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Donnerstag, 16. Juni 2022

C-Promi und BILD

 Aus der Reihe: 

"Ich bin ein C-Promi und habe Angst, dass ich auf den Rang eines D-Promis abrutschen. Ich war schon lange nicht mehr in BILD zu sehen. Wie ändere ich das?"



Freitag, 3. Juni 2022

Latinos / Latinas

Nicht alles "Latinos / Latinas" im strengen Sinn, sondern auch aus Spanien, Puerto Rico, etc. Google-Suche mit "actress" / "actor".

Jennifer Lopez

36.200.000

Penelope Cruz

 9.970.000

Salma Hayek

11.200.000

Andy Garcia

9.180.000

Antonio Banderas

8.900.000

Javier Bardem

5.300.000


Und als Ehrengast, wiewohl "Italo", weil ich den Namen neben Andy Garcia immer vergesse:

Al Pacino 11.300.000

Mittwoch, 22. Januar 2020

Brad Pitt und Anthony Hopkins

Und wenn ich schon mal dabei bin, Zeitungen zu loben, dann überliefere ich das auch noch. Der STERN hat es gebracht:

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OSCAR-NOMINIERUNG Auferstanden: Darum ist Brad Pitt so gut wie nie zuvor || Lange hatte er sich und sein Publikum belogen. Erst als seine Ehe und sein Leben ­zusammenbrachen, fand Brad Pitt zu sich selbst. Nun ist er so gut wie nie zuvor: als Mann und als Schauspieler. Von Jochen Siemens || 20. Januar 2020 || Auferstanden - darum ist Brad Pitt so gut wie nie zuvor | Neulich hat Brad Pitt ein Wort erfunden. Er saß mit dem Schauspieler Anthony Hopkins zusammen, sie sprachen über den Sinn und die Werte des Lebens, und Pitt sagte: „Ich bin eigentlich ein Nicht-Weiner. Gibt es das Wort?“ Auf Englisch klingt es fast noch schöner: ein „not-crier“. Pitt weiter: „Ich habe seit 20 Jahren nicht geweint. Aber jetzt bin ich auf dieser Stufe angekommen, auf der mich alles berührt. Meine Kinder, meine Freunde, die Nachrichten – sie berühren mich.“ Hopkins antwortete: „Das entdeckt man, wenn man älter wird. Du willst einfach mal losheulen.“ Pitt, auch schon 56 Jahre, überlegte. „Ist das so?“– Hopkins, 82, nickte: „Nicht nur, weil du traurig bist. Sondern auch über das Glück des Lebens.“

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Dienstag, 17. Dezember 2019

Federico Hecker

Tod des Empedokles

Nichts sonst über Federico Hecker zu finden.

Start: > Pfeil drücken

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Samstag, 4. Mai 2019

"Das mit Fassbinder..." #metoo

Notizbuch

Was man so alles am Morgen entdecken kann!

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Regisseur Verhoeven zu #Metoo. „Das mit Fassbinder kommt noch“. Für Michael Verhoeven ist die #Metoo-Debatte in Deutschland noch lange nicht zu Ende. Der Regisseur über Männer, 1968, sein Kino und die Berlinale.

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Ist Wedel ein Einzelfall?

Das mit Fassbinder kommt noch. Den hat sich auch niemand getraut anzugreifen. Wie der seine Entourage gequält hat, das können nur Leute erzählen, die Teil dieser Big Family sind. Aber die erzählen ja auch nichts. Fassbinder hat ja sogar zwei Menschenleben auf dem Gewissen. Das hat der arme Dieter Wedel nicht. Schade, dass man sich mit Fassbinder nicht mehr auseinandersetzen kann, er lebt ja nicht mehr. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum er geschont wird. (taz.de)

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Donnerstag, 11. April 2019

Fake-news 2: Uraufführung


Das -- leider etwas unscharfe -- Bild entstand 
nach der gestrigen Generalprobe des Stücks 
"Der Franke ist unser Unglück - Das wünscht Dir - Dein Großvater"
von Annabelle Zach und Florian Müller. 
Ort: Münchner Kammerspiele. 
Uraufführung: Freitag, 12. April 2019, 20 Uhr

Quelle: ZEIT Magazin, heute

Freitag, 5. April 2019

„The Highwaymen“

Ich habe diesen Film bei Netflix gesehen und -- war beeindruckt!

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Wieland Freund

Feuilletonredakteur

Im Netflix-Film „The Highwaymen“ jagen zwei alte, weiße Männer das romantische Gangsterpaar Bonnie und Clyde

Manche Filme markieren Zeitenwenden, weil sie eine alte Geschichte mit neuen Augen sehen. Jeder Robin Hood etwa ist ein Kind seiner Zeit. Doch selten hat ein Film so radikal die Perspektive gewechselt wie die neue Netflix-Produktion „The Highwaymen“.

Rein faktisch erzählt der Zweistünder die Geschichte des Gangsterpärchens Bonnie und Clyde – wie schon ein halbes Dutzend Filme vor ihm. Doch außer den Autos, den Waffen und der Weite des amerikanischen Südens ist auf einmal alles anders hier. Und wenn man noch mal drüber nachdenkt, sind eigentlich nicht mal die Autos, die Waffen und der Süden noch dieselben.

...

Und so handelt dieser Film nicht nur vom Altern, sondern auch von einer alles beherrschenden, prägenden Angst. Ein Schelm, wer das im lange nicht mehr wilden Westen für eine Gegenwartsdiagnose hält. Bonnie Parker und Clyde Barrow zeigt „The Highwaymen“ so richtig übrigens nur ein einziges Mal – Sekunden, bevor sich der Film wie eine Explosion entlädt. In die Kamera gucken dann zwei halbe Kinder mit aufgerissenen Augen, die 13 Morde begangen haben.

© Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten.

Mittwoch, 20. Februar 2019

Schweiger-Frauen

Notizbuch

(Alle Til-Schweiger-Artikel in diesem Blog.)

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"Til Schweiger und die Frauen. Auch Francesca war nicht die Richtige: Til Schweiger ist wieder Single || Es sollte für immer sein, doch nach wenigen Monaten ist nun Schluss: Til Schweiger hat sich von seiner Freundin, Filmproduzentin Francesca Dutton, getrennt. Beide gehen im Guten auseinander, sagt der 55-Jährige."

Hat die Dame vielleicht den letzten großen Schweiger-Flop produziert* und war am Ende schwer enttäuscht von ihrem Lover? Also -- wegen der Filmkritiken.

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"Härter dürfte den Schauspieler, dessen Karriere 1990 mit der „Lindenstraße“ begann, aber die Resonanz in den US-Medien treffen: Ein Kritiker etwa beschrieb die Dramödie über den Alzheimer-Erkrankten Amadeus (Nolte), der mit seiner Enkelin nach Venedig durchbrennt, als „übertrieben, ärgerlich und so lustig wie eine Wurzelbehandlung ohne Narkose“. Auch abseits dieses Flops wird die Person Til Schweiger seit Jahren kontrovers aufgenommen. Viele machen sich über den 54-Jährigen lustig – bei SWR3 gibt es sogar eigens eine Parodie auf Schweiger** in seiner Rolle als Hamburger Tatort-Kommissar Tschiller, bei der er besonders ausgeprägt nuschelt. Weil die Zuschauerquoten für den Tatort sinken, hat die ARD nun angekündigt, dass das Konzept überarbeitet werden muss. | Schweiger gilt als Mensch, der ruckzuck beleidigt ist, wenn etwas nicht so läuft, wie er will. Obligatorische Pressevorführungen seiner Filme vor Veröffentlichung hat er abgeschafft, nur noch handverlesene Journalisten werden eingeladen." (augsburger-allgemeine.de)

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* Nein. Laut Wikipedia: Produktion: Til Schweiger, Christian Specht. Na dann...

** Hier bitte!


Dass da ausgeprägt genuschelt wird, kann man allerdings nicht sagen.

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Dienstag, 29. Januar 2019

Jan Josef Liefers

Notizbuch

Fake oder dumm? Was ist von einer Meldung zu halten, die Liefers zum -- auch noch: beliebten --Tatort-Kommissar macht?

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Genug ist genug. Das dachte sich wohl auch Schauspieler Jan Josef Liefers, dem nach falschen Spekulationen über seine Ehe mit Anna Loos, 48, der Kragen geplatzt ist. Auslöser ist die aktuelle Ausgabe eines Boulevard-Magazins. Darauf zu lesen: "Jan Josef Liefers und Anna Loos: Steht er jetzt noch zu ihr?“ Nicht das erste Mal, dass der beliebte Tatort-Kommissar unschöne Geschichten über sein Privatleben lesen muss.(gala.de)


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Sonntag, 20. Januar 2019

Ideenklau (Amazon-Rezension)

Notizbuch

Ich habe das Theaterstück von Glattauer vor ein paar Tagen als E-Book gelesen.

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Maximilian Lukas | Unlustig und wunderlich unneu ... | 12. Mai 2014 | Zusammengefasst: Diese KOMÖDIE ist in meinen Augen weder amüsant noch ein authentisches Schaffenswerk. Sie erscheint mir als schlechte Kopie eines grandiosen Theaterstückes, dessen Uraufführung ich im Herbst 2013 erleben konnte. | Hätte ich mir nur genauer das Buch-Cover angesehen! Dort steht nämlich (Eine KOMÖDIE) - vorsichtshalber in Klammern gesetzt. Vielleicht haben ja der Autor und/oder der Verlag bemerkt, dass es hier nichts zu lachen gibt. Zum Inhalt: Ein wortbissig streitendes Ehepaar sucht Rat bei einem inkompetenten Paartherapeuten, der wirkt wie von anno dazumal. Zu den Dialogen: Ohne Humor, dafür strapaziös überintellektuell, oft (menschlich) schmerzend, nervend und frustrierend. Zur Handlung: Könnte man per se als Witz betrachten, denn zu guter Letzt versuchen die Patienten die Eheprobleme des Therapeuten zu lösen. Aber deren Intervention geschieht auf so naive und platte Weise, dass selbst dieser Witz auf der Strecke bleibt. Für mich einfach nur "langweilig" und qualvoll unerfreulich. | Wer zum Thema "Eheprobleme" oder "Paartherapie" eine wirklich lustige Komödie lesen möchte, dem empfehle ich ALLES ÜBER LIEBE von Stephan Eckel. Interessant, dass dieses gefeierte Theaterstück und Buch (Kindle) im Herbst 2013 erschien und Glattauers äußerst ähnliche aber wenig wunderbare Wunderübung im Februar 2014. Riecht für mich irgendwie nach Ideenklau: nicht lustig, sondern fatal.

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Schöne, schwierige = ganz schön schwierige Frage, ob der Glattauer da abgekupfert hat. Ich glaube: eher nicht. Wenn man immer, wenn man Eheberatung = ganz lustig dargestellt sieht als geschützten Plot ansehen wollte, dann wäre das doch des guten zuviel.

Vorschlag: Mal wieder die Anfangsszene von Mr und Mrs Smith anschauen. (Komödie auch deshalb, weil Brangelina sich da kennengelernt haben. Und dann: Was ist am Ende daraus geworden!)

Mittwoch, 5. Dezember 2018

"Head Full of Honey"

Vor kurzem habe ich hier einen möglichen Romananfang eingerückt, in dem es unter anderem um die Nicht-Hochschätzung von Til Schweiger durch einen der Protagonisten ging.

Heute eine Meldung in der Süddeutschen:

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Bernd Graff: Til Schweiger im Suppenmixer || Til Schweiger, der Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent, hatte 2014 einen sehr erfolgreichen Film in die deutschen Kinos gebracht: "Honig im Kopf", eine Tragikkomödie um einen Alzheimerkranken mit Dieter Hallervorden in der Hauptrolle. Mehr als sieben Millionen Zuschauer sahen ihn hierzulande. Grund genug, davon ein englischsprachiges Remake für die US-Kinos zu machen. So geschah es. Schweiger konnte mit Nick Nolte, Matt Dillon und Emily Mortimer namhafte Größen des Hollywoodkinos verpflichten, bei "Head Full of Honey" mitzuwirken. In Deutschland startet der Film erst im März, angloamerikanische Kritiker haben den Film bereits gesehen. Hier sind Auszüge aus ihren Rezensionen. 

Observer: "So lustig wie eine Wurzelbehandlung ohne Betäubung. Til Schweiger sagt, um mit dieser verzehrenden Krankheit umgehen zu können, brauche es Fürsorge, Mut und die Liebe einer Familie. (Doch) ein über zweistündiger Film darüber, wie herzerwärmend Alzheimer sein kann, ist mehr, als ein irregeleiteter Filmemacher seinem geduldigsten Zuschauer abverlangen darf. Es gibt keinen überzeugenden Moment in diesem Fiasko. Am Ende hat die Hauptfigur ihren Verstand völlig verloren, es ist möglich, dass die Zuschauer dasselbe für sich empfinden." 

New York Times: "Das Thema Alzheimer bekommt eine zerzauste und teilweise anstößige Behandlung in diesem desaströsen Film. Allem Anschein nach, jedenfalls wenn man der bizarren Handlung und den schrillen Performances folgt, ist der Film in einem Suppenmixer zusammengerührt worden. Aber das sind nur seine geringsten Verbrechen." (sueddeutsche.de - Ev. nur Abo)

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Es folgen noch einige Kritiken, Richtung: wie die oben angeführten.

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Inzucht im Filmgeschäft allenthalben (Till Eul... -- nein, Til Schweiger forever! Ein Humor, der dem Rest der Welt fremd bleibt.) -- Meine These, am 09.10.2015!

Montag, 19. November 2018

Romananfänge: Rotwein und Schauspieler

Ein Roman aus der Gegenwart könnte so beginnen:

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Mein Freund Armin erzählte mir gestern Abend, nachdem jeder von uns drei Gläser Rotwein getrunken hatte, ohne einen erkennbaren Zusammenhang zum vorausgehenden Gespräch, das Folgende: Er habe Aversionen gegen bestimmte Menschen, die er nur aus dem Zeitungen und aus dem Fernsehen kenne. Erstaunlich sei, dass diese Leute ganz offenbar beliebt seien. Sie hätten es ja immerhin in Filme und ins Fernsehen gebracht! Nun überlege er, ob in dieser Auswahl wohl sein eigenes Lebensproblem sich verberge. Welches Problem das denn sein könne, habe ich gefragt.

"Ich bin, solange ich mich erinnern kann, ein Außenseiter dieser Gesellschaft", sagte der Freund tonlos.

Ich musste lachen: "Du? Ein Außenseiter? Mitglied in allen ortsansässigen Vereinen und mit dem Abonnement von fünf Zeitungen! Außerdem -- heraus mit der Sprache! Wer sind die Leute, die du nicht leiden kannst, obwohl du sie nicht weiter kennst?"

"Eine lange Liste gibt es da ...", sagte mein Freund wieder ganz leise.

Ich war vermutlich zu laut, als ich geantwortet habe -- der Wein, Sie wissen schon. "Mein Gott, ein paar Beispiele. Die, die dir zuerst einfallen!"

"Eckart von Hirschhausen", sagte der Freund. "Wie von dir gewünscht -- einfach mal so herausgegriffen. Ich meine -- 'Er ist Arzt, er ist Kabarettist, er ist lustig und er ist toll', so hat ihn eine Frau mal in einer Talkshow eingeführt. Nur -- ich kann dieses schmale grinsende Gesicht des Herrn Doktor von Hirschhausen einfach nicht ab."

"Weiter? Noch ein Beispiel."

"Til Schweiger. Auch da wieder -- doch allseits beliebt. Aber ich kann den Blick auf dieses grinsende Gesicht nicht aushalten. Dazu die Stimme! Diese seltsam hohe, seltsam flache Stimme. Hinzu kommt, dass ich bei den Schweiger-Titeln das Frösteln bekomme. Ich kann nichts machen."

"Welche Titel?"

"Nun ja -- Erbsen auf halb 6, Keinohrhasen, Zweiohrküken, Kokowääh. Sowas halt."

"Bist du sicher, dass der Schweiger da immer mitgespielt hat?"

"Was? Nein, da bin ich nicht sicher. Ist doch auch egal."

"Vielleicht ein letztes Beispiel? Jemand, der nicht aus Deutschland kommt."

Es hat mich gewundert, wie schnell Armin bis dahin geantwortet hatte. Als ob er das Ganze auswendig gelernt -- zumindest gut vorbereitet hatte. Jetzt zögerte er.

"Ein Amerikaner. Ich -- ich komm nicht auf den Namen. Groß, dunkelhaarig, immer irgendwie traurig. Das mit der Melancholie im Gesicht finde ich normalerweise gut, aber bei dem... Ich komm einfach jetzt nicht auf seinen Namen."

"Tom Hanks?"

"Nein, doch der nicht! Ich meine -- zu meinen Favoriten gehört Hanks auch nicht. Aber ihn meine ich einfach nicht."

"Lebt er noch?"

"Ich denk schon. Ja. Klar doch."

"Oscar?"

"Ja, ich denk schon."

Jetzt war mein Ehrgeiz geweckt und ich habe zum Notebook gegriffen. Was ich sonst nie mache. Ich halte dieses Suchen im Internet für ein Gift für jedes Gespräch. actor male usa oscar winner Ich habe geschaut, dann die Namen auf der Wikipedia-Liste vorgelesen. Ja, und dann hatten ihn."

"Stop!" Sagte Armin. "Der!"

"Aha" , habe ich gesagt.

'69 | Nicolas Cage | Leaving Las Vegas | January 7, 1964 | March 25, 1996

"Und warum magst du Cage nicht?"

"Wenn ich das nur wüsste!" Armin war jetzt recht laut. "Das Gesicht, das Lachen halt. Aber wie ich schon gesagt habe -- ich bin ein Außenseiter."

*

Gestern hat mich Armin angerufen. Er habe es sich durch den Kopf gehen lassen. Nicolas Cage sei nicht länger auf Platz 1 der US-Ablehnung. Ich fragte: Sondern? Armin: Ashton Kutcher! 

Freitag, 31. August 2018

Martina Gedeck über deutsches Fernsehen


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Martina Gedeck:: "Wenn man das normale Fernsehprogramm ansieht, wird einem schlecht". Im TV müssen andere Rollenbilder gezeigt werden, findet Martina Gedeck. Hier sagt sie, warum die TNT-Serie "Arthurs Gesetz" für sie "ein Fest als Schauspielerin" war. Interview: Carolin Ströbele.

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Vielleicht bin ich da die Ausnahme, aber bei mir fallen alle deutschen Fernsehfilme über den Tischrand, auch die, in denen Martina Gedeck mitspielt. Das kann alles sein, Ignoranz, Vorurteil, was auch immer. Ich schalte -- was selten genug vorkommt -- ins Abendprogramm, sehe deutsche Lippenbewegungen und deutsche Kameraführung, und schon bin ich weg!

Ich meine -- ein wenig könnte man doch von den Amis lernen. Klar ist da nicht alles gut. Aber die haben's in Zweifelsfall einfach drauf. Drehbuch, Schnitt, Schauspieler, da stimmt vieles.

Und noch eine Kleinigkeit: Hollywood zeigt, dass die Leute gerne intelligente Science Fiction und gute Fantasy sehen. Was da alles in den letzten 10 Jahren entstanden ist! Die deutsche Kulturschnute im Fernsehen führt das offenbar nur unter "Igitt! Trivial!" Dafür noch ein Berg- und ein Schiffdoktor.

Also -- auf, lasst uns Netflix schauen und die Rundfunkgebühren abschaffen!

Montag, 5. März 2018

Prominente und ihr Ruhm: STGM

Gestern im "Tatort": Ruth Bickelhaupt (97) als die alte, vergessene Schauspielerin Lilo Viadot. Auch mit graziösen Bewegungen an der Balletstange. Die Frau Viadot kann es nicht ertragen, nicht mehr beliebt und und berühmt zu sein.

Und eben blitzt ein Mail-Eingang unten rechts kurz auf: Eine ehemals ein wenig und heute nicht mehr prominente Frau, Schriftstellerin, die 15 Jahre jünger ist als Ruth B., hat bei Facebook was gepostet. Nein, kein Name. Ich kenne die Schriftstellerin nicht gut, aber ich kenne sie halt. Darum weiß ich, wie schwer es ist, vom kleinen Ruhm Abschied zu nehmen. Öffentliche Auftritte, so es sie noch gibt, immer ein wenig peinlich, von wegen Aufplustern.

Frage: Sollte man den C-Promis und auch den B- und A-Promis -- allen drei Gruppen! -- nicht beizeiten beibringen, dass der Ruhm rasch verwelkt? Und dass er, der Ruhm, selbst wenn er groß ist und in vollster Blüte steht, ein eitel Ding ist: STGM, vielleicht auf einer Brosche zu tragen? "Sic transit gloria mundi!"

Montag, 21. August 2017

Confusing Andy Garcia with ...

Gleich auch noch das: Ich vergesse, verdammt noch mal, besonders leicht die Namen spanischsprechender Stars! Als da sind, nur so als Beispiele, ...

Javier Bardem
Jennifer Lopez
Penelope Cruz
Salma Hayek
Antonio Banderas
Cameron Diaz
Benicio Del Toro
Cote de Pablo

Und jetzt fehlt mir noch einer auf jeden Fall. Der mir natürlich prompt nicht einfällt! Warum taucht der in keiner Liste auf, wenn ich suche: famous spanish speaking hollywood actors.

Aber das wäre doch gelacht, verdammt noch mal!

i am always confusing andy garcia with

Fund: What actors/actresses do you always confuse with each other?

Lösung wenig später:

Al Pacino and Robert De Niro are interchangeable to me.

Al Pacino! Und, bei mir verwechselt mit: Andy Garcia.

Diese vielen A's auch!

Und wieso taucht Al Pacino vorher in keiner List auf, verdammt? 

Na, weil er italienischer Abstammung ist, min Jong!

Montag, 3. Oktober 2016

Gagen-Liste

Über die Ungleichheit unter den Menschen. Und den Schauspielern.


*alle Werte geschätzt, pro Folge und pro Person
  1. Til Schweiger 300.000€
  2. Maria Furtwängler 220.000€
  3. Jan Josef Liefers & Axel Prahl 120.000€
  4. Christian Ulmen & Nora Tschirner 90.00€
  5. Heike Makatsch 80.000€
  6. Axel Milberg 80.000€
  7. Wotan Wilke Möhring 70.000€
  8. Dietmar Bär & Klaus J. Behrendt 70.000€
  9. Richy Müller & Felix Klare 70.000€
  10. Ulrich Tukur 70.000€
  11. Sabine Postel & Oliver Mommsen 50.000€
  12. Eva Mattes & Sebastian Bezzel 50.000€
  13. Margarita Broich & Wolfram Koch 50.000€
  14. Miroslav Nemec & Udo Wachtveitl 50.000€
  15. Fabian Hinrichs & Dagmar Manzel 50.000€
  16. Devid Striesow & Elisabeth Brück 50.000€
  17. Ulrike Folkerts & Andreas Hoppe 50.000€
  18. Meret Becker & Mark Waschke 50.000€
  19. M. Brambach, K. Hanczewski & A. Höfels 50.000€
  20. Jörg Hartmann & Anna Schudt 50.000€
  21. Harald Krassnitzer & Adele Neuhauser 30.000€
  22. Stefan Gubser & Delia Mayer 30.000€
Und dann kommen die armen Kerle und die armen Madeln, die an städtischen Bühnen hoffen, dass ihr Engagement verlängert wird oder dass der Intendant nicht weggeht und sie damit zum Abschuss freigibt.

P. S. Ich kann und kann nicht verstehen, warum der Schweiger Til mit seiner hohen, schrabbeligen Stimme an der Spitze steht. Aber eben -- versteh einer die Deutschen!

Samstag, 6. Dezember 2014

Imo Moszkowicz

Wer kennt ihn? Fast niemand. Gut. Er war der Regisseur von "Max, der Taschendieb", mit Heinz Rühmann, 1962. Und dann diese Biographie!

Imo Moszkowicz wurde als Sohn eines russisch-jüdischen Schuhmachers, der als Gefangener des Ersten Weltkrieges im Münsterland geblieben war, in Ahlen geboren. Er hatte sechs Geschwister. Seine Schulausbildung erhielt er an der jüdischen Schule in Ahlen. Der Vater emigrierte nach Argentinien. Es gelang ihm nicht mehr, seine Familie nachkommen zu lassen. Nach den Novemberpogromen 1938 wurde die Familie aus Ahlen vertrieben, musste nach Essen umsiedeln und wurde von dort 1942 ins Konzentrationslager nach Auschwitz deportiert. Während seine Mutter und zwei seiner Geschwister, die Brüder Hermann und David, ermordet wurden, wurde Imo zur Zwangsarbeit für die Buna-Werke ins KZ Monowitz verschleppt. Nach der Befreiung durch die Rote Armee in der Nähe von Liberec kehrte er nach Deutschland zurück; an der Jungen Bühne in Warendorf erhielt er sein erstes Engagement, das Westfalentheater in Gütersloh war die nächste Station. Nach der Schauspielschule wurde Imo Moszkowicz Regieassistent von Gustaf Gründgens am Düsseldorfer Schauspielhaus und von Fritz Kortner am Berliner Schillertheater. Als Regisseur und Schauspieler war er in Santiago de Chile an den dortigen Kammerspielen tätig, später an der Habimah in Tel Aviv und – mit über 100 Inszenierungen – an fast allen großen Bühnen im deutschsprachigen Raum, u. a. am Opernhaus Zürich, am Münchner Gärtnerplatztheater, an der Oper Frankfurt und am Grazer Opernhaus. Er war zudem Intendant der Kreuzgangspiele Feuchtwangen. Daneben führte er in über 200 Fernsehfilmen und -serien Regie. Als Gastprofessor lehrte er am Max Reinhardt Seminar Wien, am Mozarteum Salzburg sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.

Imo Moszkowicz war verheiratet und hatte zwei Kinder. Seine Frau Renate war die Tochter des steirischen Gauhauptmanns Armin Dadieu. Ein Jude bekam somit einen hochrangigen NSDAP-Politiker zum Schwiegervater.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Dietmar Schönherr

Heute ein Interview mit Dietmar Schönherr in der SZ auf Seite 9. Grandios, dieses Interview. Schönherr in seiner tiefen, ehrlichen Altersmelancholie. Dazu das Bild eines schönen Mannes, der nun jenseits des einstiges Tagesruhms seinen Platz gefunden hat.


Wenn jemand einmal darangeht, Texte über das Alter zusammen- zustellen, dieses Interview gehört unbedingt dazu.

Mittwoch, 19. September 2012

Helga Anders

So kann es gehen, wenn die Befehle direkt aus der Zufallswelt kommen. Also von dort, wo Gott wohnt:

Helga Anders | Schreiben Sie eine Biografie für Helga Anders. | Melden Sie anstößigen Inhalt. | Empfohlene Titel | Filmografien | Empfohlene Titel für Helga Anders.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Nun ja, die Erbsünde eben!

Auch die Besten bleiben nicht verschont. Auch sie begehen absonderliche Blödheiten, wenn es um Sehnsucht und Sex geht. Die Macht steht immer daneben.

"1997 heiratet Woody Allen Soon-Yi (heute 41), zieht mit ihr zwei Kinder groß. Die beiden sind noch immer ein Paar. | Ronan Farrow über seinen Vater, zu dem er seit Bekanntwerden der fatalen Affäre nie wieder Kontakt hatte: „Er ist mit meiner Schwester verheiratet. Ich bin sein Sohn und sein Schwager!“ | In einem TV-Portrait im amerikanischen Fernsehen äußerte sich Woody Allen jetzt mit keiner Silbe zu seinem erfolgreichen Sohn. Die beiden verbindet nur noch Schweigen und Hass." (Quelle)