Repressive Asylpolitik. Wie Dänemark Syrer in die Flucht treibt. Es ist eines der reichsten Länder der Welt – und doch fliehen immer mehr Syrer von Dänemark in andere EU-Staaten, wie Recherchen des SPIEGEL und seiner Partner zeigen. Die Regierung in Kopenhagen setzt gezielt auf Abschreckung. Von Monika Bolliger, Mais Katt, Maximilian Popp und Lina Verschwele 11.01.2022.
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Kommentar dazu:
Hab' mir gerade die Altersstruktur von Dänemark angeschaut. Die verhalten sich jetzt nicht sooooo schlau.
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Meine Anmerkung:
Das ist ja ein sehr singulärer Aspekt, der mit dem Alterspyramide. Vorher muss man sich politisch wohl doch überlegen, ob die, die da als "Verjüngung" kommen, mit der vorhandenen Bevölkerung kompatibel sind. Das tun die Dänen wohl. Die Deutschen tendentiell (sic) eher nicht. Obwohl sie ja Frankreich vor der Tür haben. Und stand nicht mal im SPIEGEL, vor Jahren schon, dass es durchaus Wege gibt, dass eine Bevölkerung sich zahlenmäßig verringert und das, wenn man es richtig managt, wirtschaftlich ein Vorteil ist? Mehr Platz für die dann vorhandenen Jungen, etc.
Und an anderer Stelle:
Zwischen "man verließe seine Heimat nur so zum Spaß" und "weil man irgendwo gehört hat, dass es in Dänemark / Deutschland irgendwie besser ist" ist ein breiter Übergang mit vielen Zwischenstufen.
Und es bleibt halt immer die Frage, ob Europa / die USA alle Menschen aus den Ländern, die es, jetzt mal umgangssprachlich: nicht gebacken kriegen, aufnehmen können. Es ist doch ein Treppenwitz der Geschichte, dass viele Länder der Welt, die ihre Kolonialisten loswerden wollten, jetzt zu eben diesen Ex-Kolonialisten fliehen, weil sie das mit der staatlichen und wirtschaftlichen Ordnung in ihren eigenen Ländern, nicht hinkriegen.
POLITISCHES FEUILLETON / ARCHIV | Beitrag vom 19.03.2019 Altersdiskriminierung. Jetzt alle gegen die alte weiße Frau! Eine Glosse von Eva Sichelschmidt
Ich bin SPIEGEL-Abonnent, und also schaue ich mir recht oft die Video-Kolumne von HS an. Diesmal, Freitag, gestern -- Über Sigmar Gabriel
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"Banken manipulieren, zahlen unanständige Gehälter und erpressen die Staaten - angesichts solcher Aussagen ist es gelinde gesagt überraschend, dass SPD-Politiker Sigmar Gabriel nun Aufsichtsrat bei der Deutschen Bank werden will. Vor wenigen Jahren zog der SPD-ler in der Öffentlichkeit unverblümt und gnadenlos über Finanzinstitute her. Doch seine früheren Aussagen halten den 60-Jährigen offenbar nicht davon ab, sich für einen der höchsten Posten bei der Deutschen Bank zur Wahl zu stellen." (merkur.de)
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Schmidt, wie gewohnt: Lobt süffisant. (Um nicht zu sagen: hinterfotzig. HS würde dieses Wort richtig verstehen und, auf ihn angewandt, sogar positiv finden. Wetten?)
Und also - eigentlich geht es mir hier nicht um SG, sondern um HS! Dass ein Organist aus Nürtingen ein solches Lästermaul werden würde - ja, es muss ihm an der Wiege gesungen oder georgelt worden sein!
Frappant eins um andere Mal: Diese unübertroffene Selbstsicherheit! Heute wieder: Direkt in die Kamera sprechen, ohne große Vorbereitung. Wo immer er ist. Diesmal, man glaubt es nicht: Im ICE zwischen Hamburg und Stuttgart. Inklusive lärmender Bahn-Lautsprecheransagen im Hintergrund. (Natürliche nur für SPIEGEL [Pause] -Plus-Kunden!)
Von der Gedanken Blässe angekränkelt ist der Mann HS sehr wohl, aber -- wie er das verbirgt! Einfach großartig! Dabei -- er wird erkennbar auch älter. Vor allem -- sein Haarwuchs bzw. Nicht-Mehr-Haarwuchs. Anderen Männern würde das nicht mehr so wie früher vorhandene Haupthaar vielleicht Schwierigkeiten machen. Aber doch nicht HS!
Schauen Sie sich mal da die Haare an! 1991, da war HS also -- Moment... 34 Jahre alt. Heute demnach -- 63. (Schade, 36 / 63 wäre als Zahlendreher schöner gewesen.* Aber egal!)
Ich sollte HS vielleicht meine Abhandlung über den Sinn des Lebens schicken. Einer wie er, der dieses Thema einfach hinwegalbert, der fehlt doch noch in meiner Sammlung.
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* Das hätte sich natürlich einrichten lassen! Es gibt ja kein Jahr, aus dem es kein Foto von HS gibt.
Auch hier -- dieses Haar im Wind! Bei 4:40 im Video wird das mit den 36 Jahren übrigens sogar explizit angesprochen! Von Renate S., die hinzufügt, dass das Leben mit 50 -- ihr Alter -- halt doch was anderes sei. (Und an dieser Stelle schiebt Friedrich Nowottny, da immerhin schon WDR-Intendant, Schmidt dicke Geldbündel und dann auch noch Geldsäcke über den Tresen. Während Herbert Feuerstein* anschließend nur ein paar kleine Münzen bekommt. Ginge heute, in der Tom-Buhrow-Zeit, auch nicht mehr, nehme ich an. Von wegen Intendanten-Gehalt und so.)
Aber der Besuch bei den Eltern ist einfach besser als das Gespräch mit Renate Schmidt. (Im Tonfall von HS zu sprechen: "Muss man einfach so sagen. Ja.")
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* Kurze Überlegung, ob ich da was über Feuerstein einschiebe. Aber schnell beschlossen, ihn doch gesondert zu würdigen. Anschließend. Direkt.
Das Angebot da unten wird mir in letzter Zeit häufiger serviert, nicht nur bei der ZEIT. Dass solche Anzeigen aber bei der ZEIT vorkommen, erstaunt schon ein bisschen.
Aber egal - die Frage ist doch: Ist das auf dem Bild eine von den älteren Damen? Oder die Enkelin der älteren Dame, die mir dann die Tür aufmacht, wenn ich das Angebot annehme? Oder eine normale Sex-Arbeiterin, und das mit den "älteren Damen" war nur so dahingesagt?
09. JULI 2019. LEBEN UND GESELLSCHAFT. Altersweisheit verzweifelt gesucht. || Harald Schmidt, Alice Schwarzer, Gerhard Schröder – einst wichtige Menschen verstören ihre Anhänger gerade mit seltsamen Äußerungen. Warum tun sie sich – und uns – das an? Von Alena Schröder.
Darin:
Ein Zeugnis echter Altersweisheit könnte ja sein, den Moment zu erkennen, in dem es ratsam ist, anderen die Bühne zu überlassen und nicht mehr überall mitquatschen zu wollen.
Erinnert in der Diktion an das berühmte "Einfach mal die Fresse halten" von Dieter Nuhr und dem, was an Hin und Her aus diesem Spruch geworden ist. Einschließlich der vielen Empfehlungen von Leuten mit anderer Meinung und Ausrichtung, Nuhr möge sich doch hier bitte an seine eigene Empfehlung erinnern.
Genaues Lesen: mitquatschen? Ist das, was da abläuft, einfach nur Quatschen?
Und jetzt diese Frage, in Summe: Wieso kommen Journalisten -- allgemein Menschen -- wie Frau Schröder, Jahrgang 1979, nicht darauf, dass diese Alterseinteilung plus angehängte Forderung ganz nah bei sonstigen, sagen wir: "Gruppeneinteilungen" sind, mit denen irgendwelche mehr oder weniger intelligenten Forderungen des Typs "Schuster bleib bei deinen Leisten!" oder anderes Hämische verknüpft werden? Sind Ältere auf einmal die Ersatzneger eines neuen Altersrassismus? Kommt "der Mensch" einfach nicht ohne doofe Gruppeneinteilungen aus? Warum zum Teufel soll das Sich-zu-Wort melden mit einer Altersgrenze versehen werden? Kann nicht die Meinung einfach für sich stehen? Im Sinne von: Auch 30jährige können gelegentlich großen Stuss von sich geben. Aber natürlich auch 70- oder 80jährige. Beide "Alterskohorten" -- und alles anderen auch -- können auch sehr kluge Dinge sagen. Und außerdem: Meinungsfreiheit gilt. Und wenn sich, weil Schmidt, Schwarzer und Schröder berühmt waren und, wie ich denke, noch einigermaßen berühmt sind -- wenn sich da Medien anbieten, deren Meinungen in die Welt zu tragen -- je nun, so funktioniert sie halt, die Mediengesellschaft! Oder?
Man muss sich mit der Sache auseinandersetzen, in der Sache kritisieren! Geschlecht, Rasse, Religion und, ja auch: Alter sollten da getrost draußen bleiben!
Und ich bin dafür, auch mal wieder so alte Wörter und Einteilungen wie Kinderstube und Das gehört sich einfach nicht! mit in die Diskussion zu nehmen. Denn von dem Artikel von Alena Schröder bis hin zu einer Amazon-Buchrezension wie dieser ist es nicht weit:
„1,2 Milliarden werden bis zum Jahr 2050 nach Europa strömen“, was er auf Grund seines Alters nicht mehr erleben wird, aber was ihm vor dem irdischen Ende noch einmal Aufmerksamkeit verschafft.
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Ja, Martenstein sagt schon Vernünftiges, glaube ich. Ausgangspunkt: der inzwischen berühmte alte weiße Mann. Als Typus gesehen. Vor allem gut, sinngemäß: Sie können heute schreiben, was Sie wollen -- es wird immer Leute geben, die Sie dafür runtermachen. Wenn Sie das Gegenteil schreiben -- dann gibt es andere Leute.
"N99 | Harald Martenstein über alte, weiße Männer und Debatten".
Allen Jungen und allen Alten und dem fließenden Übergang dazwischen sei an dieser Stelle das Lautlesen der Goethe-Zeilen empfohlen:
Ueber allen Gipfeln
Ist Ruh',
In allen Wipfeln
Spürest Du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur! Balde
Ruhest du auch.
Und wenn die heute Jungen dann demnächst die Alten sind, was schneller geht als sie denken, dann können sie sich noch Hubert von Goiserns 'Heast as net' anhören und überlegen, ob sie jetzt zufrieden sind, wenn jemand daherkommt mit der Empfehlung, jetzt doch bitte "anderen die Bühne zu überlassen und nicht mehr überall mit[zu]quatschen".
Den ganzen Wirbel um das Video kann der langjährige Late-Night-Talker nur wenig verstehen. "Es ist unfassbar schlecht von der Performance", klagte Schmidt. Es bestehe nur aus "Hey Leute, ich hab für euch das gecheckt' und lol und duff und Lolli." Der Informationsstand sei dabei aus dem Jahr 1904. Und dennoch drehe alle Welt durch.
Für die Aufgeregtheit der Parteien gebe es auch deshalb keinen Grund, so Schmidt, weil CDU, CSU, SPD, FDP und Grüne zusammen locker über 70 Prozent lägen. Da könne man mit dem neuen Medium doch entspannt umgehen. Sein Rat an die Parteien: "Vergesst nie, jeder zweite Deutsche ist älter als 45. Ne ganz solide reaktionäre Haltung der Bevölkerungsschicht, die über das Kapital verfügt - dann könnten alle viel entspannter sein." (stern.de)
Diese Anzeige bei der ZEIT. Ich habe sie aber auch schon auf anderen Seiten gesehen. Nein, sie erscheint nicht bei jedem an dieser Stelle. Google schaltet ja personensensitiv!
Und immer das Gleiche! Der schöne Betrug mit den Bildern. Natürlich gibt es 53jährige Frauen, die so gut aussehen. Aber das sind 0,271 Prozent eines Jahrgangs!
So ist es gut und realistisch, ob mit oder ohne Kopftuch!
Der Sänger der Rolling Stones ('Angie') wirkt trotz seiner Alters immer noch sehr jugendlich und das liegt zum Teil daran, dass er noch einen dichten Haarschopf hat, der nicht total ergraut ist. Das sei alles ganz natürlich, versicherte seine Tochter Lizzy (32) im Interview mit 'W': "Er macht nicht viel mit seinen Haaren. Er hat Glück, denn sie fallen nicht aus oder werden grau. Er hat Wunderhaare. Ich pflege meine Haare, aber ich habe auch Glück, denn ich habe die guten Haare von meinen Eltern geerbt", freute sich das Model, deren Mutter das ehemalige Supermodel Jerry Hall (59) ist. (tirolerin.at)
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Wahrheit 2
Konzerte, Drogen, Whiskey: 50 Jahre Rock’n’Roll hinterlassen ihre Spuren – besonders im Gesicht! Mick benutzt Feuchtigkeitscreme von „La Mer“ (820 Euro für 250 ml) und Creme von „La Prairie“ mit Kaviar-Extrakt (475 Euro für 100 ml). Für ein jüngeres Aussehen lässt sich Jagger außerdem alle zwei Wochen seine grauen Haare färben! (bild.de)
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Wahrheit 3
Auf dem roten Teppich schlagen die Rolling Stones ihr Rad, vier Pfauen mit ramponierten grauen Federn. Welcher Schock! Horror! Katastrophe! Sie sind kaum zu erkennen. „Aber wie alt sie geworden sind!“, entsetzt man sich. Es ist erschütternd! Keith Richard mag seinen Schädel noch so bemüht unter einem Piratentuch verstecken – die kahlen Stellen, das flusige Haar sind nicht zu übersehen. Mick Jaggers Gesicht ist aus Falten modelliert, die Haut ist grau, die Wangen schlaff, und wenn er auf der Bühne des Berlinale-Palastes sagt, es sei zu warm und er würde am liebsten sein Hemd ausziehen, da, sofort, vor unseren Augen, beherrscht man sich nur mit Mühe, um ihm nicht zuzurufen: „Nein, Mick, bitte nicht, bleib angezogen!“ Wir, die wir jahrelang vom Anblick seines haarlosen Oberkörpers geträumt haben, die wir auf die Bühne gerast wären, um sein schweißgetränktes Hemd aufzufangen. (tagesspiegel.de)
4 Schwestern machten 40 Jahre lang dasselbe Bild Quellen zufolge ist dies das letzte gemeinsame Foto der Vier. Eine der Schwestern starb im folgenden Jahr. Daher beschlossen die anderen drei Damen, die Tradition nicht fortzusetzen. Immerhin würde es nie wieder so sein wie damals... (daily-goals.com)
Den Haag (Niederlande) – Emile Ratelband (69) fühlt sich jünger als er ist – viel jünger. Und das sollte bitteschön auch genau so in seinem Ausweis stehen. Das ungewöhnliche Anliegen des Niederländers wurde jetzt per Gerichtsurteil abgeschmettert.
Ratelband wurde am 11. März 1949 geboren. Vor Gericht wollte er durchsetzen, dass dort künftig der 11. März 1969 als Geburtsdatum eingetragen steht. Seine Begründung: Er fühle sich wegen seines fortgeschrittenen Alters diskriminiert. (bild.de)
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Heute, Mi 19. Dezember 2018, hat Harald Martenstein in seiner ZEIT-Kolumne den Mann auch entdeckt. Seltsamerweise ist Ratelband bei ihm Belgier...
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Und da ist heute, SZ S. 8, ja auch noch diese Meldung!
In fünfter Ehe war Hans Gustl Kernmayr mit der Schriftstellerin Marie Louise Fischer, mit der er eine Tochter hatte, verheiratet; einige seiner Werke hat er wohl gemeinschaftlich mit ihr (unter den Pseudonymen A. G. Miller und Katja Holm) geschrieben, wobei auch einige ihrer Schöpfungen zunächst unter seinem Namen veröffentlicht wurden. Im Alter von 68 Jahren wurde Hans Gustl Kernmayr nochmals Vater. Mutter seines außerehelichen Sohnes, der von Marie Louise Fischer adoptiert wurde, war die junge Sekretärin des Schriftstellerehepaares. (Wikipedia)
Heißer Schlitten: So lässig zeigt uns Poldi seinen Super-Ferrari | Schnittige Kanten, große Lufteinlässe und eine schier unendlich lange Schnauze! || Hier zeigt Lukas Podolski (31) seinen Super-Ferrari! Der Profi von Galatasaray Istanbul lehnt lässig auf der Karosse des Sportwagens, es ist ein seltener Blick in die Garage des Weltmeisters.
Soso, "eine schier unendlich lange Schnauze". Hmm.
Dann die Überlegung: Sollte Poldi nicht vielleicht doch ein wenig mehr in seine Altersvorsorge statt in Ferraris investieren?
Wenn die Zeit durch die Schönheit fährt! Dann machen sich manche keine Gedanken. "Das war damals. Jetzt ist jetzt!" Andere bekommen diese coole Art nicht hin.
Und BB? Ach, da fragen wir nicht mehr... Es gibt da Zeitgenossen, die machen hämische, schlecht gezeichnete Cartoons. Die schneiden wir natürlich weg!
Ich habe mich schon vor Jahren gefragt, was der mangelnde Priesternachwuchs für Folgen für die deutschen Bischofsämter haben wird. Es scheint ja zwangsläufig: Wenn die Auswahl geringer wird, dann bestehen sehr gut Chancen für die Mediokren und Schrägen und irgendwann für die ganz Schrägen. Jetzt scheint es also so weit zu sein.
Limburger Bischofsresidenz deutlich teurer | „Wir sind durch den Bischof hinters Licht geführt worden“ || 07.10.2013 Ursprünglich waren für die neue Limburger Bischofsresidenz drei Millionen Euro eingeplant, jetzt ist nach Informationen der F.A.Z. von mindestens 31 Millionen die Rede. | Von VOLKER ZASTROW | Ihm wird Verschwendung vorgeworfen: Bischof Tebartz-van Elst. (faz.net online)
Gutwillig würde ich, nach dem Foto-Augenschein, den Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst -- schöner Name übrigens -- als schrägen Vogel bezeichnen. Verzeihung, Euer Eminenz, iss so!
Was wohl der neue Papst im Herzen von solchem Verhalten seines Bischofs hält? Könnte ihn nicht jemand mal fragen, bei einer Privataudienz?**
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|* Interessanter Blog, den ich im Auge behalten werde. Brights. Die Natur des Zweifels. De omnibus dubitandum.
|** Ok, gesehen: Der Bischof Robert Zollitsch fragt in diesen Tagen beim Heiligen Vater nach. Auch in Ordnung. (14.10.2013)
Heute ein Interview mit Dietmar Schönherr in der SZ auf Seite 9. Grandios, dieses Interview. Schönherr in seiner tiefen, ehrlichen Altersmelancholie. Dazu das Bild eines schönen Mannes, der nun jenseits des einstiges Tagesruhms seinen Platz gefunden hat.
Wenn jemand einmal darangeht, Texte über das Alter zusammen- zustellen, dieses Interview gehört unbedingt dazu.
Seit ich in den 1980ern "Foreign Affairs" gelesen habe, ist sie eine fest Größe in meinem Lesehirn. Nun, viele Jahre später, Kurz- geschichten. Und ich rechne nach: 86 Jahre alt ist A. L. jetzt! Und ich muss sagen: Sie ist mir seinerzeit immer älter vorgekommen als sie war. Also ist sie jetzt noch jung. Vermutlich.
Das Buch muss man doch mal wieder lesen. Muss man sich den Film ansehen? Vielleicht auf Italienisch.
Gretozza91 Film stupendo! Io sono un'estimatrice di Oscar Wilde, ma nonostante abbiano cambiato molte cose e inserito il personaggio di Emily (che adoro) amo questo film, non faccio altro che ripensare a ogni attimo della riproduzione!!! Stupendo Ben il Dorian perfetto, a mio parere, nonostante sia moro, Colin supremo, Sibyl l'unica che mi ha deluso...
Nichts gönnen sie dem Walser-Martin, diese Kritikaster! Und nicht nur der Reich-Ranicki nicht. Auch die andern! Hier bitte!
LITERATUR
Martin Walser verhebt sich nun an Goethe
VON TILMAN KRAUSE1. März 2008, 11:45 Uhr
Marienbad, Sommer 1823. Johann Wolfgang von Goethe, fast 74, trifft auf Ulrike von Levetzow, 19. Und verliebt sich unsterblich. Martin Walser macht aus dieser Geschichte den Roman "Ein liebender Mann". Über Strecken ist das Buch komisch und gelungen. Doch dann stürzt Walser furchtbar ab.
So steht es, nicht uninteressant im Weiteren, hier.