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Freitag, 26. Mai 2017

"... in der Servicehölle von O2"

Es geht also nicht nur mir so? 

MOBILFUNKANBIETER | Willkommen in der Servicehölle von O2 || Von Johannes Wiedemann || Lesedauer: 6 MinutenWELT-Politikredakteur Johannes Wiedemann hat einen privaten O2-Handyvertrag. Früher war er von der Qualität des Kundenservice angetan – inzwischen hat sich das ins Gegenteil verkehrt || Unser Autor ist Privatkunde bei O2. Über Monate hinweg lieferte er sich mit dem Mobilfunkanbieter einen Streit über rund 200 Euro. Die wurden ihm für einen fiktiven Handytarif-Wechsel abgezwungen. Eine Abrechnung. || Mein Abstieg in die Servicehölle von O2 begann mit einer E-Mail: Ich hätte mich für einen Handy-„Tarif für junge Leute“ entschieden. Dafür solle ich einen Alters- oder Ausbildungsnachweis einreichen, forderte der Mobilfunkanbieter im Januar. Das war insofern seltsam, als ich in keinen solchen Tarif gewechselt war. Und auch seit vielen Jahren zu alt dafür bin: Besagte Option steht laut Unternehmens-Website Leuten unter 26 Jahren offen. Da ich seit 2008 meinen privaten Handyvertrag bei O2 habe, sollte bekannt sein, dass ich längst in meinen 30ern angekommen bin. Sollte. | Da aber in der Mail bereits ominös mit dem Wegfall von „exklusiven Tarif-Vorteilen“ gedroht wurde, wandte ich mich an den Kundenservice. O2-Kunden wissen: Telefonisch ist bei diesem sogenannten Telefonanbieter seit Monaten in der Regel niemand zu erreichen; wer mehr als eine Stunde gewartet hat, wird weggedrückt. Gäbe es einen Soundtrack zu meinen Albträumen, es wäre die Hotline-Musik von O2: sphärisch anmutender Chillout-Electro, der es aufgrund der Wartezeiten nie verfehlt, Aggressionen beim Anrufenden freizusetzen. (welt.de)

Ich habe jahrelang für eine Nummer bezahlt, die nachweislich nicht geschaltet war. Rückerstattung? Chancenlos! Die Überlegung ist klar. Geschäftsleitung an Sachbearbeiter: "Werden solche Leute wegen diesem Betrag vor Gericht ziehen? Doch wohl nicht!" Pech nur, wenn man dann mal an einen Journalisten gerät, der das ganze ins Blatt bringen kann.

Mein zusätzliches Pech ist: dass auch 1&1 sich so benimmt. Und Vodafone United, das auch Kabel Deutschland gefressen hat.