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Freitag, 30. Mai 2014

Google Drive -- Probleme!

Das hätte ich jetzt auch nicht gedacht. Dass ausgerechnet GDrive solche Probleme macht. Ich kann einfach nicht synchronisieren. Das war zwar schon in der kostenlosen Version so. Aber da habe ich immer einzeln hochgeladen / abgelegt. Jetzt habe ich 100 GB, und da möchte ich aus GDrive natürlich eine große Dropbox machen. (Dropbox funktioniert immer prächtig!) Und was kommt eins ums andere Mal? Das hier!


Obwohl ich sonst prima angemeldet bin! Alles sonst funktioniert. Was ist da denn nur los?

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Ok, doch noch was gefunden, was Erfolg verspricht. Aber halt auch sehr umständlich ist. Für eine Firma wie Google eigentlich erstaunlich umständlich!

Donnerstag, 29. Mai 2014

Ordner kann nicht gelöscht werden ...?

Das Problem hatten andere auch schon: Ein Ordner kann nicht gelöscht werden.

"Die Aktion kann nicht abgeschlossen werde, da der Ordner (oder eine Datei darin) in einem anderen Programm geöffnet ist."

Weit und breit kein Programm zu sehen? Es ist Google Drive (könnte vielleicht auch Dopbox) sein, dass eine Sync-Verbindung hält. Googel Drive beenden und das Verzeichnis lässt sich löschen.

Verhasste Suchmaschinen

Ok, ja, ich habe vor Tagen mal bei den Gebrauchtwagen vorbeigeschaut. Und, nein, ich habe dabei keine neue Suchmaschine installiert! Jetzt hat sich da wieder mal so ein ekelerregendes Ding reingemogelt. Es drängt sich sofort in den Vordergrund und ist nicht wegzukriegen. Nicht übers Programm-Löschen und nicht über die Suchmaschinen-Verwaltung von Chrome.


Mobile.de wirbt. Kein Name der Suchmaschinezu finden. Unten, unter Kontakt erfährt man dann:

WhiteSmoke SP new 10 of 15 Toolbar — stay connected and get so much more.

Wann werden die Leute, vor allem, die, die da werben lassen, begreifen, dass ich nie und nimmer über eine Seite etwas kaufen werde, die solche Mittel einsetzt und hier Werbung schaltet?!

Ich muss also schon wieder meine Voodoo-Puppe hervorholen!

Nadines Lächeln

An einem Bahnhof eine Werbung für eine Zahnarztpraxis. Das wunderbare Lächeln einer Frau. Ich denke immer, dass das Heidelinde Weis vor Jahren war, hier nun mit einer neuen Photoshop-Bearbeitung. Dann, eines Tages, fotografiere ich das Bild mit dem Handy ...



... und irgendwann suche ich diese Bild mit Google im Netz. Und siehe da -- nicht Heidelinde Weis, sondern eine Nadine, Fotomodell, "typähnlich"


So ganz nebenbei sehe ich, dass mit diesem Bild auch andere Zahnärzte werben.

Mittwoch, 28. Mai 2014

OpenOffice Rechtschreibkorrektur 2

OpenOffice macht mir wieder mal schöne Vorschläge, da es das Wort "Rechtschreibduden" nicht kennt.


Rechtschreibbuden! Und auch noch, wirklich: Rechtschreibjuden!

Die Sprache ist voller Geheimnisse, und Computer verstehen gar nix. Die nächsten 3.000 Jahre nicht. Wetten!

di Lorenzos Wahl

Ja, ich hab es auch gelesen, das mit Giovanni di Lorenzo. Aber nun!

In einem Beitrag für die "Bild"-Zeitung hat sich Günther Jauch nun hinter den "Zeit"-Chefredakteur gestellt. "Was aus dieser Petitesse entstanden ist, hat mich fassungslos gemacht", schreibt Jauch. Vor allem die Vergleiche mit Steuerhinterziehern und die Forderungen nach einer Gefängnisstrafe kann Jauch nicht nachvollziehen: "Haben wir die Maßstäbe für Schuld oder Unschuld, für Vorsatz oder Fahrlässigkeit, für Wichtiges oder vergleichsweise Nichtiges völlig verloren?", fragt der Moderator. "Das ist für mich so absurd, dazu noch gemein und im Namen angeblicher 'political correctness' einfach nur daneben." (horizont.net)

Was soll man dazu sagen? Formal war dieses Doppelwählen nicht korrekt. Interessant, dass ein erfahrener Journalist a) das macht und b) es anschließend ausplaudert. Er hätte natürlich auch sagen können: "He, Leute! Das war ein Sche-erz! Ich wollte doch nur mal sehen, wie ihr euch aufregt." Hat er offensichtlich nicht gesagt. Wenn da eine Behörde meint tätig werden zu müssen, in Ordnung. Für die Leute, die sich jetzt aufregen und gleich nach der Polizei oder dem Staatsanwalt rufen, kann ich nur sagen: "Menschenskind, eure Sorgen möchte ich haben!" Und denken darf ich mir: 'Jesus, was für ein Land, diese Republik! Mit diesem erheblichen Anteil von political correcten Vollbescheuerten! Die sich offenbar nur wohlfühlen, wenn Sie sich über irgendwas aufregen können.'

Dienstag, 27. Mai 2014

MH370: Noch eine Verschwörungstheorie

Eben gefunden (ja, es gibt noch jede Menge Meldungen!):

"Anonymous veröffentlichte ein Video zum Flug MH370, in dem es heißt: An Bord der verschwundenen Maschine der malaysischen Fluglinie befanden sich 20 Chinesen die allesamt Mitarbeiter der US-Firma "Freescale Semiconductor" sind. Vier dieser 20 Mitarbeiter besitzen die Rechte an einem US-amerikanischen Patent, nutzbar unter anderem für implantierbare Microchips (Stichwort: Chip statt Personalausweis). Der fünfte Besitzer ist die Firma "Freescale Semiconductor" selbst, eine Tochtergesellschaft der Bankendynastie Rothschild. Das Besondere? Im Falle des Todes einer dieser fünf Patentinhaber gehen alle Rechte am Patent an die übrigen Besitzer über. Unter der Annahme das die übrigen Besitzer den Flug der Flug MH370 nicht überlebt haben, würden die Rothschilds dann 100% an dem besagten Patent halten."

P.S. Könnte jemand dem Anonymous-Speaker in diesem Video mal sagen, er solle bitte nicht mit dieser enervierenden Pseudo-Automatenstimme sprechen?

Donnerstag, 22. Mai 2014

Handy-Kosten

Bevor diese doch sehr konstruktiven Hinweise aus dem Wikiipedia-CAFÉ in das Wikipedia-Archiv versinken, kopiere ich sie mal schnell hierher:

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Ich bin ein ausgesprochener Handy-Wenig-User. Eigentlich benutz ich das Handy vor allem zum Webradiohören und um mal auf dem Google-Kalender nachzusehen, was ansteht. Darum auch: LG-Billig-Smartphone, Klarmobil. Manchmal sehe ich aber dann doch neidisch auf Leute, die in der U-Bahn lustig vor sich hin surfen, als wären sie mit LAN-Kabel im Netz, während bei mir alles ewig langsam aufgebaut wird. Nun die Frage an die Handy-Ärzte: Was macht die Online-Geschwindkeitkeit beim Handy-Surfen aus: a) der Provider bzw. das Netz, b) das Gerät und seine Geschwindigkeit, c) ? was anderes - was ? Oder alles zusammen? Wenn letzteres, mit welchen Anteilen a), b), c? --Delabarquera (Diskussion) 17:42, 15. Mai 2014

c) Die Geschwindigkeit, die Du bei Deinem Provider gebucht hast. Bei Volumentarifen wird der Downstream nach Verbrauch des Inklusivvolumens meistens auf 64 kb/s gedrosselt. Deswegen ist auch ein angemessenes Inklusivvolumen wichtig. Bei mir war das Inklusivvolumen immer nach drei Tagen weg. Ich hab dann irgendwann aufgehört Webradio zu hören und bin auf UKW gewechselt. --Rôtkæppchen₆₈ 18:03, 15. Mai 2014

Dein aktueller Empfang spielt auch eine erhebliche Rolle. Gerade in einer U-Bahn darf man (positiv ausgedrückt) nicht immer von einem optimalen Empfang ausgehen. Daneben spielt Dein Handy evtl. die Rolle. Was kann es denn? 3G oder 4G? Wenn es nur UMTS (3G) kann, dann ist das mit der LAN-Geschwindigkeit absolut sicher nicht drin (max. 42MBit/s bei perfekten Bedingungen und HSDPA+), je nach HS... geht es auch deutlich nach unten. Bei schlechtem Empfang gerne auch einen darunter liegende Datenrate (Fallback auf "dümmere" Protokolle). --Ingo Fish icon (The Noun Project 27052).svg 10:03, 16. Mai 2014

Ok, Leute, ihr hab mir geholfen. Danke! Das mit dem Datenvolumen war mir im Groben klar -- ich krieg ja auch immer per SMS die Nachricht, dass die Geschwindigkeit jetzt reduziert wird. Ansonsten -- ja, 3G ist im Moment das höchte der Gefühle. Ich werde wohl um die Anschaffung eines neuen Handys und eine Volumenerhöhung nachdenken müssen. --Delabarquera (Diskussion) 11:11, 17. Mai 2014

Und was machst Du dann damit? Mit der Flachrate von "Feinkost Albrecht" für 3,99€ könnte ich den ganzen Monat lang beliebig viele Artikel recherchieren und schreiben, ohne auch nur in die Nähe der MB-Grenze zu kommen. Wozu verbraucht man so viele Daten (mobil)? Am Webradio kann's eigentlich nicht liegen, zu wenige Daten (ca. 2,5h bei 128kBit/s). Bietet Klarmobil denn überhaupt schon 4G an? Und vor allem: bieten sie es in Deiner Region an? Nein und noch mal Nein. Guckst Du hier, siehst Du das es Geldverschwendung wäre: [1] --Ingraban • Thing 23:02, 19. Mai 2014

Ganz großen Dank für diese wertvollen und geldwerten Hinweise, Ingraban! --Delabarquera (Diskussion) 07:51, 22. Mai 2014

Montag, 12. Mai 2014

Die MVV München: Streifenkarten-Regelung

Es ist schon ein paar Monate her. Eine der seltenen Fahrkartenkontrollen. Der Kontrolleur weist mich -- mäßig streng -- darauf hin, dass ich nicht einzeln abstempeln darf, für so eine Normalfahrt. Ich lebe nun schon ein paar Jährchen in München, es war mir nicht klar. Ich frage: Warum? Nun ja, weil dann, mit zwei Mal abstempeln der aufeinander folgenden Felder, zwei Leute Kurzstrecke fahren könnten. Ach so!

Ich weise ruhig darauf hin, dass das aber nirgendwo erklärt wird. Das ist dem Kontrolleur dann doch zu viel.  So ein viele-Worte-machender Komplizierter, denkt er. Ich lese es an seiner Miene ab. Er geht weiter.

Neben mir sagt eine Frau, leise-unterdrückt, in gemäßigt oberbayrischen Tonfall: "Des war scho immer so."
Jaja. Die soziale Kategorie des Schon-immer-so, die müsste man mal wissenschaftlich untersuchen.

Auf der Rückseite der Streifenkarte, bei den Erklärungen, finde ich keinen Hinweis. Wär vielleicht auch zu kompliziert. Und warum auch. Es war ja schon immer so. 

Gefällt mir -- ?

BILD ist, wie die FDP eben, etwas arg oberflächlich. Ein Video zum Mordfall-Peggy wird in der Rubik "Unterhaltung" präsentiert, und bei der anderen Meldung zu einem Pädophilen-Prozess friert das Facebook-"Gefällt mir" dann doch den Bildschirm ein. Was könnte denn da gefallen?


Die FDP und die 'mittelalterlichen Schwulenheilungen‘

Das ist ja mal ein Fund, auf der Seite der FDP selbst!

9.5.2014 "FDP verurteilt mittelalterliche ‚Schwulenheilungen‘"

Wird da wirklich das Mittelalter verurteilt? Oder heutige Maßnahmen, die "mittelalterlich anmuten". Wenn ersteres gemeint ist, bleibt nur die Frage: Was soll das?! Wenn letzteres, dann: Vorsicht! Die Mediävisten werden gleich aufschreien. Von wegen 'Wieder mal Gequatsche vom dunklen Mittelalter' und so.

Gut, da muss man mal genauer hinschauen. Rechts unten also. Un nun erst mal oberflächlich:


Ein wenig lieblos sieht der Seiteaufbau aus. Nicht schön. Vielleicht setzt die FDP ja auf den Internet-Explorer und lässt Chrome -- der Browser meiner Wahl -- links liegen? Dass das Bild nicht nachgeladen wird, nun gut. Wollen wir mal nicht so sein. Aber natürlich -- sorgfältig sieht anders aus. 

Nun denn, jetzt aber mal die Inhalte:

09.05.2014 Gibt es Ärzte, die Schwule umpolen wollen? Dieser Frage ist ein Panorama-Reporter nachgegangen. Ein Selbstversuch mit erschreckenden Erkenntnissen: Der ARD-Journalist berichtet über Ärzte, die Therapien gegen Homosexualität offenbar bei den Krankenkassen abrechnen konnten. FDP-Gesundheitspolitikerin Sylvia Bruns zeigt sich entsetzt: „Wenn tatsächlich das solidarische Gesundheitssystem menschenverachtende Scharlatanerie finanziert, wäre das eine riesige Sauerei." Die FDP will jetzt wissen, welche Maßnahmen die niedersächsische Landesregierung dagegen ergreifen kann und wird. || Die gesundheitspolitische Sprecherin der niedersächsischen FDP-Fraktion, Sylvia Bruns, reagiert damit auf eine Recherche des ARD-Magazins „Panorama“, wonach es hierzulande Ärzte gibt, die Homosexualität als Störung betrachten und deshalb therapieren wollen. Offenbar können solche „Therapien“ sogar mit den Krankenkassen abgerechnet werden.

Was mich ein wenig nervt, das ist auch hier: die Oberflächlichkeit. Sind das wirklich Ärzte, die von sich aus Homosexualität "heilen" wollen? Oder kommen da Schwule zu den Ärzten und sagen, dass sie ihre Homosexualität nicht akzeptieren können. So was könnte es ja geben. Nehmen wir mal an, das letztgenannte sei der Fall. Wie soll ein Arzt da reagieren? In welche Reihe stellt er Homosexualität? Mal ein paar denkbare Ansätze, nur so als Überlegensübung:
  • Groß- / Kleinwüchsigkeit
Ok, rein körperlich. Scheidet aus. Es geht umd Psychophysisches und es geht um Sexualität. Was gibt es da noch?
  • Heterosexualität
  • Transsexualität
  • Fetischismus
  • Sexuelle Hingezogenheit zu Kindern
Vor kurzem habe ich einmal einen sehr klugen, einfühlsamen Artikel eines Berliner Pädophilen-Therapeuten gelesen. Der sagte, das mit der Pädophilie -- es sei halt eine Spielart der menschlichen Sexualität, da könne man im Grunde nicht "heilen". Man könne nur den Umgang lehren. So, dass die Kinder und Jugendlichen nicht mehr gefährdet würden. 

Das ist doch mal eine sachliche Aussage! Ich würde in dem PANORAMA-Fall, wenn ich nichts anderes weiß, erst mal annehmen, dass da Schwule freiwillig zum Arzt gehen. Sie werden ja kaum von der Polizei hingeschleppt worden sein. Und selbst sagen, dass sie mit ihrem Schwulsein nicht zurechtkommen. Der Arzt wird ja kaum gesagt haben: "Sind Sie eigentlich schwul? Sie kommen mir so vor." -- "Ja? Dacht ich's mir doch! Das müssen wir jetzt aber was dagegen unternehmen!" Und dann? Muss dann der Arzt unbedingt sagen: "Mein Lieber, das mit Ihrer Homosexualität ist doch aber voll natürlich! Schauen Sie sich doch bloß um, wer sich da alles als schwul geoutet hat. Großartige und sehr erfolgreiche Menschen sind da darunter!" Wird da der, der zum Arzt gekommen ist, nicht zu Recht sagen: "Herr Doktor! Halten Sie mich für blöd? Glauben Sie nicht, dass ich mir das schon x-mal selbst gesagt habe?!" Wenn also der Arzt ein vernünftiger Mensch ist und das eben Gesagte gilt -- kann er dann ein nachfolgendes therpeutisches Gespräch nicht bei der Kasse anmelden?

Summarisch: Bei diesem FDP-Beitrag ist unangenehm, dass er in die politische Rubrik der wohlfeilen Aufgeregtheit fällt. Da kann man sich aber auch gut fühlen! Und politisch punkten! Denkt die FDP. Ein wenig mehr Grundsätzlichkeit, Nachdenklichkeit, die stünde der FDP gut an. Ungefähr so, wie eben versucht.

Abschließend: Ich gebe zu, dass ich mir jetzt doch noch den TV-Beitrag anschauen sollte. Vorab will ich meine Vorurteile offenliegen: Wenn das mit dem "Selbstversuch" stimmt, dann muss der Mann, der das gemacht hat, aber auch einen sensationslüsternen Journalistenschaden am Kopf haben. Immer unter der Rubik: "Wie kriege ich ein kleines Sensatiönchen für meine Karriere hin? Indem ich ein paar Ärzte vorführe!"

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Die Diskussion auf der Panorama-Seite ist immerhin lebhaft. Und dabei finden sich dann auch solche Hinweise:

09.05.2014 22:14 | Interessant.... | Einige Foristen meinen ja sinngemäß, dass der Reporter ja schließlich nach Hilfe gesucht hätte - und natürlich würde sie ihm da geboten. || FALSCH! Die Hilfe, die ein Homosexueller von einem ernstzunehmenden Arzt/Psychologen/o.ä. erwarten muss, der mit dem Wunsch kommt, "geheilt" - also hetero - zu werden ist (OBACHT IHR RELIGIÖSEN EIFERER!): Der Arzt hat ihm zu erklären, dass er gegen seine Gefühle nichts tun können wird, da diese Gefühle angeboren und nicht wegzutherapieren sind. Er hat ihm aufzuzeigen, dass das Problem nicht die Homosexualität ist, sondern die Reaktion der Umwelt auf die Homosexualität (siehe hier). Er hat ihm dabei zu helfen, sich selbst zu akzeptieren und ihm den Rücken zu stärken bei seinen Entscheidungen, die er bezüglich eines Outings trifft (ob überhaupt und wenn ja, wie). Er hat ihn aufzufangen, wenn die Reaktionen nach einem Outing schlecht und sich für ihn zu freuen, wenn er positive Reaktionen auf ein Outing erfährt. Das sind die Aufgaben eines guten Arztes! Was nur Scharlatane tun: Zu erklären, Sie werden das Problem schon wegmachen! Und dass es Scharlatane gibt, war Inhalt des Berichts - nicht mehr und nicht weniger. Nicht die Homosexuellen haben ein Problem mit Ihrer Homosexualität, sondern ihre Umwelt hat ein Problem mit den Homosexuellen.

Wenn die Leute doch akzeptieren würden, dass sie wie die anderen mit "Setzungen" operieren. Wenn einer kommt und sagt: "Ich komme mit mir und meinem Schwulsein nicht zurecht ..." Was dann? Siehe oben. "Herr Doktor! Halten Sie mich für blöd? ..."

Freitag, 9. Mai 2014

Johann Baptist Fischart ...

... (1546-1591). Habe ich jemals etwas von ihm gelesen? Nein, aber ich werde! Denn ich suche nach alten, also in der entfernten Vergangenheit angesiedelten Wortspielern, und die Wikipedia vermerkt ja: "Meisterhaft ist seine Wortspielkunst". Wenn das man nichts ist!

Dann sind da auch noch die "zahlreichen Worterfindungen (die scherzhafte Bezeichnung Gänsewein für Wasser ist erstmals in einem seiner Werke erwähnt)" und Exemplarisches zum "Grobianismus".

Hauptwerk: Affentheurlich Naupengeheurliche Geschichtklitterung (1575), nach Rabelais Werk Gargantua. Da waren wir doch in Frankreich, um Rabelais auf der Spur zu sein -- wo noch einmal? Vage Erinnerung, irgendwo auf der Festplatte müssen die Fotos sein.

Und dann die Forschung zur frühen Neuzeit natürlich. Jemand macht mich darauf aufmerksam, dass es an der Münchener Uni demnächst einen Vortrag gibt. Titel:

"Sprachhybridisierung und Mythensynkretismus
in Johann Fischarts "Pantagruelischer Vorsagung"
(Geschichtklitterung, 2. Kapitel)"

Vom Vortragenden gibt es bereits:

Sprachhybridisierung und Mythensynkretismus
in Johann Fischarts ‚Geschichtklitterung‘.
Erscheint in: Elsa Kämmerer, Jan-Dirk Müller (Hg.),
Langues hybrides 2013.

Das verlinken wir mal nicht. Zu hoffen ist, dass der Herr Professor N. N. nicht den Aufsatz, den er vor einem Jahr veröffentlicht hat, laut vorliest. Aber -- man hat ja schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehn, wie Jelena das einst ausdrückte. Heißt: Man weiß nie!

Ideale Buchumschläge 1

Ich habe einige ideale Buchumschläge. Der hier ist mir, kaum dass ich das Buch zum ersten Mal gesehen hatte, sofort großartig vorgekommen. Leider kommen die Farbe nicht exakt rüber, aber immerhin ...


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Mittwoch, 7. Mai 2014

Die MVV München: Start-Posting

Heute. Diese kleinen Erlebnisse am Vormittag bringen mich dazu, über die Münchener MVV in diesem Blog zu schreiben.* Hin und wieder versteht sich. Nicht ständig. Also -- 20 vor 9 am Morgen, in Unterhaching, S-Bahn zum Marienplatz. Die Ansage: dass wegen einer Oberleitungsstörung am Stachus die S-Bahnen nur bis zum Hauptbahnhof fahren. War's der Hauptbahnhof? Kann eigentlich nicht sein: Isartor - Marienplatz - Stachus - Hauptbahnhof. Na ja, egal. Weiter als zum Ostbahnhof jedenfalls. Ich komme also zum Marienplatz, denke ich. Schon ok.

Ein paar Minuten später: Die S-Bahn kommt und kommt näher. Und bleibt in Sichtweite, vielleicht 500 Meter vor dem Bahnhof stehen. Alle warten. Wieder die Ansage. Die S-Bahn steht und steht. Und steht. 

Jetzt etwas ganz anderes. Die Gesprächskultur in Deutschland. Keiner sagt etwas, keiner spricht mit dem anderen, obwohl inzwischen der Bahnsteig eng gefüllt ist. Vor mir ein Mann, dunkelhaarig, gut angezogen. Teure Schuhe. Ich habe einen Blick für solche Schuhe. 
Ich habe Lust das mit dem Gespräch auszutesten. Als die nächste Ansage, gleicher Wortlaut, kommt, sage ich zu dem Mann: "Die sollten sagen, dass die Oberleitungsstörung in Unterhaching ist, nicht am Stachus." 
Ergebnis: ein kaum sichtbares Schulterzucken. Kein Wort. Gleich darauf die Finger des Mannes auf dem Handy. Schnelle Fingerbewegungen. Wahrscheinlich eine SMS. 
Ein Ausländer, der nicht richtig Deutsch versteht? Es ist nicht klar. Vielleicht findet er mich einfach zu redselig. Wie wäre es wohl in Rom, London, Paris, Moskau, New York? Oder -- in Berlin?

Der Zug geht dann doch nur bis zum Ostbahnhof. "Alles aussteigen!"
Dichte Menschenmengen, die zur U-Bahn pilgern. Menschen kommen entgegen. 
Hinter mir ein lauter Ausruf eines aufgebrachten Mannes: "In Daitschland gettmer rechts!" 
Ich drehe mich nicht um. Es ist also doch nicht so, dass auf deutschen Bahnhöfen niemand etwas sagt. Nur was da gesagt wird...!

Zur U-Bahn: Die Rolltreppe hinunter steht. Die Leute gehen geduldig. Immerhin. 
Auf dem Bahnsteig der U-Bahn: Nun wirklich eine große Menschenmenge. Ich gehe und gehe. Am Ostbahnhof, U-Bahn, wird gebaut. Ein langer eingezäunter Bereich. Daran vorbei. Die U-Bahn kommt. Dieser Wagen ist wirklich nicht überfüllt. Es warten hier auch wenige Menschen. Es geht voran. Zum Odeonsplatz. Ein längerer Fußmarsch noch. Dann noch eine Station.

Zusammenfassung, zeitlich: Statt einer guten halben Stunde habe ich eine gute Stunde gebraucht. Ich war nicht in Eile. Alles in Ordnung. Wäre ich in Eile gewesen, sähe die Sache ganz anders aus.

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* Ok, das erste S-Bahn-Posting ist es nicht. Hier sind alle Beiträge mit s-bahn, mehr oder weniger relevant.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Bayern : Real

Die Bayern verlieren 0:4 gegen Real Madrid. Keiner spricht davon, dass sich doch vielleicht in der Kollektivseele von Guardiola – Bayern-Mannschaft der Tod von Vilanova ausgebreitet und lähmend ausgewirkt hat. Keiner mag so etwas denken. Keiner wird es zugeben. Es gibt auch nichts zuzugeben. Weil das Unbewusste eben unbewusst ist.

ifm.exe

Beim Hochfahren des PC eine Meldung, dass ifm.exe nicht funktioniert, weil eine bestimmte .dll nicht richtig funktioniert. Was ist überhaupt ifm.exe? Kurz nachschauen. Erster Fund das:

10 Sep, 2013 | Category: Support | Author: Brian || How To Fix ifm.exe ? || For some reason I've had quite afew emails from readers over the last two weeks about their problems with ifm.exe , so if you've arrived here because you're getting the same error, then not to worry - you're not alone. | It is strange however, that so many people are having the same issue all of a sudden, so my best guess is that a recent update is the cause of things. | After speaking to those that have successfully fixed this fault, it seems that there's more than one way to go about the repair and that one way works for some of you whilst another method is needed for the rest, so I've combined them both here. You won't know which group you're in until the end, but not to worry - it won't take long.

Ich weiß jetzt allerdings noch immer nicht, was ifm.exe ist. Also -- once again!

IMF.exe Datei Info | Der Prozess IObit Malware Fighter gehört zur Software IObit Malware Fighter der Firma IObit (www.iobit.com). | Charakteristik: IMF.exe befindet sich in einem Unterordner von "C:\Program Files". Bekannte Dateigrößen unter Windows 7/XP sind 4474832 Bytes (31% aller Vorkommen), 4393816 Bytes und 8 weitere Varianten.

Ok, jetzt haben wir's. Ich habe den Malwar Fighter installiert, und der meldet zudem, dass er nicht richtig funktioniert und dass eine Neuinstallation das Problem vielleicht behebt.