dass Morrison Heroin seiner Freundin, dass er für Kokain hielt, konsumierte. So gesehen war es ein Unfall... . Aber was für einer wenn er das "Kokain" von ihr bekam und sie schon lange Heroin süchtig war.
"Heroin süchtig" - das gefällt mir besonders. Das ist RSR im Überfluss.
Donnerstag, 27. September 2007
Wahnsinn und Gesellschaft 2
Wahnsinn und Gesellschaft 1
Mittwoch, 26. September 2007
Mass Media Cycle (Circulus medialis maximus)
Einen über eine Website, auf der Airline-Essen dokumentiert werden. Natürlich wünscht man sich eine etwas differenziertere Datenbank (nicht nur Airline, Jahr, von-nach, sondern auch, direkt suchbar: Fleisch-, Fischgerichte, Bewertung, ...). Aber offenlegend ist die Sache allemal.
Sodann: Oliviero Toscani, der mit der Benetton-Werbung-Schock-Fotos von ehedem, hat eine neue Masche oder Aufklärungskampagne gestartet. Thema: Magersucht. Auch die taz und andere berichten davon. Natürlich. Es ist ja auch eine Idee, an der man die Regeln moderner PR-Verflechtungen trefflich studieren kann:
a) ein allgemein negativ gegutachtetes Phänomen in interessanter Atmosphäre
b) schockierende Offenlegung durch das Bild
c) Aufgreifen der Bilddarstellungen durch die Mediem
d) Aufgreifen des Aufgreifens der ...
e) Schneeball-Lawine-Effekt im Tonzyklus bam-bam-bam: c) - d) - c)
Natürlich: Beziehungen und einen recht hohen Bekanntheitsgrad muss man schon haben, damit das klappt.
Microsoft, Gott und der Gerichtsweg
"Der Anwalt Thomas Feil aus Hannover hat nun eine Anzeige gegen Unbekannt eingereicht, da dieses Vorgehen von Microsoft einen Verstoß gegen §303a StGB darstellt. Dieser Paragraph stellt Veränderungen von Daten unter Strafe. Vorerst läuft die Anzeige gegen Unbekannt, da ermittelt werden muss, ob Microsoft Deutschland für die heimlichen Updates verantwortlich ist.
In seiner Anzeige nennt Feil das Unternehmen Microsoft bereits als Verdächtigen. Wenn der Staatsanwalt der gleichen Meinung ist, dürfte ein interessanter Prozess entstehen, denn die Redmonder haben das Vorgehen bereits zugegeben. Allerdings kann es noch so genannte Rechtfertigungsgründe geben - dazu zählt beispielsweise eine mutmaßliche Einwilligung. Allerdings wird dies wohl kaum vertretbar sein, denn der Protest der Windows-Nutzer war groß."
Wobei, seien wir ehrlich und sehen wir klar: Er kommt zu spät, der RA Feil aus Hannover. Denn der Senator von Nebraska, Ernie Chambers mit Namen, hat doch tatsächlich GOTT verklagt. Also nicht Karel oder sonst einen irdischen Gott, sondern den richtigen, den allmächtigen Gott. Und damit hat er es in die Weltschlagzeilen geschafft. Das nenn ich clever!
Montag, 24. September 2007
Netzstandards, gewünschte: Datum bei Beiträgen
Freitag, 21. September 2007
Wikipedia und die Makler-Mäkler
Zum Artikel: -Im Artikel steht ein solcher Unfug wie ich ihn selten hier gelesen habe. Imo sollte man den einfach bis auf das Wichtigste löschen und sperren. (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 80.131.229.97
Dann schreibe ihn doch um! WP:SM --Spongo
Donnerstag, 20. September 2007
Anne Will (Titelschutz)
Das bringt mich jetzt aber dazu, dass ich überlege, Titelschutz für folgende Titel zu beantragen:
Anne Will ...
... nicht schweigen / sich endlich outen / noch mehr / nicht mehr / (k)einen Cowboy als Mann / alles.
Na ja, und all das, was mir heute nachmittag noch so einfällt.
Wortanatomie: der Schnösel
Mittwoch, 19. September 2007
Sex mit dem Volksmund
Wasserregister ...
Wenn jemand, der den Weg auf diese entlegene Site findet, mir zuvorkommen will, hier die erste Modell-Zeichnung. (Nein, so ganz maßstagetreu ist die jpg-Umwandlung nicht; aber wir wissen was gemeint ist, nicht wahr?)
Montag, 17. September 2007
Anne Will
1.Also: Thema "Wert der Arbeit". Ja, warum nicht. Wichtig.
2.Die Geladenen. Immer schwierig. Alle farblos. Am besten noch René Obermann von der Telekom. Kurt Beck einfach nervig mit seinem Parteigequengel, das keinen interessiert. Rüttgers deutlich ruhiger und dadurch besser. Unklar allerdings, wie seine Argumen- tation in der Mindestlohn-Frage läuft wenn a) das Beispiel mit den 5 Euro steht und also klar ist, dass das »freie Spiel der Kräfte« Gewerkschaft gegen Kapitalseigner nicht mehr funktioniert und wenn b) die meisten europäischen Länder einen solchen Mindestlohn haben. Auf Frau Käßmann, Beschöfin, wurde vom sonst sehr gut berichtenden Experten durchgehend mit Frau Kläsmann angesprochen.
3.Summe Gäste: Vielleicht wäre es am Besten, wenn immer nur 1 Politiker geladen würde und auf Experten unddas Volk trifft.
4.Der Einfall, eine Betroffene und einen Experten zu Wort kommen zu lassen war gut. Die Betroffene, eine Ingenieurin, die für 5 Euro Stundenlohn in einem Call-Center arbeitet und es als demütigend empfindet, dass sie dann auch noch Ergänzungsgeld bei einem Amt abholen muss.
5.Verwirrend das »Bühnenbild«. Irgendwie postmodern-mediale Schrankwand. Ein wenig kleiner und vor allem ruhiger hätt es auch getan.
6.Die Moderatorin: sehr gut. Ruhig, unaufdringlich, ruhig nachfragend und steuernd.
7.Alles in allem: eine gute Sendung als Form, im Detail natürlich verbesserbar.
Samstag, 15. September 2007
Meistgesuchten Google-Begriffe
- ? Welche Wörter und Wendungen kenne ich gar nicht, bzw. weiß nicht, was sie hier bedeuten sollen?
- Welche Wörter wurden unterdrückt, weil nicht political correct?
Myspace
?Ares
?Baidu
?wikipedia
orkut
iTunes
?Sky News (Warum so oft gesucht?)
World of Warcraft
?Green Day (Der Tag, an dem die Green Cards ausgegeben werden?)
Leonardo da Vinci
Eine neue Form des Spam
Freitag, 14. September 2007
Aspekte des Umgangstons im Netz: Drohen und Beleidigen
Flüge, Klimawandel und Dämlichkeit
- "Glücklich ist, / wer vergisst, / was nun mal nicht zu ändern ist."
Die ökologische Dämlichkeit des Menschen ist also ein Produkt der Evolution. Wir kommen gegen sie nicht an. Sie ist stärker als Sex und das Bedürfnis nach Speis und Trank. Was uns in den nächsten fünf Jahren nicht unbringt, ist uns recht.
- "Kost's Benzin auch drei Mark zehn / scheißegal, es wird schon geh'n. / Ich geb Gas, / Ich geb Gas! / Ich will Spaß. / Ich will Spaß!"
Und, wir erinnern uns noch, was wir auch noch wollen? Wir, als großes kollektives Ich?
- "Ich will Genuss sofort!"
NACHWORT: Auf Phuket stürzt eine Maschine ab. Billigflieger. Urlaubflieger. Die Lemminge sind unterwegs. Ich glaube, es gibt tatsächlich Leute, die damit angeben, dass sie mal wieder just for fun einen kleinen Teil der Atmosphäre ruiniert haben. Es war ja auch nur ein winziges Stückchen. Und die anderen machen es doch auch. Warum sollte da ausgerechnet ich zurückstehen?! -- Und wetten: Wenn das Wasser, von der Nordsee kommend, seinen Weg durch die Norddeutsche Tiefebene gefunden hat und in den Hügel von Thüringen zur zentraldeutschen Haustüre hineinschwappt, werden die deutschen Fernost-Urlauber dastehen und auf ihr Recht zu Fernreisen beharren. Es ist nun einmal so: Der Mensch als solcher hat für einen Zeitraum, der über fünf Jahre hinausweist, kein Sensorium. Das wissen wir doch. Warum sich also aufreagen. Deshalb hat man ja in der Sowjetunion auch immer Fünfjahrespläne gemacht. Fünf Jahre wird es schon noch gehen. Und dann? Nach uns die Sintflut. Was denn sonst. Traurig stimmt nur, dass die, die da den Untergang bereisen, keine sprachlichen Mittel haben, um wenigstens eine Ode zu hinterlassen. (Was würden wir -- schauen wir vom Wasser ins Feuer -- drum geben, wenn wir eine CD mit Neros Gesang kaufen könnten!)
---
* Dieses Wort nehme ich zurück. Natürlich fliegen auch brave Bürgersleut' und auch Oberschichtler nach Thailand oder sonstwohin, nur um sich dort die Haut verbrennen zu lassen.



