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Dienstag, 17. September 2019

Roger Whittaker

Was sagt man dazu: Ich wollte mal wieder nach Roger Whittaker suchen, weil meine Mutter den so gerne hatte. Und was schlägt mir Google vor?!

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Gestorben? Tod? Ja was denn?! Der Mann erfreut sich -- hoffentlich -- bester Gesundheit!* Er ist 83 Jahre alt. Das ist doch heute kein Alter!

Roger Whittaker (* 22. März 1936 in Nairobi, Kenia) ist ein britischer Sänger, Liedermacher und Kunstpfeifer. Er ist unter anderem im Vereinigten Königreich, in den Vereinigten Staaten, in Kanada, Südafrika und Deutschland erfolgreich. (Wikipedia)

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* Nun ja, ich habe natürlich noch ein wenig weitergesucht. Und da -- leider, leider! -- habe ich das gefunden:

"24.05.2019 ... Nun ist er in seinen besten Jahren, wollte den Ruhestand genießen. Doch nach zahlreichen Notoperationen an den Beinen, Herzproblemen und ständigen Schwindelanfällen, kann der Ruhestand zum Horror werden. Laut der “Freizeitwoche” habe Whittaker seine ganze Lebenslust und Energie verloren, ist zudem zunehmend verwirrt. Erfüllt man ihm seinen letzten Wunsch? Weiter heißt es in dem Artikel, dass er sich nichts sehnlicher wünscht, als seine fünf Kinder und seine Enkel ein letztes Mal wiederzusehen. Alle wohnen überall auf der Welt verteilt.Des Weiteren wünscht er sich, dass er in Irland bestattet wird. Doch bevor es soweit kommen würde, solle man ihn aufbahren. Er habe eine Höllenangst davor, dass er lebendig begraben wird. Wird ihm seine Familie den letzten großen Wunsch erfüllen? Vor Jahren enterbte er bereits alle seine Kinder, da er der Meinung war, dass er ihnen bereits genug gegeben hätte. Lieber will er sein Vermögen an gemeinnützige Organisationen spenden." (schlager.de)

Das mit den Kindern und dem Enterben -- vielleicht sollte er sich das noch einmal ...? Wo er sie doch noch einmal sehen möchte ...?! Aber nun ja, ich kenne mich da in den familiären Verhältnissen wirklich nicht aus. Ich will mich da raushalten.

Montag, 7. Dezember 2015

Warum Carolin Kebekus ...

... Helene Fischer nicht leiden kann

Das ist so ein typischer Surf-Fund.

"Comedy | ... | 06.12.2015 | 18:59 Uhr | Siegen. Fans von Helene Fischer werden das neue Programm "AlphaPussy" von Carolin Kebekus eher nicht mögen. Alle anderen schon. Premiere war nun in Siegen." (WAZ)

Was kann man da sagen? Eigentlich höre ich der hüschen Kodderschnauze der Kebekus hin und wieder gerne zu. Allerdings heißt es auch: Immer auf Kosten Prominterer, als man es selbst ist, das eigene Profilchen schärfen zu wollen, das bringt es am Ende auch nicht, verehrte Carolin.

P. S. Dass alle, die nicht Fans von Helene Fischer sind, Kebekus oder ihr Album mögen werden / sollen / müssten, das ist ein ziemlich grässlicher Fehlschluss. Den meisten Menschen -- geschätzt mal so 73 Prozent -- sind Carolin Kebekus und Helene Fischer ziemlich egal. Da ist dann weit und breit auch kein Mögen oder Nicht-Mögen.

Samstag, 11. Juli 2015

Auf der Heide blühn die letzten Rosen ...

Persona non grata...

BRUNO BALZ

Montag, 8. April 2013

Lena: Nur nicht erwachsen werden!

Lena ab Minute 15. Ungefähr. Und Dann Gernot Hassknecht als Zugabe: "'Mission Titelverteidigung' -- der verschissene Grand Prix!" Ja, ja, das Internet vergisst nicht.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Schlager

Für's Notizbuch:

„Die Kapitalkraft der Verlage, die Verbreitung durch Rundfunk und vor allem der Tonfilm bilden eine Tendenz zur Zentralisierung aus, die die Freiheit der Wahl einschränkt und weithin eigentliche Konkurrenz kaum zuläßt; der unwiderstehliche Propagandaapparat hämmert den Massen solange die Schlager ein, die er gut findet und die meist die schlechten sind, bis ihr müdes Gedächtnis wehrlos ihnen ausgeliefert ist.“ Theodor W. Adorno, Über Jazz (1936)

Nur halt -- wenn man nicht allein auf einer Insel lebt, wird man immer beeinflusst. Ob man das dann Einhämmern nennt, ist oft von der Frage abhängig, ob man das, wofür geworben wird, mag oder nicht. Insgesamt sind mir Adorno-Menschen, die ihren eigenen Geschmack für fraglos gut annehmen, und allsogleich über die Massen schwadronieren -- denen Sie selbstverständlich nicht angehören -- immer suspekt bis unangenehm. Kann es denn nicht auch sein, dass die Mozart-Fans von einer adornohaften Kulturindustrie den Geschmack vorgegeben bekommen?

Samstag, 6. August 2011

Alte Sommer

Jesses, ist das jetzt schon wieder lange her? Wann war's?

"Scusi, Senorina, willst du auch nen Spliff?
Oder stehst du nur auf Männer mit Schlips?
Ich habe sonst mix, was ich dir geben kann,
aber blond bin ich, is das vielleicht nix?
Amaretto ist ein geiles Zeug - ich bin schon lull und lall,
hab keine Ahnung, ob du mich verstehst,
doch du lächelst und mein Herz tutn Knall.
Bella donna, ich lad dich jetzt zum Essen ein - mangiare, tu capito? (capisci?)
andiamo! Asti Spumante wird es nicht gerade sein,
aber dafür gibts schon wieder mal -


Spaghetti Carbonara - e una Coca Cola, 
Carbonara - e una Coca Cola,.."

Ja, ja -- 1982 war's! Das waren noch Zeiten!

Dienstag, 22. März 2011

Putin: Wussten Sie schon ...?

Die Wikipedia ist toll! Zu Recht hat sie den Brockhaus abgelöst! Hätte man denn im Brockhaus dies erfahren:

"Beim ESC 2009 in Moskau zog Georgien die Teilnahme kurzfristig zurück, nachdem der Teilnehmertitel We Don't Wanna Put In als Kritik an Russlands Ministerpräsidenten Putin beanstandet wurde."

Sonntag, 10. Oktober 2010

Einer ist immer der Loser

Jetzt möchte ich Trio doch noch mal direkt hier reinsetzen. Mal wieder reinhören, my dear!


Stephan Remmler - Einer Ist Immer Der Loser
Hochgeladen von goldrausch. - Musikvideos, Sänger Interviews, Konzerte und mehr.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Schlager

Über diesen [Selbstzensur] reden wir dann morgen mal! Wenn ich einen Punching Ball zum Abreagieren brauche.

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Morgen ist heute, jetzt. Nur mal als Aufwärmer die allgemeine Frage: Wie ist diese Auswahl zustande gekommen? Helene Fischer, Platz 2: Da muss einfach der Fanclub gute Arbeit geleistet haben, oder? Und wenn das einfach war, dass es für den zweiten Platz reichte, wie war es dann bei den anderen?

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"Top 10 der beliebtesten Hits in Deutschland seit 1949: Die absoluten größten deutschen Schlager Hits und Popsongs der Nachkriegs- geschichte nach Ansicht der ARD Zuschauer sind die folgenden:

Platz 10 der Liste der beliebteste Schlager belegt | The Scorpions aus Hannover mit | Wind Of Change | Der Song stammt aus dem Jahr 1990 und ist untrennbar mit der deutschen, aber auch europäischen Wiedervereinigungsgeschichte verbunden.

Platz 9 geht an | DJ Ötzi aus dem Salzburger Land, Österreich | mit dem Mega Hit | Ein Stern (Der Deinen Namen Trägt)

Platz 8 ist einer der ewigen Karnevalssongs der Band | Die Höhner aus Köln | mit dem Gassenhauer | Viva Colonia (da simmer dabei, das ist prima)

Platz 7 erobert beim ARD Publikum die durch ihre Teilnahme beim Eurovision Song Contest berühmt gewordene Formation | Dschinghis Khan | mit ihrem Disco Song aus dem Jahr 1979 | Dschinghis Khan

Platz 6 für Schlagerstar | Andrea Berg | mit | Du Hast Mich Tausendmal Belogen aus dem Jahr 2001

Platz 5 geht überraschend an die Band | Sportffreunde Stiller und ihrem Song der während der Fussball WM 2006 Platz 1 der deutschen Charts belegte: | 54 74 90 2006

Platz 4 erreicht Schlagerlegende | Katja Ebstein mit | Wunder Gibt es Immer Wieder, ein Hit im Jahr 1970, der sich zu einem der größten deutschen Schlager aller Zeiten entwickelte.

Platz 3 besorgten die Fans der deutschen Popgruppe | Tokio Hotel die kräftig für den Hit | Durch Den Monsum stimmten. Es ist der einer der Songs der Liste, der bei Verkaufszahlen in Deutschland kein Single-Gold erreicht hat.

Platz 2 geht an den aktuellsten deutschen Schlagerstar | Helen Fischer | mit Mitten Im Paradies (als Single wenig erfolgreich, kein Gold in Deutschland)

Nummer 1 als beliebtester deutscher Schlager ist von der “DDR” Band | Karat und ihrem Evergreen | Über 7 Brücken Musst Du Gehen. Es ist der meistverkaufte Song der DDR Musikgeschichte. Peter Maffay hat mit der gleichnamigen Coverversion in der alten Bundesrepublik Gold erreicht."

Mittwoch, 5. Mai 2010

Gisberts

Wen man doch alles nicht kennt, obwohl man ihn -- oder sie -- kennen sollte. Gishert Haefs habe ich einmal kurz kennengelernt. Gisbert Hausner kenne ich ganz gut. Aber Gisbert zu Knyphausen zum Beispiel, den ich gerade in Bayern 2 höre, den kannte ich nicht.

Mittwoch, 3. März 2010

Werbung und Internet

Du willst eine Seite im Internet sehen. Wie etwa die, die die Songtexte der Wise Guys zu präsentieren verspricht. Und da -- Zack! Werbung schwebt ein. Blitzschnell klickst du sie weg. Und ZackZack -- die nächste Werbetafel. Erst jetzt begreifst du, dass du ja schon begriffen hast: Die Werbung wird in einem neuen Fenster geschaltet, wenn du sie schließt. Du hättest das Fenster wechseln müssen.

Jetzt fragst du dich: Wie könnte eine nicht-nervende Werbung überhaupt aussehen?! Im Internet, im Fernsehen. Überhaupt.

Samstag, 6. Februar 2010

Bibi Johns

Bibi Johns ist heute morgen Gastmoderatorin des Bayerischen Rundfunks. Sie spricht angenehm, ruhig, fast vollständig akzentfrei und mit einer sehr jungen Stimme. Wie alt mag sie sein? Ich schaue nach. Sie ist 80 Jahre alt. Begnadet auch in der Sprachbegabung. Eine andere Aufnahme mit ihr. Ein 40 Jahre jüngerer Mann... "Inzwischen bin ich die mit dem jüngeren Mann!" Et maintenant...!

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Dann sagt Bibi Johns ein Lied an. Barbara Streisand. Und wir können die schnelle Bedeutungsveränderung, hier im Englischen, studieren.

Who's afraid of the big bad wolf
The big bad wolf
The big bad wolf
Who's afraid of the big bad wolf
Tra la la la la
Long ago there were three pigs
Little handsome piggy wigs
For the big, bad the very big, very bad wolf,
They did not give three figs
Number one was very gay
And he built his house with hay...

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Ich konnte einfach der Versuchung nicht widerstehen und habe die Zeilen mal von den Google Sprachtools übersetzen lassen. Hier das unveränderte Ergebnis. (Wobei schon seltsam ist, dass die Negation in der drittletzten Zeile einfach unter den Tisch fällt. Und, seltsam, steht nicht auch it. fico für ... Aber lassen wir das. Das führt wirklich zu weit ab.)

Wer ist der große böse Wolf fürchtet
Der große böse Wolf
Der große böse Wolf
Wer ist der große böse Wolf fürchtet
Tra la la la la
Vor langer Zeit gab es drei Schweine
Little schönen piggy Perücken
Für den großen, die ganz großen, sehr böse Wolf,
Sie gaben drei Feigen
Nummer eins war sehr Homosexuell
Und er baute sein Haus mit Heu...

Dienstag, 14. Juli 2009

Schlagersänger

Kleinere Vorarbeiten zu einem Aufsatz. Da komme ich dann doch ins Staunen.

Gerd Höllerich vs. Roy Black

Silke Höllerich beschreibt ihren Mann als einen einerseits phasenweise sehr empathischen, liebevollen Menschen, andererseits als paranoiden, geizigen Egozentriker, der seine Frau vor anderen lächerlich machte, sie betrog, keine Beziehung zu seinem Sohn Torsten aufbauen konnte und im Alltag von seiner Familie und seinem Freundeskreis dieselbe Verehrung erwartete wie von seinem Publikum. Zeit seines Lebens soll Roy Black Probleme gehabt haben, die Gratwanderung zwischen seiner Rolle, dem Produkt „Roy Black“, und seinem privaten Ich, Gerd Höllerich, zu bewältigen. Besonders mit dem Verlust dieser Anerkennung durch das Publikum in den Siebziger Jahren konnte er wohl nur schwer fertig werden, diese Erfahrung machte ihn depressiv, sagt Silke Höllerich.
Roy Black wurde als „Schnulzensänger“ vielfach kritisiert, seine Schlager waren im Österreichischen Rundfunk aufgrund des gegen ihn gerichteten Schnulzenerlasses verboten. Er selbst konnte sich mit dieser Rolle nie identifizieren. Filmproduzent Karl Spiehs berichtete über ihn: „Er riss gerne Witze über sich selbst, vor allem wenn er sich unglücklich fühlte. Sein Lieblingswitz: 'Wie bekommt man das Gehirn eines Schlagersängers auf Erbsengröße? – Einfach aufblasen!'“
Ähnlich äußerte sich seine mehrfache Filmpartnerin Uschi Glas: „Ich versuchte ihn immer wieder davon zu überzeugen, dass er auch den Roy richtig mögen und akzeptieren sollte. Das war aber einfacher gesagt als getan."


Gefunden / Nachtrag:

"Der damalige Ö3-Moderator André Heller beschrieb Bacher im Jahr 2008 als „begnadeten Ermutiger“, der sich durch den Schnulzenerlass bei der „Ent-Roy-Blackisierung der Jugendkultur zugunsten von Frank Zappa, den Rolling Stones und Led Zeppelin und der allgemeinen Durchlüftung als Verbündeter“ erwiesen habe."

Jo mai, ausgerechnet der 1970er-Zeitgeist-Schnulzer André H. als Verbündeter von Frank Zappa!

Der gelebte Selbstwiderspruch: "Abendland! Wir achten und verachten dich. Abendland."

Donnerstag, 17. Mai 2007

Rex Gildo

Heute, auf der Fahrt zwischen Garmisch und München, auf einmal der Gedanke und eine Frage: Wie war das denn wirklich mit Rex Gildo? Klar ist: Kategorie, gemessen an den Weltstars: Sternschnuppen, die verglüht sind.

Zuhause schaue ich nach. Bei Wikipedia findet sich:

Rex Gildo (* 2. Juli 1939 in Straubing als Ludwig Alexander Hirtreiter; † 26. Oktober 1999 in München) war ein deutscher Schauspieler und Schlagersänger.
...
Am 23. Oktober 1999 beging Rex Gildo durch einen Sprung aus dem Fenster seiner Münchner Wohnung aus ungeklärten Gründen Suizid und erlag am 26. Oktober seinen Verletzungen. Drei Tage später wurde er unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Münchner Ostfriedhof an der Seite seines langjährigen Lebensgefährten Fred Miekley († 1988) bestattet (Grab Nr. 122-1-21).

Hossa! Tief durchatmen und versuchen zu verstehen, was das Spiel des Lebens ist.