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Montag, 17. Juni 2013

Sibylle Lewitscharoff

Ach, wie erholsam ist es doch, am ersten richtig warmen (noch rede ich nicht von heiß!) Sommertag eine gepflegte Polemik zu lesen!

Igitt, Tätowierungen! Hungerwahn! Privatfernsehen! An der Büchner-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff ist vor allem ihr Schaudern vor dem vermeintlich Vulgären bemerkenswert. Könnte es sein, dass sie einfach eine vom Reinlichkeitswahn der schwäbischen Hausfrau getriebene Langeweilerin ist?

Jaja, der intellektuell-bebrillte, schmollmundige Georg Diez, der versteht sein Handwerk!

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Wen will die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung damit [mit der Georg-Büchner-Preis-Verleihung an S. L. (!)] eigentlich beleidigen? Was will sie damit sagen? Reicht es schon, Literatur als Religion zu feiern, was ja eine alte deutsche Krankheit ist? Reicht es schon, sich in öde Schlachten zu werfen wie die um den Realismus? Reicht es schon, eine rasende Kleinbürgerin zu sein, die mit besonderer Verachtung anderen Kleinbürgern gegenüber auftritt?

Und  dann noch die Forum-Kommentare lesen! "Diskutieren Sie über diesen Artikel // insgesamt 63 Beiträge". Singe, wem Gesang gegeben! So ein Tag, so wunderschön wie heute ...

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