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Montag, 15. September 2014

Auf dem Weg zu einem neuen Weltrecht

Ach und, ja, von der FAZ-Seite von heute, ein Video, das von der Deutschen Welle übernommen worden ist.

10.07.2014 | Operation „Trojanisches Pferd“ | Großbritanniens Schulen sollen von Islamisten unterwandert sein || Islamisten sollen versucht haben, Schulen in Birmingham zu unterwandern. Eine Prüfungskommission fand heraus: Jungen und Mädchen werden getrennt. Arabisch ist an manchen Schulen ein Pflichtfach und christliche Feiertage werden nicht mehr begangen ...

Notizen zu einer Argumentation in dieser Sache: 
  • Wir müssen uns in Zeiten der Globalisierung auf dem Weg zu einem neuen "Weltrecht" machen. Ganz praktisch.
  • Was sind die minimalen Standards, die für alle Länder gelten sollen?
  • Beispiel: Sind Männer und Frauen grundsätzlich gleich?
  • Muss man Minderheiten schützen? Wenn ja, in welcher Weise konkret?
  • Müssen Staaten religiös neutral sein, selbst dort, wo eine sehr hohe religiöse Einheitlichkeit besteht? (Minderheiten gibt es in den Zeiten der Globalisierung immer und überall!)
  • Brechen staatliche Gesetze grundsätzlich religiöse Vorgaben?
Und dann vor allem natürlich: Müssen diese Vorgaben in allen Ländern gelten, auch in den muslimischen? Anders herum: Können Muslime in Europa auf ihre religiösen Rechte pochen, während die christlichen Rechte im Iran usw. nicht gelten?

  • Insgesamt: Wenn eine Minderheit in einem Staat bestimmte Rechte haben möchte, dann muss sie dafür sorgen, dass diese Rechte anderen Minderheiten in den Staaten zugestanden werden, in denen sie das Sagen hat.